Fade to black
Disclaimer: Wenn es jemanden gibt der glaubt das teile dieser Geschichte mir gehören, so sollte er jetzt sprechen oder für immer schweigen!
Sagt keiner was, damit isses wohl erledigt ;)
Jahhhhhh, da bin ich wieder. Ich mach euch fertig wa?
Nachdem ich die Geschichte so lange habe schleifen lassen wollte ich euch nicht länger auf die Folter spannen hihi, Außerdem habe ich gerade einen fantastischen lauf und n bissl mehr Zeit, was man an den schnellen updates merkt nicht wahr.
Ich danke allen für ihre Reviews die mich wie immer sehr gefreut haben und ich hoffe auf mehr
Nun wünsche ich wie immer viel vergnügen mit ...
31.Alte Gewohnheiten
„...ist es sehr viel effektiver andere Methoden zum Schutz zu verwenden als Schildzauber, da diese viel Konzentration beanspruchen und die eigene Bewegungsfreiheit sehr einschränken. Dies gilt aber nur für Duelle mit überschaubaren Gegnern. Bei einer zu großen Anzahl sind Schildzauber immer noch die beste Alternative. Hat jemand Interesse an einer kleinen Vorführung?"
Derek beendete seinen Vortrag und sah sich um.
„Mr Potter, Mr. Weasley, kommen Sie bitte nach vorne."
Die beiden Aufgerufenen grinsten leicht und erhoben sich. Als sie zu Derek kamen, zischte dieser: „Haltet euch etwas zurück...", ehe er laut fortfuhr: „...Das ist ein Übungsduell. Zugelassene Offensivzauber sind Schock, Verwandlungs-, Illusions-, Entwaffnungs- und Lähmzauber bis Stufe drei. Zur Verteidigung alles was Ihnen einfällt, nur versuchen Sie Schildzauber zu vermeiden, immerhin wollen wir beweisen, dass es ohne sie besser geht. Alle anderen Schüler schützen sich bitte mit Schilden."
Die Schüler beschworen ihre Schilde herauf und auch Derek schützte sich mit einem.
„Seid ihr bereit?", fragte er Harry und Ron.
Diese nickten mit einem Grinsen und verbeugten sich voreinander.
Die Zauberstäbe zu Boden gerichtet starrten sich die beiden für eine Weile in die Augen...die Schüler begannen alle bereits nervös zu werden.
Nur Hermine und Derek bewahrten die Ruhe.
Dann peitschten ihre Zauberstäbe zeitgleich hoch und die roten Lichtstrahlen ihrer Schockzauber lenkten sich gegenseitig ab, wobei sie die Schildzauber der Schüler trafen.
Harry und Ron führten ihr Duell vollständig mit nonverbalen Flüchen, was die Schüler faszinierte...es war schwer sich auf nonverbale Zauber zu konzentrieren und in einem Duell war der Druck noch sehr viel höher, so dass sich alle wunderten, wie die beiden das zu Wege brachten.
Aber die Art wie sie kämpften fanden sie noch faszinierender...tatsächlich benutzten die beiden nicht einen Schild in ihrem Duell.
Ron griff ohne Unterlass an, so dass es schwer war, eine Lücke in seinen vielen Flüchen zu finden.
Harry dagegen befahl verschiedensten Gegenständen, diese Flüche abzufangen.
Wenn er es schaffte selber Flüche zu Ron zu schicken, wich dieser geschickt aus, ohne sein Sperrfeuer zu unterbrechen.
Nach etwa fünf Minuten unterbrach Derek das Duell.
„Ich danke Ihnen. Wie Sie alle gesehen haben, sind die zwei etwa auf dem gleichen Level der Duellfertigkeiten. Mr. Potter benutzte vor allem transfigurierte Gegenstände zu seinem Schutz, während Mr. Weasley lieber viele Flüche abfeuerte um dem Gegner keine Zeit zu lassen. Keiner benutzte auch nur einen Schildzauber, exzellente Leistung. Nun möchte ich die These beweisen, dass eine solche Art sich zu duellieren, einem Kombattanten mit Schildzauber überlegen ist. Wer von Ihnen ist der Meinung mit Schildzaubern ein besseres Ergebnis erzielen zu können?"
