Es tut mir so leid..
Ich hatte das Kapitel jaFreitag schon gekriegt, hatte aber keine Zeit mehr es reinzustellen.. es tut mir leid! schäm

Carmen
Süße g danke das du es noch rechtzeitig geschafft hast! überdimensionales megaknudel

Ich weiß noch nicht ob ich Kapitel 16 rechtzeitig fertig kriege, da ich diese Woche meine letzten Arbeiten schreibe und somit kaum Zeit habe! Eventuell schreibe ich erst anfang August, wenn ich ferien habe wieder weiter... wir werden sehen!

lg

littleginny

Kapitel 15

"Prongs! Da bist du ja. Wo warst du? Sonst nimmst du mich doch auch immer mit, wenn ich wüsste, wo du die Karte hin hast, wären wir dir gefolgt!", meinte Sirius, als James den Schlafsaal betrat. James lächelte leicht, dann meinte er: „Die Karte ist unter meiner Matratze, ein Hauself hat sie letztens auf meinem Nachtisch gefunden und wollte das "Zerknüllte Pergament" wegwerfen, daraufhin fand ich es sicherer es unter der Matratze zu deponieren." Sirius gluckste „War das wieder dieser Hauself namens Bobby? Der ist ganz schön frech, hatte mich drauf angesprochen, ob ich Strings tragen würde. Denn er hätte nämlich einen unter meinem Bett gefunden. Der war noch von Allison!" Remus runzelte die Stirn „Sicher, dass es Allison war?", fragte er belustigt.

Nun mischte sich auch James ein: „Allison war das sicher nicht, mit der warste immer nur unten am See, aber nie hier oben im Schlafsaal!" „Stimmt... Dann vielleicht Rachel? Oder Alexandra?" Sirius grübelte und zählte weitere Namen auf. Remus verdrehte die Augen kam dann aber auf James zurück.

„Wo warst du denn nun solange? Und warum warst du nicht in Verwandlung?"

James wusste nicht ob er ihnen die Wahrheit sagen sollte, da er ja selbst noch nicht wusste was mit ihm passiert war und Morgen war auch Vollmond, da hatten sie andere Probleme.

„Och nach dem Gespräch mit Scott, hatte ich keine Lust auf die McGonagall!"

Remus schaute etwas skeptisch.

„Hm... kannst froh sein das du nicht da warst, sie war richtig schlecht drauf und wir haben eh nichts neues gemacht! Aber warum bitte warst du dann in Zaubertränke so mies zu Lily? Ihr gings danach echt scheiße, ich hab sie den Schlafsaal hoch laufen sehen! Ich denke du solltest dich entschuldigen, ich mein, ihr habt euch wirklich besser verstanden!"

James war geschockt, was hatte er getan? Und warum konnte er sich nicht daran erinnern?

„Ich.. Ich war nur so angenervt von Sluggy und naja ich hab wohl überreagiert... kennst mich doch..."

James wusste nicht warum er Remus nicht die Wahrheit sagte, dass er selbst keine Ahnung hatte, wo er gewesen war.

„Nun gut, verständlich! Sirius hat mir berichtet was ihr glorreiches machen durftet! Ich musste ja schließlich zu Madam Pomfrey. Die Frau ist echt der Hammer, hat mir wiedereinmal eingeschärft, wie wichtig es doch ist das ich morgen jah rechtzeitig komme! Als ob ich das nicht selbst wüsste!", Remus stöhnte genervt.

Sirius hingegen zählte immer noch einzelne Namen auf und ging durch, wem der vermeintliche String gehören könnte.

„Miriam? Ne... Ich habs!", seine Miene hellte sich auf.

„Amy! Er gehört Amy!", verkündete er strahlend. „Und da will man mir noch einmal weiß machen ich könne mir nicht merken wie meine ganzen Affären alle heißen!", er bedachte Moony mit einem strafenden Blick, der jedoch nur erstaunt guckte und ohne ein weiteres Wort ins Bett stieg. James schüttelte nur den Kopf, während Sirius siegessicher, ebenfalls ins Bett ging.

„Sirius, was war denn eigentlich mit Jules? An Silvester? Die war doch ganz süß!", meinte James plötzlich.

