THE NEXT BEST THING

Disclaimer: Die Charaktere und das Harry Potter-Universum gehören mir nicht. Ich beabsichtige nicht das Copyright zu verletzen und mache hiermit kein Geld.

Ein ganz großes Dankeschön an meine lieben Reviewer Viola, zissy und Reinadoreen. Danke!

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Zu Harrys Erleichterung stellte sich heraus, dass es ein Muggelclub war.
Das letzte was er bräuchte, wäre von der Zaubererpresse in einer Schwulenbar gesichtet zu werden.

Malfoy zog ihn in eine Seitenstraße, um ihre Kleidung in etwas Passendes für einen Club zu verwandeln.

Und dann stellten sie sich in der Warteschlange an.
Dies war für Harry eine gute Gelegenheit sich die Leute um sie herum genauer anzusehen.
Es gab Männer und Frauen, die auf Grund ihrer Kleidung und ihres Verhaltens total den schwulen bzw. lesbischen Stereotypen entsprachen, während andere wiederum nicht anders als er selbst zu sein schienen.
Er fragte sich, ob jeder, der in diesen Club ging, schwul war.

Als sie drinnen waren, kaufte Malfoy ihn einen Drink und führte ihn an ein Geländer, von wo sie auf den Tanzboden unter ihnen schauen konnten.
Malfoy hatte schon das Abendessen und den Eintritt für den Club bezahlt und Harry begann sich schuldig zu fühlen, weil er noch nichts bezahlt hatte.

„Die nächste Runde geht auf mich", sagte er, wobei er schon fast schrie, um die laute Musik zu übertönen.

„Was?", schrie Malfoy zurück und lehnte sich näher heran.

„Ich sagte, ich kaufe die nächsten Getränke", wiederholte Harry.

Dieses Mal waren seine Lippen sehr nah an Malfoys Ohr.
Malfoy schlang einen Arm um seine Taille und zuckte mit den Schultern.

„Wenn du willst", meinte er, wobei er seine Nase an Harrys Ohr drückte und ihn dann auf die Wange küsste, bevor er wieder eine angemessene Distanz schuf.
Harry sah auf den Tanzboden hinunter.
Er war total verwirrt.
Malfoys Nähe und Zuneigung sollte ihm eigentlich unangenehm sein, aber das war es überhaupt nicht.
Tatsächlich mochte er diese Aufmerksamkeit fast.
Er schüttelte wegen diesen Gedanken seinen Kopf - - er musste ziemlich hungrig auf Aufmerksamkeit sein, wenn er Malfoys Avancen genoss.

„Willst du tanzen?", fragte Malfoy, wobei sein Mund wieder sehr nah an Harrys Ohr war.
Harry zögerte: Er tanzte eigentlich nicht oft, aber es wäre wahrscheinlich interessanter, als hier herumzustehen und sich gegenseitig Smalltalk zu zuschreien.
Er schüttete den Rest seines Getränks hinunter und nickte.
Malfoy grinste, als er Harrys leeres Glas sah, aber er leerte auch sein eigenes, bevor er Harrys Hand nahm und ihn die Treppen hinunter auf die Tanzfläche führte.

Harry hatte die die Masse von sich windenden Körpern von oben gesehen, aber was er nicht gesehen hatte, waren die Leute, die in den dunklen Nischen entlang der Wände ineinander verschlungen waren.
Einige von ihnen taten Dinge, bei denen Harry zweifelte, ob es legal war, dies in der Öffentlichkeit zu tun.
Er konnte nicht anders als zu starren, als er an einem Mann auf Knien vorbeiging, der augenscheinlich einem anderen einen blies.

Malfoy lachte und zog Harry weg: „Hey, hey, Potter. Zeig doch Manieren."

„Ich denke, das solltest du ihnen erzählen", erwiderte Harry, der nur knapp der Versuchung widerstehen konnte über seine Schulter nach hinten zu sehen.
Es war etwas, was er andere Leute vorher noch nie hatte tun sehen - - nun, außer man zählte auch Pornos.

