THE NEXT BEST THING
Disclaimer: Die Charaktere und das Harry Potter-Universum gehören mir nicht. Ich beabsichtige nicht das Copyright zu verletzen und mache hiermit kein Geld.
Oh man, ich bin total im Stress und es ist keine Besserung in Sicht. (Bin ich froh, wenn Urlaub hab!) Ich danke hiermit ganz herzlich den Reviewern Seelentochter, sakelly und Maegwin. Tut mir Leid, dass ich dieses Mal so gar keine Zeit für eine ausführliche Antwort habe! Aber ich freue mich, dass ihr mich mit den Kommentaren unterstützt und der Story treu geblieben seid!
Viel Spaß beim Lesen!
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Als
Harry seine Augen öffnete, war er sich erstmal nicht sicher wo er
war.
Gedämpftes Licht drang durch die Fenster, aber es kam aus
der falschen Richtung.
Die Decke sah anders aus. Und - -
„Oh",
formte er lautlos, als die Ereignisse der letzten Nacht über ihn
hereinbrachen.
Er drehte langsam seinen Kopf und sah, dass Malfoy
noch schlief.
Harry starrte wieder an die Decke.
Das war
der ungemütliche Teil.
Würde Malfoy sich ihm gegenüber heute
kühl verhalten?
Wären sie in der Lage sich gegenseitig in die
Augen zu sehen nachdem was zwischen ihnen passiert war?
Harry
schloss seine Augen und seufzte.
Er schaffte es sich langsam
aus dem Bett zu schälen ohne Malfoy zu stören und schlich zur
geschlossenen Tür.
Kleidungsstücke lagen verstreut auf dem Boden
und er fand eine Hose, die er anzog.
Es musste Malfoys Hose sein,
weil sie ihm etwas zu lang war, aber es war ihm egal.
In der
Wohnung war es still und ziemlich dunkel, als er ins Bad ging.
Er
spritzte sich etwas Wasser ins Gesicht, spülte seinen Mund aus und
starrte dann sein Spiegelbild an.
„Ist es das, was du willst?", flüsterte er.
Er war bisher mit jeder Beziehung,
die er als Erwachsener geführt hatte, unzufrieden gewesen und es gab
keinen Grund anzunehmen, dass diese hier irgendwie anders wäre.
Das
Neue daran mit einem Mann zusammen sein, würde früher oder später
verschwinden und dann wäre es genauso wie es immer war - - er müsste
sich mit einer Person herumschlagen, die genauso fehlerhaft war wie
er selbst.
Aber wenn er es nicht ernsthaft versuchen würde,
würde er es immer bereuen.
Es war lange her, dass er wegen jemand
aufgeregt oder nervös war, dass er wirklich wollte, dass dieser
jemand ihn mochte und attraktiv fand.
Es war lange her, dass
jemand IHN wollte und nicht den Mann, der er gewesen war.
Er
wusste nicht, ob Malfoy diese Person war, aber er wollte es wirklich
herausfinden.
Harry verließ das Bad und fand Pansy auf dem
Sofa sitzend vor.
Sie trug eine Robe und drückte eine Wärmflasche
gegen ihre Stirn.
Er wusste nicht, ob sie vorhin schon dort
gesessen war, als er vorbei gelaufen war.
„Guten Morgen", grüßte er sie.
„Ist er das?", spottete sie. „Für dich vielleicht."
Sie griff nach einer großen Flasche von
McCraken's Originalrezept Katertrank, die auf dem Couchtisch stand
und trank einen Schluck.
Harry lächelte.
„Das Zeug wirkt nur bei Alkohol, weißt du. Es wird dir nicht helfen."
Sie sah das Etikett stirnrunzelnd an.
„Schade, dass du mir das nicht gesagt hast, bevor ich die Hälfte der Flasche geleert habe."
Sie stellte den Trank stöhnend weg und ließ sich gegen die Sofakissen plumpsen.
