Erbe Hogwarts´ Teil 35
Wünsche
„Willkommen in Hogwarts, Remus Lupin. Ich freue mich, dich in meinem kleinen Reich begrüßen zu dürfen!"
Der Werwolf starrte den anderen an, mehr konnte er in diesem Moment nicht tun. Diese Begrüßung war doch schon ein wenig schockend. Das verstand doch jeder, oder?
Also blinzelte er erst mal noch wortlos und schaute den anderen einfach nur an.
„Was ist?", wollte Deimos wissen und lächelte wohl wissend, was scheinbar in seinem Gegenüber vorzugehen schien.
„Ich...", kam es dann von dem Braunhaarigen.
„...erklär es mir!"
Deimos lachte und lehnte sich entspannt zurück, die Beine überschlagen. Er wirkte wirklich wie ein Herrscher – vielleicht fehlten noch eine Krone und der rote Hermelinmantel? - und der Mann war sich sicher, dass er sich in Zukunft auch so benehmen würde.
Allerdings war da eh noch die Frage, ob der Junge überhaupt wieder hierher zurückkommen würde, um seinen Abschluss zu machen? Aber andererseits war das doch hinfällig, oder? Er schüttelte den Kopf, das war momentan total unwichtig, fragen würde er das auch später noch können.
„Fertig mit Nachdenken? Fein. Das ist schnell erklärt: Meine Eltern sind Godric und Salazar Slytherin – Gryffindor. Das bedeutet, ich bin der Erbe, besser gesagt einer von zweien, was dieses Schloss angeht."
Remus nickte.
„Verstehe. Und diese Teile?"
„Das sind Throne. Wäre Tom auch hier, stünden hier vier davon. Aber da nur meine Eltern und ich anwesend waren, als das Schloss reagierte, kamen nur sie zum Vorschein."
Was sollte Werwolf darauf noch sagen? – Nichts, eben.
Außerdem fehlte ihm die Zeit, denn einer der Tische hatte sich gedeckt und die Tür zur Halle war aufgestoßen worden.
Albus Dumbledore, in Begleitung der Lehrer und einiger Schüler kam herein. Sein Blick haftete an dem jungen Mann, der auf seinem Thron saß und an Remus, der davor stand.
„Was geht hier vor?", erkundigte sich der Schulleiter ruhig. In seinem Inneren sah es anders aus, das wusste Minerva McGonagall genauso wie Deimos.
Der Weißbart ließ es sich aber nicht anmerken, sondern schritt langsam und hoch aufgerichtet auf den Thron zu, der besetzt war.
„Ah, wie ich sehe sind sie zu meiner Audienz erschienen?", lächelte der junge Prinz selbstgefällig und kalt. Der Mann sollte ruhig wissen, wer hier die Kontrolle hatte!
Dumbledore schien verwirrt und die Worte fehlten wohl komplett. Oder auch nicht, denn er öffnete den Mund doch:
„Nun, ich würde nicht behaupten, dass das hier eine Audienz ist! Ganz im Gegenteil! Was fällt ihnen eigentlich ein, hier aufzutauchen und ein solches Theater zu veranstalten! Ich sehe es nicht gern, dass Schüler sich so aufspielen!"
Albus´ Stimme war zwar ruhig, aber mit scharfem Unterton gewesen, dass man genau wusste, dass er nahe an der Grenze zum Ausrasten stand.
Eine Tatsache, die dem Gründersohn ungemein gefiel. Vor allem, weil ja gleich noch ein Schock für den Weißbart kommen sollte!
„Nun, betrachten sie es, wie sie wollen, ich kenne ja die Wahrheit!", antwortete er also mit einem wissenden Grinsen und legte den Kopf schief. Es entstand eine Stille, die Deimos als Künstlerpause abstempelte und sich dann erhob. Jetzt kam der Spaß:
„Ich verkünde hiermit, dass Remus Lupin ab sofort zu meinen Gefolgsleuten gehört und jeder, der es wagt ihn anzugreifen, bekommt Ärger mit mir!"
Kälte und Gewissheit, dass man ihm nicht widersprechen sollte, hatten nun die Luft gefüllt. Während Lehrer und Schüler sich hüteten ein Wort zu sagen, brodelte der Schulleiter auf höchster Flamme.
„Außerdem wird er ab heute nicht mehr für sie arbeiten. Oh, Verzeihung, ich habe das falsch ausgedrückt! Ich wollte sagen, er wird ab heute nicht mehr da sein, um sich von ihnen ausnutzen zu lassen! Wagen sie nur einen Versuch ihn zurück zu gewinnen, oder kommen sie ihm zu nahe und meine Rache wird grässlich!"
