Jetzt geht es weiter in der Geschichte! Lieben Dank für eure Kommis…hab mich riesig gefreut!! Hoffe, es wird euch gefallen!

Auch möchte ich erneut dem dunklen Lord 88 danken, der sich wieder mal die Zeit genommen hat, um dieses Kapitel zu überarbeiten!! ´knuddel´

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Wie konnte er es nicht merken? Nun, nachdem er es erfuhr, war es so offensichtlich. Er war ein kluger Mann, er hätte es bemerken können, er hätte wissen müssen, wer dieses Biest war. Jetzt, da er es endlich wusste, war das Einzige was er tun konnte, sich zu wundern. Würde sie jemals zurückkommen, oder würde er zu ihr gehen?

Es war ein paar Tage nach seinem Geburtstag, und dem Abend voll Spaß und Sex mit Miss Know-It-All Granger, jedoch war es mittlerweile Hermione, die in seinen Gedanken vorkam, und Severus tat nahezu gar nichts, außer über die Tatsache nachzudenken, dass er Sex mit ihr gehabt hatte.

Er betrachtete alle Aspekte; Sie kam zu ihm, vollkommen freiwillig, sie kannte ihn besser, als andere Frauen, die er kannte, sie bot ihm zwei Nächte des besten Sex an, die er seit langer Zeit gehabt hatte. Doch auch das Hermione ihre Gründe gehabt haben muss, um zu ihm zu kommen.

Der Slytherin in ihm sagte, sie würde mehr wollen; Sie würde ihren Preis haben, doch wenn er ehrlich zu sich selbst war, wusste er, dies machte einfach keinen Sinn. Sie sagte ihm zweimal, sie würde ihm ihren Namen verraten; so, als ob sie nur sicher gehen wollte, dass er sie akzeptieren würde.

´Akzeptieren was? Sie? Ist es das, was sie möchte?´ Je mehr er darüber nachdachte, desto mehr machte es Sinn, und machte doch keinen. Es machte Sinn, da er wusste, jemand wie Hermione würde sich nicht nur mit Sex zufrieden geben, sie schien mehr ein Beziehungsmensch zu sein, wenn es solch eine Person gab.

Jedoch auf der anderen Seite, was könnte ein junges, kluges und schönes Mädchen, wie Hermione Granger, von einem Mann wie ihm wollen? Ihrem ehemaligem Zaubertrankprofessor, Ex-Todesser, Spion, 20 Jahre älter als sie und all der andere Mist.

Während er weiter nachdachte, nahm Severus seine Routine, die er über die Jahre hinweg in Hogwarts aufgebaut hatte, wieder auf. Das zweite Semester begann einen Tag nach seinem Geburtstag, und die Kollegen sowie Schüler bemerkten leichte Veränderungen am Zaubertrankmeister. Es war nicht so, als ob er plötzlich nett geworden wäre, das Ende des Krieges machte ihn so nett, wie er nur sein konnte; Er war nicht einmal zu jemandem, außer zu seinem eigenen Haus, fair gewesen. Nein, er war einfach der alte Severus Snape. Obwohl er tief in Gedanken versunken war. Und wenn jemand den Grund für diese Gedanken wüsste, nun sagen wir es so, Albus würde nicht aufhören ihm zu zuzwinkern, niemals.

Ja, er kam zu dem Schluss, dass Hermione klug und schön war, eine Kombination, die er unwiderstehlich fand. Er war sogar neugierig auf ihren lockigen Wuschelkopf, er wollte wissen, ob es genauso weich wie mit dem Glättungszauber war. Der Gedanke, sie würde mehr von ihm wollen, außer nur Sex, berauschte ihn zusätzlich.

Das sie dem Gedanken nicht abgeneigt schien, mit ihm eine Beziehung anzufangen, und er dies auch wollen könnte, nun, dies erschrak ihn doch etwas. Doch jetzt würde er erstmal auf ihre Rückkehr warten.
Und wenn sie nicht kommen sollte, dann würde er vielleicht zu ihr gehen. Jedoch erst dann, wenn der Gedanke an eine Beziehung nicht so verdammt merkwürdig sein würde.

Sie erinnerte sich an kaum etwas, was sie tat, nachdem er ihren Namen nannte. Sie erinnerte sich nicht daran, wie sie aus seinen Räumen rannte, durch die Hallen Hogwarts, runter zum Apparierpunkt.

