Fade to black
Disclaimer (Mal wieder!) Um es in Musikersprache auszudrücken, die Tonleiter gehört Joane K. Rowling. Ichspiele nur drauf.
Danke Für die Reviews, auch wenn es dieses mal nur zwei sind :-( schnief Ich Update wieder in der Hoffnung das noch andere lesen. Ich reiss mir hier gerade den Anus auf. Doofe Maloche und dann auch noch im hintersten Rumänien. Nun gut, da ich nicht soviel Geld habe um jeden Abend die Kneipen unsicher zu machen, Schreibe ich Fleißig weiter. Bin schon viel weiter als hier, da kommt noch einiges auf eiuch zu.
Zu diesem Chap, einige wichtige Fragen werden nun beantwortet. Ich hoffe ich werde nicht zu ausführlich
Stupor.mg -
Also, eine Lily/Harry Story wird es nicht gerade, zumindest nicht in
dem Sinne wie du vielleicht meinst, aber Lesen soll helfen ;-) Und was
heisst Prüde? Wenn mich ein fünfzehnjähriges Mädchen Fragen würde, was
es bedeutet das sie zwischen den Beinen Blutet, würde ich vor Scham
Implodieren und ich muss sagen, das ich ne dierekte Sau bin, aber das
würd mich aus dem Kobzept reissen
Zum Genre, das wechselt aber ihr werdet noch öfter in den Genuss meines schwarzen Humors kommen. Versprochen ;-)
Star Heyoka - Interessant auf was ihr da gekommen seid. Aber diese Pairing Frage wird zufälligerweise am Ende dieses Chaps gelöst, also lesen ;-) .
Viel Spass und bitte mehr Reviews mitleidigdreinschau
Les a Fant Terrible
Harry und
Ron. Schlenderten über die Ländereien zu Hagrids Hütte.
Es war bereits Später Nachmittag und sie hatten bisher noch
nicht die Zeit gefunden ihren großen Freund zu besuchen.
Harry
klopfte fest gegen die Tür. Er und Ron waren sehr erleichtert
diesen ‚Frauengesprächen' entkommen zu sein.
Er
verspürte nicht die geringste Lust einen Teenager aufzuklären.
Mal abgesehen davon, dass diese Thematik für ihn wirklich
verdammt Peinlich war.
Aus der
Hütte ertönte das Laute Gebell von Fang und nur wenig
später öffnete Hagrid die Tür und strahlte die beiden
an, als er sie erkannte.
„Harry, Ron. Wird auch verdammt noch mal Zeit das ihr mich mal besucht! Ich dachte schon ihr hättet vergessen wo ich wohne.", gluckste der Halbriese und lies die beiden Jungen ein, die von einem Begeisterten Fang begrüßt wurden.
„Wollt ihr ne Tasse Tee?"
„Sehr gerne Hagrid.", erwiderte Harry und setzte sich an den geschruppten Holztisch.
Hagrid begann sofort Wasser aufzusetzen und Tassen vor ihnen hinzustellen.
„War vor kurzem bei Dumbledore. Verdammt gute Nachricht das mit Sirius.", sagte Hagrid strahlend als er sich den Jungen zuwandte und einen Teller mit seinen berüchtigten Steinharten Keksen vor ihnen Abstellte.
Harry lächelte ein wenig versonnen und erwiderte: „Da hast du Recht. Ich freue mich wirklich das er nicht Tot ist."
„Aber dieser Todesserangriff in Hogsmeade.", knurrte Hagrid. „Der hat mich verdammt noch mal aufgeregt. Wenn ich dabei gewesen wäre, hätte ich diesen Kerlen alle Rippen herausgerissen! Wie geht es Hermine und Sara? Mir wurde gesagt das sie vom Cruciatus Fluch getroffen worden sind."
Ron lächelte und antwortete: „Es geht ihnen wieder einigermaßen."
„Werd sie mal im Krankenflügel besuchen müssen.", meinte Hagrid und schenkte ihnen Tee ein.
Sie alle nahmen ein Schluck aus der Tasse. Dann wandte Hagrid seine Aufmerksamkeit wieder seinen Besuchern zu und fragte: „Und? Was treibt euch beide hier her?"
Ron grinste und fragte: „Du weißt über unseren ‚Gast' bescheid?"
Hagrid
nickte ernst.
„Du
meinst die Überläuferin, Lily? Dr. Fischer hat mir einiges
über sie erzählt als wir grade im Wald waren. Auch das
Harry auf sie aufpassen soll."
Harry hob
verwundert den Kopf.
„Wieso
war Amy mit dir im Wald?"
Hagrid gluckste und antwortete: „Sie hilft mir n' bisschen mit Gwarp. Sie kann die Riesensprache und ist dabei ihm Englisch beizubringen. Er ist jetzt ganz anders als im letzten Jahr. Richtig Höflich ist er geworden, der Gwarp."
Ron und Harry warfen sich einen Ungläubigen Blick zu, bei dem Hagrid leicht grinsen musste.
„Aber um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen, warum seid ihr nicht bei den Mädchen?"