Einige Schüler meldeten sich, darunter auch Parvati und Lavender.
Ron grinste fies und zischte Derek im Vorbeigehen zu: „Nimm Patil und Brown...ich muss denen noch 'ne Lektion erteilen."
Derek nickte leicht, doch niemand bekam den Wortwechsel mit.
„Miss Patil und Miss Brown, Sie treten zusammen gegen Mr. Weasley an."
Die Mädchen nickten mit einem Grinsen.
Vermutlich rechneten sie zu zweit mit höheren Chancen gegen Ron.
Die beiden tuschelten miteinander und Ron musste grinsen.
Sicherlich sollte eine von ihnen den Schild aufrecht erhalten, während die andere angreifen sollte.
Sie hatten gesehen wie er gegen Harry gekämpft hatte und stellten sich darauf ein, doch er war nicht so blöd, zweimal hintereinander die gleiche Taktik zu verwenden...dafür war er ein zu guter Schachspieler und Duellant.
„Bereit?", fragte Derek?
Ron und die Mädchen nickten ehe sie sich voreinander verbeugten.
Ron merkte sofort, dass die zwei sich nicht oft duellierten.
Sie begannen ohne zu zögern, ohne auch nur zu versuchen bei Ron Schwachstellen zu finden.
Wie er es vorausgesehen hatte, beschwor Lavender einen Weltumschild, während Parvati sofort mit Schock- und Lähmflüchen auf ihn feuerte.
Ron ließ Tische und Schränke in den Weg fliegen und beschwor einige Schaumgummibälle.
Das war nur eine Übung und er wollte ihnen für ihre Kommentare gegenüber Lily nur eine Lektion erteilen. Das bedeutete nicht, dass er sie verletzen wollte.
Die Schaumgummibälle durchdrangen den Schild mit Leichtigkeit, da dieser nur gegen Fluchenergien half, aber nicht gegen physische Objekte.
Die weichen Bälle droschen auf die verwirrten Mädchen ein, so dass Parvati vergaß anzugreifen und Lavender sich nicht mehr genug konzentrieren konnte um den Schild aufrecht zu erhalten.
Schon wurden sie von Rons Lähmzaubern getroffen, während die Schaumgummibälle sie weiter bombardierten.
Ron ließ diese verschwinden und grinste breit...das Duell hatte keine zwanzig Sekunden gedauert.
„Tja, ich wage zu mutmaßen, dass dieses Ergebnis eindeutig ist", stellte Derek fest und erlöste die Mädchen von ihrer Lähmung.
„Mr. Weasley benutzte einfach eine Ablenkung und schon brach der Schild zusammen. In einem Duell auf Leben und Tod hätte er anstatt der Bälle auch gefährlichere Objekte erschaffen können. Als Aufgabe schreiben Sie mir bitte eine Abhandlung über die Vorteile in einem Duell, wenn man keine Schildzauber verwendet. Die Stunde ist beendet, guten Tag noch."
Die Schüler brachen auf, während Ron sich in die Nähe von Parvati und Lavender stellte.
„Hättet ihr auf die Sklaventreiberin gehört, hättet ihr bei weitem nicht so jämmerlich abgeschnitten", zischte er ihnen zu, was beide zum Zusammenzucken brachte.
Es hatte ihn maßlos geärgert, als Sarah ihm berichtet hatte, was diese beiden Weiber während seiner Abwesenheit verbrochen hatte.
Lily hatte sich seit diesem Tag zurückgezogen und man bekam sie kaum zu Gesicht...sie meinte, sie müsse nachdenken, über sich selbst und was nun werden sollte.
Das ganze behagte Ron nicht wirklich.
Er hatte alle Mühe, damit Harry und Hermine nicht mitbekamen, was gerade mit Lily geschehen war.
Den zum Ersten war Hermine noch nicht wirklich wieder sie selbst und zum Zweiten wollte er ihre Freude über Sirius Freispruch nicht zerstören.
