Hi! Um die Frage zu beantworten, die in einem Kommi gestellt worden ist: Deimos und Draco werden sich momentan erst mal nur so nahe komme, in dem sie sich küssen. Und es wird ein Kapitel geben, da kommen sie, beziehungsweise Deimos, mit seinen Küssen in die tieferen Regionen, wenn ihr versteht!Allerdings werden vorher erst zwei andere Personen das Vergnüngenhaben! Das heißt, ihr bekommt vorher erst mal zwei andere Lemons geliefert!
Erbe Hogwarts Teil 6
Auf nach Hogwarts
Leider gingen auch die schönsten Ferien einmal zu Ende und man musste in die Schule zurück.
So auch Deimos und Draco, die sich drei Tage vor Schulanfang, verabschiedet hatten.
Es war heute der Morgen des ersten Septembers und Deimos hatte absolut keine Lust, aufzustehen.
Die Sonne kitzelte seine Nase und er zog die Decke über den Kopf. Er sah es nicht ein, von dieser Helligkeit geweckt zu werden.
Ein Klopfen an der Tür ignorierend, kuschelte er sich tiefer und schlief einfach weiter.
Godric und Salazar betraten das Zimmer ihres Sohnes und sahen sich suchend um. Deimos war allerdings nicht zu sehen, so schauten sie im Bad. Umsonst.
Ein Rascheln vom Bett, ließ sie aufsehen und an eben jenes treten.
„Deimos?", fragte Ric.
Keine Antwort.
Die Beiden sahen sich an und nickten dann synchron.
„Eins, zwei, drei!", zählte Sal und gemeinsam zogen sie die Decke von ihrem Sohn. Der schrie erschrocken auf und blinzelte, bevor er beleidigt die Lippe vor schob und schmollte.
„Guten Morgen, mein Sohn!", begrüßte ihn Godric und lächelte.
Deimos sah Beide nacheinander an und fand es überhaupt nicht nett von seinen Vätern, dass sie ihn zu dieser unmenschlichen Zeit weckten.
„Gebt mir meine Decke wieder!", bettelte er deshalb in einer weinerlichen Stimme.
Gedanklich prügelte sich der Junge selbst wegen dieser dummen Stimmungsschwankungen.
Fragend sahen Sal und Ric einander an und dann zu ihrem Sohn.
„He, nicht weinen! Du musst jetzt aufstehen, der Zug fährt in zwei Stunden und du willst doch sicher noch frühstücken?"
Zur Bestätigung knurrte zwar Deimos Bauch, aber das hinderte ihn nicht daran, noch weiter schlafen zu wollen.
„Und Draco willst du am Bahnhof sicher nicht verschlafen gegenüber treten, oder!"
Das brachte nun erwünschte Wirkung und der Junge sprang aus dem Bett, um im Badezimmer zu verschwinden.
Seine Väter grinsten sich an. Mission erfolgreich ausgeführt!
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Salazar und Godric kamen, zusammen mit ihrem jüngsten Kind, um zehn vor elf am Bahnsteig Neundreiviertel an. Deimos sah sich um, in der Hoffnung, Draco oder Blaise zu finden.
Aber zu seinem Leid entdeckte er keinen der Beiden.
Dafür wurde er aber plötzlich von hinten angefasst und mit einem kleinen Schrei drehte er sich um. Hinter ihm standen zwei grinsende Jungen. Blaise und Draco.
„Spinnt ihr! Ich hab mich total erschreckt!", maulte er sie an, verschränkte die Arme vor der Brust und wandte sich von ihnen ab.
Beleidigt stapfte Deimos voraus und ignorierte die Jungen, die ihm folgten.
Ric und Sal lächelten sich nur zu und schritten hinter den Dreien her.
„Meinst du, sie vertragen sich wieder?"
„Sicher, fragt sich nur, wann."
Der Schwarzhaarige stand vor dem Wagon und wartete auf seine Väter, die sich noch von ihm verabschieden wollten.
„Deimos, wir hoffen, dass du viel Spaß in der Schule haben wirst. Und pass mir ja auf dich auf!", meinte Godric und zog seinen Sohn in eine Umarmung. Salazar tat es ihm gleich und Deimos lächelte sie breit an.
