Fade to black
Disclaimer: Warum kann Harry Potter nicht einfach mir gehören? Dann könnte ich mir den Disclaimer sparen.
So la la la, hab gute Laune deshalb zum Wochenende ein neues Chap
An alle Reviewer, da ich nicht so der Knuddeltyp bin, steht ihr ab jetzt in meinem 'Buch der coolen Leute' (schamlosfilmzitateklau)
Dax: :lol:
hbt3: Erst mal danke Ich freue mich immer wenn sich jemand meldet. Ist wirklich motivierend. Von Crabbe und Goyle wird man noch hören. Wie viele Parzellen es gibt, weiß nur Voldemort alleine und diese Todesser dürfen dir wirklich leid tun (evilgrins)
Celion: Die stupiden Charas werden meiner Meinung nach stets unterschätzt ;-)
Lobarie: Ich weiß das es gemein ist, deswegen mach ich es ja (Teuflischenlachanfallhab)
Frodobeutlin: Einfach weiter lesen ;-)
So, das war's
Viel Spaß mit dem Nächsten Chap
15. Doppeltes Spiel
Malfoy schritt energisch voraus. Ron wunderte sich, dass er sich hier so gut Auszukennen schien. Er folgte dem Slytherin und Derek nach unten in das Erdgeschoss, wo sich der Versammlungsraum des Phönixordens befand.
Nun konnte er sich einen Reim auf den Ausspruch ‚der Phönix fliegt ins Nest' machen. Ein Code für eine Versammlung des Ordens.
Malfoy öffnete die Tür und betrat als erster den Raum, dicht gefolgt vom Deutschen Regulator. Ron folgte ihnen und erkannte eine Riesige Masse an Menschen, die an einem Gigantischen Konferenztisch Platzgenommen hatten und wild miteinander tuschelten.
Am Kopf der Tafel saßen Professor McGonnagal, Mad Eye, Sirius und Remus. Zwei Plätze zwischen ihnen waren leer.
Draco setzte sich an einem freien Platz und Ron wollte sich ebenfalls setzen, doch Derek hielt ihn auf.
„Wir sind hier nur Gäste. Die Mitglieder haben alle ihren Platz am Tisch. Wir müssen stehen bleiben. Du zählst heute zu den Regulatoren und die sind nur Verbündete und keine Mitglieder."
„Ich zähle zu den Regulatoren?", fragte Ron verwundert.
Derek nickte.
„Deine Einstellung ist eigentlich nur noch Formsache, aber du wurdest von mir ausgebildet und hast all deine Privilegien von der I.V.Z erhalten. Du zählst zu meinem Verein."
Unter
anderen Umständen hätte Ron sich geehrt gefühlt oder
vielleicht stolz empfunden. Doch nicht jetzt.
"Warum setzt sich
Malfoy dann?", fragte Ron ungehalten.
„Er ist seid mehr als einem Jahr ein Ordensmitglied.", erklärte Derek ernst.
Ron konnte es kaum glauben, doch jetzt war nicht die Zeit darüber nachzudenken, jetzt nicht.
Die Versammelten Menschen tuschelten immer noch und musterten Derek und Ron mit unverhohlenem Interesse.
Der Große Schüler konnte seine Eltern und alle seine Älteren Brüder außer Percy erkennen, die ihm besorgte Blicke zuwarfen. Insbesondere seine Mutter schien den Tränen nahe.
Die Aufmerksamkeit wandte sich zu dem Kopf der Tafel, wo eine Stichflamme aufloderte.
Dumbledore und ein sehr schwach aussehender Snape waren erschienen und setzten sich auf die leeren Plätze.
Sofort verstummte das Getuschel und alle Augen Richteten sich auf Dumbledore.
„Die Situation ist sehr ernst und droht zu eskalieren.", begann Dumbledore ohne Umschweife.
