So hier der nächste Teil. Tut mir leid wegen der langen Zeit, aber ich hatte eine Schreibblockade.

Danke nochmal für eure tollen reviews. Die sind echt der schönste Lohn.


Später am Abend saßen die vier gut genährt im Wohnzimmer. Die Mädchen hatten den Jungs vergeben und saßen nun neben ihren jeweiligen Herzblatt. Ginny hatte ihren Kopf auf Harrys Schulter gelegt und Hermine und Ron hielten Händchen.

„Und was machen wir jetzt?" fragte Ron.

Ginny gähnte laut.

„Ich glaube wir gehen am besten ins Bett. Ist schon spät." sagte Hermine und stand auf. Die anderen hatten nichts dagegen und gingen ebenfalls nach oben.

Harry und Ron holten zwei Feldbetten vom Speicher, während die Mädchen die Bettwäsche besorgten.

Ron half Hermine beim Aufbau des Bettes und verabschiedete sich mit einem Kuss bei seiner Freundin.

Harry und Ginny verabschiedeten sich ebenfalls.

Später in der Nacht in einem weit entfernten Herrenhaus:

Eine Figur mit fettigen schwarzen Haaren lief schnellen Schrittes auf eine Tür zu und öffnete diese sofort.

„Herr! Ich habe wichtige Informationen für euch...!" sagte Snape zu der Schlangen ähnlichen Gestalt am anderen Ende des Raumes.

„Severus, hat dir denn niemand bei gebracht anzuklopfen?" fragte Voldemort „Crucio!"

Snape viel vor Schmerz zu Boden. Einige umstehende Todesser lachten leise...

„Es tut mir leid, Herr. Es ist wichtig..." sagte Snape als der Schmerz nach lies.

„Nun gut, rede!" befahl Voldemort.

„Der Orden, der Orden des Phönix hat sich heute Abend neu gegründet!"

Es herrschte kurze Zeit stille im Raum.

„Das habe ich bereits erwartet, wo ist das Hauptquartier?" fragte Voldemort.

„Tut mir leid Meister, das Hauptquartier liegt unter dem Fidelius-Zauber. Ich bin kein Geheimniswahrer."

„Verstehe, du wirst uns weiterhin mit Informationen versorgen. Der Orden wird uns aber nichts an tun können ohne Hilfe des Ministeriums... Lucius!"

„Ja mein Herr?" antwortete eine Stimme im Raum und trat vor.

„Sorge dafür, dass das verfahren weiterhin behindert wird. Wir können uns noch keinen offenen Krieg leisten."

„Jawohl Herr. Aber warum töten wir Crouch nicht einfach, dann hätten wir keine Sorgen mehr wegen dem Verfahren..."

„Lucius, Lucius, Lucius, zweifelst du an meinen Worten?"

„Nein Herr! Ich..." „Crucio!" Voldemort lies den Fluch sekundenlang nicht von ihm ab.

„Zweifel nicht an meinen Plänen, aber weil du immer ein Treuer Diener warst werde ich dir gewähren an meinen Gedanken teilzuhaben."

„Danke Herr" keuchte Malfoy.

„Nun denn. Würden wir Crouch töten, wüsste die Zauberwelt, dass was faul ist. Aber ein Prozess ist das beste was uns passieren konnte. Wir haben Zeit uns auf andere Dinge zu konzentrieren. Wie auf HARRY POTTER!"


Harry schüttelte sich vor Schmerz.

„Harry Alter wach auf!"schrie Ron und hielt Harry an den Schultern, im gleichem Moment kamen Ginny und Hermine rein gestürmt.

„Was ist passiert!" schrie Ginny panisch.

„Keine Ahnung, er schrie wie am spieß und schüttelte sich seitdem vor Schmerz." sagte Ron verzweifelt.

„Harry ist alles Ok?" fragte Ginny und hielt Harry.

Der Schmerz lies sofort nach, nachdem Ginny in anfasste.