„Nja... sie,... guck sie ist aufs Klo, wollte aber vorher wissen ob ich sie wirklich liebe und so nen Scheiß, das hat mich voll angekotzt und als dann Mally kam, keine Ahnung, sie hat keinen Stress gemacht... ist einfacher!", erzählte Sirius und zuckte mit den Schultern.

„Hieß sie nicht eigentlich Mary?", fragte James und zog eine Augenbraue hoch.

„Öhm... ja stimmt, wusste doch irgendwas mit „M"!", er wurde leicht rot. „Aber Jules hatte mich zur Rede gestellt!", fügte er kleinlaut hinzu.

„Ja in der Großen Halle, das haben wir ja-..." fing Remus an.

„Nee, eben nicht in der Großen Halle sie hat mich irgendwann nach dem Unterricht in ein Klassenzimmer gezerrt! Ist aber schon ewig her", meinte er aufgebracht.

Flashback

„Ah.. was-...?" fing Sirius an.

"Jaaaaaaaaa! Genau, das würde ich auch gerne wissen! Was. Bildest. Du. Dir. Ein? Du kannst doch nicht mir nichts dir nichts deine Freundinnen wechseln! Du bist so ein mieses Arschloch! Ich hätte auf Judith hören sollen, aber ich war ja so blind... arghs!", schrie eine hysterische Mädchenstimme, es war Jules. Na das hatte Sirius ja grade noch gefehlt! Ein Weib was ihn jetzt auch noch anschnauzte... Er war heute ja wohl der absolute Glückspilz! Na dann auf geht's in die Schlacht!

„Och komm, du bist doch einfach weggegangen! Und ich... ich bin mir über meine Gefühle gegenüber dir noch nicht ganz im klaren, das war noch nie so... das hat mich völlig verwirrt... ich wollte immer nur ein Mädchen um mich rumhaben, aber nie mehr.. es tut mir leid!"

Gar nicht so schlecht, dachte er. Er klopfte sich in Gedanken auf die Schulter, Sirius du bist der geborene Mädchentyp! Einfach geniale Einfälle! Jetzt nur noch einen peinlichen und demütigen Blick aufsetzten und fertig!

Es klappte, Jules bekam Tränen in die Augen.

„Und ich dachte schon, ich bin auch nur eine von deinen Betthüpfern!", freudig umarmte sie ihn und stieß noch einen Schluchzer aus.

Sirius bewunderte sich selbst!

Die Beiden knutschten noch ein wenig und Sirius versprach ihr, sich über seine Gefühle klar zu werden.

Flashback Ende

Als Sirius geendet hatte, grinste er selbstgefällig.

„James du musst zugeben, dass das nicht schlecht war!"

James schüttelte abermals ungläubig den Kopf und drehte sich um.

Sirius der vollen Triumph und Ansehen erwartet hatte, drehte sich nun etwas mürrischer um.

Remus neben ihnen schnaubte nur verächtlich.

Als Amélie am nächsten Morgen aufwachte, roch sie als erstes nur Blumen, sie dachte sie läge auf einer Wiese, überrascht schlug sie ihre Augen auf und staunte nicht schlecht. Um sie herum lagen überall Blüten und Rosen lagen auf dem Bett verteilt. Viele, wunderschöne, rote Rosen.

Und rings um ihr Bett, Marissa und Lorelei. Die beiden machten große Augen und kriegten den Mund nicht mehr zu und als sie sahen, dass Amélie sie mit funkelnden Augen anlächelte, drehten sie sich abrupt um und stolzierten ins Bad, wo sie auch gleich anfingen zu spekulieren, ob Amélie wirklich einen Verehrer hatte oder ob sie nur Aufmerksamkeit wollte.

Amélie schaute den beiden amüsiert hinterher, dann ließ sie ihren Blick zu Lilys Bett rübergleiten, sie war nicht mehr da... aber es war doch noch viel zu früh, das Frühstück war erst in einer Stunde. Dann entdeckte sie einen Brief auf ihrem Nachttischchen.

Für die schönste Frau die ich je gesehen habe!

Geliebte Amélie,

Ich hoffe dir gefallen die Blumen und der Duft den sie abgeben!

Ich möchte dir hiermit noch einmal demonstrieren, wie tief meine Gefühle für dich sind!

Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns heute Abend um 21.00 Uhr im siebten Stock treffen könnten!

