Danke ihr süßen für eure Reviews, es tut mir so leid das es diesmal so spät kommt,aber mein PC wollte einfach nicht... schäm
Aber nun is es ja da )
Ein rießen Dankeschön an Carmen knuddels
lg
littleginny
Kapitel 14
Die Ferien waren nun vorüber, Lily war bestürzt, dass sie in den Ferien so wenig für die im Sommer anstehenden Prüfungen getan hatte. Es war Montag, der Unterricht fing wieder an, Lily sah man nur noch mit einem Buch vor der Nase, oder irgendwelche Formeln vor sich hin murmeln, in den Pausen war sie immer in der Bibliothek an zu treffen oder sie lief neben irgendeinem Lehrer her, um ihn zu beten ihr manche Dinge noch einmal sehr genau zu erklären.
Nach zwei Woche hielt Amélie es nicht mehr aus, Lily war gerade wieder dabei Amélie in die Bibliothek zu schleppen und hielt Amélie einen Vortrag, dass sie sich nicht genug für die Prüfungen vorbereite.
„Lilian Evans! Es reicht jetzt! Seit Schulbeginn machst du dich so wegen den Prüfungen verrückt! Es ist Januar, die Prüfungen sind Ende Juli! Das sind noch 7 Monate! Sieben, begreif doch, du hast noch genug Zeit und bist eine fantastische Schülerin! Was soll denn da bitte noch schief gehen, du hast doch schon längst den Stoff der 5 durch und bis zu den ZAG´s haben wir noch ein Jahr hin! Also würdest du jetzt bitte mal von dem Lerntripp runterkommen?"
Lily schaute sie nur verdattert an.
„Aber... Am was ist wenn ich durchfalle, nur weil ich nicht rechtzeitig angefangen habe zu lernen?"
„Lils, du fällst nicht durch! Wir machen das so, wir lernen an einem Abend in der Woche zusammen okay? Und dann können wir das bis zu den Prüfungen immer noch steigern, aber bitte lass uns jetzt noch nicht durchdrehen, es sind nur normale Abschlussprüfungen der Vierten Klasse, keine ZAG´s und auch keine UTZ´s !", plapperte sie schnell los, ohne überhaupt genauer darüber nachgedacht zu haben.
„Okay...", willigte Lily ein.
Sie war nicht sehr glücklich darüber, aber wahrscheinlich hatte Amélie Recht.
Amélie atmete erleichtert aus und zog Lily nun mit zu Scott, der sich vor der Großen Halle mit einigen seiner Freunde unterhielt. Als er Amélie und Lily sah, entschuldigte er sich bei seinen Kumpels, die recht groß und stark aussahen, die drei gingen etwas weiter und verschwanden in einer Seitentür. Scott kam den Beiden entgegen.
„Hey mein Engel!", begrüßte er sie und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss. Nach zwei Minuten, in denen Lily blöd in der Gegend rumguckte und darauf wartete, dass Amelié sich aus diesem Kuss lösen würde, fragte sich Lily, wann die denn mal Luft holen müssen.
Ihr kam der Gedanke, dass sie jetzt schon die Antwort auf ihre noch unbeantwortete Frage haben könnte, wenn sie in die Bibliothek gegangen wäre.
Zaubereigeschichte war noch nie ihre Stärke, sie hasste dieses Fach, dennoch kam sie nicht um die Prüfung herum und wenn ihre unbeantwortete Frage nun in der Prüfung drankäme? Lily bekam wieder Panik.
Sie ging wie in Trance zum Gryffindortisch und setzte sich neben Remus. „Hi." „Hi", kam die Begrüßung zurück. Remus sah auch nicht sehr gelassen aus.
„Lily!", kam es plötzlich von ihm, als ob er sie jetzt erst richtig wahrgenommen hätte.
„Darf ich dich was fragen? Wie viele Vampire griffen die griechischen Zwerge mit dem Anführer Ungolfus im Jahre 1854 an?", schoss er auch gleich darauf los. Endlich einer der jetzt schon nervös war wegen den Prüfungen, sie hatte endlich einen Seelenverwandten gefunden. Lily lächelte Remus an, seine Frage war einfach zu beantworten, darüber hatte sie erst gestern Abend gelesen. Anscheinend war sie nicht die Einzige die vermutete das diese Frage drankäme.
