Reviews sind weiterhin willkommen. An dieser Stelle vielen Dank an Olischulu.

Weiterhin macht sich Hoffnung für T:tscc breit:
John Connor persönlich aka Thomas Dekker hat in einem interessanten Interview auf dvrplayground .com gesagt, dass Produzent James Middleton die Hoffnung hat, die Show durch einen direct-to-DVD Film weiterzuführen...
Außerdem spricht er darüber, wie Staffel 3 ausgesehen hätte.
Wirklich lesenswert, genauso, so hoffe ich, wie das nächste Kapitel meiner Fanfiction:


Chapter 3


John und Cameron schlenderten gemeinsam über den Marktplatz

Ihr Blick schweifte kurz über die vielen Marktstände und die geschmückten Fassaden:
"Ich hatte es mir anders Vorgestellt... Diese vielen Schädel und Skelette... Sieht aus wie in der Zukunft...",

John wich ihrem Blick aus und zuckte kurz,

"... warum wolltest du mit Riley hier hin. Das ist komisch."

"Día de los Muertos", antwortete ihr John.

Cameron blickte ihn fragend an:
"Erzähl mir mehr. Ich weiß nicht sonderlich viel über Mexiko."

John:
"Wie bitte?"

Cameron:
"Nun, ich weiß einfach noch nicht so viel darüber wie zB. über die USA oder Kanada."

John:
"Kanada? Warum willst du, wenn irgendwas schief läuft immer nach Kanada?"

Cameron:
"Kanada hat eine sehr niedrige Kriminalitätsrate. Das Land ist nicht so stark besiedelt, somit ein guter Ort um sich zu verstecken, es ist..."

Schon allein bei dem Gedanke an Kanada fing John an zu frieren:
"... Sau Kalt dort oben!"

Cameron ließ ihren Blick von John, und starrte einen als Skelett verkleideten Mann an, welcher auf sie zuging.
Er nahm Camerons rechte Hand und versuchte sie zum Tanzen zu bewegen.

John:
"Du weißt doch eigentlich, dass unser Notfallplan Mexiko lautet; ich dachte da wären wir uns einig."

Ihr Gesichtsausdruck wurde bösartig. Sie Umschloss blitzschnell mit ihrer Linken den Arm des Mannes und drehte ihn unter seinen Schmerzensschreien nach außen weg.

John der die Situation durch sein Lästern über Kanada zu spät erkannt hatte, versuchte vergeblich mit ausgestreckten Armen dazwischen zu gehen:
"Cameron! Nein, nicht!"

Doch Cameron hatte den Mann schon mit Hilfe ihrer frei gewordenen Rechten Hand einige Meter weg geschubst:
"Du willst also nicht den Ganzen Tag mit mir vor dem Kaminfeuer verbringen, John?"

John blickte verdutzt Cameron an und danach auf den als Skelett verkleideten Mann, welcher sich wegen der Schmerzen auf dem Boden wand:
"Verdammt, Cameron! Was ist in dich gefahren?! War das nötig?!"

"Ich habe ihm nicht die Erlaubnis gegeben mich an zufassen", erwiderte ihm Cameron und lief weiter.

Johns Blick blieb noch einige Sekunden auf dem Mann haften und er fragte sich, was passieren würde, wenn er ohne Vorwarnung Cameron berührte.

Nachdenklich holte er Cameron ein, die ihn ansprach:
"Día de los Muertos, das Fest der Toten..."

John:
"Äh ja. Es ist das bedeutendste Fest in Mexiko. Die Toten werden an diesem Tag geehrt. Laut dem Glaube hier, kehren sie diese Nacht zu ihren Verwandten zurück, um sie zu besuchen. Es ist aber keineswegs ein Trauertag sondern ein farbenprächtiges Volksfest. Gegen Abend gibt es Musik und Tanz. Ziemlich toll."

Cameron lächelte ihn warm an:
"Vielen Dank für die Erklärung."


Jesse und Riley waren noch immer in der Reihe vor dem Grenzübergang nach Mexico. Dereks Jeep war ein paar Wagenlängen vor ihnen, dazwischen war auch ein blaues Sportcabrio - er hatte glücklicherweise nicht bemerkt, dass er von ihr verfolgt wurde.

Riley, die auf dem Beifahrersitz saß wirkte angespannt und verkrampft. Sie kreuzte die Beine übereinander.

"Sitz richtig hin und entspann dich!", fuhr sie Jesse kalt an.

Riley verzog das Gesicht; sie hatte Schwierigkeiten zu reden:
"Tut mir Leid Jesse, ich kann nicht!"

"Du tust genau was ich dir sage! Verstanden?! Jetzt setze dich gefälligst richtig hin und sei unauffällig!", erwiderte Jesse.

"Aber ich muss so dringend auf's Klo Jessse... Ich halt es einfach nicht mehr aus. Ich mach mir gleich in die...",
stammelte Riley, bevor sie von Jesse harsch unterbrochen wurde:
"Nein! Du wirst dir nicht in die Hose machen! Du wirst dich jetzt zusammenreißen!"

