THE NEXT BEST THING
Disclaimer: Die Charaktere und das Harry Potter-Universum gehören mir nicht. Ich beabsichtige nicht das Copyright zu verletzen und mache hiermit kein Geld.
Maegwin: Schön, dass dir der Neville in der Geschichte gut gefällt. Ich finde ihn auch gut… Mal nicht so absolut trottelig. grins
Seelentochter: Dankeschön! Naja, es wäre doch sonst ziemlich langweilig, oder nicht? Mal schauen, was noch so kommt. Ich will da eigentlich nichts verraten… grins
ladyamen: Also zu den Gesprächen… der einzige, der wirklich bespricht was er tun soll ist Harry, der sich von Neville Tipps holt, weil er auf dem Gebiet keine Ahnung hat. Aber wenn das schon zu viel ist… Ich weiß ja nicht, was du die ganze Zeit mit deinen Freunden machst, aber ich rede schon mit meinen (gerade auch über Beziehungen). Und die Story soll ja schon einigermaßen realistisch sein (soweit es halt geht). An den Sexszenen kann und will ich nichts ändern weil es eine Übersetzung ist und ich der Originalautorin nicht in ihr Werk pfusche. Höchst interessant finde ich allerdings, dass dir die fast Vergewaltigungen aus meiner anderen Übersetzung Animus gefallen, wenn dich hier ein bisschen dirty talk stört… Wenn du so sehr auf Schulstorys stehst, solltest du andere vielleicht nicht lesen, hmm? Besonders, wenn es schon in der Kurzzusammenfassung steht… Und was bedeuten bitte die Sternchen; was ist Malfoy?
Katyesyes: Wow, interessant, dass du an Draco zweifelst… Hat ja vielleicht auch einen guten Grund… unschuldig pfeif Mal sehen. lol Danke!
--
Als Harry in sein Büro zurückkam, lag ein blauer, bebender Brief auf seinem Schreibtisch.
Er erstarrte, als er ihn sah und ein Angstschauer durchlief ihn.
Das war fast nie ein gutes Zeichen.
Er biss die Zähne zusammen und tippte ihn mit seinem Zauberstab an.
Der Brief öffnete sich mit einem Sternenregen und die Stimme der Büroleitung füllte den Raum; der Klang ließ Böses vermuten:
Mister Potter, ich möchte Sie augenblicklich in meinem Büro sehen.
Harry stöhnte.
Er wusste, dass er in letzter Zeit abgelenkt gewesen war, aber sie hörte sich mehr als nur verärgert an.
Er musste irgendwie Scheiße gebaut haben.
Er ging gedanklich die Liste der Dinge durch, die er in den letzten Wochen gemacht haben sollte, während er den Korridor hinunter zum Aufzug lief.
Doch er konnte sich nicht daran erinnern, irgendetwas vergessen zu haben, was eine solche Reaktion rechtfertigen würde.
Als der Aufzug immer weiter nach unten fuhr, begann sich sein Magen umzudrehen.
Er musste etwas total verpfuscht haben.
Es gab keine andere Erklärung.
Und natürlich war er vollkommen unvorbereitet, um sich verteidigen zu können, weil er nicht wusste was auf ihn zukam.
Was wenn sie ihn feuern würde?
Er hatte den Job nur angenommen, um etwas zu tun zu haben - - es war nicht so, als würde er das Geld brauchen.
Und obwohl er die Arbeit und die Leute um ihn herum mochte, würde es ihn nicht das Herz brechen, wenn er gefeuert werden würde.
Natürlich wären die Schlagzeilen etwas beschämend.
Er hatte es fast sechs Monate lang geschafft nicht in der Klatschpresse zu erscheinen und das war eigentlich recht angenehm.
Die Aufzugtür öffnete sich und er bereitete sich mental vor, bevor er ausstieg und zu ihrem Büro lief.
Die Tür war geschlossen, also musste er klopfen, was ihn nur noch nervöser machte.
Er hörte ein knappes „Kommen Sie herein" von innen.
Er öffnete die Tür und sah Collins mit stählernem Gesichtsausdruck hinter ihrem Schreibtisch sitzen.
Und im Stuhl gegenüber saß Neville, der blass und besorgt aussah.
