So weiter geht's!

Eigentlich hatte ich das Kaipitel etwas länger geplant. Hab dann aber gemerkt, dass es nicht wirklich zusammen passen würde, also kommen die 1276 bereits geschriebenen Wörter in den nächsten Kapitel vor.

Ach ja danke nochmal für eure Reviews, ich liebe Feedback, danke noch einmal.


Harry blickte immer noch in den leeren Flur und dachte nach.

„Harry? Hast du mich gehört?" fragte Ginny noch mal nach.

Er blinzelte kurz und blickte nun zu Ginny.

„Harry, wer war das?"

„Er..." Harry dachte nach, er durfte nur drei Personen von den Eldar erzählen. Er sah ihr kurz in die schokoladenbraunen Augen und wusste, dass er ihr darüber erzählen musste.

„...Heute Abend Ginny, ich erzähls dir heut Abend..."

Ginny sah ihn an, und sah dass es wohl ziemlich wichtig sein musste.

Sie nickte kurz streichelte Harrys Hand.

„Okay...wir sollten runter gehen, Ron ist grade bei seiner fünften Portion..."

Harry nickte kurz und folgte seiner Freundin.

Nachdem Ron auch seine sechste Portion gegessen hatte machten sich die vier auf den Weg zurück.

„Harry! Wir müssen morgen dringend in den Fuchsbau, dann können wir unsere neue Besen ausprobieren!" sagte Ron erheitert.

„Klar! Können wir machen!" sagte Harry.

Abends als alle im Bett lagen war Harry noch wach. Er hörte den ruhigen gleichmäßigen Schnarchton von Ron. Ein sicheres Zeichen dafür, dass er schlief.

Harry stand auf und ging leise aus seinem Zimmer, die Treppe runter. Vor dem Gästezimmer angekommen atmete er noch einmal tief durch und klopfte leise an.

Tock, tock"

„...Harry?" kam die Stimme von Ginny aus dem Zimmer.

„Ähm, ja, kann ich rein kommen, ich wollte dir doch was erzählen." flüsterte er leise durch die Tür.

„Komm rein!"

Harry drückte die Klinke der Tür runter und schwang die Tür auf.

Ein kurzer blick durch den Raum genügte und er sah Ginny. Sie saß in ihrem Pyjama in ihrem Bett und sah Harry fragend an. Harry schloss die Tür und setzte sich zu Ginny aufs Bett.

„Also wer war der Mann?" fragte Ginny nun und sah Harry an.

Er atmete tief und begann zu erzählen.

Als er geendet hatte sah er Ginny wieder in die Augen.

„Wow, das ist..." sagte Ginny

„Ich weiß nicht was ich davon halten soll..."

„Ich glaube wir müssen mehr über die Eldar erfahren, damit wir wissen was wir davon halten können..." sagte Ginny.

Harry nickte,

„Ich weiß aber nicht wen ich noch darüber erzählen soll...ich mein, Hermine ist meine beste Freundin, Ron ist mein bester Freund, Sirius ist mein Pate..." Ginny nahm seine Hand und schaute ihn an.

„Ich glaube du solltest es Hermine auf jeden Fall erzählen, du kannst ihr eh nichts verheimlichen." sagte Ginny was Harry zum lächeln brachte.

„Du hast recht, ich erzähl es Hermine. Und ich denke Ron sollte es auch wissen. Ich mein wenn wir in Hogwarts das Buch suchen, muss er es wissen." Harry sah sie an... „Ich geh dann mal wieder. Danke für deine Hilfe." Harry stand auf, wurde aber sofort wieder aufs Bett gezogen.

„Du bleibst hier!" sagte Ginny und lehnte sich über Harry rüber.

„Ähm wie meinst du das?" fragte Harry.

„Die beiden Nächte die wir schon zusammen verbracht haben fand ich sehr angenehm und ich lass mir doch nicht die Chance nehmen, wieder die Nacht mit dir zu verbringen." sagte Ginny verschmitzt.