Harry richtete sich auf und fasste sich an die Stirn wovon sich eben noch der riesige Schmerz ausbreitete.

Die Stirn war voll Schweis. An der Narbe lief ein kleines Rinnsal Blut herunter.

Ginny sah sich um und entdeckte neben Harrys Bett auf einer kleinen Kiste, die als Nachtisch diente, eine Packung Taschentücher. Sie nahm eins und tupfte vorsichtig das Blut ab.

„Was ist passiert?" fragte Ginny erneut.

„Ich hatte einen Traum, Voldemort kam vor und auf einmal dieser Schmerz...bis...bis du mich angefasst hast..." sagte er und schaute Ginny in die Augen.

„Was hat das zu bedeuten?" fragte Hermine nun.

„Keine Ahnung..."sagte Harry „Aber bitte, sagt Sirius nichts, der wird sich sonst nur Sorgen machen."

„Aber Harry, das ist etwas worüber man sich sorgen machen müsste." sagte Hermine und sah ihren besten Freund traurig an.

„Bitte..."sagte Harry und sah sie flehend an.

Hermine schien mit sich zu kämpfen.

„Okay, aber wenn das noch einmal passiert, dann versprich mir, dass du es Sirius sagst."

Harry nickte.

Ron sah auf seinen Wecker und sah, dass es noch mitten in der Nacht war.

„Wir sollten noch ein paar Stunden schlafen" sagte Ron schließlich.

Die anderen nickten zustimmend. Hermine ging aus dem Zimmer, doch Ginny blieb.

„Ähm Ginny, ich sagte: wir sollte schlafen gehen." sagte Ron.

Ginny sah ihn nicht an

„Ja, hast recht." sagte sie und legte sich zu Harry ins Bett.

„WAS MACHST DU DA!" schrie Ron.

„Schlafen gehen." antwortete Ginny trocken und kuschelte sich an einen ziemlich überraschten Harry ran.

„JA aber du hast dein eigenes Zimmer!"

„Ron bitte, Harry braucht mich! Er hat doch gesagt, dass der Schmerz erst nach lies, nach dem ich ihn angefasst hatte."

„Ja, aber...du kannst doch nicht in MEINEM Zimmer mit ihm schlafen."

„Ach, stell dich nicht so an. Keine Sorge, ich werde die Situation schon nicht ausnutzen." sagte Ginny und drehte sich endgültig um.

Wütend nahm Ron sein Bettzeug und verschwand aus seinem Zimmer.


Harry wachte auf als die Warme Sonne ihn an der Nase kitzelte. Als Harry schließlich die Augen öffnete sah er erstmal rot. Nicht die Sonne hatte ihn wach gekitzelt sondern Ginnys Haare.

Harry fand, dass er sich an eine halb auf ihn liegende Ginny gewöhnen könnte und strich ihre Haare aus seinem Gesicht. Die kleine Bewegung jedoch brachte Ginny dazu wach zu werden.

„Guten Morgen" wünschte Harry seiner Freundin. Ginny hielt ihre Augen zu und kuschelte sich an Harry weiter ran.

„Morgen..." sagte sie Müde.

„Wir sollten aufstehen, bevor uns jemand so sieht, sonst kommen die noch auf falsche Gedanken."

„Noch fünf Minuten..." sagte Ginny verschlafen.

„Ja aber wenn..."fing Ginny an als laut die Tür aufgerissen wurde.

„HARRY AUFSTEHEN! Heute bekommst du das beste Geburtstagsgeschenk der Welt!" es war Sirius.

„Weißt du wo Ginny ist? Hermine meinte sie wüsste nicht wo sie sei, und warum hat Ron in Percys alten Zimmer gepennt?" fragte Sirius weiter und blickte sich erstmal im Zimmer richtig um und fokussierte Harrys Bett.

„Oh, das erklärt einiges..." sagte Sirius gefasst als er schließlich Ginny entdeckte.

