Es freut mich zu lesen, dass euch das erste Kapitel gefallen hat. Dieses wird euch sicherlich wieder gefallen…grins
Lasst es mich nochmals schreiben, diese FF ist aus der Feder von Miss entsprungen, zu finden auf Spaß beim weiter lesen!
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Hermine wachte spät am Weihnachtsmorgen auf. Zwar war sie alleine, doch hatte sie ein breites Grinsen auf den Lippen. Es war der beste Weihnachtsabend gewesen, an den sie sich erinnern konnte. Sie freute sich darauf, Weihnachten mit einigen ihrer Freunde zu verbringen, zusammen Abend zu essen und Geschenke auszutauschen, sie konnte nicht anders und musste daran denken, dass sie das beste Geschenk bereits eine Nacht zuvor bekommen und auch gegeben hatte. Wie auch immer, als sie nach erfolgreicher Mission, die besser verlaufen war, als sie erwartet hatte, nach Hause kam, entschied sie sich, ein letztes Geschenk zu versenden.
Vor einem Jahr, in einer sehr launischen Stimmung, hatte sie nicht nur die Unterwäsche gekauft, die sie gestern getragen hatte, sondern ebenso eine kleine Peitsche. Sie war fasziniert von dem weichen Lederstreifen, die sanft über ihre Haut streichelten, wie es sie neckte, oder kleine rote Streifen hinterließ, was fast schmerzhaft war. Sie nahm es aus der Schublade ihrer Kommode, hielt es fest, ließ die Streifen durch ihre Finger gleiten. Leder, er mochte es anscheinend. Genauso wie dominant zu sein. Vielleicht könnte ihr nächstes Abenteuer in diese Richtung gehen.
Sie hatte sich entschieden, packte die Peitsche schnell in eine kleine Box, kritzelte eine kurze Nachricht auf die Innenseite des Deckels, dann, verwandelte sie einen alten Tagespropheten in silbernes Geschenkpapier. Sie umwickelte es mit einer grünen Schleife, und hinterließ einen roten Kussmund drauf.
Zufrieden mit dem Aussehen der Schachtel, ging sie in ihre Küche. Auf dem Fensterbrett saß ihre Eule, die sie von ihren Eltern für ihren Abschluss bekam, vor etwas mehr als 1 ½ Jahren. Orion schaute sie erwartungsvoll an.
Behutsam nahm sie die Eule auf den Arm und hielt ihm die Schachtel hin.
„Glaubst du eine letzte Lieferung für mich machen zu können?"
Orion schrie leise, als ob er bestätigen wollte, für jede Aufgabe bereit zu sein.
„Das muss Professor Snape so schnell wie möglich übergeben werden", sagte Hermine, als sie das Päckchen am Bein der Eule festband.
„Flieg vorsichtig!" Sie öffnete das Fenster und Orion schlug mit hoher Geschwindigkeit den richtigen Weg ein.
Zufrieden lächelnd, wusste Hermione, dass das Paket in Hogwarts während des großen Weihnachts-Mittagessens ankommen würde, welchem der Professor jedes Jahr beiwohnte. Hoffentlich würde der Kussmund auf der Außenseite den anderen zeigen, das etwas im Gange war, so das Severus die Schachtel in seinen privaten Räumen öffnen müsste. Glücklicherweise hatte sie Orion nicht oft benutzt, so würde ihn niemand wieder erkennen.
Das war wichtig, da, wie sie wusste, auch Harry während des Mittagessens in Hogwarts sein würde. Dies bedeutete auch, wenn sie Glück hatte, würde sie die Geschichte heute Abend beim Essen hören. Wieder lächelte sie, ging in ihr Badezimmer, um sich ein langes heißes Bad zu gönnen, damit sie sich auf einen schönen und ruhigen Nachmittag vorbereiten konnte, gefolgt von einem Abendessen mit Freunden.
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Während Hermine sich ein Bad gönnte, stand Severus vor dem Spiegel in seinem Badezimmer. Normalerweise war der Spiegel ruhig, so wie Severus es war, doch diesen Morgen konnte er nicht anders. „Du siehst wundervoll aus, mein Lieber. Was um alles in der Welt hast du getan, damit du so gut aussiehst?" Diese Bemerkung reichte aus, um ihn wieder finster blicken zu lassen und den Spiegel wieder still werden zu lassen.
Obwohl, der Spiegel hatte Recht. Er fühlte sich gut, nein eigentlich fühlte er sich absolut, komplett, wundervoll befriedigt und zufrieden. Letzte Nacht war so gut wie er nie erwartet hätte, und er konnte sich nur schwer das Grinsen verkneifen. Der Sex war großartig gewesen. Eine Mischung aus sanftem Liebesspiel, ein wenig Rollenspiel, mit einer Menge hartem, aggressivem Sex. Es war die Art von Sex, die er liebte und er war entschlossen herauszufinden, wer dieses Biest war, um eventuell mehr haben zu können.
