Erbe Hogwarts´ Teil 20

Juwelier und wie...

Entgeistert wurden die beiden Miesepeter in den Laden geschoben.

Deimos schaffte es dieses Mal sogar auch ohne sanfte Gewalt, oder Überredungskünste.

Interessiert sah sich Sirius um, bis aus einem Hinterzimmer ein älterer Mann herbeikam.

„Guten Tag, was kann ich für sie tun?", fragte er nach.

Tom trat heran.

„Eheringe, das brauchen wir!"

Ein Nicken und der Alte drehte sich weg, um aus einer der Schubladen etwas hervorzuholen.

Sirius kam angesprungen und schleifte nach wie vor, Sev mit sich mit.

Deimos fand die Auswahl nicht schlecht, aber er hatte kürzlich schon ein paar Ringe gesehen, die ihm gefielen.

„Tom?", tippte er deshalb auf die Schulter seines Bruders.

„Was denn?"

Ich habe ein paar Ringe gesehen, die ich für Draco und mich möchte, pass du mal auf, dass er mir nicht folgt.

Der Ältere der beiden nickte und der Kleine huschte davon.

Draco hatte das Getuschel verfolgt und eine Braue nach oben gezogen.

Er roch förmlich, dass hier etwas in der Luft lag. Sein Freund plante etwas, von dem er noch nichts wusste.

Allem Anschein nach, aber Tom. Also, das bedeutete, er musste den aushorchen.

„Du, Tom? Wo ist Deim hin?"

Angesprochener blickte in die sturmgrauen Augen und grinste.

„Würdest du gerne wissen, gell?"

„Allerdings!"

„Vergiss es!"

Damit drehte Tom sich wieder um, vergaß aber nicht, auf den Blonden zu achten, der gerade ebenfalls den Laden verlassen wollte.

„Nicht mit mir!"

So packte er den Jungen am Arm und hielt ihn fest.

„Schön hier geblieben! Du erfährst alles früh genug!"

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Deimos indessen hatte das Geschäft gefunden, in dem er die Ringe gesehen hatte.

„Hallo!", rief er und kurz darauf kam eine Frau daher, die mehr als streng aussah.

Mit ihren grauen Haaren und dem strengen Dutt kam sie ihm ein wenig wie seine ehemalige Hauslehrerin vor.

„Was kann ich tun?", fragte sie etwas ruppig und musterte den jungen Mann vor sich.

Deimos fand dieses dürre Gestell vor sich absolut eklig und beschloss, dass er das hier schnell hinter sich bringen würde.

„Ich habe hier diese Ringe gesehen, die hätte ich gerne."

Er zeigte auf zwei Silberstücke, die ihm entgegen funkelten.

Die Frau nickte, schloss mit einem Zauber die Vitrine auf und entnahm die Palette, auf der die Ringe steckten.

Bevor sie die Schmuckstücke aber anfassen konnte, hatte Deimos sie schon in der Hand.

Er legte keinen Wert darauf, dass diese olle Kuh diese schönen Kunstwerke in die Hände nahm. Vor allem, wenn er sie als Eheringe nutzen wollte.

Schließlich konnte er seinem Schatz doch keinen verseuchten Ring geben, oder?

„Ich nehme sie, was bekommen sie von mir?", fragte er sie frech.

Mit einem Schnauben sah die Frau in einer Liste nach und sagte ihm den Preis, der schnell gezahlt wurde.

„Mir fehlt die Schatulle", machte Deimos noch aufmerksam und genervt reichte die Frau ihm eine.

Schnell packte Deimos alles ein und verschwand wieder.

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„Da bin ich wieder", winkte er, als er die Gruppe erreichte.

Tom zog ihn gleich auf die Seite.

„Und, bekommen?"

„Sicher, was denkst du denn!"

Gar nicht? Alberte Tom und stupste Deimos in die Seite.

„Zeig mal!", forderte er dann aber.

„Später, nicht, wenn Draco es sehen kann."

Schmollend nickte der dunkle Lord und sie liefen zu den andren.

„Habt ihr denn etwas Passendes gefunden?", erkundigte er sich bei Sirius, der begeistert eine kleine Schachtel heraus kramte und sie seinem Patensohn unter die Nase hielt.

Deimos öffnete sie und es kamen zwei Ringe zum Vorschein – welch Wunder!

Sie waren Gold und Silber. Das hieß, sie bestanden aus zwei Strängen, bei dem je einer Gold und der andere Silber war. In der Mitte saß jeweils ein wunderschöner Smaragd.

„Hat die Farbe etwas zu bedeuten?", grinste er seinen Paten an, der nur die Schulter zuckte.

Severus, der neben dran stand, schüttelte den Kopf.

„Was hab ich verbrochen..?", flüsterte er und gesellte sich zu Draco, der sich ziemlich vernachlässigt vorkam.