„Wie ihr alle bereits wisst, wurde die Südafrikanische Metropole Kappstadt gestern Abend von Voldemort angegriffen. Es gab mehr als eine Million Opfer. Wir haben Grund zur Vermutung, dass dies nur ein Ablenkungsmanöver darstellte, um die Aufmerksamkeit von den wahren Absichten abzulenken. Es erreichte mich die Nachricht dass alle verbliebenen Unsäglichen des Projektes Viva entführt worden sind. Außerdem wurde versucht eine Schülerin von Hogwarts zu entführen. Es traf jedoch die Falsche, nämlich Hermine Granger. Harry Potter scheint ihr irgendwie gefolgt zu sein. Zu diesem Zeitpunkt versuchen einige Experten zu ermitteln wohin der Portschlüssel führt. Mr. Malfoy hat zwei Doppelagenten aus seinen Reihen enttarnt. Sie werden Gegenwärtig in Hogwarts festgehalten, doch die Spione aus Mr. Malfoys Gruppe könnten enttarnt worden sein. Wir müssen sie evakuieren. Außerdem wird der gesamte Phönixorden angewiesen unauffällig nach Harry und Hermine zu suchen. Arion, tu was du kannst, ich lege Größte Hoffnung in dich."
Ein Zauberer mit wettergegerbten Gesicht und Aschgrauem Haar nickte ernst.
Dumbledore lies seinen Blick schweifen und fuhr fort: „Es freut mich Major Fischer und Vollstrecker Weasley vom Regulatorenbüro begrüßen zu dürfen. Sie werden mit uns zusammenarbeiten und der Nachrichtendienst der I.V.Z. teilt uns in kürze einen Verbindungsoffizier zu. Auch sie unterstützen den Orden in seinen Bemühungen. Es hat begonnen. Von nun an werden wir Aktiv agieren. Gebt euer Bestes."
Die versammelten murmelten zustimmend und verschwanden durch eine Seitentür.
Zurück blieben nur Derek, Sirius, Lupin, Dumbledore, die Weasleys und Malfoy.
Molly schien zu geschockt um irgendetwas zu tun, genau wie Sirius, der mit starrem Blick auf die Tischplatte stierte.
Malfoy dagegen schritt hoch erhobenen Hauptes zu Dumbledore.
„Was nun Albus? Was kann ich jetzt noch tun?"
Dumbledore sah Malfoy ernst an und erklärte: „Ich unterstelle dich und deine Gruppe als Berater den Regulatoren. Ihr könnt ihnen wertvolle Einblicke liefern. Du gehst mit Remus. Ihr werdet per Portschlüssel nach Wien Reisen. Ich erwarte dich nächste Woche Donnerstag zurück."
Malfoy nickte knapp und verlies mit Remus den Raum.
Ron schüttelte ungläubig den Kopf.
„Das bedeutet wohl Malfoy arbeitet für den Orden. Das hätte ich nie erwartet."
Dumbledore nickte ernst.
„Er hat uns bereits seid längerem gute Dienste geleistet. Ich weiß ihr habt eure Differenzen, aber bemüht euch wenigstens zusammen zu arbeiten."
„In Ordnung. Und nun?", fragte Ron,
„Nun warten wir.", erwiderte Derek.
„Lily will helfen.", ertönte eine Stimme dicht neben Sirius.
Sie legte ihren Tarnumhang ab und hielt Dumbledore fest im Auge.
Dieser lächelte Schwach und bot ihr seine Dose mit Zitronenbonbons an, ein todsicherer Weg, wie man sie sich zum Freund machte.
Sie nahm sich eines und wirkte etwas entspannter.
Schließlich sah sie die anderen einen nach dem anderen an.
„Kann Lily helfen?"
Derek schüttelte den Kopf und erwiderte: „Tut mir leid, alles was wir im Augenblick tun können ist warten."
„Lily hat verstanden.", erwiderte das Mädchen traurig.
Sirius schien sich aus seiner Lethargie zu reißen und schaute sie an.
„Komm mit in die Küche. Wir könnten vielleicht einen Tee vertragen."
„Lily mag lieber Kaffee."
Obwohl es eine ernste Situation war, musste Ron leicht lächeln und blickte zu Derek, der abwehrend die Hände hob.
„Ich bin unschuldig, du brauchst mich gar nicht so anzuschauen.", sagte er eindringlich.
Die junge Rothaarige grinste und erklärte: „Derek Fischer gab Lily Kaffee. Lily mag Kaffee."
"Alte Petze.", grummelte Derek und folgte dem Mädchen und Sirius in die Küche.
„Ich denke ihr solltet auch mitkommen. Ihr seht alle aus als könntet ihr einen Tee gebrauchen.", sagte Dumbledore streng und musterte die Restlichen Menschen im Raum.
„Verdammt.", grummelte Jarod als er an diesem Morgen die Zeitung in die Hand nahm.
„Über ne Millionen Tote …Scheiße."
Er ließ die Zeitung liegen und goss sich eine weitere Tasse Kaffee ein.