Harry warf ihm einen fragenden Blick zu, aber Neville wurde nur etwas grüner im Gesicht.
„Setzen Sie sich", meinte Collins.
Sie wedelte mit ihrem Zauberstab und zauberte einen ungemütlich aussehenden Stuhl neben Neville.
Harry setzte sich und versuchte Neville nicht anzusehen.
Es beunruhigte ihn nur mehr.
Collins setzte sich wieder und sah Harry genau an.
„Ich weiß, das ist eine persönliche Frage, aber ich habe keine andere Wahl. Welcher Natur ist Ihre Beziehung zu Draco Malfoy?"
Harry runzelte die Stirn und sah wieder zu Neville.
Neville starrte auf seine Hände.
„Es tut mir Leid, aber ich verstehe nicht, warum das wichtig ist."
Collins Seufzen hörte sich frustriert an.
„Beantworten Sie nur die Frage, Potter. Sind See Freunde, Bekannte, Geliebte, alte Schulkameraden oder was?"
Harry blinzelte überrascht.
„Nun… irgendwie daten wir."
Collins nickte, als ob sie diese Neuigkeit nicht überraschen würde.
„Und wie lange verabreden Sie sich schon mit ihm?"
„Ich verstehe immer noch nicht, wie das - -", platzte Harry heraus, aber als er Collins Gesichtsausdruck sah, gab er nach.
„Nicht lange, ein paar Wochen."
„Und es kam Ihnen nicht in den Sinn, dass das die Untersuchung bedeutsam beeinträchtigen könnte?"
Harry spürte, wie ihm sein Herz in die Hose rutschte. „Was?"
„Es erscheint mehr als nur etwas unpassend, dass einer unserer Topermittler den bekanntesten Angestellten einer Organisation datet, auf deren Prüfung wir uns seit Monaten vorbereiten."
Harry schnappte einen Moment lang nach Luft.
„Aber ich bin kein Teammitglied dieser Untersuchungen. Ich untersuche Banken, keine Wohltätigkeitsorganisationen."
Neville gab einen seltsamen Laut von sich und als Harry sich zu ihm drehte, sah er, dass er eine Hand auf sein Gesicht presste.
Collins sah ihn an als wäre er verrückt.
„Potter, Sie sind doch einer der Hauptermittler im Randkings Bank Fall?"
„Ja", antwortete Harry, wenn auch leise.
„Haben Sie eine Ahnung davon, was der Zweck dieser Untersuchung ist oder soll ich das auch erklären?"
Harry hatte das Gefühl als würde die Welt Kopf stehen.
Er schloss seine Augen. „Oh, Gott."
Er öffnete sie wieder und sah, dass Collins ihn böse anfunkelte und Neville noch viel blässer geworden war.
„Sie waren vorgeblich an Geldwäsche beteiligt durch Organisationen, die von früheren Todessern geleitet werden. Aber ich wusste nicht, dass die Organisation für die Malfoy arbeitet mit Randkings in Verbindung steht."
„Und die Untersuchungskommission des Ministers wird Ihnen das sicherlich glauben, genauso wie der Tagesprophet!", fauchte Collins.
Sie seufzte und schüttelte den Kopf.
„Wir machen alle Fehler, Potter, besonders wenn es um Beziehungen geht, aber ich kann nur schwer glauben, dass das alles ein Zufall sein soll."
„Sie denken, dass Harry absichtlich eine Beziehung mit Malfoy begonnen hat?", fragte Neville. „Das ist nicht - - ich meine, es liegt nicht an mir das zu erklären, aber das ist einfach nicht möglich."
„Ganz zu schweigen davon, dass ich so noch nie meine Arbeit verrichtet habe!", meinte Harry wütend.
Er fühlte sich durch Nevilles Unterstützung ermutigt.
„Ich kann nicht glauben, dass Sie so etwas überhaupt denken."
Collins Augen verschmälerten sich.
„Ich musste die Wahrheit wissen, Potter. Und wenn ich Ihnen glaube, bleibt nur eine andere Möglichkeit: Dass er über die Untersuchungen Bescheid wusste und geplant hat die Beziehung zu nutzen, um Sie zu erpressen."
Harry hätte beinahe gelacht.