Die Musik war dieselbe Art von undefinierbaren House-Tönen, die auch auf der Party letzte Woche gespielt worden war und Harry fand es leicht sich dazu zu bewegen.
Es stellte sich heraus, dass Malfoy ein wirklich guter Tänzer war und er zog von vielen um sie herum die Aufmerksamkeit auf sich.
Harry musste sich eingestehen, dass er ziemlich gut aussah.
Seine Gesichtszüge, die in der Schule immer spitz erschienen waren, sahen nun ausgefeilt aus, besonders wenn die Diskolichter über sein Gesicht streiften.
Sein Körper war schlank, aber er war gut in Form und auf eine Art maskulin für die jeder Mann ihn beneiden würde.
Das weiße Shirt, das er trug, lag eng an seiner Brust und sein Haar war künstlerisch zerzaust – nur genug, um stylish zu sein.
Durch seine Größe war er eine eindrucksvolle Figur auf der Tanzfläche und es war klar, dass Harry nicht der einzige war, der das bemerkt hatte.

Ein shirtloser, muskelbepackter Typ erschien aus der Menge und starrte Malfoy mit kaum verhohlener Lust an. Er stellte sich zwischen sie und begann sein Becken gegen Malfoy kreisen zu lassen.
Malfoy lachte, warf seinen Kopf zurück und drehte sich, so dass er mit dem Rücken zu dem Mann stand und presste sich gegen ihn.
Als der Mann seine Hände über Malfoys Brust wandern ließ, war das Einzige, das Harry tun konnte, den Fremden nicht mit seinen Blicken zu erdolchen.

Malfoy behielt Harry im Auge, so als wollte er sehen, wie lange Harry es aushalten würde zuzusehen.
Harry schüttelte den Kopf, zuckte mit den Schultern und Malfoy winkte ihn grinsend mit einem Finger näher.
Harry folgte ihm - - entgegen seinem besseren Urteilsvermögen und ließ sich von Malfoy heranziehen.
Der Mann, der hinter Malfoy tanzte, manövrierte sich zur Seite und tanzte sie beide an, während seine Hände ihre Rücken hinunter und über ihre Ärsche wanderten.

Harry versuchte sein Bestes sich nicht unwohl zu fühlen, aber es musste in seinem Gesicht zu lesen gewesen sein, denn Malfoy schlang seine Arme um ihn und drehte ihn so, dass der shirtlose Mann ihn nicht länger erreichen konnte.

Und dann küsste Malfoy ihn und Harry vergaß für einen Moment wo er war.
Er schlang seine Arme um Malfoys Rücken und zog ihre Körper enger zusammen.
Er meinte fast er könnte auf Grund des Gefühls der geschickten Zunge, die gegen seine stieß, schmelzen.

Nach einer halben Stunde - - es könnte aber auch nur eine Minute gewesen sein, unterbrach Malfoy den Kuss und führte Harry von der Tanzfläche zu einer der dunklen Nischen auf der Seite.
Harry begann eine gewisse Beklemmung zu spüren, aber Malfoy drückte ihn gegen die Wand und küsste ihn wieder und er hörte ganz auf zu denken.
Er fühlte Malfoys Hände auf seiner Brust, die unter sein Shirt wanderten, aber es störte ihn nicht.
Er war schon lange nicht mehr von jemandem berührt worden und es fühlte sich überraschend gut an.
Der Alkohol, den er heute getrunken hatte, entfaltete nun mit voller Kraft seine Wirkung und ein plötzlicher Hormonrausch sorgte dafür, dass das Einzige, was er tun konnte, sich auf den Füßen zu halten, war.

Er war sich vage bewusst, dass sie beide hart waren, aber aus irgendeinem Grund störte es ihn nicht.
Sie hatten schließlich beide Schwänze und das passierte nun mal manchmal.
Keine große Sache.
Und dann tat Malfoy etwas, was Harry nicht erwartet hatte: er presste sich auf eine Art gegen Harry, die ihre Erektionen zusammenpresste.
Harry konnte es nicht verhindern, dass seinen Lippen ein Stöhnen entfloh, noch, dass sein Körper an die Wand sackte.
Es fühlte sich atemberaubend an, obwohl ihm der Gedanke, an das was er hier tat, unangenehm war.
Er begann Malfoy zu mögen und mit dieser Menge Alkohol im Blut war er sogar bereit zuzugeben, dass er sich von ihm angezogen fühlte.
Aber es gab nur eine Richtung, in die sie das führen würde und er war sich nicht sicher, ob er das wollte.

„Draco", schaffte er es zwischen den Küssen zu sagen, „ich denke nicht - - "

„Ruhig", erwiderte Malfoy und öffnete den Knopf von Harrys Hose mit einer Hand und ließ sie nach innen wandern.
Das Gefühl von Fingern, die seinen nackten Schwanz streichelten, ließ Harry seine Augen in den Kopf rollen und er brachte keinen zusammenhängenden Satz heraus als Malfoy den Reißverschluss öffnete, seine Erektion in die Hand nahm und begann sie zu streicheln.

