Fade to black
Disclaimer: Mir gehört gar nix, außer der treuen Leserschaft (Die gerade versucht mich Lahmarsch zu Lynchen HIIIIIIILFE!)
Japp, hier bin ich wieder, mit einem Brandneuen Kapitel, im Gepäck, wir auch verdammt nochmal Zeit was?
Tut mir auch wirklich leid, dass es so lang gedauert hat, aber wegen
der vielen Arbeit war es wirklich nicht eher drin.(Und dann musste ich
mich selbst noch einlesen...)
Außerdem ist dieses Kap (noch) nicht Beta gelesen, da Lobarie sich leider noch nicht gemeldet hat. Ich werde es austauschen, wenn sie die Zeit findet es zu überarbeiten und bitte daher um Verständnis.
Und dieses mal kann ich garantieren, das ihr nicht so lange warten müsst, weil das nachfolgende Kapitel bereits fertig geschrieben ist (löl)
Genug gelabert!
Viel Spass!
Die Sache mit der Psychologie…
Harry spürte nur noch einen kalten Lufthauch und er befand sich mit Hermine wieder in dem Raum, nur war der Dementor weg und Derek stand vor ihnen und schien sie zu mustern.
„Wieder da?", fragte er mit angespannter Stimme.
Harry sah den Regulatoren fragend an.
„Ihr habt bald zehn Minuten gebraucht um wieder zu euch zu kommen. Abraham ist bereits weg...er muss Sirius in den Gerichtsaal bringen."
„Was ist den los?", fragte Hermine, die Dereks seltsam angespanntes Verhalten genauso beunruhigend fand wie Harry.
„Ihr wart weggetreten nachdem er die Verbindung gelöst hat...das ist sehr ungewöhnlich. Außerdem sagte er mir, das er euch nichts mitteilen kann. Laut Abraham sperrt ihr die Erinnerungen. Er kann nur eine verwenden und sich nicht artikulieren. Das macht mir Sorgen...das ist nicht normal versteht ihr?"
Harrys Besorgnis steigerte sich noch.
Derek schüttelte sich kurz und sofort erschien wieder sein übliches Selbstsicheres Grinsen.
„Die Verhandlung fängt in zwei Minuten an...wir sollten langsam in die Pötte kommen.", sagte er mit normaler Stimme.
Harry und Hermine blickten ihn vollkommen verdutzt an.
Wieso dieser plötzliche Umschwung?
„Das andere besprechen wir später ganz in Ruhe.", meinte er noch ehe er den Raum verlies.
Derek trieb sie in den Raum, in dem sie gestern schon die Verhandlung verfolgt hatten.
Die Sitzung war bereits eröffnet worden und sie bekamen mit, wie Amy gerade den ersten Zeugen aufrief.
Remus.
Dieser warf einen schnellen Blick auf Harry und Hermine, die hastig zu ihren Plätzen eilten und schenkte ihnen ein lächeln, ehe er den Raum verlies.
Die beiden wurden von Jarod an die Seite gezogen, der sie noch schnell einweisen wollte.
„Denkt dran...wenn ihr aufgerufen werdet befolgt die Pokerface Regel. Nehmt euch genug Zeit zum antworten und lasst euch nicht einschüchtern oder hetzen, das wird Smythe sicher versuchen. Also, keep cool, verstanden?"
Die zwei nickten und wurden von Jay auf ihre Plätze bugsiert.
Ron der die zwei ansprechen wollte wurde mit einer energischen Geste von Derek zum Schweigen gebracht.
Remus war nun vereidigt und Amy begann mit ihren Fragen.
„Captain Lupin, darf ich Fragen seid wann sie bei der IVZ angestellt sind?"
„Ich wurde 1979 eingestellt und augebildet. 1989 kündigte ich aus persönlichen Gründen und bin seid diesem Sommer wieder in den aktiven Dienst getreten.", erwiderte Remus gelassen.
„Sie sind ein Werwolf?", fragte Amy weiter.
„Ja.", kam die gelassene antwort.
„Kennen sie Sirius Black?", fragte Amy weiter.
„In der Tat, ich kenne ihn."
„Würden sie uns ihre Beziehung und den Grad ihrer Bekanntschaft zu Mr. Black erläutern?"