„Tja.", erwiderte Harry leicht verlegen. „Ich sollte eigentlich auf Lily aufpassen. Ich habe sie aber oben gelassen bei Hermine und Sara. Weißt du Hagrid, die Leute bei denen Lily bisher Leben musste scheinen ihr nicht viel erklärt zu haben."
„Darunter einige Aspekte die ein heranwachsendes Mädchen eigentlich wissen sollte.", ergänzte Ron mit einem grinsen.
Hagrid sah
sie Fragend an.
„Und das
heißt im Klartext?"
Harry errötete leicht und erwiderte: „Also im Klartext klärt Hermine sie darüber auf warum sie ihre Regel hat und was das überhaupt ist. Ich denke das Sie bei der Gelegenheit auch das Thema mit den Bienen und den Blumen anschneiden werden."
Hagrid
gluckste.
„Das
heißt sie führen ein Frauengespräch, Weiberkram ne?"
Ron nickte und sagte: „Du hättest Harry sehen sollen, als Lily ihn gefragt hat was es den bedeuten würde, das sie zwischen den Beinen blutet. Er wäre fast vor Scham Implodiert."
„Ha, ha.", erwiderte Harry lustlos.
Hagrid gluckste erneut und erklärte: „Na, wenigstens hat es dafür gesorgt, das ihr mich mal besucht. Ich muss euch doch Fragen, wie euer Sommer unter der Knute so war."
Von da an
plauderten sie über Harrys und Rons Erfahrungen in Deutschland,
wie der neue Unterricht so verlief und natürlich über
Quidditch.
Harry war
sehr zuversichtlich für das erste Spiel gegen Ravenclaw, da er
mit der Leistung des neuen Teams Größtenteils zufrieden
war. Doch er hatte noch bedenken wie sie sich in einem wirklichen
Spiel verhalten würden.
„Jau,
der Druck ist wirklich Höllisch.", gab Ron zu, der im letzten
Jahr seine eigenen Erfahrungen zu diesem Thema machen durfte.
Das Lied
‚Weasley ist unser King' hatte er noch immer nicht vergessen
können. Genau so wenig wie die Erniedrigung die mit diesen
Erfahrungen einher gingen.
„Ach, die werden's schon packen.", meinte Hagrid zuversichtlich. „Schließlich bist du der Kapitän Harry. Was soll das noch schief gehen?"
Harry mochte es noch immer nicht wenn man ihn zu sehr in den Mittelpunkt stellte und erwiderte nur: „Jaaah, immer schön optimistisch bleiben."
„Genau, wenn wir letztes Jahr mit Reserve Spielern gewinnen konnten, werden wir's dieses Jahr auch schaffen. Vor allem weil du wieder Spielen darfst.", meinte Ron überzeugt.
„Schätze du hast Recht.", gab Harry zurück.
Er blickte
auf seine Armbanduhr und stellte überrascht fest, das sie seid
beinahe drei Stunden hier waren.
„Bei
Merlin. Es ist ja schon fast neun Uhr. Wir haben das Abendessen
verpasst.", sagte er laut.
„Oh, da haben wir uns ja ganz schön verquatscht.", sagte Hagrid erschrocken. Ich wollte eigentlich Gwarp noch mal besuchen. Wollt ihr vielleicht mit?"
„Nein, danke Hagrid. Ich denke wir holen uns in der Küche was zu essen und gehen dann noch mal kurz im Krankenflügel vorbei bevor die Sperrstunde anfängt.", erwiderte Harry.
„Na dann
mal los ihr Halunken. Kommt doch noch mal vorbei wenn es Mine und
Sara wieder besser geht."
Mit diesen
Worten ergriff Hagrid seine Armbrust und schlenderte mit ihnen zur
Tür.
Draußen
trennten sie sich dann. Harry und Ron gingen hinauf zum Schloss,
während Hagrid sich mit Fang in Richtung des Verbotenen Waldes
wandte.
„Ich frage mich ob die Zentauren noch immer so sauer wegen Firenze sind.", sagte Harry.
Ron
runzelte die Stirn.
„Keine
Ahnung, aber ich denke die haben sich abgeregt. Ansonsten würde
Hagrid wohl nicht mehr in den Wald gehen oder?"
„Du kennst doch Hagrid.", kommentierte Harry und die beiden Jungen mussten lachen.
„So lange er nicht wieder mit nem Norwegischen Stachelbuckel oder einem Knallrümpfigen
Kröter auftrumpft ist es mir eigentlich egal.", erwiderte Ron.
Sie
begaben sich in die Küche und aßen etwas. Anschließend
schlenderten sie in den Krankenflügel. Hermine und Sara waren
alleine.
„Wo ist
den Lily geblieben?", fragte Ron.
„Amy hat sie abgeholt. Wo wart ihr den die ganze Zeit.", fragte Hermine.
„Bei Hagrid. Tut uns leid, aber wir haben uns n' bisschen Verquatscht.", antwortete Harry.
„Dumbledore sucht nach dir. Er bat uns dir auszurichten das du in sein Büro kommen sollst, sobald wir dich sehen."
Harry war
überrascht. Was konnte Dumbledore von ihm wollen.