„Ich werde sicher Spaß haben! Wenn nicht, helfe ich nach!"
Mit diesen Worten stieg er ein, drehte sich auf den Stufen noch mal um und winkte seinen Eltern zu. Dann aber verschwand er endgültig im Zug.
Draco und Blaise wollten ihm gerade folgen, als der Blonde von Ric am Arm gehalten wurde.
Er drehte sich dem Mann zu und zog fragend eine Augenbraue hoch.
„Sorge dafür, dass es meinem Jungen gut geht. Ich will nicht hören müssen, dass ihm was geschehen ist. Pass mir auf ihn auf! Und wehe, wenn nicht."
Draco schluckte und nickte, dann wurde er losgelassen und er konnte zu den anderen gehen.
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Im Wagon saßen Deimos und Blaise schon und warteten auf den Nachzügler.
Allerdings herrschte noch immer dicke Luft und der Blonde zog es vor, sich neben seinen besten Freund zu setzen.
Deimos ignorierte sie noch immer und die beiden Jungen fragten sich, wie lange das noch so gehen würde.
Mittlerweile waren schon drei Stunden vergangen und Deimos las in einem Buch, während Blaise schlief und Draco sich langweilte. Es war eigentlich keine Spannung mehr da, aber dennoch hatten die Beiden kein Wort mit dem Jungen gegenüber gewechselt.
Jetzt allerdings schien der Blonde das ändern zu wollen, denn er hatte es satt, sich zu langweilen.
„Deimos, bist du noch sauer?", fragte er.
Die Augen des anderen ruhten auf ihm und er schluckte.
„Nun, was hättest du denn gerne?", entgegnete Deimos.
„Frieden. Tut uns auch leid, dass wir dich erschreckt haben", entschuldigte sich der Malfoy- Erbe.
„Entschuldigung angenommen."
Erleichtert atmete der andere auf und lächelte. Der Schwarzhaarige erwiderte diese Geste und freute sich, dass es endlich wieder Ruhe gab.
Aber gerade in diesem Moment wurde die Abteiltür aufgerissen und es standen zwei Personen darin, beziehungsweise, drei.
„Das Wiesel, seine kleine Schwester- die Schlampe - und das Schlammblut!", stellte Draco fest und sah die Gruppe herablassend an.
„Zieht Leine, bevor ich ungemütlich werde!", setzte er dann hinzu.
„Du kannst uns nichts tun, Malfoy! Wir sind Vertrauensschüler und du weißt, was das bedeutet!"
Triumphierend baute sich die Braunhaarige auf und sah Draco herausfordernd an.
„Das ist mir egal! Wenn ihr uns nervt, dann bekommt ihr Ärger!"
„Pff, als ob wir was von dir wollten! Es geht uns um den da!", mischte sich Ron nun ein und zeigte auf Deimos.
Der sah nun auch endlich von seinem Buch auf und merkte wieder einmal, was für verlogene Menschen er seine Freunde genannt hatte.
Er hätte damals die Hand Dracos annehmen sollen und nicht die verteidigen sollen, die ihn so belogen und verrieten!
„Was wollt ihr denn von mir?", erklang seine Stimme, die in die tiefsten Minusgrade reichte.
Ein Schauer überlief die Anwesenden und bildete eine Gänsehaut.
„Wer bist du und woher kommst du? Und warum gibst du dich mit diesem Idioten ab?"
Das war Ginny gewesen.
„Ich kann mich mit den Leuten treffen und anfreunden, die mir passen! Und ihr gehört definitiv nicht dazu! Also verschwindet!"
Demonstrativ hob er das Buch wieder hoch und las weiter.
„Und wer bist du?"
„Er will euch nicht antworten, also Schnauze!", zischte Draco und richtete seinen Stab auf die Drei.
„Raus, oder ich bin gezwungen, euch zu verfluchen."
Ron, Hermine und Ginny verließen das Abteil, bevor der Blonde einen Fluch sprechen konnte.
Deimos war sauer, dass die Drei hier aufgekreuzt waren und sich so aufgeführt hatten. Was ging es sie an, was ein Schüler tat und ließ!
