Fade to black


Disclaimer: Ich muss ein Geständnis machen… ICH BIN JOANNE K. ROWLING UND IHR LEST HIER DEN SECHSTEN TEIL…Na ja, schön wärs ja…doch die harte Realität ist, mir gehört immer noch nichts.

Danke, Danke für die Reviews. Da fühlt man sich doch Richtig gut, wenn man hört das euch die Story gefällt.

Dax: (That's the way oho aha, I like it…)

Lobarie: Wie gesagt, schick ne Mail und wir sind im Geschäft ;-)

Berg-Ulme: Danke für die Lobenden Worte. Ich hoffe du liest auch weiterhin.

Silvertrust: Na, wart noch ein paar Chaps, dann geht's erst so Richtig rund (grins) Und Alexander ist der Name eines Eroberers (Alexander der Große), daher fand ich ihn auch passend.

Schnuffel: Danke. War auch so geplant, das mit der message

Sweet-Chrisi: Ich bin Froh, das er dir gefällt. Ist immer so ne Sache mit selbst erfundenen Charas. Und bitte nicht schlagen…warum droht mir jemand mit so einem harmlosen Nick? ;-)

Frodobeutlin: Na, er wird sich noch genug Vorwürfe machen. Aber das kommt noch. Freut mich, dass dir meine Charas gefallen. Und Harry unterscheidet sich nur darin, das er das Original ist und ‚eine Macht besitzt die der dunkle Lord nicht kennt'

Roter Draconis: Will ich auch meinen ;-)

AlexBlack: Tut mir leid wegen deinem Onkel…;-) Ne ne, so viele Fragen, so wenig Antworten. Das meiste Findest du heraus indem du einfach weiter liest :g: Und Nein, Sara war nicht das Mädchen aus dem Prolog sondern Amy, Dereks Frau.

Vorndess: Na, dafür ist wohl mein Englisch zu mies, dennoch danke für dieses Kompliment, ich fühle mich sehr geehrt. Und diese ganze ‚Missbrauchssache' ist nun mal ein Thema mit dem ich mich intensiv beschäftige. Wie dem auch sei, ich denke es sollte langsam mal wieder Bergauf gehen.

Laser-jet: Danke und Willkommen in meiner verdrehten Phantasiewelt. Ich freue mich immer über neue Leser.

Star Heyoka: ;-) Wie gesagt, ich freue mich, dass du dich so intensiv mit meiner Geschichte beschäftigst. Und ich habe mich wohl Falsch ausgedrückt. Es hätte heißen sollen „Weil die anderen fest daran Glauben, das Dumbledore weiß was er tut."
Dennoch muss ich sagen, dass alles Ansichtssache ist. Diskussionen bringen da nicht viel, obwohl wir in vielen Punkten übereinstimmen. Wir scheinen einfach aneinander vorbei zu reden ;-)
Na, egal. Lies einfach weiter und ich denke ich kann dich noch überraschen (kleinerwinkmitdenzaunpfal)

Und nun…

Viel Spaß!


19. Der Weg zurück ins Leben
Hermine ging es in den nächsten Tagen kaum besser, doch Sara half mit neuer Zuversicht. Ron war natürlich nicht entgangen, dass sie wieder Fröhlicher und auch ein wenig ausgelassener wirkte. Aber niemand außer Derek, Lily und natürlich Sara selbst, wussten wieso.
Die Grangers waren die ganze Zeit im Schloss geblieben, genau wie die Weasleys.

Hermine hatte viel Besuch bekommen und die ganze Schule war depressiv, weil sie niemanden, aber wirklich niemanden von ihnen an sich heran lies. Die anderen nahmen wieder am Unterricht teil, doch Harry und Hermine lernten in der Krankenstation.
Man hatte Harry zwar als Gesund befunden, aber er weigerte sich Hermine von der Seite zu weichen, genauso wie sie nicht wollte, dass er sie verlies.
Wenn er mal Austreten musste, hatte Lily große Probleme Hermine zu beruhigen. Auch wenn Hermine selbst einmal austreten musste gab es ähnliche Probleme. Nicht nur das Lily sie begleiten musste, nein. Harry stand vor der Tür und Redete ständig, damit sie seine Stimme hörte und nicht glaubte er sei plötzlich verschwunden.

