Fade to black


Disclaimer: Ich verbeuge mich vor Joanne K. Rowling und muss anmerken, das alles nur geliehen ist, was man aus den Büchern kennt

Ne ne, weiß selbst nicht warum ich meine Storys so schnell Update. Solltet euch aber lieber nicht dran gewöhnen ;-)

Dax: (grins)

Lobarie: Wink Verstanden, kannst den Zaunpfahl wieder fallen lassen ;)

Silvertrust: Du denkst in die Falsche Richtung. Ich wollte nicht damit ausdrücken, das Derek schlecht, sondern das Lucius Teuflisch gut ist. Gibt aber bald Details.

FrodoBeutlin: Einfach lesen ;-) Und die Grundidee zu der Thematik hab ich vom PS – Spiel ‚Metal Gear Solid'. Habe mir das ganze dann aber für meine Zwecke entwickelt.

t-wosz: Danke!

Alex Black5: Drei Punkte, drei Antworten (smile). 1. Voldi muss böse sein, auf subtile Art natürlich. Ist ja der Menschliche Teufel oder? 2. Das Könnte ich Hermine nicht wirklich antun. 3.Einfach lesen.

Viel Spaß!


17. Gebrochene Flügel
Harry erwachte langsam. Er war sich Dumpf der Stimmen um ihn herum Bewusst, und natürlich der Schmerzen die er überall auf seinem Körper spürte.

Seine Sinne schärften sich langsam und er konnte Lilys Stimme erkennen, die sagte: „Hermine Granger muss sich nicht Fürchten. Lily passt auf."

Etwas in ihren Tonfall erinnerte Harry an eine besorgte Mutter.

Plötzlich wurde er sich des warmen Körpers Bewusst, der hier mit ihm im Bett lag.

Er schlug die Augen auf und musste ein paar Mal Blinzeln, da er vom hellen Licht geblendet wurde.

Sofort erkannte er Hermine, die direkt neben ihm in seinem Bett Kauerte.

„Wie? Was macht Hermine hier?", fragte er immer noch benommen vom Schlaf und den Schmerzen, doch er setzte sich Apruppt auf.

„Harry Potter muss Hermine Granger beschützen.", sagte Lily in seine Richtung.

Augenblicklich spürte er einen scharfen Stechenden Schmerz, als Hermine sich an ihn geklammert hatte.

„Bitte nicht so fest Herm. Das schmerzt.", presste er hervor.

Sofort lies sie von ihm ab, so als hätte sie sich verbrannt.

Da war er wieder. Dieser gebrochene Ängstliche Blick.

„Nicht, es war nicht so gemeint. Ich bin nur verletzt.", sagte er schnell und deutete auf seine Rippen.
Zaghaft näherte sie sich ihm wieder. Harry legte vorsichtig die Arme um sie.

„Wie geht es dir?", fragte er besorgt.

Hermine schien antworten zu wollen, aber kein Laut verlies ihre Lippen. Mit Tränenden Augen schüttelte sie den Kopf und vergrub ihn an seiner Schulter, von stummen Schluchzern geschüttelt.

Das durfte nicht wahr sein!

Er war wohl Rechtzeitig und dennoch zu spät gekommen.

Doch er hatte keine Zeit über so etwas Nachzugrübeln. Es war nur wichtig, dass er das Verletzliche Geschöpf in seinen Armen beschützte und ihr Trost spendete. Sie war ein Engel mit gebrochenen Flügeln.

„Ist schon gut. Ist schon gut.", sagte er beruhigend und tätschelte Hermines Kopf.

Er versuchte die Leute um sein Bett herum zu erkennen, doch er hatte keine Brille mehr, so dass er sie nur sehr unscharf wahrnahm.

Sirius stand ganz in seiner Nähe, so dass Harry ihn zumindest Identifizieren konnte.

„Wir sollten erst mal gehen.", sagte er leise.