Sein Blick schweifte über die Heruntergekommene Wohnung und sein Gesicht nahm einen leicht Nostalgischen Zug an.
In seiner Anfangszeit als Regulator hatte er oft in solchen Unterkünften Obdach gefunden. Das war eine Begleiterscheinung eines Glaubwürdigen Undercover Einsatzes. Jarod wusste alles darüber wie man sich im Untergrund bewegte, wie man handeln und denken musste um nicht aufzufallen. Er kannte alle Taktiken und Verhaltensweisen.
Schon seid fast einem Monat lebte er mit dem Gesicht eines anderen im Leben eines anderen, das er sich genommen hatte. Er hatte sein Opfer observiert und anschließend Kaltgestellt. So lebte er seid einem Monat als Jim Mulder, dem führenden Tränkehehler Neuseelands, von dem behauptet wird er würde mit den Todessern Geschäfte machen. Der echte Mulder schmorte gerade in Lexar Kor, dem Internationalen Gefängnis der I.V.Z., welches sich Unortbar auf einer Insel die niemand finden konnte befand. Und niemand konnte Ausbrechen.
Er betrachtete das mürrische alte Gesicht, welches er nun trug im Spiegel und schüttelte den Kopf.
Echt n' hässlicher Vogel.
Wenigstens musste er keinen Vielsafttrank schlucken, da er einen Tarnungstalisman trug, praktische aber schwer herzustellende Utensilien. So lange der Talisman nicht Nass wurde, wäre es eine Perfekte Tarnung.
Er hinkte zurück zu dem kleinen geschruppten Holztisch und trank seinen Kaffee. Er musste davon ausgehen, dass er beobachtet wurde, doch er kannte alle Eigenarten des verschrobenen Mannes dessen Rolle er übernommen hatte. Er folgte seinem Tagesablauf, der verdammt langweilig war.
Jeden Morgen um sechs Uhr aufstehen, ein Spaziergang durch New London, der Zauberersiedlung in der er nun lebte, eine Zeitung am Stand an der Ecke kaufen.
Darüber etwa eine Stunde brüten und Kaffee trinken. Dann ab ins Labor zum Arbeiten, ein karges Mittagessen, Wieder Arbeiten und Abends in die Kneipe um die Ecke, wo massig Bier konsumiert wurde.
Jarod hoffte, das sich die Todesser bald mit ihm in Verbindung setzen würden, denn er langweilte sich zu Tode.
Außerdem kamen solche Schlagzeilen wie die an diesem Morgen Nicht gerade seiner Geduld zugute.
Am liebsten wäre er sofort nach Wien gereist um sich zu Informieren. Aber er musste den schein wahren. Mehr als einen Monat Arbeit hatte er Investiert um in diese Position zu kommen, das durfte er nicht einfach so wegschmeißen weil anderenorts der Ausnahmezustand herrschte.
Er kannte die Prioritäten.
Dennoch, dieser Angriff auf Kappstadt zusätzlich zu den schwarzen Auren Resten an dem Tatort bei Mailand bestätigten seine Befürchtungen.
Es existierten noch Les a Fant Terrible. Und das sogar in sehr Großer Zahl, anders hätte er niemals in einer einzigen Nacht eine Millionenstadt entvölkern können.
Es sah nicht gut aus.
Eine solche Streitmacht wäre nur schwer zu besiegen, selbst wenn man alle Auroren der Welt mit allen Regulatoren und Geheimdienstlern vereinte. Irgendwann würde es zu einem offenen Schlagabtausch kommen und es sah schlecht für ihre Seite aus.
Les a Fant
Terrible, Dementoren, Riesen und andere Magische Kreaturen. Das würde
eine dunkle Armee ergeben, die fast unbesiegbar sein würde.
Mal
abgesehen davon könnte Voldemort selbst sich an der Schlacht
beteiligen.
Der dunkle Lord war nie der Stille General Typ aus
dem Hintergrund wie es zum Beispiel Grindelwald gewesen war. Nein er
hatte Macht und liebte es sie im Kampf unter Beweiß zu stellen,
das Machte die dunkle Seite noch sehr viel Gefährlicher.
Außerdem schienen sich einige dunkle Organisationen den
Todessern anzuschließen.
Die Gerüchte die er in seiner Rolle mitbekam, waren zumindest Beunruhigend.