Er dachte letzte Nacht darüber nach, nachdem die ihn verlassen hatte und noch mehr nach dem er diesen Morgen aufwachte. Er versuchte ihren Akzent einzuordnen, er nahm an, dass sie eine ehemalige Schülerin von ihm sein musste. Sie klang sehr Britisch, was ihm nicht weiterhalf, denn es gab kaum nicht britische Frauen, die Hogwarts nicht besuchten.
Das, wie auch immer, ließ ihn grübeln, was sie mit ihrem Äußeren getan hatte, um sich Unerkennbar zu machen, welche Zauber sie auf welche Stellen gesprochen hatte. Sie kam ihm bekannt vor, doch er konnte sie nicht zuordnen, und ihre sinnliche Stimme half auch nicht weiter, da er keine seiner Schülerin je mit solch einer Stimme gehört hatte. Viele von denen waren auch mehr Mädchen als Frau, um solch eine Stimme benutzen zu können.
Da war jedoch eine Sache, der er sich sicher war. Sie schien einige Sachen von ihm zu wissen. Er bemerkte es nicht an den wenigen Worten, die sie sprach, sondern wie sie sich ihm gegenüber verhielt. Die meisten Menschen hatten immer noch Angst vor ihm, vor dem Ex-Todesser. Sie erkannten nicht die andere Seite von ihm, eine Seite die zwar immer noch dunkel war, aber die ihn für Dumbledore und die gute Sache arbeiten ließ. Sie jedoch tat es. Das hieß, sie wusste von seiner Rolle als Spion, noch bevor der Krieg vorbei war und da blieb nur noch eine kleine Gruppe von Frauen übrig.
´Besser du verbannst sie vorerst aus deinem Kopf alter Mann. Du wirst es nicht selbst herausfinden und sie wird zurückkommen, wenn sie es will. Konzentriere dich auf das Überstehen des Mittagessens. ´ Severus stöhnte, und das Grinsen auf seinem Gesicht verschwand augenblicklich.
Das Mittagessen an Weihnachten in Hogwarts war immer anstrengend, vor allem da Potter jedes Jahr als Ehrengast daran teilnahm. Doch sogar Severus musste widerwillig eingestehen, dass das letzte Jahr besser als erwartet gewesen war, da keiner einen einzigen Gedanken an Voldemort verschwendete.
Als er in die große Halle kam, sah er, dass nur noch ein Stuhl neben Minerva und Pomona Sprout frei war.
„Frohe Weihnachten Severus." Dumbledore war immer der erste, der ihn begrüßte, um seine Laune zu testen und ob es für die anderen sicher war ihn ebenfalls zu begrüßen.
„Frohe Weihnachten, Albus." Severus musste innerlich Lächeln, denn den Vornamen des Direktors zu benutzen hieß, dass er ausgesprochen gute Laune hatte, und es sicher genug für die anderen war, ihn ebenso freundlich zu begrüßen. Nach letzter Nacht schien es, als ob er die Blicke von so vielen fröhlichen Gesichtern auf einmal wenigstens für kurze Zeit ertragen könnte.
Severus war für seine Verhältnisse ziemlich vergnügt, er aß das exzellent vorbereitete Essen und sprach mit Pomona über die neuen Pflanzen, die sie im Gewächshaus versuchte zu züchten. Er hörte dies gerne, weil diese Pflanzen rar und schwer zu besorgen waren, und sie eine extrem starke Wirkung für einige seiner Tränke hatten. Bis eine kleine Eule zum Tisch geflogen kam, wo er saß, und eine kleine Box vor ihm fallen ließ, was seine Laune änderte.
Zuerst beachtete er das Päckchen nicht, es standen andere Geschenke vor ihm und keines davon hatte er geöffnet. Jedoch als Pomona anfing zu lachen und den anderen etwas auf dem Päckchen zeigte, wusste er, es war besser sich das genauer anzusehen.
Sofort sah er den roten Kussmund auf dem Deckel, wusste warum die anderen ihm zuzwinkerten und angrinsten. Ohne einen Zweifel wusste er, dass das Biest von letzter Nacht der Absender war, und er fühlte, wie sich seine Gesichtsfarbe veränderte. Er musste wissen, was in der Box war. Jedoch wenn er an den Lippenstift dachte, hielt er es für besser es in seinen privaten Räumen zu öffnen.
Glücklich darüber, dass das Mittagessen fast vorbei war, als sein letztes Geschenk angekommen war, schnappte er sich alle Präsente und nickte den anderen zum Abschied zu. Als er an der Tür ankam, hörte er Saphina Sinistras Wörter.
„Kein Wunder ihn mit guter Laune zu sehen. Ich frage mich, wer sie ist."