Einen Teilerfolg hatte sie erzielt, als sie es zu lies, das ihre Mutter sich zu ihr und Harry auf das Bett setzte. Sie wollte sich aber immer noch nicht von ihr anfassen lassen.

Besonders nervös wurde sie natürlich, wenn eine Männliche Person sich ihr nährte.

Tatsächlich wurde Ernie McMilliam von sehr Starken Schockzaubern davon geschleudert, als er sich in der Krankenstation hat behandeln lassen und dann flott auf Hermine zuschritt um ihr guten Tag zu sagen.

Natürlich wusste niemand, was wirklich mit ihr geschehen war. Aber die Anwesenheit der Grangers (Skandal! Muggel in Hogwarts!) und der Weasleys heizte der Gerüchteküche Kräftig ein.
Das schlimme war, dass ein oder zwei Gerüchte wirklich in die Richtige Richtung gingen.
Sirius leistete Unterdessen viel Arbeit in Form Moralischer Unterstützung. Sowohl für Harry, als auch für die Grangers, mit denen er sich viel Unterhielt, um ihnen das Gefühl zu geben, nicht völlig fehl am Platz zu sein. Auch Derek, Amy und die Familie Weasley verbrachten viel Zeit mit den Grangers. Jarod schaute mindestens einmal in der Woche vorbei um Hermine zu Besuchen.
Sogar Malfoy war gekommen und hatte sich bei Ihr entschuldigt. Dafür das er seine Leute nicht durchschaut hatte.

Bei dieser Gelegenheit erfuhr der geschockte Harry, das Malfoy für den Phönixorden arbeitete, eine Information die Ron nicht zur Sprache gebracht hatte. Er fand dass es einfach unangemessen sei, über Malfoy zu spekulieren während Hermine mit ihren Dämonen rang.

Harrys erste Reaktion war einfach nur Wut gewesen.

Malfoy, ein Mitglied des Phönixordens?

Dennoch hatte er sich entschlossen, das Thema vorerst Ruhen zu lassen. Es gab nun Wichtigeres als sich aufzuregen.

Nach etwa zehn Tagen, konnte Harry Hermine davon überzeugen ihn in den Raum der Wünsche zu begleiten, wo er zusammen mit ihr Praktische Zaubern übte.

Das gepeinigte Mädchen entwickelte dabei eine besonders Aggressive Art und Weise im Umgang mit den Dummys.

Dann, eines schönen morgens fanden sich Jarod und Sirius in der Krankenstation ein.

„Ich habe eine kleine Überraschung für dich Harry.", sagte sein Pate verschmitzt.

Harry grinste ihm entgegen.

„Na, dann raus damit, so lange es eine gute ist. Ich liebe gute Überraschungen."

Sirius lachte, sein bellendes Lachen, so offen wie man es nur selten von ihm hörte.

„Ich habe in ein paar Tagen eine Anhörung vor dem Zaubergamot der I.V.Z. Es sind Beweise aufgetaucht, mit denen man meine Unschuld Beweisen könnte."

Harry fiel der Kiefer herunter.

„Heißt dass…?"

„Ja, mit etwas Glück bin ich bald ein Freier Mann.", gluckste Sirius.

Harry strahlte über beide Ohren und zu ihrer aller Überraschung sprang Hermine auf und drückte Sirius fest an sich.

Die Anwesenden waren vollkommen Perplex.
Sie lies von ihm ab und strahlte ihn an.

„Herm…?", flüsterte Harry.

Ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus, genau wie auf dem von Sirius und Tränen der Freude bahnten sich ihren Weg.

„Danke Hermine.", flüsterte der Ex Häftling gerührt.

Sie setzte sich zurück zu Harry auf das Bett und zum ersten Mal seid ihrer Entführung lächelte sie.

Der gehetzte und gebrochene Ausdruck war zum Größten Teil aus ihren Augen verschwunden und für kurze Zeit waren ihre Augen wieder so offen und gütig wie sie es Früher gewesen Waren

Harry drückte sie fest und flüsterte einige liebevolle Worte in ihr Ohr.