Hätte Kälte schneiden können, Dumbledore wäre nun in zwei Hälften geteilt!
„Remus! Das ist doch nicht wahr, oder? Was hat er mit dir getan!", kreischte der alte Mann nun schon regelrecht. Das hatte Remus´ doch empfindlicheren Ohren nicht gut getan und er hielt sie sich zu.
„Dumbledore, brüllen sie hier nicht rum, das ist meine Aufgabe!", befahl Deimos erneut und schnaubte böse. Dass der sich immer noch aufspielte, als würde er hier das Sagen haben, regte den Prinzen doch auf.
„Haben sie eigentlich noch immer nicht verstanden, dass sie nichts zu melden haben, wenn ich anwesend bin? Hogwarts gehört mir, beziehungsweise meiner Familie! Meine Eltern waren Hauptgründer dieses Schlosses!"
Große Augen sahen ihn an, ehe Getuschel ausbrach. Er ließ es sich genüsslich auf der Zunge zergehen, ehe er wieder sprach:
„Und wissen sie noch was? Nein? Ich bin so gnädig, es ihnen zu sagen."
Deimos grinste teuflisch.
„Sie sind überflüssig und haben den Krieg verloren! Es gibt niemanden, der ihnen den Hintern retten kann. Potter gibt es nicht mehr, die wichtigsten Informanten geben ihnen unnütze Informationen oder gar keine und sie sind nicht in der Lage, uns zu vernichten. Oder glauben sie, dass ich gestatte, dass sie Tom, meinen Bruder, angreifen?"
Zischend wurde Luft eingezogen. Zumindest von denen, die wussten, um was es hier ging, oder besser, um wen!
„Soll das wirklich heißen, dass Voldemort dein Bruder ist!", entkam es der Gryffindorhauslehrerin.
„So ist es, Professor McGonagall. Und da ich schon mal dabei bin, euch so zu schockieren, kann ich auch noch ein kleines Geheimnis loswerden, das ihr sonst nie lösen würdet..."
Erneut grinste er teuflisch und zeigte dann triumphierend die Zähne.
„Potter und ich, wir sind ein und dieselbe Person gewesen! Man sollte es Pech oder Glück nennen, kommt wohl auf die Sichtweise an, dass ich mein Erbe erhalten habe und erwacht bin... Jedenfalls war ich Harry Potter...", grinste er und ließ sich wieder auf seine Thron sinken.
Remus hatte sich mittlerweile neben ihn gestellt und eine Hand auf die Schulter des Sitzenden gelegt. Sein Gesicht hatte einen glücklichen und zufriedenen Ausdruck. Er war wirklich erfreut, dass sich jemand so für ihn einsetzte. Und dass es der Sohn´ von James war, machte ihn noch stolzer.
Er liebte den Jungen wie ein Vater und würde sicherlich niemals zulassen, dass ihm etwas geschah, auch wenn es momentan eher so aussah, dass er hier geschützt wurde. Das bedeutete aber keinesfalls, dass er ihm nicht wenigsten mit Rat und Tat zur Seite stehen konnte!
„So, da das geklärt ist und wir nicht vorhaben, länger den moderigen Geruch alten Zaubererfleisches einzuatmen, gehen wir. Aber glauben sie bloß nicht, dass sie mich nicht wieder sehen! Ich bin immer da und nach den Ferien wird hier ein neuer Wind wehen!"
Er grinste noch einmal selbstgefällig, dann waren die beiden einfach verschwunden. Nur Albus Dumbledore und der Rest der Lehrerschaft und Schüler waren zurückgeblieben.
„Ich frage mich, was er im Schilde führt...", knurrte der alte Zauberer und drehte sich um, um mit wehendem Umhang in sein Büro zu verschwinden.
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Als Remus und Deimos wieder zu Hause ankamen, herrschte eine gespannte Stille, die sie sich nicht erklären konnten. Es war beinahe so, als stünde man kurz vor einer gewaltigen Explosion.
Wie Recht der Dunkelhaarige hatte, wurde gerade bewiesen, denn es erklang ein lauter markerschütternder Schrei.
Und gleich darauf wusste der Prinz auch, von wem der gekommen war. Und ohne auf den anderen zu achten, sprintete er los, die Treppe hinauf und schließlich führten ihn seine Sinne ins Schlafzimmer.
Als er die Tür aufgestoßen hatte, entdeckte er Narzissa, die versuchte ihren Sohn zu beruhigen. Doch das war schwer, denn der bebte regelrecht und schien schon eine ganze Weile zu weinen und immer wieder zu schreien.