„Gut, was brauchen wir denn noch?", erkundigte sich Sirius, der voll in Kaufrausch ausgebrochen war.

Tom überlegte, ob der Black ihm nicht langsam schon Konkurrenz machte!

„Na ja, eigentlich haben wir ja alles, oder? Anzüge, Ringe.. Vielleicht sollten wir zum Frisör?"

Severus blickte zu dem Blonden neben sich und beide schienen zeitgleich zu entschließen, dass sie die Flucht ergreifen sollten.

Was sie dann auch taten – Erfolgreich!

Deimos hatte natürlich noch versucht, seinen Verlobten am Arm zu erwischen, aber leider war es nicht gelungen.

Sirius hatte das mit Humor genommen und sich gedanklich schon mal eine Strafe zurechtgelegt.

Ein fettes Grinsen zierte seine Züge.

Sein Patenkind zog eine Braue nach oben und grinste dann ebenfalls.

„Sag mal, Siri, du vergisst aber nicht wieder, nen Stillezauber zu legen? Ich hab keine Lust Sev die halbe Nacht betteln zu hören!"

Tom prustete los und Sirius holte schon zu einer saftigen Kopfnuss aus.

Rechtzeitig wich der Junge aber noch aus und versteckte sich hinter seinem Bruder.

„Also, Sirius, du willst doch nicht etwa auf Deimos los?", tadelte der Lord und wedelte gespielt ernst den Zeigefinger.

„Wie kommst du denn darauf! Ich bin ein lieber, netter Pate."

Deimos hinter Tom schüttelte wild mit dem Kopf.

„Gar nicht wahr! Du hast mich letztens auch ausgesperrt! Und du wolltest auf mich losgehen!", jammerte der Jüngste.

Ui, da hat einer ne Stimmungsschwankung, oder was?

In den Augen des Jungen bildeten sich Tränen und Sirius war doch etwas überrascht.

Mit so einer Reaktion hatte er nun nicht gerechnet!

Seufzend ließ er sich in die Hocke sinken und winkte den Kleineren zu sich.

Deimos sah ihn skeptisch an und schmiss sich daraufhin in die Arme seines Paten.

Herzerweichend heulte er da an der Schulter des Blacks.

„Ich glaube, ich sollte ihn mal wieder zu Dad und Vater bringen...", meinte Tom und legte eine Hand auf die Schulter des anderen, damit sie nach Hause konnten.

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Von Severus und seinem Patensohn, war hier keine Spur zu finden.

„Tja, dann bring den Kleinen mal zu seinem Verlobten", lächelte Tom und strich seinem Bruder über den Kopf.

„Und du beruhigst dich jetzt wieder, ja? Gleich bist du bei Draco und dann ist alles wieder gut."

Deimos sah den anderen an und nickte schwach.

Und vergiss nicht, dass du Sirius noch ein bisschen aufziehen willst, weil er doch Sev leiden lassen will! Schickte er noch gedanklich nach.

Das jedoch interessierte den Jungen momentan nicht. Trotzdem merkte er sich das, indem er es sich abspeicherte.

Er würde es schon früh genug wieder brauchen...

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Deimos und Sirius traten aus dem Kamin in Severus´ Räumen, die natürlich auch leer waren.

Das war momentan aber auch nebensächlich, denn Siri musste Deimos erst einmal zu Draco bringen.

Und das Nächste war, diesen erst mal zu finden!

Als erstes liefen sie in den Slytheringemeinschaftsraum, von dort weiter in das Zimmer, das die Jungen sich teilten.

Als der Mann die Tür geräuschvoll öffnete, hätte man schwören können, einen dumpfen Schlag zu hören.

Neugierig sah sich Sirius um und entdeckte am Ende Draco neben dem Bett am Boden liegen.

Er brach in schallendes Gelächter aus.

Unterdessen rappelte sich der Blonde wieder auf.

„Hör gefälligst auf zu lachen! Das hat weh getan!", zeterte er los.

Der Mann konnte sich den folgenden Kommentar nicht verkneifen:

„Deimos kann ja blasen!"

Jetzt färbte sich das Gesicht des anderen rot und er schmiss sich aufs Bett.

„Aber jetzt was anderes. Kümmer´ dich mal um deinen Freund, der hat wieder seine Stimmungsschwankungen."

Damit schob er sein Patenkind zum Bett und schubste ihn dann darauf, direkt in die Arme des anderen.

Dann verschwand Sirius.

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Nun machte er sich auf die Suche nach Severus, den er auch fand. Nämlich in der Bibliothek.

Leise schlich er sich von hinten an und umarmte den Mann.

„Na, mein Schatz?", raunte er und leckte über das linke Ohr des anderen.