„Hermine Granger ist ja Glücklich.", sagte eine Metallisch klingende Stimme, die von weit weg zu ihnen zu dringen schien.

Ein Schatten erschien und nahm scharfe Konturen an.

Lily stand vor dem Bett und strahlte.

„Hermine Granger ist richtig Glücklich. Lily mag das!", frohlockte die Rothaarige.

Hermine nahm Lily ebenfalls in den Arm und drückte sie fest, was der Les a Fant Terrible ein Fröhliches Lachen entlockte.

Sirius lächelte breit und wandte sich an Jarod.

Er flüsterte ihm etwas zu.

Jay nickte mit einem lächeln und verschwand.

Kurz darauf kehrte er mit den Grangers zurück, die besorgt zu sein schienen, dass er sie so plötzlich hier her führte.

Hermine löste sich von Lily und sah ihre Eltern mit Tränen in den Augen an.

Dann lief sie zu ihrer Mutter und schloss auch sie in die Arme.

Mrs. Granger war erst vollkommen verwirrt.

Dann bahnten sich Tränen des Glücks ihren Weg und sie drückte ihre Tochter, vor Freude weinend, fest an sich.

Hermine zog auch ihren Vater in diese Umarmung, der so Erleichtert und Glücklich schien.

Harry beobachtete die Szene und eine wohltuende Wärme breitete sich in ihm aus.

Auch wenn er gezweifelt hatte.

Auch wenn er es schon nicht mehr geglaubt hatte.

Alles würde wieder gut werden!

Die Grangers lösten sich voneinander und strahlten allesamt.

„Mein kleines Mädchen. Ich habe mein kleines Mädchen wieder.", flüsterte Mrs. Granger und schloss die Arme noch einmal um sie.

Mr. Granger kam zu Harry ans Bett und klopfte ihm auf die Schulter.

„Danke Harry, für alles was du getan hast. Und dir auch Lily."

Die Rothaarige wirkte verlegen und erwiderte: „Lily mag Hermine Granger."

Hermines Vater lächelte breit.

Er wusste zwar nicht genau was Lily war, aber er wusste, dass sie sich um Hermine gekümmert hatte, die ganze Zeit. Derek hatte den Grangers erklärt auf welche Art und Weise das Mädchen den Geist ihrer Tochter beschützte und dafür war er dankbar. Genau wie er Harry dankbar war, das er sein kleines Mädchen gerettet und sie beschützt hatte. Das er sein Leben riskiert und ihr Geborgenheit gegeben hatte, als sie es am dringendsten brauchte. Er war dankbar, dass diese Beiden Jungen Menschen seiner Tochter nicht von der Seite gewichen waren und sie ihm zurück gebracht hatten. Er war Dankbarer, als man in Worte fassen konnte.

Doch auch all den anderen.
Ron Weasley und Sara Spencer, die viel Zeit mit ihnen verbracht hatten, genau wie Sirius und all die anderen Weasleys.

Er konnte sich Glücklich schätzen, dass seine Tochter so viele treue und wunderbare Freunde hatte, die sich um sie kümmerten.
Er wusste genau wie einsam sie damals gewesen war, bevor sie nach Hogwarts gekommen war, daher war er Froh und dankbar für diese Menschen, die in ihr Leben getreten waren.

Was hatte Major Fischer gesagt?

‚Sie hat uns alle auf die eine oder andere Art bewegt'

Ja, er war stolz auf sein kleines Mädchen, auch wenn die Qualen die sie erleben mussten ihn Traurig stimmten. Doch mit solchen Freunden konnte sie einfach alles meistern.

Sirius Reichte Mr. Granger die Hand.

„Ich freue mich für sie Frank."

„Danke Sirius…es…es ist überwältigend. Sie berührt uns wieder."

Sirius lächelte breit.

„Wie wir schon sagten, Hermine ist ein Großartiges Mädchen. Sie kann alles schaffen."

Ron und Sara wurden gerufen, genau wie alle Weasleys.

Hermine schloss jeden von ihnen einmal fest in die Arme.

Vor allem Sara und Ron waren Glücklich darüber zu sehen das es ihr wieder besser ging.

Es war ein Tag der Freude.

Allerdings musste man Festhalten, das Hermine nur diesem Kreis gestattete sich ihr zu nähern.