Ginny hatte sich inzwischen aufgerichtet und blickte Harry an.

„Du hast Geburtstag. Das hab ich ganz vergessen!" schrie Ginny und lief aus dem Zimmer.

Harry blickte ihr lange nach und sah schließlich zu Sirius, der ihn grinsend an sah.

„Was?" fragte Harry unfreundlich.

„Nichts, nichts..." sagte Sirius und grinste weiter.

„Denk jetzt bloß nicht was falsches, es ist nichts passiert."
„Jaja schon klar..."

Harry sah ihn mit seinen Todesblick an.

„Sirius lachte und ging aus dem Zimmer."

Harry schüttelte den Kopf und stieg aus dem Bett.

Nach einer Dusche zog er sich an und ging runter in die Küche.

Die gesamte Weasley-Familie war anwesend, mit Ausnahme der bereits ausgezogenen Weasleys.

Außerdem waren noch natürlich Sirius und Tonks da.

Mrs Weasley hatte ein riesiges Frühstück vorbereitet.

Nachdem Frühstück gabs erstmal Geschenke. Harry freute sich über jedes Geschenk, besonders über die grade erfundenen Scherzartikel der Zwillinge.

Ginny schenkte ihm eine kleine Schachtel mit dem Hinweis, sie alleine zu öffnen.

Schließlich übergab Sirius ihn sein Geschenk.

Es war eine kleine Box, die Harry natürlich sofort öffnete. In drin lag ein kleines Holzplättchen und ein schwarzes Armband. Harry sah seinen Paten komisch an, der ein Gesicht machte, als ob er das beste Geschenk gemacht hätte.

„Was ist?" fragte er, als er Harrys Gesicht sah. „Wie findest du es?"

„Nun ja, das ist...wie soll ich sagen...also, sowas hab ich echt nicht erwartet..." sagte Harry völlig ersatunt über sein Geschenk.

Sirius sah ihn merkwürdig an. „Ich glaube ich erkläre dir mal lieber, was ich dir Geschenk habe, bevor du mich für den schlechtesten Paten der Welt hältst." sagte er schließlich als er bemerkte, dass Harry keinen blassen Schimmer hast, was er ihm geschenkt hatte.

„Also ich dachte mir, da du mal wieder, Jahrgangsbester in Verteidigung gegen die Dunklen Künste geworden bist..." Hermine schaute neidisch auf Harry. Sie verstand einfach nicht wie Harry es schaffte, in VGDDK besser zu sein als sie. Er lernt ja nicht mal dafür, dachte sie sich.

„...habe ich dir diesen Zauberstabaufrufer gekauft." sagte Sirius weiter.

„Einen was?" fragte Harry.

„Also ganz einfach: Du bringst dieses Plättchen..." Sirius zeigte auf das schwarze Holzplättchen „an deinen Zauberstab an." Harry nahm seinen Zauberstab und fügte das Plättchen an seinen Zauberstab an. Es leuchtete kurz golden.

„Sehr gut und jetzt leg das Armband an." Harry nahm das Armband und Band es um seinen rechten Arm.

„Ok...dann gibt mir mal deinen Zauberstab..." Sirius nahm sich ohne weiteres Harrys Zauberstab und warf ihn achtlos in die Ecke.

„Hey!" protestierte Harry. Doch Sirius sprach einfach weiter:

„So und nun umschließe dein Armband mit der anderen Hand..." Harry war verwirrt und tat schließlich was ihm geheißen.

„Und nun denk an deinen Zauberstab..." Harry sah seinen Paten wieder komisch an und dachte an seinen Zauberstab. Plötzlich durchfloss ihn ein Gefühl, wie damals, als er das erste mal seinen Zauberstab in der Hand hielt. Und auf einmal war sein Zauberstab wieder in seiner Hand.

„Wie...?" fragte Harry erstaunt.

„Wie gesagt: ein Zauberstabaufrufer..." sagte Sirius ruhig und lächelte.

