Fade to black
Ich hab mich entschlossen das nächste Chap ein wenig früher hoch zu laden als ich eigentlich vorhatte. Das nächste dauert dann ein bis zwei Wochen.
Und nun zu meinen Reviewern:
Stupor-mg: Erst mal DANKE Meine erste Review. Es freut mich das dir mein Schreibstil gefällt. Ich bin auch kein Freund von Geschichten in denen Harry von heute auf Morgen zum Suppermann wird, daher die Idee mit dem Magischen Doping. Was Muggel können, müssen Zauberer doch besser können oder? Die abgelegten Gedanken von Harry und Derek werden in den Späteren Kapiteln noch eine Rolle Spielen, genau wie das Mädchen aus dem Prolog. Lass dich überasschen
Alex Black5: Ich hab nichts gegen Leute die nur einsiebzig groß sind;) Ehrlich! Und die Stadt wird nicht nur von Zauberern bewohnt, aber von vielen.Die Größe von Derek hat wie (fast) alles was ich schreibe eine Bedeutung. Wird aber erst vieeel weiter hinten erklärt.
Ich bedanke mich bei allen Lesern und Wünsche viel Spass
2. Hard Work
Harry
schlief zum ersten mal seit langen ohne Alpträume. Ohne Träume
von Sirius Tod.
Vielleicht
lag es daran, das er keine Zeit hatte im Selbstmitleid zu zerfließen.
Kaum war
er erwacht, spürte er einen Ungemeinen Drang Aktiv zu sein.
Etwas zu tun.
Er zog
sich schnell an und ging eilig in die Küche, da er auch einen
Mordsmäßigen Hunger hatte.
Harry war
fest davon überzeugt, das es an dem Trank lag, den er gestern
eingenommen hatte.
Er betrat die Küche und setzte sich an den reichlich gedeckten Tisch.
Derek saß
vor dem Kamin, der sich in einer Ecke des Zimmers befand und redete
mit Jemanden, den Harry in der ersten Sekunde für Remus gehalten
hatte.
Aber er
war Jünger, etwa in Dereks Alter. Er hatte langes Braunes Haar
und intensiv Grüne Augen, die ihn an seine eigenen erinnerten.
Sie Unterhielten sich angeregt in einer Sprache, die Harry nicht verstehen konnte, wahrscheinlich Deutsch.
Der Fremde sagte etwas zu Derek, was, wie Harry vermutete sehr erheiternd sein musste.
Er konnte es an dem Tonfall erkennen.
Seine Vermutung wurde bestätigt, als Derek in schallendes Gelächter ausbrach und sich nicht mehr einkriegte.
So wie Harry vermutete würde er sich gleich auf dem Boden Rollen.
Immer noch lachend erhob sich Derek und schwang seinen Zauberstab.
Wenige Sekunden Später schwebte eine Große Sporttasche durch die Tür ins Feuer.
Dann wechselten sie noch ein Paar Worte und die Flammen bekamen wieder eine Normale Farbe als der Fremde daraus verschwand.
„Was war den so lustig wenn ich fragen darf?", fragte Harry nachdem er Derek einen guten Morgen gewünscht hatte.
Derek setzte sich über beide Ohren grinsend an den Tisch und goss sich eine Tasse Kaffee ein, ehe er antwortete.
„Das war gerade mein Partner Jarod. Er wurde genau wie ich dazu verdonnert auszubilden. Ich habe dir doch von den Nebenwirkungen des Aufbautrankes erzählt?"
Harry nickte.
„Nun einer seiner Schützlinge hat den Trank eingenommen und ist über Nacht auf über zwei Meter gewachsen. Dem passen alle seine Klamotten nicht mehr und ich hab eben ausgeholfen."
Harry nickte erheitert.
Es war wirklich eine Komische Vorstellung.
„Bist du auch durch den Trank so groß geworden?", fragte Harry neugierig.
Der
Regulator schüttelte den Kopf.
„Ne, bei
mir ist das Naturgegeben."
Harry aß mit großen Appetit und kaum dass er geendet hatte, wurde er schon von Derek wieder durch die Mangel gedreht.
Es war genau der gleiche Ablauf wie gestern
Erst
Aufwärmen, dann Gewichte stemmen, schnelle Runden laufen, wieder
Gewichte stemmen.
