Kapitel 5:
Wilson schleppte sich mühsam zu einer Bank. Elliot setzte sich neben ihn und J.D legte den Kopf auf Elliots Schoss. „Was sollen wir jetzt tun, Dr. House ist weg und wir brauchen 100.000$", sie schien verzweifelt zu sein und vergrub ihr Gesicht in den Händen. Wilson überlegte, wie er das anstellen könnte. So viel Geld aufzutreiben war unmöglich, woher auch? Er schaute zu den anderen rüber. „Ich glaube, da gibt es nur eine Lösung", meinte er. „Die wäre", wollte J.D wissen. James konnte es nicht glauben, dass er das gleich sagte. „Wir machen einen Überfall und jetzt keine falsche Reaktion, ich weiss, das ist verrückt, aber wir haben keine andere Wahl, wenn wir House und Cuddy retten wollen, müssen wir an unsere Grenzen gehen", er hielt schon fast einen Vortrag und wartete auf die Meinung der beiden. J.D setzte sich auf. „Er hat wohl doch was abgekriegt", meinte er zu Elliot und wandte sich and Wilson. „Sonst geht es Ihnen gut, Sie wollen ernsthaft von uns verlangen, dass wir uns Masken über die Köpfe stülpen und dann in eine Bank rein rennen, alle zwingen, die Hände hinter hoch zu nehmen und seelenruhig das Geld einpacken", J.D hielt es für einen Witz, doch Wilson schaute ihn nur ernst an. „Für meinen Freund würde ich alles tun", sagte er. Elliot und J.D merkten, dass James nicht scherzte. „Wie wollen Sie das anstellen", fragte Elliot. „Ganz einfach, Sie haben bestimmt schon einen Film darüber gesehen, wir nehmen Socken, besser als Masken, da kann man den Täter weniger schnell erkennen und stürmen die Bank, ganz genau, wie J.D es beschrieben hat", Wilson stand auf und lief Richtung Ausgang, die anderen folgten ihm.
Währendessen sassen Cuddy und House an die Wand gelehnt auf dem kalten Boden und starrten Löcher in die Luft. „Ich kann es nicht fassen, dass ich mit dir nach California geflogen bin, nachdem, wir uns immer gegenseitig nerven, ich Sprüche bringe, um dich wütend zu machen", House zählte alles auf, was er Cuddy schon angetan hatte. Sie tätschelte seinen Arm. „Ist schon okay, wir haben beide Mist gebaut und ehrlich gesagt, House, hat mir das alles nichts ausgemacht, ich war froh, als du mir am Donnerstag den Trip vorgeschlagen hast", sie lächelte sanft und House erwiderte. Er sah sie an. Obwohl sie Angst haben musste, versuchte sie es zu verstecken. „Fürchtest du nicht, dass die uns was antun", wollte er wissen. „Du bist da, ich fühle mich sicher", flüsterte sie.
Elliot, J.D und Wilson hatten sich in einem Laden ein paar Socken gekauft, sie übergestülpt und suchten die nächstgelegene Bank auf. „Ich kanns nicht fassen, dass wir das durchziehen", sagte J.D zu Elliot. Wilson hörte den beiden gar nicht zu, das einzige, was er wollte, war das Geld für Greg und Lisa aufzutreiben. Entschlossen lief er in die Bank. Zuerst schauten sie sich um. Es waren viele Leute, die in warteten, einige sassen auf Stühlen und keiner schien sie bemerkt zu haben. „Also los", flüsterte J.D. „Überfall! Hände hoch!", schrie James und richtete eine Atrappenpistole auf die Menschen hinter dem Schalter. „Woher hat er die jetzt", fragte Elliot J.D. Wilson trat auf den Bankier zu. Innerlich zitterte er, er war sich nicht gewohnt den starken, mutigen Mann zu spielen, aber es musste jetzt sein. „Geld her, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit", irgendwie versuchte er House nachzuahmen, er schüchterte ja zahlreiche Patienten so ein. Der Bankier schluckte, die Masche schien zu wirken. Er packte die Scheine in einen Sack und überreichte ihn Wilson. Eine andere Frau, bemerkte Elliot, griff zum Telefon. „Das lassen Sie schön bleiben", rief sie ihr zu. Der Frau fiel der Hörer aus der Hand. Sie nahmen das Geld und verschwanden, so schnell sie gekommen waren. „Das war ja einfach", keuchte Wilson.
House war näher zu Cuddy gerückt. Er wandte sich zu ihr. „Cuddy, wenn irgendetwas passieren würde, dann verzeih mir das", meinte er. „Was", wollte sie wissen. House kam ihrem Gesicht näher und küsste sie, ohne ihre Frage zu beantworten.
