Fade to black
Disclaimer: Meine Fragen an J.K. Rowling ob sie mir die Rechte schenkt bleiben unbeantwortet...daher gehört mir immer noch nix...schaaaaadeeeeee ;)
So Leute, ich hab mich ne weile nicht mehr blicken lassen, muss aber zugeben, das Loba das chap schon vor Wochen zurückgesandt hat, ich nur nie dran gedacht habe es zu posten (schäm)
Aber nun genug des auf die Folter spannens, hier das neue chappie, auch wenns n bissl kurz ist.
Ach und danke für die Reviews XD hat mich wie immner gefreut :D
und nun viel Spass mit
Kinder des Krieges
Jarod trug ein fieses Grinsen zur Schau, das bei allen, die ihn näher kannten ein eindeutiges Alarmzeichen war.
„Du wirkst so unheimlich amüsiert, dass es selbst mich fast ängstigt", sprach Kane mit einem Grinsen, als er aus einem Spiegel in den Raum trat.
Vampire kannten keine Grenzen und insbesondere Kane liebte es, immer dort aufzutauchen, wo er nicht erwartet wurde.
Jarods Grinsen steigerte sich von diabolisch zu teuflisch als er erwiderte: „Ruf die Führungsriege zusammen. Wir haben einen Riesenerfolg, über den ich euch unterrichten muss."
Kane wirkte milde überrascht und sagte: „Bereits erledigt... Ich liebe Telepathie."
Kaum hatte der Vampir seinen Satz beendet, als auch schon die Tür aufschwang und ein wütender Deckert hereinstürmte.
„VERDAMMTER BLUTSAUGER! WIE OFT HABE ICH DIR GESAGT DU SOLLST DAS MIT DIESER GOTTVERDAMMTEN TELEPATHIE SANFTER MACHEN!"
Jay musste grinsen, als er erkannte, dass Deckerts Robe von Kaffee durchtränkt war.
Wahrscheinlich hatte ihn die Botschaft erreicht, als er gerade die Tasse angesetzt hatte (und wahrscheinlich war sie plötzlich und extrem intensiv gekommen um Deckert zu ärgern).
„Reg dich doch nicht auf. War keine Absicht...ehrlich", erwiderte Kane, doch das breite Grinsen strafte seine Worte eindeutig Lügen.
Die Tür öffnete sich erneut.
Lupin und Leetsch traten ein und verschlossen die Tür wieder.
„Was gibt es denn so Dringendes, dass es keinen Aufschub duldet?", fragte Deckert angesäuert, doch nicht mehr ganz so sauer, da Mona den Kaffee sofort mit einem Schlenker ihrer Hand von seinen Roben entfernt hatte.
„Fortschritte. Wie ihr alle wisst, hatten unsere Ermittlungen stagniert", erklärte Jay ernst.
Alle nickten zustimmend.
„Was ihr allerdings nicht wisst, ist, dass ich seit einiger Zeit die Lösung aller Probleme kenne, es allerdings nicht verwenden konnte, da ich eidlich gebunden war. Nun wurde ich von diesem Eid entbunden, vor etwa zehn Minuten um genau zu sein. Nun gibt es also einiges, was ich euch mitteilen muss."
Alle sahen den jungen Regulator gespannt an, der es richtig genoss sie warten zu lassen.
Deckert spielte bereits ungehalten mit seinem Zauberstab, als Jay die Bombe endlich platzen ließ.
„Sara Spencer ist die Tochter von Voldemort...oder sollte ich sie lieber Sara Riddle nennen? Oder vielleicht Sara Churchill...muss mich mal erkundigen, ob es eine Scheidung gab."
Die Anwesenden schauten nicht schlecht, nur Kane ließ ein amüsiertes Kichern hören.
„Oh ich liebe so was. Ein wenig Kurzweiligkeit. Es ist amüsant, dass es immer wieder Dinge gibt, die selbst mich überraschen. Dann weihe uns Unwissende doch mal in die tieferen Hintergründe deiner namentlichen Verwirrung ein...ich habe das eindeutige Gefühl, dass es seeeeehr interessant wird..."
Sirius Black hatte schon viele Herausforderungen gemeistert.