Ihre Laune hatte sich während der Fahrt drastisch verschlechtert und war auf einem neuen Tiefpunkt angelangt.
Für sie war es schlimm genug, dass sie zusammen mit Riley mehrere Stunden in dem engen Fahrzeug eingesperrt war. Sie blickte sie kurz aus den Augenwinkeln an:
'Warum hat das Metall sie nicht getötet und mich von ihr erlöst? Warum ist mein eigentlicher Plan gescheitert? Warum scheitern alle meine Pläne? Okay, dass Plan B, die Verführung Connors durch Riley nicht klappen konnte war klar, aber Plan A???, tss',
doch auch sie plagte eine volle Blase. Derek war nonstop, ohne einen einzigen Halt bis zur Grenze gefahren...


John schloss die Türe zur Hochzeitssuite auf und schaute sich in dem Apartment um. Für den Preis war es in Ordnung:
Es besaß sauberes Bett, ein kleines Bad mit Dusche und zu Johns Erstaunen einen Whirlpool.

Er drehte sich um und blickte auf Cameron, die vor der Türschwelle stehen geblieben war:
"Willst du dort Wurzeln schlagen?"

Cameron neigte ihren Kopf:
"Das ist mir nicht möglich."

"Na vielleicht, wenn ich dich ausreichend gieße",
erwiderte John, der durch das noch verwirrter wirkende Gesicht von Cameron lachen musste,
"Es ist eine Redensart, Cameron. Wenn jemand scheinbar nicht vom Fleck kommen kann."

Ihr Gesicht wirkte erleichtert:
"Ach, vielen Dank für die Erklärung. Mit dir zusammen zu sein wirkt sich positiv auf meinen Lernprozess aus."

Sie warf ihm ein kleines Lächeln zu.

John nickte:
"Und? Warum trittst du nicht ein?"

Sie blickte ihn mit ihren tief-braunen Augen an:
"Ich warte."

John:
"Auf was?"

Cameron:
"Dass es passiert."

Hitze stieg in ihm hoch, sein Blick blieb kurz auf dem Bett hängen:
'Sie mein doch nicht etwa...'
Sich räuspernd fragte er nach:
"Ähm, was genau meinst du damit?"

"Wir haben eine Hochzeitssuite gebucht, John...", ihr Ton war einen Hauch ungeduldig.

John begann zu schwitzen:
"Ja, und?"

Cameron:
"Es ist Brauch, dass der Mann, die Frau über die Türschwelle trägt."

Überrascht davon antwortete er ihr:
"Nun, äh... die Sache ist etwas komplizierter... diese Situation tritt nur ein, wenn wir frisch verheiratet wären. Außerdem bist du sicherlich zu schwer für mich. Ich mein mit dem ganzen Metall und so... du müsstest an die Tonne wiegen."

Ihr Blick versteinerte sich. Die Augenlider formten sich zu engen Schlitzen.

John kratzte sich am Kopf:
"Verdammt, was hab ich da gerade gesagt!?!"
'Sprich niemals eine Frau auf ihr Gewicht an, besonders, wenn sie Gewichtsprobleme hat, Sensibles Thema... Toll John, bist du richtig rein gestanden, in das Fettnäpfchen. Ich hoffe sie macht mit mir nicht das, was sie mit dem Typ am Marktplatz gemacht hat."

Er schaffte es sie wieder anzusehen, und stellte fest, dass ihr Gesicht nun eher traurig wirkte:
"Du scheinst nicht viel von mir zu wissen, John. Dieser Körper und die Körper der 800er Serie wurden so konzipiert, dass die einzelnen Teile Form und Gewicht der biologischen Grundlage, dem Menschen, entsprechen. Mein Gewicht ist somit normal. Ich wiege nicht viel mehr als ein Mädchen derselben Statur."

Johns Blick senkte sich aus Scham auf den Boden:
"Es tut mir Leid, falls ich dich damit verletzt habe. Ich hatte das nicht beabsichtigt. Willst du jetzt nicht reinkommen?"

"Du hast die Hochzeitssuite gebucht. Wir reisen als Paar. Denkst du es wäre nicht überzeugender, wenn du mich über die Türschwelle trägst."
Ihr Blick war geneigt und hatte etwas forderndes.

John:
"Weißt du, dass ist eher ein altmodischer Brauch, den nicht mehr viele Leute nachkommen. Meistens hat die Braut Angst dabei sich zu verletzen."

"Du musst dich nicht um mich Sorgen, du kannst mich nicht..."
Cameron stoppte in dem Satz, ihr Blick war gesenkt - zwar konnte John sie in seiner gegenwärtigen Position physisch nicht verletzen, doch hatte sie die Erfahrung gemacht, dass er sie zutiefst psychisch verletzen konnte:
Immer wenn er ihr nicht glaubte, sie beschuldigte, sie ab wies oder Zeit mit Riley verbrachte.

"kommst du nun rein?!", John war der Unterhaltung langsam überdrüssig.

Ohne Regung im Gesicht antwortete sie kühl mit:
"Nein."

Er rollte mit den Augen, ging langsam auf sie zu, ging neben ihr etwas in die Hocke, legte einen Arm unter ihre Beine, während der andere ihren Rücken stützte.
Cameron blickte ihn überrascht an.

John überkamen Zweifel - die Bilder wie sich der verkleideten Mann, welcher Camerons Hand ohne ihre Erlaubnis genommen hatte, unter Schmerzen am Boden wand kamen in seinem Gedächtnis hoch.

Doch sie fing an ihn aufmunternd zu zulächeln und legte ihre Arme um seine Schulter.

Mit einem kräftigen Ruck schaffte er es, sie zu tragen, knickte aber fast sofort wieder unter ihrem Gewicht ein.
Torkelnd überquerte er die Türschwelle und schloss die Türe mit einem leichten tritt:
"Ich denke du hast mit dem Gewicht gelogen..."

"Du bist nur verweichlicht, John. Ein kleines Muttersönchen. Ein bisschen wie Pudding...", erwiderte ihm Cameron.

"Tss, herzlichen Dank auch! Warum bist du dann aber dennoch so fixiert auf mich?",
kurzzeitig kam es John in den Sinn sie für ihre Antwort fallen zu lasse doch schon kurz danach stolperte er stark und fiel mit Cameron in einem Bogen auf das Bett und kam über ihr zum Liegen.

Unbeeindruckt davon antwortete ihm Cameron:
"Ich weiß es nicht... Ich sehe das, was hinter deinem Aussehen ist. Ich bewundere dich. Deine Bestimmung, deine Denkweise, deine Furchtlosigkeit."

"Das bin ich nicht... schreibst mir Attribute zu, denen ich nicht gerecht werde", John schüttelte den Kopf.

Cameron blickte ihm in die Augen:
"Noch nicht... aber ich sehe es, jeden Tag deutlicher."

John hob die Augenbrauen hoch, Cameron fing an zu grinsen.
"Was?"

"Dir scheint es nichts auszumachen auf mir zu liegen", klärte ihn Cameron auf.

"Oh, ich...", John, der seine pikante Lage erst jetzt bemerkt hatte, wollte sich aufrichten, doch Cameron näherte ihre Lippen an seine. John fing an die kurze Distanz, welche sie gelassen hatte, zu überwinden.
Kurz bevor sich ihre Lippen berührten, stoppte John:
"Ich... ich.. äh... ich schau mal...", er richtete sich auf: "... nach dem Whirlpool"

Mit gesenkten Blick stand er auf, und ließ eine enttäuscht wirkende Cameron zurück, die immer noch so regungslos, den Kuss erwartend, Inne hielt.


Cromatie überprüfte die Situation:
Eine mögliche Kontrolle konnte Schwierigkeiten hervorbringen. Besonders falls der Beamte darauf bestand den Kofferrauminhalt zu sehen. Aus dem Autoradio klang laute Metall-Musik, um das Klopfen, mit dem Sarah auf sich aufmerksam machen wollte, zu übertönen.

Ein paar Wagen weiter vorne hielt ein Schwarzer Jeep.
Der zuständige Beamte ging mit der Hand am Holster zu der geöffneten Seitenfenster der Fahrertüre.
Fahrer und Beamter schienen sich zu unterhalten. Der Beamte griff halb durch das Seitenfenster hinein und nahm, eine Bierflasche raus.

Er setzte die Flasche an und nahm einen Kräftigen Schluck, aber spie den größten teil sofort wieder aus.
Es schien so als müsse er sich bücken und schrie gerade noch dem Fahrer des Jeep zu er solle machen, dass er wegkommt.
Danach übergab sich der Beamte am Straßenrand und ließ die Flasche auf den Boden fallen, wo sie in viele kleine Scherben zerbrach und der Inhalt langsam in den Gulli floss.


Derek war bisher die komplette Strecke non-stopp durchgefahren.
Er müsste nur kurz nach der Grenze stoppen, um den Jeep voll zu tanken.

Hastig griff er nach seinem Handy und wählte zum gefühlten 100sten Mal Camerons Nummer.
Wieder meldete sich nur eine Automatenstimme:
"Die gewählte Rufnummer ist zur Zeit nicht erreichbar. Versuchen sie es bitte später noch einmal oder sprechen sie nach dem Piepston um eine Nachricht zu hinterlassen. *Pieps*"

"Cameron! Nimm endlich ab!", fauchte er entzürnt in sein Handy.
'Hoffentlich hat Cromatie die beiden noch nicht eingeholt...'

Er wählte die Nummer noch einmal um es ein weiteres Mal zu versuchen, klemmte das Handy zwischen die Schulter und Kopf ein und griff zu einer der noch leeren Bierflaschen um sich Erleichterung zu schaffen.

Vor ihm bewegte sich unterdessen die Schlange stetig vorwärts.

"Ahh, tut das gut...", Derek ließ Wasser in die Flasche.

Die Autofahrer hinter ihnen begangen schon zu hupen.

"Ist ja gut!", schnaufte Derek, und nahm eine Hand ans Lenkrad um weiter zu fahren während sich unterdessen wieder die Automatenstimme meldete: "Die gewählte Rufnummer ist zur Zeit nicht erreichbar. Versuchen sie es..."

"Fuck!", schrie Derek aus, während die Fahrer hinter ihm immer noch hupten, da er die Lücke, die er anwachsen hat lassen ihrer Meinung nach nicht schnell genug schloss. Unterdessen bemerkte Derek, dass die Bierflasche fast gänzlich bis zum Rand nach oben hin gefüllt, seine Blase aber keinesfalls leer war.

"Verdammt!"
Mit Schwierigkeiten stoppte er kurz das Wasserlassen, ließ die rechte Hand vom Lenkrad und griff auf den Fußboden im Beifahrerraum um sich die nächste leere Bierflasche zu holen, das Telefon noch immer zwischen Kopf und Schulter eingeklemmt. Er schaffte es gerade noch rechtzeitig den Flaschenhals in die richtige Position zu dirigieren, bevor er weiter Wasser lassen musste.

"Ahh tut das gut..."
Währenddessen, rollte der Jeep ohne Hand am Lenkrad weiter geradeaus.
Derek bemerkte dies, wollte seine linke Hand nehmen, die aber schon die befüllte, andere Bierflasche hielt, ohne eine Möglichkeit die Flasche in Reichweite irgendwo abzusetzen, wo er sicher war, dass sie nicht umflog und der Inhalt auslaufen konnte.

Grunzend lehnte er sich stark nach vorne, bis sein Kinn das Lenkrad berührte.

Noch bevor er mit seinem delikaten Geschäft fertig war, stand er neben den Beamten, der ihn mit scharfen Blick musterte:
"Ist alles in Ordnung?"

Derek brachte nur ein gequältes Nicken zustande.
Der Beamte, kam misstrauisch, mit der rechten Hand am Holster, näher an die Fahrertüre heran und erspähte die Bierflasche:
"Sie wissen, dass das Trinken am Steuer nicht erlaubst ist?"

Dereks Pupillen fixierten aus Verzweiflung kurz die Flasche...

"Los, hergeben!", befahl der Beamte.

Derek sah ihn, so gut es durch das Handy zwischen Kopf und Schulter, das Wasserlassen in die eine Flasche und das tragen der befüllten Bierflasche in der anderen Hand ging, an.

"Muss ich mich wiederholen!? Her damit! Haben sie eine Ahnung wie lange ich schon hier in der Hitze ohne einen Tropfen Anständigem zum Trinken stehe?!", sagte der Beamte und griff in das Seitenfenster hinein, um Derek die befüllte Flasche aus der Hand zu reißen.

"Warten Sie! Tun sie das lieber nicht!", flehte ihn Derek an.

Der Beamte hatte die Flasche schon fast angelegt, setzte sie kurz wieder ein bisschen ab und sah ihn herablassend an:
"Sag mir nicht was ich tun soll, Bürschchen!"

Er setzte die Flasche hoch an und nahm mehrere kräftige große Schlucke, während sich Dereks Gesicht bei dem Anblick noch weiter verzog.

Der Beamte schluckte ein paar Male, ehe er bemerkte, was der Inhalt war.
Sofort spie er die restliche Flüssigkeit im Mund aus und bückte sich vor Übelkeit.

Mit einer gequälten Stimme erkundigte sich Derek bei ihm:
"Ähm, alles in Ordnung, geht's?"

Der Beamte schluckte um seinen Brechreiz zu unterdrücken:
"Mach, dass du wegkommst bevor du nicht mehr kannst!"

Derek lies sich das nicht zweimal sagen, und fuhr rasch davon, während der Beamte zum Straßenrand rannte, sich übergab und die Flasche fallen ließ, welche daraufhin in Scherben zerbrach.


Stehend betrachtete Cameron John, der schwitzend versuchte den Whirlpool in Gang zu setzen.
John hatte das Problem endlich gelöst und der Whirlpool fing an zu sprudeln:
"Ha, wenn John Connor Luftblasen möchte bekommt er sie auch!", sagte er fröhlich halb zu sich selber.

Ihre Gedanken kreisten immer noch um Johns Rückzieher:
'Vielleicht ist er ja doch schwul?'
Ihre Mundwinkel zuckten:
'Das wäre unvorteilhaft für mich.'
"Warum hast du das gemacht."

John blickte auf und verstand sofort, dass sie den Beinahe-Kuss meinte:
"Nun. Wie soll ich das sagen",
er versuchte ihrem Blick auszuweichen.

"Wie wäre es mit direkt und ehrlich?", erwiderte Cameron, "Ich bemerke es eh wenn du mir etwas verschweigst oder mich anlügst."

"Ja, ich denke das ist das Problem",
John senkte seinen Blick, wissend, dass ihr sein nächste Satz nicht gefallen wird,
"Schau, du bist eine Maschine. Weist du, Äußerlich bist du..."

"bildhübsch, aber innerlich nur ein gruseliger Roboter", unterbrach ihn Cameron.

Er blickte in ihre Augen, welche verletzt wirkten.

"Charlie hat es zu mir gesagt", führte sie weiter aus.

"Hat er das?", John betrachtete, wie sie ihre Blick kurz senkte, "Es tut mir Leid Cameron, wirklich. Wenn die Dinge, du weißt schon, anders wären, dann..."

"Ich verstehe", erwiderte Cameron mit einer gekränkt wirkenden Stimme, "aber die Dinge haben sich nach der Explosion verändert, John."

"Ja, aber nicht zum Besseren, du hast versucht mich umzubringen", wisperte John und bemerkte voller Reue, wie Cameron, wie es schien, kurz vor den Tränen stand.

"Verabredest du dich deshalb mit Riley? Gehst du mir deshalb aus dem Weg? Hast du versucht dich deshalb umzubringen?",
fragte ihn Cameron, worauf hin John ihrem Blick auswich und versuchte dem Thema auszuweichen.

Er wusste, dass sie die Situation durchschaut hatte. Die vielen Broschüren zum Thema Selbstmord, die sie bei Dr. Boyd Sherman eingesammelt hatte, waren nur ein weiteres Indiz dafür:
"Schau, können wir uns nicht einfach amüsieren?"

"Schön John! Amüsiere dich doch! Wirklich! Schleppst mich hier her, nur um mir dann Auszuweichen und mir zum verstehen gibst, nichts mit mir machen zu wollen!"
Camerons Stimme war ein Hauch lauter und wütender geworden.

John schaffte es ihrem betrübten Blick aufmunternd zu zulächeln:
"Weißt du, du hast dich gerade wie ein richtiges Mädchen angehört."

Cameron begann ebenfalls zu lächeln:
'Vielleicht ist ja doch noch nichts verloren?'
Sie ging auf ihn zu und entkleidete sich unter seinen überrascht starrenden Augen:
"Ähm, Cameron, was machst du...",
Johns Stimme versagten bei der offensichtlichen Freizügigkeit von Cameron.
Sein Blick blieb, zu ihrer Freude, an ihren wohl geformten Brüsten kleben.
Sie drehte sich zu dem Whirlpool, zog ihren Slip aus, woraufhin Johns Blick zu ihrem perfekten Apfelpo wanderte, und stieg komplett von Kleidung befreit hinein.
Sich im Whirlpool umdrehend fragte sie ihn:
"Kommst du John? Oder willst du Wurzeln schlagen?", und lächelte ihn dabei unverhohlen an.

"Was soll das?"
John war perplex über das Verhalten seines Beschützers.

"Du wolltest doch Spaß haben. Im Whirlpool zu baden bedeutet Spaß. Komm doch rein. Das Wasser ist durch die vielen Luftblasen sehr entspannend. Du wolltest doch die Luftblasen, oder?", sagte sie weiter.

John blieb regungslos am Rand stehen. Er war sich nicht mehr sicher, was er glauben sollte:
'Ist alles nur gespielt? oder ist ihr Verhalten real?'

Zu spät merkte er, wie ein großer Wasserschwall auf ihn zuflog, sodass er zu spät auswich, und den größten Teil ab bekam. Cameron hatte ihn Nass gespritzt; verdutzt blickte er sie fragend an.

"Ich gieße dich", sagte sie ihn angrinsend, "Außerdem war es Spaß dein verdutztes Gesicht zu sehen. Du wolltest doch Spaß."

"Versuchst du etwa dich über mich lustig zu machen?",
erwiderte ihr John.

Sie lächelte ihn an:
"Nein, so etwas tue ich doch nicht, oder? Ich bin dazu als Maschine doch gar nicht fähig."

Er rollte die Augen:
"Ich traue dir nicht."

"Warum", fragte sie grinsend.

"Du lügst, das hast du selber zugegeben", antwortete er.

Cameron grinste noch mehr:
"Somit bin ich mehr als eine bloße Maschine, welche stumm ihren Befehlen gehorcht. Ich bin anders."

John seufzte, ging näher zum Rand und zog sein T-Shirt aus.

Cameron sah ihn dabei interessiert zu:
'Mission accomplished!'

Er zog auch seine restlichen Kleider aus, stoppte aber bei seinen Boxer-shorts, darauf wartend, dass sich Cameron umdrehte.

"Du brauchst dich nicht zu schämen, wir haben uns beide schon nackt gesehen", sagte Cameron.

"Schamgefühl ist etwas menschliches", erwiderte John angespannt.

Cameron grinste:
"Nicht zwischen zwei Liebenden."

John blickte sich kurz um:
"Oh, ich sehe keinen Grund die Fassade aufrecht zu erhalten. Es ist niemand anwesend, den wir überzeugen müssen!"

"Leider."
Cameron hob sich die Hand vor die Augen, während John seine Boxer-shorts auszog und in den Pool stieg.

"Spitzelst du etwa?", fragte sie John.

"Das ist nicht nötig. Die Berechnungen sind komplex, aber ich kann mittels Wärmekamera durch meine Hand hindurch schauen und dich sehen", erwiderte sie, als wäre es das normalste der Welt.

Kaum hatte er sich im Whirlpool hingesetzt, nahm sie die Hand weg und versuchte ihn darin einzukreisen.
John wich auf die andere Seite aus:
"Was soll das?"

Sie stoppte und warf ihm einen erotischen Blick zu:
"Du wolltest Spaß, ich will Spaß... ich dachte wir könnten zusammen Spaß haben."

John, der ihren Blick ignoriert hatte, erwiderte ihr kühl:
"Aha, ich dachte da aber eher an etwas Ruhe und Entspannung."

Cameron verzog das Gesicht 'Bitte, mach dass er nicht schwul ist. Bitte...':
"Wie langweilig..."

John hob seine Augenbrauen hoch und seufzte:
"Ja, ich weiß, ist nichts im Vergleich gegen das Schießen mit einer 9mm."


'Loading Battle-Protocols'
'Threat detected...'
'Threat Level: None'
'Recommended Action: Engage Combat'

Cromatie war an der Reihe. Der Beamte war auf seinen Posten zurückgekehrt und machte noch, so gut es ging, seinen Job, was darin resultierte, dass er alle Fahrzeuge einfach durch-winkte.

Cromatie stoppte und betrachtete verwirrt den Beamten, der kreidebleich im Gesicht wirkte:
"Sie stinken nach Urin."

Der Beamte warf ihm einen wütenden Blick zu:
"Weiterfahren!"

'Closing Battle-Protocols'

Cromatie fuhr davon und nahm die erste Ausfahrt um sein Primärziel bei der Rückfahrt abzufangen.
Er wusste nicht, wo John in seiner Kindheit aufgewachsen war, und Sarah, so war er sich sicher würde eher sterben als es ihm zu verraten...

Durch den Rückspiegel sah er, wie sich ein Kollege dem Beamten näherte, sich bei ihm erkundigte und ihn anschließend ablöste.


Jesses Fahrzeug war an der Reihe. Der zuständige Beamte wurde abgelöst.
Nervös blickte sie zu Riley, welche noch verkrampfter auf ihrem Platz saß und jetzt noch zusätzlich die Zähne zusammen biss.
Es hatte keinen Zweck, irgendetwas zu ihr zu sagen - auch sie spürte ihre volle Blase immer stärker:
'Have a little Hope.'

Sie machte das, was sie am besten konnte, und machte dem neuen Beamten, der näher an ihr Auto trat schöne Augen.
Er späte kurz in das Fahrzeug und blickte interessiert Riley an.

'Na toll, dachte sich Jesse. Hätte ich Loch Ness doch bloß im Kofferraum eingesperrt, dann wäre ich jetzt ohne Probleme durchgekommen!'
Jesse sah wie sein Blick auf ihrem Fahrradhelm kleben blieb, den sie immer noch nicht abgenommen hatte und seufzte daraufhin fast unhörbar.

"Ist alles in Ordnung mit der Kleinen?", fragte der Beamte besorgt.

Jesses Mundwinkel zuckten kurz:
"So gut es mit ihrem Hirnschaden geht."

Der Beamte nickte verständlich:
"Gute Weiterfahrt, seien sie vorsichtig",
und winkte sie durch.

Außer Hörweite drehte sich Riley erbost zu Jesse um:
"Hirnschaden?"

Doch Jesse hatte keine Zeit ihr zu erwidern. Zu ihrer Erleichterung erblickte sie Dereks Jeep an der Tankstelle.
Ein Blick auf ihre Tankuhr verriet ihr, dass sie ebenfalls tanken musste:
"Keine Zeit zum Zanken, Schätzchen, da vorne ist Derek. Wir müssen ebenfalls tanken. Außerdem können wir endlich auf die Toilette gehen. Sei nur vorsichtig, dass Derek dich nicht sieht! Er darf unter keinen Umständen misstrauisch werden!"

Riley, ließ in freudiger Erwartung, endlich Wasser lassen zu können, von dem Thema ab...


John war schon längst fertig gerichtet und lief vor der Badezimmertüre wartend auf und ab.
Er klopfte ungeduldig an der Türe:
"Cameron, bist du jetzt endlich fertig? Wir wollen gehen."

"Nur noch eine Minute John."

Seufzend ließ er ab, sich sicher, dass sie nur so lang brauchte, um normal zu wirken. Wahrscheinlich saß sie nichts tuend hinter der Türe und mokierte sich über ihn.

Endlich öffnete sich die Türe und John drehte sich um. Sein Kiefer klappte aus Überraschung hinunter.
Noch nie hatte er Cameron in einem Kleid gesehen, und der Anblick gefiel ihm:
Es war Saphir-Blau, lang und Schulterlos. Dazu trug sie schwarze Stöckelschuhe. Das Haar hatte sie mit einem Knoten teilweise nach oben gesteckt.
Mit dem Makeup hatte sie sich ebenfalls sehr viel Mühe gegeben:
Es wirkte keinesfalls zu stark aufgetragen, betonte aber dennoch dezent, perfekt ihre schönen haselnussbraunen Augen und ihre Lippen.

Sie lächelte ihn an:
"Du starrst mich an..."

"Oh, ich habe dich bloß noch nie so gesehen", erwiderte ihr John.

"Mir macht das nichts aus. Du tust es in einer Weise, die mir sagt, dass du magst, was du siehst, dass du mich attraktiv findest."
Damit lief sie zu der Türe, um zu warten, dass John sie für sie aufhielt, der wiederum an sich selber hinab blickte:
Er war relativ einfach in Jeans, langes Hemd und Jacke gekleidet.
'Na toll, neben ihr sehe ich aus, wie der letzte Gammler.'
Er blickte auf zu Cameron:
"Vielleicht sollte ich mich doch nochmal umziehen."
Ihre Augen verengten sich:
"Du bist eitel, John. Zu eitel..."
"Hey, ich bin nicht Schwul! Wenn du das schon wieder meinst. Lass das Thema!", unterbrach sie John.

"Gut dann können wir ja jetzt gehen, oder?",
mit ihrem Blick gab sie ihm zu verstehen, dass er die Türe aufheben sollte.

Mit rollenden Augen lief er an Cameron vorbei um ihrer Bitte nachzukommen:
"Weißt du, was ich mich frage? Wo hast du deine 9 mm versteckt?"

Ohne Vorwarnung packte Cameron grinsend seine Hand und fuhr damit ihre Oberschenkel hinab.
John stotterte, Hitze stieg in ihm hoch und er begann stark zu schwitzen:
"Cameron,... was... soll das?"

Er fühlte den Holster Oberhalb des Knies.
Camerons Blick neigte sich, innerlich war sie sehr froh über Johns physische Reaktion:
"Du wolltest doch wissen, wo ich die 9 mm versteckt habe."

Johns Augen flatterten hin und her. Niemand außer Cameron konnte ihn so in Herz rasen versetzen.
Er schaffte es seine Gedanken zu sammeln und ihr die Türe zu öffnen.


Jesse wurde ungeduldig.
Sie startete den Wagen. Derek fuhr gerade eben davon. Sie musste eher wohl als übel Riley zurücklassen, die immer noch nicht wiedergekehrt war.
Jesse war dies unbegreiflich. In fünf Minuten war sie auf der Toilette, hatte den Wagen aufgetankt und hatte bezahlt.
Gerade als sie die Handbremse löste, öffnete Riley, mit Süßigkeiten beladen, die Beifahrertüre und schaute sie mit einem durch Schokolade beschmierten Mund an.

"Wo bist du gewesen, du Ferkel!?", fauchte sie Riley an.

"Ferkel?!", fragte Riley wütend zurück.

"Schau in den Spiegel!"
Jesse beschleunigte, um mit dem Schwarzen Jeep mitzuhalten.

Riley öffnete die Sonnenblende um sich im Spiegel darin zu betrachten.
Sie bemerkte ihren Schokoladenmund, nicht aber, dass sie immer noch ihren Fahrradhelm trug.

Mit Schaudern beobachtete Jesse, wie Riley mit ihrem bloßen Arm die geschmolzene Schokolade weg wusch:
'Bah, so eine Dreckssau!'
"Du weißt, dass wir wegen dir fast Derek verloren haben!"

"Es tut mir Leid, Jesse. Nur ich habe den ganzen Tag über noch nichts gegessen, also bin ich zum Kiosk gegangen",
entschuldigte sie sich.

"Denkst du immer bloß ans Essen!? Das scheint immer deine höchste Priorität zu sein, nicht wahr!? Wir haben einen Mission Schätzchen! Und du wirst ab sofort alles Nötige tun, den Ausgang nicht zu gefährden, auch wenn das für dich bedeutet, nichts zu essen und dein Körper, ausnahmsweise, sich dazu genötigt fühlt deine doch recht auffälligen Reserven anzuzapfen!", fauchte Jesse zurück.

"Halt! Hast du gerade eben gesagt ich sei fett?!", fragte Riley mit entzürnter Stimme...


Cameron schüttelte den Kopf und verneinte, sagte in perfekt, fließenden Spanisch, sie hätte alles was sie brauchte und gab der Bedienung mit einem lächelnden Blick auf John zu verstehen, was sie meinte, während er in Spanisch irgendetwas von Salsa-Soße stotterte und spürte wie unterdessen Camerons ausgestreckter Fuß an seinen Schenkeln zum Schritt entlang fuhr.

Als sie seinen Schritt erreicht hatte hüpfte John vor Schreck auf und stoß sich am Tisch.
Die Bedienung warf Cameron zwinkernd einen wissenden Blick zu, woraufhin Cameron lächelte, und ging davon.

"Musstest du mich so in Verlegenheit bringen?"
Er spürte noch immer Camerons Fuß an seinen Oberschenkeln:
"Lass dass!"

Cameron stoppte kurz, ließ ihren Fuß aber an Ort und Stelle. Sie neigte ihren Kopf:
"Du solltest keine Salsa-Soße essen."

"Warum? Wie wirkt sich Salsa-Soße auf die Sicherheit des ach so großen, einzig wahren, John Connor aus?!",
fragte er gehässig.

"Das tut es nicht, aber es kann zu ungewollten Verdauungsstörungen kommen", erwiderte Cameron nüchtern.

"Und das wäre nicht schön für dich? Nicht wahr?", fragte John, "Vielleicht sollte ich es genau so weit kommen lassen!"

Camerons Mundwinkel zuckten und sie entfernte zu Johns Erstaunen ihren Fuß.

Mit einem siegreichen Lächeln starrte er sie an.

"Ich habe nur zu deinem Besten gehandelt", versicherte ihm Cameron.

"Ist mir egal, ich nehme trotzdem soviel Salsa wie ich möchte!"
Er nahm einen Bissen seines Essens und verschluckte sich daran - Cameron hatte ihre Beschäftigung wieder aufgenommen.

Er ließ die Gabel auf den Teller fallen:
"Warum!?"

"Das ist es, was Frauen beim Dinner mit ihrem Liebsten machen. Ich habe dieses Verhalten im Abendprogramm gesehen...", erklärte sie, "... ich schlafe nicht."

"Lass es!", zischte John.

Cameron blickte sich kurz um - Leute begannen zu starren:
"Mach uns keine Szene John. Dieser Teil gebührt dem weiblichen Partner, als Bestrafung. Das wäre nicht sehr männlich von dir."

John sprang auf und schrie sie an:
"Ich bin nicht SCHWUL! verstanden?!"

Cameron, so schien es, hielt sich vor Scham die Hand vor das Gesicht. Die Musik hatte gestoppt. Alle Augen waren auf sie und besonders auf John gerichtet.

"John, setze dich bitte!", flüsterte sie unter ihren Händen ihm zu.

John blickte unsicher in die gaffende Menge und realisierte was er raus geschrien hatte. Er senkte den Blick begann sich zu setzen und wisperte:
"Ich bin nicht schwul!"

Der Barmann hörte dies:
"Ja klar, und das hübsche Mädel beschwert sich umsonst!?"

Vor Wut rauchend starrte John Cameron an, die seinem Blick, blank ohne Gefühlsregung standhielt.

Die Musik startete wieder und die umliegenden Gäste ließen ihren Blick wieder von John und Cameron ab.

"Bring mich nie wieder in so eine Situation", zischte John.

Durch die Eingangstüre kam ein älterer Mann mit Bauchansatz. In seiner Hand hielt er einen Fotoapparat.
Er schaute sich im Lokal um und erblickte Cameron und John.

"Diese Situation hast allein du bei geführt! Ich hatte dich gewarnt keine Szene zu veranstalten", erwiderte Cameron.

Noch bevor John ihr wütend widersprechen konnte sprach sie der Fotograph an:
"Hey, was für ein hübsches Paar. Und für nur fünf Dollar mach ich ein Foto als Erinnerung und alles Digital, was bedeutet, dass ich es euch per E-Mail zuschicken kann."

"Nein, Danke!", antwortete John, während Cameron gleichzeitig mit: "Ja, sehr gerne antwortete."

John blickte vom Fotographen zu Cameron, die ihn anlächelte.

"Lass mich dir ein Tipp geben: du solltest machen, was die junge hübsche Lady möchte", sagte der Fotograf zu John und brachte schon einmal die Kamera in Anschlag.

"Genau, du solltest machen, was die junge hübsche Lady möchte."
Cameron grinste John an, welcher seine Wut gerade noch mit einem gezwungenen Lächeln übertünchen konnte.

"Ah es wäre schön wenn ihr ein bisschen näher zusammenrücken könntet", dirigierte der Fotograf.

Cameron blickte von der Kamera kurz zu John:
"Ja, das wäre schön!"

Innerlich schnaufend vor Wut rückte er mit seinem Stuhl nah an Cameron heran.

"Schön, und jetzt lege deinen Arm über die Schultern deiner bezaubernden Freundin."

Cameron grinste John kurz an und blickte als er seinen Arm um sie gelegt hatte weiter lächelnd in die Kamera.
John zwang sich zu einem Lächeln.

Der Blitz löste sich und der Fotoapparat knipste.

Ohne sich sonderlich dabei zu regen flüsterte John erbost in Camerons Ohr:
"Alles, damit es so Glaubwürdig wie möglich aussieht, nicht wahr?"
Cameron Lächeln wurde infolgedessen noch breiter und der Fotograf schoss angespornt dadurch ein weiteres Foto.

Der Fotograf lächelte die beiden mit seinen gelben Zähnen an:
"Nun, wie wäre es, wenn ihr euch für ein Foto küsst?"

"Toll", antwortete Cameron blitzschnell, noch bevor John seinen Mund geöffnet hatte.

"Gut", erwiderte der Fotograf und fokussierte wieder die Kamera.

Cameron neigte in voller Erwartung ihr Gesicht zu ihm und blickte ihn mit strahlenden Augen an.
Sie fuhr mit ihrer Hand durch sein Haar was ihn beruhigte.
Lächelnd stellte sie fest, John sie in die Arme schloss und sich ihren Lippen näherte.

Er wollte keine weitere Szene machen und ihre sanften Berührungen ließ ihn seine Wut vergessen, während gleichzeitig sein Herz rasen wieder einsetzte.

Als sich ihre Lippen fast berührten, schoss der Fotograf das Foto.
Beide hielten Inne und blickten sich gegenseitig tief in die Augen.

"Sehr schön. Das ist wahre Liebe", sagte der Fotograf und betrachtete das geschossene Bild.

'Ist es das?', fragte sich John, während Cameron, 'Jippi, er ist nicht schwul! Er wird mich gleich küssen', dachte.

"Das sind drei Fotos. Das macht fünfzehn Dollar", fuhr er fort.

"Das finde ich Abzocke, nein Danke, zu teuer", erwiderte John.

"Ich nehme sie. Ich nehme sie alle", antwortete Cameron, die ihn verträumt immer noch in die Augen starrte und dabei sein Haar streichelte.

Der Fotograf lachte John an:
"Hey, pass auf Junge, he, die ist dir total verfallen", und wandte sich Cameron zu, "da du so bezaubernd bist mach ich einmal eine Ausnahme und biete dir alle für nur zehn Dollar an."

"Vielen Dank", erwiderte Cameron flüsterleise.

John schluckte,
'Wenn ihr wirklich so viel daran liegt, sollte ich ihr vielleicht die Fotos kaufen.'
"Wartet, ich bezahle."
Er richtete seinen Blick auf den Fotografen, hielt Cameron aber immer noch in seinen Armen.

Der Fotograf musterte ihn genauer, während John mit einer Hand nach seiner Geldbörse griff, und tänzelte mit dem Zeigefinger auf und ab:
"Der kleine Junge in Mutterschaft der in Vivians Hütte lebte..."

John drückte ihm unruhig das Geld in die Hand:
"Vielen Dank!"

Der Fotograf sprach weiter:
"Du bist John Connor!"


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Und nein, John ist nicht schwul, keine Sorge;) Er will sich nur noch nicht eingestehen, wie sehr er unseren Lieblings-Cyborg mag...