Doch da die ganze Schule wegen dem Freispruch des berüchtigten Schwerverbrechers Sirius Black vollkommen aus dem Häuschen schien, fiel Lilys seltsames Verhalten kaum auf.
Überhaupt schienen dieser Tage alle irgendwie verrückt zu spielen.
Ginny und Dean bekannten sich nun öffentlich zu ihrer Liebe, was wohl durch Rons Akzeptanz zu erklären war...doch seiner Meinung nach übertrieben sie gewaltig.
Nun schön, sie mussten sich zwar nicht mehr vor ihm verstecken, doch das sollte auch nicht bedeuten, dass sie sich an jeder verdammten Ecke des Schlosses und zu jeder möglichen und unmöglichen Zeit küssen mussten.
Jedoch hatte das Ganze auch ein Gutes...
Sara war durch die ganzen Geschichten um sie herum zu sehr von ihren eigenen Sorgen abgelenkt.
Überhaupt schien sie ähnlich wie Hermine gerade einen ausgeprägten Mutterinstinkt für Lily zu entwickeln (was Ron doch irgendwie schaudern ließ).
Auch zeigte sie weiterhin einen besorgten Ausdruck auf dem Gesicht, doch das galt wirklich nur für die Rothaarige Les enfant Terrible.
Ron hatte eine dunkle Ahnung was Lily so trieb.
Immer wieder hörte er Geschichten von einem düsteren Schatten, der in der Bibliothek, der Großen Halle oder im Unterricht erschien.
Das ging nun schon seit einigen Tagen so.
Und wie hieß das Sprichwort?
Wenn man vom Teufel spricht...
Ein kaum wahrzunehmender dunkler Schatten hatte sich an seine Fersen geheftet. Er konnte es wahrscheinlich nur erkennen, weil er wusste wie Lilys Schattenform aussah.
Doch auch die anderen Schüler schienen etwas zu bemerken, da einige nervöser wurden.
Sara verabschiedete sich von Ron, da sie noch in die Bibliothek wollte.
Harry und Hermine waren bereits nach dem Ende von Dereks Vorlesung zu McGonagall gegangen.
Ron entschloss sich den Raum der Wünsche aufzusuchen.
Irgendwie beschlich ihn das Gefühl, dass Lily mit ihm sprechen wollte.
Kaum, dass er den Raum betreten hatte, löste sich die Rothaarige auch schon aus ihrem Schattendasein und manifestierte sich in der körperlichen Welt. Ron wusste mittlerweile wie der Sombra Zauber wirkte, konnte ihn allerdings selbst noch nicht ausführen, da er wirklich kompliziert war.
Lily lächelte verlegen und blickte Ron verschämt an.
„Ron hat mich bemerkt", sagte sie schüchtern.
Der Angesprochene hatte eine Augenbraue hochgezogen.
Sie hatte „mich" gesagt, nicht ihren Namen wie sonst.
„Ich dachte mir, dass du eventuell mit mir sprechen möchtest", erwiderte Ron und lächelte ihr aufmunternd zu.
Lily erwiderte das Lächeln etwas scheu und setzte zum Sprechen an.
„Lily möchte..."
Sie stoppte sich selbst und runzelte die Stirn.
„Ich möchte mit R...dir sprechen. Lily...nein, ich habe viel nachgedacht, beobachtet. Ich möchte helfen...ich möchte mithelfen, weil alle Angst haben. Doch...ich kann nur eine Waffe sein. Deshalb möchte...ich lernen wie ich eine Waffe sein kann, die verteidigt. L...ich brauche Hilfe dafür. Ich will nicht mehr Les enfant Terrible sein."
Lily hatte noch große Probleme mit dem Wörtchen 'ich', wie Ron feststellte.
Er erinnerte sich daran, was Sara ihm über das Gespräch mit Lily auf dem Astronomieturm berichtet hatte.
„Du musst nicht kämpfen, wenn du nicht willst. Du kannst alles werden, was du willst."