In Liebe,

Scott

Amélie war geschmeichelt, so etwas hatte sie noch nie bekommen. So süüüüüüüüüß! Sie stand auf und rannte aus dem Schlafsaal, runter in den Gemeinschaftsraum, Richtung Portrait, kurz davor schwang dieses auf und Lily kam rein. Sie schaute Am stirnrunzelnd an und meinte, „Gibt's ne Pyjama Party? Jetzt bin ich aber enttäuscht, Süße, das ich nicht eingeladen wurde!", empört und mit einem trotzigen Gesicht verschränkte sie die Arme.

„Ich öhm... Naja... Ich wollte zu Scott! Aber.. vielleicht sollte ich mich erst umziehen!", meinte sie kleinlaut, nachdem sie an sich runtergeschaut hatte.

Lily lachte auf, sie konnte ihre Trotzmiene nicht mehr aushalten.

„Ach dann war er der Gärtner, der entschieden hat unseren Schlafraum in eine Blumenwiese umzugestalten!"

„Ja... süß oder?", schwärmte Am und seufzte verträumt.

„Jaja.. und nun gehen wir brav hoch, denn die Zweitklässler gucken schon irritiert und du ziehst dir was an und dann darfst du zu deinem ach so tollen Gärtner!", meinte Lily und schob sie vor sich her Richtung Schlafsaal, wo sie vor den neugierigen Blicken der Schüler geschützt waren.

„..-Und seine Augen erst... Ich bin echt ein Glückspilz... Dass ich gut genug für ihn bin... Er ist einfach fantastisch.."

Lily verdrehte genervt die Augen, früher konnte man doch einiges mehr mit ihr anstellen. Sie bugsierte sie zu ihrem Bett, schaufelte ein paar Blumen weg, sodass Amélie sich hin setzten konnte, was sie auch tat, nur nicht auf den leergeräumten Platz, sondern mitten in einen Blumenhaufen.

Lily seufzte und ging zu Amélies Kleiderschrank um ihr was auszusuchen.

Lily wusste nicht mehr wie, aber sie hatte es geschafft Amélie noch zum frühstücken zu überreden, bevor sie sich auf Scott stürzte und nicht mehr von seiner Seite wich. Marissa und Lorelei waren enttäuscht, das Amélie nun tatsächlich einen Freund oder zumindest einen Verehrer hatte. Der dazu auch noch so fabelhaft aussah.

Lily biss lustlos in ihr Marmeladentoast, trank einen Schluck Orangensaft und las den Tagespropheten.

Bei einem Artikel stockte sie:

Tragischer Mord in London

In einem Wohnviertel in London, wurde eine

Muggelfamilie angegriffen. Das Todesser-Mal

leuchtete gegen 1 Uhr heute früh über einem

Familienhaus auf. Die Eltern wurden tot

aufgefunden, die drei Kinder waren zur

Tatzeit nicht im Haus, sie werden wahrscheinlich

bei den Großeltern leben.

Die Auroren versuchen den Tätern auf die Spur

zu kommen...

Lily schluckte schwer, das Bild ihrer Mutter flammte vor ihren Augen auf, sie sah den Brief, die Zeilen in denen ihr Vater ihr mitteilte, das ihre Mutter tot sei. Tränen traten in ihre Augen, sie wurde förmlich überschwemmt von alten Erinnerungen.

„Lily, alles in Ordnung?", Sirius schaute sie besorgt an und setzte sich ihr gegenüber.

Sie schaute erschrocken in sein Gesicht, wischte sich die Tränen aus ihren smaragdgrünen Augen, die nun volle Traurigkeit ausstrahlten und lächelte ihn leicht an.

Er musterte sie noch kurz kritisch, widmete sich dann aber seinem Ei. Remus kam kurz darauf, nach einer kurzen Begrüßung setzte er sich ebenfalls und fragte Lily,

„Sag mal Lily, hast du James schon gesehen? Sonst müssen wir ihn immer wecken, na gut ich muss ihn wecken, Sirius schläft ja auch noch, er ist ja sowieso der Letzte der aufsteht. Nur er war nicht mehr da als ich wach wurde, sonst ist er doch auch kein Frühaufsteher!"

Lily zuckte nur mit den Schultern und las dann einen Artikel über das Eisgeschäft in der Winkelgasse weiter.

