Fade to black


Disclaimer: Mir gehört immer noch nichts

So ihr lieben, das nächste Update. Hab leider wenig Zeit, daher kann ich keine reviews beantworten, habe mich allerdings über alle gefreut.

Viel spass


38. Familientreffen


Rückblick auf Kapitel 37.:

Er erreichte die Krankenstation und setzte sich zu Hermine, die gerade fertig gegessen hatte wie es wirkte.

Er gab ihr einen Kuss und setzte sich zu ihr auf das Bett, wobei er ihre Hand ergriff.

So saßen sie einige Minuten ohne Worte und waren einfach Glücklich als Plötzlich Lilys dumpfe Stimme von der anderen Seite der Tür erschallte.

Sie konnten nicht verstehen was dort vorging bis Plötzlich die Tür aufschwang und sie Lily erkennen konnten, die ihren Stab auf eine Person vor ihr gerichtet hielt.

Diese drehte sich um und taumelte zurück.

Harry verkrampfte sich genau wie Hermine.

„Nicht möglich..."


Ungläubig starrte Harry das Mädchen an, das seiner geliebten glich wie ein Ei dem anderen.

Bis auf die Haut, die bei dem anderen Mädchen aussagte, das sie sich extrem oft im freien aufhielt.

„Dieser Werwolf wollte sich Hermine ansehen.", gab Lily Auskunft und bewegte ihren Zauberstab keinen Millimeter bei dieser aussage.

Ihre Stimme klang ruhig und distanziert.

„Wer...Wer bist du?", fragte Hermine vollkommen verunsichert.

Das Fremde Wolfsmädchen schien genauso verunsichert zu sein. Aber beängstigender war es, das ihre Mimik sich um keinen Knut von Hermines Unterschied.

„M...mein Name ist Lynn."

„Sie ist eine mächtige Wölfin, seid vorsichtig.", mahnte Lily.

„Lynn..", flüsterte Hermine. „Lynn...Evelyn...das ist doch nicht möglich..."

Harry war vollkommen verwirt.

War dies tatsächlich Evelyn Granger, die von Fenrir Greyback geholt wurde?

Sie glich Hermine bis auf das Haar, war dies die Zwillingsschwester auf deren Begräbnis er Hermine zum ersten mal kennen gelernt hatte?

„Evelyn...?!? Nein, mein Name ist Lynn Greyback! Ich bin die Führerin des Greyback Rudels!"

Plötzlich hatte das Mädchen sich wieder im Griff und klang herrisch und abweisend.

„Evelyn Granger, die von Greyback geholt wurde...das glaube ich nicht.", flüsterte Harry immer noch vollkommen im Schock.

„Ich heiße Lynn!!!"

Die Stimme der Wölfin wurde aggressiver.

„Ich stelle seltsame Energien in ihrem Hirn fest.", schaltete sich Lily ein. „Immer dann wen das Thema auf ihren Namen kommt. Vielleicht ein starker Gedächtniszauber."

„Ich wurde nicht verzaubert...", das Mädchen brach ab und ruckte mit dem Kopf Richtung Hermine.

Sie schien tief die Luft durch ihre Nase zu saugen.

„Schwanger...?!?"

Harry wurde unruhig, er wusste das dieses Mädchen eine Gefahr für ihn und Hermine darstellen konnte, die immer noch vollkommen geschockt war.

Lynn trat unsicher zwei Schritte zurück, blickte aber wild hin und her.

„Ich denke wir sollten sie in Gewahrsam nehmen. Derek sollte sie sich ansehen."

Lily nickte ihm zu.

Mit einem Schnippen ihrer Finger schnürten sich Seile um die Wölfin.

„Versuche nicht zu fliehen, ich warne dich. Accio Pistole!"

Mit einem Rauschen erschien Harrys Vollautomatik in der Luft und wurde von Lilly aufgefangen.

„Diese Waffe ist mit reiner Silbermunition geladen und ich kann gut damit umgehen.", warnte die rothaarige die Wölfin.

Diese nickte nur, lies aber ihre herrische Haltung bestehen.

Hoch erhobenen Hauptes wurde sie von Lily abgeführt, wahrscheinlich Richtung Dereks Büro.

Harry erhob den Zauberstab und lies etwas Silbernes daraus entweichen.

Nur eine Minute später wallte sich dunkler Nebel auf und Ron manifestierte sich mit Sara in der körperlichen Welt.

„Was ist los?", fragte Ron nervös und betrachtete die immer noch geschockte Hermine mit Unbehagen.

„Passt auf sie auf, ich muss was erledigen."

„Was ist...", begann Sara, wurde aber von Harry unterbrochen.

„Später! Ich muss was erledigen. Ich bin gleich wieder da."

Harry löste sich in Nebel auf und kam direkt bei Dereks Büro an, aus dem erschütternde Schmerzensschreie zu hören waren.

