11. Reiseplan

Die Brief an seine Freunde und Dumbledore zu schreiben, war Harry schwer gefallen.

Nun aber, wo es geschehen war, fühlte er sich besser, vor allem wenn er an die Zauber dachte die hinein gewoben worden sind.

Als er sich seinen Stundenplan durch gelesen hatte, hatte er geahnt, das es hart werden würde.

Er hatte leider Gottes recht behalten.

Zeit: Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag

7.00 Frühstück

7.30-9.00 Reiten Dolch-kampf Faustkampf Schwert-kampf Karate Bogen-schießen

Pause

9.30-11.00 Dolch-

kampf Geistes Training Vampir-magie Schatten

-magie Zauberstab

l. Magie Elbenmagie

11.00-12.30 Faust-kampf Geistes

Training Vampir-magie Schatten

-magie Zauberstab

l. Magie Elbenmagie

12.45 Mittagessen

13.30-15.00 Schwert-kampf Elbenspra.+

sprüche Vampir-kunde Verwand-lung Geschichte

(Zauberer) Elbenkunde

15.00-16.00 Animagus-trainig Elbenspra.+

sprüche Vampir-spüche Verwand-lung Zauber-sprüche Bogen-schießen

Pause

16.30-18.00 Zauber-tränke Animagus-training Kräuter-kunde Kräuter-kunde Zauber-tränke Musik

(Flöte)

18.00-19.00 Runen Reiten Karate N.H.S. Runen Tierkunde

19.45 Abendessen

20.30-22.00 N.H.S.

22.00-23.30 Geheime Sprüche Geheime Sprüche Geheime Sprüche Geheime Sprüche Geheime Sprüche Geheime Sprüche

Pause

24.00-1.30 Astronomie Spionage N.H.S. Tierkunde Astronomie Spionage

(ich hoffe das man den Plan einigermaßen lesen kann...)

Nach dem Montag war er völlig fertig gewesen.

In Reiten, Dolch- und Faustkampf hatte er den selben Lehrer. Einen stillen Vampir namens Bassinus. Er war ein guter Lehrer und nahm ihn nicht zu hart ran.

Dann hatte er allerdings Balthasar im Schwertkampf. Er war witzig und machte immer wieder Scherze über Harry. Er kannte kein Erbarmen und Harry verstand warum alle Todesengel fürchten, ein Mensch wäre nach fünf Minuten tot gewesen.

Trotz allem verpasste fast 30 Minuten vom Animagustrainig, weil er erst geheilt werden musste. Die Narben würden wohl bleiben.

Das Animagustraining wog dann aber die Schmerzen auf. Sein Lehrer hieß Fredo, ein lustiger alter Vampir. Harry schrieb erst einmal alles über Animagusformen auf.

In Zaubertränke stellte Harry fest, das er wohl nie Glück mit den Lehrern in diesem Fach hatte. Seiner war knurrig, mürrisch und gab ihm Unmengen von Hausaufgaben auf.

Runen stellte sich als hoch interessant heraus. Seine Lehrerin war seine Urgroßmutter und sie war sehr freundlich.

In N.H.S. machte er Teile seiner Hausaufgeben, aber alles schaffte er einfach nicht.

Dann kam das Spannendste an dem Tag, die geheimen Sprüche. Seine Lehrer sollte sich darin immer Abwechseln. Die erste Stunde übernahm Alucard und Harry lernte die Tephlonschrift. Eine spezielle Geheimschrift der Vampire.

Dann noch Astronomie bei einer alten Elbin und Harry fiel todmüde ins Bett.

Die Woche kam und ging und irgendwie überlebte Harry sie. Am Sonntag erfuhr er sogar, das er sich besser als erwartet angestellt hatte.

Die Sonntage waren überhaupt das Schönste. Nachmittag hatte er immer frei und da konnte er in dem Buch von Hermine lesen.

Mit der Zeit stellte sich heraus, das er ein schier unerschöpfliches Magiereservoir hatte.

Dies machte sich vor allem beim Animagustraining bemerkbar.

Nach einem Monat beherrschte er bereits die Falkenform eines Merlins und eine giftige Schlangenform.

Wahrscheinlich Zeugnisse von seiner Abstammung von Slytherin und Merlin.

Fredo meinte, er könne sogar hohe Animagusformen erlernen. Das waren Formen, die eine eigene Magie haben und sehr schwierig zu erlernen waren.

Das lag daran, das man bei ihnen, wenn man sie nicht vollständig beherrschte, leicht sein Ich', sein Menschesein verlieren konnte.

***************************************

Die Zeit flog nur so und Harry lernte und lernte und lernte.

