Kapitel 6:

„Das Geld hätten wir, jetzt müssen wir nur noch House und Cuddy retten", Wilson witzelte fast, denn, dass er einen Raubüberfall durchziehen könnte, hätte er nie im Leben für wirklich gehalten. „Wir wissen aber immer noch nicht, wo sie sind", sagte Elliot. Sie mussten einen Weg finden, das Versteck der Entführer zu entdecken. Wilson kratzte sich am Kopf und drehte sich zu den beiden um. „Achtung, jetzt kommts, als Nächstes schickt er uns los, um eine Spionageausrüstung zu kaufen", flüsterte J.D zu Elliot. Wilson kam auf sie zu. „Ihr beide ward eine grosse Hilfe, ihr habt eure Freiheit aufs Spiel gesetzt, um euch fremde Leute zu retten, das werde ich euch nie vergessen, aber wenn sie euch wirklich etwas bedeuten dann…", er pausierte, das konnte er unmöglich von denen verlangen, das war absurd. „Dann was", fragte J.D nach. „Dann muss ich euch bitten, mir zu folgen und zu kämpfen, um Leben und Tod", er betonte die Worte. Elliot sah in an. „Wie willst du das anstellen", wollte sie wissen und lächelte dabei. „James, wir helfen die wo wir können, es geht um zwei Menschen, die wir nicht im Stich lassen dürfen", J.D sprach sehr ernst und sein Ausdruck zeigte zwar Angst aber er wollte sein Leben riskieren. „Wenn wir sie retten wollen, müssen wir das Versteck finden, die Entführer ausser Gefecht setzten, besser wäre es aber, wenn wir einfach die beiden retten könnten", überlegte er laut für sich.
Lisa starrte Greg an. „House, warum hast du das getan", fragte sie ihn. „Um dir zu danken", meinte House etwas kleinlaut. „Wieso, zuerst beschimpfst du mich, nervst mich mit deinen verrückten Ideen und jetzt das", sie konnte es nicht verstehen. „Ich brauche dich Lisa, niemand sonst kann mir helfen, die Schmerzen werden von Tag zu Tag schlimmer", er wusste keine bessere Antwort, Cuddy bedeutete ihm sehr viel, auch wenn er es nie so offen zugeben würde. „Ich weiss nicht mehr was passiert ist, aber ich habe das sicher nicht ohne Grund getan", fuhr er fort. „Es war sehr schön, der Ausflug meine ich und ich danke auch dir", sie streichelte ihm die Wange. „Jetzt verkümmern wir wohl hier", sagte sie etwas traurig. Da kam House eine Idee. „Nein, der Akku ist zwar im Keller, aber ein Anruf sollte noch reichen", er holte sein Handy heraus, die Anzeige war kurz vor der Null, doch er wollte es versuchen und rief Wilson an.

„House", Wilson riss sein Telefon aus der Tasche und nahm ab. „House bis du es", rief er in den Hörer. „Wo bist du", fragte er. „James, ich bin mit Cuddy eingesperrt in einem Keller, ihr geht es gut, ihr habt nicht mehr viel Zeit, beeilt euch", erklärte ihm Greg. „Wo in welchem Keller", Wilson war aufgeregt. „Ich kann mich nur noch an ein grünes Schild erinnern es war ein Restaurant, glaube ich, beeilt euch", er hing auf, denn von draussen waren Schritte zu hören. Wilson legte auf. „Er sagte was von einem grünen Schild, ein Restaurant, kenn es einer von euch", wandte er sich zu Elliot und J.D. „Da gibt es ein Pepper and Sale Restaurant nicht weit von hier, vielleicht meint er das", schlug J.D vor. „Dann nichts wie hin", Wilson ging los.

Die Männer betraten den Keller. „Hat hier jemand angerufen", fragte der eine mit einem hässlichen Grinsen. „Nein", erwiderte House kalt. „Hören Sie zu, keine falschen Spielchen, Joey, komm hierher und setzt dich zu denen, dass sie mir ja nicht mehr irgendwelchen Idioten anrufen", schrie er den kleinsten in der Gruppe an. „Jawohl, Chef", ohne zu zögern, machte der sich auf einem Stuhl breit, während die anderen den Keller verliessen. „Und was wollen Sie tun, uns mit einer Knarre bedrohen", House provozierte den Kerl und Cuddy klammerte sich an Greg.
„Da vorne ist es", rief Wilson. Die drei entdeckten in einer Gasse den Keller. „Los geht's, ich geh voraus", entschied er. Zusammen traten sie die Türe ein. Joey erschrak und holte seine Pistole heraus. Wilson trat ein und J.D stürzte sich auf den Kleinen. „Keine Bewegung", rief eine Stimme. Der Rest der Entführer war zurückgekehrt, der Boss lief auf Wilson zu, hielt aber immer noch einen Abstand, dann schoss er auf ihn. House stand auf. „Nein", Wilson fiel zu Boden. „Sie Schwein Sie", er ging auf den Boss zu und schlug auf ihn ein, Cuddy rannte zu Wilson, der schwer atmend da lag, er blutete, der Entführer hatte ihn oberhalb des Herzens erwischt. „Nicht einschlafen, James", weinte sie und stützte seinen Kopf. „Nicht einschlafen", wiederholte sie immer wieder. Elliot kniete sich zu den beiden. Wilson wurde schwarz vor Augen. „Er hat das Bewusstsein verloren", Cuddy versuchte ihn wiederzubeleben. J.D holte die Knarre, die der Boss hatte fallen lassen und schoss auf ihn. „Das war für James", er hatte seinen Fuss getroffen und der Entführer fiel zu Boden, die anderen stürmten auf ihn zu. Mühsam schleppten sie Wilson aus dem Keller. „Er muss ins Krankenhaus, schnell", House beugte sich über seinen Freund. „Bitte, wach auf", flüsterte er.