Harry schwang die Hand und brach die Tür aus den angeln, den Zauberstab im Anschlag und sah in die Spitze von Lilys Zauberstab, die ihn jedoch gleich sinken lies als sie Harry erkannte.

„Erschreck mich nicht so!", rief Lily vorwurfsvoll.

„Was zum Teufel ist hier los?", fragte Harry aufgebracht und erkannte jetzt erst, das Derek seinen Stab auf die wie am Spies schreiende Evelyn gerichtet hatte, ein stetiger Energiestrom ging davon aus.

„Dritte Lage neutralisiert, ein paar liegen noch vor mir, Legillimens!", rief der Deutsche mit verzerrter Stimme und hoch konzentriertem Gesicht.

Evelyn stieß einen weiteren Schrei aus und krümmte sich vor schmerzen

„Was soll das?", fragte Harry Lily eindringlich.

„Derek wollte keine Zeit verlieren. Die Grangers kommen doch heute, er versucht den Gedächtniszauber zu brechen, doch der ist geschützt.", klärte sie ihren Großen Bruder auf.

„Vierte Lage neutralisiert, Legillimens!"

Die Stimme von Derek klang gepresst, anscheinend war es verdammt schwierig.

Harry reparierte die Demolierte Bürotür und beobachtete gespannt wie der Regulator sich Lage um Lage durch die Gedächtniszauber kämpfte.

Nur legte er diesmal einen Schweigezauber auf die Tür um zu verhindern, das noch jemand so reagierte wie er.

Langsam wurde das Schreien unerträglich, bis Derek triumphierend aufschrie und Evelyn sich den Kopf hielt und unter Tränen zusammenbrach.

„Geschafft.", keuchte der Deutsche mit Schweißüberströmten Gesicht.

Lynn lag auf dem Boden , die Knie angezogen wie ein Kleinkind und weinte.

„...Mama...Papa...der Mann tut mir weh...", schluchzte sie.

Harry war Leichenblass.

„Was ist mit ihr?", fragte er sichtlich geschockt.

„Sie durchlebt die Erinnerungen die ich ausgegraben habe.", erklärte der Deutsche keuchend.

„Da können wir nicht helfen, nur warten bis es vorbei ist."

Evelyn krümmte sich und schien Große Schmerzen zu haben.

„Es brennt...Es brennt so sehr...aufhören...AUFHÖREN!!!!!"

„Können wir sie nicht ruhig stellen?

Derek schüttelte den Kopf.

„Da muss sie durch.", erwiderte er, doch ein wenig Sorge schwang in seiner Stimme mit als er das Mädchen betrachtete, die ins leere starrte und schrie wie am spieß.

„Greyback hat sie vergewaltigt bevor er sie verwandelt hat...er machte sie zu einer Alpha. Wahrscheinlich hat er nicht dran geglaubt das sie das überlebt. Daher der Gedächtniszauber als sie es doch schaffte zu überleben...ist einfach zu selten das mal einer durchkommt. Wir können froh sein das Hermine ihn umgebracht hat. Wer weiß was er ihr noch angetan hätte. Allerdings ist sie ein mächtiger Wolf. Der einzige den ich kenne der ähnlich stark ist, ist Remus. Auch er ist von Greyback zu einem Alpha gemacht worden.", erklärte Derek ihr Verhalten.

„Was ist den der unterschied zu einem normalen Werwolf?", fragte der schwarzhaarige verwirrt.

„Alphawölfe sind natürliche Rudelführer. Kein anderer Werwolf würde es wagen einen solchen herauszufordern. Sie werden nur willentlich verwandelt, weil der Überträger seine Menschliche form haben muss um einen Alpha zu schaffen. Erst beißt er das Opfer und dann muss es sein Blut trinken…und das ganze auch noch überleben. Werwolfsblut ist hoch Toxisch wenn man es trinkt. Nur wirklich willensstarke Menschen können das überleben."

Es dauerte noch zehn Minuten in denen sich das Mädchen unter der Erinnerung wand, als es plötzlich still wurde.

„Es ist vorbei. Hoffentlich hat sie noch genug Kontrolle.", meinte Derek als ein dunkles Grollen vom Boden ausging.

Mit einem Ruck zeriss Lynn die Fesseln und richtete sich auf.

Auf ihrem Gesicht lag purer Hass und ihre Augen schimmerten Gelb.

„Uh oh.", war der Kommentar des Deutschen als sich Lynn auch schon auf ihn stürzte und ihn gegen die Tür schleuderte die der Belastung nachgab und zerbarst.

Harry hatte immer gewusst das Werwölfe schnell waren, aber das!!!

Lily reagierte schneller als er und schlug Lynn mit dem Ausgestreckten Handrücken ins Gesicht, was die Wölfin zurückschleuderte.