"Vollidiot',
schimpfte er sich selbst. Es ging garantiert um Sirius. Was konnte es
denn sonst sein.
Überraschenderweise spürte er Panik in sich aufsteigen.
„Harry?"
Was wenn Sirius doch gestorben war? Was wenn er lebte? Was sollte er tun.
„Äh, Harry?"
Panik. Er hatte ganz eindeutig Panik davor zu Dumbledore zu gehen.
„HARRY?"
„Was?"
Harry sah zu Ron, der ganz eindeutig einen besorgten Blick aufgesetzt hatte.
„Ist alles in Ordnung? Weilst du noch unter uns?"
„Ja klar. Was soll dass Ron?"
„Nichts. Du warst nur gerade ziemlich…Äh."
„Abwesend.", ergänzte Hermine.
„Genau das meinte ich.", sagte Ron.
Harry schüttelte sich und klärte seine Gedanken.
„Ich gehe lieber zu Dumbledore.", sagte er abwesend. „Wir sehen uns."
Mit diesen Worten und den Kopf voller Gedanken schlenderte Harry aus dem Krankenflügel.
Ron sah ihm mit einem Kopfschütteln nach.
„Also langsam mache ich mir ernsthafte sorgen.", sagte er.
„Ich weiß.", seufzte Hermine. „Wieder passiert ihm so viel. An seiner Stelle hätte ich auch Panik."
„Du weißt es nicht, aber als ihr Bewusstlos wart, hatten wir ne kleine Unterhaltung. Ich glaube viel mehr kann er nicht verpacken. Das kann doch nicht gut gehen."
Hermine nickte.
„Er wird irgendwann explodieren, darauf sollten wir uns einstellen.", gab sie zu.
„Was meinst du Sara?"
Die angesprochene war ein wenig überrascht. Sie hatte die drei Beobachtet. Sie hatten eine fast symbiotische Beziehung zueinander in der jeder seinen Platz hat. Das sie jetzt nach ihrer Meinung gefragt wurde war erschreckend wie wundervoll zugleich.
„Ich halte mich da lieber Raus. Ich meine ihr seid ihr. Ihr habt etwas ganz besonderes. Ich kenne euch nicht lang genug und möchte lieber nicht rein reden."
„Bullshit!", erwiderte Ron. „Wenn wir dich fragen, kannst du Ruhig deine Meinung sagen. Bloß weil wir uns so lange kennen heißt es nicht das wir nicht auch andere Menschen in unser Leben lassen."
„Genau. Wir mögen dich und haben dir schon vieles anvertraut. Denk an Sirius. Wir Vertrauen dir, du bist unsere Freundin.", stimmte Hermine zu.
Sara musste lächeln und antwortete auf Rons Frage: „Seid einfach für ihn da wenn er euch braucht. Das ist alles was ich dazu sagen kann…"
Mit jedem Schritt wurde der Knoten in Harrys Brust Größer. Was wenn die Befreiungsaktion misslungen ist? Was ist wenn sie gelungen ist? Was sollte er fühlen oder denken. Es klang einfach zu perfekt.
Sirius lebt noch. Sirius lebt. Nachdem er Wochen gebraucht hatte um auszusprechen das er tot ist, musste er nun akzeptieren, dass er lebt. Das war fast genauso schwer. Aber die Größte Angst die in ihm Tobte, ihn von innern heraus verzehrte, war die Furcht vor einem weiteren Verlust an Hoffnung.
So wie es schien wurde ihm alles Glück was er erlebte nur gegeben, damit man es ihm wieder wegnehmen konnte.
Er erreichte den Wasserspeier und murmelte das Passwort.
Noch zehn Schritte.
Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn.
Noch sechs Schritte.
Die Panik in seiner Brust schien exponentiell zu wachsen je näher diese Braune Eichentür kam.
Noch zwei Schritte.
Noch einer.
Er konnte die Hand ausstrecken um anzuklopfen.
Er war da.
Warum war er nur so ängstlich?
Langsam hob er die Hand und klopfte. Er spürte die Berührung auf dem Holz erschreckend überdeutlich.
Er hörte Dumbledores Stimme, die ihn hereinbat.
Langsam ergriff er die Türklinke und drückte sie herunter.
Die Panik schien in seiner Brust zu explodieren.
Er schob die schwere Tür auf und konnte endlich in den Raum Blicken.
Dumbledore saß an seinem Schreibtisch und lächelte ihm Freundlich entgegen.
Derek
stand direkt davor und grinste ebenfalls. Er trug seine Sonnenbrille
nicht und wirkte seltsam nackt ohne sie. Harry hätte ihn erst
für Sirius gehalten, wäre da nicht seine Größe
gewesen und die Tatsache, das sein Auge genau den gleichen
smaragdgrünen Farbton aufwies, wie seine eigenen Augen. Dereks
Verletztes Auge hatte er hinter einer Improvisierten Augenklappe
verborgen. Sein Rechter Arm war dick bandagiert und hing in einer
Schlinge.
Harry
betrat den Raum. Seine Unsicherheit schien sich auf seine Muskeln
auszudehnen. Er konnte einfach nicht aufhören zu zittern.