„Aber Ginny was ist wenn..., worüber zum Teufel streite ich eigentlich?" sagte Harry und legte Ginny aufs Bett. Er sah ihr in die Augen und küsste sie.

„Ich liebe dich." sagte Harry

„Ich dich auch Harry." sagte Ginny und zog Harry in einen neuen Kuss.

Sie legte sich nun halb auf Harry rauf:

„Gute Nacht Harry."

„Gute Nacht Gin." Ginny kuschelte sich bei diesen Worten noch mehr an Harry ran. Sie liebte es wenn er sie so nannte.


Harry wurde von ungewöhnlichen Bewegungen im Bett wach.

Er machte die Augen auf und griff nach rechts zu seiner Brille. Nach dem er sich diese aufgesetzt hatte blickte er auf das Bett und entdeckte Ginny.

„Guten Morgen!" sagte diese und legte ihren Kopf auf Harrys Schulter.

„Morgen...wie spät ist es?"

„8 Uhr, du solltest aufstehen bevor jemand kommt um mich zu wecken..." sagte Ginny.

„Och nöö, ich will aber nicht." quengelte Harry und legte seinen Arm um Ginny.

„Du musst, stell dir vor Hermine kommt rein..."

Plötzlich wurde die Tür aufgeschlagen...

„Guten Morgen Ginny! Sind die Jungs schon wach?" sagte die fröhlich hereinkommende Hermine.

Sie achtete gar nicht auf das Bett und ging schnurstracks durch das Zimmer und öffnete das Rollo des Fensters und stellte dieses anschließend auf Kipp.

„Guten Morgen Hermine." sagte Harry und setzte sich wie Ginny aufrecht ins Bett.

„Hast du dich erkältet deine Stimme ist so tief..." sagte Hermine die sich nun zum Bett umdrehte.

Es dauerte ungefähr fünf Sekunden bis Hermine Harry mit Ginny im Bett verarbeiten konnte.

„OH tut mir leid, ich wollte..." sagte Hermine und gestikulierte stark mit ihren Armen.

„Brauchst du nicht, Harry wollte sowieso gerade aufstehen..." sagte Ginny die sich das kichern nicht verkneifen konnte.

„Wollte ich gar nicht!" protestierte Harry.

„Doch wolltest du!" sagte Ginny weiter.

„Nein!"

„Öhm...ich mach dann mal Frühstück!" sagte Hermine und verschwand ebenso schnell wie sie gekommen war.

Nachdem sie die Tür wieder geschlossen hatte blickte Ginny zu Harry.

„Du stehst jetzt auf!" sagte diese und versuchte Harry aus dem Bett zu schieben.

„Neeinnnnn!" schrie Harry und versuchte sich im Bett zu halten.

„Rausssss!" wetterte Ginny und setzte nun ihre ganze Kraft ein um Harry rauszukriegen.

Harry verlor seinen Halt und fiel rücklings aus dem Bett. Ginny verlor jedoch aufgrund der Gesetze der Masseträgheit ebenfalls aus dem Bett.

Nun lag sie direkt auf Harry drauf.

Beide fingen darauf hin an zulachen.

„Das hast du nun davon..." sagte Harry.

„Halt die Klappe..." sagte Ginny und legte ihre Lippen auf Harrys.

Nach dem die beiden sich darauf geeinigt hatten nun doch aufzustehen ging Ginny in die Küche während Harry die Treppe nach oben ging um sich um zuziehen.

Harry tat so als ob er gerade von der Toilette kam und ging so in sein Zimmer.

Harry fing teuflisch an zu grinsen als er seinen besten Freund so seelenruhig schlafen sah.

Harry ging zu seinem Schreibtisch der noch voll mit den Geschenken war. Er durchsuchte die Schachtel mit den gerade erfundenen Scherzartikeln der Zwillinge und suchte einen bestimmten Gegenstand.