Harry pflichtete ihm in stillen bei. Es war besser wenn er sie erst mal Trösten konnte, ohne das sie von Jedermann beobachtet wurden.

Hermine war in diesem Augenblick so Hilflos und verletzlich.

Nicht so wie er sie kannte.

Sonst war sie doch immer Selbstbewusst, erhaben und stolz, dennoch für die Welt geöffnet und kein bisschen Abweisend.

Nun war sie verschlossen, Ängstlich und gebrochen. Das schmerzte Harry mehr als gebrochene Rippen oder Verbrennungen. Sogar mehr als das dunkle Mal mit dem Voldemort ihn gezeichnet hatte wie ein Tier.

Eine Ewigkeit saßen sie dort zusammen.

Harry konnte die Feuchtigkeit ihrer Tränen auf seiner Schulter spüren.

Er spürte die Risse die man ihrer Seele zugefügt hatte, als wäre er selbst so verletzt worden.

Doch er durfte nicht schwach werden! Er musste für sie stark bleiben! Schließlich hatte er auch für sie getötet, doch er bereute es nicht eine Sekunde lang.

Die, die Versucht hatten ihr etwas anzutun hatten den Tod verdient und er hatte ihn mit Vergnügen über Sie gebracht!

Unwillkürlich packte er Hermine ein wenig fester, da sie wieder zu zittern begonnen hatte.

Madame Pomfrey kam nach einer Weile herein. Ihr Blick war undeutbar.

Sie versuchte Hermine einen beruhigenden Trank zu geben, doch sie Lies die Krankenschwester nicht an sich heran.

Diese seufzte schwer und wandte sich an Harry.

„Würden sie ihr bitte den Trank geben?", fragte Pomfrey.

Ihre Stimme war sehr angespannt, wie er feststellte.

„Natürlich.", sagte Harry und nahm ihr die Schale mit dem dampfenden Purpurfarbenen Gebräu ab.

„Herm? Bitte, du musst das Trinken, dann geht es dir besser."

Hermine schüttelte energisch den Kopf.

„Bitte Herm.", sagte er sanft, das schien sie zu erweichen.

Unsicher führte sie die Schale an ihre verkrusteten Lippen.

Harry half, da ihre Hände einfach zu stark zitterten.

Der Trank schien sie müde und entspannt werden zu lassen.

Sie hörte auf zu zittern und dämmerte langsam ein.

Madame Pomfrey atmete erleichtert auf und verfrachtete Hermine mit ihrem Zauberstab auf ihr eigenes Bett zurück.

„Ich danke ihnen Mr. Potter.", sagte die Krankenschwester und begann damit ihn zu untersuchen.

Nach einer Weile nickte sie befriedigt.

„Sie sind unter ihren Umständen erstaunlich Vital.", sagte sie. „Ihre Verbrennungen heilen sehr gut und auch der Heilzauber den ich auf ihre Rippen gelegt habe tut seine Arbeit. Heute Abend werden sie wieder vollkommen verheilt sein."

Harry seufzte auf und versuchte die Krankenschwester zu fixieren, was misslang. Er hatte seine Brille beim Kampf verloren und benötigte nun Ersatz.

„Äh, Madame Pomfrey? Es tut mir leid, aber ich habe meine Brille verloren. Können sie mir irgendwo eine neue besorgen?"

„Sicher mein Junge.", erwiderte sie und begann damit seine Augen zu Untersuchen um seine Sehstärke Festzustellen.

Nach fünf Minuten war sie damit Fertig.

„Ich werde eine Brille in deiner Stärke bestellen. Ich weiß ja wie die Alte aussah und werde versuchen etwas Ähnliches zu bekommen.", sagte sie, ehe sie wieder in ihr Büro trat.

Harry nickte dankbar und lies sich in sein Bett zurücksinken.

In Gewisser Weise war er froh nun ein wenig für sich zu sein, auch wenn er sich schlecht fühlte, weil Hermine nicht mehr direkt bei ihm war.

