Endlich geht's mal wieder weiter! Ich musste mir wirklich in den Allerwertesten beißen, um weiter zu schreiben -lol-
Ich hoffe, dass es sich wenigstens gelohnt hat!
Kapitel 21 – Gang der 1000 Fallen
Lara ging an der großen Tafel im Boden vorbei und stellte sich dann vor die Tür, die wiederum aus Eis bestand. Die Tür wurde von einem dicken silbernen Rand umrahmt. Direkt vor dem Eingang war eine Art Druckplatte im Boden, die nicht anders zu erwarten auch aus silber bestand und reichlich verziert war.
Gang der 1000 Fallen
Stand es über der Tür in großen Lettern aus Eis.
„1000 Fallen, die wohl mal wieder aktiviert werden müssen.", scherzte Lara und stieg auf die Druckplatte. Augenblicklich schob sich die Tür nach oben und gab den Weg in einen großen steinernen Gang frei.
Als Lara diesen betrat, schloss sich die Eistür hinter ihr sofort mit einem lauten Knall und hinterließ so einen langen Schall, der sich durch den ganzen Gang zog.
Schon im nächsten Moment begann der Boden zu beben.
Ohne lange nachzudenken lief Lara los, wobei das Beben unter ihren Füßen immer stärker wurde.
Hinter ihr fielen große Steinplatten in die Tiefe. Der Gang, durch den Lara lief, wurde mal enger, dann wieder breiter. Sie musste viele Kurven laufen.
Als Lara schließlich eine Brücke vor sich erkannte, beschleunigte sie noch mal kurz und erreichte so die Brücke ohne weitere Probleme.
Sie lehnte sich an das Geländer, wobei sie tief ein- und ausatmete.
Hinter sich konnte sie nur noch ein langes, tiefes, schwarzes Loch erkennen, aus dem sie glaubte unheimliche Stimmen zu hören.
Genug ausgeruht, weiter geht's. ging es der jungen Frau durch den Kopf und so betrat sie die Brücke.
Es war nur ein kurzer Weg, bis sie wieder festen Boden unter ihren Füßen hatte.
Lara sah vor sich wieder nur einen Gang, dessen Länge sie nicht einschätzen konnte.
Da bemerkte sie an den Wänden seltsame kleine Löcher.
„Dachte ich mir doch, dass die bald kommen würden.", sagte sie zu sich.
Lara konnte sich nach all den Jahren keinen Fallengang mehr ohne diese kleinen nervigen Pfeile vorstellen.
Ihrer Sache sicher lief sie auf die Falle zu und wollte schon springen, als zu ihrer Überraschung etwas seltsames passierte.
In der Luft erschien vor ihrem Gesicht eine scharfe Klinge. Sofort legte Lara ihren Kopf nach hinten und vernahm dann lauter surrende Geräusche. Sie schaute schnell nach unten und erkannte noch mehr von den scharfen Klingen. Um sicher zu landen, spreizte sie ihre Beine und landete so praktisch über einer scharfen Klinge.
Lara schaute sich um. Sie konnte es nicht fassen. Ihr siebter Sinn hatte wohl versagt. Anstatt dem erwarteten Pfeilregen, stand sie nun in einem Urwald voller scharfer Klingen und Messer.
Aus den Löchern schossen keine Pfeile, sonder ragten gewaltige Klingen heraus.
Mist…noch mal Glück gehabt!
„Und jetzt?"
Lara hatte sich schon einen Weg durch die Falle erdacht, als die Klingen plötzlich wieder surrend in den Löchern verschwanden.
„Nanu? Was soll das-?"
Doch im nächsten Moment kamen die Klingen wieder aus den Löchern heraus. Im letzten Augenblick konnte Lara eine halbwegs sichere Position annehmen, doch trotzdem erwischte sie eines Der Messer am rechten Arm, der unangenehm von ihrem Körper weghing.
„Ah!", schrie sie auf, „das wird nicht einfach. Ich darf keine Zeit verlieren." Schnell zog sie ihren blutenden Arm an sich und drückte ihre linke Hand an die blutende Stelle. Dann bannte sie sich so schnell wie möglich einen Weg durch die glänzenden Klingen.
Schon nach wenigen Schritten verzogen sich die Messer wieder in ihre Löcher und gaben so den Weg wieder frei.