„Neun! Es waren nur neun Stück, dennoch hatte Ungolfus auch nicht so viele Mann, er hatte nur um die 30 kämpffähige Zwerge in seiner Truppe und noch mal 30 Frauen und 19 Kinder und 12 Ältere Zwerge. Die Vampire brachten alle um, bis auf Ungolfus und seine Frau, selbst seine drei Kinder brachten sie um. Doch auch die Vampire hatten Verluste erlitten, 5 von ihnen haben die darauffolgende Nacht nicht mehr miterlebt und einer wurde schwer verletzt, kam aber durch. Reicht dir das als Antwort?" Sirius der Lily gegenüber saß, starrte sie nur ungläubig an, doch Remus sah nun viel gelassener aus.
„Danke!", er umarmte sie und biss nun herzhaft in ein Stück Steak.
„Kein Problem, jetzt kannst du mir vielleicht helfen. Wer war der heimliche Verehrer von der Riesin Bergunde aus Russland, die die Truppe gegen Frankreich anführte?"
„Hm... Lass mich mal überlegen, aus Russland? Na da gab es ja nicht so viele. Verehrt wurde sie von vielen, selbst von Trollen, doch war es Grindelgus, der Halbneffe von ihrem Verlobten."
Lily fiel es wieder ein, sie hatte es am Anfang dieses Schuljahres in einem schweren, dicken, grünen Buch gelesen gehabt, aus Langeweile hatte sie irgendwelche Seiten aufgeschlagen und las dann diese Geschichte.
„Danke, danke, danke, danke, danke, danke, danke, danke!", sie fiel ihm um den Hals.
„Ihr habt doch nen Knall!", meinte Sirius kopfschüttelnd.
„Was gibt das hier, Massenknuddeln? Darf ich mitmachen?", fragte James und umarmte Lily von hinten.
Er kam gerade in die Große Halle und sah erst Remus Lily umarmen und dann umarmte sie ihn und vorher war er Amélie und Scott begegnet, die knutschend an einer Wand standen und Sauerstoff wohl nur Nebensache war.
„Krone ich glaube wir sind da unerwünscht! Die haben doch Beide nen Knall! Fragen sich irgendwelche total langweiligen Dinge über Zaubereigeschichte!"
James zog eine Augenbraue hoch. „Sehr spannend! Wenn ich das gewusst hätte, Lily, das dich Riesen und Zwergengeschichten anmachen..." Lily lachte.
„Ich störe ja nur ungern, aber James würdest du bitte mal mitkommen? Ich will mit dir reden!", unterbrach Scott die Vier und schaute James erwartungsvoll an.
„Öhm, klar warum nicht, okay ich komme gleich wieder und Lily, dann werde ich dir ein paar Zwergengeschichten erzählen okay?", spottete er weiter, erhob sich und folgte Scott aus der Halle.
Sirius schaute den Beiden misstrauisch hinterher. Anscheinend haben sich Scott und Amélie doch für den Sauerstoff entschieden, haben wohl bemerkt das er doch nicht umsonst da ist.
„Roather, was will dein ach so toller Freund von Prongs?", fragte Sirius sie skeptisch.
„Wieso sollte ich dir das sagen?Was willst du von ihm?", wollte sie wissen. Sie war immer noch sauer auf ihn, wegen Silvester.
„Vielleicht einfach mal nur reden? Wieso traust du ihm nicht?"
Sirius schnaubte nur, wand sich dann wieder seinem Essen zu. Lily und Remus unterhielten sich weiterhin angeregt über den Zwergenaufstand im 16. Jahrhundert. Peter saß daneben und mühte sich damit ab, eine Kartoffel zu schälen, die mittlerweile kalt war. Als er sie fertig geschält hatte, stach er glücklich hinein, doch die Kartoffel hatte es sich wohl anders überlegt und flutschte von seinem Teller, und schlitterte quer über den Tisch.
Lily sah Peter nur mitleidsvoll an hob seufzend ihren Zauberstab, ließ die nun doch sehr mitgenommene Kartoffel verschwinden und eine neue, frisch geschälte und außerdem noch warme Kartoffel erschien vor Peter.
Er murmelte ein „Danke", und stopfte sie in sich rein.
