Erbe Hogwarts´ Teil 28

Die Nacht der Nächte!

Draco und Deimos waren nun auf dem Weg nach oben, um sich zurückzuziehen. Nach einer Ewigkeit, wie es ihnen vorkam, waren sie endlich in ihrem Zimmer angekommen.

Hinter ihnen verschloss der Schwarzhaarige die Tür mit mehreren Zaubern, damit sie absolut nicht gestört wurden.

Zwar konnten seine Eltern natürlich dennoch alles brechen, aber dann wäre seine Rache grausam!

Seine Augen fixierten nun funkelnd die des anderen.

Draco blickte ihn an und er wusste, was in dieser Nacht geschehen würde. Und wenn er sich daran erinnerte, was sein Partner schon mit ihm getan hatte, dann wurde er knallrot.

„Schatz...", hörte er seinen Namen gesäuselt und er war sich sicher, dass Deimos sich nicht davon abringen lassen würde, ihm zu demonstrieren, was Sirius noch mit Sev getan hatte.

„Ja?", flüsterte er und sah dann in grüne Seen, die genau vor ihm waren.

Sanft legten sich Deimos´ Lippen auf die seinen und er spürte Hände, die auf seinen Hüften lagen. Ebenfalls die Arme um den anderen legend, merkte der Blonde, wie er an den anderen Körper gezogen wurde und sich Hitze in ihm ausbreitete.

Es war nicht leugbar, dass es ihm gefiel, was sein Partner da mit ihm tat.

Ganz im Gegenteil, er drängte sich noch dichter an den Körper und ließ sich das Gefühl der reizenden Hände, auf der Zunge zergehen.

„Heute Nacht, meine Schönheit, wirst du mir ganz gehören...", raunte Deimos und Dracos Körper vibrierte dabei.

Er fühlte die Magie des anderen und wenn er so verlangend knurrte, wie es nur ein Drache konnte, dann schmolz er in seinen Händen.

„Ja, ich gehöre nur dir, Deimos!", bestätigte der Blonde und da spürte er, dass sich seine Veelagene durchsetzten.

Sein Verstand begann schon jetzt, sich langsam zu verabschieden und nur das Verlangen wollte zurückbleiben.

Langsam dirigierte er sie beide zum Bett, auf das er sich fallen ließ und den Schwarzhaarigen über sich zog.

„Los, berühr mich endlich, sonst gehe ich unter..."

Die grauen Augen waren vernebelt und Deimos konnte nicht abstreiten, dass ihn dieser Blick unheimlich erregte.

Seine Hände suchten sich den Weg unter das Hemd und streichelten sanft und hauchzart, die blasse Haut. Nur sehr langsam arbeitete er sich hinauf zu den Brustwarzen, die er dann massierte.

Draco keuchte verhalten und hatte die Augen geschlossen. Sein Gesicht zierte eine leichte Röte, die ihn nur um so attraktiver machte.

Dracos Hände krallten sich in die dunklen Haare und versuchten, den Kopf dahin zu dirigieren, wo er ihn gerne haben wollte. Nämlich in viel tieferen Regionen. Doch Deimos blieb standhaft und öffnete nur langsam das Hemd, Kopf um Knopf.

„Mach schon!", flehte der Blonde erneut und bog den Rücken durch. Sein Geliebter hatte ein wenig Gnade und leckte über die linke Brustwarze Dracos, ehe er leicht mit den Zähnen hineinzwickte.

Das wiederum entlockte dem Blonden einen kleinen Schrei.

Sein Körper bebte vor Erregung und Verlangen, kannte diese vielen Gefühle nicht, die ihn überrollten.

Hart krallte er sich tiefer in die Mähne des anderen und versuchte verzweifelt, irgendwie Abhilfe zu schaffen.

„Hmm...", schnurrte Deimos.

„Du bist ja richtig wild, mein Liebling!"

Draco ignorierte das und zerrte den anderen an den Haaren nach oben. Er brauchte ganz dringend mehr Zuwendung und zwar an ganz anderen Stellen, als bisher!

Nun aber küssten sie sich hart und verlangend, was auch den Schwarzhaarigen zum Keuchen brachte.

Deimos fragte sich, seit wann sein Schatz so fordernd und selbstsicher war? Jedenfalls, wenn es um dieses Thema ging.

Ein Knurren entwich Deimos und er entschied, dass er auch nicht länger warten wollte.

