THE NEXT BEST THING

Disclaimer: Die Charaktere und das Harry Potter-Universum gehören mir nicht. Ich beabsichtige nicht das Copyright zu verletzen und mache hiermit kein Geld.

Und an dieser Stelle will ich mich natürlich wieder bei meinen Kommischreibern bedanken:

Seelentochter: Gute Entscheidung! lach Ich denke, dass du in diesem Kapitel schon wieder etwas mehr erfährst… aber die richtige Aussprache zwischen den beiden kommt in den nächsten Kapiteln… Es wäre doch schade, wenn es langweilig werden würde, oder? Etwas Spannung muss doch sein. grins Vielen Dank für den Kommi!

Maegwin: Hey, natürlich bin ich dir nicht böse. Mir sind die zwei Fehler wirklich nicht aufgefallen und das obwohl ich noch mal drübergeflogen bin. drop Na ja, vielen Dank für den Hinweis. Ich hab es jetzt auch schon ausgebessert. Also nochmals vielen Dank! Wenn dir wieder was auffällt, bin ich für Hinweise immer offen! Oh ja… jetzt wird es so richtig interessant…

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Als die dritte Eule, die er Malfoy geschickt hatte, ungelesen zurückkam, konnte Harry nicht mehr länger herumsitzen.
Er packte seine Tasche und verließ das Büro, wobei er das Geflüster ignorierte, dass ihn bis zur Tür begleitete.

Er apperierte zum nächstgelegenen Apparierpunkt bei Malfoys und Pansys Wohnung und klingelte fast eine Minute lang, bevor er in den Flur vor ihre Tür apparierte.
Glücklicherweise war niemand im Hausgang, aber Harry interessierte es kaum.
Er musste herausfinden was zwischen ihm und Malfoy passiert war - - und warum.
Er klopfte ein paar Mal an die Tür und schlug dagegen, bevor sie schließlich geöffnet wurde.

Pansy stand vor ihm.
Sie trug nichts außer Spitzenunterwäsche.
Sie hatte Augenringe und ihr Haar war durcheinander.

„Geht es dir gut?", fragte Harry.

„Mmmm, ja", antwortete sie und lehnte sich gegen den Türrahmen.

„Tatsächlich geht es mir wundervoll. Draco ist nicht hier, aber du kannst reinkommen und auf ihn warten, wenn du möchtest."

Sie taumelte ins Wohnzimmer und ließ ihn bei geöffneter Tür im Gang stehen.
Harry schloss die Tür hinter sich und folgte ihr.
Sie war betrunken oder stand unter Drogen, oder vielleicht auch beides, und es gab kein Anzeichen davon, dass Malfoy hier war.
Er lief um die Ecke und sah sie ausgestreckt auf dem Sofa liegen.

„Was hast du genommen?", fragte er.

„M", antwortete sie und gestikulierte vage in Richtung des Sofatischs. „Willst du auch?"

Harry hob eine leere Phiole vom Tisch auf und kippte sie.
Einige Tropfen einer blau-grünen Flüssigkeit waren noch vorhanden.

„Ich denke, du hast schon alles aufgebraucht", meinte er. „Wo hast du das Zeug her?"

„Ich werde es nicht verraten", antwortete sie mit einer trägen Singsangstimme.

Harry schüttelte den Kopf.
Er hatte einmal M genommen; kurz nach dem Krieg auf einer Party, die mehrere Tage gedauert hat.
Er hatte fast eine Woche lang einen Kater gehabt und hatte das Zeug nie wieder angefasst.

„Das Ministerium reguliert solche Stoffe aus einem guten Grund, weißt du."

„Weil sie so wundervoll sind", antwortete sie, während sie sich in eine sitzende Position aufrappelte.

Sie lächelte ihn mit glasigen Augen an. „Willst du einen Drink?"

„Nein", antwortete Harry, nachdem er die Phiole wieder weggelegt hatte. „Weißt du wo Draco ist?"

„Nein", meinte sie und schaffte es aufzustehen. „Er ist wahrscheinlich in der Arbeit."

Sie schlang ihre Arme um seinen Nacken und er fing sie auf, als sie nach vorne schwankte.
„Mmmm, Harry. Du bist so heiß."