Hinter
Derek trat ein Mann hervor.
Es kam
Harry so unwirklich, so realitätsfremd vor. Dort stand er.
War das
ein Traum? Wenn ja, dann war es ein guter Traum den Sirius grinste
breit als er seinen Patensohn erkannte.
„Harry? Wie siehst du den aus?", fragte er.
Der Junge Mann konnte es nicht glauben. Er stand vor ihm und dennoch. Es war zu schön, zu perfekt um Wirklichkeit zu sein.
Doch ehe
Harry überhaupt Nachdenken konnte, war er hervorgeeilt und hatte
seinen Paten in die Arme geschlossen.
Seine
Augen brannten und Tränen entwichen ihnen. Doch das war egal.
Jeder stolz den ein Jugendlicher wie er normalerweise empfand war
Nebensache. Unwichtig und vergessen, genau wie alle Vorbehalte die er
vielleicht gehegt hatte oder nicht zu hegen gewagt hatte.
Er hatte
seinen Paten wieder, den Menschen der seinem Vater vielleicht am
nächsten kam. Den Menschen der ihm Hoffnung und Rat gegeben
hatte. Er war echt.
Harry
konnte ihn fühlen. Ein Mann aus Fleisch und Blut.
Es war
fast, als hätte man ihm seine Eltern wiedergegeben. Harry konnte
dieses unheimliche Gefühl des Glücks das wie Blut durch
seine Adern strömte nicht in Worte fassen.
Erst jetzt
wurde ihm wirklich klar wie sehr er ihm gefehlt hatte.
Ein Teil
von Harry, der gestorben war, wurde wiedergeboren.
Sirius
fasste ihn an den Schultern und drückte ihn von sich weg.
Harry erkannte das auch ihm die Tränen entwichen, aber es schien Sirius nicht zu kümmern. Er sah ihn nur mit einem seligen Lächeln an und sagte: „Lass dich anschauen! Du hast dich stark verändert."
Harry
grinste wie ein blöder.
„Du aber
auch.", erwiderte Harry.
Seine
Stimme zitterte vor Freude und ungetrübten Glück als er
diese Worte Sprach. Und es stimmte.
Sirius sah wirklich sehr gut aus. Er wirkte Jünger und gesünder als jemals zuvor. Er war zwar ein wenig mager, aber seine strahlend blauen Augen sprühten geradezu vor Leben.
„Wie ist das nur möglich.", fragte Harry, der von der ganzen Situation noch ein wenig überfordert schien.
Sirius
grinste.
„Da
staunst du nicht? Brandneuer Körper, garantiert nicht gebraucht
und gut gepflegt."
„Neuer Körper?", fragte Harry ungläubig.
Sirius
grinste.
„Das
sollte lieber der Große da erklären. Ich habe zwar meine
eigenen Theorien, aber die sind nichts wert wenn du nicht die
Hintergründe kennst."
Harry
nickte und wandte sich dem Großen Regulatoren zu, der sich
zusammen mit Dumbledore in eine Ecke zurückgezogen hatte um
ihnen ein wenig Privatsphäre zu gewähren.
Dieser sah
Harry an und erklärte: „Morgen. Ihr beide solltet erst mal
euer Wiedersehen feiern. Albus wie sieht es aus? Wird der Unterricht
Morgen wieder aufgenommen?"
Dumbledore
schüttelte den Kopf.
„Wir müssen die Schutzzauber noch ein wenig verstärken. Außerdem muss ich mich mit Fudge treffen um neue Sicherheitsmaßnahmen zu besprechen. Ihr könnt euch also am Morgigen Tag noch ein wenig der Untätigkeit erfreuen."
„Dann gönn ich mir jetzt ne Mütze schlaf.", erwiderte Derek gelassen.
„Wir treffen uns Morgen Mittag in meinem Büro. Dort wirst du alles erfahren."
Mit diesen
Worten drehte er sich um und verlies das Zimmer.
Harry fiel
auf, das er ein wenig unsicher auf den Beinen war.
„Muss ja
ziemlich hart gewesen sein.", kommentierte er.
Sirius
nickte ernst.
„Vor ein
paar Tagen bin ich Aufgeflogen, deshalb wurden die
Sicherheitsmaßnahmen in der Parzelle verstärkt. So wie es
aussah hatten die Regulatoren nicht mit einer ganzen Kompanie von
schwarzen Magiern gerechnet."
Harry wirkte beunruhigt.
„Keine Sorge, niemand starb, aber es gab einige Verletzte.", sagte Dumbledore.
„Ich
lasse euch beide eine Weile allein. Ihr könnt ungestört
Reden. Viel Vergnügen."
Der alte
Schuldirektor zwinkerte ihnen zu und verließ das Zimmer durch
eine Verborgene Tür, die sich auf seinen Befehl hin öffnete.
Sirius sah
Harry erneut an.
„Wir
sollten uns setzen, meinst du nicht?"