Die Idee war nicht wirklich absurd, aber sie schien kaum in Betracht zu kommen.
Immerhin hatte er selbst entschieden mit Malfoy etwas anzufangen und so hatte das alles begonnen.
Oder etwa nicht?
Er sah zu Neville hinüber, der aschfahl aussah.
Es war nicht total unmöglich, wenn er jetzt darüber nachdachte.
Und das bedeutete, dass alles, was zwischen ihnen vorgefallen war, vielleicht inszeniert gewesen war.
Es war möglich, dass Malfoy mit seiner Zuneigung die ganze Zeit nur gespielt hatte.
Basierend auf Nevilles Erfahrung hörte es sich wie etwas an, was Malfoy vielleicht tun würde.
Malfoy hatte klargestellt, dass er den Job wirklich brauchte.
Was würde er tun, um ihn zu behalten?
Harry war schlecht.
Er sank in seinen Stuhl und presste vorsichtshalber eine Hand auf seinen Mund.
Collins seufzte: „Es tut mir Leid, Potter, aber ich muss Sie von der Untersuchung abziehen. Nehmen Sie sich eine Woche Auszeit."
Harry nickte befreit.
Er hatte viel Schlimmeres erwartet.
„Und Sie auch", sagte Collins zu Neville.
„Was?", schrie Neville auf. „Warum ich?"
„Weil Sie wussten, dass das passiert ist, Longbottom. Sie hatten zu denselben Informationen Zugang wie Potter und Sie haben nichts getan um es zu beenden."
Neville sah einen Augenblick lang so aus, als würde er weiter argumentieren, aber er sagte nichts und sah weg.
„Ich weiß, dass Sie beide ein Jahr lang hart an diesem Fall gearbeitet haben, aber mir sind die Hände gebunden. Wir kriegen diese Anklage nie durch, wenn es auch nur einen Verdacht gibt, dass meine Ermittler sich nicht an die Regeln gehalten haben. Ich hoffe nur, dass wir noch genug Zeit haben den Schaden zu beheben, den Sie verursacht haben."
Sie stand auf und deutete zu ihrer Bürotür.
Harry und Neville redeten nicht miteinander bis sie vor dem Aufzug standen.
Harry fühlte sich schuldig und dumm und völlig am Ende und alles zur selben Zeit.
„Es tut mir Leid", sagte er, wobei er sich nicht dazu überwinden konnte Neville anzusehen.
„Das ist alles meine Schuld."
„Nicht unbedingt", erwiderte Neville, obwohl seine Stimme steif klang. „Es besteht immer noch die Möglichkeit, dass er mit dir gespielt hat."
Harry lehnte sich an eine Seite des Aufzugs und stöhnte.
Diesen Gedanken wollte er gar nicht erst in Betracht ziehen.
Denn dann ging es ihm noch schlechter.
„Ich weiß nicht. Es ist schwer für mich das zu glauben."
„Ist es das?", erwiderte Neville. „Ich nehme an du bist so etwas besonderes, dass sogar die Chance deine Zuneigung zu gewinnen einen absoluten Beziehungsphobiker wie Malfoy in einen totalen Romantiker verwandeln kann?"
„Ja, genau", fauchte Harry. „Weil ich der Hauptgewinn bin, weißt du. Jeder will ein Stück von mir, auch Malfoy. Warum sollte er nicht auf seine Knie sinken und mich anbetteln meinen Schwanz lecken zu dürfen, wie jeder andere?"
Und natürlich öffnete sich die Aufzugtür genau rechtzeitig, damit der letzte Satz durch den ganzen Korridor schallte, wo eine Gruppe von Mitarbeitern vor dem Aufzug wartete.
„Scheiße", hisste Harry und kämpfte sich durch die grinsende Gruppe.
„Harry!", schrie Neville ihm hinterher, aber Harry drehte sich nicht um.
Er trat in sein Büro und knallte die Tür zu.
--
Bitte nicht lynchen! deckung such
Was Draco dazu zu sagen hat, erfahrt ihr das nächste Mal. g Aber ich bin ganz wild darauf euere Vermutungen zu hören! War es wirklich Zufall oder nutzt Malfoy Harry aus? Oder ist alles doch ganz anders?
Bis zum nächsten Mal!