Alle anderen hielt sie weiterhin auf Abstand und sie wollte immer noch nicht von Harrys Seite weichen.

Dumbledore entschloss daher, den Beiden ein Gästezimmer zu geben.

Hermine wollte Partout nicht in den Schlafsaal.

Sie ging zwar wieder zum Unterricht aber nicht in die Große Halle. Zu Große Menschenansammlungen ängstigten sie.

Außerdem sprach sie immer noch nicht.

Harry begleitete sie auch in die Fächer, die er nicht belegt hatte.

Viele reagierten mit Unverständnis, doch die Lehrer, die alle das ganze Ausmaß dessen wussten, was Hermine mitgemacht hatte, tolerierten es natürlich.

Nach einer Weile lies sie Harry sogar alleine zum Quidditchtraining. Dafür musste aber Lily bei ihr bleiben.

Harry kniete sich voller Elan in das Formen seiner Mannschaft. Ihr erstes Match wurde verschoben, da er in der Krankenstation gewesen war.

Sie begannen auch wieder den Kampf zu trainieren.

Hermine trug nun immer sehr weite Trainingskleidung. Nichts was auch nur einen kleinen Blick auf die Haut gestattete, die nicht zum Gesicht oder den Händen gehörte.

Es war verständlich dass sie sich so benahm.
Natürlich nährte ihr sonderbares Verhalten die Gerüchte die herumschwirrten.

Einige Tage später, erfuhren sie dann, dass Sirius erste Anhörung vor dem Zaubergamot der I.V.Z. ein Erfolg gewesen war.

Es wurde eine Gerichtsverhandlung angesetzt, die im Januar nächsten Jahres beginnen sollte. Solange stand Sirius unter Aufsicht des Regulatorenbüros, da er einer ihrer Angestellten gewesen war.

Sirius blieb auf Hogwarts unter Aufsicht von Derek, der das natürlich nicht zu genau nahm.

Laut Jarod hatte Fudge eine Art Tobsuchtsanfall erlitten, weil der Black Fall seiner Meinung nach in Britische Zuständigkeit fiel.

Doch Sirius Anwalt, ein gewisser Nicolas Madison, hatte angeführt das, das Britische Ministerium Black Illegal eingekerkert hatte, da er als Angestellter der I.V.Z. auch unter deren Gerichtsbarkeit stand und nicht der des Britischen Zaubergamots.

Außerdem wurde Angeführt das Sirius ohne Verhandlung in Askaban inhaftiert wurde, worauf der Richter den Antrag von Fudge ablehnte, der sich daraufhin wohl sehr aufgeplustert hatte.

Wie Jarod berichtete begann Fudge dem Richter zu drohen und wurde aus dem Saal gewiesen. Außerdem drohte ihm eine Klage wegen Missachtung des Gerichts.

Diese Geschichte freute Harry Diebisch.

Oh, er konnte Fudge nicht leiden!

Es ging also Langsam Bergauf.

Hermine begann sogar wieder zu lesen.

Seid ihrer Entführung hatte sie das nur getan wenn es notwendig gewesen war. Doch sie wieder mit Konzentriertem Gesicht über ein Buch zu sehen, dass nichts mit dem Unterricht zu tun hatte, fühlte sich unglaublich Gut an.

Sie verbrachten die Nachmittage meistens damit in ihren Räumen zu lernen. Ron und Sara leisteten dabei oft Gesellschaft.

Harry war eigentlich sehr erstaunt über die Großzügigen Gasträume die Hogwarts bot.

Sie saßen in dem Großen Wohnzimmer und lernten für eine Zwischenarbeit in Verwandlungen.

Professor McGonnagal und auch einige andere Lehrer hatten sich erstaunt gezeigt, das Hermine alle geforderten Zauber ausführen konnte, ohne die Formeln laut zu sprechen.

Im Unterricht sagte sie nichts und saß mit Harry immer ein wenig abseits der anderen Schüler. Sie leistete ihre Schriftliche Arbeit und die praktische, aber das war es.

Jeder Lehrer, sogar Snape hielt sich zurück.

Der mürrische Zaubertränkelehrer lies sogar Harry in Ruhe, was eigentlich jeden wunderte.

