Date: 5. Dezember
Author: killermanatee (Nicky)
Category: Kurzgeschichte (oder Neudeutsch: Short Story)
Characters/Pairing: Hermine/Ron
Genre: uhm... fluffy Comedy?
Rating: PG
Disclaimer: JK Rowling hat mir persönlich erlaubt ihre Charactere zu benutzen. (Ruhe auf den billigen Plätzen da hinten!!!! ;) )
A/N: Meine erste Harry Potter fanfic in ungefähr... 6 Jahren? Meine allererste Hermine/Ron Story. Zuerst war es Parody, dann ging es Richtung Loriot und dann kam das hier dabei rum. Was soll's.
Danke an Anna für den Tritt in meinen Hintern und das beta lesen und ihren unermüdlichen Einsatz für den AK. *knutschi*
Oh und der Titel ist meine Homage an die extreme Weihanchtlichkeit dieser Story. Harhar. Äh, ich meine HOHO!
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Twinkle Twinkle
"Hermineeeee!"
Ron betritt das Wohnzimmer, doch seine Freundin ist nirgendwo zu sehen. Statt dessen erhält er ein "Was denn?!" von irgendwo oberhalb der Treppe. Aha.
Er stellt sich an das Geländer, was von kleinen glimmernden Sternen umleuchtet wird und schüttelt den Kopf. Frauen und Dekorationen. Es gibt Dinge, die er nie verstehen wird.
Er blickt die Stufen hoch, wo Hermine, ihren eiligen Schritten nach zu urteilen, sehr beschäftigt zu sein scheint.
"Weißt du wo mein guter Umhang ist?"
Es dauert einen Moment bis sie antwortet. "Welcher?"
"Ja der gute! Der blaue." Er sieht sich im Wohnzimmer um und sein Blick fällt auf den Korb mit Wäsche.
Hermine ruft noch irgendetwas, aber ihre Worte verschwinden in einem der Zimmer, in denen sie so beschäftigt zu sein scheint.
Ron setzt sich auf den Boden und beginnt einen Umhang nach dem anderen aus dem Korb hervorzuziehen, der gesuchte scheint allerdings nicht dabei zu sein.
Er blickt erst hoch, als er schwere Schritte vom Treppenabsatz her hört, wo ein zweibeiniges Wesen aus diversen Weihnachtsdekorationen erschienen ist dessen Beine Hermines erstaunlich ähnlich sehen. Er guckt ihr etwas irritiert dabei zu, wie sie sich zu dem großen Wohnzimmertisch bewegt und dann die übergroße Ladung darauf fallen lässt.
"Dir ist schon bewusst, dass du den ganzen Kram nicht tragen musst, oder?" Sein Interesse ist wieder gen Wäschekorb gerichtet.
Hermine rumort auf der anderen Seite des Zimmers vor sich hin.
"Vielleicht kommt mir das festlicher vor. Das ist immerhin der Schmuck von meiner Großmutter. Hast du den Baum aufgestellt?"
Er sieht rüber zu dem schiefen Gewächs, das einen Weihnachtsbaum darstellen soll und murmelt ein "Mhhm."
Hermine betrachtet den Berg von Weihnachtsbaumschmuck auf dem Tisch, der etwas instabil wirkt. Sie runzelt die Stirn und guckt sich im Zimmer um. Dabei fällt ihr Blick auf den Korb mit Wäsche, der definitiv geordnet war, als sie ihn heute morgen die Treppe runter gebracht hat. Sie stemmt die Hände in die Hüften.
"Ronald Weasly! Willst du mir etwa sagen, dass du den gesamten Korb durchwühlt hast, völlig ungeachtet der Tatsache, dass er voll SAUBERER, GEFALTETER Wäsche war?"
Er guckt auf zu seiner im Moment offensichtlich unzufriedenen Freundin.
"Ja. Wieso?"
Im Zweifelsfall immer Unschuld vortäuschen.
"Weil ich mir etwas dabei denke, Dinge zu falten."
Sie beugt sich über, immernoch offensichtlich umzufrieden und greift nach dem Korb.
Dabei scheint ihr nicht bewusst zu sein, was diese Bewegung für Einsichten in ihren Pullover gewährt. Bevor sie reagieren kann, hat Ron ihren linken Arm gegriffen und zu sich auf den Holzboden gezogen.
Zwar ist dieses impulsive Verhalten seiner Ansicht nach ziemlich romantisch aber leider eben auch... impulsiv. Und somit etwas schlecht durchdacht. Das geht Ron in dem Moment auf, als Hermine, aus der Blance geworfen nach vorne auf ihn fällt und sein Hinterkopf schmerzhaft mit dem Boden in Kontakt kommt.
Für einen Moment ist es sehr still.
Dann ertönt ein gequältes "Aua" von Ron und kurz darauf ein blubberndes Kichern von Hermine. Dieser Zustand hält etwas an und Ron verdreht die Augen, währen er sich, so gut es geht, den Schädel reibt.
Langsam beruhigt sich Hermine wieder und nachdem sie die genaue Lage ihrer Arme und Beine festgestellt hat stützt sie sich auf ihren Unterarm neben Rons Kopf. Sein Körper ist warm unter ihrem und sein Gesicht etwas theatralisch schmerzverzerrt und sie muss wieder kichern.
Er guckt beleidigt. "Pft. Danke. Ich habe mir übrigends keine Gehirnerschütterung zugezogen, vielen Dank der Nachfrage."
Hermines freie Hand windet sich in seine Haare. Sie verzieht die Mundwinkle amüsiert. "Jeder bekommt, was er verdient."
"Ha, wer hat denn hier seine Vorzüge so frivol zur Schau gestellt?" Seine freie Hand wandert zu ihrem Rücken.
"Du bist unmöglich." Sie küsst ihn trotzdem und steht auf.
Ron bleibt noch einen Moment liegen und genießt schweigend die neue Perpektive, die Hermine ihm bietet, während sie über ihm stehend den Wäschekorb wieder aufhebt und dann die Hüfte etwas mehr als sonst schwingend das Wohnzimmer verlässt.
Er sieht zur Decke, an der schon diverse Weihnachtsdekorationen schweben und fragt sich für einenen Moment wie es sein kann, dass sich sein Leben innerhalb der letzten Monate so verändert hat.
Das Pochen in seinem Schädel hat sich fast verzogen und er steht langsam auf, um die Suche nach seinem Umhang wieder aufzunehmen.
