Disclaimer: Dies ist eine Produktion zwischen JK
Rowling, zuständig für die Entwicklung der Charaktere, den
Gebrüdern Grimm, Entwickler des "eigentlichen Plots"
und Tanya C. Silver, 16-jährige Schülerin aus Bayern, mit
großem Hang zur Dramatik und verantwortlich für die nun
entstandene Fassung der Geschichte. Lebt JK Rowling ihr Leben auch in
Saus und Braus, fristen die Gebrüder ein Leben in Armut und
Tanya C. Silver tut es ihnen somit nach. Es wird also kein Geld mit
dem Ganzen verdient.
A/N: Huhu - ein Review :schmoll:. Tya,
so scheint das Leben zu sein, wenn nix mit Romance passiert :lol: -
aber Romance gibt's erst im zweiten Teil, sorry! Nya, trotzdem -
Kapitel 2! Danke, geht ganz herzlich an Mondschatten und wegen
deinem Review, ist dieses Kapitel speziell für dich ;).
hegdl,
die Tanya
Kapitel 02
„Das ist mir durchaus bewusst." Kurz hielt der junge Slytherin inne und nickte schließlich entschlossen. „Ich bin hier, um Euch anzubieten, mich als Sohn zu nehmen und damit Eure Nachkommenschaft zu sichern."
Einen verfluchten Prinzen als Sohn nehmen? Nein!, war das Erste, was König Lucius durch den Kopf schoss. Neben sich spürte er, wie seine Frau Narcissa die Hand auf seine legte. Schnell warf er ihr einen Blick zu und erkannte ihre flehende Miene. Sie war sich offenbar nicht dessen bewusst, welch Unglück er für alle Zeit über ihr geliebtes Kingdom bringen könnte.
Lucius seufzte und wandte sich wieder von seiner Frau ab, dem Prinzen zu. Dieser verharrte geduldig und betrachtete die beiden mit seinen emotionslosen grauen Augen aufmerksam.
„Nehmt es mir nicht übel, doch was genau wollt Ihr damit bezwecken, wenn ich Euch den Titel Prinz Malfoy gewährte?", wollte er schließlich wissen.
Ein Lächeln trat auf die Lippen von Draco. „Ich dachte, mein Vorhaben wäre bereits offensichtlich. Ich bin ein Sohn von Adelsgeschlecht. Meine Zukunft besteht nicht darin ein bürgerliches oder gar ärmliches Leben zu führen. Selbst meine treusten und untergebensten Diener haben sich gegen mich gestellt, somit gibt es keine Zukunft in Slytherin-Kingdom für mich. Macht mich zu Eurem Sohn, dann gebiete Ihr dem Spott und dem Hohne, der nicht nur in den höheren Kreisen über Euch durch die Welt zieht, Einhalt."
Lucius könnte nicht umhin den jungen Prinzen etwas verärgert zu betrachten. Spott und Hohn geht in der ganzen Welt über ihn und seine Frau umher? Abermals hatte der Prinz mehr ausgesprochen, als ihm bewusst werden wollte.
„Nun gut", murmelte er schließlich. „Euer Angebot ist äußerst verlockend, trotzdem würde ich mich gerne mit meiner Frau beraten. Ich bitte Euch einen Moment draußen zu warten. Mein Diener Dobby wird Euch eure Schlafgemächer zeigen. Auch falls unsere Entscheidung gegen Euch gefällt, werdet Ihr heute wohl nicht mehr zurück nach Slytherin kehren."
Draco nickte dankend und würde sofort von dem kleinen Dobby aus dem Zimmer geführt, der bis lang still in der Ecke gestanden und interessiert der Unterhaltung beigewohnt hatte.
„Lucius", erhob nun erstmals Königin Narcissa Malfoy das Wort, als die beiden verschwunden waren. Sie griff erneut nach seiner Hand und sah ihn eindringlich an. „Dieser Junge ist unsere Rettung."