„Danke Sirius..." bedankte Harry sich.

Den restlichen Tag verbrachten alle im Fuchsbau. Nach dem Abendessen brachen schließlich Tonks, Sirius, Harry und Hermine wieder auf.

Zu Hause griff Sirius ins innere seines Mantels und zog zwei Heftchen raus und schaute verschmitzt zu Tonks. Tonks sah ihn und lächelte ihn an. Sie nahm ihn ein Heft ab und schaute es sich kurz an.

Hermine konnte den Titel lesen 'Martin Miggs, der mickrige Muggel'.

Erheitert und kichernd liefen Sirius und Tonks die Treppe hoch. Man hörte nur noch wie eine Tür unter großen Gelächter zugeschlagen wurde.

Harry schüttelte nur den Kopf und Hermine sah ihn fragend an.

„Lange Geschichte..."kommentierte Harry kurz.

Hermine zuckte einfach nur mit den Schultern und ging ins Gästezimmer.

Harry nahm seine Tasche, wo seine Geschenke drin waren und stieg die Treppe hoch.

In seinem Zimmer packte er seine Geschenke erstmal auf seinen Schreibtisch. Als er das letze mal in die Tasche griff holte er eine Schachte heraus. Es war das Geschenk welches Ginny ihm gegeben hatte.

Er sollte es ja allein öffnen, daher blickt er sich nochmal schnell in seinem Zimmer um und vergewisserte sich nochmal ganz allein zu sein.

Schließlich setzte er sich aufs Bett und öffnete die blaue Schleife und den Deckel.

In der Schachtel lag ein Brief, sowie ein schwarzes, rechteckiges, handgroßes Stück Metall.

Als erstes öffnete er den Brief:

Hi Liebling!

Hier ist dein Geschenk. Ich muss zugeben, dass ich bei der Wahl des Geschenkes nicht ganz uneigennützig gewesen bin.

Als ich letzes Jahr bei euch im Fuchsbau gewesen war, war ich ganz von diesen Mobilfeletonen begeistert. Und als du mir erzählt hast, dass du und Sirius einen Zwei-Wege-Spiegel besitzt fand ich, dass wir beide auch einen brauchen. Also hab ich ein paar Stunden in der Bibliothek verbracht und nach einem Zauber gesucht mit dem ich einen herstellen konnte. Zwei passende Spiegel hab ich mir in Hogsmeade besorgt, als du und Schnuffel euer „Gespräch" hattet. Und tada! Hier ist dein neuer Zwei-Wege-Spiegel mit Direktverbindung zu mir.

Versuch es ruhig gleich aus. Ich sitze wahrscheinlich grade in meinem Bett und warte, bis du mich anrufst...

In Liebe

deine Ginny

Harrys Herz machte einen Hüpfer. Er nahm sofort den Zwei-Wege-Spiegel in die Hand. Er klappte den Deckel auf und Sprach: „Ginny Weasley!"

Nach wenigen Sekunden sah Harry wie Ginnys Spiegel aufgeklappt wurde und Ginnys Kopf im Spiegel erschien.

„Harry! Ich dachte schon du findest mein Geschenk schrecklich."

Harry lächelte sie an.

„Nein, das ist das beste Geschenk, was ich je bekommen habe..." sagte Harry.

„Danke, aber du! Ich bin todmüde, Ruf mich doch morgen früh an!"

„Ja, mache ich. Danke nochmal für das Geschenk und die Mühe, die du dir damit gemacht hast!" sagte Harry und Ginny lächelte ihn an.

„Ach ich bin mir sicher, du hast für meinen Geburtstag in 11 Tagen auch was ganz süßes vorbereitet." sagte sie lächelnd. „Gute Nacht" sagte sie noch und legte auf.

Harry sah verloren in den nun „spiegelnden" Spiegel.