Remus dachte eine weile nach und begann zu erklären: „Ich kenne Sirius seid unserem ersten Jahr in Hogwarts. Ich schlief sieben Jahre lang mit ihm in einem Schlafsaal und wurde auch mit ihm im Regulatorenbüro aufgenommen. Wir sind und waren Freunde, sehr gute Freunde wie ich sagen möchte."
Amy nickte leicht und fragte weiter: „Glauben sie das Sirius Black der Verbrechen schuldig ist für die er hier angeklagt wurde?"
„Nein.", erwiderte der Werwolf bestimmt.
„Können sie uns die Gründe nennen, aus denen sie an die Unschuld meines Mandanten glauben?"
„Sicher doch.", erwiderte er gelassen und machte erneut eine kurze Pause, ehe er seine Geschichte erzählte.
Er schilderte wie er in Hogwarts Professor wurde in dem Jahr, an dem Sirius aus Azkaban ausbrach. Wie er herausfand das nicht Sirius die Potters verraten hatte sondern Peter Pettigrew.
Amy dankte ihm und beendete ihre Befragung.
Smythe stand nun auf um Remus ins Kreuzverhör zu nehmen, ein gehässiges Grinsen hatte sich auf dem Gesicht von Fudge gebildet.
„Captain Lupin, ist ihnen bewusst das Peter Pettigrew tot ist?", fragte er.
„Peter ist nicht tot, wie ich eben erklärte wurde sein Tot nur vorgetäuscht."
„Aber sicher doch, können sie diese Behauptung auch beweisen?"
„Dass kann ich nicht."
„Ich danke ihnen."
Remus verlies den Zeugenstand während Harry verwirrt war.
„Was soll dass?"
„Taktik. Zur Erklärung, Remus hat geschworen die Wahrheit zu sagen, und er kann nicht beweißen das Pettigrew lebt. Aber Amy und Madison können dass.", erklärte Derek gelassen.
Remus kehrte in den Raum zurück und Amy rief ihren nächsten Zeugen auf.
„Als nächstes Rufe ich Vollstrecker Harry Potter in den Zeugenstand."
Fudge sprang auf und brüllte wütend: „EINSPRUCH! Ich als Minister Britanniens habe verboten das Minderjährige Bürger meines Staates vorgeladen werden!"
„Beherrschen sie sich Minister Fudge oder ich werde sie des Saales verweisen!", erwiderte der oberste Richter mit eiskalter Stimme.
Fudge setzte sich wütend wieder hin, während Smythe einen misstrauischen Blick zu den Anwälten der Verteidigung sandte.
Madison erhob sich und erklärte: „Für das Protokoll, Minister Fudge hat natürlich das Recht Minderjährige Bürger seines Staates gegen eine Vorladung zu ‚schützen'...", das Wort ‚schützen' betonte er sehr abwertend. „...allerdings ist Mister Potter offiziell Vollstrecker im freien Vollstreckerkorps des Regulatorenbüros. Er wurde nach der Ausnahmeregelung vier aus dem Paragraphen drei der internen Richtlinien der IVZ eingestellt und hat alle erforderlichen Prüfungen erbracht. Außerdem erfolgte seine Einstellung bevor er Vorgeladen wurde und noch bevor er erfuhr, das er in dieser Verhandlung als Zeuge aussagt. Sie können diese Angaben gerne überprüfen wenn sie die Unterlagen aus der Rekrutierungsstelle anfordern."
„Ich lasse den Zeugen zu.", erklärte der Richter.
Harry straffte sich und verließ den Saal.
Er versuchte einige Konzentrationsübungen die er im Sommer gelernt hatte und merkte das sie wirkten.
Er saß mit seinem Pokerface auf der Zeugenbank und wurde vereidigt.
Madison stand auf und begann sein Verhör.
„Vollstrecker Potter, sie sind der Patensohn des Angeklagten?"
„Das ist korrekt.", antwortete Harry mit sicherer Stimme.
„Sie können die aussage verweigern wenn sie dadurch sich selbst oder ihren Paten belasten, möchten sie von diesem Recht gebrauch machen?"
„Nein, das ist nicht nötig."
„Schildern sie bitte mit ihren eigenen Worten, die Ereignisse vor drei Jahren, bei denen sie ihren Paten kennen lernten.", forderte Sirius' Verteidiger.
So erzählte Harry seine Sicht der Dinge und bestätigte somit die Aussage von Lupin. Da es ja die Reine Wahrheit war, wiedersprachen sie sich natürlich nicht.