Er hatte gegen Hunderte von Todessern gekämpft, war bereits zweimal lebend aus einer Konfrontation mit Voldemort persönlich entkommen, hatte als erster und einziger Mensch alleine die Mauern Azkabans bezwungen und war dem Ministerium jahrelang von der Schippe gesprungen...selbst den Tod hatte er einmal bezwingen können, auch wenn er mehr als nur Glück dabei hatte. Doch all diese Herausforderungen schienen ein Nichts im Vergleich zu der Aufgabe, die ihn nun erwartete.
Denn hier wurden keine seiner vielen Fähigkeiten gebraucht, die er so lange Zeit gepflegt hatte. Hierbei nutzte ihm sein Geschick in Duellieren nicht viel. Seine außergewöhnlichen Fähigkeiten in Verwandlung waren ebenso nutzlos, wie sein schier geniales magisches Verständnis.
All dies würde ihm nichts nutzen, denn was er nun bewältigen musste, war ein einfaches Gespräch...doch gerade da lag seine große Schwäche.
Klar konnte er gute Sprüche klopfen und seinen schwarzen Humor in jeder noch so unpassenden Situation zur Geltung bringen, doch wenn er nun einem Irrwicht begegnen würde, hätte er die Gestalt eines ernsthaften Gesprächs.
Vorsichtig öffnete er die Tür zu der alten Friedhofskapelle, in der man seinen Patensohn vermutete seit er gestern aus Hogwarts verschwunden war.
Sirius sollte nun etwas tun, was er als einziger konnte, aber auch eigentlich nicht wollte und dann wieder doch.
Er musste nun den Platz von James einnehmen, seines besten Freundes und er musste dem Sohn seines besten Freundes den Beistand leisten, den James nie zu geben imstande gewesen war, da er zu früh aus dem Leben gerissen wurde.
In gewisser Weise, sah er sich als Harrys Ersatzvater, auch wenn er diese Rolle nur mangelhaft ausfüllen konnte in den letzten Jahren, doch mit seinem Freispruch wurde es ihm ermöglicht, diese Rolle zu spielen, und diese Gelegenheit würde er nun nutzen, egal wie unangenehm es auch sein würde.
Immer noch hatte er das Bild von Hermines verweintem und gleichzeitig so sachlichem Gesicht vor Augen, die ihm berichtet hatte, wie sie Harry ihre Liebe eingestanden hatte...und wie dieser kurz darauf aus Hogwarts disappariert war.
„Ich weiß, dass er mich nicht verletzen wollte...Ich glaube, ich dumme Pute habe den falschesten Zeitpunkt gewählt, den man wählen konnte. Und trotzdem tut es weh..."
Diese Worte seiner wahrscheinlich zukünftigen Schwiegertochter (so sah Sirius das halt) hatten sich in sein Gedächtnis gebrannt.
Nun war es an ihm, seinen Patensohn zur Vernunft zu bringen, zumindest mit ihm zu sprechen und herauszufinden, was ihn bewegte.
Wie Hermine es vermutet hatte, saß Harry in einer kleinen Nische nahe dem Altar und schien seinen trüben Gedanken nachzuhängen.
Sirius stellte sich ihm gegenüber und wartete eine kleine Ewigkeit...so lange bis Harry bereit war aus seiner Gedankenwelt wieder aufzutauchen und sich dem Gespräch zu stellen, das nun kommen sollte.
„Hi Sirius", sagte er leise.
„Hi Harry, wie geht's so?"
„Es muss..."
Wieder schwieg er eine Weile und Sirius beschwor sich einen Stuhl herauf.
„Willst du darüber reden?", fragte der Ältere.
Harry blickte auf und schüttelte den Kopf.
„Nein, möchte ich nicht...aber ich werde es wohl müssen, oder? Ich kann schließlich nicht ewig davonlaufen..."
Und so erklärte Harry alles, die Wanderung durch den Geist seiner Freunde, die verlorenen Erinnerungen und auch das Gespräch mit Dumbledore.
Der Ältere hörte einfach nur geduldig zu, während der Jüngere einfach alles heraus ließ, was ihn bewegte, nur ein Thema vermied er, wie es den Anschein hatte.
Sirius hatte etwas in der Art schon geahnt, Dumbledore war schon immer undurchschaubar gewesen, doch seine Entscheidungen waren stets für das wohl der großen Mehrheit gewesen. Allerdings hatten viele auch dadurch Leid erfahren, Harry wohl mehr als alle anderen.
„Und, was denkst du nun zu diesem Thema?", fragte Sirius ruhig.