Derek sprang durch die Tür zurück ins Zimmer und versetzte dem tobenden Werwolf ebenfalls einen harten Schlag ins Gesicht und Lily jagte einen Hochpotential Schocker hinterher, so das sie zusammenbrach.

Keuchend hielt er sich die Rippen und wandte sich an Harry.

„Nimm das als Lektion...belaste einen Werwolf niemals so sehr, das er die Kontrolle verliert. Das ist zuweilen nicht gerade zuträglich für das eigene Körperliche wohlbefinden."

Trotz der ernsten Situation musste Harry grinsen.

So war Derek wenn er sich besonders Humorvoll fühlte. Dann packte er immer eine sehr adäquate Sprechweise aus.

„Was machen wir mit ihr?", wollte er nun wissen.

Derek reparierte die Tür und erklärte: „Warten bis sie aufwacht. Hoffentlich hat sie sich dann wieder im Griff. Für sie wird das enorm schwer. Hoffentlich ertragen die Grangers den Schock."

Der Deutsche setzte sich und Sprach einige Diagnosezauber, die zeigten das er eine gebrochene Rippe hatte.

Kurzfristig versorgte Harry die Wunde, Derek wollte im Moment nicht zu Pomfrey. Das könnte die werdende Mutter zu sehr aufregen und sie hatte jetzt schon zuviel stress.

Nach einer halben Stunde regte sich der Bewusstlose Werwolf wieder.

Doch dieses mal folgte kein knurren sondern nur ein leises Schluchzen.

Lily hielt ihren Zauberstab verdeckt bereit, um einzugreifen falls Evelyn wieder Aggressiv wurde.

Doch diese setzte sich nur erschöpft an eine Wand und weinte leise.

Harry bewegte sich unsicher auf sie zu und ignorierte Lilys warnende Gestik vollkommen.

Er setzte sich neben sie und beobachtete das traurige Mienenspiel das er auch von Hermine kannte.

„Geht's wieder?", fragte er.

„Ich bin ein Monster...was werden Mama und Papa nur sagen wenn sie mich so sehen...?"

„Das werden wir bald erfahren. Sie kommen hier her."

Erschreckt zuckte das Mädchen zurück.

„Nein! Sie dürfen mich nicht so sehen...das bin ich nicht wert!"

„Halt die Klappe!", fuhr Harry sie an.

Erschreckt zuckte Lynn zurück und blickte Harry verwirrt an.

„Du gehörst zur Familie, hast du verstanden? Du hast nichts von dem gewollt, es war Greybacks schuld!"

Bei diesen Namen zuckte sie zusammen.

„So, wenn du dich wieder beruhigt hast werden wir Hermine besuchen. Sie ist sicher vollkommen durch den wind. Und keine wiederrede Schwägerin, dass lasse ich nicht zu, verstanden?"

Lynn nickte vorsichtig und Lily nickte Harry zu.

Gemeinsam erhoben sie sich und alle vier gingen Richtung Krankenstation.

„Ich kann die Besorgnis riechen.", murmelte Lynn als sie sich der Tür nährten.

Harry trat hinter sie und legte beruhigend seine Hände auf ihre Schulter, was das Mädchen zusammenzucken lies.

„Keine sorge. Das wird schon." meinte er zuversichtlich und nickte seiner Schwester zu, die darauf hin die Tür öffnete.

Drinnen saßen Sara und Ron bei Hermine am Bett und hielten ihre Hand.

Hermine sah vorsichtig ihre Schwester an, die von Harry zum Bett geschoben wurde. Eine Weile blickten sich die Schwestern an die so lange voneinander getrennt waren, ehe sie sich weinend in die Arme fielen.

Harry beobachtete das Schauspiel mit einem Lächeln, doch plötzlich zuckte Lynn zurück als hätte sie sich verbrannt und entfernte sich ein paar Schritte von ihrer Schwester.

„Was ist los?", fragte er sie erstaunt.

„Das Baby...ich sollte nicht zu nahe ran gehen, ich bin ein Werwolf.", erwiderte Lynn unglücklich.

„Was für ein Quatsch, Werwölfe haben keinen Einfluss auf Kinder.", erwiderte Derek schroff und schob sie zurück zu ihrer Schwester, die ihr aufmunternd zunickte.

„Keine Sorge Lynn, das ist in Ordnung.", meinte Hermine

„Glaubst du wirklich?", fragte das Mädchen schüchtern.

„Ja doch...ich bin einfach zu froh meine Schwester wieder zu haben.", erwiderte Hermine.

Lily löste sich in einem unbeobachteten Augenblick in ihrer Schattenform auf und Derek nickte.

„So Leute, alle Mann raus hier, die beiden haben sich sicher ne menge zu erzählen also los."