Nach kurzen Suchen fand er sein Objekt der Begierde.

Es war ein blauer Holzwürfel mit einem kleinem Schalter auf der Oberseite.

Harry hielt den Würfel über Rons Gesicht und sagte.

„Ron! Aufstehen!"

Ron öffnete langsam die Augen, ein sicheres Zeichen dafür, dass Harry den Schalter drücken konnte.

Harry drückte den Schalter, Ron riss kurz die Augen auf als er sah was Harry in der Hand hielt.

Eine Klappe öffnete sich unterhalb des Würfels und ein riesiger Kaltwasserschwall ergoss sich über Ron.

„HARRY!" schrie Ron und sprang aus dem Bett.

Harry konnte nicht mehr und fing an zu lachen.

„NA WARTE!" schrie Ron weiter und rannte schnell zu Harrys Scherzartikelschachtel und holte einen Scherzzauberstab raus.

Harry wurde sofort ernst.

„Das ist doch nicht!" sagte Harry darauf bedacht die Situation nicht eskalieren zu lassen.

„Du wirst es büßen!" sagte Ron.

„Ron wir können doch noch mal über alles reden!" versuchte Harry ihn zu beschwichtigen.

„Du und ich, hier und jetzt! Keine Spielchen mehr." sagte Ron wie in einem schlechten Western und kramte ohne den Blick von Harry zu nehmen in der Schachtel. Er holte einen zweiten Scherzzauberstab raus und warf ihn Harry zu.

Harry fing ihn. Er sah aus wie ein normaler Zauberstab, nur war da ein roter Druckknopf am Griff.

„Zieh!" schrie Ron. Harry reagierte nicht früh genug und er sah nur noch einen Wasserstrahl auf sich zu kommen.

„HA, das hast du davon!" lachte Ron als der Wasserstrahl aufhörte. Jedoch hörte er sofort auf als er ebenfalls einen Wasserstrahl auf sich zu kommen sah.

Beide schossen nun sich gegenseitig mit Wasser voll. Ron gewann die Oberhand und drängte Harry in den Flur.

„Was ist denn hier los?" fragte ein ziemlich müder Sirius der nun an seiner Tür stand.

„Aus den Weg!" schrie Harry und schoss einen Wasserstrahl gegen Sirius.

„Hey was soll denn das!" schrie Sirius.

Harry bückte sich vor einem Strahl von Ron, welcher sofort Sirius ins Gesicht traf.

„Das bekommt ihr wieder!" sagte Sirius und rannte zurück in sein Zimmer. Währenddessen kämpften sich Harry und Ron durch den Flur über die Treppe, ins Wohnzimmer, durch den Wintergarten anschließend in den Garten.

Als sie in den Garten kamen kam schon Sirius mit erhobenen Zauberstab in den Garten.

„WASSERSCHALCHT!" schrie er fröhlich und beschwor je einen Eimer Wasser über Ron und Harry auf, die er sofort umdrehen lies.

Währenddessen kamen die drei Frauen aus dem Haus. Ihre Gesichter spiegelten gerade eine Mischung aus Vergnügung und dem Drang etwas dagegen zu unternehmen.

„JUNGS" schrien die drei schließlich.

Dir drei jungen Männer störten sich jedoch nicht an den wohlklingenden stimmen ihrer Herzensdamen und machten weiter.

„Ich mach das schon..." sagte Tonks und zog ihren Zauberstab.

Petrificus Totalus, Petrificus Totalus, Petrificus Totalus" Alle drei wurden von der ganz Körper Klammer belegt, woraufhin alle der rücklings auf den Rücken fielen.

„Ich schätze mal, das haben die verdient.." sagte Ginny.

Tonks lies nun Sirius ins Haus schweben.

„Wir müssen in einer halben Stunde auf der Arbeit sein!" tadelte sie Sirius.

Nach dem der Zauber nach gelassen hatte und Sirius und Tonks zur Arbeit appariert sind, saßen die vier jugendlichen am Frühstückstisch.