„Sie werden mir bis morgen einen Aufsatz über die Fucratius -Verwandlung schreiben, einen Fuß Pergament möchte ich von jedem, auch von ihnen, Michael, auf meinem Schreibtisch vorliegen haben.", beendete Professor McGonagall den Unterricht. Es läutete und Lily packte wie alle anderen ihr Zeug zusammen und machte sich auf den Weg zu Zaubertränke, die letzten zwei Stunden an diesem Stressigen Montag. Lily hasste Montage, sie waren so.. so montagig...(B/N: Die muss eine Seelenverwandte von mir sein! ich hasse auch Montage weil sie so montagig sind! ) (A/N: Aber Hallo! Heute ist wieder so ein dämlicher Montag... grrrrrr)
James war in Verwandlung nicht erschienen, doch nun lehnte er lässig gegen die Kerkerwand. Zaubertränke hatten sie mit Ravenclaw zusammen, Miles kam zu Lily und lächelte sie an. Mit einem lauten Knall, sprang die Tür auf und ein fröhlicher Professor Slughorn, bat die Klasse hinein.
„Guten Tag, Miss Evans!", pfiff er fröhlich und zwinkerte ihr zu.
Nachdem jeder seinen Platz gefunden hatte, fing er auch gleich an.
„Heute wollen wir uns mit zwei schwierigeren Tränken beschäftigen, die wir nächste Woche auch brauen werden. Heute jedoch wollen wir es mit dem genauen Lesen und aufschreiben der einzelnen Schritte dabei belassen. Bücher finden sie zu ihrer Linken, ein paar Notizen auf den Pergamentrollen in dem Schrank zu ihrer Rechten, wenn sonst noch Fragen sind, bin ich zur Stelle. Wir werden Zweiergruppen bilden, Roather und Black, Stevens und Pettigrew, Evans und Potter, Landroon und Laise ..." Slughorn zählte noch weitere Pärchen auf, während die schon zugeordneten Pärchen anfingen ihr Zeug umzuräumen und sich leise mit ihrem Partner unterhielten.
Lily setzte sich zu James und lächelte ihn an, er lächelte zurück, doch war es nicht das freundliche Lächeln, sondern eher eins wie wenn er Snape gerade verzauberte.
„So, nun da jeder von ihnen einen Partner hat, werde ich ihnen die beiden Zaubertränke nennen, wir werden einmal einen Vielsafttrank brauen und einmal Skelewachs. Beide sind nicht einfach und eigentlich erst Stoff von der 6 Klasse, aber dennoch glaube ich können wir es versuchen. Nun fangen sie an!", er klatschte in die Hände und die Schüler stürmten auf das Regal mit den Büchern zu, nur um die Besten zu erwischen. Lily hatte Slughorn schon immer durchschaut, daher bezweifelte sie, dass Bücher ihr diesmal viel helfen würden. Darum ging sie zu den Aufzeichnungen und Notizen und griff sich dort ein paar raus.
Sie ging zurück zu James der lässig auf seinem Stuhl hing, Lily kam er gerade sehr arrogant vor.
„Hier les dir die mal durch und schreib das Wichtigste raus!", damit legte sie ihm einen Stapel von Pergamentblättern vor die Nase und fing selbst an ihre ersten Notizen durchzugehen. Nebenbei fragte sie noch: „Wo ist Remus?" „Geht dich das was an?", schnauzte der gefragte zurück.
„War ja nur eine Frage, brauchst mich ja nicht gleich so anmachen!"
„Jetzt halt mir ja keine Predigt, Evans!"
Lily kräuselte nur die Lippen und machte sich zurück an ihre Aufgabe. Seit wann bin ich wieder Evans? So ein arrogantes Arschloch! Einfach ignorieren, sonst fiel es dir auch nicht schwer Lily, ganz einfach ignorieren, so wie früher, redete sie sich in Gedanken zu.
Lily staunte, als sie gleich im ersten Satz etwas brauchbares fand.
„...Vielsafttrank und Skelewachs haben eine Gemeinsamkeit, beide müssen sich etwas annehmen und verändern, bzw. zusammenwachsen. Vielsafttrank ist ohne ein Haar etc, von demjenigen in den man sich verwandeln möchte nutzlos, sobald aber ein Haar etc, hinzugefügt wurde, ist der Trank imstande einen Menschen Optisch komplett zu verändern.
Skelewachs nimmt sich dem gebrochenen, verschwundenem Knochen an, fügt ihn zusammen oder wächst neu.
Bei dem Brauen der Tränke entsteht jeweils ein muffliger Geruch und ein grünlicher Dampf. Ebenfalls eine Gemeinsamkeit der beiden Tränke.
Barbara Bjouton stellte diesen Vergleich 1897 auf..." Lily notierte sich dies und nahm die nächste Pergamentrolle. Sie schaute zu James und konnte nicht fassen was sie sah, er saß immer noch lässig gegen seine Stuhllehne gelehnt und beobachtete sie mit einem arroganten Lächeln.