„Lils, er ist js soooooo süß! Du glaubst das gar nicht!", Amélie kam zu ihnen an den Tisch und fing gleich wieder über das so selten erwähnte Thema "Scott" an zu reden. Diesen konnte Lily gerade noch die Große Halle zügigen Schrittes verlassen sehen.

Zehn Minuten später kam James.

„Morgen Prongs, wo warst du denn?", Remus sah überrascht auf, als Sirius James begrüßte und sah ihn nun erwartungsvoll an.

James wollte schon eine genervte Antwort entgegnen, ließ es aber dann doch.

„Ein bisschen draußen, mir gings nicht so dolle!"

Mit dieser Antwort mussten seine Freunde wohl nun zurechtkommen, da es nicht so aussah als ob er noch irgendetwas weiteres Erklären wollte oder sich bei Lily entschuldigen.

In Zaubertränke arbeitete Lily diesmal mit Miles, es war ganz lustig, wenn auch Lily manchmal die Nerven verlor, weil er einfach nicht konzentriert arbeitete.

oOoOoOoOo

James verhielt sich die weiteren Wochen immer etwas merkwürdig und arrogant, noch überheblicher wurde er in Lilys Nähe. Sie ignorierte ihn, diese Technik funktionierte immer noch. Doch merkte sie, dass sie früher zwar immer angenervt war, wenn James sie um ein Date fragte, aber trotzdem süß wirkte, nun aber war sie deprimiert und ihr Selbstbewusstsein war angekratzt, sie wurde von ihm wie der letzte Dreck behandelt, von den Slytherins kannte sie es ja, aber nicht von James, der sie immer verteidigt hatte!

Scott hatte immer weniger Zeit für Amélie, was diese sehr betrübte, aber sobald er dann abends mal Zeit hatte, war sie danach ganz hin und weg. Lily konnte es ihr nicht verübeln, dass sie sich so freute jemanden zu haben der sie liebt. Lily lernte immer öfter zusammen mit Miles in der Bibliothek und manchmal auch mit Remus.

oOoOoOoOoOo

James kam wie so oft in den letzten Tagen aus dem Kerker, er war wiedermal in dieser stickigen Toilette aufgewacht. Er konnte sich Erinnern dass er an einem Sonntag nach dem gewonnenen Quidditchmatch, an den See ging. Plötzlich ein Schlag und er verlor das Bewusstsein. Auf dem Weg nach oben, traf er eine Erstklässlerin aus Hufflepuff, die er nach dem Datum fragte.

Es war Freitag! Freitag... nur nicht der darauffolgende Freitag von dem letzten Tag an den er sich erinnern konnte, nein sondern zwei Wochen später! Was war nur los? Wo war er? Wie konnte das sein? Es ängstigte ihn, er wusste nicht was er während der zwei Wochen oder den ganzen anderen Tagen, an die er sich nicht erinnern konnte, gemacht hatte. Doch konnte es nichts Gutes sein, da sich seine besten Freunde komisch ihm gegenüber verhielten. Und Lily war stinksauer...

Im dritten Stock traf er Sirius, dieser schaute ihn argwöhnisch an und meinte: „Eben warst du auf den Weg in den sechsten Stock und nun kommst du von unten? Sag ma was ist mit dir los? Sind wir dir nicht gut genug, dass du uns sagen kannst was los ist? Ständig machst du Lily runter mit diesem Reinblut scheiß sie ist total angeknackst, ich dachte du interessierst dich für sie!"

James ging erschrocken zurück. Genau das meinte James, er hatte keine Ahnung warum er aus dem Kerker kam, obwohl er anscheinend eben in den sechsten Stock gegangen sei.

„Ich... es tut mir leid... können wir das heute Abend klären? Ich will mich bei Lily entschuldigen! Und dann erkläre ich euch das alles okay?" James musste das mit Lily wieder hinbiegen, er liebte sie doch!

„Ach sind wir nun wieder bei Lily? Nicht mehr Evans? Ich versteh dich nicht, doch möchte ich das sehr gerne! Nun gut, dann bin ich auf deine Erklärung mal gespannt! Bringst du die Karte des Rumtreibers mit? Dann treffen wir uns im Raum der Wünsche, da belauscht uns wenigstens keiner!"