„Also gehen wir zum Fuchsbau heute?" fragte Ron.

„Klar, warum nicht." stimmte Harry zu.

Hand in Hand traten Ron und Hermine in den Kamin und flohten zum Fuchsbau. Harry nahm seinen neuen Besen und wollte gerade in den Kamin steigen, wurde jedoch von Ginny zurück gehalten.

„Harry!"

„Ja?"

„Wann willst du es ihnen erzählen?"

Harry atmete tief durch.

„Ich weiß nicht, vielleicht heute Abend..."

„Ok...aber zöger es bloß nicht solang hinaus. So und jetzt lass uns Quidditch spielen gehen..." sagte Ginny.

„Moment!" sagte Harry und lief aus dem Wohnzimmer. Kurze Zeit später kam er mit seinen Feuerblitz wieder.

„Hier!" sagte er und streckte den Besen Ginny entgegen.

Ginny sah ihn verwirrt an.

„Nimm ihn, ich brauch ihn nicht mehr." sagte Harry.

„Das kann ich nicht annehmen." sagte Ginny.

„Doch kannst du! Du willst doch ins Quidditch Team nächstes Jahr. Da brauchst du ein guten Besen."

„Aber Harry, das ist eine Feuerblitz!"

„Ich weiß..." sagte Harry und drückte ihn in Ginnys Hand.

„Meine Mum wird mir den Kopf abreißen! Tut mir leid, ich kann das einfach nicht annehmen." sagte Ginny.

„Aber Ginny, ich will ihn dir aber schenken." Quengelte Harry.

„Harry, manchmal bis du wie ein Kleinkind..."

„Das magst du doch an mir...nimmst du ihn denn jetzt?"

„Nein Harry, ich kann das einfach nicht annehmen."

„Gut, dann leihe ich ihn dir." sagte Harry.

„Du tust was?"

„Ich leihe dir meinen Besen. Das würde doch gehen oder?"

„Öhm ich denke schon, aber du kannst ihn mir nicht einfach so leihen..."

„Doch kann ich, das ist natürlich an einer Bedingung gebunden." sagte Harry

„Bedingung?"

„Ja, du behandelst meinen Besen so als ob es deiner wäre. Du nimmst ihn mit in deinen Zimmer, du polierst ihn, du pflegst ihn, du fliegst ihn regelmäßig aus...ach ja, die Leihdauer beträgt 100 Jahre." zählte Harry auf.

„Das ist ja genau so als ob du ihn mir schenken würdest."

„In gewisser weise...ja. Offiziell leih ich ihn dir aber nur." sagte Harry und lächelte Ginny an.

„Du machst mich fertig..." sagte Ginny.

Harry zuckte mit den Schultern und küsste Ginny.

„Wir sollten langsam mal los, die anderen fragen sich doch sicherlich wo wir bleiben." sagte sie als sich beide wieder von einander lösten.


Den Tag verbrachten die vier mit Quidditch spielen. Ron und Harry waren von ihren neuen Besen begeistert, Harry fand dass der Alphaspeed besser von Handling war als der Feuerblitz. Der Wronski-Bluff würde damit ein Kinderspiel werden, dachte Harry sich.

Abends waren alle wieder bei Harry und saßen im Wohnzimmer.

Ron erklärte der gelangweilten Hermine gerade noch einmal all die Eigenschaften seines neuen Besens.

Ginny sah Harry eindringlich an. Er wusste was das bedeutete.

„Ron, Hermine, ich muss euch was erzählen..." sagte Harry.

Hermine sah ihn freudestrahlend an, denn sie war von Ron innerlich schon zu Tode gelangweilt worden.

„Also, erinnert ihr euch noch an gestern als wir im Tropfenden Kessel gegessen haben?"

Beide nickten zustimmend.

„Erinnert ihr euch als ich kurz verschwunden bin um auf Toilette zu gehen."

