Disclaimer: Alle Charakter, Handlungen, Schauplätze usw. sind Eigentum von J.K.Rowling, ich liehe sie mir nur aus. der Song ist Eigentum von Good Charlotte.
AN: Das ist meien erste Story. Ich würde mich sehr über Reviews freuen, egal ob es Kritik oder Lob ist.
The Truth
Sie rannt den Weg in Richtung Hogsmead hinab, weg vom Schloss, weg von Ihm.
Der leichte Sommerwind schlug ihr ins
Gesicht und lies ihrer Haare durch die Luft tanzen.
Allmählich verschwamm der Weg
vor ihren Augen und sie musste aufpassen, dass sie nicht stolperte,
denn die Tränen rannen ihr nur so
das Gesicht herunter.
Doch
jede einzelne bittere Träne wurde sofort vom Wind getrocknet und
hinterließ nur eine salzige Spur.
Dennoch rannte sie weiter, immer
weiter weg von Ihm.
Als sie endlich die ersten Häuser
des Dorfes erblickte, rannte sie noch schneller hinab, sodass sie
bald an den ersten Häuser vorbei rannte.
Sie rannte durch die verlassenen
Gassen und als sie endlich um die Ecke bog und ihre Wohnungstür
sah, atmete sie erleichtert,
aber dennoch schwer aus.
Sie zog eilig ihren Zauberstab unter
der Robe vor und entriegelte die Tür.
Drinnen lies sie sich an der Tür
hinabsinken und legte den Kopf auf die Knie, leise fing sie
hemmungslos an zu schluchzen.
So saß sie einige Zeit, an die Tür gelehnt und immer noch rollten dicke Tränen über ihr wunderschönes Gesicht.
Leise flüsterte sie: „Du tust mir so weh, jedes Mal denke ich der Schmerz zerreist mich fast, wieso tust du das? Wieso nur?"
„Wieso?!", schrei sie jetzt fast schon
°°
Weitere Tränen folgten den
anderen und nach einer Weile stand sie endlich auf und ging in ihr
Wohnzimmer. Sie lies sich auf ihr Sofa fallen und mit
einem Wink
ihres Zauberstabes ging die Musikanlage an.
Leise Musik erfüllte den Raum und als sie die ersten paar Zeilen des Liedes hörte begann sie noch mehr zu weinen.
I want the truth, from you.
give me the truth, even if it
hurts me.
I want the truth, from you.
give me the truth, even if it
hurts me.
Das Lied sprach ihr sozusagen aus der
Seele, es beschrieb genau das was sie fühlte.
Es beschrieb den Schmerz, welchen sie
gerade fühlte und machte ihn noch größer, noch
schwer.
Wieso konnte er sie einfach
nicht so lieben, wie sie ihn liebte?
Wieso konnte er nicht
akzeptieren, dass es ihr egal war, wer oder was er war?
Wieso nicht?
Sie konnte ihn einfach nicht verstehen.
°°
Er war ihr nach gerannt, doch sie war
schneller gewesen und hatte außerdem noch einen riesigen
Vorsprung gehabt.
Jetzt stand er nun schon einige Zeit
unschlüssig vor ihrer Wohnungstür.
Was sollte er bloß nun tun.
Wieso war das Leben nur so schwer.
Wieso musste er sich entscheiden? Er liebte sie und sie liebte ihn,
es war alles so einfach und dennoch so schwer.
Er durfte sie nicht
lieben, es war zu riskant, er würde sie nur in Gefahr bringen,
er könnte es sich nie verzeihen, wenn ihr etwas zustoßen
würde.
Es war einfach so falsch.
Sie war noch jung, hatte ihr ganzes
Leben noch vor sich und er war ein gefallener Mann, der kein
wirklichen Sinn mehr im Leben fand.
Er wusste einfach nicht, was sie
so sehr an im schätzte. Er hatte weder besonderes viel Geld, um
nicht zu sagen gar keins, war nicht gerade
der hübscheste und
der jüngste ganz zu schweigen auch nicht mehr.Was also wollte sie mit jemandem wie
ihm, er war es nicht wert, s
ie hätte jemanden besseren verdient.Wieso verstand sie das einfach nicht?
°Weil sie dich liebt! ° sagte eine Stimme in seinem Kopf, die sich stark nach James anhörte.
Sein Freund hatte alles gemacht, nur
für Lily, nur für die Liebe zu ihr, er war mit ihr in den
Tod gegangen, ohne auch nur einmal darüber nach zu denken.
Er bewunderte ihn deshalb wirklich
und er wusste auch warum ''Liebe macht blind'' und James war
damals schon lange blind gewesen,
hatte aber dennoch einen Weg
gefunden wieder sehen zu könne, ohne seine Liebe zu Lily
aufzugeben.Es war wirklich bewundernswert,
was
James in seinem, doch sehr kurzem Leben alles geschafft hatte.
Er selbst war auch schon lange blind vor Liebe, aber bis jetzt hatte er noch keinen Weg gefunden wie er wieder sehen könnte.