Fast sicher wusste man in dunklen Kreisen, das sich die Seed, ein Internationales Verbrecherkartell gegen das Jarod schon oft ermittelt hatte, sich den Reihen des dunklen Lords angeschlossen hatte.
Das besondere an dieser Organisation war, das es sowohl aus Zauberern wie auch aus Muggeln bestand.
Angeblich wurden die Seed von einer Riege ehemaliger SS Offiziere geleitet, aber dafür gab es nie Beweise.
Wie dem auch sei, es wurde Zeit das gut versteckte Zaubertranklabor aufzusuchen in welchem Mulder seine Illegalen Tränke braute.
Doch an diesem Tag sollte Jarod Glück haben, den er wurde bereits von einem Jungen Mann mit schmutzig Blondem Haar erwartet.
Jarod war sich ziemlich sicher, das Mulder niemals mit diesem Typen Geschäfte gemacht hatte, aber er entschied sich lieber nichts zu sagen und starrte den Eindringling nur Finster an.
Der Junge Mann lächelte Verhalten und sagte: „Mr. Mulder? Mein Name ist Tiberius Rosswell. Ich wurde an Stelle von Mr. Malfoy geschickt um sie zu einem kleinen Treffen abzuholen."
Also kannte Mulder diesen Mann definitiv nicht, was von Vorteil war.
„Woher weiß ich dass sie sind wofür sie sich Ausgeben?", knurrte Jarod.
Rosswell lachte leise.
„Man hat mir bereits Berichtet dass sie nicht leicht zu überzeugen sein werden. Nun Mr. Mulder, sehen sie her und testen sie."
Der Todesser entblößte seinen linken Unterarm und zeigte sein dunkles Mal.
Jarod hinkte Mürrisch auf ihn zu und benutzte einen Zauber, der zeigte ob das Mal echt war.
Er spielte seine Rolle gut, da der Todesser nicht mal auf die Idee kam, Jarods Identität zu überprüfen. Die Tatsache dass der Regulator den Identifikationszauber beherrschte schien den Todesser davon zu überzeugen, das er es mit dem echten Mulder zu tun hatte.
Der Zauber verlief Positiv und Jarod lies ein befriedigtes brummen ertönen.
„Nun, dann bring mich hin kleiner.", knurrte er übel gelaunt.
Sie benützten einen Portschlüssel um zu einem unbekannten Ort zu Reisen. Eine Lichtung irgendwo im Busch.
Drei Männer warteten bereits auf ihn.
Verdammt!
Jarod erkannte zwei Mitglieder der L.C. Serie. Glücklicherweise imitierte der Tarnungstalisman auch die Aura von Mulder, sonst wäre er jetzt aufgeflogen. Den anderen Mann erkannte Jarod aus seinen Studien bei der Regulatorenschulung.
Peter Pettigrew, der Erzverräter, von dem damals noch als Held berichtet worden war.
Bei seiner Zusammenarbeit mit dem Phönixorden, hatte Jarod die Wahrheit über ihn erfahren. Auch seine Rolle bei der Auferstehung Voldemorts. Das war er also.
Er grinste Arrogant und erhob seine Silberne Hand zum Gruß.
„Mulder du alter Flachwichser. Ich hoffe du nimmst es Lucius nicht übel das er keine Zeit hat. Wie du aus der Zeitung entnehmen konntest haben wir viel zu tun."
„Pettigrew.", knurrte Jarod überzeugend. „Ihr wart wirklich Fleißig. Aber zum Geschäft, Zeit ist Galeonen wert."
Pettigrew lachte leise.
„Wie immer so kurz angebunden. Du solltest dich mehr entspannen."
„Komm zum Punkt! Ich habe noch zu tun!", grummelte Jarod und verzog sein Gesicht.
Der Todesser grinste und begann seine Bestellung.
„Wir benötigen mindestens drei Liter Veriataserum. Außerdem eine Weitere Lieferung des Opiumtrankes. Die üblichen dreißig Liter."
Jarod kratzte sich am Kinn und schien zu überlegen.
„Das Veriataserum in solchen Mengen herzustellen wird aber dauern. Ich kann nur einen Liter pro Mondzyklus herstellen, ansonsten würde ich Gefahr laufen von irgendwelchen Tugendbolden entdeckt zu werden."
„Das geht in Ordnung.", erwiderte Pettigrew, nachdem er kurz überlegt hatte.
Verdammt, langsam wurde es brenzlig. Die L.C's begannen sein Blut zu spüren und wurden unruhig.