Sofort lief Lara los, in der Hoffnung diese Falle bald überstanden zu haben. Sie legte ihre ganze Kraft in die Beine und legte einen schnellen Sprint hin. Doch schon im nächsten Moment schossen die Klingen wieder aus ihrem Versteck. Blitzschnell stoppte Lara und kam so ins Rutschen. Ungewollt fiel sie nach hinten und landete so unsanft auf ihrem Rücken. Sie hörte ein lautes Surren an ihrem Ohr und schon waren die Klingen wieder zu sehen. Noch im Fall zischten sie an ihrem Körper vorbei. Über ihr Gesicht und den restlichen Brustkorb flogen die Klingen nur vorbei, doch eines der Messer schnitt ihr eine tiefe Wunde in die rechte Wade.
Lara schrie auf und sah, wie ihr rechtes Hosenbein binnen weniger Sekunden eine dunkelrote Farbe annahm.
Der Schmerz war so stark, dass sie vor ihren Augen lauter kleine helle Punkte sah und ein leises Piepen im Ohr vernahm.
Lara meinte Tränen auf ihrer Wange zu spüren.
Das Blut ihrer Wunder tropfte auf den Boden und erwischte ab und zu die eisigen Messer, die sich dadurch rot färbten.
Als sie sich wieder einigermaßen beruhigt hatte, starte sie wie gebannt auf die Klingen. Sie würde wieder loslaufen, wenn sich die Messer zurückgezogen haben. Lara würde nicht so schnell laufen können, aber daran wollte sie im Moment nicht denken.
Als die Klingen vor ihren Augen mit dem bekannten Surren wieder verschwanden stand die Archäologin schnell wieder auf und fing an zu laufen.
Das Ende war nicht mehr weit. Mit jedem Schritt, den sie lief, fiel es ihr schwerer voranzukommen.
Hinter sich hinterließ sie hie und da rote Blutflecken. Sie spürte, wie das Blut ihrer Wunde in ihren Schuh floss.
Nur noch paar Meter…ging es Lara durch den Kopf.
Doch da hörte sie wieder das Kommen der Klingen. Schnell sprang Lara mit ihrem linken Bein ab, sodass sie flach über dem Boden schwebte. Sie landete unsanft auf ihrem Bauch.
Mit stark pochendem Herz lag sie wieder auf dem steinernen Grund.
Lara blickte nach hinten und sah, dass sie die Falle überstanden hatte. Nur die Fußspitze ihres linken Beines berührte eine der Klingen leicht.
Geschafft! Dachte sie sich und legte sich dann auf den Rücken.
Sofort holte Lara Verbandszeug aus ihrem Rucksack und behandelte damit ihre tiefe Wunde.
Der Verband und das spezielle Spray funktionierten zwar gut, aber die Blutung vollkommen stoppen konnten sie nicht.
„Besser das als gar nichts.", ermutigte sich Lara und schaute dann wieder auf die Falle.
„So was muss ich mir unbedingt besorgen…", grübelte sie und setzte eine faszinierte Miene auf.
Dann stand die junge Frau auf und wand den Klingen den Rücken zu.
Lara folgte dem Gang weiter, wobei sie sich einige Schlücke aus ihrer Wasserflasche gönnte.
Sie bog nach rechts ab und blieb nach einigen Metern vor einem gewaltigen Loch stehen.
Vor ihr waren unzählige Pfeiler, die in dem großen Loch willkürlich verteilt waren. Dazu kamen starke Windstöße aus großen Löchern, die in den Wänden waren. Auf der anderen Seite des Loches konnte Lara festen Boden erkennen.
„Das ganze erinnert mich irgendwie an Louvre. Umso leichter wird es wohl zu bewältigen.", sagte sie und kam dem Loch näher.
Ihre Wade schmerzte zwar immer noch, doch das musste sie einfach schaffen.
Lara studierte die Windstöße und die Anordnung der Pfeiler.
Leider musste sie feststellen, dass die Windstöße kamen und gingen, wann sie wollten und die Pfeiler nicht gerade einfach zu überwinden sein könnten.
Sie dachte sich grob einen Weg über das tiefe Loch und bemühte sich möglichst mittig den Weg auf die andere Seite einzuschlagen.