„Er ist verflucht, meine Liebe", entgegnete Lucius skeptisch. „Erinnerst du dich nicht mehr an den Tag seiner Taufe? Welch Unglück könnte er nur über das Königreich oder gar uns bringen?"
„Na und?", zuckte sie gleichgültig mit den Schultern. „Es gibt viele Menschen die verflucht sind. Denk doch nur an deinen Onkel Edward, der sich mit einer Fee eingelassen hat und dieser dann das Herz brach."
„Genau aus diesem Grund, ist er auch aus Malfoy-Kingdom verbannt worden."
Lucius wusste nicht wirklich ob er sich erweichen lassen sollte. Ihm lag das Wohl seiner Frau sehr am Herzen und er wusste, dass sie an diesem unerfüllten Kinderwunsch zu zerbrechen drohte, doch andererseits – wenn man von der Tatsache des Fluches absah – war ihm auch nicht wirklich klar, ob er es akzeptieren konnte, dass dieser Junge nicht sein eigen Fleisch und Blut war, wenn er ihm zum Sohn ernannte.
„Willst du wirklich so herzlos sein, Lucius?" Langsam erhob sich Narcissa, trat näher an den Kamin und betrachtete nachdenklich die Flammen. „Der Junge braucht uns. Stell dir das doch nur mal vor! Ein adliger Junge lebt ein bürgerliches Leben! Wärest du in seiner Lage, würdest du dir genau das Selbe wünschen und du darfst natürlich nicht uns dabei vergessen. Was soll denn aus unserer Familie werden, wenn wir nicht endlich ein Kind bekommen?"
Dem König entkam ein abermaliges Seufzen. Seine Frau hatte Recht. Vollkommen Recht und zum ersten Mal störte es ihn.
„Nun gut", meinte er schließlich. Schnell wandte sich seine Frau ihm wieder zu. Hoffnung glitzerte in ihren Augen. „Wir werden den Prinzen aufnehmen... jedoch erst, wenn er sich einer Prüfung unterzogen und diese bestanden hat."
„Eine Prüfung?", wiederholte seine Frau irritiert. „Was willst du prüfen?"
„Er kam einfach so, aus heiterem Himmel und selbst in seinem Königreich wollen die Untertarnen bezweifeln, dass er wirklich einer rein adligen und rechtmäßigen Verbindung hervorging. Du weißt sehr wohl, wie strikt ich mich dagegen weigere jemanden in unserer Familie aufzunehmen, der nicht unseren Verhältnissen entstammt. Wir werden prüfen, ob er wirklich von solch adligem Blute ist, wie er behauptet. Wenn nicht, wird es auch keine Zukunft für ihn als Prinz Malfoy geben."
Genau das tat Lucius auch. Er führte eine Unterredung mit dem jungen Prinzen Draco, in der er vorgab seine Entscheidung noch nicht getroffen zu haben, sie ihm aber am nächsten Tag mitteilen würde, wenn er erst einmal darüber geschlafen hatte.
Währenddessen hatte er seinem Diener Dobby aufgetragen zusammen mit den Dienstmädchen eine kleine Erbse auf die Matratze Dracos zu legen und zwanzig weitere Matratzen darauf zu platzieren.
Prinz Draco war sichtlich irritiert, als er zu Bette gehen wollte und er erst einmal einen Berg von Matratzen mit der Leiter erklimmen musste, doch ihn kümmerte es nicht weiter, was der König damit bezweckte. Narcissa Malfoy sah das Ganze jedoch mit einer Spur von Unbehagen und hoffe wirklich, der Prinz wäre das, was er vorgab zu sein.
TBC
Wird es Draco von Slytherin wirklich schaffen seine Prüfung
zu bestehen? Und wird Lucius dann das Versprechen einhalten, welches
er seiner Frau gegeben hat? Was genau das es mit dem Fluch des
Prinzen auf sich?
Dies alles und mehr erfahrt ihr, wenn ihr mir
ein Review schickt ;). Click on "Go", please!