Harry nickte und lies sich seufzend in einen der bequemen Sessel sinken. Sirius setzte sich ihm gegenüber und forderte: „Erst mal will ich von dir alles wissen was in der Zwischenzeit passiert ist. Wie bist du nur so eine Sportskanone gewordenen?"
Sie
redeten bis weit nach Mitternacht.
Harry
erzählte ihm einfach alles.
Wie sie
aus der Mysteriumsabteilung entkommen waren. Wie Dumbledore sich mit
Voldemort duelliert hatte. Die Trauer, sein Training im Sommer. Seine
Sonderprivilegien, die ZAG's, Seinen Unterricht, Quidditch, einfach
alles was es zu wissen gab. Er erzählte von Sara, wie er mit
Lily zurechtkam und noch einiges mehr.
Sirius saß
einfach nur mit einem seligen Lächeln im Gesicht an und warf nur
ab und zu eine Frage ein.
Es war
einfach nur wunderbar ihn wieder zu haben und mit ihm sprechen zu
können.
Nach einer
ganzen Weile blickte Sirius auf ein Instrument an Dumbledores Wand,
welches Harry am ehesten als Lunaskop beschreiben würde.
„Herrje Harry. Es ist schon fast zwei Uhr. Wir sollten langsam Schluss machen. Das wird für uns beide ein ziemlich anstrengender Tag werden."
Harry nickte widerwillig.
„Es ist wohl so.", seufzte er.
„Wir sehen uns später. Ich werde dabei sein wenn Derek dir alles erklärt. Schlaf gut Harry."
„Das werde ich.", erwiderte dieser fröhlich.
Ja, das würde er.
Harry
wusste nicht, wie er in seinen Schlafraum gekommen war. Alles hatte
sich in einen angenehmen Nebel des Glücks gehüllt, der sich
so bald nicht Lichten würde.
Er wurde
gegen zehn Uhr am nächste Tag wach und schlenderte frohen Mutes
in den Gemeinschaftsraum.
Seine
Mitschüler sahen ihn einigermaßen bestürzt an.
Schließlich wussten sie nicht das er seinen Paten wiederhatte.
Sie dachten er müsse zornig oder besorgt sein, wo doch Hermine
und Sara vor zwei Tagen von Todessern angegriffen worden waren. Und
das noch vor seiner Nase.
Glücklicherweise schien niemand den Mut aufzubringen, Harry auf das Thema anzusprechen und ihm war es Recht so.
Er lenkte
seine Schritte in den Krankenflügel, wo er wie erwartet Ron
vorfand, der in ein Gespräch mit Sara vertieft zu sein schien.
Hermine
versuchte sich mit einem Buch abzulenken, doch Harry fiel sofort auf,
das ihre Augen sich nicht bewegten.
Die drei
sahen auf als er den Raum betrat.
„Harry? Du siehst so glücklich aus.", stellte Hermine sofort fest.
Harry grinste von einem Ohr zum anderen.
„Es ist wahr.", hauchte er. „Er ist wieder da."
Jeder wusste wer ‚er' war. Diese Eröffnung hatte eingeschlagen wie eine Bombe.
„Wirklich?", flüsterte Hermine.
Ron grinste und Sara wusste wohl nicht was sie davon zu halten hatte.
„Er ist wieder da eh?", fragte Ron.
„Ich freue mich für dich.", sagte Hermine und strahlte so glücklich wie er sie nie zuvor gesehen hatte (Einschließlich bestandener ZAG's).
Jetzt erst wurde ihm bewusst, das es auch sie getroffen hatte Sirius zu verlieren. Aber er war zu glücklich um ernsthaft darüber Nachzudenken.
„Danke.", sagte er einfach.
„Lily hat nach dir gefragt.", sagte Ron. „Sie ist mit Amy heute Morgen aufgebrochen. Sie wollten ihr was zum anziehen kaufen. Die Todesserrobe ist halt nicht ganz passend."
Harry nickte.
„Wird auch Zeit das sie mal was bekommt.", erwiderte er und blickte auf seine Uhr.
„Hast du noch irgendetwas wichtiges vor?", fragte Hermine.
Ehe er antworten konnte ging ihm etwas durch den Kopf.
‚Du bist nicht alleine. Du hast eine Familie.'
Harry hatte keine Ahnung wo das herkam, aber in diesem Moment fasste er einen Entschluss.
„Ich bin mit Derek verabredet. Er will mir alles erklären. Was es mit den Les a Fant Terrible auf sich hat und so weiter. Und ich möchte euch Fragen, ob ihr mich begleiten wollt."
Die drei sahen ihn erstaunt an.
„Äh, Harry. Sie sagten doch es würde nur dich betreffen. Vielleicht ist es keine so gute Idee wenn wir mitkommen.", gab Hermine zu bedenken.
Doch der Junge Mann winkte ab.
„Ich will es aber. Es wird schwer werden, das hat Sirius mir angekündigt. Und ich möchte es mit den Menschen teilen, die mir wichtig sind. Ihr könnt mir helfen. Und Sara, schau nicht so verlegen. Ich möchte das du auch mitkommst."
„Warum?", fragte sie erstaunt.
„Weil ich dir Vertraue. Und frag bloß nicht warum, ich tu's einfach."