„Was geschah nachdem Sie im Krankensaal aufwachten?", fragte Madison weiter nachdem Harry geendet hatte.
„Minister Fudge schenkte uns keinen Glauben. Er nahm an wir wären verhext worden. Er weigerte sich uns anzuhöhren."
Fudge auf seiner Bank lief rot an, während Smythe ein gehässiges Lächeln sehen lies.
„Ich danke ihnen Vollstrecker Potter."
Madison setzte sich wieder auf den Platz der Verteidigung und Smythe erhob sich.
„Vollstrecker Potter, wie lange sind sie bereits Mitglied des Regulatorenbüros und was qualifiziert sie dazu dort zu arbeiten?", fragte er mit einer fast unnatürlich liebenswürdigen Stimme.
„Einspruch! Vollstrecker Potters Werdegang ist nicht Gegenstand der Verhandlung.", rief Amy dazwischen.
„Da die Anklage nicht von der Qualifikation des Zeugen überzeugt zu sein scheint, möge Vollstrecker Potter bitte antworten.", erklärte der oberste Richter gelassen.
Harry lies sich Zeit dabei seine antwort genau zu formulieren.
Wie von Jay angekündigt begann Smythe mit seinen Hetz und Einschüchterungsversuchen.
„Vollstrecker Potter, wir warten. Ein Qualifizierter Regulator sollte in der Lage sein eine solch einfache Frage zu beantworten.", sagte er mit einem gehässigen Tonfall.
„Oh, ich werde ihnen antworten Mister Smythe, aber im Gegensatz zu anderen Leuten denke ich nach bevor ich meinen Mund öffne, das sollte man als Regulator ebenfalls beherrschen."
Smythe entglitten für den Bruchteil einer Sekunde die Gesichtszüge und blanke Wut zeigte sich. Doch er hatte sich schnell wieder unter Kontrolle.
Fudge kochte auf seiner Bank, während Die Verteidung, die Richter und die meisten anderen im Saal grinsten.
Sirius hielt kurz seine Daumen nach oben und nickte mit amüsiert blitzenden Augen.
„Ich wurde am vierten Januar offiziell als Regulator angenommen, nachdem ich eine Ausbildung der Stufe A1 abgeschlossen hatte, mit guten Noten soweit ich weiß."
„Arbeiten sie derzeit an einem Fall wie es im freien Vollstreckerkorps üblich ist?"
„Selbstverständlich. Momentan steht meine Schulausbildung im Vordergrund, doch ich stehe als Einsatzkraft auf Abruf bereit für den Fall Nummer 11 02 434 - 0. Wie ihnen sicher bekannt sein dürfte ist dieser Fall nicht öffentlich und darf nur mit Genehmigung eingesehen werden, daher werde ich keine Einzelheiten erläutern."
Smythe sah etwas grimmig drein und versuchte nun etwas anderes.
„Können sie uns sagen warum man sie Rekrutiert hat?"
„Ratsmitglied Dumbledore hatte sorge um meine Sicherheit und veranlasste daher, das ich mich selbst Verteidigen kann. Daher die Ausbildung. Und während meines Trainings war ich wohl so gut, das Major Fischer, mein Ausbildungsleiter, veranlasste mich einzustellen."
„Das lässt mich zu dem Schluss kommen, das Ratsmitglied Dumbledore sie einstellen lies damit sie hier Aussagen können."
Amy wollte gerade Einspruch erheben doch Harry winkte ab.
Hermine hatte ihn bereits auf etwas ähnliches eingestellt als sie die Befragungen geübt hatten, daher hatte er auch eine Gute Erklärung parat.
„Wie sie den Akten entnehmen können, begann meine Ausbildung bereits am anfang meiner Sommerferien. Sirius Black galt damals noch als verschollen. Einzelheiten über sein wiederauftauchen können sie den Geheim Akten entnehmen wenn ihrer Sicherheitsstufe hoch genug ist, was ich jedoch bezweifle."
Nun fiel die gelassene Maske von Smythe ab.
„Na warte du Rotzbengel..."
„Vollstrecker Potter für sie. Und mäßigen sie ihren Ton, sonst sehe ich mich gezwungen nicht mehr auf ihre Fragen zu antworten.", erwiderte Harry trocken.
„Mäßigen sie sich Ankläger Smythe.", sagte nun auch der oberste Richter.