Der Regulator scheuchte die Meute aus dem Krankenflügel. Lily würde wohl dort herumgeistern, nur zur Sicherheit wie Harry argwöhnte. Doch er hatte keine Zeit darüber nachzudenken denn eine silberne Katze erreichte ihn und er wusste das die Grangers angekommen waren.

„Ich werde mal meine künftigen Schwiegereltern abfangen und aufklären müssen.", seufzte Harry.

„Wir warten im Gemeinschaftsraum solltest du uns Brauchen.", versicherte Sara und Ron nickte zustimmend.

„Danke, ich werde euch holen sollte was sein."

Damit verabschiedete er sich und ging in die Eingangshalle um sich der schwierigen Aufgabe zu stellen die Grangers möglichst schonend aufzuklären...


Frank und Kate Granger waren mit einem Portschlüssel angereist, nachdem sie Nachricht von Professor McGonagal erhalten hatten, das es wichtige Angelegenheiten zu klären gab.

Natürlich waren sie besorgt das wieder etwas schreckliches passiert war, wie beim letzten mal als sie hier her geholt worden waren.

Doch Professor McGonagal versicherte ihnen, das es Hermine sehr gut ging und nichts wirklich schlimmes geschehen sei.

Danach erhob sie ihren Zauberstab und feuerte etwas silbernes ab, was die Grangers faszinierte, wie immer wenn sie hier in dieser Unbekannten Welt waren.

Einige Sekunden später wallte sich ein dunkler Nebel auf, der zu Harry Potter wurde.

Dieser sah die beiden merkwürdig verschämt an und forderte sie auf ihm zu folgen.

Er brachte sie in eine kleine Wohnung, die nach seiner aussage ihm und Hermine gehörte. Er lies Tee und Gebäck erscheinen und wirkte sehr unruhig, wie Frank feststellte, gerade so als würde er lieber ganz woanders sein.

Eine Weile schwiegen sie, ehe Frank sich räusperte um endlich zu erfahren was los war.

„Nun Harry, du wirst uns doch sicherlich nicht nur zum Tee hierher geholt haben oder?", fragte er in einem ruhigen Tonfall.

Harry schüttelte den kopf und schien nach Worten zu suchen.

„Nein, das habe ich nicht. Um ehrlich zu sein wollten Hermine und ich dieses Gespräch mit ihnen zusammen führen, doch sie ist leider...äh, verhindert."

„Rück raus mit der Sprache Harry.", forderte Kate mit ein wenig besorgter Stimme.

„Nun ja, sie wissen das ich Hermine liebe..."

Die beiden nickten und tauschten ein lächeln.

„...und in der letzten Zeit haben wir unsere Beziehung nun ja, vertieft...", erklärte Harry weiter.

Nun grinsten die Grangers breit.

Daher wehte also der wind, sie hatten miteinander geschlafen und das machte ihn zu schaffen.

„Ich denke das ist normal Harry, wo liegt also das Problem?", wollte Frank wissen.

Harry sah beide überrascht an, fuhr aber fort zu erklären.

„Nun ja, das Problem ist, das Hermine und ich magisch viel mächtiger sind als es in diesem alter normal ist, daher gab es einen kleinen Unfall...um genau zu sein waren unsere Verhütungszauber zu schwach..."

Die Grangers erstarrten.

„Was heißt das nun im Klartext?", fragte Kate erschrocken.

„Hermine ist schwanger."

Harry hatte extrem schnell gesprochen.

„Das ist hart zu schlucken.", gab Frank zu und nahm erst mal einen großen Schluck Tee.

„Aber da ist noch etwas, bitte regen sie sich nicht zu sehr auf.", meinte der Junge Mann eingeschüchtert.

Frank und Kate blickten sich an. Viel schlimmer konnte es nicht werden.

„Es geht um Evelyn..."

Das Ehepaar versteifte sich.

Evelyn war lange tot. Sie hatten es bis heute nicht verwunden, nur verdrängt.

„Was soll mit ihr sein?", fragte Kate leise.

„Sie lebt, sie ist hier.", erwiderte Harry.

„Nein, das ist unmöglich. Wir haben sie vor langer Zeit beerdigt.", fuhr Frank erbost auf.

Harry schüttelte den Kopf.

„Sie wurde nicht getötet...Fenrir Greyback, ein gefährlicher Werwolf hatte sie geholt und verwandelt...sie hat bis vor kurzem in Rumänien gelebt und ein Wolfsrudel angeführt...heute ist die hier aufgetaucht, keiner weiß warum. Sie ist es wirklich bitte glauben sie mir."

Stille, absolute stille herrschte im Raum.

„Das…das kann ich nicht glauben…", stotterte Hermines Mutter entsetzt.

„Wenn sie es wirklich ist, warum sollte sie erst jetzt auftauchen?", fragte Frank.

Er wollte das Problem logisch angehen.