Langsam lief der Dunkelhaarige auf das Bett zu, setzte sich auf die Matratze und hatte sofort darauf seinen Partner in den Armen. Sanft streichelte er ihm über den Kopf, dann sah er Narzissa an.
„Was ist hier los?", wollte er wissen.
„Nachdem du gegangen warst, hat er angefangen zu schreien und zu weinen. Ich weiß nicht, vielleicht liegt es an seinen Veelagenen, sicher sind wir uns allerdings nicht. Aber, dass du der Auslöser für sein Verhalten warst, ist eindeutig. Jetzt ist er wieder ruhig. Vielleicht war es zu viel für ihn, dass du, nachdem du gerade zurückgekommen bist, nun schon wieder weggingst."
Deimos seufzte und küsste seinen Liebsten auf den blonden Schopf. Die Streicheleinheiten hatten nicht aufgehört und zusätzlich wiegte er ihn noch sanft hin und her.
„Geht es wieder, Schatz? Dann erzähl ich dir, wie dumm der Schulleiter aus der Wäsche geschaut hat!"
Draco schniefte, wischte sich mit dem Ärmel über die Augen und sah auf.
Remus, der den Raum auch gefunden hatte, stand im Türrahmen und beobachtete mittlerweile das Geschehen vor sich. Es war rührend, wie sich Deimos um seinen Partner kümmerte. Und dass sie noch so jung waren und eine solche Beziehung in diesem Alter eigentlich sehr ungewöhnlich war, konnte man kaum sehen. Eher schien es so, als wären sie schon ihr Leben lang beisammen gewesen...
„Was hat er denn gesagt?", wollte der Blonde natürlich neugierig wissen und wartete recht interessiert.
„Er hat erst dumm geschaut, dann große Augen gemacht und versucht Remus ins Schwanken zu bringen. Außerdem habe ich ihm gesagt, dass Tom mein Bruder ist und ich es auf keinen Fall zulasse, dass er angegriffen wird. Da war er so geschockt, dass er nichts sagen konnte. Allerdings hat das nicht lange angehalten, denn schon versuchte er mir klarzumachen, dass er das Sagen in Hogwarts hat. Uh, ich hab es ja so genossen, ihm zu erklären, dass ich nach den Ferien wiederkomme und es bald neue Richtlinien geben wird!"
Draco strahlte über das ganze Gesicht, vergessen waren die Tränen.
„Das ist toll! Ich wette, der ist dann abgerauscht und sucht jetzt nach einer Möglichkeit, sich zu wehren!"
„Es gibt keine. Ich bin der offizielle Erbe dieser Schule und sie wird mich auch schützen, wenn notwendig. Von daher... Und keine Angst, Hübscher, auch du stehst unter dem Schutz Hogwarts´, denn wir sind verheiratet."
Narzissa hatte interessiert gelauscht und war sich sicher, dass Tom sehr amüsiert sein würde, wenn er das hörte. Es kam ja schließlich nicht alle Tage vor, dass man ihn vor Dumbledore beschützen wollte - und dann noch vom kleinen Bruder!
Sollte sie es ihm sagen gehen?
„Entschuldigt mich nun, da es meinen Sohn ja besser geht, kann ich gehen."
Deimos und Draco sahen ihr nach und der Dunkelhaarige hatte so eine Ahnung. Aber das war momentan total nebensächlich, denn er hatte gerade eine wunderbare Idee für den Zeitvertreib.
„Remus, du entschuldigst uns doch, oder?", wandte er sich an den Werwolf, der erst erschrocken war, dann aber nickte und die Tür von außen schloss.
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Deimos lächelte, schwang seine Hand und der Raum war magisch versiegelt. Etwas, das schon sein musste, wenn man nicht so aufgezogen werden wollte, wie sein Pate und dessen Gatte.
„Liebling?", gurrte er dann und platzierte ein Küsschen auf die Lippen des anderen.
„Ja?"
„Weißt du, was ich jetzt gerne tun möchte?"
„Ich habe da so eine Ahnung, warum?"
„Glaubst du, das geht?"
„Nun, ich nehme an, dass du mich überreden kannst..."
„Kann ich... ganz sicher!"
Deimos hatte sich mittlerweile auf das Sofa gesetzt und sich seinen Partner auf den Schoß gezogen. Breitbeinig saß er dort, die Arme um den Hals des anderen gelegt und einen tiefen, leidenschaftlichen Zungenkuss führend.