Sie ließ ihren Kopf zurückfallen und sah zu ihm hoch.
„Das finden wir beide, weißt du."

„Ich fühle mich geschmeichelt", seufzt Harry, während er versuchte sie von sich zu schälen.
„Und ich denke, du solltest dich wieder hinlegen und ich hol' dir irgendwas Kaltes zu trinken."

„Ooh, wirst du dich zu mir legen?", flüsterte sie, wobei sie ihre Wange an seine schmiegte.

„Ich setze mich zu dir, versprochen", sagte er und schaffte es sie aufs Sofa zu bugsieren.

Er ging in die Küche und fand etwas Saft im Kühlschrank und suchte dann ein Glas.
Er schenkte den Saft ein und wartete dann einen Moment, bis er sich wieder gesammelt hatte.
Pansy hatte sich an ihn rangemacht und er war nicht mal ein bisschen interessiert gewesen.
Sie war high, aber es war ihm nicht mal in den Sinn gekommen das auszunutzen.

„Ich bin wirklich schwul", flüsterte er und lehnte sich gegen die Anrichte. „Entweder das, oder ich bin ein zu großer Gentleman."

Sie summte eine Melodie, die er nicht erkannte, als er ins Zimmer kam.
Er setzte sich an das andere Ende des Sofas und stellte den Saft auf den Tisch.

„Harry", sagte sie fast schmollend, „willst du nicht zu mir kommen?"

„Du bist gerade nicht du selbst", antwortete Harry. „Ich nehme an, dass du dir morgen selbst blöd vorkommen wirst."

„Hah", antwortete sie und war einen Moment still.

„Oh Pansy, warum hast du das gemacht?", fragte er. „hier, ganz alleine, mitten am Tag. Man würde denken…"

„…dass ich ein beschissenes Wrack bin?", vervollständigte sie lächelnd.

„Oh Harry, das weiß ich seit Jahren."

Sie krabbelte über das Sofa auf ihn zu, kniete dann neben ihm und grinste.
„Ich bin ein Versager, Harry. Ich habe verloren. Aber ich habe nicht geschummelt, nicht?"

„Nein", erwiderte Harry, obwohl er keine Ahnung hatte wovon sie sprach.

„Ich habe nicht einmal geschummelt. Das ist nicht fair!"

Sie piekste ihn mit einem Finder so hart auf die Brust, dass es wehtat.
„Hey!", beschwerte sich Harry, während er über die Stelle rieb. „Vorsichtig."

„Vorsichtig", wiederholte sie flüsternd. „Oh ja, ich werde vorsichtig sein."

Sie schwang ein Bein über ihn, so dass sie breitbeinig auf seinem Schoß saß und bewegte sich langsam gegen ihn.

„Siehst du? Ich kann vorsichtig sein."

„Pansy, nicht."

Er packte sie an ihren Schultern und versuchte sie wegzudrücken, aber sie ließ sich kraftlos gegen ihn sacken.
„Das ist nicht was du willst", wisperte er.

„Doch", meinte sie und fasste hinter sich.

Sie öffnete ihren BH und zog ihn aus, schmiss ihn auf den Boden und lehnte sich dann zurück, um ihm eine bessere Sicht zu gewähren.

„Das ist es, wirklich."

Sie hatte traumhafte Brüste und Harry konnte nicht anders als sie anzustarren.
Nicht zu groß, aber rund und voll, mit gehärteten Brustwarzen.
Er war nie so fasziniert von Brüsten gewesen wie die meisten seiner männlichen Freunde, aber er schätzte sie genauso sehr.

„Willst du mich nicht?", fragte sie.

Sie schnappte eine seiner Hände und zog sie zu ihrer Brust, presste seinen Daumen gegen ihren Nippel.

„Willst du mich nicht ficken?"