„Nun ja, es scheint so als wurde ihre Vergangenheit durch einen Zauber ausgelöscht…Derek Fischer hat ihn erst vor einigen stunden gebrochen. Warum sie ausgerechnet jetzt hier aufgetaucht ist weiß ich nicht, aber ich habe eine Vermutung. Doch ich möchte sie bitten sie selber danach zu fragen."

„Seid ihr sicher das es wirklich Evelyn ist?", fragte Hermines Mutter noch einmal.

Harry nickte nur und es schien zuviel für sie zu werden, den sie verdrehte die Augen und klappte zusammen.

Harry sprang sofort auf, genau wie Frank und Richtete seinen Zauberstab auf sie.

„Enervate!"

Mrs. Granger erwachte und sah sich verwirrt um, doch bevor die Erinnerungen wieder auf sie einstürzten sprach Harry einen Aufmunterungszauber.

„Danke Harry.", meinte Frank, als er erkannte, das es seiner Frau ein wenig besser ging durch diese Sprüche.

„Das ist doch das mindeste.", erwiderte dieser Verlegen.

„Können wir sie sehen?", fragte Kate verunsichert.

„Sicher doch, sie ist bei Hermine in der Krankenstation."

So führte Harry seine zukünftigen Schwiegereltern in die Krankenstation, die sie ja bereits von ihren früheren besuch kannten.

Lynn saß auf einem Stuhl und redete angeregt mit ihrer Schwester über ihre Zeit im Rudel als sie die Witterung ihrer Eltern wahrnahm und unsicher zurückwich.

„Evelyn…"

Hermines Mutter stand wieder vor dem Zusammenbruch, scheinbar glaubte sie es jetzt erst, wo sie ihre verlorene Tochter leibhaftig vor sich sah.

Lynn zog den Kopf ein und zeigte eine Art Demutshaltung.

Harry konnte sich vorstellen, das es ihr schwer fiel so vor ihren Eltern zu erscheinen, an die sie sich bis vor ein paar stunden gar nicht erst erinnert hatte. Außerdem war sie nun ein Werwolf, ein Halbmensch. Und wahrscheinlich hatte sie schreckliche Dinge getan, derer sie sich nun schämte.

Ihre ganze Haltung besagte, das sie sich schmutzig und wertlos fühlte.

Eine Ewigkeit starrten sie sich an, doch als Mrs. Granger Anstalten machte ihre Tochter in die Arme zu nehmen wich diese zurück.

„Bitte nicht…ich mag Berührungen nicht sonderlich…", erklärte Lynn etwas verstört.

Man konnte genau sehen, wie sehr Mrs. Granger darunter litt, doch Hermine versuchte es zu erklären.

„Mum, Dad…sie ist ein Werwolf. Deshalb gebt ihr bitte etwas Zeit."

Lynn nickte zustimmend und blickte ihre Eltern wehmütig an.

„Ich werde auch nicht ewig bleiben können. Mein Rudel braucht mich. Ich bin ihre Führerin. Sie sind auch meine Familie."

Nur flüsternd brachte sie diese Worte heraus.

„Also gibt es Werwölfe wirklich...", brachte Frank hervor.

Lynn nickte nur.

„Ich bin eine Alpha, eine Anführerin. Ich leite ein Rudel von zwanzig Werwölfen und..."

Lynn brach ihre Erklärung ab und zog tief die Luft ein während ein tiefes Grollen ihrer Kehle entwich und ihre Augen gelb aufflackerten.

Erschrocken wichen die Grangers zurück, während Ron, Derek und Harry ihre Stäbe zogen und Lily sich wieder materialisierte und ebenfalls ihren Stab auf die Wölfin richtete.

Lynn schnüffelte weiter und fletschte die Zähne.

„Ein anderer Alpha...", brachte sie zwischen ihrem Grollen hervor.

„Remus.", stellte Ron fest, der schnell die Karte des Rumtreibers hervorgeholt hatte.

Derek verzog das Gesicht.

„Na klasse."

Er packte Lynn, die versuchte sich loszureißen und sagte dann: „Bringt Remus zur Peitschenden Weide, das müssen sie unter sich klären."

Mit diesen Worten lösten sich die beiden in dunklen Nebel auf.

„Was soll das?", fragte Kate verwirrt.

„Rangkämpfe...Remus ist wie sie ein Alphawolf. Die beiden müssen untereinander ausmachen wer das sagen hat.", erklärte Hermine besorgt.

„Warum das den?", fragte Frank aufbrausend.

„Das ist die Natur von Werwölfen...ich suche Remus, der wird sicher genauso aufgedreht sein wie sie.", meinte Ron und verschwand durch die Tür.

„Aber das können sie doch nicht machen.", ereiferte sich Kate.