„Ich fühle mich durch dein vertrauen sehr geehrt.", gab sie zu.
„Na dann abgemacht. Wie regeln wir das mit Pomfrey?"
Ron grinste.
„Wie es der Zufall so will werden die beiden gleich entlassen. Madame Pomfrey wollte nur noch einige Heiltränke besorgen die sie noch einnehmen müssen, dann können sie gehen."
Harry grinste.
„Das trifft sich ja gut."
Es dauerte
dennoch eine ganze Stunde bis Madame Pomfrey alle ihre Untersuchungen
beendet hatte.
Erleichtert
verließen die Mädchen mit den Jungen zusammen den
Krankensaal.
Im
Gryffindor Turm gab es eine Menge Glückwünsche zur Genesung
und eine Menge Fragen, die die vier so gut sie konnten beantworteten.
Ehe sie es
sich versahen, war es schon zehn vor zwölf und sie mussten sich
beeilen um in Dereks Büro zu kommen.
Wieder
spürte Harry eine ansteigende Nervosität in sich.
Er hatte
das untrügliche Gefühl das sich sein Leben wieder einmal
verändern würde, unwiderruflich.
Er war
sehr froh, das er seiner Plötzlichen Eingebung gefolgt war und
seine Freunde mitgebracht hatte. Er hatte das Gefühl das er ihre
Unterstützung brauchen würde.
Derek war
ein wenig verblüfft darüber, das Harry seine Freunde
mitgebracht hatte. Er trug wieder eine Sonnenbrille, den Arm hatte er
allerdings immer noch in einer Schlinge.
„Äh, Harry? Bist du sicher das sie es hören sollen. Es wird ziemlich eklig, wenn ich das mal so ausdrücken darf."
„Ich bin sicher das es das wird und trotzdem. Ich will nicht alleine sein.", erwiderte Harry.
„Wie sieht es mit Sara aus? Weiß sie bescheid wegen…?"
Harry nickte.
„Wir haben sie vollkommen eingeweiht."
Derek nickte und sagte an Sara gewandt: „Darf ich dir hiermit den berüchtigten Sirius Black vorstellen?"
Sirius kam
aus einer verborgenen Tür und grinste ihnen entgegen.
Hermine
kreischte und fiel ihm mit Tränenden Augen in die Arme.
Ron
schüttelte den Kopf und wischte verstohlen eine Träne aus
dem Augenwinkel, ehe er auf Sirius zuschritt.
Die
Gesichtszüge der beiden waren Albumsreif, um es mal so
auszudrücken.
„Ich kann's immer noch nicht glauben.", sagte Ron und reichte Sirius die Hand.
„Und was soll ich erst sagen?", erwiderte Sirius. „Mensch Ron? Ich wollte es nicht glauben als Harry es erzählt hatte. Aber du bist wirklich n' Riese geworden."
Ron grinste und deutete eine kleine Verbeugung an.
„Du musst Sara sein?", sagte Sirius und wandte sich der letzten in der Gruppe zu.
Sie errötete und reichte ihm unsicher die Hand.
„Ich hätte nie erwartet, das es mich freuen würde sie kennen zu lernen Mr. Black.", sagte sie schüchtern.
„Einfach nur Sirius. Freut mich auch.", erwiderte der Ex Häftling lässig.
Derek hatte sich ein wenig im Hintergrund gehalten und werkelte jetzt an einer Thermokanne herum.
„Möchte jemand was? Kaffee, Tee?"
Nachdem
alle mit Heißgetränken versorgt worden waren, setzen sie
sich auf die bequemen Stühle, die Harry heraufbeschwor,
woraufhin Sirius sehr beeindruckt aussah.
Derek nahm
einen tiefen Schluck aus seiner Tasse.
„Harry, das wird jetzt schwer für dich. Mach dich auf das allerschlimmste gefasst. Und wenn du drauf eingestellt bist, rechne damit das es noch beschissener wird."
Harry
nickte grimmig. Sirius Ausdruck war undeutbar und die anderen drei
sahen ihn mitleidig an.
Derek
seufzte und sagte: „Ich beginne wohl am Anfang. Das liegt
allerdings eine ziemlich lange Zeit zurück. Im zweiten Weltkrieg
um genau zu sein. Die Wurzel allen Übels ist bekannt als
Karl-Heinz Grindelwald."
„Der den Dumbledore besiegt hat?", fragte Harry überrascht.
„Ja, damals war Albus noch Major im Regulatorenkorps. Er war so ziemlich der erste der Grindelwald als Bedrohung empfand. Die meisten Zauberer dachten er wäre nur ein Spinner, der einem Muggel half. Sein Angriff erfolgte schnell und Vernichtend. Es waren Schlimme Zeiten."