Zwar hatte er in diesem Jahr meistens auf offenen Feindseligkeiten Verzichtet, aber Jetzt fehlten sogar der Hasserfüllte Blick und die übermäßig Komplizierten Hausaufgaben die er ihm immer aufgegeben hatte.

Wenn er Harry nun ansah, war sein Blick nicht zu deuten, aber das war dem Schüler eh egal.

Hauptsache er konnte in Ruhe arbeiten und Hermine ins Leben zurück verhelfen.

Doch bald stand es an, sein erstes Quidditchmatch der Saison.

Das stellte allerdings in Bezug auf Hermine ein Problem dar.

Sie wollte es sehen, sich aber nicht auf die Tribüne zu den anderen Menschen stellen, obwohl sich Lavender und Parvati erboten sie zu begleiten. Daher überlegten sie, dass sie zusammen mit Lily von Tarnumhängen verborgen unten am Rand des Feldes bleiben konnte.

Harry stand gerade in der Umkleidekabine und sah sich der schwierigen Aufgabe gegenüber, seine allererste Rede an die Mannschaft zu richten.

Er seufzte tief und erklärte: „Meine Fresse, ich bin echt scheiße in so was."

Alle lachten kurz und Harry entspannte sich.

„Nun denn, was soll man sagen? Wir haben gut Trainiert. Jeder hat sich ins Zeug gelegt und ich weiß, wenn jeder sein bestes gibt, werden wir das Ding schon schaukeln. Ihr wisst was ihr könnt. Ihr kennt die Taktiken. Was haltet ihr davon wenn wir einfach rausgehen und sie alle machen?"

Seine Mannschaft jubelte Kurz und sie nahmen ihre Besen.

Auf dem Feld bot sich der Anblick, den Harry im letzten Jahr so vermisst hatte.

Die Tribünen waren bis auf den letzten Platz gefüllt und Ohrenbetäubender Jubel schallte ihnen entgegen, übertönt von den Ausführungen des Kommentators Richie Beth, ein Viertklässler aus Slytherin, der Lees Nachfolger geworden war.

„…freut es mich euch alle begrüßen zu dürfen zum zweiten Quidditch Match der Saison Gryffindor gegen Ravenclaw! Das Match musste leider weit nach hinten verschoben werden, da einige Mitglieder der Gryffindor Mannschaft anderweitig Involviert waren. Doch wir haben Glück, es ist ein Sonniger und Relativ Warmer 3. Dezember. Es scheint als wolle uns der Wettergott mit den milden Temperaturen einen Gefallen tun. Nun bitte ich um Aufmerksamkeit. Die Mannschaften haben sich aufgestellt und Madame Hooch betritt das Spielfeld…"

Die Lehrein hatte sich mit dem Koffer in dem sich die Bälle befanden auf die Mitte des Spielfeldes begeben.

„Kapitäne Reicht euch die Hand.", forderte sie.

Harry reichte seine Hand Cho Chang, die in diesem Jahr der Ravenclaw Kapitän war. Beide hatten sie sich die Vorkommnisse des letzten Jahres verziehen und keiner der Beiden fühlte noch irgendeinen Groll gegen den anderen.

„Auf die Besen!", befahl Madame Hooch

Sie lies Klatscher und den Schnatz frei und warf mit einem schrillen Pfiff den Quaffel in die Höhe. Das Spiel begann.

Harry hatte sich fest vom Boden Abgestoßen und folgte hoch über dem Spielgeschehen seinem Suchmuster, das scheinbar vollkommen willkürlich verlief, aber ein festes System hatte.

„…Bell am Quaffel, die Dienstälteste Spielerin der Gryffindors überzeugte schon immer durch souveräne Leistungen auf dem Feld. Sie gibt ab zu Weasley, die im letztem Jahr noch Sucherin gespielt hat und weiter zu Spencer, eine Neuentdeckung von Kapitän Potter. Sie weicht da einem Klatscher von Ravenclaw Treiber Troy aus und nun fliegen die Gryffindor Jägerinnen in enger Formation. Es ist, ja… ein Perfekt ausgeführte Adlerkopf Angriff. Der Quaffel wechselt so schnell das ich es gar nicht mehr erkennen kann. Die Ravenclaw Jäger haben keine Chance und…schön gerettet von Treiber Sloper. Die Jägerinen kommen näher und Ravenclaw Hüterin Patil macht sich bereit…TOR FÜR GRYFFINDOR DURCH WEASLEY!"