Glücklicherweise apparierte sie nach Hause, ohne sich dabei zu zersplittern, wie auch immer sie das geschafft haben mag, doch wie genau? Eigentlich interessierte sie es nicht, wie sie nach Hause kam. Das Einzige, an das Hermione denken konnte war, wie sie ihm nie wieder über den Weg laufen müsste. Das, und einen Weg zu finden, Severus davon abzuhalten, es irgendjemand zu erzählen.

Zu ihrem Glück dauerte es nicht lange, die aufkommenden Gefühle zu verdrängen, und das rationale Denken wieder einzuschalten. Nach einer Weile, war sie sogar in der Lage über Severus´ Reaktion nachzudenken, als er es herausfand. Langsam begann sie zu realisieren, dass vielleicht nicht alles verloren war.

Als sie sich seine Reaktion und die Ruhe in seiner Stimme, als er ihr Tattoo erwähnte, in Erinnerung rief, konnte sie nur daraus schließen, dass er nicht wütend war. Sie sah einen wütenden Severus Snape, in ihrem dritten Jahr, in der Heulenden Hütte, und das war anders.

Wenn sie nur herausfinden könnte, was es war. Er warf sie nicht hinaus, oder schrie sie an fernzubleiben. Er sah weder böse aus, noch klang er aufgebracht. Um ehrlich zu sein, ergab er sich seinem Schicksal.

Nun, was auch immer ihr in den Sinn kam, Hermione war immer noch davon überzeugt, es wäre nicht gut. Sie wollte ihm sagen, wer sie war, ja, er sollte diese Tatsache mögen. Doch sie hatte nicht wirklich darüber nachgedacht, was nach ihrer Verführung kommen sollte.

Sie wusste, sie gab ihm einige Hinweise auf ihre Intelligenz; zeigte sogar Teile ihres Charakters, selbst wenn es durch ein Sexspiel war. Doch nichts von diesen Dingen schrie nach Hermione Granger.

Er wusste nicht, wer sie war, obwohl er es verbissen herausfinden wollte. Sie wusste, er bevorzugte Intelligenz, und guten Sex, doch dies bedeutete nicht, er würde sie mögen.

Sie dachte nach, bis ihr der Kopf wehtat, und so kam Hermione nur zu einem Schluss. Wenn sie Severus Snape immer noch wollte, und sie wollte ihn wirklich, so musste sie sich einen neuen Plan überlegen. Ein weiterer Plan der Verführung, doch dieses Mal würde sie, sie selbst sein, keine Heimlichtuerei, keine Geheimnisse. Nur die gute, alte Hermione Granger.

Alles zu seiner Zeit. Morgen müsste sie wieder zur Arbeit gehen, die Ausbildung zur Unsagbaren war nicht der einfachste Bereich im Ministerium. Sie musste ins Bett kommen.

Albus und Minerva sind etwas komisch. Es scheint so, dass sie denken, sie wüssten etwas. Haben sie Hermione gesehen, wie sie durch die Halle gerannt ist? Nein, selbst wenn, würden sie annehmen, es wäre irgendein Mädchen. Es sei denn, Hermione hätte ihnen von uns erzählt, von unseren Nächten. Nein, dies scheint nicht der Fall zu sein.

Sogar vor der ersten Nacht, erzählte mir jeder sie wäre krank. Und wenn Potter gewusst hätte, dass das Geschenk, welches während des Weihnachtsessens kam, von seiner besten Freundin stammte, hätte er nicht so fröhlich geguckt. Nein, es schien absolut niemand davon zu wissen, abgesehen von ihnen.

Doch ich möchte, dass sie es wissen. Fragt mich nicht warum, aber ich möchte ihnen von uns erzählen. Möchte vom Astronomieturm schreien, Hermione Granger gehört zu mir. Doch tut sie das? Wir hatten Sex – großartigen, phantastischen Sex – doch wir haben seit fast 1 ½ Jahren nicht mehr miteinander gesprochen.

Verdammt, wie zur Hölle konnte sich dieses Mädchen, mit nur zwei Nächten voll von fantastischem Sex, so in meinen Kopf brennen? Ich bin mir vollkommen bewusst, es ist nichts weiter in unserer Beziehung als das, doch ich sehne mich nach mehr, nach viel mehr.