Harry schloss seine Augen.
Vor gerade mal 2 Wochen wäre die Antwort eindeutig ja gewesen.
Er hätte ihre Unterhose abgestreift und sie genau hier auf dem Sofa gevögelt.
Und er hätte es wahrscheinlich genossen.
Aber er wäre gegangen und hätte sich leer und schuldig gefühlt, und er hätte ihre Eulen nicht beantwortet.
Er hätte sie genauso behandelt wie er jede andere Frau, mit der er zusammen gewesen war, behandelt hatte - - wie jemand, mit dem man für eine Weile eine gute Zeit hatte, aber nicht mehr.
Genauso wie Malfoy anscheinend die Leute behandelt hatte, bis Harry erschienen war.

„Ich kann nicht", erklärte er ihr und zog seine Hand weg.

„Es ist nicht so, dass ich dich nicht mag… Ich mag Draco zu sehr, um das zu tun."

„Nein, tust du nicht", erwiderte sie kichernd.

Sie lehnte sich vor und presste ihm ihre Brüste ins Gesicht.

„Du magst das hier viel lieber. Du hast es nur vergessen."

„Pansy!"

Er stieß sie weg, aber sie lehnte sich vor und küsste ihn, wobei sie ihr Gewicht auf ihm verteilte und ihn so wirkungsvoll auf dem Sofa festhielt.
Und dann hörte Harry, wie ein Schlüssel im Schloss gedreht wurde und sich die Tür öffnete.

Er versuchte Pansy wieder wegzustoßen, aber es war, als würde alles in Zeitlupe ablaufen: sie lachte und warf ihr Haar zurück und presste sich noch enger an ihn, wobei sie verrückt grinste.
Und dann hörte er wie eine Tasche fallen gelassen wurde und die Zeit verlief wieder normal.

„Was zum Teufel soll das?"

Harrys Blut fühlte sich an als wäre es gefroren, aber Pansy lachte immer noch.
Sie fiel von Harrys Schoß rückwärts auf das Sofa und gab den Blick auf Malfoy frei, der dahinter stand.
Er sah furchtbar wütend aus.

„Draco - -", fing Harry an, aber Malfoy fiel ihm ins Wort.

„Verschwinde", knurrte Malfoy, wobei er Harry böse anfunkelte. „Ich bin überrascht, dass du überhaupt den Nerv hattest heute herzukommen. Und du - -"

Er drehte sich zu Pansy und es sah so aus, als wollte er etwas Bösartiges sagen, aber schien dann doch seine Meinung zu ändern.

„Bist du wieder high?"

„Ja", sagte Pansy und hörte sich dabei furchtbar müde an.

„Ich habe es versucht, Draco, aber er hat nicht nachgegeben. Er gehört ganz dir."

„Nein, tut er nicht", erwiderte Malfoy giftig. „Er hat mir nie gehört."

Harry sprang auf.

„Lass mich zumindest erklären - -"

„Was erklären?", fauchte Malfoy, während er sich Harry mit einem mörderischen Gesichtsausdruck nährte.

„Warum du es geschafft hast, dass ich gefeuert werde und du am gleichen Tag meine Mitbewohnerin verführst?"

„Nein!", rief Harry. „Das ist nicht - - Warte, du wurdest gefeuert?"

„Verschwinde!", schrie Malfoy.

Er griff nach seinem Zauberstab, aber Harry war schneller und presste die Spitze seines Zauberstabs gegen Malfoys Brust.
Malfoy sah aus, als wollte er morden, aber er hielt seine Hände hoch als Zeichen seiner Unterwürfigkeit.

„Es ist mir gleich, ob ich einen Fesslungszauber benutzen muss", sagte Harry, der selbst schon nahe daran war zu schreien. „Du wirst die Klappe halten und mir verdammt noch mal zuhören."

Malfoys Augen funkelten ihn an. „Pansy auch?"

„Geh ins Bett, Pansy", sagte Harry, wobei er seine Augen nicht von Malfoy nahm. „Schlaf den Rausch aus."

Pansy kicherte und torkelte in ihr Schlafzimmer. Sie schoss die Tür hinter sich.

„Gut", sagte Malfoy, so normal, als hätte er eine andere Möglichkeit. „Rede."

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So, jetzt kommt es also zur Aussprache zwischen den zweien... Mal schauen was da raus kommt, hmm? Und warum zur Hölle wurde Malfoy gefeuert?

Tja, Fortsetzung folgt… grins

Bis zum nächsten Kapitel!