„Keine weiteren Fragen.", zischte dieser und kehrte zu seiner Bank zurück.
Hermine und Ron wurden ebenfalls als Zeugen gerufen.
Fudge befragte sie, doch er hatte genau so wenig erfolg wie Smythe. Insbesondere Ron schien sich köstlich zu amüsieren als er Dolores Umbridge imitierte und Fudges Fragen langsam und überdeutlich beantwortete als wäre er nicht intelligent genug um ihn zu verstehen, was diesen natürlich zur Weißglut reizte und ihm eine weitere Verwarnung des Richters einbrachte.
„Die Sache mit der Psychologie, herrlich.", meinte Derek, der sich köstlich amüsierte.
„Als nächstes Rufe ich Major Derek Fischer in den Zeugenstand.", rief Amy laut und setzte sich wieder.
Scheinbar wollte Madison diese Befragung leiten, was Ron zu wundern schien.
„Warum befragt Amy ihn nicht?", fragte er daher seinen Mentor.
Jay grinste und erklärte: „Das würde nicht gut gehen. Er antwortet ihr immer mit ‚Ja süße' oder' Wie du sagst Hässchen'. Das treibt Amy und die Richter immer an den Rand des Wahnsinns. Aber seht selbst, das ist echt zum Schiessen wenn er aussagt."
Derek wurde Vereidigt und saß nun mit seinem üblichen selbstgefälligen Grinsen auf der Zeugenbank, vollkommen entspannt.
„Major Fischer, sie sind seid ihrem sechzehnten Lebensjahr als Vollstrecker für die IVZ tätig."
„Japp.", kam die lässige antwort.
Amy fasste sich an die Stirn als ob sie Kopfschmerzen hätte und zeigte ein leidendes Gesicht.
„Sie haben schon seid längerem mit dem Black Fall zu tun, bitte schildern sie ihre Erkenntnisse."
„Nun, ich habe Sirius Black ein Jahr lang ununterbrochen beobachtet. War wie ne Warze an seinem Hintern wenn sie verstehen was ich meine."
Madison schaute etwas irritiert während Jay lachte und Amy begann ihren Kopf auf den Tisch zu schlagen.
„Warum taten sie das?"
„Ich hatte den Auftrag erhalten kurz nachdem Mister Black aus Azkaban geflohen ist. Ich sollte ihn aufspüren und seine Loyalität einschätzen. Ich hatte den Auftrag ihn gegebenenfalls zu eliminieren sollte er feindselige absichten Zeigen. Ich spürte ihn auf als er mit einem Hippogreif aus der Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei floh."
„Wieso erhielten sie diesen Auftrag?"
„Viele der altdedienten Regulatoren mit denen ich so zusammenarbeite waren der Meinung, das Black kein Verräter ist. Ich sollte Beweise für seine Unschuld sammeln."
„Ist ihnen das gelungen?"
„Nö."
„Welche Schlüsse haben sie gezogen?"
„Aus meinen Beobachtungen konnte ich schließen das Black keinerlei feindselige Absichten hegte. Daher habe ich ihn nicht eliminiert. Ich schätze seine Loyalität auf Seiten von Harry Potter."
„Danke Major Fischer, keine weiteren Fragen."
Smythe erhob sich.
„Da der Zeuge bestätigt, das es keine Beweise für die Unschuld des angeklagten gibt verzichten wir auf ein Kreuzverhör."
Derek grinste und verließ den Zeugenstand.
Nun wurde Jarod aufgerufen.
Dieser verhielt sich um einiges Professioneller als sein Großer Freund, auch wenn er über alles gelassen schien.
„Major Sommer, sie hatten vor kurzem einen Beschattungsauftrag ausgeführt, ist das korrekt."
„Ja ist es. Ich übernahm die Rolle eines Tränkehehlers, der angeblich Todesser mit illegalen Tränken versorgt."
„Einspruch, dieser Fall ist nicht relevant für diese Verhandlung.", rief Smythe dazwischen.
„Der Fall ist relevant und ich werde das auch noch erläutern.", wiedersprach Amy.
„Dann kommen sie bitte zum Punkt.", meinte der oberste Richter. „Einspruch abgewiesen."
Amy nickte und fuhr fort: „Bitte, können sie uns mitteilen, wen sie während dieser Zeit getroffen haben, der so relevant für unseren Fall ist?"