„Was soll ich dazu denken, ich kann es eh nicht ändern. Und ich fange an, es zu akzeptieren, etwas was ich gelernt habe seit Derek mich über die Les Enfants Terrible aufgeklärt hat. Und ich habe ein weiteres Ziel, dass niemand so etwas wieder durchmachen muss...dass niemand mehr manipuliert werden muss."
Sirius nickte seinem Patensohn zu.
„Und was ist mit Hermine?", fragte er.
Harry errötete leicht und wandte den Blick zu Boden.
„Das tut mir leid...Sie hat mir gesagt, dass sie mich liebt und ich bin einfach verschwunden...aber das war einfach zuviel für diesen Tag, verstehst du? Habe ich ihr sehr wehgetan?"
„Ich glaube ja...auch wenn sie es versteht. Sie ist zäh und klug, wie du weißt. In gewisser Weise erinnert sie mich sehr an deine Mutter."
Der Ältere lächelte seelig.
„Und, liebst du sie auch, Harry? ...Ich glaube die Antwort zu kennen, doch ich würde es gerne von dir hören."
Der Schwarzhaarige schien sich einen Augenblick zu winden, ehe er antwortete: „Ich weiß es nicht...Ich meine, sie hat mir gesagt, dass sie mich liebt, das hat noch niemand, seit ich mich erinnern kann. Ich glaube, ich bin einfach zu jung um zu wissen, wie sich Liebe anfühlt..."
„Dann lass mich dir ein paar Fragen stellen, Harry", erwiderte Sirius und konnte sich ein Grinsen nur schwer verkneifen.
„Was ist das erste woran du denkst, wenn du aufwachst? Was ist das letzte woran du denkst, wenn du einschläfst? Woran denkst du den ganzen Tag während du trainierst, lernst, isst oder einfach ein gutes Buch liest?"
Harry sah seinen Paten an und Verständnis schien aus seinen Augen zu entspringen.
„Und nun erzähle mir noch mal, dass du nicht weißt wie sich Liebe anfühlt...wenn meine Vermutungen zutreffen, dann weißt du es schon...nun musst du es dir selber nur noch zugestehen."
Harry schenkte seinem Paten ein Lächeln und sagte einfach nur: „Danke Sirius."
„Dafür bin ich doch da, Harry."
Wieder saßen sie sich eine Weile schweigend gegenüber, doch dieses Mal war es ein kameradschaftliches Schweigen, das Schweigen zweier Männer, die einander auch ohne Worte verstanden.
Nachdem sie eine Weile so da gesessen hatten, stellte Harry noch eine Frage.
„Sirius...was ist so besonders an einem unkörperlichen Patronus?"
Sirius grinste und begann zu erklären: „Wie du weißt, gibt es gestaltliche und ungestaltliche Patroni, das sind die, die man mit dem Patronus Zauber beschwört. Diese haben aber nicht viel mit den unkörperlichen Patroni zu tun. Unkörperliche Patroni sind eine Art magische Schockwelle, die einen Verteidigungsreflex darstellen, das kann jeder Zauberer. Ein vollkommen reiner unkörperlicher Patronus ist ebenfalls eine magische Schockwelle, doch so rein, dass sie wie Silber wirkt, es ist die reine unschuldige Lebenskraft. In der Geschichte gibt es bisher nur vier Zauberer und Hexen, die so etwas vollbringen konnten...und eine davon ist Hermine."
Harry nickte nachdenklich.
„Deshalb ist Greyback also an einer Silbervergiftung gestorben."
Sirius nickte.
„Wäre es ein normaler unkörperlicher Patronus gewesen, hätte es ihn nicht lange aufgehalten."
„Hermine ist also etwas ganz besonderes", stellte Harry fest.
Sein Pate grinste breit und erwiderte: „Das wäre sie auch ohne diese Fähigkeit. Du bist verrückt, wenn du sie nicht auf der Stelle heiratest wenn ihr beide volljährig seid."
Harry sah seinen Paten erschrocken an.
„WAS!"
Sirius lachte schallend, sein hundeartiges und warmes Lachen.
„Ehrlich mal, frag doch mal deine Freunde, es sieht ein Blinder mit einem Krückstock, dass ihr beiden wie füreinander gemacht seid. Und es tut schon richtig weh, wie ihr aneinander vorbei lebt, mein Rat an dich, sag es ihr, was hast du zu verlieren, sie liebt dich."
Sirius musste grinsen, als er das Gesicht von Harry betrachtete.