Rosswell hielt sich im Hintergrund, schien ihre Unruhe aber zu bemerken.
„Mr. Pettigrew?"
Verdammte Scheiße!
„Ja."
„Was ist mit ihren Wachen, sie sehen nervös aus."
Pettigrew drehte sich zu den Las a Fant Terrible um, die sich nervös umsahen.
„Meldung!", herrschte er sie an.
Die beiden Strafften sich und einer begann zu sprechen.
„L.C. 89 spürt die Anwesenheit eines Wolfes. Er spürt sein Blut, es ist in der Nähe."
Pettigrew runzelte die Stirn.
Es wurde Langsam Zeit den Abgang zu planen.
Die andere Wache blickte sich weiter um. Dann blieb sein Blick auf Jarod hängen.
„L.C. 102 spürt den Wolf in ihm."
Pettigrew schreckte auf, während die Les a Fants Terrible ihre Zauberstäbe auf Jarod richteten, doch der war schneller.
Blitzschnell hatte er die beiden mit einem Tödlichen Fluch niedergestreckt..
Dieser Tiberius Rosswell war ebenfalls viel zu langsam für ihn. Noch bevor er seinen Zauberstab ziehen konnte, hatte Jarod ihn bereits geschockt und drehte sich wieder Pettigrew zu, der allerdings verschwunden war.
Verdammt, wie war das möglich? Er hatte keine Apparation gespürt!
Ein scharfer Wasserstrahl traf Jarod in den Rücken und schleuderte ihn gegen einen Baum. Er bemerkte sofort, dass seine Tarnung von ihm abgefallen war.
Dieser Kerl war verdammt gut, doch wie war er hinter ihn gekommen ohne zu Apparieren?
„Major Sommer. Der Abtrünnige aus der ersten L.E. Serie. Ich dachte es mir schon."
Jarod Apparierte zwei Meter nach links, ohne Groß nachzudenken, was ein Glück war, denn ein starker Reductor Fluch zertrümmerte den Baumstamm an dem er gerade noch gelegen hatte.
Er stand nun Auge in Auge mit Pettigrew, der ein Amüsiertes Grinsen zur Schau stellte.
Diese Augen… Sie zeigten Jarod alles was er wissen musste. Er durfte Pettigrew auf keinen Fall unterschätzen.
Zwar war er klein und Pummelig. Zwar hieß es er sei Untalentiert und nicht sehr begabt, doch dieser Eindruck täuschte wenn man die Augen dieses Mannes sah.
Er war mächtig. Jarod durfte keinen Fehler begehen in dem er ihn als Harmlos betrachtete.
Der Pummelige Todesser begann Jarod mit Flüchen zu befeuern, die dieser erwiderte. Sie kämpften eine Ganze Weile.
Keiner der Beiden konnte einen Vorteil erzielen.
Sie sahen beide schon sehr lädiert aus und schienen sich ebenbürtig. Es war ein sehr Ausgeglichener Kampf.
Pettigrew grinste Schief.
„Du bist verdammt gut. Ich schätze in diesem Fall kann keiner von uns gewinnen. Meine Empfehlungen an Dumbledore."
Pettigrew verwandelte sich in eine Ratte.
Jarods Augen weiteten sich. Ein Animagus? Pettigrew war ein Animagus?
Er erreichte in seiner Rattenform den bewusstlosen Rosswell und verwandelte sich zurück.
Er war mit ihm Disappariert, noch ehe Jarods Schockzauber sie erreichte.
Der schwarze Strahl hinterlies nur einen Brandfleck an der Stelle.
„SCHEISSE!", brüllte Jarod. Mit einem Schnauben Disapparierte er.
Die Außendienststelle der I.V.Z. in Australien verfügte über ein Expressflohnetzwerk, welches mit allen Größeren Filialen verbunden und nur für Mitarbeiter zugänglich war.
Mürrisch meldete er sich am Empfangstresen.
Er zeigte seinen Ausweiß und sagte: „Major Sommer, Vollstreckerkorps. Ich möchte bitte umgehend mit Collonel Harper von der N.D. Abteilung: ‚Unterwanderung und Aufklärung' sprechen."
Die etwas Ältere Empfangshexe in ihrem Pfauenblauen Umhang musterte den Ausweiß einen Augenblick, ehe sie erwiderte: „Bitte Gedulden sie sich etwas, Sir."