„Natürlich. Ich traf den Totgeglaubten Peter Pettigrew."
„Können sie diese Behauptung auch beweisen?", warf Smythe von der Anklagebank ein.
„Das Gericht hat ihnen nicht das Wort erteilt Mister Smythe, halten sie sich zurück!" donnerte der Richter.
„Ich würde die Frage trotzdem gerne beantworten.", meinte Jay mit einem Grinsen.
Der Richter nickte ihm zu und Jays grinsen verbreiterte sich.
„Ja Mister Smythe, ich kann. Wie sie vielleicht wissen ist es üblich bei solchen Missionen eine Überwachungssphäre zu tragen, die alles aufzeichnet, so auch meine Begegnung mit Mister Pettigrew."
„Die Verteidigung nutz hiermit die Gelegenheit und legt das Beweisstück eins vor, eine beglaubigte Kopie der Überwachungssphäre die Major Sommer trug. Das Original befindet sich unter Verschluss im Regulatorenbüro."
„Einspruch! Die Anklage wusste nichts von diesem Beweisstück!", rief Smythe erbost.
„Das Beweisstück wird auf der Liste unserer Zeugen und Beweise aufgeführt, die, wie ihnen bekannt sein dürfte, lange vor Ablauf der Frist dem Gericht und der anklage ausgehändigt worden ist."
„Die anklage hatte keine Kenntnis über den Inhalt dieser Sphäre!", wiedersprach Fudge nun.
„Die Verteidigung ist nicht dafür Verantwortlich, das die Anklage nicht in der Lage zu sein scheint die Masse an Beweismitteln selbst zu prüfen.", erwiderte Madison, der sich nun aufgerichtet hatte.
„Das Beweisstück wurde ordnungsgemäß aufgeführt und wird daher zugelassen!", rief nun der Oberste Richter aus.
„Da es sich um eine Sphäre handelt, die einen aktuellen Fall behandelt weise ich darauf hin, das nur die Vertreter des Gamots und die Anklage diese auch betrachten dürfen so wie es laut Paragraphen 23 der IVZ Richtlinien festgelegt wurde.", verkündete Madison nun.
Der Richter nickte zustimmend und beorderte die Anwälte zur Richterbank, die kurz darauf von einem dunklen Schleier umhüllt wurde.
Das ganze dauerte etwa fünfzehn Minuten.
Als der Schleier wieder verschwand, erkannte Mann nachdenkliche Richter, resignierte Ankläger und zufrieden dreinschauende Verteidiger.
Die Menge begann wegen dieses Anblicks zu tuscheln, wurde jedoch vom Richter zum schweigen Gebracht.
„Mrs. Fischer, Mister Madison? Haben sie noch weitere relevante Zeugen oder sind die restlich von ihnen aufgeführten Personen Leumundszeugen?"
„Leumundszeugen euer
Ehren.", antwortete Amy gelassen.
"Ich bin überzeugt sie
würden alle weitere gute Dinge über Mister Black zu
berichten haben, doch ich denke das ist nicht mehr nötig. Wenn
es keine Relevanten Beweise mehr gibt, können wir die
Beweisaufnahme beenden. Sind sie einverstanden Anwälte der
Verteidigung?"
Amy und Madison nickten.
„Damit ist die Beweisaufnahme abgeschlossen. Der Gamot vertagt sich auf Morgen um elf Uhr. Der Vorsitz zieht sich nun zur Beratung zurück. Die Sitzung ist geschlossen."
Die Richter erhoben sich und alle im Saal taten es ihnen gleich bis der Vorsitz den Saal verlassen hatte.
Harry freute sich diebisch über die Mienen von Fudge und Smythe, die beide leicht verärgert wirkten.
Die Regulatoren erhoben sich allesamt.
„Da hätten wir uns diese Geschichte ja schenken können.", meinte Kane in Richtung Deckert, der wie immer brummig in die Runde schaute und gar nix antwortete.
„Na dann, die Urteilsverkündung warten wir noch ab.", meinte Derek mit einem breiten grinsen.
„Lass Black schon mal auf unsere Wunschliste setzen falls er wieder zurückkommt.", meinte Kane noch ehe er sich in schwarzen Nebel auflöste, der sich verflüchtigte.
Harry kannte diese Art der Magie bereits von Derek, der nur grinste als Deckert etwas von ‚verdammter Angeber' in seinen Bart murmelte während er auf den Ausgang zuhielt.