„Doch, die beiden werden keine Ruhe geben bis sie nicht aufeinander losgegangen sind.", flüsterte Hermine und Tränen sammelten sich in ihren Augen.

Die Grangers setzten sich zu ihr um ihre schwangere Tochter zu beruhigen.

„Nicht aufregen, das ist nicht gut für dich und unser Enkelkind.", sprach Kate eindringlich.

„Ich werde nachsehen was da unten abgeht. Ich bin gleich zurück.", sagte Harry und löste sich wieder in dunklen Nebel auf.


Man konnte sagen was man wollte, aber Kämpfe unter Werwölfen waren so eine Sache für sich.

Als Harry die Peitschende Weide erreichte, erkannte er wie Lynn und Remus wie von sinnen aufeinander Einschlugen.

Ihre Bewegungen waren geradezu surreal schnell.

Sirius stand bei Ron und Derek und betrachtete das Schauspiel einigermaßen neutral, wobei seine Körperhaltung Nervosität ausdrückte.

„Die kleine ist verdammt stark.", wisperte er Harry zu und beobachtete weiter das hin und her des Kampfes.

„Bisher ist jeder andere Werwolf der Remus begegnet ist mit eingezogenem Schwanz abgedampft, aber das ist ne richtige Furie."

Remus hatte Lynn einen gewaltigen schlag verpasst, so das sie rückwärts rutschte und kurz aufjaulte, ehe sie wieder die Zähne fletschte und dumpf grollte.

Remus tat das gleiche.

Es war unheimlich einen solch Aggressiven Ausdruck auf dem sonst so sanften Gesicht seines ehemaligen Professors zu sehen.

In einer seltsam Geduckten Haltung stürmten sie wieder aufeinander los und prügelten was das Zeug hielt.

Harry widerte es an, doch dies war eben die Natur der Wölfe. Alles drehte sich um Rangordnungen und er wusste das die beiden nicht gegen ihre Natur ankämpfen konnten.

Man musste kein Menschenkenner sein um zu sehen, das beide dem Wahnsinn verfallen waren.

Ihre Mimik drückte puren Hass aus und sie prügelten einfach weiter auf den anderen ein ohne sich selbst zu schützen oder Ähnliches.

„Wer ist das Mädchen überhaupt...sie sieht Hermine verstörend ähnlich.", fragte Sirius an Harry gewandt.

„Das ist Hermines Todgeglaubte Zwillingsschwester."

„Also hat der Bastard sie nicht getötet sondern verwandelt...in eine Alpha vermute ich mal. Sonst würde sie es nicht wagen sich mit Moony anzulegen."

Harry nickte und wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Rangkampf zu

Remus schien nun die Überhand zu gewinnen.

Er versetzte Lynn einen Harten Schlag und sie ging zu Boden.

Triumphierend hockte er sich auf sie und hielt die Rechte Hand an ihre Kehle wobei er dunkel knurrte.

Lynn lies eine Art fiepen ertönen und streckte ihre Arme und Beine von sich. Ein Akt der Unterwerfung.

Remus Augen flackerten immer noch gelb, als er Lynn beschnüffelte und ein weiteres gieriges Grollen seiner Kehle entwich.

„MOONY! DAS REICHT!", brüllte Sirius herrisch, den Zauberstab im Anschlag.

Der Werwolf schüttelte sich und das gelbe Verschwand aus seinen Augen, ehe er verwirrt aufstand.

Lynn kauerte sich zusammen und robbte von ihm weg.

Remus zog ebenfalls den Kopf ein und wankte zu Sirius.

„Danke...wer weiß was ich noch getan hätte.", flüsterte er immer noch entsetzt über sich selbst.

„Ich pass schon auf das es nicht zu weit geht.", erwiderte der Schwarzhaarige und stützte seinen Freund.

„Ich auch.", steuerte Derek bei und bewegte sich auf Lynn zu.

Er wollte ihr aufhelfen, doch sie wollte sich nicht anfassen lassen.

Ihr ganzes aggressives Gehabe war einem vollkommen demütigen gewichen.

Remus schaute sie an.

„Mein Gott, das Mädchen ist noch so verdammt Jung Sirius."

Dieser nickte nur und schleppte Remus mit sich.

Lynn rappelte sich auf und hielt den Kopf gesenkt.

In dieser Haltung humpelte sie voraus, wieder zur Krankenstation wie Harry vermutete.

Ohne Vorwarnung packte er sie und reiste mit ihr als Nebel, was erheblich schneller ging und schonender für sie war.

Lynn riss sich von ihm los als sie in der Krankenstation ankamen und knurrte dumpf in seine Richtung, ehe sie wieder eine Art winselndes Geräusch von sich gab und sich etwas abseits in ein Bett legte.

Die Grangers schienen vollkommen erschrocken von ihrem Verhalten.

Sirius kam in die Krankenstation und schüttelte den Kopf.