Die letzten Hüllen waren gefallen und Draco lag mit weit gespreizten Beinen, unter ihm, er selbst, schon dazwischen.

Ihre Hüften kreisten und die Erektionen rieben aneinander, dass lautes Stöhnen den Raum erfüllte.

Unbemerkt wanderte eine der Hände Deimos´, die mit einer Flüssigkeit benetzt worden war, nach unten, berührte dort den Muskelring, den er gleich durchstoßen würde.

Zeitgleich zuckten extatische Blitze durch den Körper des anderen und er drückte sich dem reizenden Finger entgegen, so dass dieser in ihm verschwand.

Wieder knurrte Deimos leise in das Ohr seines Geliebten. Er wusste, dass Draco mehr als willig war und er alles mit ihm tun konnte, was er wollte.

Nicht, dass er das tun würde.. nein, er doch nicht! Na ja, vielleicht ein ganz kleines bisschen..!

„Mach schon!", forderte Draco dann mit einem befehlenden Unterton, dem sich der andere nicht widersetzen konnte.

Warum auch?

Also entfernte er die mittlerweile drei Finger und stieß sofort in seinen Mann.

Draco schrie auf und bog den Rücken so weit durch, dass man Angst bekommen konnte, es würde gleich krachen.

Was nicht geschah, Deimos aber dazu brachte, gleich einen schnellen Rhythmus aufzubauen.

Die Beine des Blonden schlangen sich um die Hüfte seines Angetrauten, damit er ihn noch tiefer aufnehmen konnte.

Wild und unkontrolliert bewegten sie sich gegeneinander, bis Draco die Augen aufriss und seine Arme um den anderen legte.

Schnell zog er sich an ihm hoch und letztendlich saßen sie auf dem Bett.

Schwer atmend und noch immer voll erregt, sahen sie sich tief in die Augen. Dann, ohne Vorwarnung, begann Draco sich zu bewegen.

Immer wieder hob er seine Hüfte an und ließ sich wieder nieder sinken. Die Bewegung nahm stetig an Tempo zu.

Unterstützend, legte Deimos seine Hände an die Seiten, auf Dracos Hüfte, und kam ihm zusätzlich noch entgegen.

Schnell fanden sie einen gemeinsamen Rhythmus und es wurden leidenschaftliche Küsse getauscht.

Stöhnen, Keuchen und leise Schreie erfüllten den Raum, bezeugten die Gefühle und Taten, die hier unverkennbar waren.

Eine Weile später, lagen die zwei nebeneinander und genossen das Ausklingen des Höhepunktes.

„Das war geil...", schnurrte Draco und legte seinen Kopf auf die Brust des anderen. Eben jener streichelte den Rücken seines Partners.

„Ja, anders kann man das nicht ausdrücken.", bestätigte Deimos und seufzte zufrieden.

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Selbstverständlich waren nicht alle Gäste wieder abgereist.

So auch Salazar und Godric. Die beiden hatten sich in ihre Räumlichkeiten zurückgezogen und verhielten sich den Frischvermählten, nicht ganz unähnlich.

Gut, es traf hauptsächlich auf den Braunhaarigen zu, der sich momentan an seinen Hochzeitstag erinnerte und zurückversetzt fühlte.

Er schnurrte leise und lächelte Salazar an, der mit hinter dem Kopf gekreuzten Armen dalag und zu schlafen schien. Was natürlich täuschen konnte.

Ric ließ den seidenen Bademantel von seinen Schultern gleiten und beachtete nicht weiter, dass er auf dem Boden landete – das war jetzt total unwichtig!

Er hob das Ende der Bettdecke an und kroch darunter, arbeitete sich hinauf, bis er in Höhe der Hüfte seines Partners angelangte.

Ein Grinsen erschien auf seinen Zügen, das natürlich nicht gesehen wurde. Hauchzart strich er über den Hüftknochen Sal´s und senkte dann den Kopf, um einmal über dessen Glied zu lecken.

Augenblicklich kam Leben in den Körper und Salazar kam seinem Liebsten entgegen, machte unmissverständlich klar, dass er seine Arbeit zu Ende führen musste.

Etwas, was der Gryffindor mit Freude tat.

Geschickt spielte er mit seiner Zunge an der Länge des Schwarzhaarigen und führte mal Schluckbewegungen aus, dann saugte er an der Spitze und dann entließ er Salazars Glied mal ganz, um an dessen Hoden zu saugen.

