Es tut mir echt leid, aber die Schule fing an noch bevor meine Schreibblockade sich einstellte und hat mich total überrumpel. Ist jetzt schließlich quasidas 13 Jahr. In den Ferien hatte ich leider auch kaum Zeit, weil ich da gearbeitet habe und dann haben wir noch so viele Arbeiten geschrieben und ich musste ein Referat schreiben, doch jetzt habe ich endlich mla die Zeit gefunden, wieder in die Tastatur zu hauen. Meine Kreativität ist auch wieder gegekehrt. Es wird sicherlich nicht länger werden mit den Kapiteln und die Wartezeiten dazwischen wohl auch nicht viel kürzer, aber ich werde definitiv keine halbfertige Geschichte im Raum stehen lassen. Das verspreche ich hiermit feierlich.
Morla- SyalNaomi FaryTale: Jaja, ich tendiere dazu, Obi-Wan als kleinen unbeholfenen Padwan darzustellen. Da ich aber die Zeit des offiziellen Star Wars Universums einhalten wollte, müsste er in meiner Geschichte ungefähr 16 Jahre alt sein.
StormXPadme und Darth Girl: Vielen dank für die netten Worte. Ich gebe mein bestes:o)
So und nun viel Spaß:
Kapitel 5
In Mos Eisley angekommen ging Zyrd auf die erste, düster aussehende Kneipe zu. Qui-Gon war klar, dass er so schnell wie möglich den Planeten verlassen wollte. Der schnellste Weg war nun einmal, einen Piloten zu suchen, der einen für Geld transportieren würde.
Zyrd schien zu wissen, was er zu tun hatte. Schnell war ein Pilot mit Schiff gefunden. Aber Qui-Gon spürte, dass dir Kreatur nicht vertrauenswürdig war. Er hoffte, das zu seinem Vorteil nutzen zu können.
Schnell einigte man sich auf einen Preis. Der Pilot war damit einverstanden, sofort zu starten und die vier machten sich auf den Weg zum Schiff. Durch den sofortigen Start blieb dem Jedi Meister nicht viel Zeit für einen Fluchtplan. Er musste sich also größtenteils auf seinen Instinkt verlassen.
Doch eine Gelegenheit ergab sich schneller, als er gedacht hätte. Der Pilot hatte Zyrd erwartungsgemäß in einen Hinterhalt gelockt und überwältigte ihn. Qui-Gon nutze die Gelegenheit, sein Lichtschwert, dass die ganze Zeit unter seinen Kleidern versteckt war, hervorzuholen, während der hinterlistige Pilot darin vertieft war, das Gepäck von Zyrd zu durchwühlen. Er schien das kleine Mädchen und den ‚alten' Mann mit den verbundenen Händen für absolut ungefährlich zu halten.
Das Öffnen der Handschellen hinter seinem Rücken war für ihn dann nur noch Nebensache und bevor der Pilot wusste, wie ihm geschah, hatte er das Lichtschwert an seinem Hals.
Der Pilot war so überrascht und schockiert, dass er, der Geschickte, überwältigt wurde, dass er kein Wort heraus bekam. Normalerweise war er derjenige, der andere so überraschend kaltmachte. Aber das Schwert durchschnitt seine Kehle nicht.
„Lass uns gehen und dir wird nicht geschehen."
„Si-sicher...", stammelte der Unterworfene und zog hoffnungsvoll das Gepäck Zyrds näher zu sich heran.
„Ich befürchte, dass wir das auch brauchen werden. Aber ich lasse dir dein Schiff."
Kari-Ann stand seit dem Augenblick, in dem Qui-Gon sein Lichtschwert gezogen hatte, wie starr in der Ecke. Schließlich kam sie wieder zu Worten: „Ein Jedi! Wow!"
Der Pilot warf Qui-Gon den Rucksack zu und verschwand in seinem Schiff. Qui-Gon beugte sich über Zyrd. Tod half er ihnen nichts. Doch er schien außer einer heftigen Platzwunde am Kopf nicht sonderlich schwer verletzt zu sein. Qui-Gon machte sich daran, die Wunde zu versorgen.
„Es tut mir Leid, Kari-Ann, dass ich dir die Wahrheit verschwiegen habe, aber du selber weißt wahrscheinlich am besten, dass man auf diesem Planeten niemandem trauen darf."
„Ist Obi-Wan auch ein Jedi-Ritter?"
„Nein, er ist noch mein Schüler."
Kari-Anns Augen wurden immer größer, als der Jedi bei Zyrd den Sklaven-Controller fand und die beiden Transplantate ausschaltete.
„Du bist jetzt frei, Kari-Ann und du kannst gehen, wohin du willst."
„Ich habe kein Zuhause." Sie senkte den Kopf.
„Du bist stark in der Macht, das fühle ich. Du bist schon alt, aber es besteht die Chance, dass der Rat dich als Jedi Schülerin aufnimmt."
„Ein Jedi...Ich? Du würdest mich mitnehmen?"
„Wenn du willst, kannst du mit nach Coruscant kommen."
„Ja, aber... was ist denn mit Obi-Wan. Wir können ihn doch nicht hier lassen?"
„Natürlich nicht. Wir werden ihn gemeinsam suchen gehen, wenn du möchtest." Qui-Gon betonte bewusst, das sie nun einen freien Willen hatte. Kari-Ann war damit nicht vertraut und es war nie früh genug für einen Anfang.
„Natürlich komme ich mit", strahlte das kleine Twilek Mädchen.