Dann Sit
Up's, Liegestütze und Kniebeugen. Wieder Gewichte stemmen,
immer von kurzen Pausen unterbrochen, die Derek mit seiner Stopuhr
kontrollierte.
Ab und zu
verschwand Derek für fünf Minuten und kehrte lächelnd
wieder zurück.
Nach dem
Mittagessen gingen sie nicht sofort Trainieren sondern unternahmen
den ersten Ausflug in die Stadt.
Zuvor
zauberte Derek Harrys Narbe weg, veränderte seine Augenfarbe und
die Haarfarbe, so das er sich selbst kaum erkannte.
Sie
wanderten einige Straßen weiter, wo es fast aussah wie in der
Winkelgasse. Magische Geschäfte säumten die Straßen.
Derek
erklärte das es der Magische Teil der Stadt war. Die Muggel
konnten ihn nicht sehen, geschweige denn betreten.
Sie
suchten als erstes einen Heiler auf, der Harrys Augen untersuchte und
Derek einen Zettel aushändigte.
Anschließend
wurde Harry zu einem Magischen Optiker geführt, wo Derek ihn
aufforderte sich aus den Hunderten von Brillengestellen die hier
ausgestellt wurden eines auszusuchen das ihm gefiel.
Harry entschied sich für eine Randlose Brille, die wie er fand, ihm sehr gut stand.
Der Optiker verschwand kurz, um die Gläser auf seine Sehstärke einzustellen und kehrte nach etwa fünf Minuten wieder.
Dann
suchten sie, wie Derek es bereits angekündigt hatte, ein
Kleidungsgeschäft auf.
Harry
wunderte sich, das man hier nicht nur Zaubererkleidung sondern auch
eine Große Auswahl von Muggelkleidern erwerben konnte.
„Hierzulande Tragen nicht viele Zauberer Roben. Vor allem Jüngere Generationen ziehen Muggelkleidung und Umhänge vor.", erklärte Derek als er Harrys verwundertes Gesicht sah.
Sie tigerten durch den Laden und Harry probierte alles an, was ihm gefiel.
Er wollte
all die Sachen selber bezahlen. Erstens weil er es konnte und
zweitens weil es sich einfach nicht richtig anfühlte sich all
diese Sachen schenken zu lassen.
Derek
erklärte ihm das Dumbledore dafür gesorgt hatte, dass die
entstehenden Kosten von seinem Gringotts Konto abgezogen werden
würden, daher solle er sich wegen aufkommender Schuldgefühle
keine Sorgen machen.
Und Harry nutzte die Chance die sich ihm hier bot.
Er wählte
vor allem Schwarze Sachen, was ihn dann selbst ein wenig wunderte.
Wahrscheinlich lag es daran, das er die meiste Zeit des Jahres seine
schwarzen Hogwartsroben trug und es daher gewöhnt war.
Also
wählte er auch strahlend weiße und Anschließend
grüne Kleidung, die zu seinen Augen passte wenn er wieder
zurückverwandelt wurde.
Derek
schrumpfte die Tüten, die fast barsten, zu einer Handlichen
Größe zusammen.
Anschließend besuchten sie noch einen Pup, in dem Derek sich ein Bier genehmigte, während Harry lieber bei Butterbier blieb.
Der Ältere unterhielt sich mit einigen Leuten, die er zu kennen schien, während Harry, der eh kein Wort verstand sich lieber umsah.
An den Wänden hingen Poster von einer Quidditch und auch von einer Fußballmannschaft.
Die Einrichtung wirkte gemütlich und ein Billardtisch stand in der Ecke.
Im Gegensatz zu den drei Besen, dem Eberkopf oder dem Tropfenden Kessel, wirkte die Einrichtung sehr Modern. Überhaupt, würde der Barkeeper keine Robe Tragen und würde das Qudditchposter nicht hinter dem Tresen hängen, hätte er nie Vermutet das dies ein Magischer Pup sei.
Nach einer halben Stunde schlenderten sie ins Haus zurück und Harry musste wieder Trainieren.
Der Ablauf war genau wie gestern, nur das Harry nach den Okkulumentik stunden meditieren musste um sich seiner magischen Energie bewusster zu werden.