Hände vergruben sich in der braunen Mähne und dann verschwand die Decke und Ric fand sich innerhalb Sekunden, auf dem Rücken liegend.

Sal kniete über ihm und der andere konnte fühlen, wie dessen Erregung an seinen Schenkel drückte.

Er war sich sicher, dass er auch gleich auf seine Kosten kommen würde, denn sein Unterfangen hatte ihn mit Sicherheit nicht kalt gelassen.

Und das schien auch der über ihm Kniende zu wissen, denn seine eine Hand wanderte nach unten, um sich fest um seinen Penis zu legen.

Dann begann Salazar seine Hand zu bewegen. Mal schnell, dann langsam. Zwischendurch hörte er ganz auf, wenn Ric kurz vor dem Kommen stand.

„Sal, mach endlich, sonst gibt's Ärger!", stöhnte der Braunhaarige und knurrte, als er hart und tief, geküsst wurde. Wie sehr sie diese Spiele doch liebten!

Dann bemerkte er, dass sein Liebling sich in Position brachte und bevor er noch ein Wort verlieren konnte, war Sal in ihm verschwunden.

Er keuchte erregt auf und krallte seine Fingernägel in den Rücken des anderen, um sich festzuhalten. Als Salazar das spürte, kam er nicht umhin, zu stöhnen und schnell setzte er den Rhythmus an, um sie beide in den Wahnsinn zu treiben.

Etwas, das sie wirklich wunderbar beherrschten. Jeder wusste, wie er den anderen hinhalten konnte und so den höchstmöglichen Erregungspunkt erreichen.

Ihre Bewegungen waren schnell und wild, trieben sie auf der Welle der Lust voran. Doch dann hielt Sal still, sah kurz in die Augen des anderen und plötzlich saß Ric oben.

Sofort begann sich der Schwarzhaarige wieder zu bewegen und Godric kam nicht umhin, seine Hüfte kreisen zu lassen. Hände legten sich unterstützend auf seine Hüften und so ritt er sie beide in einen Sturm aus Empfindungen.

Später lagen sie angekuschelt nebeneinander und lächelten in den Schlaf hinein.

Sie hofften bloß, dass sie nicht Sirius und Severus imitiert hatten... So von wegen, das ganze Schloss zusammengeschrieen...

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Tom saß am folgenden Morgen gemütlich am Tisch und frühstückte. Er rechnete nicht damit, dass einer der anderen anwesend sein würde. Gut, vielleicht Lucius und Narzissa. Aber keiner der Ehepaare.

Wobei, sie hatten hier vier Paare..

Zwei hatten gestern geheiratet, eins schien sich einfach dazu entschlossen, die Nacht genauso zu genießen und das letzte Paar saß hier.

Oh, wann waren sie gekommen?

„Morgen, alles klar?", grüßte der Lord und nickte.

Lucius grinste, denn er wusste, dass Tom nicht mitbekommen hatte, wann sie sich gesetzt hatten.

„Gut, mein Freund.", meinte er bloß und sah dann zur Tür, die sich gerade öffnete.

Herein trat Bill Weasley.

Da tat sich dem Blonden wieder die Frage auf, wieso er ausgerechnet IHN hatte holen sollen..!

„Ah, der Trauzeuge, der nichts davon wusste!", rief aber der dunkle Lord schon und deutete dem Rothaarigen, sich zu setzen.

Das tat Bill auch, blieb aber ruhig und beobachtete den Meister.

Niemand wusste, dass er ein Todesser war, jedenfalls niemand, der mit dem Orden in Berührung kam. Auch Snape hatte er sich nie gezeigt und Malfoy schon dreimal nicht! Doch genau der schien ihn gerade abwägend zu mustern.

„Sag mal, wieso hat Deimos dich hehrgeholt? Ich verstehe das nicht!", meinte er und sah dem Rotschopf direkt in die Augen.

„Woher soll ich das wissen! Seh ich so aus, als wäre ich ein Hellseher?", blaffte er zurück.

Tom lachte nur und klopfe dem jungen Mann auf die Schulter. Etwas zu heftig, denn der hustete wie wild.

„Na, seid mal nicht so unhöflich zu einander, immerhin seid ihr Kollegen!"

Nun blinzelte Lucius ein wenig entsetzt.

„Wie-!"