Im November traf, überraschend, Devon ein und meinte er würde mit Balthsar zusammen Harrys Ausbildung weiter führen.

Nach einigem Trubel hatten sich alle an den 2,30 m großen Todesengel gewöhnt.

Es wurde Weihnachten und es gab eine große Feier mit Weihnachtsbaum und allen drum und dran. Nur die Elben waren nicht besonders glücklich, sie kannten diesen Brauch nicht.

Trotzdem schenkten sie Harry ebenfalls etwas.

Harry hegte langsam den Verdacht, das sich das Hickhack das die Vampire und Elben über Jahrhunderte geführt hatten, sich vom Waffenstreit zu Streit um seine Gunst gewandelt hatte.

Jedenfalls hatten sich seine Familienmitglieder abgesprochen und im eine Europareise geschenkt. Er solle Erfahrungen sammeln.

Natürlich kamen auch seine Lehrer mit, er durfte ja seinen Stoff nicht vernachlässigen und ein paar Soldaten immer wieder wechseln sollten.

Mehrere waren nervös, wegen den Todesengel, was würden die auf der Reise anstellen?

Harry kümmerte das nicht, er lernte lieber den Reiseplan auswendig.

So sah sein Reiseplan aus:

1. Januar Abreise von der Burg Graustein

2. Januar Reichen des Schiffes

3. Januar Auslaufen - vom Kapitän navigieren lernen

8. Januar Erreichen der Küste Islands

8-25. Januar Umreisen im Land; Elben, Vampire und Naturspektakel besuchen

26. Januar Schiff

30. Januar Erreichen der Fjorde Norwegens

1-23. Februar Herumreisen in Skandinavien; Verhandeln mit Völkern; Besuche bei eines Vampirsitzes und mehrer Elbenbehausungen

- 2. März Sankt Petersburg; übernachten bei der Familie Miltiades;

Führungen durch die Stadt und der berühmten Watrotzgagasse

2-3. März Reise nach Moskau; Verhandlungen mit den Wesakobolden

4-7. März Moskau

9. März Erreichen der Elbenhochburg Denares

9-25. März Denares: erlernen der höfischen Sitten, musizieren, etc.

Treffen mit Serleana

25. März Abreise

26.März - 6. April Verhandlungen mit den Waldfeen in Uralsk

6-9. April Reise am Uralfluss entlang durch die Kaspische Senke

10. April Atyrau

10-19. April Reise nach Rostow

20-22. April Rostow

23-25. April Umsteigen auf ein Schiff, Reise übers Schwarze Meer

26-27. April Odessa

-12. Mai Ivons, ein magischer Elbenwald; in ihm leben nur Priester

12-25. Mai Reise durchs Rumänische Drachengebiet

26-27. Mai Zwischenstopp: Temeschburg

28-30. Mai Reise Richtung Tirana; Verhandlungen mit Einsiedlern

31. Mai Umsteigen auf Schiff

2. Juni Ankunft auf Korsika

2-10. Juni Treffen mit Elben, Vampiren; Verhandlungen mit Gnomen

11-13. Juni Schiff mit kurzem Zwischenstopp auf den Balearen

14. Juni Ankunft in Allicante, Weiterreise zu der Elbenbehausung Silio

15-20. Juni Silio

20-23Juni Reise nach Madrid; Treffen mit Meerjungfrauen an einem See

23-30 Juni Madrid; Übernachtung bei den Filestos

1. Juli Reise nach Bordeaux

Bordeaux

5-6. Juli Reise nach Paris

6-12. Juli Paris bei der Familie Terras

Treffen mit den Grafen und Sarah

13-14. Juli Reise Richtung Vogesen

15-20. Juli Besuch bei der Elbenstadt Gerund

21-22. Juli Reise durch Deutschland, Übernachtung in der Burg Mondsee

23. Juli Ankunft im Bayrischen Wald im Elbenausbildungszentrum Dismol

23. Juli-4. August Training im Ausbildungszentrum

4-6. August Reise zur Ostsee zum geheimen Vampirhafen Solasbrück

7-20. August Gemütliche Rückreise per Schiff

20. August Ankunft in London

20-31. August Freizeit (er kann machen was er will)

1. September Kings Cross; Hogwartsexpress

Harry war hin und weg und konnte er kaum erwarten los zu reisen.

Schade fand er nur, das er seine Familie während dieses Halben Jahres nur einmal sehen sollte.

Am ersten Januar ging es los:

Die Schifffahrten waren toll und er wurde zu Glück nicht seekrank.

In Island sah er die Gysiere und stellte zu seinem Schreck fest, das er eine Rede halten solle. Mit Müh und Not schaffte er es.