Draco, der bemerkte, dass es wohl gleich wieder zu einer Stimmungsschwankung kommen würde, setzte sich neben den Schwarzhaarigen.
„Komm, reg dich nicht auf! Lass sie einfach reden, die haben nämlich keine Ahnung!", versuchte er den anderen zu beruhigen.
Freundschaftlich legte Draco einen Arm um den Jungen und seufzte lautlos.
Deimos hingegen liefen leise Tränen übers Gesicht und er legte den Kopf an die Schulter des Blonden. Überrascht sah Draco auf den anderen runter und lächelte.
„Keine Sorge, ich werde sie in Zukunft von dir fernhalten", versicherte er.
Dankbar nickte Deimos und schniefte, bevor er sich etwas zusammenrollte und enger an den anderen kuschelte.
Die Tränen waren versiegt und nun döste der Ex- Goldjunge vor sich hin.
Draco fühlte seinen Puls in jeder Faser seines Körpers und er freute sich, dass der Schwarzhaarige so vertraut mit ihm umging, dass er sich sogar an ihn kuschelte und schlief.
Gegenüber erwachte langsam Blaise aus seinen tiefen Träumen und blinzelte.
„Na, ausgeschlafen?", grinste der Blonde, was den Braunhaarigen sich an den Kopf fassen ließ und dann verlegen grinsen.
„Ja, schon.."
„Schlammblut und Wiesel waren vorhin hier, hast du das auch nicht mitbekommen?"
Bestürzt sah Blaise nun zu Deimos, der friedlich schlummerte.
„Nein, hab ich nicht! Und wie geht es ihm?", stellte er seine Gegenfrage.
„Deimos hat sich aufgeregt, aber er war wohl auch verletzt. Wir müssen dafür sorgen, dass die ihm nicht mehr zu nahe kommen! Niemand darf ihm weh tun!"
Auch der junge Zabini sah dies so und die Jungen beschlossen, Deimos zu schützen.
Vor allem, weil er wohl anfänglich einige Probleme in der Schule haben würde.
Und das nicht nur wegen seinem äußerst gutem Aussehen!
Die Slytherins würden ihm am Anfang wohl nur schwer akzeptieren, da sie einen Schwächling nicht in ihrem Haus haben wollten. Aber Deimos war nicht schwach, ganz und gar nicht. Und das wussten Draco und Blaise und auch die anderen würden das noch bemerken. Spätestens dann, wenn sie Deimos einmal wütend genug gemacht hatten, dass dieser eine seiner Stimmungsschwankungen hatte...
Ja, das war eigentlich ganz vorteilhaft:
Deimos Stimmungsschwankungen ließen sich durch extreme Situationen beeinflussen!
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Es war schon dunkel und der Schwarzhaarige schlief nicht mehr. Stattdessen hatte er sich weiterhin an den Blonden gelehnt, las aber nebenbei.
Draco ließ den anderen natürlich, denn, wenn man schon mal diese Chance bekam, sollte man sie auch nutzen. Wer wusste schon, wann er Deimos das nächste Mal so nah sein durfte?
So wurden sie erst durch Blaise darauf aufmerksam gemacht, dass der Zug langsamer wurde und sie somit auch jede Minute in Hogsmeade einfahren würden.
Gemächlich zogen sie ihre Schulumhänge an und holten ihre Koffer von den Ablagen. Nun, zumindest Draco und Blaise. Deimos hatte seinen Koffer verkleinert und in seinem Umhang, nicht, dass jemand auf die Idee kam, daran zu hantieren.
Am Bahnhof angekommen, stiegen sie aus, als das größte Gedränge vorüber war. Mit erhobenem Kopf schritten sie zu den Kutschen und stiegen in eine davon. Die Schüler, die ihren Weg gekreuzt hatten, hatten sie angestarrt und gemacht, dass sie auf die Seite kamen.
Niemand hatte es gewagt, auch nur ein Wort zu sagen.
Das Gespann von drei Slytherins, erinnerte einfach zu stark an das goldene Trio aus Gryffindor. Damit, dass der – natürlich – von allen geliebte Held der Zaubererwelt einer der drei Slytherin war, rechnete keiner...