Hermine nickte. Ron sah ihn jedoch fragend an.

„Zwischen deiner zweiten und fünften Portion Ron." sagte Ginny

„Ah ja stimmt, da war ja etwas..." sagte Ron.

„Nun ja ich war nicht auf der Toilette..." sagte Harry und erzählte den Beiden nun über die mysteriösen Eldar.

„...Und als wir wieder in den Flur blickten war er verschwunden." endete Harry.

„Wer sind diese Eldar?" fragte Ron als erstes.

Harry zuckte mit den Schultern.

„Bist du sicher, dass du ihn trauen kannst?" fragte Hermine.

„Ja, ich weiß nicht warum, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich ihn trauen kann." sagte Harry.

„Hast du es schon Sirius erzählt?" fragte Ron.

„Nein, das ist auch nicht mehr möglich. Ich war nur in der Lage es drei Leuten zu erzählen..."

„Gut wir werden dir helfen das Buch zu suchen." sagte Hermine

„Danke..." sagte Harry „Ich wusste auf euch ist verlass.

„Was hat er denn genau gesagt?." fragte Hermine.

Harry dachte noch einmal nach uns sprach:

Das Buch, suche es in der Schule für Zauberei, es ist dort wo du dich nicht aufhalten darfst..."

„Dort wo du dich nicht aufhalten darfst..." wiederholte Hermine nachdenklich. „Mal nach denken, wo dürfen wir uns nicht aufhalten?"

„Öhm in Aufenthaltsräumen von anderen Häusern..." sagte Ron.

„Ich denke nicht, es muss wo sein wo alle Schüler nicht hin dürfen." sagte Ginny.

„Im verbotenen Wald..."sagte Harry.

„Im Wald? Wo sollte da ein Buch versteckt sein?" fragte Ron.

„Keine Ahnung aber wo im Wald?"

„Vielleicht weiß Hagrid was, er kennt sich am besten im Wald aus." meinte Hermine.

Wir fragen ihn wenn wir wieder in Hogwarts sind.


Die letzten Wochen vergingen wie im Fluge und schon standen alle wieder am Gleis 9¾ und verabschiedeten sich von ihren Eltern bzw Paten, auch wenn sie diesen ja schon bald wieder sehen werden.

„Komm! Suchen wir uns ein Abteil!" sagte Harry und nahm Ginny bei der Hand.

„Öhm, Harry es tut und leid. Ron und ich müssen ins Vertrauensschülerabteil." sagte Hermine

„Wir kommen aber sofort wenn wir da fertig sind." sagte Ron.

„Wir halten euch Plätze frei." sagte Ginny.

Sie sahen noch den beiden zu wie sie den Zug nach vorne gingen um zum Abteil für Vertrauensschüler zu kommen. Harry und Ginny gingen schließlich in die entgegengesetzte Richtung.

„Hier ist alles voll!" beklagte Harry nicht.

„Nein, hier sind Neville und Luna!" sagte Ginny und fing an zu kichern.

„Was lachst du?" fragte Harry der nun auch ins Abteil sah. Drin saßen Neville und Luna die sich sehr gut miteinander beschäftigten.

„Du willst beide stören?" fragte Harry.

„Klar, oder möchtest du die ganze Fahrt über stehen?" sagte Ginny und öffnete schon die Tür.

Beide Insassen lösten sich sofort von einander.

„Hallo Luna, Hi Neville! Stört es euch wenn wir uns zu euch setzen? Der restliche Zug ist voll." sagte Ginny sofort.

„Klar warum nicht." antwortete Luna „Setzt euch ruhig." sagte sie weiter und wendete sich wieder zu Neville.

Harry und Ginny sahen sich lächelnd an. Ginny fand, dass Luna seitdem sie mit Neville zusammen ist nicht mehr ganz so verträumt wirkt, wie früher.

Luna lehnte sich gerade rüber um Neville zu küssen, als plötzlich die Tür aufgerissen wurde.