In gewisser Weise war es ein Trost für ihn gewesen für sie da zu sein, ihr das Gefühl zu geben er würde sie Beschützen. Er wäre fast für sie Gestorben und nun, wo er ihren Körper verschwommen auf ihrem Bett ruhend erkannte, sagte er sich, dass all diese Qualen die er auf sich genommen hatte einen Sinn hatten. Wenn es ihr besser ging, wenn sie es Verarbeitet hatte!

Zwar würde sie wohl nie mehr so sein wie vorher, aber sie würde überleben und wieder Glücklich werden, dafür würde er Persönlich sorgen!

All seine Qualen hatten einen Sinn.

Er hob den Rechten Arm dicht zu seinem Gesicht und starrte das Dunkle Mal an.

Der Grüne Schädel aus dessen Mund eine Schlange Quoll.

„Ein kleines Abschiedsgeschenk Potter, damit du weißt wem du und deine kleine Schlammblutfreundin ihr Leben Verdanken. Wir sehen uns wieder."

„Ja Tom, wir sehen uns wieder. Dann werde ich dich Töten!", flüsterte Harry mit unübertrefflichen Hass in der Stimme.

Er ballte seine Rechte Hand zu einer Faust und dachte nur daran wie befriedigend es sein würde Voldemort umzubringen.

Nach allem was Gestern geschehen war, war es keine Frage mehr für ihn. Die Prophezeiung würde sich erfüllen, auf die eine oder andere Weise. Kein Moralisches Debakel mehr. Keine Reue, keine Gnade!

Dieses Recht hatten alle Todesser verwirkt.

Harry hing seinen Trüben Gedanken nach und Spürte wie die Heilzauber in seinem Inneren ihre Arbeit taten, wie sich seine Knochenstrukturen neu verbanden und allmählich zusammenwuchsen.

Ein seltsames Gefühl irgendwo zwischen Schmerz und Erleichterung.

So lag er eine Weile da und lies seine Gedanken schweifen. Sie verirrten sich in die Absurdität oder verweilten in Trauer und Ernsthaftigkeit, ohne Ziel und Richtung.

Nachdem er sich eine Weile in seinen Gedanken verloren hatte, betraten Dumbledore, Ron, Derek, Sirius und Professor McGonnagal, die ihre Lippen zu einem sehr schmalen Strich zusammengepresst hatte, die Krakenstation.

Neben Ron nahm eine Art Schatten plötzlich scharfe Konturen an, verfärbte sich bis Lily dort stand.

„Wie geht es dir?", fragte Dumbledore Freundlich, aber ernsthaft.

„Den Umständen entsprechend gut.", erwiderte Harry Wahrheitsgetreu.

Der alte Direktor nickte und beschwor mit einer Handbewegung einige Sessel.

McGonnagal schüttelte den Kopf und erklärte: „Ich muss noch mit Poppy sprechen. Keine Umstände für mich."

Sie Lies ihren Sessel mit einem Schlenker ihres Zauberstabes Verschwinden.

„Wie du willst.", erwiderte Dumbledore ruhig und lies sich in einen Sessel sinken.

Die anderen taten es ihm Gleich. Harry hasste es keine Brille zu haben. Er konnte ihre Gesichter nicht richtig sehen und das passte ihm nicht.

Dumbledore hatte den Kopf in seine Richtung gewandt und Harry konnte sich den Blick aus dessen Strahlend Blauen Augen gut vorstellen.

„Harry? Bist du bereit uns darüber aufzuklären was gestern geschehen ist?", fragte Dumbledore mit ernster Stimme.

„Selbstverständlich.", erwiderte dieser und überlegte.

„Wie sie sich sicher Vorstellen können, hat mich die Nachricht über Kappstadt sehr mitgenommen. Ich wurde von Irgendjemanden zum Krankenflügel gebracht…


Harry spürte wie sein Immunsystem den Trank bekämpfte, den man ihm gerade Verabreicht hatte.