„So, wollen wir zurück. Lily macht sich auch schon Sorgen um dich, Ron steht kurz vor 'nem Amoklauf und Derek tigert wie ein Besessener hin und her."
„Tut mir leid, dass ihr euch wegen mir solche Sorgen gemacht habt", erwiderte Harry kleinlaut, doch Sirius winkte ab.
„Mal ehrlich, nach dem was mal wieder so geschehen ist, wundert es keinen, dass du ein wenig Zeit für dich gebraucht hast. Du darfst dich davon nur nicht zerstören lassen, das ist alles."
Harry nickte und zusammen verließen sie die Kapelle.
„Glaubst du, dass ich dazu fähig bin?", fragte er dann.
„Wozu?", war die Gegenfrage seines Paten.
„Dumbledores Nachfolger zu werden."
„Ja, wenn das jemand schafft, dann du. Wieso sollte Albus sonst dieses Theater veranstalten? Man kann gegen ihn sagen, was man möchte, doch meistens sind seine Entscheidungen richtig. Nicht immer, aber meistens."
Harry nickte und hing wieder seinen Gedanken nach.
„Wollen wir von hier aus bis Hogsmeade apparieren?", fragte Sirius.
Wieder nickte Harry und mit einem kaum hörbaren Zischen verschwanden die beiden Männer aus Little Whinging.
Einige hundert Meter weiter rührten sich zwei Gestalten in einem Gebüsch.
„Sehr interessant, Sirius Black ist also ein Animagus...und er verkehrt scheinbar oft mit einem abtrünnigen Werwolf..."
„Ja, das habe ich auch gewittert."
„Und Harry Potter...an ihm war ein Geruch, den ich kenne...so fremd und doch so vertraut, wir müssen vorsichtig sein, Vincent."
„Ja Lynn, wir müssen achtsam sein, sonst geht es uns wie Fenrir."
„Konntest du etwas von ihrem Gespräch verstehen?"
Vincent schüttelte den Kopf.
„Ich auch nicht... Liegt wahrscheinlich an dieser starken magischen Aura die den Ort umgibt. Vor langer Zeit wurde hier mächtige Magie ausgeübt...mächtig genug, um sogar unsere Sinne zu stören."
„Wo wir davon reden...ich weiß immer noch nicht, was wir hier suchen", meinte Vincent ein wenig frustriert.
„Fenrir war zuletzt hier auf der Jagd... Ich hoffe herauszufinden, was mit ihm geschehen ist. Der dunkle Lord verheimlicht uns etwas, das weiß ich einfach. Wir müssen vorsichtig sein, sonst wird er uns vernichten."
Vincent nickte bedächtig, während die junge Frau seufzte.
„Also los, lass uns endlich mit diesen Zaubern weiterkommen. Vielleicht haben wir Glück und können die Vertuschungsmagie brechen, die diesen Ort umhüllt..."
„...freut es mich, dass ihr alle es geschafft habt zu unserer jährlichen Sitzung zu kommen, die ich hiermit für eröffnet erkläre."
Alexander sah die zweiundzwanzig anderen Alphas an, die an dem gewaltigen Konferenztisch saßen.
„Zunächst einmal möchte ich kurz ein Resumée ziehen aus den Aktionen die wir dieses Jahr ausgeführt haben. Die Festsetzung und Beseitigung aller Unsäglichen die an dem Viva Projekt arbeiten, ist erfolgreich beendet. Es ist uns gelungen Sara Spencer, die Tochter unseres Lords zu entführen und hier her zu bringen, auch wenn der Einsatz insgesamt viele Opfer gefordert hat. Der Großeinsatz bei Kapstadt war ebenfalls ein Erfolg für uns, eine beeindruckende Demonstration und erfolgreiche Generalprobe für künftige Kampfhandlungen. Soviel zu unseren Erfolgen des letzten Jahres. Nun zu unseren Fehlschlägen. Wir haben einige Kämpfer verloren, so dass unsere Stärke auf 2132 einsatzbereite Kampfdrohnen gesunken ist. Vierunddreißig Rohlinge werden demnächst in den aktiven Dienst einrücken, was unsere Einsatzbereitschaft für den künftigen Großschlag erhöht, dennoch sollten wir vorsichtig sein, da wir uns unserer Alliierten nicht ganz sicher sein können. Des Weiteren haben wir Parzelle 80 verloren, so dass wir nur noch zehn einsatzbereite Parzellen haben, was uns jedoch nicht stören wird. Der Lord erwartet Großes von uns, was bedeutet, dass wir unser Training erhöhen, um den Erwartungen gerecht zu werden. Fangen wir nun mit einer Aufstellung der Brüter an und bringen die Parzelleninventur hinter uns, dann werden wir die Ziele für das kommende Quartal erläutern. Anschließend wird der Lord vor uns treten und noch einiges dazu zu sagen haben. Also Brüder, fangen wir an."