Sie strahlte ihn an und erklärte: „Lily...ich weiß das. Aber ich kann gut kämpfen und es macht L...mir Spaß. Doch ich will auch nützlich sein. Etwas anderes werden kann ich auch noch, wenn der Kampf vorbei ist...doch Li...ich lerne schon. I...Ich beobachte, studiere, lese. Ich weiß, warum der Kampf kommt und möchte helfen."
Ron sah sie an und lächelte leicht.
„Das kann ich mir natürlich vorstellen. Doch warum fragst du mich, nicht Derek?"
Lily sah ihn ruhig an und erwiderte: „Derek ist Regulator, er ist an Regeln gebunden. L...ich bin der Meinung, es wäre besser selber Kämpfer von Grund auf auszubilden, um gegen die Waffen zu kämpfen."
„Die DA?"
Lily nickte.
„Harry muss dabei helfen. Er braucht seine eigene Einheit, die genau weiß was sie tut, die Regulatoren müssen sich auch um anderes kümmern. Bei den Schwadronen gab es immer Spezialisten. L…ich war eine Kampfdrohne, ausgebildet für Nah- und Weitstreckenkampf. Es gab noch andere. Heiler, Verteidiger, Kundschafter, Attentäter und natürlich die Alphas."
„Alphas?", fragte Ron verwirrt.
„Die Alphas waren die Anführer, so wie Alexander und Napoleon Riddle. Lily…nein, ich unterstand Hanniball Riddle, der Alpha von L...meiner alten Parzelle."
„Und du möchtest die DA drillen auf eben diese Umstände zu reagieren, damit wir Spezialisten im Kampf gegen die Les enfants terribles haben?"
„Korrekt."
Ron dachte eine Minute darüber nach.
Es wäre sicher sinnvoll, Spezialisten zu haben, die genau wissen gegen was sie Kämpfen und wie sie das machen müssen. Doch dafür müsste er Dereks Auflagen brechen und den DA Leuten Kampfzauber der Stufe eins beibringen. Außerdem war dieses Unterfangen gefährlich und die DA wurde eigentlich nur ins Leben gerufen, damit die Schüler sich verteidigen können.
„Wir sollten erst einmal den Grunddrill beenden, den du angefangen hast. Wenn die Leute zufrieden stellende Ergebnisse bringen, werden wir sie mit diesem Vorschlag konfrontieren und ihnen die Wahl lassen", entschied Ron und entlockte der Rothaarigen ein Lächeln.
„Das ist gut. L…ich bin froh."
Ron grinste und gemeinsam verließen sie den Raum der Wünsche…
„Deine Fortschritte sind wirklich bemerkenswert", sprach Professor McGonagall, während sie die kleine Eule musterte, die auf der Lehne eines Stuhls thronte.
Harry musste grinsen.
Ja, das war seine Hermine, keine dreieinhalb Monate nach dem Beginn des Unterrichts hatte sie bereits die Verwandlung gemeistert. Er musste da noch einiges tun um an diesen Punkt zu kommen.
Hermine hüpfte vom Stuhl, da sie noch nicht fliegen konnte und verwandelte sich in einen Menschen zurück.
Das ging noch sehr langsam von statten, da sie noch nicht genug Übung hatte.
Hermine erlangte ihre menschliche Form wieder.
Harry half ihr auf und setzte das schwer atmende Mädchen, deren Gesicht schmerzverzerrt wirkte auf einen Stuhl.
„Ich habe noch nie davon gehört, dass ein Schüler diese Verwandlung so schnell gemeistert hätte, Gratulation Hermine, ein absoluter Rekord. Nun musst du das Hin- und Rückverwandeln noch mehr üben und die Geschwindigkeit zu steigern…und natürlich das Fliegen lernen, dann ist dein Unterricht beendet."
Diese Worte ihrer strengen Professorin zauberten ein Lächeln auf die Lippen von Hermine, die sehr abgekämpft wirkte.
„Und mit der Übung lassen dann auch die Schmerzen nach. In einem Monat wirst du keine mehr haben bei den Verwandlungen", prophezeite McGonagall mit einem Lächeln.
