Nun, trotz der „Vielzahl von Reviewern (Ironie! Hahaha)" gibt es jetzt hier das 2. Kapitel (für diejenigen, die es lesen wollen). Ich hoffe doch noch auf etwas mehr Reviews?

Nun, was ich beim Prolog und beim ertsne Kpaitel vergessen hatte, das waren die Disclamer: Mir gehört hier gar nicht, keine Figur, die Schauplätze sind auch nicht meine und ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld. (Das Einzige, was hier mir gehört ist die Story selber... Schade eigentlich!)

Viel Spaß denn beim 2. Kapitel!

Kapitel 1: Partnerwahl

HERMINE

Der letzte Abend war wirklich frustrierend gewesen. Das war meine Meinung. Ginny war da ganz anderer Meinung, sie hatte ihn klasse gefunden. Sie schwärmte von Harry - wie toll er ausgesehen hatte, als er sich am Ohr gekratzt hatte, wie schön seine Augen waren und wie cool er blinzeln konnte, wie geil sie seinen Mund fand und seine Zähne und seinen Körper und überhaupt. Dass ich ja verrückt wäre, mich nicht sofort an ihn ranzuschmeißen und so weiter und so fort. Immer wieder und immer wieder.

Ich nahm es einfach so hin. Ab und zu sagte ich dann: „Mhm." und „Ja." und „Aha." Sie plapperte noch den ganzen Weg zur großen Halle und erzählte mir jedes kleinste Detail des vorigen Abends nocheinmal, bis Harry und Ron in Sicht kamen.

Sie saßen schon am Tisch und frühstückten. Na ja, mehr oder weniger. Ron versuchte noch seine Hausaufgaben für Verwandlung fertig zu kriegen. Das er das tatsächlich schaffen würde, wagte ich zu bezweifeln.

In Verwandlung hatte Ron zwar tatsächlich seine Hausaufgaben, doch McGonagall wirkte ziemlich erschüttert, nachdem sie nur den ersten Satz davon Probe gelesen hatte.

In Geschichte der Zauberei kündigte Binns Partnerarbeit für die nächsten Wochen an. Jeweils zwei Leute sollten über ein bestimmtes Thema schreiben.

„In den Stunden sollt ihr über euer Thema recherchieren und euch schlau machen und schlussendlich einen Aufsatz über das Thema verfassen."

„Dürfen wir und selber einen Partner aussuchen?", fragte Lavender. „Das wäre wirklich toll." Sie klimperte mit den Wimpern.

Professor Binns schaute sie etwas irritiert an, anscheinend hatte er noch niemanden so übertrieben klimpern sehen und er meinte: „Natürlich, ähm, ja."

In der Klasse wurde es laut. Lavender und Parvarti beschlossen zusammenzuarbeiten, Ron und Harry schlossen sich zusammen. Ich fühlte mich etwas verloren. Ich hatte mit den anderen nicht so viel zu tun. Ich wusste nicht, mit wem ich zusammenarbeiten sollte. Wen ich wollte war ziemlich klar. Aber da das wahrscheinlich peinlich für mich werden würde, blieb ich auf meinem Platz sitzen.

Auf einmal stand Seamus vor mir.

„Bist du noch frei?"

„Frei?" Mir schoss eine unangenehme Hitze ins Gesicht und mein Herz klopfte wie verrückt. Meinen Befehl, damit gefälligst aufzuhören, überhörte es großzügig. Frei... Meinte er das zweideutig?

„Ja! Ich meine, hast du schon einen Partner?"

„Einen Partner?" Wahrscheinlich war ich knallrot. Wahrscheinlich meinte er es nicht zweideutig sondern nur bezogen auf die Schule. Ich holte tief Luft.

„Nein, noch nicht. Nein!", sagte ich schnell, bevor ich auch noch anfing zu stottern.

„Klasse. Arbeiten wir zusammen?", fragte er mich und hatte dabei einen Blick zum Dahinschmelzen aufgesetzt.

„K- klar!" Oh nein. Doch gestottert. Wie peinlich!

Binns wollte anscheinend wieder Ruhe und Ordnung herstellen, um noch ein paar Worte zu sagen. Es dauerte aber rund eine Viertelstunde, bis er seinen Wunsch verwirklicht hatte.

Seamus hatte sich inzwischen samt seiner Sachen neben mir niedergelassen und mir wurde ständig heiß und kalt. Nervös spielte ich mit meiner Feder rum. Von einer Hand wanderte sie in die andere und zurück, ein paar mal ließ ich sie auf dem Tisch rumkratzen, dann ging das Spiel von Neuem los. Seamus saß, die Hände hinter dem Kopf verschränkt, locker auf seinem Stuhl und beobachtete das Chaos. Er schien sich zu amüsieren. Ab und zu schaute ich aus den Augenwinkeln zu ihm rüber.

Gerade als ich das siebzehnte Mal zu Seamus rübergeschielt hatte, verschaffte Binns sich endgültig durch ein „RUHE!" die gewünschte Stille.

„Hat jeder einen Partner?", erkundigte er sich.

„Ja.", ertönte es einstimmig. Fast einstimmig. Neville Longbottom stand als einziger im Raum und rief: „Nein! Ich habe keinen!"

„Wer hat sonst noch keinen Partner?"

Mit einem Seufzer stand Dean Thomas auf. „Ich habe keinen!" Ein erneuter Seufzer.

„Gut, dann arbeiten sie mit Longbottom!", bestimmte Binns .

Nachdem Binns ermittelt hatte, welche Gruppe nun welches Thema nehme würde, durften wir anfangen.