„Scheiße..."entfuhr es ihm auf einmal. 'Sie hat ja Geburtstag, das hab ich total vergessen?' dachte Harry sich. 'Was schenke ich ihr bloß' fragte Harry sich weiter und legte sich hin.

Am Frühstückstisch saßen nur Harry und Hermine, da Tonks und Sirius nichts von frühen Aufstehen hielten.

„Hermine, du muss mit mir in die Winkelgasse!" sagte Harry.

„Meinetwegen? Wir können ja Ron und Ginny fragen ob sie auch mit möchten." schlug Hermine vor.

„NEIN!"protestierte Harry. Hermine sah ihn verwirrt an.

„Nein, das geht nicht, Ginny darf davon nichts wissen. Du musst mir mit den Geschenk helfen."

„Du meinst das Geburtstagsgeschenk?"

„Genau...mir ist gestern eingefallen, dass sie ja auch noch..."

„Heißt das, du hast den Geburtstag deiner Freundin vergessen gehabt?"

„Ja aber ich hab doch noch 10 Tage..."

„Nur blöd, dass Ginny dein Geschenk schon Monate vorher hatte." sagte Hermine und sah ihn anschuldigend an.

„Du kennst mich ja, bin halt der spontane Typ..."

Hermine schüttelte nur den Kopf und Trank aus einer Henkellosen Tasse ihren Tee.

Nachdem Harry und Ginny nochmal über den Zwei-Wege-Spiegel telefonierten machten Harry und Hermine sich in die Winkelgasse auf.

„Hast du überhaupt eine Idee?" fragte Hermine nun als sie in der Magischen Einkaufsstraße standen.

„Klar hab schon eine Idee, aber ich hab von Kleider und Schmuck keine Ahnung..."

Die nächsten Tage vergingen relativ ereignislos. Die vier haben sich fast jeden zweiten Tag gegenseitig besucht. Am 11.August schließlich war Ginnys Geburtstag. Harry, Hermine, Sirius und Tonks waren Mittags zu Ginnys Geburtstag eingeladen.

Die vier apparierten zur Sicherheit, da Harry es nicht riskieren wollte wieder aus dem Kamin zu stolpern.

Nachdem Hermine, Sirius und Tonks ihre Geschenke überreichten gab Harry ihr den Hinweis um 18 Uhr in ihrem Zimmer zu sein.


Abends schließlich flohten alle Gäste wieder nach Hause.

Ginny wartete bis kurz vor 18 Uhr darauf in ihr Zimmer zu gehen. Eigentlich erwartete sie Harry in ihrem Zimmer anzutreffen. Ein bisschen enttäuscht stellte sie fest, dass er nicht da war.

Als sie sich noch einmal in ihrem Zimmer umblickte entdeckte sie etwas auf ihrem Bett.

Auf ihrem Bett ausgebreitet lag ein Kleid. Darauf lag Briefumschlag.

Ginny öffnete sofort den Briefumschlag und entfaltete, das darin liegende Pergament.

Sie erkannte sofort Harrys Handschrift.

Liebe Ginny,

bitte öffne um 19 Uhr dein Fenster und trage das Kleid.

Dein

Harry

Ginny blickte vom Brief weg und sah sich das Kleid genauer an.

Es war ein leichtes rosa Kleid. Ginny sah auf die Uhr 18.15Uhr. Zeit sich fertig zu machen. Sie eilte zur Dusche. Nach einer kurzen Dusche lief sie wieder in ihr Zimmer und zog sich das Kleid an. Nachdem öffnete sie ihren Schrank und fand ein paar silberner Schuhe.

Nachdem sie auch die Schuhe anzog. Schließlich drehte sie sich zu ihren Spiegel um und bletrachtete sich erst einmal das Kleid, was Harry ihr Geschenk hat genauer an.

Das weiß-rosa Kleid ging ihr bis kurz unter den Knien und hatte leichte Rüschen am Ende. Das obere Ende des Kleides lies ihre Schulter frei. Das Kleid passte sich locker an ihren Hüften an. Die Farbe des Kleides passte gut zu ihren Haaren und hob ihre Schokoladenbraunen Augen hervor.