Harry stellte sich auf diesen Tagesablauf ein. Und erste Erfolge wurden bereits Sichtbar.
Es war
kaum zu fassen wie schnell die zwei Wochen rum waren.
Harry bekam
einen richtigen Schock, als er sich zum ersten mal seit er hier
angekommen war Richtig in den Spiegel anschaute.
In seinem
Gesicht spross ein richtiger Bart. Ein drei-tage-bart.
Aber das
war nicht das erschreckende.
Sein Körper war nun Richtig gestählt, genau wie Derek es angekündigt hatte. Er hatte richtige sichtbare Muskeln und wirkte absolut nicht Mager. Er stellte sich auf die Wage, die in seinem Badezimmer lag und stellte fest das er zehn Kilo zugenommen hatte. Alles reine Muskeln.
Harry war begeistert. Er sah richtig gut aus, wie er trotz aller Bescheidenheit zugeben musste.
Gut gelaunt zog er sich an und schlenderte hinunter um zu Frühstücken.
Derek saß an seinem Platz und schlürfte Kaffee.
Harry hatte noch nie jemanden getroffen der so viel Kaffee zu sich nahm.
„Na, gut geschlafen?", fragte Derek und sah Harry scheinbar direkt in die Augen. Er nahm seine tiefschwarze Sonnenbrille niemals ab, nicht mal in der Nacht. Er hatte Harry erklärt, das es an der Verletzung lag, durch die er seine Narbe erhalten hatte. Das Auge konnte zwar geflickt werden, war aber unheimlich Lichtempfindlich. Die Sonnenbrille sei so verzaubert, das sie sich immer an die Bedingungen anpasste, so dass er normal sehen konnte, auch wenn sie von außen tief schwarz wirkte. Sähe außerdem obercool aus.
Der junge Mann spürte wie jemand die Fühler nach seinen Gedanken ausstreckte und er reagierte Intuitiv indem er die Mauer um seine Gedanken Hochriss.
„Ausgezeichnet Harry. Test bestanden."
Harry grinste ihn an.
„Ja, ich glaube die Okkulumentik hab ich jetzt drauf."
Derek nickte bestätigend und sagte: „Der erste Abschnitt deines Trainings ist damit beendet. Du bist Physisch und Psychisch in einer Top Form. Deine Nahkampffähigkeiten sind auf einem sehr guten Stand und deine Konzentrationsfähigkeit sowie dein Gefühl für deine eigene Magie sind nun sehr ausgeprägt. Zeit für Phase zwei des Trainings."
„Und wie sieht die aus?", fragte Harry neugierig.
„Offensive Magie, Defensive Magie, Stablose Magie, Waffenfertigkeiten, Psychologische Grundausbildung und die Verhaltensregeln für Einsätze und Kampfsituationen.", erklärte er gelassen.
„Also überhaupt nicht viel oder so.", erwiderte Harry leicht genervt.
Derek lachte.
„Hey, bloß nicht schlappmachen Kumpel. Du packst das schon, da bin ich mir sicher."
Harry grinste.
„Klar doch. Hab ja keine Wahl oder. Jetzt ziehe ich es auch durch."
„Genau das wollte ich hören. Und jetzt lang zu."
Harry Genoss sein Frühstück, auch wenn er bei weitem nicht mehr soviel essen konnte wie in den zwei Wochen zuvor.
Der Aufbautrank wirkte nicht mehr, also würde er sich auch nicht mehr so schnell Regenerieren.
Aber selbst unter dem Einfluss des Trankes wurden die Pausen die er einhalten musste immer seltener. Harry folgerte, dass seine Kondition sich stark verbessert hatte.
Sie begaben sich in den Fitnessraum wo Derek ihn einige Übungen zeigte die er nun Morgens und Abends eine halbe Stunde lang machen musste um seine Form zu halten. Außerdem sollte er Morgens immer eine lange Runde Laufen für seine Kondition.
Dann ging es ans eingemachte.
Derek zeigte ihm den Umgang mit dem Schwert.
„Es gibt Kreaturen gegen die hilft keine Magie. Da muss das gute alte Schwert herhalten.", erklärte Derek gut gelaunt.
Dieser Unterricht lief ähnlich wie der Nahkampf.