Lange Spaziergänge am See, lesen von Büchern und Artikeln, um dann über diese zu sprechen, zu Abend essen und guten Wein trinken. Natürlich sollte man den Sex, der folgen würde, nicht vergessen. Ich weiß bereits jetzt, es wird meinen Körper nicht gut tun, aber nicht mehr, als es meine Spionagetätigkeit tat.

Er drehte sich im Kreis, er wusste dies. Doch er wachte am Morgen mit Hermione auf, und würde nachts mit ihr ins Bett gehen. Er wurde besessen von dem Gedanken daran, sie bei sich zu haben, und wurde langsam ungeduldig. Er konnte warten, doch nicht mehr allzu lange. Er würde vielleicht noch zwei Wochen warten. Ja, die Nacht nach dem Valentinsball wäre gut.

Nicht einmal der Stress ihrer Arbeit war genug. Jetzt, wo sie mit ihm intim gewesen war, schien es so, dass sie ihn nicht gehen lassen konnte, bis er an ihrer Seite war. Auf Dauer. Sie sah ein, wenn sie je wieder eine Chance bei Severus haben wollte, musste sie mit ihrer Verführung ehrlich sein. So beschloss sie, was sie machen würde.

Sie entschied, der Valentinstag wäre der passende Anlass, und bereitete sich ein weiteres Mal vor; hoffentlich zum letzten Mal. Sie verabscheute wirklich die Idee, dies am Tag der Liebe zu machen, sie fand dies rein kommerziell, und er würde wahrscheinlich dasselbe denken, doch deswegen würde ein Ball in Hogwarts stattfinden. Wenn es eins gab, was sie von dieser Erfahrung wusste, dann, dass jeder während des Balles abgelenkt wäre.

Während sie in ihrem Kleiderschrank stöberte, wusste Hermione, dieses Mal müsste ihr Outfit anders sein. Ihre vorherigen Outfits waren anders genug, doch dieses Mal würde sie als sie selbst gehen, so müsste sie sich anziehen, wie sie es normalerweise täte, etwas einfaches, aber schickes. Sich wie für ein Date anziehen, ja, dies würde gehen.

Sie schnappte sich einen einfachen schwarzen Rock, der Ihre Oberschenkel, bis kurz über ihre Knie bedeckte, und suchte nach einem Top, das passen würde. Es dauerte nicht lange, bis sie ein kurzärmliges, blassrosa Top, sowie eine schwarze Bluse, passend zum Rock, fand. In diesem Outfit wäre es zu kalt, und so schnappte sie sich ihren Umhang, und glaubte, dies würde reichen. Sie hoffte nur, in seinen Gemächern wäre es warm.

Wenige Minuten später stand Hermione zum dritten Mal vor seinen Räumen und versuchte seine Schutzzauber zu durchbrechen. Wieder waren es andere, doch sie durchbrach diese, so wie beim letzten Mal. Sie wusste, er wäre in wenigen Minuten unten, und so setzte sie sich auf die Couch. Sie fröstelte, doch sie wagte es nicht, ein Feuer zu entfachen.

Ein weiterer Ball, und wieder wünschte er sich, woanders zu sein. Ein weiterer Ball, an dem seine Wünsche wieder wahr wurden. Der Moment, in dem er die Vibrationen seines Alarms fühlte, wusste er, sie war zurück. Hermione Granger war in seinen Gemächern, und es gab nichts, was ihn auch nur einen Moment länger auf dem Ball halten könnte.

Langsam ging er aus der Großen Halle, und gab vor auf Kontrollgang zu gehen, um Schüler zu finden, die sich so benahmen, wie er selbst hoffte sich benehmen zu können. Als er die Stufen zu den Kerkern erreichte, fühlte sich seine Magengegend etwas komisch an, bis er schließlich vor seiner eigenen Tür stand und merkte, dass er nervös war.

Denk einfach an Hermione; denk daran, sie kam zu dir. Wäre da nicht mehr, wäre sie auch nicht gekommen.
Er öffnete seine Tür, und sah in sein Wohnzimmer. Da war sie. Diese eine Frau, das Biest, seine Süße. Sie sah wundervoll aus.

„Hermione."

„Hi", sagte sie in einem leisen Flüstern.