„Ich hab Remus erst mal in meinem alten Zimmer gelassen damit er sich erholen kann und wieder etwas Beherrschung zurückgewinnt."

Die Grangers sahen ihn verständnislos an, während Lynn wieder leise winselte.

Erst jetzt bemerkte der ex –Sträfling die Grangers, mit denen er sich beim letzten mal gut angefreundet hatte.

„Oh, Frank, Kate. Ich hatte noch nicht mit ihnen gerechnet, guten Tag."

„Guten Abend Sirius...was meinten sie gerade.", erwiderte Frank.

Sirius schaute zwischen allen anwesenden Grangers hin und her und erklärte dann: „Nun ja, wir wollten eigentlich nur kurz die werdende Mutter besuchen als Remus plötzlich sehr nervös wurde. So hab ich ihn noch nicht gesehen. Und dann kam Ron um uns zur Peitschenden Weide zu schicken, wo die kleine auf ihn wartete. Ich habe noch nie einen Rangkampf unter Werwölfen gesehen...insbesondere da Remus eigentlich von allen Werwölfen denen wir bisher begegnet sind als dominant angesehen wurde. Er verliert normalerweise nie seine Kontrolle, doch heute war er außer sich. Das hat mich schon sehr erschrocken. Nun verschnauft er und beruhigt sich."

„Er ist auch eines von Fenris Kindern.", wisperte Lynn von ihrer Liege wo sie sich zusammengerollt hatte und stumme Tränen über ihr Gesicht flossen.

Kate näherte sich ihr vorsichtig und legte beruhigend ihre Hand auf die Schulter des weinenden Mädchens.

Lynn lies es geschehen, was insbesondere Hermine erleichtert registrierte.

Ihre Mutter war ein Familienmensch. Hermine hoffte, sie würde den Schock verkraften. Wenn sie ehrlich war, hatte sie selber die über sie einstürzenden Ereignisse noch nicht realisiert.

Ihre Schwangerschaft, Lynns auftauchen, das war verdammt viel auf einmal.

Doch sie versuchte sich zu beherrschen, dem Kind zuliebe und auch für ihre Eltern, die das alles wohl nicht so einfach wegstecken würden.

Und dann schien Harry ihnen wohl auch noch nicht die Hochzeit angekündigt zu haben.

Madame Pomfrey kam in den Raum und sprach sehr energisch.

„So meine Herrschaften, wer keiner medizinischen Versorgung bedarf wird nun die Krankenstation verlassen."

Allem Protestieren zu trotz, Madame Pomfrey war unerbittlich.

Nur Harry durfte bei seiner kleinen Familie bleiben und Lynn war einfach eingeschlafen.

Lily machte sich für Harry nur einmal kurz per Legellimentik bemerkbar um zu signalisieren, das sie aufpassen würde diese Nacht.

Sicher war sicher, insbesondere bei der Wölfin.

Sie schliefen nach einer Weile ein, bis Harry geweckt wurde, durch etwas, das er schon in den letzten Nächten immer wieder festgestellt hatte.

Hermine warf sich unruhig hin und her, wobei sie verschiedene dinge murmelte. Nur konnte er dieses mal ebenfalls Feststellen, das es Lynn nicht anders ging.

Beide Mädchen wälzten sich hin und her und fuhren Zeitgleich aus ihrem Schlaf hoch und sahen sich desorientiert um.

„Damit wäre eine Vermutung von mir bestätigt.", brummte Harry, was beide Mädchen erschreckt aufkeuchen lies.

Wie sie sich so synchron bewegten war schon unheimlich.

Harry schwenkte die Rechte Hand und die Kerzen im Krankensaal entzündeten sich.

„Lynn?"

Die angesprochene schreckte hoch.

„Haben deine träume dich nach Hogwarts geführt?"

Das Mädchen nickte nur und zog ihre Knie an die Körper, während sie vor und zurück wippte.

„Liebes, was träumst du?"

Hermine verhielt sich ähnlich wie ihre Schwester und warf dieser einen besorgten Blick zu, ehe sie flüsterte: „Ich träume ich wäre ein Wolf...ein blutrünstiger Wolf. Ich sehe überall Blut..."

Lynn versteifte sich bei diesen Worten und wisperte: „Der Jägermond...der Vampir..."

„Wie bitte?", fragte Harry verwirrt.

„Der letzte Vollmond war ein Jägermond. Wir haben unsere Wölfe dann gar nicht mehr im Griff. Normalerweise jagen wir Wild. Aber das ging nicht. Er war zu stark für uns..."

„Ich habe Kane in meinen Träumen gesehen...er sprach zu mir.", flüsterte Hermineund Lynn fuhr fort: „Er wollte meine Gedanken auskundschaften...seitdem ist ein teil meines Gehirns aktiv den ich mit Okkulumentik nicht beherrschen kann. Und seitdem träume ich von Hogwarts...und einem Keller mit Männern die versuchen..."