Unser Thema war ´´Der Koboldaufstand von 1674´´. Seamus und ich begaben uns in die Bibliothek um nach dem geeigneten Material zu suchen. Ich war froh, dass ich mit meinen wackligen Knien überhaupt gehen konnte.

In der Bibliothek begann Seamus als erstes einen Kaugummi auszupacken, ohne dass Madame Pince es sah.

Danach kritzelte er irgendetwas und verschwand schließlich für einige Minuten.

Erst dann konnten wir mit der Arbeit beginnen.

SEAMUS

Heute Morgen hätte ich fast verschlafen. Ich kam gerade noch rechtzeitig zu Verwandlung. Das Frühstück fiel leider aus für mich. Mein Magen knurrte ziemlich. Bei einem Wer-wird-magersüchtig-Wettbewerb hätte ich sicherlich verloren, ich hätte mich nach spätestens einem Tag mit Essen vollgestopft. Ich hätte höchstens bulimiekrank werden können.

Auf dem Weg zu Verwandlung begegnete ich Ginny. Halleluja, die Sonne ging auf. Ich lächelte sie an und setzte meinen Ich-bin-so-unwiderstehlich-Blick auf. Das hatte schon bei einigen Mädels geklappt. Ich wusste nicht, ob Ginny den nicht gesehen oder ob sie ihn vielleicht falsch gedeutet hatte, auf jeden Fall fiel sie nicht in Ohnmacht. Irgendwie schon ein Misserfolg.

In Geschichte der Zauberei wollte Binns Partnerarbeit sehen. Ich brauchte dringend mal wieder ´ne gute Note in dem langweiligsten Fach der Welt und mir kam eine Idee! Granger! Sie war absolut super in allen Fächern und wenn ich mit ihr zusammenarbeiten würde...! Ich musste nur dafür sorgen, dass Ron und Harry mir nicht dazwischenkamen, aber die hatten sich schnell zusammengetan. Also setzte ich zum zweiten Mal an diesem Tag meinen Ich-bin-so-unwiderstehlich-Blick auf und schlenderte zu ihr.

„Bist du noch frei?", fragte ich sie.

„Frei?" Sie schaute mich etwas irritiert an. Das nervte mich irgendwie schon ziemlich.

„Ja! Ich meine, hast du schon einen Partner?" Ich versuchte immer noch so galant wie möglich zu sein, obwohl sie so begriffsstutzig war. Vielleicht machte sie ja gerade den Wer-ist-am-Blödesten-und-kapiert-nicht-was-andere-von-ihm-wollen-Wettbewerb.

„Einen Partner?" Das war der Moment in dem ich mich fragte, ob sie sich vielleicht schminkte. Sie hatte ziemlich rote Wangen. Ich tippte auf zu viel Rouge.

„Nein, noch nicht. Nein!", sagte sie dann tatsächlich noch.

„Klasse. Arbeiten wir zusammen?"

„K- klar!", stotterte sie blöd. Sie machte anscheinend wirklich den Wer-ist-am-Blödesten-und-kapiert-nicht-was-andere-von-ihm-wollen-Wettbewerb. Oder die zweite Möglichkeit war, dass sie wegen meinem Ich-bin-so-unwiderstehlich-Blick Mühe hatte, sich nicht auf mich zu stürzen und mich zu vernaschen oder auch ohnmächtig zu werden.

Trotzdem allem: Granger war mein Glück! Ich freute mich insgeheim, ließ meine coole Fassade aber nicht bröckeln. Nun würde ich in den nächsten Wochen in Geschichte der Zauberei fast nichts mache müssen, dass würde Granger schon tun, und ich würde trotzdem eine gute Note abstauben! Ich fand mich ziemlich genial!

Dean musste nun leider mit Neville zusammenarbeiten und würde garantiert alles alleine machen, da Neville nichts konnte, außer irgendwelche Sachen am laufenden Band falsch machen.

Ich steckte ihm einen Notiz zu, warum ich nicht mit ihm zusammenarbeiten konnte, als Hermine und ich in der Bücherei saßen. Dean ärgerte sich, dass er nicht selbst auf die Idee gekommen war.

Die ganze restliche Zeit über tat ich dann so, als würde ich in die Bücher gucken und nach einem Beitrag zu unserem Thema, dass übrigens ´´Der Koboldaufstand von 1674´´ lautete, Ausschau halten.

In Wahrheit schob ich mir, selbstverständlich so, dass es weder Hermine, geschweige denn Madame Pince, mitkriegte, ein Kaugummi nach dem anderen rein. Ja, so schön kann Schule sein!

Nach der Schule, die im Großen und Ganzen nicht so toll war, wie die Geschichte der Zauberei- Stunde, versuchte ich in Ginnys Nähe zu sein, doch irgendwie sah ich sie nirgendwo.

Schließlich fand ich sie doch, aber sie war inmitten einer Schar von Freundinnen und plapperte wie wild.

„Hi Ginny!", rief ich.

Sie schien mich nicht zu bemerken.

„Hallo Ginny!", versuchte ich es noch mal und schwenkte meine Arme, wie sie es gestern auch getan hatte, ganz nach dem Motto Ich bin eine Windmühle´´.

Als sie nicht reagierte, gab ich es auf, auch wenn es mich ziemlich wurmte, aber vielleicht hatte sie mich einfach nicht gehört.

Ich spielte mit Neville eine Partie Zauberschach, die ich gewann. Ich war ziemlich unschlagbar, mal abgesehen von Ron. Nur er spielte besser als ich.

Ein klitzekleines Review wäre sehr nett!