Titel: Bedingungslose Liebe
Teil: 3/4
Autor: Yuukichan
Mail: Shinichi&Heiji
Disclaimer: die charas gehören net mir und ich verdiene kein Geld mit der Story
Kommentar: Ich hab mich entschieden, die ff hier mal zu Ende hoch zu laden, damit jeder die Möglichkeit hat, sie komplett zu lesen. Ist zwar schon ziemlich alt, aber was soll's, trotzdem viel Spaß!
Wir waren Shinichi in die Detektei gefolgt. Ran hatte Essen gekocht. Der Abend wurde lang, die Nacht kurz. Kogoro hatte sich mal wieder betrunken. Inzwischen schlief er auf der Couch. Ran und Kazuha hatten sich den ganzen Abend über seltsame Blicke zugeworfen. Nun gingen sie zusammen das Geschirr spülen. Nur noch Shinichi und ich waren im Raum. Merkwürdigerweise hatte Ran ihn nicht ins Bett geschickt, obwohl es schon auf ein Uhr nachts zuging. Ob sie wohl mal wieder misstrauisch war?
„Na Shinichi, wie läuft's denn so?", fragte ich.
„Ganz gut. Ist was dran an dem, was Kazuha sagt?"
Hätte ich nur nichts gesagt. Jetzt musste ich mir eine Ausrede einfallen lassen.
„Kann schon sein."
„Also bist du verliebt oder in irgendeinen Fall verwickelt oder was ist los?"
„Ähm, tja, ich glaub das Erste trifft am ehesten zu."
„Und wer ist es?"
Was sollte ich nun antworten? Die Wahrheit? Nein, das konnte ich nicht tun. Sagen, dass es ihn nichts angeht? Wahrscheinlich würde es ihn verletzen, doch etwas anderes fiel mir nicht ein. Deshalb meinte ich hart: „Es geht dich nichts an!"
Da hatte ich den Salat. Er sah verletzt aus. Sehr verletzt. Was hatte ich nur getan? Wäre die Wahrheit besser gewesen? Auf einmal sprang er auf und lief in sein Zimmer. Er rief noch so laut, dass Ran und Kazuha es hören mussten: „Mann, bin ich müde!"
Dann war er weg.
Es verging kaum Zeit zwischen dem Knall, als die Türe sich schloss und dem Erscheinen der beiden Mädchen im Wohnzimmer.
„Heiji, wir müssen mit dir reden", Kazuhas Stimme klang ernst, als sie dies sagte.
„Worum geht's denn?", ich hatte alle Mühe zu verbergen, wie aufgebracht ich war.
„Es geht um Conan… oder sollte ich besser sagen, um Shinichi?"
Rans Worte trafen mich wie ein Schlag. Sie wusste es.
„Haha… denkst du, du bist der einzige, der bescheid weiß? Ich weiß es schon, seit ich Conan das erste Mal gesehen habe. Denkst du, ich würde meinen besten Freund nicht erkennen?"
„Aber… warum haste's ihm nicht erzählt? Dass du alles weißt, mein ich", meine Stimme klang fremd in meinen Ohren.
„Ich wollte, dass er es mir selber sagt, ist doch klar. Schließlich war ich zu der Zeit ganz schön verliebt in ihn. Doch als ich euch miteinander reden gehört habe, da wusste ich, dass Shinichi mit mir nicht glücklich werden könnte."
„Hä? Mit mir? Was bedeutet das'n jetzt?", ich war verwirrt. Wusste sie etwa alles? Alles? Meine Gefühle für ihn? Kannte sie sie?
Plötzlich meldete sich Kazuha zu Wort: „Das war's, worüber ich mit Ran gesprochen hab. Tu nich so, Als ob du keine Ahnung hättest. Du liebst ihn doch! Warum hast du's mir nich erzählt?"
Ich merkte, dass jeder Widerstand zwecklos war. So wie bei einem Fall die Logik alles auflöste, tat dies in Sachen Liebe die Intuition. Und die war, meiner Meinung nach, bei Frauen ausgeprägter als bei Männern.
„Ja okay, ihr habt Recht. Seid ihr jetzt begeistert, mich blamiert zu haben? Wollt'er Zeitungsschlagzeilen oder was? Meisterdetektiv aus Osaka schwul oder Meisterdetektive zieht es zu Meisterdetektiven oder etwas in der Art?"
Kazuha reagierte auf meinen Wutanfall gelassen und mit einem einfachen: „Nein."
„Was wollt'er denn dann? Was soll das alles?"
Diesmal antwortete Ran: „Wir wollen, dass du ihm folgst."