Seine Frau konnte einfach nur lachen. Es war ja auch zu komisch, das Gesicht ihres Mannes zu sehen.

„Ja, Luc, so ist das!", grinste Tom und freute sich, dem anderen einen Schock verpasst zu haben.

Erneut öffnete sich die Tür und ein Paar der Frischvermählten erschien.

„Wenn das nicht wieder Bill Weasley ist!", knurrte Severus und setzte sich demonstrativ auf die rechte Seite von Tom.

Sirius hatte keine Probleme mit dem Trauzeugen seines Patensohnes, aber er wunderte sich, wieso Deimos auf ihn gekommen war?

„Und, gut geschlafen?", erkundigte er sich stattdessen und grinste.

Bill nickte nur mechanisch. Er hatte immer noch nicht ganz verkraftet, dass Sirius Black doch am Leben war.

Zwar hatte er davon gehört, aber es nun doch bestätigt zu sehen, war was anderes.

„Na dann, schön. Du weißt nicht, wieso Deim dich herholen ließ, ne? Hätte mich auch gewundert...", redete der Black- Snape mit sich selbst weiter.

Severus hingegen beachtete den Rotschopf nicht weiter und frühstückte. Hatte er jemals erwähnt, dass er Wiesels mochte? Nein, nicht, dass er sich erinnerte...

„Iss endlich!", murrte er nur zu seinem Sitznachbarn, der darauf nur sehr, sehr breit grinste und sich schon rüber beugte.

„Nicht von mir, du Idiot!"

Damit schubste er Sirius von sich, dass er an Tom stieß, der seinen Tee auf den Kleidern verschüttete.

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Draco und Deimos erwachten und lächelten sich erst mal eine Weile an, bis sie entschieden aufzustehen.

Irgendwie schien es, als würden sie die Letzten sein, die zum Essen kamen.

Jedenfalls klang es so, denn der Lärm aus dem Raum, drang bis in den oberen Stock. Der Dunkelhaarige fragte sich langsam, ob die absichtlich einen Zauber benutzten, um sie zu wecken..

Müde kamen sie runter und begegneten dabei Salazar und Ric, die beide genauso verliebt aussahen, wie sie selbst.

„Mich würde mal interessieren, was da ab geht? Es klingt beinahe so, als tobt ein Streit...", meinte Draco und Deimos trat entschlossen vor, um die Flügeltür aufzustoßen.

Die vier Personen blieben stehen wo sie waren und konnten einfach nur zusehen, was da ablief:

Tom bewarf Sirius mit allem was er fand und der duckte sich, um ja nichts abzubekommen. Dann griff Siri selbst zu und versuchte damit seinen Mann einzuseifen, der das aber relativ gut verhindern konnte, wenn man mal von der Marmelade im Haar und dem Schinken im Ausschnitt, absah.

Lucius warf, hoch konzentriert, Honig, Marmelade, Müsli und Milch nach Bill, der einen Schildzauber benutzte. Leider aber dabei nicht bemerkte, dass Narzissa von hinten kam und ihm Joghurt über den Kopf schüttete.

Ihr Mann traf unterdessen daneben und punktete mit dem Müsli, in ihrem Gesicht.

Also schloss sie sich nun Bill an, während er den Schild aufrecht erhielt, schleuderte sie ihrem Mann entgegen, was sie zu fassen bekam.

Nebenbei hatte Tom sich entschieden, Sirius zu helfen und zusammen hatten sie Sev auf den Tisch gedrängt und bepackten ihn nun mit allem, das so in Griffweite war.

Honig lief dem Tränkemeister inzwischen in die Shorts und Milch durchweichte seinen Kleidung, geschmückt mit Paprika und Trauben.

Lucius sah auch nicht besser aus. Seine Haare leuchteten unter der Nugatcreme um so mehr und sein schwarzer Anzug war wunderbar mit Krabbencocktail verziert. Kleine Tintenfischchen, die ebenfalls darin waren, ließen ihre Arme über seine Schulter fallen und Müsliflocken unterstrichen das Ganze noch.

Salazar, Godric, Draco und Deimos konnten nicht glauben, was sie sahen.

Da hatten diese Chaoten doch glatt eine Essenschlacht angefangen!

Und das auch noch OHNE sie!


So, ich werde nichts mehr dazu sagen!

Und keine Ahnung, was mich da geritten hat...

Wie war's?

Bye, Psy-Puma