„Oh, Gott", brachte Harry einen Augenblick später heraus.
Passierte das hier wirklich?
Es erinnerte ihn etwas an einen Traum, den er in den letzten Tagen gehabt hatte.
Er stand im Schatten gegen eine Wand gepresst mit Malfoys Händen an seinem Schwanz.
Vielleicht war es gar nicht so schlecht, wenn Malfoy es ihm besorgen würde.
Schließlich war er in letzter Zeit sehr angespannt und sich manchmal unter der Dusche selbst zu befriedigen war einfach nicht genug.
Und wie Pansy gesagt hatte, manchmal brauchte man einfach jemand anderes dazu.
Er musste zugeben, dass die Idee Malfoy zu ficken immer verlockender wurde.
Oder, was das betrifft, gefickt zu werden.
Es könnte vielleicht gar nicht so schlecht sein.
Es gab ja Männer, die es mochten.
Nun ja, und Frauen auch.

Er fühlte einen Stich Scham und Erregung bei dem Gedanken.
Warum dachte er überhaupt darüber nach?
Er wusste nichts über solche Dinge.
Er war nicht schwul.
Der Teil seines Gehirns, der die Dinge verfolgte, wie die Tatsache, dass er gerade einen Hand-Job von Draco Malfoy in einer Schwulenbar bekam, lachte darüber.

Malfoys Hand in seiner Hose bewegte sich weiterhin und er fühlte wie sich etwas gegen seine Hüfte presste, was zweifellos eine Erektion war.
Aber er war so nahe dran zu kommen, dass die Realität verschwommen und weit weg war.
Die klebrige Wand hinter ihm, Malfoys Lippen auf seinen, die Hand, die ihn streichelte - - das alles verschwamm ineinander bis er heftig und mit einem Stöhnen in Malfoys Hand kam.
Er schloss seine Augen und ließ seinen Kopf gegen die Wand sinken.

Die Musik erreichte ihn und ließ Gedanken aufkommen, die ihn an die Grenze zur Panik brachten.
„Beruhig dich", meinte er gedanklich zu sich selbst. „Es ist nur ein Handjob gewesen."
Das Geräusch von Malfoy erregtem Keuchen ließ ihn seine Augen wieder öffnen.
Malfoy presste seine Augen zu und biss die Zähne zusammen, während er sich mit einer Hand an der Wand hinter Harry abstützte.
Harry sah abwärts, um zu sehen, wie Malfoy es sich selbst besorgte.
Er wollte wegschauen, aber er fand den Anblick der Eichel, die immer wieder in Malfoys Faust, die mit einer glitschigen Substanz bedeckt war, die wahrscheinlich Harrys Sperma war, auftauchte und verschwand, seltsam faszinierend.

Er sah genau in Malfoys Gesicht, als dieser kam, genau rechtzeitig, um zu sehen, wie sich sein Kiefer entspannte und seine Wangen rot wurden.

Malfoy hatte nicht viel Lärm gemacht, aber den machte Harry auch nicht, wenn er sich selbst befriedigte.
Harry konnte sich nicht an das letzte Mal erinnern, wann er tatsächlich jemanden ins Gesicht geschaut hatte, als dieser kam.
Es war überraschend intim, auch wenn er nicht viel damit zu tun gehabt hatte.
Malfoy öffnete seine Augen einige Sekunden später und lächelte Harry an.

„Tut mir Leid, ich konnte nicht warten."

Harry zuckte mit den Schultern, unsicher darüber, warum Malfoy sich entschuldigte.

„Willst du noch etwas tanzen?", fragte Malfoy, während er seine Hose zumachte.

Harry hätte fast gelacht, überrascht davon wie selbstverständlich Malfoy mit der Situation umging.

„Ich … na klar."

Malfoy grinste und nahm Harry bei der Hand, um ihn zurück auf die Tanzfläche zu ziehen.
Seine Hand war immer noch etwas feucht, aber aus irgendeinem Grund machte es Harry nichts aus.

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Soooo, ich hoffe, dass euch das Kapitel gefallen hat. dg

Lasst bitte gaaaaanz viele Kommis da, z.B. wie euch die Entwicklung zwischen Draco und Harry so gefällt. Oder ob ihr eine bessere Übersetzung für Hand-job habt.

Nächstes Mal taucht Pansy wieder auf…

Bis bald und vergesst das Review nicht!