Er musste die erste Übung endlos lange wiederholen ehe Derek ihm die nächste zeigte, die Harry mit der ersten Kombinieren musste und so weiter.
Anschließend wurden die Lektionen im Waffenlosen Nahkampf vertieft. Derek hatte schon vor Tagen Angefangen gegen Harry anzutreten um ihn das Gefühl für die Distanzen und die Bewegungen in echten Situationen zu geben.
Anschließend kamen die ersten Lektionen in Offensiver und Defensiver Magie.
Sie begannen mit einer Bestandsaufnahme von Harrys Fähigkeiten, von denen Derek ehrlich beeindruckt war.
Dann fingen die Lektionen an.
Es war wie eine Kombination aus Verteidigung gegen die dunklen Künste, Verwandlungen und Zauberkunst.
Harry begriff sofort was Derek von ihm wollte. Durch die Meditationen hatte er ein starkes Gefühl für die Magie in sich entwickelt und es viel ihm plötzlich sehr leicht all die Fremden Zauber auszuführen. Auch wenn einiges davon stark an schwarze Magie Grenzte, wie Harry fand.
Nach gut drei Stunden in der Fluchkammer begaben sie sich nach oben zum Mittagessen.
Anschließend begann Theoretischer Unterricht, die Psychologische Grundausbildung.
Auch dazu gehörte Meditation und Konzentration. Aber noch viel mehr.
„Du musst dich immer unter Kontrolle haben, verstehst du. So beschissen es auch klingt Harry, aber du musst ein Kaltherziger Bastard sein um in jeder Situation einen kühlen Kopf zu behalten. Einige Beispiele. Du kannst in Situationen kommen in denen Unschuldige oder dir Nahestehende Menschen gefoltert oder Verletzt werden. Aber du musst dir immer über deine Motivation im klaren sein. Wenn man zum Beispiel versucht dich zu Verhören und dabei deine Freunde oder andere Unschuldige opfert und nicht dich. Das ist hart. Aber du musst dir immer im klaren darüber sein, dass wenn du redest nicht nur sie leiden oder sterben müssen, sondern noch sehr viele andere. So hart es klingt, aber es gibt Opfer die es Wert sind gebracht zu werden. Es gibt Verluste die man akzeptieren muss. Doch die wenigsten Jungen Menschen können das akzeptieren. Das ist der Grund weshalb man solche Aufgaben erst nach abgeschlossener Ausbildung erhält. Meistens mit neunzehn oder zwanzig. Aber du wirst jetzt damit klarkommen müssen. Den ob es dir passt oder nicht, ob es fair ist oder nicht. Du bist eine der Schlüsselfiguren im kommenden Kampf und niemand kann dir diese Last von den Schultern nehmen. Du kannst nur lernen damit zu leben."
Stille Folgte diesem Vorschlag.
Die Worte des Regulatoren waren schwer zu Schlucken. Unerwartet wurde Harry in seine düstere Gedankenwelt zurückgestoßen.
Er dachte wieder an seine Eltern, Cedric, Sirius. Ron, Hermine, Ginny, Neville und Luna, die er in Gefahr gebracht hatte. All die düsteren Gedanken und Schuldgefühle die er vor beginn der Ausbildung gehabt hatte kehrten mit voller Macht zurück und brachen auf ihn ein wie eine Welle.
„Lass dir Zeit damit. Ordne deine Gedanken. Das geht nicht von heute auf Morgen. Ich kann dir nur meinen Rat anbieten und dir empfehlen dich nicht für alles und jeden Verantwortlich zu fühlen. Ob du es glaubst oder nicht, aber die meisten Menschen wissen auf was für Gefahren und Risiken sie sich einlassen wenn sie sich mit dir verkehren. Vertrau den Menschen. Vertau darauf das sie Wissen was sie tun. Nun ordne deine Gedanken. Feierabend für heute."
Mit diesen Worten verließ Derek den Raum und ließ Harry in seinen Gedanken zurück...
Zum ersten mal seid langen konnte Harry nur schlecht Schlafen. Ständig kreisten Dereks Worte in seinem Kopf.
Nur wenn er in der Fluchkammer verweilte, den Schwertkampf erlernte oder von Derek über die Vorgehensweise in jeder noch so obskuren Kampfsituation lernte, konnte er seine Gedanken verbannen.