Mit seinen Sinnen tastete Siri die nähere Umgebung ab und schnurrte dann.

„Ich fand es nicht schön, dass ihr einfach abgehauen seid. Das schreit nach einer Strafe..."

Um seine Worte zu unterstreichen, ließ er seine eine Hand vom Bauch runter zur Hüfte wandern. Von dort weiter in den Schritt des anderen.

„Bist du ver.." Weiter kam Severus nicht, denn er musste ein Stöhnen unterdrücken.

Der Tränkemeister konnte spüren, wie sein Partner den Hosenknopf öffnete und eine flinke Hand hineinglitt.

„Was haben wir denn da?", vernahm er ein Flüstern.

Wieder verließ ein kehliges Stöhnen seine Lippen und Sirius´ Hand streichelte weiterhin.

„Seit wann tragen wir denn keine Unterwäsche, Sev?"

Ein Schrei arbeitete sich den Hals empor, den Sev dämpfen wollte, in dem er Sirius küsste.

Der Vampir ließ sich das gefallen und rieb mittlerweile über die Erregung des anderen. Severus kam fordernd mit seinem Becken entgegen und konnte ein stetiges Keuchen nicht mehr zurückhalten.

„Siri!", stöhnte er und er wusste, dass gleich die Erlösung kam.

Dass er damit fehlte, konnte Sev ja noch nicht ahnen.

Schließlich sollte das eine Strafe werden.

So wusste natürlich auch Sirius, dass der andere gleich kam und hörte deshalb mit seinem Tun auf.

Erschrocken drehte sich der Professor um und sah den anderen an.

Seine Augen waren noch immer mit Lust gefüllt.

„Was...?" Mehr brachte er nicht heraus.

Der andere grinste nur breit.

„Wir wollen doch nicht, dass ein Schüler herkommt, oder?", säuselte der Black und drehte sich um, damit er gehen konnte.

Severus wusste nicht, wie ihm geschah.

Er zog hastig den Reißverschluss zu und eilte hinter dem anderen her.

Immer darauf bedacht, seinen Umhang so zu halten, dass er seine Erregung verbarg.

Sie erreichten die Privaträume des Lehrers und im Schlafzimmer angelangt, verschloss Sirius dieses und legte einen Stillezauber darüber.

„Na, jetzt stellt sich die Frage, was ich mit dir anstelle...?"

Nachdenklich stellte er sich von einem Bein, auf das andere. Mit dem Zeigefinger tippte er sich auf die Lippen.

Dem anderen langte es. Seine Hose war schon seit vorhin viel zu eng und nun tat der andere so, als wisse er nicht weiter. Also übernahm er halt die Initiative und warf sich heißhungrig auf Sirius, der sich mit einem leisen Schrei unter Severus begraben, wiederfand.

Unsanft riss er dem Vampir die Kleider vom Leib und setzte sich dann auf seine Hüften, um ihn festzuhalten.

Dann entledigte er sich auch schnell seiner Sachen und schmiss sich erneut auf den anderen.

Feurig küssten sie sich und auch Sirius´ Männlichkeit wurde immer härter.

Zusätzlich stimulierte Sev ihn, in dem er sich andauernd an ihm rieb.

Der Black schlang seine Beine um den anderen und mit einem Ruck drehte er sich dann und saß letztendlich auf dem anderen.

„So, so, ist da jemand ungeduldig?", grinste er und wackelte etwas mit dem Po.

Der Untenliegende stöhnte auf und versuchte nach dem anderen zu fassen.

„Nicht so ungeduldig, mein Lieber."

„Jetzt mach schon, verdammt!", fauchte der Lehrer zurück und bewegte sich ungeduldig unter dem anderen.

Sirius erhob sich von dem anderen und deutete ihm an, sich richtig auf das Bett zu legen.

Natürlich erwartete Sev, dass er jetzt endlich erlöst wurde.

Sirius krabbelte auf allen vieren über ihn und hatte ein Tuch bei sich, mit dem er über den Körper des anderen strich.

Am Hals angekommen, nahm er es und verband seinem Mann die Augen.

Der war schon etwas überrascht, spielte aber mit.

Hinterhältig grinste Sirius und zückte Handschellen, die der andre natürlich nicht sehen konnte.

„Schatz, mach deine Arme nach oben."

Sev gehorchte und ehe er sich wehren konnte, hatte der andere das Metall schon umgelegt und es war eingerastet.

„Was soll das!", meckerte Severus und zerrte an den Schellen.

„Nichts, mein Lieber, nichts. Aber ich habe doch erwähnt, dass ich dich noch bestrafen muss, oder?"

Dem Meister der Tränke schwante Übles...


So, ich weiß, ihr hättet sehr gerne einen kompletten Lemon gehabt, aber nix da!

Bye, Psy-Puma