Kapitel 7:

Es piepte, Wilson's Pulsschlag. Er lag im Sacred Heart und war seit dem Vorfall nicht wieder aufgewacht. Elliot hatte ihn in ein künstliches Koma versetzt und House sass seit Stunden neben seinem Freund. Alles das hatte er nur für Cuddy und ihn gemacht, das würde er Wilson nie vergessen. Ab und zu schaute er auf die Uhr und manchmal hatte er das Gefühl, dass James die Augen öffnete, doch das passierte nicht. Schwester Espinosa untersuchte fortwährend seine Werte. Ein Alptraum, ein Déjà vu, so musste sich damals Wilson wegen Amber gefühlt haben. Doch er hatte noch andere Bedenken. Der Kuss mit Lisa, was hatte er zu bedeuten, war da mehr im Spiel? House versuchte einen klaren Kopf zu bekommen, doch wurde immer wieder abgelenkt. J.D brachte ihm ab und zu etwas zu trinken und Cuddy schaute auch rein, um zu sehen, ob James aufwachte. Tag und Nächte vergingen, er schien stabil zu sein, doch lag er immer noch im Koma.

House machte sich Vorwürfe, aber es war nicht seine Schuld gewesen, alles hatte man den Entführern zu verdanken. Wilson hatte sein Leben eingesetzt und sie schossen auf ihn. Er wurde zwar oberhalb des Herzens getroffen, doch er erlitt einen so grossen Schock, dass er das Bewusstsein kurz danach verloren hatte.

Elliot sass in der Caféteria. „James war so ein netter Kerl, warum wurde er angeschossen", sie hatte Mitleid mit ihm, obwohl sie ihn kaum kannte, aber er war ein netter Mensch und behandelte sie ganz anders als die Meisten. J.D sass da und starrte auf seinen Becher. Er brachte keinen Schluck hinunter, blickte nervös auf die Uhr und hoffte auf eine Pager Mitteilung von House. Nichts.

Cuddy betrat das Zimmer und setzte sich neben House. Sie nahm seine Hand und eine legte sie auf James's Hand. „Ich", ihre Stimme versagte. Was sollte sie sagen. Das einzige was sie machen konnte, ist warten, dass Wilson wieder zu sich kam. Plötzlich zuckte etwas unter ihrer Hand. Ein Finger, Wilson bewegte seine Finger. House sah es auch. „James, hörst du mich", flüsterte er. „House, House", rief Wilson immer wieder. „James, kannst du die Augen öffnen", fragte Cuddy sanft. Wilson blinselte. Er sah Cuddy und House, ein Lächeln machte sich auf seinen Lippen breit. „Ich lebe", meinte er mit ganz schwacher Stimme. „War ja nicht so sicher, nachdem, was gestern passiert ist", House war erleichtert, dass Wilson aus dem Koma erwacht war, aber da wartete schon die nächste Aufregung. „Wieso, was ist gestern passiert", fragte James.

ENDE