Kapitel 4
Die drei schauten sich um. Es war schwer, fast unmöglich, in dieser Menschenmenge jemanden zu erkennen. „Da vorne ist sie", schrie Wilson plötzlich. J.D streckte sich und sah, wie Elliot von zwei Männern verschleppt wurde. Ausser sich vor Wut fing er an die Leute, die ihnen im Weg waren, wegzuschubsen, damit er die Entführer aufhalten konnte. House und Wilson folgten ihm und nach einigen Sekunden, hatte J.D die Verbrecher eingeholt und sprang auf den einen, der neben Elliot herlief. „Nicht so schnell", rief der andere. Er zückte eine Pistole und liess einen Schuss los. Die Leute auf dem Flughafen schrien und warfen sich auf den Boden. „Keiner bewegt sich oder ich puste ihr das Gehirn raus", brummte der andere Mann. House und Wilson blieben stehen und hielten die Hände nach oben. Sie durften sich keinen Fehler erlauben, doch House konnte nicht zulassen, dass noch jemand verschleppt wird von denen. „Wo haben Sie Cuddy", schrie er einen der Männer an. „Ihre Freundin", grinste der andere. „Die ist in guten Händen", fuhr er fort. „Wo ist sie", schrie House weiter. Wilson versuchte ihn zur Ruhe zu bringen, aber Greg wehrte sich ab. Er ging einen Schritt auf die drei zu. Der Mann drückte die Knarre and Elliot's Kopf, die nur noch wimmerte. „Dr. House helfen Sie ihr", rief J.D, der vom anderen Entführer in die Menge geworfen wurde und aus der Nase blutete. Was konnte House tun? Es wäre nicht klug, wenn er auf die Entführer einschlagen würde, dann würden sie sicher abdrücken und das musste er verhindern. Wilson schwitzte, er wollte, dass House sie laufen liess, besser, als das jemand angeschossen wird. „House", fing er an. „Ruhe", schrie der Mann und feuerte auf Wilson, verfiel ihn aber glücklicherweise. House hatte eine Idee.
„Ich mach Ihnen einen Vorschlag, Sie lassen das Mädchen laufen und nehmen mich dafür", sagte er zu den Männern. Die schauten sich an und lachten, dann warfen sie Elliot House zu, der sie auffing. Sie schaute ihn an und lief nach hinten zu Wilson, der wegen dem Schuss einen Schock erlitten hatte und am Boden lag. „Na gut, dann kommen Sie mal mit", der Mann drohte jetzt House mit der Pistole und schleppte ihn aus der Menge. Einige Leute atmeten auf, doch niemand wusste, ob es noch weiter Schüsse geben wird. House blickte zurück zu Wilson, der ihn mit entgeisterten Augen ansah. „Er weiss, was er tut", sagte J.D zu ihm und wischte sich das Blut vom Shirt.
Die Männer liessen die drei am Boden und gingen mit House raus aus dem Flughafen. Draussen wartete eine Limousine und sie drückten Greg rein. „Das wird noch Folgen haben", meinte der Fahrer.
Wilson, Elliot und J.D waren immer noch am Flughafen. „Jetzt haben sie auch noch Greg, wir müssen die 100.000 $ auftreiben, sonst tut man beiden etwas an", sagte Wilson, er hatte Tränen in den Augen. Elliot reichte J.D ein Taschentuch und half ihm auf. „Wo sollen wir das Geld herkriegen", fragte sie. Die drei mussten sich etwas ausdenken.
Nach einigen Meilen hielt der Wagen an und House wurde, nicht gerade sanft in einen Turm gebracht. Die Männer schubsten ihn und er fiel auf harten Boden. Als er dort lag, hörte er ein Rascheln. Waren das Ratten? Es wurde immer lauter. „Ist hier jemand", rief er in die Dunkelheit. Aus einer Ecke konnte er etwas erkennen, es kam auf ihn zu. „Greg", Cuddy sprang um seinen Hals. „Du lebst", House war erschrocken und froh zugleich, man hatte Lisa noch nichts angetan. „Wie hast du mich gefunden", wollte sie wissen. „Ich war am Flughafen, Cuddy, ich kann mich an nichts mehr erinnern, was war gestern, wir waren in einer Bar, aber warum in California", fragte House. „Wir hatten alle einen schlechten Tag und du wolltest dich an ihnen rächen, weil sie so gemein zu mir waren", meinte Cuddy. House verstand zwar immer noch nichts und setzte sich neben Lisa. „Die anderen versuchen uns hier rauszuholen, bis dahin dürfen wir warten", sagte House. Er betrachtete seine Cheffin näher und erkannte überall Schürfwunden. Wilson musste sie jetzt hier raus holen, er J.D und Elliot waren ihre letzte Chance.