„Warum arbeitest du nicht? Glaub ja nicht, dass ich das alleine mache!"
„Ich werde das ganz sicher nicht machen, ist dein Problem, wenn du wie ein Schoßhündchen, alles für Sluggy machst! Bist doch selbst schuld, verlang von mir jetzt bitte nicht das ich diese schmierigen alten Blätter anfasse und mir die durchlese!" Gelangweilt schaute er auf die Uhr, Lily kam es vor als ob ein kurzer Schrecken sich auf seinem Gesicht bildete, war aber wohl nur Einbildung, da er im nächsten Moment, wieder sein überhebliches Grinsen aufgelegt hatte.
Lily schaute ihn irritiert an, warum war er so? Doch länger konnte sie darüber nicht nachdenken, da Professor Slughorn zu ihnen kam.
„Professor darf ich kurz aufs Klo? Bitte.", James fragte dies nicht sehr gelassen, eher ein wenig drängend.
„Wenn es sein muss, dann gehen sie mal Potter!", und schon war er aus dem Klassenzimmer verschwunden, „Na? Wie klappt es, Miss Evans? Oh wie ich sehe haben sie schon die Gemeinsamkeit herausgefunden! Sehr gute Arbeit die sie zwei hier leisten! Zehn Punkte für Gryffindor." Damit ging er auch schon weiter. Ein paar Minuten später kam James wieder, Sirius teilte ihm auf dem Weg noch mit, dass sie Zehn Punkte für Griffindor gekriegt haben.
„Siehst du, mach du nur so weiter und wir bekommen keine Schwierigkeiten mit Sluggy!"
„Wenn du glaubst James Potter, dass ich dir die Arbeit hier erledige, hast du dich geschnitten!"
„Das ist Drecksarbeit! So etwas machen wir Reinblüter nicht!"
Lily glaubte sich verhört zu haben! Wollte er ihr damit gerade klarmachen, das sie eine Muggelgeborene froh sein sollte, wichtige Informationen, aus alten, verstaubten Pergamentblättern, wo eventuell noch die ein oder andere Spinne herauskam, heraus lesen zu dürfen?
Lily ignorierte ihn ab sofort und machte alleine weiter, denn sie wollte ihre Zaubertranknote nicht versauen!
Nach weiteren zwanzig Minuten, war Lily mit ihrem Stapel und der Zubereitung und weiterer Notizen, für den Vielsafttrank fertig. Zwischendurch kamen immer dumme Bemerkungen von James. Lily ging auch wieder zu dem „Potter" über.
Ende der Doppelstunde gab Lily ihren Aufsatz und Pergamentbögen, mit den restlichen Notizen, nur mit ihrem Namen versehen ab und stürmte aus dem Kerker.
Hatte sie sich so in James getäuscht? Sie hatte wirklich angefangen ihn richtig zu mögen, vielleicht sogar ein klein wenig zu lieben.
Und nun wo sie ihm eine Chance gibt, verhielt er sich so? Er war schon immer ein wenig arrogant, doch damit hatte sie sich in der letzten Zeit abgefunden.
Lily war im Gemeinschaftsraum angelangt und ging schnurstraks in den Schlafsaal um ihre Sachen abzulegen und sich auf ihr Bett zu schmeißen.
Sirius ging nach dieser langweiligen Doppelstunde zu James. Er verstand sich nun zwar wieder besser mit Amélie, doch auch nur solange sie nicht auf das Thema Scott kamen. Sluggy hatte die Beiden ein paar mal ermahnt, das sie endlich etwas arbeiten sollten, doch so viel hatten sie aus diesen alten, schimmligen Büchern auch nicht entnehmen können.
„Prongs, wie liefs mit Lily?" Der Angesprochene schaute ihn nur wütend an.
„Lass mich in Ruhe Black!", das „Black" spuckte er förmlich heraus.
Sirius staunte nicht schlecht, als sich James, nach einem Blick auf die Uhr, plötzlich schnell erhob und aus dem Klassenzimmer rannte. Sirius folgte ihm verwirrt, holte ihn jedoch nicht mehr ein und verlor ihn schließlich aus den Augen. Verwirrt ging er in den Gemeinschaftsraum. Kurz vor dem Portrait riss ihn jemand am Arm in ein Klassenzimmer. Er hätte mit vielen gerechnet, aber nicht mit ihr.
oOoOoOoOo
„Lils, was warst du denn so schnell weg?", keuchte Amélie. Sie war ihrer besten Freundin schnell gefolgt, als diese den Kerker fluchtartigverlassen hatte, ein irritierter und fragender Blick zu James und sie erschreckte sich. Seine sonst leuchtenden, warmen, haselnussbraunen Augen, selbst sein Lächeln so freundlich, doch nun waren seine Augen kalt, abweisend sogar angsteinflössend.