„Nun ja, ich werde wohl noch viel üben müssen um so weit zu kommen", warf Harry ein.
„Na Harry, mach dir nicht so viele Gedanken, du liegst mehr als gut in der Zeit. Hermine bildet mal wieder eine absolute Ausnahme mit dieser Leistung."
„Das weiß ich, Profes…Minerva. Ich bin auch nicht eifersüchtig oder so."
Harry grinste verlegen.
Es war ihm immer noch seltsam peinlich, die Professorin zu duzen, obwohl sie ihnen vor einigen Wochen das per Du im Privaten angeboten hatte. Die jahrelange Gewohnheit war nur schwer abzulegen.
„Ich bin sicher, mit etwas Übung schaffst du deine Form auch bald Harry. So, damit ist die heutige Stunde auch vorbei. Wir sehen uns übermorgen zur gleichen Zeit. Das Üben nicht vergessen."
Die beiden Schüler nickten ihrer Professorin zu und verließen das Büro.
Hermine wirkte schon wieder etwas erholter als gerade eben nach der Verwandlung. Harry wusste wie sehr diese schmerzte und dachte mit einem Schaudern an die Übungen, die er heute noch machen musste. Aber er konnte Schmerzen aushalten.
Sie bogen gerade in den Gang ein, der zu ihren Räumen führte als er die dunkele Präsenz hinter sich erspürte.
„Hi Derek, was gibt es?", fragte er laut.
Der große Regulator trat grinsend aus dem Schatten und erklärte mehr für sich: „So sehr bin ich wohl doch nicht aus der Übung", ehe er sich den Schülern zuwandte.
„Habt ihr mal ein paar Minuten Zeit?"
„Von mir aus, okay. Herm, bist du zu müde dafür oder schaffst du das noch?"
„Ich habe mich schon fast wieder erholt, kein Problem", gab diese zurück.
Sie wirkte immer noch sehr erschöpft, aber dennoch um einiges aktiver als vor wenigen Minuten.
„Exzellent. Wir können uns in eure Räume setzen, ich will nicht lange stören."
Und sie begaben sie sich in Harrys und Hermines Räume.
Sie nahmen im Wohnzimmer Platz und Derek beschwor Tassen herauf. Anschließend zog er eine Thermokanne aus seiner Hosentasche, die wohl magisch vergrößert war…sein geheimer Vorrat wie Harry argwöhnte, Süchtige haben so was.
Dieser Gedanke ließ ihn grinsen, während der große Regulator den Kaffee auf die Tassen verteilte.
Nachdem alle einen Schluck genommen hatten, begann der Riese auch zu erklären warum er gekommen war.
„Also, ich habe einen Spezialisten gefunden, der versuchen wird die Geheimnisse in euren Schädeln zu knacken. Die AAW wird uns eine Schamanin stellen, die als die absolut Beste auf diesem Gebiet bezeichnet wird."
„AAW?", fragte Harry.
„American Asociation of Wizards", erklärte Hermine nebenbei. "Das amerikanische Zaubereiministerium."
„Ach so", meinte Harry.
„Nachtlied, so heißt die gute Schamanin, wird übermorgen hier ankommen unter dem Vorwand Hogwarts zu besichtigen um Ideen über die Funktion der Schule zu bekommen. Diese Tarnung sollten wir aufrecht erhalten, sagt daher auch Ron und Sara Bescheid."
Die beiden nickten und Derek leerte den Rest seiner Tasse in einem Zug.
„Wir sehen uns dann morgen zum Unterricht."
Damit lies er die beiden alleine.
Hermine legte sich gleich hin, während Harry noch seine Übungen vollzog.
Er musste stark konzentriert sein um seinen Körper zu verändern.
Immerhin schaffte er es schon einen halben Wolf hinzubekommen.
Nach einer Stunde des Übens sank er schließlich erschöpft in sein eigenes Bett.