Harry musste es einfach schaffen mit sich ins Reine zu kommen. Aber die Schuldgefühle waren einfach zu erdrückend.
Es
vergingen weitere Tage.
Wie viele wusste Harry nicht. Er war wie
in Trance und hatte das Gefühl für die Zeit verloren, als
Derek ihm den nächsten schweren Brocken zu schlucken gab.
Sie überprüften in der Fluchkammer Harrys Kenntnisse und Derek war zufrieden, so das er mit der nächsten Stufe weitermachen wollte.
„Das reicht.", sagte er zu Harry als es ihm gelungen war einen sehr starken Schild um sich herum aufzubauen.
„Und nun?", fragte Harry lahm.
Dereks ewiges grinsen verblasste als er ungewöhnlich ernst erklärte: „Nun wirst du lernen wie man seinen Gegner endgültig ausschaltet."
Harry keuchte entsetzt auf, doch der Regulator hob beschwichtigend die Hand.
„Es muss sein. Du wirst es vielleicht nicht benutzen müssen, aber du musst wissen wie es geht."
„Warum muss ich so was lernen?", fragte Harry verzweifelt. Den obwohl er wusste das es seine Bestimmung war entweder Mörder oder Opfer zu sein, sträubte sich alles in ihm dagegen.
„Weil es notwendig ist dieses Wissen zu besitzen.", antwortete Derek ruhig.
„Du kämpfst gegen Menschen die deinen Tod wollen. Es gibt weit mehr als den Avaada Kedavra um jemanden zu töten. Dieser unverzeihliche Fluch ist der schmerzloseste und auch der stärkste, aber nicht der einzige. Und es reicht nun mal nicht zu wissen was es für Sprüche gibt. Um sie wirklich zu kennen und ihnen zu entgehen muss man sie beherrschen. Außerdem kommst du irgendwann in eine Situation in der Betäubungszauber einfach zu schwach sind. So hart es klingt, aber fast jeder kommt irgendwann einmal in eine Situation in der sich das Töten nicht vermeiden lässt um Unschuldige zu schützen. Der einzige der es geschafft hat nicht auf diese Mittel zurückzugreifen ist der legendäre Mad Eye Moody, aber auch er kennt all diese Möglichkeiten."
Harry dachte über Dereks Worte nach. Sie ergaben einen schrecklichen Sinn.
Wie sollte er sich gegen etwas wehren können das er nicht kannte?
Resigniert nickte er seinem Lehrer zu.
Dieser schenkte ihn ein Lächeln.
Er schwang seinen Zauberstab und Menschenähnliche Schatten erschienen um sie herum.
„Das sind unsere Dummys." erklärte Derek.„Sie dienen zu Übungszwecken, sie sind nur Illusionen."
Er schwang seinen Zauberstab und eine der Schattenfiguren wurde Sprichwörtlich in Fetzen gerissen und löste sich in Rauch auf.
Er führte eine Peitschende Bewegung aus und eine Blaue Flamme verbrannte drei der Schatten. Mit einer weiteren Peitschenden Bewegung schoss er einen Blauen Lichtstrahl ab, der einige der Figuren buchstäblich zerstückelte.
Mit einer weiteren Fließenden Bewegung beschwor er eine Vielzahl silberner Kugeln in Murmelgröße, die um ihn herum schwirrten.
Derek ballte seine linke Hand zu einer Faust und die Kugeln schossen mit unglaublicher Geschwindigkeit im Raum herum und zerfetzten die übrigen Dummys innerhalb von Sekunden.
Harry folgte dieser Vorführung mit Entsetzen in den Augen.
„Nur ein paar der vielen Möglichkeiten.", erklärte der Ältere Sachlich.
„Schrecklich...", murmelte Harry.
Derek nickte ernst.
„Nicht schön, nicht nett. Diese Flüche haben nur einen Zweck. Töten und zerstören. Und es gibt viel zu viele von ihnen. Nun denn...", Derek seufzte „fangen wir an!"