So diskutierten die Alphas des Dunklen Lords alle wichtigen Themen ihres Wirkens.
Voldemort selbst erschien gegen Ende der Sitzung und lauschte seinen Geschöpfen, während er unerkannt im Eingang stand.
Es war nahezu perfekt, es war eine gute Entscheidung einigen Les Enfants Terrible zu erlauben eine Persönlichkeit zu bilden.
Er musste daran denken Lucius zu belohnen, der das LET Projekt auch ohne das Wissen von Alfons Grindelwald ausgeweitet hatte. Und er hatte es sehr gut fortgeführt.
Ein weiteres kleines Extra war natürlich, dass er seinen Erzfeind mit seinen eigenen Genen bekämpfen konnte.
Süße Ironie, dass ausgerechnet die Potters ihm eine so gute Grundlage gaben für eine Armee, deren Schlagkraft seine kühnsten Erwartungen übertraf.
Noch süßer schmeckte es ihm natürlich, dass Potter davon wusste…oh, wie gerne wäre er im Raum gewesen, um die Reaktion dieser Landplage zu sehen, als er dies erfuhr.
Doch genug der Rachegedanken, Potters Zeit würde kommen, wenn er das Viva Problem gelöst hatte und sichergestellt sein würde, dass er nicht mehr von Feindeshand fallen konnte…und er war sehr dicht daran es zu schaffen.
Seine Geschöpfe hatten die Parzelleninventur gerade abgeschlossen und Alexander begann die Erläuterung der Ziele für das nächste Quartal.
„…die Lieferung der Opiumtränke weiter zu sichern. Diese neue Sicherheitsmaßnahme funktioniert gut und gewährleistet, dass es keine weiteren Überläufer gibt. Ich gestehe das P.E. 137 mir noch immer schwer im Magen liegt, genau wie L.C. 344. Es darf keine weiteren Überläufer geben! Als letztes wäre da noch das Sichern der finanziellen Grundsubstanz. Unsere Geschäfte mit den Hehlern laufen recht gut, doch im Geschäftszweig der illegalen Tränke sind die Erträge nicht gerade berauschend. Daher ein wenig mehr Mühe in dieser Beziehung. Für den kommenden Krieg benötigen wir ein gesundes finanzielles Polster. Nun habe ich genug geredet denke ich. Es wird Zeit unseren Lord zu begrüßen."
Die versammelten Alphas applaudierten ihrem Herrn als er endgültig in den Saal trat.
Dieser lächelte so ehrlich, wie er es nur selten tat, in der Tat war er sehr stolz auf seine Kinder und stellte dies unverholen zur Schau.
„Meine Kinder, Lord Voldemort ist zufrieden mit euch. Und auch stolz. Ihr alle habt euch prächtig entwickelt und euren Wert mehr als unter Beweis gestellt. In der Tat werdet ihr der Schlüssel im kommenden Krieg sein. Ihr werdet den Sieg des dunklen Ordens garantieren, doch nicht jetzt. Die Zeit für euch ist noch nicht gekommen. Daher wirkt wie bisher im Untergrund. In naher Zukunft werdet ihr alle euren Wert in der Schlacht beweisen dürfen und bis dahin fahrt fort mit den Vorbereitungen. Projekt Europa wird in einigen Monaten gestartet. Bis dahin behaltet eure gute Arbeit bei, euer Vater ist stolz auf euch."
Die Alphas erhoben sich gleichzeitig und verbeugten sich.
„STETS ZU DIENSTEN, MYLORD", schallte es gleichzeitig aus dreiundzwanzig Kehlen.
Dann verließ Voldemort unter dem Applaus seiner Alphas den Versammlungsraum und er wusste, dass er den Krieg gewinnen würde mit einer solchen Streitmacht im Rücken…
So, das wars für heute
das nächste chap wird wieder länger, Versprochen.
bis zum nächsten mal.
Gruß,
der Z.
