Date: 8.
Dezember
Author:
kleine Alraune
Category:
short Story
Characters:
so viele Weasleys, überall Weasleys
Genre:
family
Rating:
G
A/N:
Ich hoffe euch freut diese kleine Geschichte, naja und ich hoffe ihr
mögt meine Interpretation der Weasley –Enkel, schon komisch wenn
man nur Namen als Anhaltspunkte hat, und keinen ganzen Charakter.
Viel Spaß und eine schöne Weihnachtszeit.
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Das "kleine" Weihnachtsfest
Es war der Abend vor Weihnachten, und wie Rose wusste war dieser
Abend in einigen Ländern sogar wichtiger als die darauf folgenden
Feiertage.
Und so hatte sie all ihre Cousins, Cousinen,
Geschwister und die anderen Kinder die über Weihnachten im Fuchsbau
waren zu einer kleinen Feier im alten Teil des Hauses eingeladen.
Der
alte Teil sah immer noch so aus, wie zu der Zeit, als Harry, Ron und
Hermione Schüler auf Hogwarts waren.
Die Kinder liebten diesen Teil des Hauses, wo die Wände immer
noch voll mit alten Postern der Idole ihrer Eltern waren und man die
Grauhörnchen auf dem Dach streiten hören konnte.
Zwar war der
Anbau inzwischen auch schon zehn Jahre alt, aber hier in Ginnys
früherem Zimmer tropfte die Geschichte förmlich von den Dachbalken.
Und als Rose das Zimmer als erste betrat atmete sie tief ein und
hörte in Gedanken wie ihre Mutter von den Abenteuern der
Unglaublichen Drei berichtete. Stolz durchfuhr sie, wie immer
wenn sie an die großen Taten ihrer Eltern dachte, und daran, dass
das alles hier seinen Anfang hatte.
Hinter ihr drängten sich nun
Lily und Hugo ins Zimmer, wie immer tuschelnd und kichernd ließen
sie sich auf einem der Betten nieder und ignorierten Rose
missbilligenden Blick.
Die beiden machten sich ein bisschen zu oft
über Rose lustig, vor allem seit sie in Ravenclaw gelandet war, und
nicht wie der Großteil der Weasleys in Griffindor, konnte sie sich
vor Witzen auf ihre Kosten kaum retten.
„Bei Seite Renard!",
Dominique glitt durch die Tür.
„Re-was?" entgegnete Roxanne
die nun hinter ihr stand.
„Renard, das ist ein Fuchs. Maman
sagt immer Rose ist schlau wie ein Fuchs."
Nach und nach füllte
sich das Zimmer.
Victoire hatte Kekse mitgebracht und Ted war ihr
mit einer Reihe schwebender Teetasse und drei vollen Kannen
Brombeertee gefolgt. Nun hatten die beiden sich auf dem Boden
niedergelassen und turtelten.
Molly und Lucy hatten sich zu
Dominique gesetzt, und die drei brachen alle paar Minuten in
schallendes Lachen aus. Jeder der Percy als Vertrauensschüler erlebt
hatte, musste stutzen, wenn er Molly und Lucy als dessen Kinder
vorgestellt bekam. Die beiden waren so albern so laut und vor allem
so schlecht in der Schule, dass die meisten sie eher George
anrechneten.
Dessen Sohn Fred allerdings stand den beiden in
Sachen Lautstärke auch in nichts nach.
Albus und sein Bruder
James hatten eine volle Ladung Schokofrösche und Karameltannen auf
dem Boden verteilt und die Kinder futterten sich nun durch die
Süßigkeiten.
„Oh, schon wieder Dad!", rief James, und lies
die Schokofroschkarte auf den Boden fallen. Harry lächelte unbeirrt
von der Karte zu ihnen auf.
„Meint ihr es gibt wieder diese
grauseligen Pullover von Granny?", Dominique verzog angewidert ihr
wunderschönes Gesicht.
„Natürlich, es gibt immer gestrickte
Pullover zu Weihnachten, Dad sagt das war schon immer so.",
bemerkte Lucy.
„Sie hat letztes Jahr schon vor Sylvester
angefangen zu stricken, damit sie alles schafft. Ich hab ihr
geholfen.", In Lucys Stimme schwang eine Menge stolz mit. Denn sie
hatte ihrer Großmutter beim aussuchen der Motive und Farben helfen
dürfen.
„Und deiner ist besonders hübsch geworden.", fügte sie
hinzu.
Der Blick, den sie dafür erntete war mehr als kühl,
Dominique hatte den letzten Weasley Pullover (Pink mit einem
verschnörkelten D auf der Brust) noch nicht ganz verkraftet.
In
diesem Moment wurde die Tür geöffnet. Louis trat ein, an jeder Hand
einen von Lunas Söhnen.
Lysander und Lorcan stürzten sich sofort
auf die Süßigkeiten.
Fred sah irritiert zu den beiden Jungs
rüber: „Ich wusste nicht das die beiden Küken auch kommen."
„Ach
Fred sie sind doch einfach wunderbar!", Victoire zog Lorcan auf
ihren Schoß und ließ stillschweigend zu, das er Schokolade in ihr
Seidenglattes rotes Haar schmierte.
„Kein Wunder das die in
Hufflepuff gelandet ist.", raunte Roxanne James zu.
Und nur
eine Tür weiter bot sich ein ähnliches Bild, nur das hier Ron,
Hermione, Harry und Ginny mit Luna und dessen Mann, Fleur, Bill, und
all den anderen in Rons früherem Zimmer auf dem Boden saßen und in
Erinnerungen schwelgten.
„Wann sind wir eigentlich so alt
geworden?", fragte Bill in die Runde.
Luna grinste ihn nur
schelmisch an: „Ich bin noch nicht annähernd so alt wie du, und
ich werd wahrscheinlich auch nicht so schnell Enkel bekommen."
„Ja,
Victoire scheint Kinder sehr zu mögen.", setzte Ginny unnötiger
Weise hinzu.
Bill wurde rot, und dann weiß.
„Wo sind denn
die Kinder, Schatz."
„Ganz ruhig, isch ab sie gesehn. Sie
sitzen all' in Ginnys Kinderzimmer, essen Chocolat und lachen.",
Fleur legte beruhigend ihre Hand auf Bills Bein.
„Ist das nicht
komisch, " Hermione sah sich um, „ irgendwie ist alles so als
wären wir noch Schüler, aber doch so ganz anders."