Deimos´ Hände wanderten liebevoll die Seiten des Blonden auf und ab und blieben schließlich vorne an den Knöpfen des Hemdes hängen. Schnell knöpfte er einen nach dem anderen auf und schob dann den Stoff von den Schultern des anderen. Draco bekam eine Gänsehaut, als er sanfte Küsse an seinem Hals und Schulter spürte und lehnte sich leise keuchend gegen seinen Mann.
„Dray...", stöhnte auch der Dunkelhaarige und versuchte sich das eigene Hemd auszuziehen, während er gleichzeitig einen weiteren Kuss begann. Schließlich half Draco ihm und so war auch sein Oberkörper schnell entblößt.
„Ich liebe dich, Deim!", flüsterte der Blonde heiser und bewegte seine Hüften kreisend auf dem Schoß des Sitzenden.
„Wenn du so weiter machst, dann musst du nachher verzichten."
Der andere hielt inne und Deimos lächelte, packte seinen Liebling und schmiss ihn auf die Polster.
„So, jetzt sollten wir vielleicht zum Hauptteil übergehen..."
Mit einem Wink von Deimos´ Hand verschwand auch der Rest ihrer Klamotten. Lautes Stöhnen erfüllte den Raum, als sich ihre Haut berührte und elektrische Schläge durch ihre Körper schickte.
„Mach was, bitte!", bettelte der Blonde sehnsüchtig, wand sich und hob sein Becken fordernd. Das wiederum ein Knurren seitens Deimos´ einbrachte.
„Du bist heiß... unersättliches Kätzchen!"
Draco schnurrte tatsächlich und packte sich eine der Hände seines Mannes, führte sie zwischen seine Beine und befahl:
„Mach schon!"
Ein Grinsen konnte sich der nun ältere nicht verkneifen und er dachte kurz an Öl – schon waren seine Finger damit benetzt und er schob den ersten in seinen Partner.
Der Blonde stöhnte wollüstig auf und keuchte dem anderen ins Ohr. Seine Arme hatten sich fest um den anderen geschlungen, der mittlerweile schon drei Finger in das kleine, heiße Loch schob.
„Deimos!", flehte Draco erneut und gab dann einen Laut des Unmutes von sich, als er sich wieder leer fühlte.
„Ja...?"
Es war rein rhetorisch gewesen, denn der Dunkelhaarige wusste, was sein schöner und heute besonders leidenschaftlicher Veela wollte. Also drückte er die Schenkel noch weiter auseinander und küsste ein letztes Mal die weichen Lippen, bevor er sich mit einem Stoß in dem anderen versenkte.
Deimos hatte seinen Kopf am Hals des Blonden vergraben, als er komplett eingedrungen war und wartete, bis der andere seine Einwilligung zu seinen ersten Bewegungen gab. Dracos heißer Atem strich über seine Haut, sorgte für angenehme Gänsehaut. Dann bewegte sich der Veela ihm entgegen und der andere begann die ersten rhythmischen Bewegungen.
Sie spielten sich gegenseitig immer weiter auf, keuchte, stöhnten und schrieen ihre Lust hinaus.
Der Prinz des fernen Reiches wusste, dass sie kurz vor dem Höhepunkt standen, erhöhte das Tempo noch mal. Aber er hatte tatsächlich nicht mit der wirklich ungezügelten Lust seines Mannes gerechnet.
Draco hatte es in nur wenigen Sekunden geschafft, dass sein Partner auf dem Sofa saß. Er auf seinem Schoß, sich selbst hart und erbarmungslos pfählend.
Es war ein atemberaubendes Gefühl, wie sein blonder Engel ihn hier wild ritt und scheinbar vor Emotionen zu bersten drohte.
Schnell legte Deimos seine Hände auf die Hüften des anderen, unterstützte seine sich so göttlich anfühlenden Bewegungen noch zusätzlich – brachte sie beide schließlich zu einem so harten Orgasmus, wie sie es wirklich noch nie erlebt hatten.
„Wow, Raubkatze..."
Erschöpft, aber überglücklich lehnte der Blonde an der Brust seines Partners und versuchte seine Atmung zu beruhigen. Sein Gesicht zierte ein großes Lächeln. Es war ein so wunderbares Erlebnis gewesen, das sie beide sicherlich niemals vergessen würden...
„Schatz?", flüsterte Deimos leise.
„Mh...?"
„Ich liebe dich über alles. Und ich will, dass wir eine Familie gründen..."
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So, ich hab den Lemon fertig bekommen! Ein Wunder, echt. seufz
Na gut, wie hat es euch gefallen?
Bye,Psy-Puma