Wie er in dieser Dunkelheit wieder
das Licht sehen sollte, das er früher einmal gesehen hatte, als
seine Freunde noch bei ihm waren und ihm
in seien schweren Zeiten
geholfen hatten und zu ihm gehalten hatten.
Seine Gedanken wurde jäh unterbrochen, als plötzlich aus ihrer Wohnung laute Musik tönte.
Er blieb regungslos stehen und lauschte der Musik. Er kannte dieses Lied, erhatte es einmal vor nicht allzu langer Zeit gehört, bei Ihr.
I want the truth, so this is you
you're talking to me,
you
found a million ways to let me down,
so im not hurt when you're
not around.
I was blind,
but now I see
this is how you
feel,
just say it to me,
if this was ever real
Und endlich verstand er wie sie sich fühlen musste.
Er verstand endlich, welchen Schmerz
er ihr zufügte, ohne dass er es wollte. Und es hatte diese
Ewigkeit gebraucht und jetzt war es ihm nur
durch zwei kleine Wörter
bewusst gemacht worden ''die Wahrheit''.
°°
Ihr Schluchzen wurde, durch ein
Klingeln an ihrer Haustür unterbrochen. Sie wollte nicht öffnen,
sie wollte einfach nur allein sein.
Doch das Klingen hörte nicht
auf, also musste sie wohl oder übel öffnen, wenn sie ihre
Ruhe wieder haben wollte.
Sie könnte denjenigen ja einfach
wieder wegschicken. Langsam ging sie in Richtung Tür und öffnete
sie.
Wenn sie dort stehen sah, hatte sie
nicht erwarte. Aus lauter Schock hatte sie die Tür gleich wieder
zugeschlagen und jetzt öffnete sie sie wieder.
Er stand wirklich dort vor der Tür,
obwohl sie doch gerade vor ihm geflüchtet war. Ohne sie zu
fragen schob er die Tür so weit auf, dass er durch passte und
trat ein. Sie starrte in an und er starrte zurück.
So here we are.
We are alone.
There's weight on your mind.
I wanna know.
The truth if
this is how you feel,
say it to me,
if this was ever real.
„Tonks, bitte hör mir zu, du
musst verstehen warum ich nicht mit dir zusammen sein kann.",
sagte er.
„Nein, du musst mir zu hören,
du musst mir endlich die Wahrheit sagen! Ich kann
so nicht mehr weiter machen. Ich
werde sonst noch verrückt, immer wenn du in meiner Nähe
bist fühle ich diese Kribbeln,
wenn du mich berührst.
Ich habe angst, angst mich in dir zu
verlieren, in deinen Augen zu ertrinken. Ich habe Angst um dich, um
mich, um uns.
Und ich liebe dich so sehr, dass es
mich fast in den Wahnsinn treibt. Wieso kannst du mich nicht
verstehen. Wieso nicht?"
Und erneut rollten Tränen über ihre Wange, doch er wischte die Tränen mit seinen Daumen weg und lies seine Hände dort liegen.
„Ich weiß ich habe dir sehr
weh getan, aber du musst mich auch verstehen, ich habe Angst um dich,
du verdienst jemand besseres als
mich... Tonks... lass mich zu ende
reden... Ich kann dich nicht beschützen vor mir und wenn dir
doch etwas passieren würde, dann... dann würde
ich es mir
nie verzeihen können."
Er hielt immer noch ihr Gesicht in
seinen Händen und ihre Hände lagen auf seinen, sie nahm
seine Hände langsam runter und verflocht ihre Finger mit seinen:
„Du brauchst keine Angst um mich zu haben, mir wird nichts
passieren, solange ich bei dir bin, du würdest mir nie etwas
tun. Ich weiß es.
Vertrau mir einfach. Vertrau mir einfach
blind."
Und er dachte wieder an das was im
vorhin durch den Kopf gegangen war.
Ja, er würde ihr vertrauen, sie
war es wert. Sie war dass was er brauchte.
Sie sah wie es anfing in seinen Augen
zu glitzern und sie wusste, dass von jetzt an alles gut werden würde.
Langsam zog sie seien Kopf zu ihr
herunten und kurz darauf küssten
sie sich. In ihrem Körper ging ein riesiges Feuerwerk los, das
solange gewartet hatte um zu explodieren.
Als er seine Augen öffnete stand
nicht mehr die gleiche Person vor ihm wie vorhin. Sie hatte nun keine mausbraunen Haare mehr,
sonder die schönsten schwarzen Locken, die er jegesehen hatte.
Sie erinnerten ihn an Sirius und es
war ein gutes Gefühl. Denn nun hatte er das Gefühl, dass
seine Freunde ihn nie verlassen hatten,
und ihm immer helfen würden,
auch wenn sie schon längst tot waren, denn sie lebten in den
Herzen anderen weiter und solange man sie nicht vergaß,
starben
sie auch nicht vollständig,sonder blieben ein Teil von ihm und
allen anderen.
The End
(Song: The Truth – Good Charlotte)