Skandinavien war mit seiner Kälte irgendwie nicht sein Ding und so kümmerte er sich mehr um die Verhandlungen. Die Blumenfeen und Riesen bekamen sie auf ihre Seite, bei den Eisfeen sah es allerdings schlecht aus.

Das Beste aber waren die Elbensitze - so wunderschön und filigran.

In Stankt Petersburg besuchte er mit der Familie Miltiades, die Waltrotzgagasse. Die Winkelgasse war ein Nichts dagegen.

Bei der Weiterreise nach Moskau verhandelten sie mit den Wesakobolden. Das Ende war, das sich die Kobolde niemandem anschließen würden.

Moskau war nichts besonderes, da gab es nur Sightseeing. Einmal dachte er Todesser gesehen zu haben, stempelte das aber als Irrtum ab.

Dann kam aber Denares, es gab nichts schöneres.

Dort sah er auch Serleana wieder und die erklärte ihm, dass das eigentlich ihr Herrschersitz ist. Sie musizierten und lachten und leider verlangten sie eine Rede von ihm.

Aber durch die Verhandlungen und seiner ersten Rede war er diesmal viel sicherer.

In Uralsk verhandelte er mit den Waldfeen. Uralsk war eine interessante Stadt. In ihr lebten Muggle, aber fast doppelt so viele magische Wesen, Zauberer usw.

Bei einem Spaziergang alleine sah er plötzlich einen Todesser und der ihn. Es war der Beginn einer Verfolgungsjagd durch die ganze Stadt, bei der sich immer mehr Todesser anschlossen.

Er wurde von ein paar Flüchen getroffen, die er aber abschütteln konnte, dann erreichte er die Waldfeengasse und die Todesser stürmten alle hinter ihm her.

Sekundenschnell waren sie von Harrys Leuten und den Waldfeen erledigt worden. Dieses Ereignis gab den Anstoß dazu, das die Feen sich Harry anschlossen.

Bis zur Abreise und auch danach, hörten sie nichts mehr von anderen Todesser. Sie vermuteten, das sie keine Zeit gehabt hatten, andere zu informieren.

Dann folgten mehrere Stationen (Atyrau bis Rostow) bei denen nichts aufregendes passierte.

Dafür lernte er aber sehr viel.

Bei der Schiffsreise übers Schwarze Meer, machte sich seine Navigierkünste zum ersten Mal bemerkbar. An Land gingen sie in Odessa und reisten am nächsten Tag gleich weiter nach Ivons.

Ivons war..........schön passte nicht, besser war vielleicht rein. In ihm lebten nur Priester und Verletzte die von ihnen gepflegt wurden. Er lernte ein paar Heilzauber und Lieder.

Weiter ging es ins Drachengebiet.

Und dort passierte die Katastrophe. Nach drei Tagen wurden sie von einer Herde Graubullen angegriffen. Mehrere wurden verletzt und alles floh in verschiedene Richtungen.

Einer der Graubullen rannte Harry fast nieder, so das er Magie anwenden musste und den Bullen verletzte. Darauf wurde die gesamte Herde auf ihn aufmerksam und jagte ihn durch den Wald.

Er entkam ihnen durch eine Verwandlung in einen Falken, doch seine Gruppe hatte er verloren.

Mehrere Tage wanderte er durch das Gebiet und fand keine Nahrung, nur Drachen, denen er immer wieder ausweichen musste. Rasch magerte er ab und er wusste das es so nicht weiter gehen konnte.

Das einzige von dem er sich ernähren konnte war Blütentau, die Nahrung der Drachen. Doch dafür musste er seine Animagusform eines Drachen annehmen. Die ist jedoch hoch gefährlich, da er sie noch nicht zu 100% beherrschte. Er wagte es trotzdem.

Es ging gut, doch je länger er in der Form blieb, desto mehr verlor er sein Menschsein.

Schließlich lernte er eine Drachin, Lyra, kennen und verband sich mit ihr in einer Blutbindung, Damit bekam er die telepathischen Kräfte aller weiblichen Drachen und gehörte der Herde an. Mit ihr zog er dann auch herum, bis er in ein Drachenreservat kam, wo er seine Gruppe traf.

Es waren fast 1 ½ Monate vergangen und er erinnerte sich an sein menschliches Dasein nicht mehr. Vorsichtig versuchten sein Freunde ihn daran zu erinnern und schafften es schließlich.

Harry fühlte sich allerdings der Herde und der Gruppe verpflichtet und konnte sich nicht entscheiden. Die Lösung war, das er erst einmal mit der Gruppe ginge und immer wenn er Ruhe bräuchte zurück käme.

(Siehe: Drachentage!!!)

Ihr Reiseplan war durch dieses Abenteuer gründlich durcheinander geraten.