Er wusste nicht wieso, aber er wollte nicht schlafen. Etwas würde geschehen oder war schon geschehen, er konnte das Gefühl nicht beschreiben das ihn peinigte.

Er hörte es Schleierhaft und verschwommen, doch gleichzeitig mit einer erschreckenden Deutlichkeit.

Saras Stimme.

Sie war verstört und weinte.

Etwas Stimmte nicht, etwas war falsch. Er hatte dieses Gefühl schon beim Todesserangriff gehabt. Dieses dringliche Gefühl zu handeln.

„…Hermine ist verschwunden…Portschlüssel…sollte mich treffen…", schluchzte sie.

Die Müdigkeit viel von Harry ab, wie eine Decke die er einfach so abstreifen konnte.

Wut brannte in seinen Adern, floss durch jede Faser seines Körpers.

Sara und Madame Pomfrey schreckten auf.

„Unmöglich…", murmelte Madame Pomfrey. „Der…der Trank…"

Harry erhob sich und nahm seinen Zauberstab, der auf dem Nachtschränkchen lag, genau wie seine Brille.

Mit einem Schlenker tauschte sich seine Kleidung aus. Er trug nun Baumwollhosen mit Seitentaschen und ein Schwarzes T-Shirt. Kampfkleidung!

Zornig lenkte er seine Schritte aus dem Krankensaal.

Auf seiner Suche nach dem Tatort traf er Ron.

„Wie…? Wie ist das möglich? Du hast doch gerade…?"

„Unwichtig!", fauchte Harry.

„Sag mir wo sie verschwunden ist!"

Ron diskutierte nicht, sondern nickte ergeben und führte ihn direkt zum Tatort, wo sich mehrere Lehrer versammelt hatten um herauszufinden wohin er führte.

Harry wusste nicht wie das möglich war, es war ihm auch egal. Er spürte eine Energielinie, die eindeutig zu dem Portschlüssel gehörte. Er wusste nicht wieso er das wusste, aber er wusste es einfach. ( Macht das überhaupt Sinn?)

McGonnagal richtete ein paar Worte in seine Richtung, doch Harry hörte sie nicht. Er steigerte seine Energie, immer weiter und weiter, bis er dachte es würde ihn Zerreißen.

Es schmerzte schrecklich soviel Energie zu halten.

Er konzentrierte sich auf die Linie die der Portschlüssel hinterlassen hatte. Sie wurde immer schwächer, er musste sich beeilen!

Er konzentrierte sich weiter auf diese Spur und mit einem gewaltigen Schrei, lies er sowohl den Schmerz als auch seinen Energien freien Lauf, die ihn mit sich rissen, immer der Energiesignatur hinterher, die der Portschlüssel hinterlassen hatte.

Mit einem gewaltigen Knall tauchte er in einem düsteren Raum auf, dessen Rohe Steinwände von Fackeln erhellt wurden.

Seine Sinne liefen auf Hochtouren. Er spürte viele schwarze Auren. Auren wie Derek, Lily und Jarod sie hatten. Les a Fant Terrible, Hunderte von ihnen. Sie schienen zu Ruhen.

Seine Sinne suchten weiter, suchten Hermines Aura.

Er fand sie ziemlich schnell. Sie strahlte hell, flackerte aber seltsam.

Harry hob den Zauberstab und suchte schnell seinen Weg.

Er spürte vier Auren die dicht bei ihr waren, er musste sich beeilen.

Die Dringlichkeit trieb ihn voran. Hermines Aura flackerte immer mehr und immer stärker wurde ihre Intensität.

Er konnte Angst spüren, eine Wahnsinnige alles verzehrende Angst, die nicht die seine war.

Dann hörte er diese verzweifelten, Schluchzenden Schreie.