Nun lernte Harry die schmutzige Magie die er Verachtete und verabscheute. Zauber die nur dazu da waren um zu töten. Es war schwer zu akzeptieren das er schwarze Magie beherrschen musste. Sie war es doch, die er bekämpfte. Wie sollte das gute Siegen wenn sie die gleichen Mittel wie die Todesser einsetzten?
Aber Derek meinte nur: „Nur weil ein Zauberer keine schwarze Magie einsetzt heißt es nicht, dass er sie nicht beherrscht. Gilt übrigens sogar für Dumbledore."
Also lernte Harry, in der Absicht so etwas nie gebrauchen zu müssen aber es zu kennen, es zu beherrschen und zu verstehen.
Erfreulicher waren die Lektionen in Stab und Formelloser Magie, für die Harry eine Begabung zu entwickeln schien, da Derek von seinen schnellen Fortschritten wirklich begeistert war.
Die Tage vergingen und Harry begann den Gedanken an die Opfer zu akzeptieren. Er würde nun mal damit Leben müssen, wie er schon mit so vielem anderen lebte. Dubmbledore hatte ihm ja gesagt das er schwere Bürden zu tragen hatte.
Derek bemerkte das sein Schützling sich aus seiner Trüben Gedankenwelt zu lösen begann und unterstütze ihn wo es nur ging.
Und Harry ging es bald wieder prächtig. Er fühlte sich stark, gesund und mächtig. Nun da sich auch seine Laune besserte und er ein Resümee aus dem bereits erlernten zog, wunderte er sich ehrlich wie schnell und gründlich er diese Masse an Wissen und Fertigkeit erworben hatte.
Er beherrschte nun mächtige Zauber, und die, die er bereits vorher konnte waren unglaublich stark geworden.
Er hatte gar nicht gemerkt wie die Tage vergingen, bis er eines Tages Aufstand um zu trainieren und es bemerkte.
Wie immer duschte er sich und zog seine Trainingskleidung an ehe er zum Frühstück in die Küche schlenderte.
Ein
ungewohntes Stimmengewirr drang aus der Küche zu ihm. Erst war
er verwirrt.
In all den
Wochen waren er und Derek allein im Haus gewesen.
Er betrat die Küche, als ihm ein vielstimmiges: „Alles Gute zum Geburtstag Harry.", entgegenschallte.
Harry war sehr überrascht.
Die Küche war Prall gefüllt mit Menschen.
Am nächsten stand ihm Derek, der den Arm um eine sehr schöne Frau mit schwarzem Haar und Haselnussbraune Augen gelegt hatte. Er stellte sie als seine Ehefrau Amy vor. Auch Jarod war anwesend und grinste ihn schelmisch an.
„Der berühmte Potter also? Hoffe du bist noch ganz.", sagte er als er ihm die Hand reichte um zu gratulieren.
Er hatte ähnlich wie Derek sehr Rocker mäßige Klamotten an, und Remus der direkt neben ihm stand um Harry ebenfalls zu gratulieren sah aus wie ein Älterer Bruder.
Tonks war ebenfalls anwesend. Heute hatte die Junge Aurorin Strahlend weißes und langes Haar (was ihr Ähnlichkeit mit Fluer Delacour verlieh) und schenkte ihm ein Strahlendes Lächeln.
Dann erkannte Harry einen über zwei Meter Großen und ziemlich breiten Mann mit Roten Harren, das ihn augenblicklich an die Weasleys erinnerte.
Als der Mann sich umdrehte bekam Harry einen Schock, um es milde Auszudrücken.
Er hatte
sich verändert.
Seine Nase war bei weitem nicht mehr so lang
wie Früher. Er ähnelte mehr seinem Älteren Bruder
Bill, auch wenn er viel Größer und muskulöser war.
Dennoch erkannte er seinen besten Freund sofort wieder.
„Ron?", fragte Harry entsetzt.
„Harry? Mann! Wie siehst du den aus?"
Noch bevor er reagieren konnte hatte sein Freund ihn in die Arme geschlossen und Brach ihn fast die Rippen.
„Las ihn los Ron! Ich will auch! Ich auch!", rief eine Freudige Stimme die er sofort als Hermines erkannte.
Ron ließ von ihm ab. Doch kaum das Harry wieder auf eigenen Beinen stand wurde er fast von seiner besten Freundin umgerissen.
„Harry, Herzlichen Glückwunsch..."