Ginny betrachtete sich Kritisch. Sie fand das Kleid wundervoll, jedoch fehlte etwas, eine Kette. Sie drehte sich um zu ihrem Schrank, wo ihre Schmuckschatulle stand. Dabei sah sie auf die Uhr, die auf ihrem Nachtisch stand und merkte, dass es schon 19 Uhr war. Leicht Panisch öffnete sie schnell ihr Fenster.

Draußen auf einem Feuerblitz sitzend war Harry. Er hatte einen schwarzen Nadelstreifenanzug mit hellblauen Hemd und dunkler Krawatte an.

Er musterte seine Freundin geanu.

„Du siehst einzigartig aus..." staunte er.

„Danke, du aber auch" lächelte sie ihn an.

„Komm steig auf!" forderte er sie auf.

Ginny tat was ihr geheißen und kletterte aus ihrem Fenster zu Harry auf seinem Besen.

„Wohin fliegen wir?" fragte Ginny.

„Das wirst du schon sehen..." sagte Harry verschmitzt.

„Warte, ich muss Mum Bescheid sagen..." sagte Ginny als sie los flogen.

„Ich hab ihr schon gesagt, dass ich dich ausführe." sagte Harry der den Besen führte.

Ginny lächelte und legte ihr Arme um Harrys Hüfte.

Sie flogen etwas 10 Minuten als sie an einen Hügel kamen. Harry setzte zur Landung an. Auf dem grasbewachsenden Hügel stand ein großer Baum. Seine Äste hingen über den Hügel und spendete Schatten. Unter den Ästen stand ein kleine hergerichteter Tisch.

Harry stellte den Besen am Baum ab und führte Ginny zum Tisch. Sie setzte sich hin und blickte sich dabei interessiert um. Sie waren mitten in der Landschaft. Ein kleiner Wald stand in einiger Entfernung, zwischen zwei Hügeln floss ein kleiner Bach. Vögel zwitscherten leise und vom weiten konnte man einen Frosch quaken hören.

Harry setzte sich gegenüber von Harry als plötzlich ein leises plop zu hören war.

„Harry Potter Sir, Misz Weazy, das Essen ist in 5 Minuten fertig." Es war Dobby und stellte ein Tablett mit Getränken auf den Tisch.

„Danke Dobby..."sagte Harry. Dobby verbeugte sich und mit einen erneuten plop war er wieder verschwunden

„Ich habe Dobby für heute Abend als Bedienung engagiert..." sagte Harry. Ginny lächelte ihn an.

„Wenn Hermine das wüsste..." fing Ginny und lachte bei dem Gedanken wie Hermine reagieren würde, wenn sie es herausfindet.

Harry zuckte mit den Schultern.

Am Ende des Essens stand Ginny auf und genoss die Aussicht. Sie blickte in den Sonnenuntergang während Harry von hinten kam und ihr was um den Hals legte. Ginny erschrak erst als sie kaltes auf ihrer Haut spürte. Sie blickte runter und sah eine silberne Kette an der ein kleines silbernes Herz hing.

Ginny drehte sich jetzt zu Harry, der sie verliebt ansah und umarmte ihn.

„Harry du musst mir nicht so viel schenken..." warf sie ihn vor.

„Ich will aber" sagte Harry trotzig. Das veranlasste Ginny mit den Kopf zu schütteln.

„Du bist unmöglich."


Währenddessen im Grimauldplatz Nr 12:

„...es ist also unerlässlich, dass die Mysteriumsabteilung zu jeder Zeit bewacht wird." schloss Dumbledore seine Ausführung und beendete damit das Ordenstreffen.

Nach und nach erhoben sich die Mitglieder des Ordens und gingen.

Sirius folgte Dumbledore, als dieser aus der Küche ging.