Lara trat auf den ersten Pfeiler mit ihrem rechten Fuß. Da sie sich wieder auf ihre Beine konzentrieren musste, schmerzte ihre Verletzung umso mehr.
Sie versuchte den Schmerz zu vergessen und mit großer Anstrengung gelang ihr das auch.
Der linke Fuß kam nach und so hielt Lara das Gleichgewicht mit beiden Armen. Da kein Windstoß gerade da war, sprang sie auf den nächsten Pfeiler vor ihr und dann wieder auf einen, der etwas weiter rechts war. Als dann ein Windstoß unerwartet von rechts kam, wurde Lara nach links gedrängt. Sofort streckte sie ihren linken Fuß nach einem Pfeiler aus und konnte die Balance gut halten. Schnell sprang sie wieder weiter nach vorne, landete sicher und hatte den nächsten Pfeiler auch wieder gefunden. Sie sprang los, doch da erwischte sie ein starker Windstoß von links, der Lara aus der Bahn warf. Sie versuchte auf einem Pfeiler weiter rechts zu landen. Mit dem rechten Fuß erreichte sie diesen unsanft, sodass ihre Wade wieder anfing zu pochen. Durch den Schmerz abgelenkt verlor sie das Gleichgewicht. Sie kippte nach rechts, doch zu ihrem Glück kam von dort gerade ein Windstoß, der sie wieder aufrichtete. Schnell sprang sie auf einen weiteren Pfeiler und dann auf einen nächsten.
Noch bevor ein weiterer Windstoß sie erreichte, landete Lara mit einem großen Sprung auf der anderen Seite.
„Wieder eine Falle überstanden. Schade, dass die Jungs nicht dabei sind.", sprach Lara in Gedanken versunken und legte ihre Hand an das Headset. Als der Schmerz wieder stärker wurde, beugte sie sich nach unten und massierte kurz ihre Wade.
Wieder folgte sie dem Gang, als sie lautes Knacken hörte und dann sah, wie ein Stück Stein rechts neben ihr auf dem Boden landete.
Lara schaute nach oben und sah, wie die Decke bebte. Im nächsten Moment fiel ein großer Brocken in die Tiefe Richtung Lara. Mit einer Rolle nach rechts wich die Archäologin diesem aus. Lara stand auf und sah, wie diesem einen Brocken viele weitere folgten.
Die Gefahr wurde ihr bewusst und schon lief sie los.
Den Kopf nach oben gerichtet lief sie gerade aus.
Immer wieder musste sie einmal nach rechts und dann gleich wieder links ausweichen. Der Boden bebte und die Knackgeräusche wurden intensiver.
Als wieder ein größerer Brocken auf sie zugerast kam, machte Lara eine Rolle nach vorne und nahm den Schwung der Rolle auf, um eine Salto zu vollbringen.
Wieder legte sie einen Sprint ein und wich den Steinen gekonnt aus.
Als sie dann über ein Kniehohes Hindernis gesprungen war, raste eine gewaltige steinerne Wand hinter ihr von der Decke zu Boden und versperrte den Rückweg. So schnell diese Wand aufgetaucht war, so schnell war die Gefahr verschwunden.
Lara blickte auf die Wand und wischte sich den Staub von ihrer Jacke. Doch da wurde sie durch ein lautes Krachen erschrocken.
Sie blickte nach hinten und sah, wie eine riesige Kugel, gefolgt von unzählig vielen kleinen auf sie zukam.
Schnell drehte sich Lara um und rann los.
Der Gang, in dem sie vor den Kugeln floh, war groß und hatte eine Runde Decke, sodass die große Kugel, die Lara jagte genau reinpasste.
Die Archäologin fing an zu keuchen, denn ihr Mund wurde ganz trocken. Sie wusste, dass sie irgendwas unternehmen musste. Da bemerkte sie, dass der Gang nach einigen Metern aufhörte.
Eine Sackgasse.
Lara riss ihre Augen auf und schaute sich sofort um. Sie sah, wie die Kugeln bedrohlich näher kamen.
Wenn jetzt nichts passieren würde, würde Lara von den Kugeln an der Wand zerquetscht werden.