„NEIN! LASST MICH! FASST MICH NICHT AN! BITTE! LASST MICH DOCH!"

Harry gefror das Blut in den Adern.

Nein! Das durfte nicht passieren!

Er begann zu Rennen und erreichte eine Art Flur, die in einem niedrigen Raum endete.

Er erkannte Hermine, die auf dem Boden lag, von irgendeinem Zauber gehalten. Drei Todesser sahen lachend und grölend auf sie herab, während ein vierter zwischen ihren Beinen Kniete.

Ihre Robe war nur noch ein Fetzen, der nichts mehr verdeckte. Ihre Lippen waren Aufgeplatzt und Blut lief heraus. Ihr Gesicht war Tränennass und Verzweifelt flehte sie ihre Peiniger an aufzuhören, während der kniende Todesser fahrig versuchte, ihr den Slip herunter zu ziehen.

Harry wusste nicht wie er das machte, aber mit der Wut kam die Macht, durchströmte ihn wie Blut, pochte ungebändigt durch seine Venen. Er musste sich nicht mehr konzentrieren.

Die Energie in seinen Beinen lies ihn die fünfzig Meter Distanz in einigen Sekunden überbrücken.

Skrupel waren nicht mehr wichtig. Was jetzt zählte war seine Wut und sie war unbändig, wie ein Sturm.

Harry bewegte sich unglaublich schnell, was an all der Energie lag, die seinen Körper durchströmte und Einfluss auf die Physik in seiner Umgebung nahm. Die Todesser konnten nicht mal ihre Zauberstäbe ziehen, als er sie bereits erreicht hatte.

Er führte eine peitschende Bewegung mit seinem eigenen Zauberstab aus und die drei stehenden Todesser wurden mit einem gewaltigen Krachen gegen eine Mauer des Verlieses geschleudert. Die Unglaubliche Wucht, zermalmte ihre Knochen, presste das Leben aus ihren Körpern.

Der Kniende Todesser hatte von Hermine abgelassen und suchte nach seinem Zauberstab.

Harry schwenkte beiläufig seine linke Hand und der Todesser wurde in die Luft gehoben.

Ein Feuerstrahl aus Harrys Zauberstab verbrannte alle Haut des Todessers, so dass nur noch ein schreiender Roter Haufen Mensch übriggeblieben war, der sich wand.

Doch Harry war noch lange nicht Fertig mit ihm.

Innerhalb weniger Sekunden schoss er drei schwarze Folterflüche gegen den gequälten Mann auf dem Boden, Flüche die er nie benutzen wollte, doch das war nicht mehr wichtig.

KEINE GNADE!

Er starb.

Zu früh, viel zu Früh!

Er hätte mehr leiden sollen!

Doch Harry hatte etwas ausgelöst.

Ein Inferno strahlender schwarzer Auren zeigte ihm, das die Les a Fant Terrible erwacht waren. Hunderte Mächtige Auren betäubten seine erweiterten Sinne, doch darum konnte er sich auch gleich noch kümmern.

Mit weichen Knien beugte er sich zu der weinenden Hermine herunter und brach den Zauber der sie festhielt.

Er nahm sie tröstend in die Arme, hob sie hoch und trug sie in eine geschützte Ecke des Verlieses.

„Schht, keine Angst, ich gehe nicht weg. Ich werde nicht zulassen das sie dir noch mehr wehtun.", flüsterte er eindringlich.

Hermine kauerte sich in der Ecke zusammen und Harry erhob sich.

Die Aura der Macht strahlte weiterhin stark von ihm ab, während er sich zur geöffneten Kerkertür begab.

Der Flur war erfüllt von verhüllten Gestalten. Hunderte von Umhängen raschelten bedrohlich, doch das schreckte ihn nicht.

Harry versperrte die Tür und schaute sie kalt an, während grüne Funken unkontrolliert aus seinem Zauberstab stoben.

„Harry Potter? Der Originale Harry Potter?", sagte eine ziemlich abfällige Stimme.

Einer der Schwarzverhüllten trat vor und zog sich seine Maske vom Kopf.

Es war ein P.E., der ihn schief anlächelte. Harry blickte in sein eigenes Gesicht wie es wohl in vier Jahren aussehen würde.

„Sie ist also eine Freundin von dir? Sie war doch nicht wertlos? Dann haben wir sie den Todessern zu früh übergeben.", sagte er in einem beinahe Entschuldigenden Tonfall.

„Verschwindet oder ihr werdet es bereuen.", zischte Harry und seine Augen verengten sich.

„Tut mir leid, das ist leider nicht möglich kleiner Bruder.", erwiderte sein Gegenüber mit einem breiten Grinsen, das die kalten Augen nicht zu erreichen vermochte.

Drei von ihnen Traten vor und schossen Flüche gegen Harry ab, doch dessen Schild hielt es aus. Stattdessen feuerte Harry blaue strahlen gegen die Todesser.

Seine Wut verlieh ihm unglaubliche Macht. Die Schilde der Angreifer wurden wie Papier zerfetzt und die strahlen rauschten durch ihre Körper.

Blut schwoll auf den Boden und sie blieben Reglos liegen.

„Du tötest? Der gesandte des Lichts tötet?", fragte der Anführer in Spottenden Ton.

Zwei Paar starke Hände packten ihn von hinten.

Sie waren hinter ihn Appariert, doch Harry reagierte instinktiv.

Er zog seine Energie in sich zurück und lies sie dann Explosionsartig entweichen.

Die beiden Jungen, die ihn festhielten wurden mit zerschmetterten Knochen von ihm weggeschleudert.

Harry hatte nicht mal mit der Wimper gezuckt.

„Beeindruckend, aber nicht gut genug.", höhnte der P.E.

Drei von ihnen erschienen kurz vor Harry, doch er wehrte ihre Faustschläge mühelos ab und schleuderte die Angreifer mit einer Geste seiner linken Hand von sich fort.

Was wurde hier gespielt? Sie bewegten sich zu langsam. Ihre Zauber waren nicht so stark, wie sie hätten sein können. Er wurde hier verarscht! Ganz eindeutig. Was hatten sie vor?

Er wehrte zwei oder drei weitere Angriffe ab, viel zu leicht…

Sie sollten ihn wohl bei der Stange halten.

„Was soll das? Warum haltet ihr euch zurück?", fauchte Harry in die Richtung des Anführers.

Dieser Lachte abfällig.

Harry knurrte, dann spürte er den brennenden Schmerz in seiner Narbe.

Nein!

Er war hier!

Er war gekommen!

Sie haben auf ihn gewartet und ihn bei Laune gehalten, ihn abgelenkt um Voldemorts Ankunft zu erwarten.

Der Anführer der Les a Fant Terrible drehte sich zu seinen Begleitern um.

„Weggetreten!", bellte er.

Alle bis auf zwei verschwanden.

„Du beehrst uns also? In dieser Parzelle? Wie angenehm, ich liebe Besuch.", ertönte eine eisige Stimme, die dem Zischen einer Schlange ähnelte.

„Verzeih mir, wenn ich keinen Tee Reichen lasse, aber es würde mich Interessieren wie du diesen Ort gefunden hast.", fuhr Voldemort fort, während er langsam vom anderen Ende der Flurs auf ihn Zuschritt, die Roten Pupillen vor Belustigung geweitet.

„Willkommen mein Lord.", sagte der Les a Fant Terrible ohne Maske und verbeugte sich leicht.

Harry machte sich bereit jeden Augenblick angegriffen zu werden.

Voldemort lachte kalt.

„Also haben mir diese Idioten doch etwas genützt? Sie haben zwar das Falsche Mädchen geholt, doch es brachte Harry Potter hier her. Welch ein Glücklicher Zufall, eine Fügung des Schicksals. Und ihr habt ihn festgehalten? Lord Voldemort ist sehr zufrieden."

„Stets zu Diensten.", erwiderte der Todesser.

Voldemort sah erst Harry, dann die zwei verhüllten Les a Fant Terrible an.

„Erkläre mir, wieso du zwei von ihnen hier behalten hast Alexander."

Der P.E. Namens Alexander (Wieso hatte er einen Namen?) verbeugte sich erneut.

„Ich dachte ein kleiner Vergleich könnte euch erfreuen."

„In der Tat, es wird mir ein Vergnügen sein es zu sehen.", erwiderte Voldemort belustigt ehe er sich Harry zuwand.

„Das Original gegen die Fälschungen, eine Interessante Begegnung. Fürwahr eine Vortreffliche Idee, ich bin sehr zufrieden."

Er lachte kalt.

„Nun Harry, du konntest meine Todesser davon abhalten mit deiner kleinen Freundin zu spielen…", hass loderte in Harry bei diesen Worten auf. „…doch solltest du mich gut unterhalten, sonst werden andere kommen und das Spiel mit ihr beenden während du dabei zusiehst."

Voldemorts Schlangenartiges Gesicht verzog sich zu einem Grinsen.

Harry knurrte.

Die verbliebenen Les a Fant Terrible zogen ihre Masken von den Gesichtern. Weitere P.E.'s, wie er feststellte. Es war als würde er in einen Spiegel sehen. Sie waren beide so alt wie er. Nur klitzekleine Unterschiede zeigten, das sie Ebenfalls Kinder seiner Eltern und nicht er selbst waren. Und damit meinte er nicht die Narbe, sondern ihre Gsichtszüge, die nun kalt und emotionslos waren.

Ohne Vorwarnung griffen sie an, doch dieses Mal ohne jede Zurückhaltung.

‚Ich muss Hermine beschützen! Sie dürfen sie nicht kriegen! Ich muss sie beschützen! Sie beschützen!', hämmerte es in seinem Schädel.

Sein Schild wurde durchbrochen und Seine Haut brannte im Gesicht und auf den Beinen, doch Harry ignorierte es.

Eine Welle Komprimierter Luft fegte einen der Angreifer von den Füßen, während der andere einem schwarzen Lichtstrahl auswich, den Harry mit der linken Hand auf ihn abfeuerte. Ein Roter Lichtstrahl schoss auf Harry zu, doch es gelang ihm den Fluch mit der bloßen Hand in eine andere Richtung zu lenken, ehe er einen Fuß herum schwang und ihn gegen das Gesicht des zweiten Angreifers krachen lies.

Er spürte wie sein Standbein von einem Schneidfluch gestreift wurde. Blut quoll auf den Boden aber das hielt ihn nicht auf.

Harry wusste nicht wie lange er gegen sie Kämpfte, doch es gelang ihm, einen der Beiden mit einem Angriff zu überraschen, der ihm das Genick brach, was Voldemort ein schallendes Lachen entlockte.

Doch der andere erwischte Harry mit einem ihm unbekannten Fluch, der ihn von den Beinen Fegte.

Er spürte dass seine Rippen gebrochen wurden und schmeckte Blut in seinem Mund, ehe er sich unter dem stärksten Cruciatus Fluch wand, den er jemals gespürt hatte.

Das war's, es war vorbei…

Er war geschlagen...

Er würde unter diesen Schmerzen seinen Verstand verlieren wie die Eltern von Neville.

Hermines schluchzen drang an Harrys Ohr.

Das gab ihm Neue Kraft.

Eine unbekannte Macht Pulsierte durch seinen Körper, fegte den Schmerz hinfort.

Er führte eine Peitschende Bewegung mit dem Zauberstab aus und Grüne Flammen verbrannten den Les a Fant Terrible bis zur Unkenntlichkeit.

Harry sackte auf die Knie. Er war erschöpft und verletzt, dennoch mobilisierte er alle seine Reserven um Voldemort aufzuhalten, sollte dieser Versuchen zu Hermine zu gelangen.

„Führwahr, es war sehr unterhaltsam.", sagte Voldemort und lies ein hohes Lachen vernehmen.

„Du bist stark geworden Harry, aber noch lange nicht stark genug für mich. Dennoch hast du mich unterhalten und Lord Voldemort steht zu seinem Wort. Ich gewähre dir drei Minuten um mit dem Schlammblut zu verschwinden, ihr Interessiert mich in diesem Moment nicht. Danach werden meine treuen Soldaten euch töten, solltet ihr noch hier sein."

Harry knurrte schwach, zu mehr war er nicht mehr in der Lage.

Voldemort schien einen kurzen Augenblick zu überlegen und grinste breit.

Mit einer schnellen Geste, auf die Harry nicht reagieren konnte hatte er den Zauberstab erhoben.

Ein stechender, Brennender Schmerz breitete sich auf Harrys Rechtem Unterarm aus und der Geruch von verbranntem Fleisch erfüllte die Luft.

Mit entsetzen erkannte er das Dunkle Mal, welches sich in sein Fleisch gebrannt hatte.

„Ein kleines Abschiedsgeschenk Potter, damit du weißt wem du und deine kleine Schlammblutfreundin ihr Leben Verdanken. Wir sehen uns wieder."

Mit diesen Worten verschwand Voldemort lachend, zusammen mit seinem Lakaien.

Harry war es egal.

Nur eines zählte.

Sie mussten hier Weg und das schnell!

Drei Minuten…

Er Schleppte sich zu Hermine. Sein gepeinigter Körper gehorchte nur wiederwillig. Jede Bewegung schien ausschließlich aus Schmerz zu bestehen.

Zielstrebig bewegte er sich auf das wimmernde Mädchen zu, welches er verschwommen an der Stelle erkannte, an welcher er sie zurückgelassen hatte.

Er hatte seine Brille schon lange verloren und hatte nur Kämpfen können, weil er seine Wahrnehmung der Auren sio eingengt hatte, das er sie klar erkennen konnte, doch das war nun unwichtig.

Er erreichte Hermine, die wimmernd auf dem Boden lag.

Nach einem Blick in ihre Augen, begann er selbst hemmungslos zu Weinen.

Ihre Augen…sie waren zerstört.

Sie Blickten gehetzt und Ängstlich.

Das durfte nicht sein!

In ihr tobte eine Dunkle Energie, ein Fluch den er nicht kannte. Er schien ihre Qualen zu verschlimmern. Ohne zu zögern ergriff er sie und hielt sie fest.

„Schhhht. Alles wird wieder gut! Wir gehen nach Hause. Hörst du? Wir werden jetzt nach Hause gehen. Schhhht."

Hermine wippte verstört in seinen Armen vor und zurück.

Harry konzentrierte all seine Energie die ihm noch geblieben war. Hogwarts! Er musste nach Hogwarts, mit ihr.

Die Energie Floss, löste ihre Moleküle auf und lies sie auf der Linie seiner Gedanken Reisen. Nach Hogwarts.

Nach Hause.

In Sicherheit.
Sie Materialisierten sich nur sehr Schwerfällig.

Scheiß Apparationssperre!

Doch unter dem Einsatz all seiner Reserven gelang es ihm.

Kraftlos fielen seine Arme von Hermine ab, Die Schrie und kreischte.

Das verschwommene, aber deutlich entsetzte Gesicht von Professor Flittwick war das letzte was er sah…


Ich bin so einsam, komisch lila und heiße ‚go button' Bitte drück mich! (ganzliebguck)

Und du kannst auch dem Autoren ein paar Zeilen schreiben.

Der arme Kerl tut mir echt leid.

Dein ‚go button'

;-)