„Igitt, was ist denn hier los? Hat der Longbottom eine kleine Freundin gefunden?" Es war Malfoy mit seinen beiden Lakaien Crabbe und Goyle.

„Und dann auch noch Loony Lovegood, ich dachte das selbst du nicht tiefer sinken könntest." sagte Malfoy.

Normalerweise hätte sich Neville die Sticheleien gegen sich über sich ergehen lassen, aber wenns um seine Freundin geht versteht er keinen Spaß.

„HÖR AUF SIE SO ZU NENNEN!" schrie Neville und stand drohend auf. Malfoy zuckte erst zurück und Crabbe und Goyle stellten sich nun vor Malfoy.

Nach einen kurzen Schock fand Malfoy jedoch seine Überheblichkeit wieder.

„Ich glaube du solltest lieber aufpassen gegen wen du hier deinen neu gefundenen Mut ausprobierst. Ich bin Vertrauensschüler, was unser kleines Narbengesicht wohl nicht geschafft hat."

„Zieh ab Malfoy!..." sagte Harry.

„Pass auf Potter!" sagte Malfoy bedrohlich.

„Was ist hier los!"

Hermine und Ron waren gekommen.

„Was willst du Schlammblut!" sagte Malfoy.

„Pass bloß auf!" sagte Ron.

„Langsam werden mir das hier zu viele Blutsveräter, wir gehen!" sagte Malfoy und zog mit seinen beiden Gorillas ab.

Hermine und Ron kamen nun ins Abteil und schlossen die Tür hinter sich.

„Was wollte der denn schon wieder?" fragte Ron.

„Ach, nur sein jährlicher Antrittsbesuch..." sagte Harry.


Später saßen alle in der großen Halle. Ron hielt sich vor Hunger den Magen.

„Ich hab Hunger!"

„Ronald!" sagte Hermine.

Ron sah sie erschreckt an, denn wenn sie ihn bei seinem ganzen Namen nennt ist sie sauer.

„Was den Schatz?" Ron versuchte Harry mit seinem Charme nach zu ahmen, scheiterte jedoch kläglich.

Harry sah nun zum Tisch und sah dort Sirius sitzen. Er winkte ihn freudig zu.

Die Tür der großen Halle ging auf und die neuen Schüler kamen rein.

Professor McGonagal stellte nun den sprechenden Hut auf dem kleinen Stuhl.

Nach fünf Sekunden begann der Sprechende Hut sein Lied zu singen.

In alter Zeit, als ich noch neu,

Hogwarts am Anfang stand,

Die Gründer unsrer noblen Schule

noch einte ein enges Band.

Sie hatten ein gemeinsam' Ziel

Sie hatten ein Bestreben:

Die beste Zauberschule der Welt.

Und Wissen weitergeben.

„Zusammen wollen wir baun und lehrn!"

Das nahmen die Freunde sich vor.

Und niemals hätten die vier geahnt,

Dass ihre Freundschaft sich verlor.

Gab es so gute Freunde noch

Wie Slytherin und Gryffindor

Es sei denn jenes zweite Paar

Aus Hufflepuff und Ravenclaw?

Weshalb ging dann dies alles schief,

Hielt diese Freundschaft nicht?

Nun, ich war dort und ich erzähl

Die traurige Geschicht.

Sagt Slytherin: „Wir lehrn nur die

Mit reinstem Blut der Ahnen."

Sagt Ravenclaw: „Wie aber lehrn ,

Wo Klugheit ist in Bahnen."

Sagt Gryffindor: „Wir lehrn all die,

Die Mut im Namen haben."

Sagt Hufflepuff: ne Ziele.„Ich nehm sie all,

Ohne Ansehen ihrer Gaben."

Am Anfang gab es wenig Streit

Nur Unterschiede viele,

Denn jeder der vier Gründer hatte

Ein Haus für seine Ziele.„Ich nehm sie all,

Sie holten sich, wer da gefiehl;

So Slytherin nahm auf,

Wer Zauberer reinen Blutes war,

Und listig obendrauf.