Da erblickte sie über ihr einen goldenen Ring, der an der Decke hing. Ohne lange nachzudenken, warf sie ihren Haken nach diesem aus und lies sich dann hochziehen.
Er klinkte ein und durch das Gewicht bewegte sich der Ring nach unten. Unter Lara erschien ein großes Loch. Die junge Frau blickte von oben zur der riesigen Kugel und sah, wie diese mit den Kleinen in das großes Loch fiel.
„Puh…noch mal Glück gehabt.", keuchte sie.
Lara blickte hoch und sah einen kleinen Eingang über dem großen Loch, in dem sich nun die Kugeln befanden.
Aus dem Eingang kam helles, hellblaues Licht.
Sofort fing Lara an in Richtung Eingang zu schwingen. Als sie gerade losspringen wollte, bemerkte sie einige dicke Pfähle, die von der Decke hingen.
„Wie passend.", sagte sie erfreut und richtet sich zu einem der Pfähle aus.
Als sie hoch genug war, sprang Lara ab, klinkte den Haken aus und schnappte sofort mit ihren Armen nach dem großen Pfahl. Sie umschlang diesen auch noch mit ihren Beinen, um mehr Halt zu bekommen. Sie konzentrierte sich kurz und sprang dann zu dem nächsten. Sie drehte sich auf die andere Seite, sammelte kurz ihre Kräfte und sprang dann auf den nächsten Pfeiler. Als sie jedoch merkte, dass dieser nach unten rutschte, sprang Lara sofort zum letzen Pfahl und von diesem zu dem hellblau erleuchtendem Loch.
Sie hielt sich mit ihren Händen an der Kante fest und zog sich dann hoch.
Sie lockerte sich kurz aus und trank einen Schluck Wasser.
Mit dem Arm vor den Augen, ging sie durch das helle Loch.
Nun stand sie in einem runden Raum, der dem Eingang zum Tempel des Aruns sehr ähnelte. Die Wände waren ebenfalls weiß und es waren viele silberne Gravierungen und Statuen zu sehen. Das einzig blaue in diesem Raum war eine durchsichtig, leuchtende Wand. Lara näherte sich ihr. Sie nahm den Arm runter und erkannte auf der anderen Seite einen silbernen Schlüssel mit einem blauen Diamanten als Griff.
„Das muss er sein. Der erste Schlüssel zum Tor. Das Tor, hinter dem sich die weiße Hälfte der Àvla befindet.", staunte Lara und streckte die Hand nach dem Schlüssel aus. Doch als sie die leuchtende Wand berührte, durchfuhr sie ein heftiger Schmerz, der einem Stromschlag ähnelte. Sofort zog sie ihren Arm weg und schüttelte ihn kurz.
„Hätte ich mir gleich denken können. Hm…"
Lara schaute sich in dem Raum um, als ihr eine der Statuen besonders auffiel. Lara näherte sich ihr und begutachtete eine silberne Tafel, die die silberne Frau hielt.
„Vielleicht…", grübelte sie und versuchte die Tafel zu lockern. Diese lies sich unerwartet leicht bewegen und so ging Lara mit dem silbernen Tablett wieder zu der mysteriösen Wand.
Lara kniete sich hin und legte die Tafel auf den Boden. Dann hob sie diese langsam mit ihren Händen immer höher.
Laras Plan schien aufzugehen.
Die hellblaue Wand lies sich durch die Tafel unterbrechen. Das Licht der Wand wurde von der Tafel reflektiert und bot so freien Durchgang zu dem Schlüssel.
Nun hielt Lara das Tablett über ihrem Kopf und konnte so zu dem Schlüssel.
Behutsam legte sie die Tafel auf den Boden und näherte sich dann dem Podest, auf dem der Schlüssel lag.
Die Archäologin streckte ihre Hand nach dem Schlüssel aus und schaute sich noch mal kurz um. Dann umfasste sie ihn mit der rechten Hand und zog ihn an sich.
„Wunderschön.", sprach sie.
Doch da begann der Boden wieder zu beben.
Schon im nächsten Moment erschien ein Loch unter Laras Füßen, in das sie hineinfiel.
Schnell steckte sie den Schlüssel in ihre Jacke und schaute nach unten.
Sie landete hart mit ihren Füßen auf einer glatten Rampe. Noch bevor sie sich umsehen konnte, fing sie an zu rutschen.