Derek nahm einen tiefen Schluck aus seiner Tasse und fuhr fort: „Hitler und Grindelwald teilten eine Ansicht, die des Reinen Blutes, wenn auch in verschiedener Hinsicht, aber sie verbündeten sich. Was nicht allgemein bekannt ist, ist die Tatsache, das Grindelwald ein Genie war. Seine Leidenschaft galt einer Wissenschaft die heute als Genetik bekannt ist. Das Ziel war es, den perfekten Reinblütler zu schaffen. Hitler verfolgte mit seinem Zuchtprogramm für Arier eine ähnliche Richtung. Er hatte seinen Trumpf in der Form des Monsters Dr. Mengele. Da hatten sich zwei gefunden. Grindelwald und Mengele führten gemeinsam an Muggelgeborenen, Juden und Halbblütern schreckliche Versuche durch. Die Dementoren sind eines ihrer Ergebnisse."
Alle keuchten entsetzt auf.
„Willst du damit sagen…?", fragte Hermine mit zitternder Stimme.
„Ja.", unterbrach Sirius. „Dementoren waren einst unschuldige, gequälte Menschen."
„So etwas hätte ich nie...?", sagte Ron entsetzt.
„Ich habe gesagt das es hart wird! Das ist nur eines von vielen Verbrechen.", warf Derek ein.
„Nun wie dem auch sei, Grindelwald wurde besiegt und von Albus Persönlich getötet. Aber sein Wissen starb nicht mit ihm. Er hatte einen Sohn, Alfons. Dieser tauchte unter und wurde viele Jahre später gefunden von einem gewissen Tom Riddle, besser bekannt als Voldemort. Das war die Geburt einer neuen dunklen Partnerschaft. Sie teilten wie Hitler und Grindelwald Senior die gleichen Ziele. Seine heutige Form erhielt Voldemort durch Genetische Manipulationen und dunkle Rituale, die das Ergebnis aus Grindelwald Juniors Forschungen waren. Er wollte den Tod besiegen und sie waren auf dem besten Weg es zu schaffen. Dann begann der Aufstieg des dunklen Ordens. Voldemort brauchte aber Soldaten um einen Krieg zu führen und es wiederstrebte ihm seine Kostbaren Reinblütler zu verheizen. Dafür sollten andere herhalten. Er und Grindelwald begannen 1968 mit einem Zuchtprogramm das an Mengeles Arier Programm angelehnt war, der Vorläufer von Les a Fant Terrible. Sie wollten ihre stärksten und treusten Todesser Klonen. Zur Information, Voldemort trat damals noch nicht Aggressiv auf sondern eher als Politiker mit Radikalen Ansichten. Er fand Großen Zuspruch, während er insgeheim von der Weltherrschaft träumte. Dafür brauchte er seine Klonarmee, aber es war ein Fehlschlag."
„Wieso? Lily hat doch von Klonen erzählt.", warf Harry ein.
Derek grinste.
„Das Klonen selber ist mit Hilfe schwarzer Magie eigentlich ziemlich einfach. Aber sie waren nutzlos. Klone besitzen keine Seele. Sie sind so, als wären sie von Dementoren geküsst worden."
„Wie ist das möglich?", fragte Hermine.
„Das haben sich Voldemort und Grindelwald auch gefragt. Sie fanden heraus, das Seelen nur in Geborenen Wesen entstehen können. Das erste Gesetzt der Seelenkontinuität. Nur eine Seele für den selben Körper."
„Faszinierend.", meinte Sara.,
„Ja, kann man so stehen lassen oder?", erwiderte Derek ein wenig sarkastisch.
„Aber weiter im Text. Wenn Seelen nur in Geborenen Wesen entstehen, wie kommt man dann an sein Kanonenfutter? Die Lösung war Zucht. Sie stellten fest das Klone Zeugungsfähig sind. Das brachte sie auf die Idee von Les a Fant Terrible. Eine fein säuberlich geplante Zuchtaktion auf Grundlage der In Vitro Fertilisation. Nicht die Muggel haben das Erfunden, sondern Voldemort Persönlich."
„Aber dafür braucht man doch Leihmütter.", protestierte Hermine.
„Muggelfrauen, Einfach von der Straße entführt. Sie wurden unter dem Imperius Fluch gezwungen und als Lebende Brutkästen missbraucht.", erwiderte Derek finster.
„Schrecklich.", flüsterte Hermine.
Der Regulator nickte ernst.
„Und warum musste man Muggelfrauen nehmen? Warum keine Klone Züchten die, die Kinder austragen?", fragte Sara.
„Berechtigter
Einwand. Nun, es ist so, das es auch nicht Funktioniert. Die Frau die
das Kind austrägt muss ebenfalls über eine Seele verfügen,
zweites Gesetz der Seelenkontinuität. Selenlose Wesen können
kein Leben schenken.", erklärte Derek. Dann seufzte er.
„Nun war
die Frage wenn man als Grundsubstanz verwendet. Sie wollten mächtige
Soldaten erschaffen mit starken Magischen Kräften und
einzigartigen Fähigkeiten die ihnen Willenlos gehorchten. Die
Auswahlkriterien waren hart und es war ein Wunder, ein Zufall
Kosmischen Ausmaßes, das sie alles was sie brauchten direkt in
Hogwarts fanden. Ihr müsst wissen, das es damals üblich
war, das Blut von Schülern die in Hogwarts aufgenommen werden
wollten getestet wurde. Man konnte daraus das Magische Potential so
wie gewisse Rezessive Fähigkeiten feststellen. Damals war die
magische Gemeinschaft sehr viel Größer. Der erste dunkle
Krieg hat viele Opfer gefordert, aber damals gab es zwei Schulen.