Jay unterhielt sich noch kurz mit Derek in ihrer Muttersprache.
Sie sprachen knapp und eindringlich, während sie Harry und Hermine immer wieder Blicke zuwarfen.
Zumindest war das bei Jay der Fall, da man es bei Derek nie erkennen konnte, dank der dunklen Brille. Allerdings verspürte Harry das Gefühl, der Blick der Großen Regulatoren ruhe oft auf ihnen.
Derek beendete seinen Satz und Jay nickte nur während er sich an Ron wandte.
„Ey Digger, hast du Bock n bisschen vom Holländischen Nachtleben kennen zu lernen?"
Ron hob kurz eine Augenbraue und warf einen schnellen blick auf Harry und Hermine.
Dan grinste er und sagte: „Klar doch. Wollte schon immer mal wissen was es in Holland alles zu essen gibt."
Harry erkannte natürlich was vor sich ging. Derek wollte mit ihnen alleine sprechen. Dennoch musste er grinsen, als dieses kleine Stück vom alten Ron durchblitzte...immer versessen auf etwas essbares.
Jay und Ron verließen sie während Hermine eine gespannte Miene aufsetzte.
„Wir werden heute nicht im Hotel nächtigen, sondern bei mir Zuhause.", sagte Derek.
„Warum diese ganze Aktion?", fragte nun Hermine.
„Wollt ihr wissen was es mit den Dementoren auf sich hat? Nun ich schon. Daher brauchen wir ein Denkarium, aber hier habe ich keines."
„Was hast du vor?", fragte Harry nun ein wenig neugierig geworden.
„Ich spiele Doktor Freud und zusammen werden wir versuchen das Dementorenkauderwelsch zu entwirren. Beunruhigend ist die Tatsache das sich die Dementoren aus irgendeinem Grund von euch angezogen fühlen. Die lieben Paradoxen diese Schreckgespenster."
Harry und Hermine schauten sich verwirrt an.
„Langsam fängt er an Kauderwelsch zu reden meinst du nicht?", wisperte Harry seiner Freundin zu, die darauf kurz kicherte.
Sie folgten Derek, der sich in dem gewaltigen Gebäude gut auszukennen schien in eine Geräumige Halle, deren Wände von Kaminen mit Großzügigen ausmaßen gesäumt wurden.
So reisten sie nach Lembeck und kamen in Dereks Domizil an, das so tadellos sauber wirkte als würde es immer noch durchgängig bewohnt.
Der Deutsche bemerkte den überraschten blick seiner Schützlinge und erklärte: „Celina, die Hauselfe von Jay ist so nett und kümmert sich um das Haus wenn wir nicht da sind."
Sie folgten Derek in des Keller, wo er den Fluchraum betrat in dem er seine Denkarien aufbewahrte.
Er nahm eines heraus und stellte es vorsichtig auf einen vorher heraufbeschworenen Tisch ab.
„So, ihr wisst wie es geht, bitte legt die Erinnerungen an euer Gespräch mit Abraham hinein. Wenn ihr einverstanden seid, tauchen wir dann zusammen ein und versuchen das ganze zu deuten."
„Wer gibt die Erinnerung?", fragte Hermine an Harry gewandt.
„Wir können meine nehmen, wenn es dir lieber ist.", erwiderte dieser und noch ehe Hermine antworten konnte hatte er seine Erinnerungen an das Gespräch mit der dunklen Kreatur bereits aus seinen Kopf gezogen und ins Denkarium gelegt.
„Haltet euch an mir fest.", sagte Derek und als er die Hände seiner Schützlinge spürte berührte er die Gedanken im Denkarium und gemeinsam wurden sie hineingezogen.
Harry kannte das schon, doch Hermine offenbar nicht, da sie erschrocken aufschrie ehe sie in der kleinen Kapelle von Little Whinging standen.
Derek sah sich interessiert um, ehe sein blick auf die beiden Kinder fiel, die bei der Nische saßen.
Derek besah sich das Gesicht des kleinen Mädchens welches mit einem Schatten behaftet war, genau wie Harry es in Erinnerung hatte.
„Diese Erinnerung wurde Manipuliert", stellte er trocken fest.
Harry und Hermine sahen den Regulatoren erschrocken an, während das Mädchen anfing zu fragen warum Harry hier lebt.