James war froh, dass Sirius ihm wenigstens eine Chance gab, dass er es ihnen erklärte, aber erst wollte er mit Lily reden! Auch wenn er noch nicht wusste was er sagen sollte.

oOoOoOoOo

Lily saß gerade im Gemeinschaftsraum, es war Anfang Mai, die Prüfungen rückten immer näher, sie las ihr Verwandlungsbuch und übte einen neuen Zauber, den sie in etwa 4 Wochen von Professor McGonagall gezeigt bekommen würden.

Sie sollten einen Stift in ein Stück Holz verwandeln, neben Lily auf dem Boden lagen schon ein halber Wald, dennoch meinte sie es noch besser zu können.

James betrat den Gemeinschaftsraum, er wirkte völlig aufgelöst. Lily beobachtete ihn, so hatte sie ihn in den Wochen immer wieder erlebt, einmal total arrogant und hielt sich für was viel besseres und bei der nächsten Begegnung, wirkte er eben so wie jetzt gerade, aufgelöst, verwirrt und blass. Er sah gar nicht mehr so stark und mutig aus. Nun erblickte er Lily, er ging zu ihr.

„Darf ich mich zu dir setzten?", fragte er vorsichtig.

Lily hob skeptisch dir Augenbraue.

„Sonst hat es dich doch auch nicht interessiert, ob du was darfst! Du hast es doch einfach gemacht!"

James blickte sie fassungslos und irritiert an, doch rasch gewann er seine Fassung wieder und nahm Lilys antwort als ein „Ja" auf.

Er blickte um die Couch herum, überall Holz.

„Nun gut, also wenn ich es durch deinen selbst erbauten Wald schaffe, dann komme ich!", meinte er und stieg über die verwandelten Stifte. Das hätte Lily fast ein Lächeln auf ihr schönes Gesicht gezaubert, aber eben nur fast. Die Beleidigungen, Arroganz und die Kühlheit hatte sie nur zu gut in Erinnerung. Gerade heute morgen beim Frühstück, hatte er sie wieder angemacht, wie sie nur in den selben Brotkorb wie er langen könnte, da sie ja ein Schlamm-.. eine Muggelgeborene sei.

„Ich.. es tut mir leid! Ich weiß nicht was ich sagen soll, was mit mir los war, aber ich möchte mich entschuldigen! Denn ich mag dich Lily! Wirklich sehr, sehr gerne!", fing er vorsichtig an.

„Lily? Nicht mehr Evans? Oder Schlammblut? James ich versteh dich nicht, keiner tut das im Moment und ich kann dir einfach nicht glauben! Du beleidigst mich die ganze Zeit und machst mich fertig ich bin total am Ende, ich dachte es wäre dir ernst, es wäre dir wichtig. Ich wäre dir wichtig! Doch das bin ich anscheinend nicht. Anscheinend bin ich doch nur eine von vielen, eine unbedeutende kleine Gryffindor. Ein Schlammblut."

James war erschüttert, was hatte er nur getan?

„Aber ich wollte dich nicht beleidigen!"

„Du wolltest mich nicht beleidigen? Das kam mir aber ganz anders vor! Ich möchte nur noch das du mich in Ruhe lässt!"

„Aber .. aber Lily... ich .. ich kann nicht! Ich ... ich liebe dich!"

Lily schossen die Tränen in die Augen.

„Das dachte ich auch, nur sehe ich das im Moment nicht, außer es ist deine Art zu zeigen wie sehr du jemanden liebst! Dann müsstest du aber schwul sein, so wie du Snape immer beschimpfst."

Damit stand sie auf, ließ mit einem Wink ihres Zauberstabs das Holz zur Seite schweben und ging dann aus dem Gryffindorgemeinschaftsraum.

OoOoOoOoOo

Lily rannen die Tränen über das Gesicht, sie war verwirrt, wieso war James jetzt wieder so anders? Wieso dachte sie jetzt wieder, er wäre wie früher und sie täte ihm unrecht? Wieso war das so kompliziert? Was war geschehen?