Das kalte und trostlose Erscheinen des Schlosses sprach Lügen, den sein Inneres war komfortabel eingerichtet und gemütlich, den auch ein dunkler Lord sollte immer Wert auf Komfort legen. Ein Hauch von Luxus war nie verkehrt, insbesondere, wenn man so hart an sich arbeitete wie Voldemort.
Nicht irgendwelche dunklen Rituale hatten ihn so mächtig werden lassen, nein, es war sein angeborenes Talent, gepaart mit seinem Ehrgeiz und den Willen hart an sich zu arbeiten.
Kein finsteres Blutritual konnte einem das Wissen vermitteln, das der Lord besaß. Und er arbeitete daran, es ständig zu vergrößern.
Das war einer von seinen vielen Gründen nach der Unsterblichkeit zu suchen, nicht das jemand seine Motive auch nur im Ansatz begreifen könnte…außer vielleicht Dumbledore und Potter, wenn dieser ein wenig mehr geistig gereift war.
Viele erlagen dem Irrglauben, ein mächtiger Schwarzmagier wie er hätte nichts im Sinn außer seinen Machthunger und Blut, doch dem war nicht so.
Viel eher die Herausforderung war es, die ihn reizte.
Die Welt zu beherrschen nur um des Beherrschens Willen?
Wie kleingeistig dachte das Fußvolk von ihm.
Nein, für ihn, den Erben Slytherins war es eine Herausforderung, die es wert war, angenommen zu werden.
Wie viele waren vor ihm gescheitert.
Napoleon, Alexander der Große, Grindelwald, Hitler, um nur einige Namen zu nennen.
Doch er könnte es schaffen und es fehlte nicht mehr viel um es ihm zu ermöglichen, die letzte große Hürde die es zu überwinden galt…der Tod.
Ein Sterblicher könnte nie über die Welt herrschen, das war unmöglich.
Sie zu erobern, vollständig zu erobern würde länger dauern als ein Leben.
Außerdem war der Tod nur eine weitere Herausforderung, der er entgegentreten konnte…eine Herausforderung, die er bereits einmal siegreich überstanden hatte, was seinen Ehrgeiz noch weiter anstachelte.
Diese und andere Gedanken ähnlicher Natur geisterten durch den Kopf des größten Schwarzmagiers aller Zeiten, als er die komplizierten Gleichungen aufzuschlüsseln versuchte, die das Viva Problem darstellten.
Methusalem, der Mensch, der als einziger neben Nicholas Flamel die Hürden der Sterblichkeit überwunden hatte, war ein wahrhaftiges mathematisches Genie gewesen.
Der Stein der Weisen wäre nur eine kurzfristige Lösung gewesen, da er Abhängigkeit bedeuten würde.
Doch wahre Unsterblichkeit sollte nicht von einem Steinchen abhängen, sondern aus eigener Macht entstehen.
Und nur noch vierunddreißig aufzulösende Gleichungen trennten ihm von seinem Ziel…vierunddreißig von siebenhundertsiebenundsiebzig.
Es hatte gedauert, die Fehler, die er gemacht hatte auszumerzen, doch das Blut seiner Tochter, oder besser gesagt die darin enthaltenen Protein Sequenzen brachten ihn ein Riesenstück voran.
Voldemort runzelte die Stirn und machte eine Gegenrechnung, die allerdings negativ ausfiel.
„Verdammt noch mal", murmelte der schwarze Lord , während er sich die Schläfen rieb.
Er markierte den Fehler und beschloss am nächsten Tag weiterzumachen, als es an seine Türe klopfte.
„Herein!", schnarrte er mit herrischer Stimme.
Die Tür öffnete sich schwungvoll und ein Les enfant terribles der LC Serie trat ein.
„My Lord, entschuldigt die Störung."
„Was gibt es Adolf?", fragte der dunkle Lord gelangweilt, während er einige Tabellenbücher sortierte.
„Ihr wünschtet Benachrichtigung, wenn der Führer des Greyback Rudels eingetroffen ist, mein Lord."
„Ah, du hast sie endlich aufgespürt?"
„Ja mein Lord, Caligula war so frei, sie in den Thronsaal zu führen."