Hogwarts nahm nur die mit dem Größten Magischen Potential
auf. Voldemort und Grindelwald trafen ihre Auswahl nach folgenden
Kriterien: Magisches Potential, Rezessive Gene und Die Ähnlichkeit
zum Goldenen Schnitt."
„Dem was?", fragte Ron.
Hermine seufzte und erklärte: „Der Goldene Schnitt zeigt den Perfekten Menschlichen Körper. Es ist ein Schaubild das die Proportionen des Menschen veranschaulicht."
„Korrekt.",
bestätigte Derek.
„Exakt
fünf Personen entsprachen diesen Kriterien und sie alle wurden
1972 in Hogwarts eingeschult. Einer von Voldemorts Leuten aus dem
Ministerium spielte ihm die Informationen und die entnommenen
Zellproben zu. Die Namen waren Sandra Churchill, Lily Evans, James
Potter, Remus Lupin und Sirius Black."
Schweigen folgte dieser Eröffnung.
„Ich bin Derek Fischer. Diesen Namen gab mir meine Leihmutter. Aber meine Bezeichnung bei Les a Fant Terrible war B.E.13. Das steht für Black – Evans 13. Ich gehörte zur ersten Generation. Ich bin der Biologische Sohn von Sirius und deiner Mutter. Wir sind Halbbrüder Harry.", sagte Derek finster.
„Und Lily ist aus der Potter – Evans Serie. Sie ist deine Vollschwester.", flüsterte Sirius.
Hermine und Sara standen die Tränen in den Augen. Ron war einfach nur entsetzt und Harry schien wie erstarrt. Er regte sich nicht.
„Harry?", flüsterte Hermine.
„Lass ihn! Das muss er erst einmal verdauen.", sagte Derek.
Er ergriff eine Flasche die er unter dem Schreibtisch gelagert hatte.
Es war
Feuerwhisky.
Er füllte
einige Gläser und schob eines davon Harry zu, der es sofort
ergriff und herunterstürzte.
Derek
machte eine Einladende Geste zu den anwesenden und leerte sein
eigenes Glas. Sirius und Ron griffen zu, doch die Mädchen waren
einfach zu geschockt.
Harry
dagegen war vollkommen ruhig.
Das war
ein Witz. Eine weitere kleine Parodie auf sein Leben. Aber wollte es
ja unbedingt wissen.
„Hört auf mich zu verarschen. Der Witz ist vorbei und jetzt wollen wir alle Herzlich lachen.", sagte Harry kalt.
Er lachte, ein ziemlich Freudloses Lachen.
„Harry…", wollte Hermine gerade ansetzen, doch Ron legte ihr die Hand auf die Schulter und Schüttelte den Kopf. Das brachte sie zum Schweigen.
„Harry, wir sprechen Morgen weiter. Verdau das erst mal.", sagte Derek.
„Was den? Was soll ich verdauen? Das ist doch ein Witz! Ein Scherz den ich übrigens nicht lustig finde!"
Mit jeder Silbe wurde seine Stimme lauter.
Derek seufzte und schob seine Brille zurecht.
„Reg dich ab. Geh lieber Raus und jag was in die Luft. Du hast meinen Segen."
„DA SCHEISS ICH DRAUF!", brüllte Harry.
„Beruhige dich!", rief Sirius mit schärfe in der Stimme.
„LECKT MICH! WAS WOLLT IHR DAMIT ERREICHEN? LASST MICH BLOSS IN RUHE!"
Harry stürmte aus der Tür. Alle konnten die Mächtige Aura spüren als sich seine Magie unkontrolliert gesteigert hatte.
Derek schüttelte den Kopf.
„Passt auf das er keinen Scheiß baut! Lasst ihn sich n' bisschen austoben und seid für ihn da wenn er wieder Runter gekommen ist. Aber vor allen Dingen, egal was er euch an den Kopf schmeißt, nehmt es nicht Persönlich. Er ist halt total durch."
„Wissen wir. Ich halt ihn an der Leine.", gab Ron ernst zurück.
„Wenn er sich beruhigt hat und reden möchte, er kann mich über Dumbledore erreichen.", sagte Sirius niedergeschlagen.
Hermine fasste ihn an die Schulter und nickte, was Sirius ein kleines Lächeln entlockte.
„Es wird schon.", sagte sie zuversichtlicher als sie sich fühlte.
Ron sah sie ernst an und erklärte: „Wartet ihr bitte im Gemeinschaftsraum. Ich werde erst mal mit ihm Reden."
Hermine sah aus als wollte sie wiedersprechen, doch Ron kam ihr zuvor: „Ja, das ist so ne Testosteron Macho Nummer. Vertraut mir."
Hermine seufzte, ihre Augen schimmerten wieder Feucht.
„Pass nur auf das er keinen Mist baut."
„Keine Sorge.", versicherte er und Verschwand mit wehender Robe...