„Albus!"sagte er.Dumbledore blieb stehen und drehte sich um.

„Was kann ich für dich tun Sirius." fragte Dumbledore.

„Können wir uns unter vier Augen unterhalten?" fragte Sirius.

„Natürlich, dann würde ich vorschlagen wir gehen in den Salon."

Gemeinsam gingen sie in den Salon. Sirius schloss die Tür und legte einen Unhörbarkeitszauber auf das Zimmer.

„So womit kann ich helfen...?" fragte Dumbledore.

„Albus, was ist genau in dieser Mysteriumsabteilung, dass kein Todesser da rein darf?"

„Tut mit leid Sirius aber das darf ich nicht sagen..."

„Albus, hat es was mit den Prophezeiungen zu tun, die dort aufbewahrt werden?" fragte Sirius direkt.

„Woher weißt du...?" fragte Dumbledore erstaunt.

„Das ist unwichtig..." sagte Sirius (A/B wahrscheinlich hatte er mal was mit einer Unsäglichen ;-) ) „Ich bin einmal in ein Gespräch von James und Lily rein geplatzt. Sie redeten was über eine Prophezeiung in Zusammenhang mit Harry..."

Dumbledore sah ihn geschlagen an.

„Ja, es gibt eine Prophezeiung über Harry...die ihn und Voldemort betrifft."

„WAS? Du hättest es mir sagen müssen? Wie lautet sie?" sagte Sirius aufgebracht.

„Nun gut, sie lautet folgender maßen: Der Eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, naht heran ... jenen geboren, die ihm drei Mal die Stirn geboten haben, geboren, wenn der siebte Monat stirbt ... und der Dunkle Lord wird ihn als sich Ebenbürtigen kennzeichnen, aber Er wird eine Macht besitzen, die der Dunkle Lord nicht kennt ... und der Eine muss von der Hand des Anderen sterben, denn keiner kann leben, während der Andere überlebt ..."

In Gedanken ging Sirius nochmal jeden einzelnen Satz der Prophezeiung durch.

„D...Das bedeutet ja...Harry ist der einzige, der..."

„Voldemort besiegen kann..." schloss Dumbledore den Satz.

„Wir müssen es ihm sagen..." meinte Sirius. Dumbledore sah ihn eindringlich an.

„Bist du sicher? Er ist noch so jung..." sagte Dumbledore.

„Ja schon, aber es ist sein Leben, er musst wissen warum Voldemort hinter ihm her ist...das sind wir ihm schuldig, das sind wir Lily und James schuldig..." sagte er eindringlich.

Dumbledore sah in traurig an.

„Wolltest du ihn nicht darauf vorbereiten? Er musst doch gewappnet sein, wenn er..."

„Ich hatte vor gehabt, dass er dieses Jahre Oklumentik lernt." sagte Dumbledore.

„Und weiter?" fragte Sirius.

„Und weiter?" fragte Dumbledore nach.

„Ja, und weiter? Du besiegst Voldemort nicht mit ein paar Schwebezaubern..." sagte Sirius.

„Ja schon. Jedoch..." fing Dumbledore an. Doch Sirius unterbrach ihn.

„Andere Frage: Hast du schon ein Lehrer für Verteidigung dieses Jahr?"


Später in einem Vorort von London:

Harry stolperte standesgemäß aus den Kamin, als er fluchend hochblickte. Im Wohnzimmer standen Sirius und Dumbledore.

„Sirius? Professor?" fragte Harry.

„Harry, komm her, wir müssen dir etwas erzählen..." sagte Sirius.

So erzählten Sirius und Dumbledore Harry alles über die Prophezeiung.

Nachdem sie ihn den Text der Prophezeiung gesagt hatten wurde es still.

Harry stand ohne Worte auf wollte aus den Zimmer gehen.

„Harry..." fing Sirius an.

„Ich muss erstmal alleine sein..." sagte Harry und ging aus der Tür.