„Ich nehme nicht an, dass du mich aus dieser Misere retten kannst?"
„Du hast eine lange Woche vor dir", erwiderte Harry. „Und ich denke, dass du dir das verdient hast."
Sie ächzte.
„Oh Gott. Was habe ich gemacht?"
„Du erinnerst dich nicht?"
Sie schüttelte den Kopf und Harry seufzte.
„Nun, ich nehme an, dass es nun keine Rolle mehr spielt."
„So schlimm?"
Sie schob die Wärmflasche auf die andere Seite.
„Also hast du dann letzte Nacht hier geschlafen?"
„Ja", antwortete Harry.
„Und wenn ich bedenke, dass das Dracos Hose ist, nehme ich an, dass es gut lief?"
Harry zuckte mit den Schultern.
„Er hat gewonnen, nicht wahr?"
„Gewonnen?", fragte Pansy und sah dann unangenehm berührt aus, als sie es realisierte.
„Er hat es dir erzählt?"
„Ja", meinte Harry. „Aber es ist okay. Es ist nicht schlimmer als das, was ich getan habe."
Pansy seufzte auf und legte die Wärmflasche auf den Couchtisch.
„Ich wusste schon, dass ich verloren habe, als ich mich letzte Woche mit dir zum Essen getroffen habe. Ich konnte die Wirkung sehen, die du auf ihn hattest und ich wollte wissen, ob du es ernst mit ihm gemeint hast. Er mag dich."
Harry schnaubte.
„Er hat ein Problem damit das zu sagen."
Pansy lächelte.
„Das hat er."
Sie
starrten sich einen Moment gegenseitig an und Harry fragte sich, ob
er ihr gestehen sollte, was seine ursprünglichen Absichten gewesen
waren.
Ehrlichkeit war doch nicht immer das Beste - - es könnte
mehr Schaden anrichten, als Gutes tun.
Malfoys Zimmertür ging auf
und er trat gähnend heraus.
Er trug nur eine dunkelfarbene
Unterhose.
„Stehst du immer so früh auf?", fragte er.
Harry lächelte.
„An Arbeitstagen."
„Keiner von uns arbeitet heute, oder?", erwiderte Malfoy.
Er torkelte leicht in Richtung Toilette, als wäre er noch nicht ganz wach.
„Er ist so ein Sonnenschein am Morgen", spöttelte Pansy. „Am Besten ist es ihn bis Mittag nicht anzusprechen."
Harry grinste.
„Das macht dann schon zwei."
„Er
verdient dich nicht, weißt du", sagte sie mit leiser Stimme.
„Er
kann ein ziemlicher Bastard sein. Er ist egoistisch und grausam und
manchmal rachsüchtig."
Sie machte eine Pause.
„Aber ich liebe ihn und möchte ihn glücklich sehen.
„Was ist mit dir?", fragte Harry. „Verdienst du es denn nicht glücklich zu sein?"
Sie zuckte mit den Schultern.
„Ich weiß es nicht. Es scheint so, als wäre ich dazu verdammt die Fehler meiner Mutter zu wiederholen. Hast du irgendwelche ledige Freunde, die nicht schwul sind?"
Harry lächelte.
„In der Tat, da hab ich welche."
Sie seufzte und massierte ihre Schläfen. „Leg doch ein gutes Wort für mich ein, ja?"
Als Malfoy wieder
aus dem Bad kam, schlang er von hinten seine Arme um Harry und legte
sein Kinn auf Harrys Schulter.
Es war eine so intime Geste, dass
Harry davon überrascht war.
Er sah zu Pansy hinüber, die sie,
trotz ihrer Kopfschmerzen, anstrahlte.
„Es ist zu früh um zu stehen", stöhnte Malfoy. „Komm ins Bett zurück."
Mit
diesen Worten ließ er Harry los und ging zurück in sein
Schlafzimmer.
Harry zwinkerte Pansy zu und folgte ihm.