Sie klopfte gegen einen kleinen Schwarzen Kasten und sprach leise mit den Zuständigen Leuten, ehe sie sich wieder an Jarod wandte.
„Der Collonel erwartet sie in seinem Büro. Sie kennen den Weg?"
Jarod nickte und sagte: „Vielen Dank.", ehe er sich zu den Fahrstühlen begab.
Er fand das Büro, in dem er letzten Monat einige Male erschienen war sofort.
Der Collonel erwartete ihn bereits.
„Major. Was ist los?"
„Ich bin Aufgeflogen Sir, aber für meinen Bedarf habe ich genug erfahren. Ich bedanke mich für ihre Hilfe."
Der Collonel, ein Großer Mann um die vierzig mit Rabenschwarzen Haar und wachen grauen Augen musterte den Regulatoren Gründlich.
„Aufgeflogen?"
Jarod seufzte und erklärte, das er einen Todesser getroffen und enttarnt worden war.
„Dieser Kerl kennt die Tarnungstalismane. Ansonsten hätte er mich wohl nicht mit einem Wasserstrahl angegriffen. Wenn sie erlauben Sir, werde ich nun meine Klamotten nehmen und mich wieder nach Wien begeben. Ich sende ihnen eine Abschrift meines Berichtes."
Der Geheimdienstler nickte ernst und erwiderte: „Danke Major. Es war mir ein Vergnügen mit ihnen zu Arbeiten, auch wenn es nichts genutzt hat. Man trifft selten Regulatoren die derartig gute Aufklärer sind."
Jarod musste grinsen.
„Ja, dass stimmt wohl, Sir. Meistens gehen meine Kollegen mit dem Kopf durch die Wand. Die verdammte Vollstrecker Mentalität, Sir."
Der Collonel lachte leise.
„Hoffentlich haben wir bald einmal wieder das Vergnügen. Weggetreten."
Jarod salutierte und Verlies den Raum.
Er zog seine eigenen Klamotten an und holte alle seine Habseligkeiten, die hier eingelagert worden waren, während er Undercover gewesen war.
Er betrat einen der Express Kamine und Reiste nach Wien, wo er erst mal vor seinem Direktor erscheinen musste um sich zurückzumelden.
Allerdings erwarteten ihn zu Hause auch keine Guten Nachrichten.
Auf dem Weg zum Büro des Direktors, traf er auf Remus, der von einem Jungen Mann mit Weißblonden Haaren und Sturmgrauen Augen begleitet wurde. Ganz eindeutig ein Malfoy.
Er wusste, das der Jüngste Malfoy Mitglied im Phönixorden war und da dieser keine Handschellen trug, musste er es sein, daher fragte er nicht nach.
„Ah, Remus.", begrüßte Jarod seinen Genetischen Vater.
Die Regulatoren verzichteten untereinander auf das nennen des Ranges, sogar beim Direktor. Nur bei offiziellen Anlässen und beim Kontakt mit anderen Diensten wurden die Ränge benutzt. Man musste sich oft auf die Leute verlassen mit denen man Arbeitete und es war klar wer im Rang höher stand. Daher wäre es lästig und kleinlich gewesen die Formsprache untereinander zu nutzen. Jeder Neuling musste das lernen.
„Jarod, du bist zurück?"
Dieser nickte ernst und erklärte: „Ich bin leider Aufgeflogen bevor ich etwas nützliches hätte erfahren können. Dieser verdammte Pettigrew. Warum hat mir keiner gesagt das der ein Animagus ist?"
Lupins Augen weiteten sich.
„Du hast Pettigrew gesehen?"
Jarod nickte verwirrt. Was war denn so wichtig daran?
„Hast du eine Überwachungssphäre getragen?", fragte Remus Aufgeregt.
„Na klar, ist doch Standard. Ich hab ihn hier in der…"
Er konnte seinen Satz nicht beenden, da Remus ein Triumphierendes lachen ertönen lies.
„Wenigstens eine gute Nachricht."
„Wieso, ist was passiert, außer Kappstadt natürlich."
Lupin schlug sich Theatralisch vor die Stirn.
„Genau, du warst ja abgetaucht und hast gar keine Ahnung. Es ist verdammt viel passiert seid du zu deiner Unterwanderung aufgebrochen bist. Draco? Du gehst bitte in das Büro des N.D. im vierten Stock. Sprich mit Captain Superior von der U. & A. Ich komme gleich nach, ich muss erst den Major hier aufklären."