Sie wandte ihren Blick ab und rannte Lily hinterher.
„Ich.. Am, kann man sich in jemandem so täuschen, dass man im einen Moment denkt man liebt ihn und im nächsten ist er einfach nur abscheulich? Du denkst er empfindet dasselbe, glaubst, du bist bei ihm geborgen, er gibt dir Halt, Trost, vielleicht auch etwas Liebe und er meint es ernst. So ernst wie er es mit noch keinem anderen Mädchen gemeint hat. Lässt dich auf ihn ein, gibst ihm endlich eine Chance, hast dich dazu überwunden, deinem Herz und dem Rat deiner besten Freundin zu folgen und wirst dann so enttäuscht?"
Amélie spürte das Lily James dieses Mal keinen Korb gegeben hätte. James meinte es wohl NIE ernst mit einem Mädchen, war Lily nur eine von vielen? Amélie war sich immer so sicher gewesen, das Lily nicht nur eine von vielen war, sondern DIE! Sie hatte Lily auch noch eingeredet, dass er sie wirklich liebe, dass sie ihm vertrauen und über ihren Schatten springen solle.
Sie ging zu ihr und legte einen Arm um sie, „Es tut mir Leid!", Lily schaute sie fragend an. „Es tut mir Leid, dass ich dir eingeredet habe, dass er sich geändert hätte, es einmal ernst meinen würde und dich wirklich aufrichtig liebt. Er hat dich gar nicht verdient, süße! Bitte verzeih mir!"
Lily schluchzte, warum bloß hatte sie ihre Meinung geändert gehabt, hätte sie ihn immer als arrogantes Arsch gesehen, wäre das nicht alles passiert, sie hätte nun nicht dieses scheiß Gefühl, enttäuscht worden zu sein. Alleine zu sein, vielleicht auch ein kleines bisschen wertlos zu sein. War sie wertlos? War sie wirklich nur so ein minderwertiges Schlammblut, an dem Reinblüter ihren Dreck abschmieren konnten? Und sie ausnutzen und fertig machen konnten? Als ob sie keine Gefühle hätte...
Nein! Lily ließ sich von diesem Dreck nicht unterkriegen! Er konnte nicht mit ihr spielen und dann noch von ihr verlangen, dass sie ihm hinterher trauere. Nein! Nicht mit Lily Evans.
Amélie saß mit schlechtem Gewissen neben ihr. „Ach Am, du kannst doch auch nichts dafür! Ab sofort werde ich ihn wohl einfach wieder ignorieren! Basta! Aus! Ende!"
Amélie nickte mit einem kleinen Lächelnd auf den Lippen. Eine Lily Evans gab nicht auf!
James erwachte... wo war er? Sein Kopf dröhnte wie blöd. Er lag in einem Klo, das stellte er fest nachdem er sich vorsichtig umgeguckt hatte. Nur was machte er hier? Das Letzte was ihm einfiel war, dass er mit Scott geredet hatte, sie sind zusammen Richtung Kerker gelaufen, da Scott dort als nächstes Unterricht hatte und James eingewilligt hatte ihn zu begleiten. Erst laberte Scott nur von unwichtigen Sachen, wo James sich schon fragte, warum sie von den anderen weggegangen sein. Doch dann fragte Scott ihn ob zwischen Amélie und Tatze etwas lief und ob er auf Amélie stand. James beantwortete seine Fragen mit einem Nein.
Dann ging er wieder den Gang zurück, nach ein paar Ecken, kurz vor den Treppen, wurde er von einem grellen Licht geblendet und James erinnerte sich an einen heftigen Schlag.
Sonst an nichts mehr, wahrscheins war er gestürzt und jemand war gerade Hilfe holen, das erklärte aber immer noch nicht, warum er auf einer Toilette lag. In der es zudem stinkte und grünlicher Nebel aus der hintersten Kabine drang. James wollte sich gar nicht vorstellen was das alles sein konnte. Es überkam ihn ein Brechreiz, er torkelte raus aus der miefenden Toilette und machte sich auf den Weg in den Gemeinschaftsraum.