Erst einmal reisten sie in Eiltempo nach Temeschburg und weiter nach Tirana, um dort mit den Einsiedlern zu verhandeln.

Statt per Schiff flogen sie mit dem Flugzeug nach Korsika, was vor allem den Elben neu war. Sie flogen mit einer regulär Maschine hatten aber alle Sitzplätze für sich reserviert.

Den dortigen Besuch kürzten sie auf die Verhandlungen mit den Gnomen und den Besuchen von nur einer Elbenbehausung ab und brauchten so nur 2 statt 8Tagen.

Wieder per Flugzeug ging es direkt nach Allicante und weiter nach Silio. Nun hingen sie ihrem Plan nur noch eine Woche hinter her und Harry beschloss diese Woche mit seiner Freizeit (der letzten Woche des Planes) zu begleichen.

Das würde zwar bedeuten, das er Zwischen der Ankunft in England und Hogwarts nur zwei Tage unterschied hätte, doch das nahm er gerne in Kauf.

Silio war ein kleines, aber gemütliches Elbendorf, in der er sich wohl fühlte.

Weiter ging es nach Madrid, auf dem Weg verhandelten sie oder besser trafen sie sich mit Meerjungfrauen (mit Meerjungfrauen kann man über nichts ernstes reden). Sie lebten an einem versteckten See, umgeben von Bergen.

In Madrid traf er auf die Quarra Filestos. Ein nettes, aber ernstes Ehepaar mit einer dreijährigen Tochter namens Ophelia. Er spielte mit ihr viel.

Bordeaux fand er....langweilig. Nur die vielen Weinberge konnten ihn begeistern und es schien fast die ganze Zeit die Sonne.

Weiter ging es nach Paris, auf der Reise dorthin traf er auf eine Wassernymphe, der er versprach in den nächsten Hundertjahren mal wieder vorbei zuschauen.

Paris- das Herz Frankreichs war beeindruckend. Dort traf er die Familie Terras, mit deren unehelichen Tochter Michelle auf Anhieb verstand. Sie war älter als er und erst später erfuhr er, das sie eine der wenigen aus der war, also ein Mensch.

Es wurde dort ein großer Ball abgehalten, bei dem er auch den Grafen und Sarah endlich wieder begegnete. Allerdings wurde ihm auf diesem Ball auch seine Pflichten und sein Verantwortung klar.

Mit schwerem Herzen verabschiedete er sich von der großen Stadt Paris und reiste in die Vogesen. Dort besuchte er die Elbenstadt Gerund.

Es war eine besondere Stadt, weil sie nicht, wie normal, zwischen den Bäumen gebaut worden war, sondern in einer riesigen Höhle in einem Berg. Licht bekam die Stadt von Kristalladern die den ganzen Stein durchzogen und das Licht von der Oberfläche bis dort hinunter leiteten.

Bizarr.

Sie überquerten den Rhein und waren in Deutschland. Dort übernachteten sie in der Burg Mondsee, die den Shoudo gehörte und der Burg Graustein ähnelte.

Durch mehrere dicht besiedelten Gebiete kamen sie in den bayrischen Wald und somit in das Ausbildungszentrum der Elben. In Dismol wurden die Soldaten, Leibwächter und alles was mir Kampf zu tun hatte, der Elben ausgebildet.

Harry blieb dort 10Tage und fand es dort herrlich. Er konnte kämpfen, Magie einsetzen und seine Animagusformen ausprobieren. Er beherrschte jetzt auch die des Drachens vollständig.

Leider geht alles irgendwann vorbei und er musste zur Ostsee in den geheimen Vampirhafen Solasbrück.

Mit dem Schiff reiste er zurück und bekam am Schluss (zu seiner Überraschung) das Diplom eines Kapitäns, da er alles beherrschte.

Die Schiffsrückreise war dann doch etwas schneller als erwartet gegangen und so war er am 25. August in London.

Die letzten 5Tage verbrachte er mit Faulenzen und warten auf die Magieblocker.

Diese Magieblocker würden seine nicht menschlichen Seiten in Hogwarts unterdrücken. Seine Verwandten hatten drei für jede Rasse in drei Schmieden in Europa in Auftrag gegeben.

Am vorletzten Tag kamen sie endlich und Harry legte sie an........Er war vorgewarnt worden trotzdem war er von den Schmerzen überwältigt. An Cruciostärke kamen sie allemal heran.

Es wurde ihm erklärt, das er keine Schmerzen beim abnehmen hätte, allerdings beim anlegen. Harry nahm das nicht sehr begeistert zu Kenntnis, hielt aber an seinem Entschluss fest, das letzte Jahr Hogwarts zu besuchen.

Am 1. September war er auf dem Bahnhof.