Als er seine privaten Gemächer erreichte, hatte er gute Laune. Nachdem er die Box öffnete, und die Peitsche herausholte, konnte es nur noch besser werden. Jedoch war es die Nachricht auf der Innenseite des Deckels, die ihn wie einen kleinen Jungen grinsen ließ, der seine Hand gerade in der Keksdose gesteckt hatte.
Du warst so ein guter Junge letzte Nacht,
so dass ich das nächste Mal vielleicht ein böses Mädchen bin,
und du mich zähmen kannst.
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Weihnachten war vorüber und Neujahr kam und ging. Heute war der neunte Januar, und in anbetracht dessen, war es höchste Zeit für einen zweiten Besuch. Während des Weihnachtsessens hatte Harry ihnen alles über die gute Laune, die Severus hatte, die Änderung seiner Gesichtsfarbe, als er das Päckchen bemerkte, und die Art wie er, das Päckchen im festen Griff, aufgestanden und davon gegangen ist, erzählt. So wusste Hermione, er hatte die vorherige Nacht nicht bereut.
Sie wusste nicht, wie das Päckchen, ausgepackt und mit der darin enthaltenen Nachricht, bei ihm angekommen war, doch sie war sich ziemlich sicher, er könnte einschätzen, was es zur Folge hat. Mit dem im Hinterkopf, ging sie in Muggel Amsterdam einkaufen.
Als sie die Unterwäsche und die Peitsche das letzte Mal kaufte, erzählte das Mädchen aus dem Laden Hermine von ihren Lieblingsplätzen in dem Amsterdamer Rotlicht Viertel. Sie hatte nicht vor jemals dort hin zu gehen, jedoch hörte sie nichtsdestotrotz aufmerksam zu, und war jetzt froh darüber. Sie entdeckte die Läden, die das Mädchen beschrieben hatte und fand mehr, als sie sich vorstellen konnte.
Nachdem sie aus der Dusche kam, schnappte sie sich die wenigen Stücke, die sie gekauft hatte. Da sie sich entschieden hat, es heute Abend wirklich zu tun, zog sie sich zuerst die Leder Shorts an. Diese waren eng und man konnte sie vorne mit einem Reißverschluss schließen, auf jeder Seite waren fünf kleine Metallringe, welche die Vorder- und Rückseite zusammenhielten.
Das Leder Top war ähnlich, mit einem Reißverschluss vorne, was man nur soweit öffnen konnte, um etwas Dekollete zu zeigen, oder wenn es ganz geöffnet ist, ihre Brüste vollkommen entblößten. Ebenso war ein weiterer Reißverschluss hinten, um das Top ganz öffnen zu können.
Das Kleidungsstück wurde an den Seiten wieder mit kleinen Metallringen zusammengehalten, was das Top so eng machte, dass sich Hermione fühlte, sie würde ein Korsett tragen.
Das Outfit machten ein Paar enge, hohe Lederstiefel, welche mit jeder Bewegung knirschten, und ein schwarzes Halsband, mit silbernen Knöpfen drauf, komplett. Nachdem sie dieselben Verwandlungszauber benutzte wie letztes Mal, betonte sie ihre grauen Augen noch mit einem schwarzen Eyeliner.
Sie betrachtete sich nochmals im Spiegel, schnappte sich ihren schwarzen Mantel und apparierte nach Hogsmead. Leise ging sie hinauf zum Schloss, und Hermione konnte nur hoffen, dass er nicht in seinen Gemächern war, sondern irgendwo anders im Schloss
Hermione vermied es so gut sie konnte anderen Leuten zu begegnen und schritt die Stufen zu den Kerkern hinab. An seiner Tür angekommen, sprach sie einen Zauber aus, um zu sehen, ob jemand drin war. Die Räume waren leer, sie nahm erneut die Schutzzauber von seiner Tür, wohl wissend, dass er es spüren würde und hoffte, es wäre klar, wer in seinen Räumen war.
Sein Geburtstag, Severus wusste was er zu seinem Geburtstag wollte, und wenn er richtig lag, was er normalerweise tat, klingelte sie gerade gewissermaßen an seiner Tür. Seine Schutzzauber wurden wieder durchbrochen – andere Zauber dieses Mal, nur um zu sehen, ob sie diese genauso durchbrechen konnte wie die letzten. Schnellen Schrittes ging er von den Gewächshäusern zu seinen Räumen und konnte sich schwer das Grinsen auf seinem Gesicht verkneifen. Oh, wie sehr hatte er gehofft, sie würde heute kommen und mit ihm spielen.
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Huch…da habe ich doch Tatsache einen Cliff eingebaut…mich schäm…aber ich dachte mir, so halte ich wenigstens die Neugier aufrecht, die ihr sicherlich haben werdet, und außerdem war dieses Kapitel etwas länger, als das Letzte!
Die Fortsetzung von diesem Kapitel kommt auch bald…versprochen!!