Sie brach ab und Harry schluckte schwer während Hermine sie entsetzt ansah.

„Du träumst meine Alpträume?"

„Deine Alpträume?!?"

Lynn war entsetzt.

„Ihr teilt eure Erinnerungen.", bemerkte Harry düster und lief unruhig hin und her.

„Wie ist das möglich?", hauchte Hermine.

„Kane. Was auch immer er getan hat, nur er kann es rückgängig machen."

„Wer, der Vampir?", fragte Evelyn besorgt.

„Genau der. Bitte wartet, ich wette er ist noch wach."

Harry ging zum Kamin, entfachte ein Feuer und benutzte Flohpulver.

Er steckte den Kopf hinein und rief nach Kane, der umgehend antwortete.

„Oh, der Junge Harry, was kann ich zu dieser Unchristlichen Stunde für dich tun?"

„Kannst du hierher kurz kommen?", fragte Harry zurück.

„Kein Problem.", erwiderte der Vampir und stieg durch den Kamin in das Krankenzimmer.

Harry sah ihn erschrocken an, doch der Vampir hatte etwas anderes entdeckt, was seine Aufmerksamkeit fesselte.

„Faszinierend. Ich hätte nie gedacht das wir so schnell wieder das Vergnügen haben kleine Wölfin."

Der Vampir grinste und Lynn wich so weit zurück wie sie konnte.

„Eine geradezu faszinierende Ähnlichkeit zu dir Hermine und...oh Verzeihung, ich werde auf meine alten tage ein wenig unhöflich. Meinen Glückwunsch zur Mutterschaft. Ich kann dir jedoch nicht die Hand reichen, da meine Aura zu schädlich für das Kind wäre. Ich bin einfach zu alt dafür."

Wieder grinste er und entblößte seine Fangzähne.

„Danke.", erwiderte Hermine ein wenig verunsichert.

Obwohl sie den Vampir kannte war seine Aura von Gefahr immer noch beunruhigend für sie.

„Ich denke nicht das ihr mich gerufen habt um den kleinen Wolf zu beseitigen...außerdem finde ich sie viel zu faszinierend um sie zu töten. Ich habe noch nie gehört, das ein weiblicher Wolf ein Rudel angeführt hätte...und ich lebe schon eine kleine Weile. Also, was verschafft mir das Vergnügen."

Harry blickte den Vampir erschrocken an, erklärte dann aber den Sachverhalt.

Die stoische Ruhe seines Gegenübers fand er faszinierend wie unheimlich zugleich.

Kane wirkte nicht mal nachdenklich sondern grinste nur und meinte: „Ups, da hatte ich es wohl ein wenig zu gut gemeint. Hermine, Wölfchen, das wird nun kurz schmerzen."

Beide Mädchen keuchten auf und hielten sich kurz den Kopf.

„Das war es auch schon. Als kleine Zugabe habe ich auch eure Alpträume blockiert. Gab es sonst noch etwas?"

„Ähh, ich denke das war es.", erwiderte Harry verwirrt.

„Nun den, ich denke meine Anwesenheit sorgt für Unbehagen, ich werde mich dann mal dezent zurückziehen."

Kane grinste und begann sich aufzulösen während die Flammen im Kamin sich von alleine grün färbten.

„Ich freue mich auf ein wiedersehen, angenehme Nachtruhe...", sagte Kane noch mit einer Unheimlich metallischen stimme und schon war der spuk vorbei.

„Mein Gott ich hasse Vampire...sie machen mir angst.", wisperte Lynn.

„Ich denke das ist Sinn und Zweck seines Auftretens, aber im Grunde ist er ganz nett.", sagte Hermine an ihre Schwester gewandt.

„Nun ja, er kommt schnell zur Sache.", meinte Harry.

„Das muss ich allerdings eingestehen.", gab Lynn zu.

Eine Weile herrschte unbehagliche Stimme, bis Hermine ihren Zauberstab ergriff und einen Zauber ausführte, der die Uhrzeit anzeigte.

„Also, schlafen lohnt sich wohl nicht mehr."

Die anderen beiden nickten und wieder herrschte schweigen.

So lange bis Harry fragte: „Wer ist für Frühstück?"

„Frühstück ist super.", ertönte eine weitere metallische Stimme und die drei Jugendlichen zuckten zusammen, während Lily sich materialisierte. Sie hatte Harry total vergessen.

Lily blickte in die überraschten Gesichter und fixierte Lynn.

„Sicher ist sicher.", meinte sie einfach und wandte sich an Harry.

„Also ich bekomme Eier, Würstchen und Cornflakes und..."


okay das war es für diese woche

Ich bitte um motivation, bis die Tage

Gruß

dat Z.