Harry stieß die Faust in die Luft und folgte weiter seinem Suchmuster. Er hatte Cho im Auge, die dicht hinter ihm Flog, wahrscheinlich um ihn zu blocken sollte er den Schnatz Sichten.

Seine Spieler machten sich gut, auch wenn Colin und Jack es nicht immer Schafften die Klatscher aufzuhalten die auf die Jägerinnen abgefeuert wurden. So kam es, das auch Ron bald seine Fähigkeiten als Hüter unter Beweis stellen musste.

„…Schönes Zuspiel auf White. Er ist nun im Torraum. Hüter Weasley weicht zum rechten ring, Doch White lässt den Quaffel auf Stone fallen, der sofort auf den linken Ring Feuert und…UNGLAUBLICHES MANÖVER DES GRYFFINDOR HÜTERS!"

Ron hatte den Besen Blitzschnell gewendet, einen Fuß auf den Stiel gestellt und sich Abgestoßen. In der Luft angelte er den Quaffel und hielt sich dann mit einer Hand an dem Stiel seines Besens fest, der unter ihm heran geschossen war.

Geschickt wie ein Turner schwang er sich wieder auf und hielt den Quaffel Triumphierend in die Höhe.

Harry Grinste während Beth sich nicht mehr ein bekam.

„…SPEKTAKULÄR! SO ETWAS HABE ICH NOCH NIE GESEHEN! DIESER RIESE IST VERDAMMT SCHNELL UND WENDIG! DIESES MANÖVER WIRD IN DIE ANALEN DES QUIDDITCH EINGEHEN! UNGLAUBLICHE LEISTUNG!"

Ron grinste und warf den Quaffel zu Katie, die sofort in enger Formation mit Ginny und Sara los peitschte.

„…Gryffindor wieder im Angriff. Hoffentlich können ihre Treiber dieses mal verhindern das sie abbrechen müssen…"

Harry sah kurz auf seine Jägerinnen und musste Grinsen. Diesen Angriff hatte Ginny sich mit Katie und Sara ausgedacht. Das würde eine Überraschung geben.

„.schon kurz vor dem Torraum, doch WAS IST DAS!"

Die Drei Mädchen lösten ihre Formation mit Spiralschrauben auf und fegten jede zu einem anderen Torring.

„…GENIALES MAVÖVER! DIE GRYFFINDORS LÖSEN IHRE FORMATION AUF…DOCH WER HAT DEN QUAFFEL? ICH KANN IHN NICHT SEHEN!"

Katie feuerte auf den mittleren Ring, während Ginny und Sara nur so taten als wollten sie etwas werfen.

Padma Patil, die Hüterin der Ravenclaws war vollkommen desorientiert und rührte sich nicht einmal als der Quaffel dicht an ihrem Rechten Ohr vorbei in den mittleren Torring flog.

„…TOOOOOR FÜR GRYFFINDOR! UNGLAUBLICHES MANÖVER! SO ETWAS HABE ICH NOCH NICHT ERLEBT! RAVENCLAW HÜTERIN PATIL IST VOLLKOMMEN CHANCENLOS!"

Harry stieß die Faust in die Luft.

Das Spiel ging weiter und er war sehr zufrieden. Ihre Treiber waren zwar noch immer ein wenig lasch, aber vielleicht war er auch nur zu verwöhnt furch Fred und George. Wie dem auch sei, nach vier weiteren Toren beschloss er, das Cho ihm zu aufdringlich wurde.

Er grinste fies und stürzte sich hinab in die Tiefe.

„…Ravenclaw Jäger Stone Jagt Spencer den Quaffel ab und setzt zum Angriff an. AUGENBLICK! POTTER UND CHANG IM STURZFLUG! UND WAS FÜR EINER! BEIDE KOMMEN DEM BODEN VERDAMMT NAH! UND POTTER ZIEHT HOCH WÄHREND CHANG IN DEN BODEN KNALLT! UNGLAUBLICH! PERFEKTER WRONSKI BLUFF VON POTTER!"