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Vor der großen Halle erwartete McGonagall die Erstklässler. Deimos wollte schon mit Draco und Blaise weiter gehen, als er aufgehalten wurde.
„Mr. Riddle?", erklang die Stimme der Gryffindor- Hauslehrerin.
Der Schwarzhaarige drehte sich um.
„Ja?"
„Sie bleiben bitte hier, da sie noch eingeteilt werden müssen!"
Deimos wurde auf die Schulter getippt.
„Sag mal, hat dein Vater nicht dafür gesorgt, dass du in sein Haus kommst?"
„Doch, er hat was gesagt. Seltsam... Aber egal, ich komme dann gleich zu euch, haltet einen Platz frei."
Mit einem Nicken verabschiedeten sich die Beiden und ließen Deimos alleine zurück – inmitten der Erstklässler.
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Die Hallentür öffnete sich und McGonagall kam, gefolgt von den neuen Schülern, herein.
An der Spitze der Erstklässler ging Deimos Riddle, hocherhobenen Hauptes.
Draco wusste, dass der andere gerade nicht unbedingt der umgänglichste war, wenn man ihn ärgerte. Vielleicht würde die Einteilung ja noch ganz interessant?
Die Lehrerin stellte sich auf, zog eine Pergamentrolle hervor und wandte sich dann den Neuen zu.
„Ich lese jetzt die Namen der Schüler vor. Jeder, der aufgerufen wurde, setzt sich auf den Hocker und bekommt dann den sprechenden Hut aufgesetzt, der euch in euer Haus einteilt."
Ihre Brille etwas höher schiebend, las sie den ersten Namen vor.
„Mr. Deimos Riddle!"
Die Frau sah noch einmal hin, konnte den Namen nicht glauben. Wer war dieser Junge?
Alle anderen Schüler in der Halle, die diesen Namen auch kannten, hielten den Atem an.
Deimos allerdings ignorierte das geflissentlich und nahm auf dem Hocker Platz. Minerva stülpte ihm den Hut über und es wurde still um den Schwarzhaarigen.
Sieh mal einer an, wen haben wir denn da? Schon wieder hier? Oh! OH!
So ist das also! Du bist der Erbe der Gründer, der Erbe Hogwarts´! Sehr interessant... Und du musst neu eingeteilt werden? Meiner einer denkt, dass du schon entschieden hast, nicht?
Das habe ich, ja! Ich will in das Haus meines Vaters, Salazar Slytherin!
So sei es denn, du gehst nach.. „SLYTHERIN!"
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Am Lehrertisch saß der Schulleiter und war mehr als nur sauer. Natürlich zeigte er das niemandem. Aber das bedeutete nicht, dass Severus Snape, der neben ihm saß, es nicht bemerkt hatte.
Oh, er kannte den alten Mann zu gut, um nicht zu wissen, was ihn gerade so ärgerte.
Albus hatte darauf bestanden, dass der Hut den Jungen einteilte.
Nun, die Hoffnung, dass Deimos vielleicht doch nach Gryffindor kommen würde, oder zumindest in eines der anderen beiden Häuser, war wohl nun verraucht.
Albus Dumbledore hatte so gehofft, dass er vielleicht eine neue Marionette in sein Sortiment bekommen hätte.
Der Kleine sah ja ganz nett aus und er konnte spüren, dass er nicht gerade schwach war. Vielleicht stärker als seine derzeitige Puppe, die allerdings verschwunden war.
Ja, Harry Potter war wie vom Erdboden verschluckt und keiner konnte sagen, wo er abgeblieben war. Nicht einmal seine Verwandten hatten Auskunft geben können. Das Einzige, das sie hatten herausfinden können, war, dass der Junge aufsässig geworden war.
Ein Glück für Deimos, dass die Dursleys nie zugegeben hätten, dass Harry Potter, der Freak, sich in einen bildhübschen, nicht wiederzuerkennenden jungen Mann, verwandelt hatte.
Nein, wie kamen sie denn dazu, diese Missgeburt schön zu nennen?
Tja, und da Dumbledore nichts von der äußerlichen Veränderung wusste...
So, fertig für heute!
Wir freuen uns auf Kommis,
bye!