Sie sah Miles den Gang entlang kommen und lächelte leicht, er war die ganze Zeit für sie da, er tröstete sie und gab ihr Mut das durchzustehen. Letztens konnte er sich nicht mehr zusammenreißen und verfluchte James als er Lily wieder beschimpfte. Jeder dachte ja, das wäre Miles Ende, unerwarteter Weise aber hing James schneller in der Luft und zappelte dort blöd rum. Lily runzelte die Stirn, James hatte sehr gute Reflexe und normalerweise wehrte er solche Zauber mit einer Leichtigkeit ab.

Lily missbilligte zwar den Ausraster Miles, aber James geschah es mal ganz recht, dass er nun auch mal in der Luft hing.

„Hey! Na wie geht's dir? Lils was ist denn los? Warum weinst du?"

„schluchz James.. er .. er war gerade bei mir und hat sich entschuldigt! Und mir gesagt das er mich liebt schnief ... ich bin einfach völlig verwirrt.. und weiß nicht was ich machen soll..."

Miles schreckte auf, wieso sagte James ihr plötzlich das er sie liebt? Das war doch gar nicht im Plan... außer..

„Süße, das wird schon wieder, lass dich nicht von ihm bequatschen, sonst zeige ich es ihm noch mal, okay? Ich muss jetzt leider ganz dringend los! Aber wir sehen uns ja später zum Lernen oder?"

„Schon okay... ne heute wollte ich mit Remus lernen, mal schauen, ich geb dir dann noch Bescheid ja?"

„Okay! Und lass dich von ihm nicht klein kriegen!"

Er musste sofort zu Scott...

oOoOoOoOoOo

James machte sich betrübt auf den Weg zum Raum der Wünsche. Im vierten Stock wurde ihm auf einmal total schwindelig, so was hatte er doch sonst nicht. Mit sonst meinte er die Zeit, wo sein seltsames Verschwinden noch nicht war.

Er hielt sich an einer Wand fest, ihm wurde schwarz vor Augen, doch bevor er ganz das Bewusstsein verlor, sah er ein überhebliches grinsendes Gesicht vor sich. Diese Person kam ihm bekannt vor, dann war er ohnmächtig.

Zehn Minuten später betrat James gelassen den siebten Stock. Er wollte Lily suchen gehen, was bildete sich dieses Miststück eigentlich ein... Er konnte sie partout nicht leiden, sondern wollte sie nur ein wenig verarschen und in die Irre führen.

„Prongs! Da biste ja, haste die Karte?", Sirius kam auf ihn zu und zog ihn in durch eine Tür die ihm sonst noch nicht aufgefallen ist. Weiter hinten im Raum erkante er Remus und dieser Winzling und völlig unnütze Junge Peter.

„Welche Karte?", fragte er und setzte sich.

Sirius schaute ihn irritiert an.

„Die Karte des Rumtreibers? Nja öhm.. also erklär uns bitte jetzt wie versprochen was los ist!"

Sirius setzte sich ihm erwartungsvoll gegenüber.

„Was los ist? Ich bin angekotzt! Von Evans, ihr geht mir auch auf die Nerven! Ich hab einfach keinen Bock auf das ganze! Und welche beschissene Karte? Ich hab diese Karte nicht mitgebracht... Hab sie nicht gefunden."

„Kein Wunder ich hab sie ja auch mitgebracht, war mir klar das James sie vergisst.. im Moment biste ja nicht gerade sehr zuverlässig!", schaltete sich nun auch Remus ein.

Er holte die Karte vor und legte sie auf den kleinen Holztisch der zwischen ihnen stand.

Der Raum der Wünsche war diesmal nicht sehr gemütlich eingerichtet, 4 kleine Sessel, einen Tisch auf dem für jeden ein Butterbier bereitstand und sonst nichts.

„Ich schwöre feierlich ich bin ein Tunichtgut!", sprach Remus und tippte mit dem Zauberstab auf die Karte.

Die Karte entfaltete sich und ein Netz von gemalten Gängen und Korridoren verbreitete sich. Kleine beschriftete Punkte erschienen.

James schaute über die Karte und blieb an einem beschrifteten Punkt hängen, er ergriff die Karte panisch klappte sie zu und rannte hinaus. Hinter sich hörte er seine Freunde rufen, doch er ignorierte es und rannte weiter.

oOoOoOoOo

So was sagt ihr jetzt dazu?

Bitte gebt mir ein Feedback, steigert bestimmt meine super megamotivierte Geschichts-Lern-Laune schnarch

lg

knuddel