Sirius und Dumbledore blickten sich sorgenvoll an.

„Ich geh dann besser." sagte Dumbledore und ging durch den Wintergarten nach draußen. Ein leises Plop später war er verschwunden.

Sirius fühlte sich schlecht. Er ging in die Küche, am Küchentisch saß eine Tonks mit haselnussbraunen Haaren. Sie blickte Sirius entschuldigend an.

„Hast du alles gehört?" fragte Sirius.

„Es tut mir leid, ich wollte nicht...Ich bin durch die Vordertür gekommen, war bei den Grangers, und ihr habt geredet..."

„Ist schon gut, aber bitte erzähle es niemanden..." sagte Sirius und ging zu einem Hängeschrank und nahm sich eine Packung Asperin raus...

Sirius und Tonks redeten eine weitere halbe Stunde über die Prophezeiung und ihre Konsequenzen.

„Ich geh mal hoch und schaue mal was er macht..." sagte Sirius schließlich und stand auf, als es an der Tür klopfte. Sirius öffnete die Tür.

Dort stand Hermine...

„Oh hallo Hermine..."

„Ist Dora da? Sie hat ihren Zauberstab bei uns vergessen..." sagte sie und zeigte Tonks dunkelbraunen Zauberstab vor.

„Öhm klar, sie ist in der Küche..." sagte Sirius und lies sie eintreten.

Oben vor Harrys Tür klopfte er schließlich.

„Harry? Harry geht es dir gut?" fragte er durch die Tür. Doch keine Antwort kam.

„Harry? Ich komm jetzt rein!" sagte Sirius und öffnete die Tür. Das Zimmer war ganz dunkel, nur eine schwache Lampe auf dem Nachttisch hüllte das Zimmer in ein schummriges Licht.

Harry saß mit angewinkelten Beinen an sein Bett gelehnt und starrte auf ein Foto.

Sirius setzte sich neben ihn.

„Hey..." fing Sirius an.

„Hey..." sagte Harry leise und starrte weiter auf das Foto.

Sirius schaute es sich nun ebenfalls an. Es waren Harrys Eltern, die ihn als Baby hielten und ihn zu winkten.

„Ich bin schuld, dass sie Tod sind..." sagte Harry und streichelte über das Bild.

„Nein bist du nicht!" sagte Sirius sofort. „Es ist allein Voldemorts Schuld."

„Ja, aber wenn ich nicht wäre...dann würden sie noch leben..."

„Harry, mach dir keine Vorwürfe..." sagte Sirius. Harry blickte weiter auf das Foto.

„Irgendwie hab ich schon immer gewusst, dass ich ihn am Ende gegenüberstehe. Ich mein wer kann schon von sich behaupten vier Meet&Greets mit Voldemort himself gehabt zuhaben..." sagte Harry und eine kleine Träne lief seine Wange herunter.

„Ich hab Angst Sirius..." sagte Harry und fing an zu weinen. Sirius hielt sofort Harry und versuchte ihn zu beruhigen.

„Das ist ganz normal, jeder hat Angst vor Voldemort. Aber du darfst dir deswegen jetzt nicht dein Leben kaputt machen lassen...Ich werde alles tun damit du ihn gut vorbereitet gegenüberstehst." sagte Sirius.

„Wie meinst du das?" fragte Harry.

„Ach ja, das hab ich dir noch gar nicht erzählt. Wir werden uns nächstes Jahr öfters sehen können. Im Grunde genommen. Werktags zwischen 7 und 18 Uhr." sagte Sirius lachend.

Harry schaute ihn mit einem großen Fragezeichen auf der Stirn an.

„Ich bin nächstes Jahr dein Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste."


Ich hoffe euch hat das chapter gefallen. Ich wollte ein bischen mehr Voldemort reinbringen...

Wie hats euch gefallen? Ein kleines Review wäre echt nett. Die bauen einen immer auf und ermutigen mich weiter zu schreiben...