Malfoy musterte Jarod genau, und nickte knapp, ehe er alleine zu den Fahrstühlen weiterging.
„Was will der eigentlich hier?", fragte der Regulator und folgte Lupin in dessen Büro.
„Das hörst du ja gleich.", erwiderte Remus leicht gehetzt.
Sie setzten sich in das Büro des Werwolfs und Remus fasste für Derek die ganzen letzten Wochen zusammen.
Der Angriff in Hogsmeade, die Überläuferin Lily, die Nachricht dass Sirius noch lebte und Derek ihn befreit hatte. Wie sie Harry und seine Freunde über Les a Fant Terrible aufgeklärt hatten und natürlich die Ereignisse des Heutigen Tages. Von Hermines Entführung, über Harrys Verschwinden bis hin zu der Versammlung des Phönixordens, die seit einer Stunde zu Ende war.
Jarods Schädel brummte von den vielen Infos.
„Mann und ich wiederhole die ganze Zeit den gleichen langweiligen Tagesturnus während ihr alle euren Spaß habt. Und es hat nicht mal was gebracht."
Remus war nicht zu scherzen aufgelegt.
„Dein Einsatz hat sogar ne Menge gebracht! Wir können Beweisen das Pettigrew lebt und ein Todesser ist. Damit können wir Sirius Unschuld Beweisen, so das er wieder offiziell eingesetzt werden kann. Vor dem Heutigen Tag war das ein Primärziel von Dumbledore. Nun ist es natürlich Wichtiger Harry und Hermine zu finden, aber das du Peter getroffen hast, war ein absoluter Glücksfall. Wenn du dich bei Jos gemeldet hast, begib dich bitte ins Hauptquartier des Phönixordens. Dumbledore wird wohl länger da bleiben. Ich muss noch zum N.D. damit wir Malfoys Gruppe evakuieren können."
Jarod nickte.
„Werde ich machen. Mein Bericht kann warten."
Sie verabschiedeten sich voneinander.
Remus begab sich in das Stockwerk des Nachrichten Dienstes, während Jarod sich beim Direktor des Regulatorenbüros zurückmeldete und einen kurzen Mündlichen Bericht abgab.
Glücklicherweise gehörte Jarod zu der oberen Riege der Regulatoren, so dass der Direktor nicht sofort auf einen Schriftlichen Bericht bestand und seiner Eile nach London zu kommen nachgab.
Theoretisch könnte Jarod machen was er wollte, ohne dass er Rechenschaft ablegen musste.
Spitzenleute wie er durften so Arbeiten wie sie es für Richtig hielten, da sie so die Besten Leistungen erzielten. Es war schon eine Ironie, dass er einer der Jüngsten Regulatoren der Welt war und dennoch einen so hohen Rang innehielt. Das lag an acht Jahren Perfekter Arbeit.
Jarod machte nur kurz halt in seinem Büro um zwei Kopien der Überwachungssphäre anzufertigen, nur zur Sicherheit. Anschließend überzeugte er sich davon, dass die gesamte Szene gut aufgezeichnet worden war und man Pettigrew genau erkennen konnte.
Er benutzte einen der extra dafür Bereitliegenden Portschlüssel, die in das Hauptquartier des Phönixordens führten.
Da war man mal für sieben Wochen weg und schon ging alles drunter und drüber.
Es dauerte eine kleine Ewigkeit, bis er endlich im Salon des Hauptquartiers landete, der die Portschlüsselstation des Phönixordens darstellte.
Jarod konnte es kaum erwarten den berühmten Sirius Black kennen zu lernen. In Regulatorenkreisen war er neben Dumbledore und James Potter eine Legende. Leute wie Jos van Dijk, sein Direktor im Regulatorenbüro, konnten nie so richtig glauben, das Black ein Verräter war. Glücklicherweise wurden sie von Dumbledore aufgeklärt, als er die Unterstützung seiner ehemaligen Arbeitgeber suchte. Und mal ehrlich, wer würde einer Lebenden Legende keinen Glauben schenken? (Außer gewisse Machtgeile Zaubereiminister, aber wir wollen keine Namen nennen.)
Jarod war zum ersten Mal im Hauptquartier, doch das machte nichts. Er konnte die Auren erspüren und die Leute somit finden.