„Exzellent, ich werde in wenigen Minuten kommen. Teile ihnen das mit."
„Wie Ihr wünscht, mein Lord."
Voldemort lächelte breit.
Seit seiner Wiederauferstehung versuchte er schon das Rudel zu finden, das einst von Fenrir Greyback geführt wurde, Werwölfe, die ihm treu ergeben waren. Nun hatte er sie endlich aufgespürt.
Sie würden wieder mächtige Verbündete sein, doch nun war er gespannt wer das Rudel führte, da Greyback selbst vor einigen Jahren unter mysteriösen Umständen verstorben war.
Voldemort drehte sich einmal schnell im Kreis und war nun gekleidet in schwarze Samtroben, die dem Status eines schwarzen Lords eher entsprachen als die bequeme grüne Robe, die er zum Arbeiten getragen hatte.
Mit einer weiteren Drehung erschien er in seinem Thronsaal.
Belustigt musterte er seine Besucher, die von Adolf und Caligula flankiert wurden.
Natürlich erinnerte er sich daran, dass Werwölfe immer ihren Führer und seine Nummer zwei zu wichtigen Verhandlungen schickten. Zu sicheren Verhandlungen, das schmeichelte ihm sehr, denn es war ein wahrhaftiges Zeichen des Respekts seitens der Werwölfe ihnen ihre Führung zu senden. Immerhin könnten beide ausgelöscht werden und das Rudel wäre somit führungslos, was meistens das Ende für sie bedeutete, dass sie sich gegenseitig zerfleischten um die Führung zu übernehmen.
Den Mann mit dem vernarbten Gesicht kannte er bereits, es war Vincent Marshall, der ehemalige Vertreter von Greyback.
Die andere war jedoch interessanter, eine junge Frau mit buschigen haaren und braunen Augen….
Sie kam Voldemort seltsam bekannt vor, so als hätte er sie schon einmal gesehen. Und diese seltsame Aura der Macht, die sie schon in so jungen Jahren ausstrahlte erinnerte ihn an Fenrir…
„Ah, meine ehemaligen und hoffentlich zukünftigen Verbündeten", sprach Voldemort.
Mit einer Handbewegung beschwor er zwei bequeme Stühle herauf.
„Setzt euch doch. Vincent, es ist sehr lange her, wer ist denn deine Begleiterin?"
Voldemort wusste, dass es nur die neue zweite im Kommando sein konnte, aber der anstand im Umgang mit den Werwölfen machte die Frage nötig.
Zu seiner Überraschung neigte Vincent unterwürfig den Kopf und erwiderte: „Dies verehrter Lord, ist Lynn, die neue Führerin unseres Rudels."
Voldemort fixierte das Mädchen mit berechnendem Blick.
Selten, wenn nicht sogar nie hatte ein so junger Werwolf ein Rudel übernommen, ein weiblicher noch dazu war schier unmöglich. Sie musste mächtig sein, er beschloss diese junge Frau auf keinen Fall zu unterschätzen.
„Es freut mich, den großen schwarzen Lord kennen zu lernen, Euer gefürchteter Name ist nicht halb so eindrucksvoll wie eure Leibhaftige Erscheinung", sprach Lynn mit einem Lächeln und beugte den Kopf sehr tief, ein Zeichen der Unterwerfung.
„Verzeiht meine Fehleinschätzung, Lynn, eure Jugend hat mich zu Trugschlüssen verleitet, ein Fehler, der sich nicht wiederholen wird", erwiderte der dunkle Lord amüsiert.
Sie war geschickt im Umgang mit Worten, doch er war nicht empfänglich für Schmeicheleien.
Nur Kleingeister gaben sich der Versuchung der Worte hin.
„Nun, es ist beeindruckend eine derartig junge Frau mit solcher Macht kennen zu lernen, doch sollten wir uns dem Geschäft zuwenden…."
Ja es war ein wenig kurz und unser Voldi olant wieder bööööse dinge
aber das nächste update wird bald kommen und sich endlich der kopf frage zuwenden hihi
bis zum nächsten kap
Z.