Lara befand sich in einem hohen Raum, der voll von solchen Rampen waren, die dazu noch mit Fallen bestückt waren.
Arun macht es mir echt nicht leicht dachte sie sich und schaute nach vorne.
Lara sah einen Riss in der Rampe, den sie mit einem Sprung jedoch schnell hinter sich gebracht hatte.
Dann erschienen vor ihr scharfe Klingen.
Um der ersten zu entkommen, duckte sie sich. Sofort sprang sie hoch um der nächsten auszuweichen und bewegte dann ihre Taille nach links, um die nächste zu überwinden. Doch da kam sie ins schleudern. Lara fuchtelte wild mit ihren Armen umher, wobei sie mit ihrer rechten Hand gegen eine der Klingen schlug.
Ihr Handgelenk schmerzte.
Gerade als sie ihr Gleichgewicht wieder gefunden hatte, musste sie auch schon wieder weiteren Klingen ausweichen. Diesmal waren mehrere übereinander.
Schnell stieß sich Lara mit ihrem linken Fuß von einem der Messer ab, sodass sie über die restlichen springen konnte.
Auf der anderen Seite ging sie tief in die Knie, um die Balance nach der Landung zu halten.
Dann ging es in die Kurve.
Lara spürte, dass sie immer schneller wurde.
Wieder musste sie über mehrere Risse hinwegspringen. Dann wurde der Gang schmäler.
Die Decke über ihr kam immer näher, sodass Lara sich bücken musste. Sie spürte, wie die Eiswand ihren Rucksack berührte und so ihren Oberkörper weiter nach unten drückte.
Da sah sie vor sich Klingen, die aus der Eisdecke kamen.
Ohne nachzudenken lies sich Lara nach links fallen.
Schnell ergriff sie mit ihren Händen die glatte Kante der Rampe. Doch statt stehen zu bleiben, rutschte sie an der Seite weiter.
Sie durfte nicht loslassen, sonst würde sie in die Tiefe stürzen.
Als der Messerurwald zu ende war, stieß sich Lara mit ihren Füßen von der Rampe ab und führte sie dann gleich wieder auf diese.
Sie rutschte auf den Knien kurz weiter und richtete sich dann wieder langsam auf.
Sie atmete glücklich aus und lies den kalten Fahrtwind in ihr Gesicht wehen.
Als sie nach vorne blickte, sah sie eine schwarze Öffnung, die sich jedoch langsam schloss.
Um noch schneller zu werden, beugte sich Lara nach unten.
Kurz vor der Öffnung legte sie sich auf den Bauch, um durch diese hindurch zu rutschen.
Das Tor schloss sich hinter ihr.
Geschafft…freute sie sich in Gedanken.
Sie prüfte nach, ob der Schlüssel noch in ihrer Jacke war und holte ihn dann heraus.
Fasziniert begutachtete sie diesen.
Dann nahm sie eine Spiegelung im Schlüssel wahr.
Es schien, als würde hinter ihr ein heller Fleck immer dunkeler werden.
Schnell drehte sich Lara um und sah, wie sich ein weiterer Durchgang langsam schloss.
Schnell lief sie auf ihn zu und machte lange Schritte.
Kurz bevor das Tor sich schloss, lies sich Lara nach hinten fallen und rutschte dann durch den Eingang auf ihrem Rücken durch.
Das Tor schloss sich und Lara war auf der anderen Seite heil angekommen.
„Glück gehabt.", keuchte Lara und blickte nach oben.
Über ihr war ein großer Sternenhimmel.
Als sie aufstand, stellte Lara fest, dass sie sich wieder in der großen Eingangshalle vom Tempel des Arun befand.
Findet ihr nicht auch, dass sich mein Schreibstil über die paar Wochen/Monate geändert hat? Ich hoffe, dass euch das nicht stört!
Oh ja, jetzt hat Lara den Gang der 1000 Fallen überstanden. Doch wie geht's jetzt weiter? Ihr wollt es wissen? Dann liest doch einfach Kapitel 22 -g-
Achja, nach so langer Zeit will ich doch mal wieder GANZ VIELE REVIEWS von euch als Ansporn ;-)
Danke im Voraus!!!!!!!!!!