Die Anwesenheit zweier Nachtschwarzer Auren, verrieten ihm, dass Derek und diese ominöse Lily ebenfalls hier waren. Außerdem spürte er sowohl Ron als auch Dumbledore, sowie einige weitere Menschen, deren Energiesignaturen der von Ron ziemlich ähnlich waren. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit enge Verwandte seines ehemaligen Schülers. Eine Signatur die er überhaupt nicht kannte, welche aber sehr mächtig war, gehörte wahrscheinlich Sirius Black.
Er fand den Raum in dem sich die Leute versammelt hatten und erkannte ihn als eine Geräumige und sehr Altmodische Küche. Wie er vermutet hatte fand er alle Menschen vor, die er erwartet hatte. Die Stimmung war oberflächlich gelöst, doch er erkannte die Besorgnis, die dicht unter der Fröhlichen Fassade brodelte.
„Und? Was ist bei deiner Spritztour rausgekommen?", fragte Derek ohne Umschweife.
So wie Jarod erkannt hatte, das er hier war, hatte Derek ihn natürlich auch gespürt.
„Nicht das was ich wollte, aber immerhin etwas nützliches. Guten Abend Allerseits.", erwiderte Jarod und lächelte Schwach.
Das Mädchen aus der P.E. Serie hüpfte auf ihn zu und sah ihn Neugierig an.
„Ein Vertreter der L.E. Serie.", stellte sie fest und sah unbehaglich drein.
Jarod musste grinsen.
„L.E. 09. Aber nun nennt man mich Jarod Sommer."
Das Mädchen musterte ihn eindringlich und er spürte wie sie seine Aura prüfte. Dann weiteten sich ihre Augen überrascht und sie wirkte plötzlich nicht mehr so Vorsichtig.
„Jarod Sommer hat ja gar keinen Wolf. Lily mag Jarod Sommer."
Nun musste der Regulator leicht lachen, während die Weasleys (bis auf Ron) vollkommen verwirrt waren.
Sirius Black musterte Jarod ebenfalls.
Dumbledore stellte ihm erst die Weasleys vor, die alle bis auf Ron nicht sehr Redselig waren, schließlich waren Hermine und Harry so etwas wie ein Teil ihrer Familie. Als letztes wurde ihm Sirius offiziell Vorgestellt.
Sie schüttelten sich die Hände und Jarod konnte ein Lächeln nicht verbergen.
„Es freut mich wirklich dem Legendären Master Sergeant Black gegenüberzustehen. Schöne Grüße von Jos van Dijk soll ich ausrichten."
Sirius grinste leicht und erwiderte: „Freut mich auch dich zu treffen. Remus hat mir bereits einiges über dich erzählt."
Jarod setzte sich zu den anderen anwesenden an den Tisch.
„Nun lass mal hören. Was hast du den Interessantes Rausgefunden."
Jarod nickte und begann seine Erklärungen.
„Also was hier los war, weiß ich bereits. Remus hat mich gerade im Büro aufgeklärt, daher können wir uns dass schenken. Zu den Parzellen konnte ich auch nichts herausfinden. Aber ich hatte heute eine Interessante Begegnung, kurz bevor meine Tarnung aufgeflogen ist. Das ist der Grund weshalb ich jetzt hier bin."
Jarod holte die Überwachungssphäre aus seiner Tasche und legte sie auf den Tisch.
„Meine Damen und Herren, der Beweis für Sirius Blacks Unschuld. Eine Aufzeichnung von meiner heutigen Begegnung mit Peter Pettigrew."
Ein erstauntes Schweigen machte sich am Tisch breit. Nur Derek grinste triumphierend und Dumbledore lächelte breit.
„Wenigstens eine Gute Nachricht an einem solchen Tag. Wir sollten…"
Der Alte Direktor hielt inne und holte etwas aus seinem Umhang.
Jarod konnte eine kleine Blaue Kugel erkennen, die hell erstrahlte und zu Vibrieren schien.
„Entschuldigt, eine Nachricht aus Hogwarts.", sagte Dumbledore.
Kein Zwinkern lag mehr in seinem Blick. Alle im Raum schienen Angespannt.
Er legte die Kugel auf den Tisch, hielt die Rechte Hand darüber und murmelte einige Magische Formeln.
Über der Kugel erschien das transparente Gesicht von Professor McGonnagal, die sehr Ernst aussah.
„Albus, du musst sofort kommen."
„Was gibt es den so dringendes Minerva?", fragte der Direktor mit leicht angespannter Stimme.
„Sie sind wieder da, Harry und Hermine sind wieder da…"