„Ich werde hier auf dem Sofa sitzen und fürchterlich leiden", rief sie ihnen nach.
Malfoy kletterte ins Bett zurück und sah so aus,
als würde er tatsächlich noch einmal einschlafen.
Harry zog die
Hose aus, legte sich neben ihn und beobachtete ihn.
Er sah seltsam
aus: zerzaust und gar nicht wie der gepflegte Playboy, der er sonst
zu sein schien.
Harry mochte es.
„Warum starrst du mich
an?", fragte Malfoy und öffnete seine Augen.
„Das macht mich
ganz paranoid."
„Ich starre nicht", meinte Harry und
ließ seine Hand unter die Decke und an Malfoys Körper hinab gleite,
bis er gefunden hatte, wonach er gesucht hatte.
Malfoy schloss
seine Augen.
„Für einen Heterosexuellen lernst du wirklich schnell."
Harry küsste ihn und sie drehten sich
zueinander.
Malfoy drückte ihre Erektionen aneinander und sie
streichelten sich beide langsam.
Es war nett und ganz anders als
das, was sie in der Nacht zuvor getan hatten.
Nach einer Weile
griff Malfoy nach dem Gleitgel und sie zogen das Tempo an.
Harry
mochte das Gefühl von Malfoys Schwanz an seinem und den Druck seiner
Finger, der an bestimmten Stellen stark war, wo es seine Hand
normalerweise nicht war.
Sie kamen nach einer Minute und die
Lässigkeit darüber war für Harry bemerkenswert.
Der Sex mit
Frauen war immer stressiger, weniger spaßig und mehr wie Arbeit
gewesen.
Aber mit Malfoy fühlte er sich wohl.
Auf einmal
überkam ihn Panik und er musste seine Augen schließen - - was, wenn
es für Malfoy trotz allem nur Sex war?
Er wusste es besser, als
Gefühle zuzulassen.
Es endete immer schlimm, wenn er es tat.
„Da keiner von uns beiden heute etwas zu tun hat…", sagte Malfoy, wobei er wieder gähnte, „willst du etwas im Bett bleiben?"
„Ja", antwortete Harry und versuchte normal zu klingen. „Sicher."
„Vielleicht können wir heute Abend Essen kommen lassen", fuhr Malfoy fort, als er seinen Arm über Harrys Brust legte.
„Ich denke, dass Pansy für eine Weile nicht ausgehen will. Was hat sie eigentlich genommen?"
„M", antwortete Harry. „Und ziemlich viel, denke ich."
Malfoy seufzte.
„Sie braucht ein Leben."
Er machte eine Pause, dann schnellte sein Kopf hoch und er sah Harry an.
„Kennst du irgendwen mit dem wir sie verkuppeln könnten?"
Harry lächelte.
„Wäre möglich."
Malfoy legte sich wieder hin und nuschelte gegen Harrys Schulter.
„Gut. Vielleicht lässt sie mich für eine Weile kostenlos hier wohnen, wenn ich es schaffe, dass sie flachgelegt wird."
Harry holte tief Luft.
„Also werden wir es versuchen?"
Er kam
sich fast sofort dämlich vor, aber er würde sich sonst verrückt
machen, wenn er länger darüber nachdachte.
Wenn sie nicht bald
darüber reden würden, könnte er es nicht mehr lange
aushalten.
Malfoys Augen waren geschlossen, aber er
lächelte.
„Ja, Harry. Das werden wir tun."
Harry
atmete aus und schloss seine Augen.
Die Antwort war im Moment gut
genug.
Also, hiermit ist das letzte Kapitel zu Ende. Es folgt nur noch der Epilog.
Ich hoffe, dass euch die Übersetzung gut gefallen hat
und es wäre schön, wenn sich jetzt am Ende der Geschichte auch mal
die zu Wort melden, die noch gar kein Review hinterlassen haben. Ich
beiß euch nicht! *g*
Bis bald!