„Wie meinst du das?", fragte Harry gerade, doch Derek legte einen Finger an die Lippen und verfolgte das Gespräch zwischen dem Jungen Harry und dem Mädchen.
Es wurde kurz dunkel als der Schrei der Frau zu hören war, die Harry aus dem Traum geweckt hatte.
Als das Bild wieder erschien konnten sie den kleinen Harry beobachten, der wieder mit dem Mädchen sprach als eine weitere Hermine ihn von hinten ansprach.
Der Schatten fiel von den Zügen des Mädchens und der kleine Harry wuchs zu dem Harry, der neben Derek stand und fasziniert seine Gedanken aus dieser Perspektive betrachtete.
Der Große Regulator hörte sich das Gespräch an und runzelte die Stirn ehe er leicht nickte.
„Ich denke ich bin im Bilde.", meinte er mehr zu sich selbst als zu seinen Schützlingen.
Er fasste die Beiden am Arm und gemeinsam verließen sie das Denkarium.
Als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten nahm Harry seine Erinnerungen wieder auf während Derek mit schnellen Schritten hin und her lief.
Harry kannte dieses Verhalten bereits.
So sah Derek aus, wenn er seine Schlüsse zog und die Konsequenzen von möglichen Aktionen abwog.
Hermine stellte sich dicht neben ihn und fragte: „Weißt du was er damit meinte das die Erinnerung manipuliert worden sei?"
Harry schüttelte den Kopf und meinte nur: „Gleich werden wir es erfahren."
Für diese Voraussage hätte er ein Ohnegleichen bei Trellawney verdient, den kaum hatte er seinen Satz beendet als Derek die beiden auch schon fixierte und begann ihnen seine Schlüsse mitzuteilen.
„Okay ihr zwei, ich denke ich weiß was los ist und warum die Dementoren so verwirrt sind."
Harry und Hermine sahen ihren großen Freund gespannt an, der begann seine Unterlippe zu kneten.
„Ich glaube das diese spezielle Erinnerung von dritter Seite Modifiziert oder verändert wurde, vielleicht wurde sogar versucht sie vollständig zu entfernen. Doch da hat einer die Rechnung ohne deine natürliche Geistige Resistenz gemacht Harry. Wahrscheinlich ist das auch bei dir so Hermine. Irgendwie scheint diese Erinnerung euch sehr wichtig zu sein. Ich weiß nicht ob es durch das Okkulumentik Training ausgelöst wurde oder etwas anderes, doch ich vermute eure Gehirne versuchen nun die Daten zu rekonstruieren. Wenn jemand auf Geistiger Ebene versucht mit euch zu kommunizieren geschieht das immer mithilfe des Unterbewusstseins. Dementoren ziehen unbewusste Erinnerungen hinzu und nutzen die Figuren darin um sich zu Artikullieren. Euer Unterbewusstsein scheint jedoch so damit beschäftigt zu sein die Manipulierten Gedanken zu Reparieren, das es einfach nicht möglich ist andere Gedanken hinzu zu ziehen, was die Dementoren verständlicherweise verwirrt, aber auch unermesslich neugierig macht. Nun kommen wir zu den Fragern die sich mir stellen. Wer hat euer Gedächtnis Manipuliert und warum? Und warum ist diese Erinnerung so wichtig, dass euer Geist sich vollkommen auf sie ausrichtet? Ich glaube die Antworten könnten Interessant bis Gefährlich werden, was meint ihr?"
Harry war überrascht, genau wie seine Freundin, da sie einen ähnlichen ausdruck im Gesicht hatte wie er selbst.
„Ich finde es beunruhigend, das irgendwer in unserem Geist herumgepfuscht hat.", meinte Hermine nachdenklich und Biss sich auf die Unterlippe.
Harry nickte zustimmend und der Große Regulator betrachtete die beiden mit gerunzelter Stirn.
„Ich könnte versuchen mit Hilfe der Legilimentik die Gedächtniszauber zu brechen, doch ich kann nicht vorhersehen was für Auswirkungen das haben könnte."
Hermine und Harry sahen sich für einen kurzen Augenblick in die Augen.
Mehr brauchten sie nicht um gemeinsam eine Entscheidung zu treffen.
„Tu es.", sprachen sie wie aus einem Mund.
So, das wars für heute.
Das nächste chap kommt bestimmt, bis dahin würde ich mich über Feedback freuen
Gruß
Z.