Harry musste Grinsen während Cho von Madame Pomfrey behandelt wurde und suchte in aller Seelenruhe nach dem Schnatz.

Ja, ja, wer zu aufdringlich wurde musste damit Rechnen das es auch ins Auge gehen kann.

Cho war nach drei oder vier Minuten wieder Fit. Aber ihre Mannschaftskameraden waren so unaufmerksam dass sie drei weitere Tore kassierten. Ron hatte auch einen Vorbei gelassen und war deshalb Stinksauer.

Dennoch. Es stand 70 : 10 für Gryffindor. Er konnte zufrieden sein.

Cho glitt wieder dicht hinter ihm, das Gesicht ein wenig verzogen aber mit ungebrochenem Siegeswillen.

Dann sah er ihn, den Schnatz. Er Umkreiste den linken Torring von Ron auf Halber Höhe.

Er trieb seinen Feuerblitz zu Höchstleistungen an, doch Cho war dicht hinter ihm.

Geschickt wich er einem Klatscher von Troy aus und zog Haarscharf unter Ginny durch ehe er auch schon den Schnatz erreichte und mit geschickten Fingern einfing.

„…UND POTTER HAT DEN SCHNATZ GEFANGEN! SENSATIONELLER SIEG FÜR GRYFFINDOR MIT ZWEINHUNDERTDREIßIG ZU ZEHN PUNKTEN! EIN UNGLAUBLICHES MATCH!"

Harry flog eine Ehrenrunde über die Tobende Menge. Ja, das hatte er Vermisst, während er im letztem Jahr unfairer Weise gesperrt worden war.

Seine Mannschaftskameraden flogen auf ihn zu und zusammen schwebten sie zu Boden.

Er machte Ron ein Zeichen, und er sorgte für Ablenkung indem er einen Schlachtgesang anstimmte, in dem auch die Gryffindors, die auf das Feld strömten einstimmten.

Harry nutzte die Gelegenheit um sich unauffällig aus dem Staub zu machen.

Er wollte nicht bis spät in die Nacht Feiern, sondern sich lieber weiter um Hermine kümmern, daher hatte er sich auch mit Ron abgesprochen, damit die Aufmerksamkeit sich anderen Dingen zu wandte und sie sein Fehlen erst bemerkten wenn er sich dünne gemacht hatte.

Zwar mochte er die Partys, doch ab und zu wurden die anderen Gryffindors zu aufdringlich und gerade jetzt stand ihm der Sinn nicht danach.

Sie könnten auch mit Ron und den Jägerinnen ihren Spaß haben, die ebenfalls Spektakuläre Leistungen gebracht hatten.

Harry erreichte die Mädchen, die sich unter dem Tarnumhang verborgen hatten und zusammen liefen sie fern aller Aufmerksamkeit zum Schloss.

Lily streifte im Flur den Tarnumhang ab. Alle Schüler waren draußen, daher konnte sie das Gefahrlos tun.

„Lily mag Quidditch.", strahlte sie fröhlich.

Es war das erste Match dass sie in ihrem Leben gesehen hatte.

Hermine strahlte ebenfalls über diesen Sieg, auch wenn sie ihn für seinen Riskanten Flug kurz Tadelnd anschaute.

Harry wusste genau, dass sie es nicht leiden konnte wenn er Riskante Manöver flog, auch wenn sie es nie offen ausgesprochen hatte. Bei Ron verhielt sie sich nicht anders. Sie hatte Harry einfach zu oft mit schweren Verletzungen gesehen um sich wirklich für Quidditch begeistern zu können.

Lily eilte wieder in ihre Räume, während Harry und Hermine es sich in ihrem eigenen Wohnzimmer gemütlich machten.

Hermine schien wieder entspannter als sonst, ihr Zustand besserte sich von Tag zu Tag.

Sie würde wieder werden...


Ja ich weiß, ist irgendwie auch nicht viel. Aber es wird sich was Anbahnen, versprochen.

Und nun ist es Zeit, einer der besseren Funktionen diese Site zu nutzen.

Schreibt mir und motiviert mich :g: