Kapitel 3
Sie hatten sich ein Taxi bestellt und waren am (Flughafen) angekommen. Es war Hochsaison und hunderte Touristen liefen wild umher, riefen nach Angehörigen und verloren ihre Koffer und Taschen unterwegs. Die Vier mussten nicht selten den kleinen Wagen ausweichen. Unterwegs versuchte House sich wieder an eine Sequenz zu erinnern, vielleicht war er mit Cuddy auf einem dieser Gates gewesen. Er sah sich um, ob ihm etwas bekannt vorkommen würde. Ganz hinten kamen die Flieger aus New Jersey an, dort waren mit Sicherheit auch sie ausgestiegen. Zusammen liefen sie zur letzen Nummer.

Da war es wieder, ein Flashback. Er sah sich und Cuddy mit je einer Tasche aus dem Flieger laufen und hier abbiegen. Cuddy war müde und hielt Houses Arm. „Gerg, wir hätten das nicht tun sollen mit dem Wagen, die werden sich sicher an uns rächen", flüsterte sie, weil sie Angst hatte, dass jemand sie hören könnte. House versuchte sie zu beruhigen. „Die haben es nicht anders verdient, ihr Auto auszuleihen war nicht genug", meinte er und rieb Cuddys Schulter. Sie liefen weiter und hier endete der Flashback.

„Wilson, ich habe das Auto der Brüder gestohlen", meinte er ein wenig erschrocken zu James. „Woher weisst du das", wollte er wissen. „Ich hatte wieder eine Erinnerung und sie hielt meinen Arm", über das zweite war er mehr erstaunt, was war zwischen ihm und Cuddy? „Wollen wir in einen Flieger", schlug Elliot vor, die langsam aber sicher müde war und keine Lust hatte sich noch länger zwischen den Massen durchzuquetschen. „Ich denke es ist das beste, so kannst du alles ganz genau zurückverfolgen und wir kommen der Lösung näher", sagte Wilson. „Nein", rief House. Er glaubte nicht, dass es nützen würde nach New Jersey zurückzufliegen, Cuddy war bestimmt hier. „Lisa ist noch hier James", sagte Greg. Er lief die Gänge ein weiteres Mal auf und ab. Jetzt waren sie bei den Kästchen angekommen, wo man sein Gepäck abgeben konnte. Da ging J.D ein Licht auf. „Dr. House, Sie haben doch diese Nummer", fing er an.

House schaute zu ihm. „Ja, und", fragte er. „Vielleicht ist es gar keine Telefonnummer und es war reiner Zufall, dass es einen solchen Anschluss in Idaho gab, aber es könnte doch eine Kästchennummer sein, wir sind am Flughafen, Sie waren auch hier gestern und Cuddy meinte, Sie sollen an die Orte zurück, wo Sie sich aufgehalten haben", versuchte er zu erklären. „Wir könnten es versuchen", House holte den Zettel heraus und die vier liefen zu den Kästchen. Wilson schaute sich um, er fühlte sich beobachtet. Elliot stand ein bisschen daneben und wartete, dass die anderen das entsprechende Kästchen finden würden. House hatte den Zettel herausgenommen und las die Zahlen runter „102 -754 – 78, es müsst irgendwo hier sein", meint er und fing an, alle zu durchsuchen. Wilson hatte es gefunden und bemerkte, dass das Schloss aufgebrochen war. „Sicher geplant gewesen", vermutete J.D und öffnete den Schrank. Er war leer, doch als House ein zweites Mal reinsah, entdeckte er ganz hinten im Ecken einen kleinen Gegenstand. Er holte es hinaus und sah, dass es ein Lippenstift war, Cuddys Lippenstift, da war er sich sicher. Langsam rollte er ihn aus. „Dr. House, sehen Sie mal", J.D drehte Greg um und sie starrten auf eine Wand, die vollgeschrieben war. Überall stand Lisa Cuddy und in der Mitte die Summe, die die Enführer verlangten. House musste die Augen schliessen, er hoffte, dass sie Cuddy noch nichts angetan hatten. Sie liefen zurück zu Elliot, die nicht mitkommen wollte, doch da war schon die nächste Überraschung, wo war sie?