„Allerdings muss ich zuerst die Mission beenden. Zyrd hat eine wichtige Aussage zu machen und dafür muss ich ihn nach Coruscant bringen."
„Aber, was ist wenn Obi-Wan unsere Hilfe braucht?"
Qui-Gon wusste, dass es erste Priorität hatte, die Mission zu erfüllen. Zudem war es ziemlich wahrscheinlich, dass Obi-Wan in guten Händen war. Doch der zustand, in dem er seinen Padawan das letzte Mal gesehen hatte, besorgte ihn doch sehr.
„Ich werde den Rat der Jedi kontaktieren. Sie werden dann ein Team losschicken, das nach ihm suchen wird."
„Wenn das so ist, dann will ich gar kein Jedi werden."
„Das Leben eines Jedis ist nun einmal hart. Wir opfern unser Leben für den Frieden der Galaxis. Obi-Wan weiß das. Wenn du glaubst, dass es nicht ist das ist, was du machen möchtest, will ich dich nicht dazu zwingen."
Daraufhin zog die Kleine eine Schnute, folgte Qui-Gon, der Zyrd auf seine Schultern gehievt hatte, aber dennoch. Es gefiel ihr zwar nicht, andere im Stich zu lassen, aber der Gedanke, Jedi zu werden war zu reizvoll. Sie würde es halt trotzdem anders machen, wenn sie groß war. Keiner konnte sie zu irgendetwas mehr zwingen, denn sie war jetzt frei!
Auf dem Weg zum Schiff sagte keiner von beiden mehr was. Sicherlich war Kari-Ann neugierig und wollte tausend Fragen stellen, aber im Grunde schmollte sie ja und dabei musste sie ja nun auch bleiben. Keine Frage. Qui-Gon dachte darüber nach, wie und wo man Obi-Wan finden könnte. Er musste so viele Informationen an das Team weitergeben, wie möglich, um die Suche zu verkürzen.
Im Schiff angekommen legte der Jedi-Meister den bewusstlosen Zyrd in die abschließbare Kabine des Schiffes und ging dann zum Kommunikator. Kari-Ann lief währenddessen staunend durch das ganze Schiff. Sie musste sich alles ganz genau ansehen. Das alles war unheimlich aufregend für sie.
„Gut von dir zu hören, es ist, Qui-Gon."
„Es tut mir Leid, aber es war uns bisher nicht möglich, eine Nachricht zu senden. Ich habe Zyrd fangen können, Meister. Allerdings wurden Obi-Wan und ich getrennt. Ich habe nur ein paar Anhaltspunkte über seinen Aufenthalte. Ich bitte euch, ein Jedi Team nach ihm zu schicken."
„Geschickt ein Jedi Team wurde bereits. Sorgen gemacht hatten wir uns."
„Wann wird es hier sein?"
„Jeden Augenblick. Den Gefangen sie werden mitnehmen. Selber du darfst suchen nach deinem Padawan."
„Danke Meister"
„Möge die Macht mit dir sein"
„Warum hat denn der so komisch gesprochen?"
„Das war Meister Yoda. Er ist der weiseste und mächtigste Jedi in unserem Orden. Ihm sei es gestattet, die Grammatik nicht ganz zu beherrschen. Er wird dich zusammen mit dem Jedi Rat prüfen, ob du trainiert werden kannst."
„Oh!"
„Mach dir keine Sorgen. Yoda ist im Gegensatz zu Mace Windu ein Teddybär!"
Qui-Gon grinste schelmisch. Kari-Ann war schon längst wieder versöhnt. Vergessen war das Schmollen. Aber sie würden sich jetzt ja sowieso selber auf die Suche nach Obi-Wan machen können.
Wenig später kam das Schiff des Teams an. Qui-Gon freute sich, Adi Gallia und ihren Padawan Siri wieder zu sehen. Obi-Wan hätte sich sicherlich auch gefreut. Die beiden waren jedoch weniger erfreut, zu hören, dass sie nicht mehr, als einen Gefangenen zu transportieren.
„Da kommt man herbeigeeilt, um euch den Arsch zu retten und ihr schickt uns gleich mit eurer halbfertigen Mission zurück nach Hause", sagte sie gespielt schmollend.
„Tut mir Leid, aber ich weiß am besten, wo ich Obi-Wan finden kann. Außerdem kennt der Besitzer mich, was mir einen Vorteil verschafft."
„Besitzer? Hast du den armen Jungen etwas als Sklaven verkauft?"
„Ich war genauso Sklave."
„Schon gut Großer. Wo ist Zyrd denn?"
Qui-Gon ging mit Adi aufs Schiff. Zusammen führten sie Zyrd in das andere Schiff, um ihn dort sicher unterzubringen. Als sie fertig zum Abflug waren, richtete Adi noch einmal das Wort an Qui-Gon.
„Bist du sicher, dass du das alleine schaffst. Du siehst auch relativ mitgenommen aus. Ich könnte dir Siri hier lassen!"
„Nein, ich bezweifle, dass ich auf Gefahren treffen werde. Der Farmer, an den ich meinen Padawan vermittelt habe, erschien mir gutmütig."
„Du hast was? Na ja, du wirst schon deine Gründe haben. Aber ich möchte dich noch einmal daran erinnern, dass du dich auf Tatooine befindest. Verbrechen sind hier der Alltag.
„Hmm... Ihren Scharfsinn könnte ich vielleicht tatsächlich gebrauchen."
„Sturer Bock! Ich werde Siri bescheid geben."