Beide sahen sich an. Hermione saß auf seiner Couch, dieses Mal ohne irgendwelche Zauber auf sich, doch für Severus sah sie besser aus denn je. Sie war keine Schülerin mehr, und aus Erfahrung wusste Severus, sie war auch kein Mädchen mehr. Sie sah nervös aus, genauso nervös, wie er sich fühlte. Er ging zu einer Kommode, um sich einen Drink einzuschenken. Er brauchte Ablenkung.

„Es tut mir wirklich leid, dass ich dir nicht gleich gesagt habe, wer ich bin, nur…ich weiß auch nicht. Ich wusste, du wärst der Idee gegenüber, mich als deine Geliebte zu haben, nicht aufgeschlossen."

Hermione sah auf ihre Hände. Sie könnte jetzt auch gut einen Drink vertragen, irgendetwas, was sie von ihrem Unwohlsein ablenken würde.

„Das wäre ich wahrscheinlich nicht gewesen."

Stille.

Oh Merlin, wie soll ich das überleben? Ich weiß nicht, was ich tun soll.
Dies war ein Gedanke, den beide hatten. Doch es war Severus, der zuerst sprach.

„Was bringt dich zurück?" Warum habe ich das gesagt? Es klang, als ob ich sie nicht hier haben wollte.

„Du." Willst du mich nicht hier haben?

„Bleibst du?" Das war besser, obwohl es etwas verzweifelt klang. Doch ich möchte, dass sie hier bleibt.

„Wenn du möchtest." Bitte, lass mich bleiben.

„Ja." Und einige Sekunden später. „Möchtest du einen Drink?"

Er sagte ja, oh Merlin, er sagte ja! Ähm, oh ja, einen Drink…„Das gleiche wie du hast wäre gut."

Nachdem er einen weiteren Drink einschenkte, schaute Severus schließlich wieder zu Hermione. Er nahm das Glas, und ging zu ihr, um platz zu nehmen.
„Ja, ich möchte, dass du bleibst. Ich habe keine Erfahrung damit, doch ich…ich würde es zumindest versuchen."
Beide verstanden, es war mehr als Sex, worüber sie sprachen.

„Das ist auch mir neu, doch ich würde es gerne herausfinden, mit dir."

Sie saßen so nah beieinander. Es war sonderbar, dass, selbst mit all den Erfahrungen, die sie teilten, wobei die letzten beiden Begegnungen nur ein Teil davon waren, sie immer noch so nervös sein konnten.

Hermione wusste, sie musste etwas tun, um das Eis zu brechen. Sie wusste, sie würden sich wohl fühlen, doch zuerst mussten sie diese Anspannung loswerden.

„Darf ich dich küssen?"

Severus konnte nur nicken. Seine Gedanken überschlugen sich wieder, doch dieses Mal, weil Hermione neben ihm saß, und sie gewillt war bei ihm zu sein.
Sogar sehr gewillt, wenn sie mich küssen möchte. Doch seine Gedanken stoppten, als er Hermiones Lippen auf seinen spürte.

Es war genau das gleiche, aber auch so vollkommen anders. Ja, dies war die Frau, mit der er zwei Mal Sex hatte, doch das Wissen, Hermione gerade zu küssen, machte den ganzen Unterschied.

Dies war eine Frau, die er sehr mochte; eine Frau, mit der er Zeit verbringen wollte, um zu sehen, ob es für mehr reichen könnte. Als er ihre Zunge an seinen Lippen spürte, war kein Vergleich mehr möglich.

Hermione hatte immer gewusst, mit wem sie ihre Zeit verbracht hatte, und genau wie die ersten beiden Male, fühlte es sich so gut an. Doch fühlte es sich jetzt auch irgendwie anders an. Sie wollte mehr, um zu sehen, ob mehr von Severus dasselbe wie zuvor sein würde, oder anders, weil er wusste, wer sie war, wusste, dass sie mehr wollte, genauso wie er es wollte.

Langsam leckte sie über seine Unterlippe, bat so um Einlass. Er gab ihr diesen nur allzu gerne, und bald verwandelte sich ein einfacher Kuss in etwas Leidenschaftliches und verzweifeltes. Und doch konnten beide die Anspannung zwischen ihnen spüren. Etwas musste sich ändern.

Nach Luft ringend löste sich Severus langsam von Hermione, und sah ihr direkt in die Augen. „Das funktioniert so nicht, oder?"

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TBC