Und nur wer hellsten Kopfes war,

Der kam zu Ravenclaw.

Die Mutigsten und Kühnsten doch

Zum tapferen Gryffindor.

Den Rest nahm auf die Hufflepuff,

Tat allen kund ihr Wissen,

So standen die Häuser und die Gründer denn

In Freundschaft, nicht zerrissen.

In Hogwarts herrschte Friede nun

In manchen glücklichen Jahren,

Doch bald kam hässliche Zwietracht auf,

Aus Schwächen und Fehlern entfahren.

Die Häuser, die vier Säulen gleich

Einst unsre Schule getragen,

Sie sahen sich jetzt als Feinde an,

Wollten herrschen in diesen Tagen.

Nun sah es so aus, als sollte der Schule

Ein frühes Ende sein.

Durch allzu viele Duelle und Kämpfe

und Stiche der Freunde allein.

Und schließlich brach ein Morgen an,

Da Slytherin ging hinfort.

Und obwohl der Kampf nun verloschen war,

Gab's keinen Frieden dort,

Und nie, seit unserer Gründer vier,

Gestutzt auf dreie waren,

hat Eintracht unter den Häusern geherrscht,

Die sie doch sollten bewahren.

Nun hört gut zu dem Sprechenden Hut,

Ihr wisst, was euch beschieden:

Ich verteil euch auf die Häuser hier,

Wie's mir bestimmt ist hienieden.

Ja, lauscht nur meinem Liede gut,

Dies Jahr werd ich weitergehen:

Zu trennen euch bin ich verdammt,

Doch könnt man's als Fehler sehen.

Zwar muss ich meine Pflicht erfüllen

Und jeden Jahrgang teilen.

Doch wird nicht bald durch diese Tat

Das Ende uns ereilen?

Oh, seht das Verderben und deutet die Zeichen,

Die aus der Geschichte erstehen.

Denn unsere Schule ist in Gefahr,

Sie mag durch äußere Feinde vergehen.

Wir müssen uns stets in Hogwarts vereinen

Oder werden zerfallen von innen.

Ich habs euch gesagt, ich habe gewarnt …

Lasst die Auswahl nun beginnen.

(A/N: Zitat aus Band 5, Seite 241)

Die gesamte Halle war still, nur langsam begannen einige zu klatschen, welches sich zu einem lauten Beifall entwickelte.

Nun Begann die Auswahlzeremonie. Die verängstigt aussehenden Erstklässer blickten eingeschüchtert auf den Hut.

Professor McGonagal öffnete eine Pergamentrolle und las vor.

„Ahern, Aine!" ein kleines blondes Mädchen setzte sich auf den Stuhl.

Nach kurzer Zeit sprach der Hut: „GRYFFINDOR!" Harry und die anderen Klatschten und das nun rot angelaufenen Mädchen lief zu dem Haustisch an dem sie nun ihre nächsten Jahre essen würde.

„Carter, Bryan!" Ein braun Haariger ging nun zum Stuhl und wurde nach Ravenclaw geordnet.

Nachdem auch schließlich

Yale, Eimear zu geordnet wurde (Gryffindor) stand Dumbledore auf.

„Wenn ich in eure Gesichter sehe, sehe ich dass ihr wohl ziemlich Hungrig seit, deshalb werde ich euch nur kurz euren neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste vorstellen: Sirius Black!"

Sirius stand und winkte der Schülerschaft zu.

Alle Schüler bedachten Ihn mit einem Beifall.

„Gut nun wünsche ich euch ein frohes Fest!" sagte Dumbledore und die Tisch füllten sich mit Speisen.


A/N:

Ich hoffe euch hat der Teil gefallen.

Nächster Teil: Die Suche nach dem „Buch" beginnt und Auswahlspiele.

Also eine kleine Review wäre echt cool von euch!