Harry Potter und der unendliche Kampf
Disclaimer:
Harry Potter und alle Charaktere und Orte aus Harry Potter sind Eigentum von J.K. Rowling und ggf. Ihren Publishern. Dies ist eine Fan-Geschichte, mit der kein Geld gemacht wird. Eine Verletzung der Rechte Dritter ist nicht gewollt.
Anmerkung des Autors:
Wer das hier liest, muss scheinbar doch interessiert sein weiter zu lesen. Danke schon einmal dafür. Kleine Anmerkung zum Vorherigen Kapitel, ich habe nichts gegen Franzosen, ich kenne nicht mal wirklich welche, vielleicht 2 oder 3. Ich habe nur etwas gegen die Sprache im Allgemeinen und meine ehemalige Französisch Lehrerin im Besonderen ;) Ich war selbst schon 3 mal in Frankreich und habe es überlebt, meine Ex Freundin hat zumindest lange dort gewohnt auch wenn sie keine Französin war, also meine Anspielungen auf Frankreich nicht zuuu ernst nehmen ;) Überhaupt, nichts ernst nehmen was von mir kommt, guter Tipp fürs Leben.
Kapitel 2
Am nächsten Morgen auf dem Weg zum Frühstück trafen Harry, Ginny, Ron, Hermine und Chris auf eine Traube aus Schülern vor dem schwarzen Brett.
Ron: Warum stehen denn alle hier rum?
Er drängte sich zwischen den anderen Schülern hindurch und las den Zettel der an das Brett gepinnt worden war.
"Alle Schüler die 17 jahre alt sind, treffen sich morgen um 17 Uhr in der großen Halle um dort das Apparieren zu lernen. Die Prüfungen finden in einem Monat statt."
Ron: Wahnsinn. (er ging zu den anderen und erzählte ihnen alles) Endlich, dann sind Fred und George nicht mehr die Einzigen die apparieren können.
Hermine: Was meint ihr, ob es schwer ist?
Ginny: Fred und George meinen das es, wenn man den Dreh erst einmal raus hat, ganz einfach ist, man sich aber stark konzentrieren muss um sich nicht zu zersplintern.
Hermine: Zersplintern? Es ist nicht das wonach es sich anhört, oder?
Ginny: Nun... Doch. Es kann passieren das dein Oberkörper hier landet und deine Beine dort. Deswegen die Prüfung. Wer es nicht absolut perfekt beherrscht, darf auch nicht apparrieren nehme ich an.
Chris: Na, das hört sich doch vernünftig an.
Ron: Los, gehen wir Frühstücken.
Hermine: Oh, Ron.. Du bist so.. Verfressen
Sie gingen also zum Frühstück in die große Halle und setzten sich zu den anderen Gryffindors. Chris setzte sich wie schon am Tage zuvor zwischen Ginny und Hermine. Sie hätten es ihm auch nicht anders erlaubt. Er schnappte sich gähnend ein Brötchen.
Chris: Was haben wir in der ersten Stunde?
Hermine: Doppelstunde Verwandlung. Hast du deinen Stundenplan nicht?
Chris: Doch, doch. Aber ich bin morgens immer leicht verplant. Morgens bis Abends etwa. Ich hab nie so genau drüber nachgedacht.
Nach dem Essen gingen Harry, Ron, Hermine und Chris zu Verwandlung. Ginny, die eine Klasse unter ihnen war, ging zu Pflege magischer Geschöpfe bei Hagrid.
Harry teilte sich den Platz mit Ron und Chris setzte sich wie schon gestern neben Hermine. Er saß in den meissten Klassen neben ihr. Bis jetzt, in allen. Er holte eine Rolle Pergament und einen Federkiel heraus und kramte in seiner Tasche nach dem Lehrbuch für Verwandlungen.
Hermine: Hast du dein Buch nicht?
Chris: Doch.. Ich müsste eigentlich.. Ah ja, da ist es.
Er legte sein Buch auf den Tisch. Hermine packte ebenfalls aus. Professor McGonagall kam zur Tür herein. Sie ging nach Vorne zur Tafel und begrüßte die Schüler.
McGonagall: So, heute werden wir versuchen einen Ast in ein Werkzeug zu Verwandeln. Sehr nützlich, wenn man unterwegs etwas benötigt. Wir beginnen mit der Verwandlung in eine Schaufel. Seht mir zu und dann versucht es einmal selbst. (sie wutschte mit ihrem Zauberstab) Woodis Shovelus!
Der Ast auf ihrem Pult verwandelte sich in eine Schaufel.
McGonagall: Seht ihr, es ist ganz einfach. Mr. Finnigan, teilen sie bitte die Äste aus die neben meinem Pult liegen, für jeden einen. (richtete ihrne Blick wieder auf die Klasse) Sie müssen sich genau vorstellen, wie sich der Ast in die Schaufel verwandelt. Fangen sie am besten erst mit dem Stiel an, stellen sie sich vor der Ast wäre nicht rau, sondern glatt. Dann stellen sie sich vor, wie die Schaufel herauswächst und schlieslich aus dem Holz, metall wird.
Nachdem Seamus Finnigan mit dem Austeilen aller Äste fertig war, versuchten sich die Schüler daran sie in Schaufeln zu verwandeln. Chris und Hermine geling es auf Anhieb. Professor McGonagall kam herüber und lobte sie.
McGonagall: Ausgezeichnet, Mr. Stevenson, Mrs. Granger. Jeweils 10 Punkte für Gryffindor.
Chris und Hermine lächelten sich zu. Sonst schaffte so etwas nur Hermine auf anhieb. Professor McGonagall kam zu Harry und Rons Tisch herüber.
McGonagall: Gut, Mr. Potter. Versuchen sie die Form noch ein wenig besser hinzubekommen. Mr. Weasley, ihre Schaufel scheint immernoch komplett hölzern zu sein. Sie müssen sich stärker konzentrieren.
Sie sah sich auch die Äste der anderen an.
Im Gryffindor Gemeinschaftsraum streckte sich Chris.
Chris: Ah! Endlich ist der Tag vorbei, alle Stunden geschafft, ausspannen...
Chris schloss seine Augen und lehnte sich entspannt in den Sessel zurück. Ron lachte.
Ron: Als wenn dir der Unterricht nicht genau wie Hermine gefallen hätte, bei all den Punkten die ihr heute für Gryffindor geholt habt. Wenn das so weiter geht, braucht Harry garnicht mehr Quidditch spielen, damit wir den Hauspokal gewinnen.
Chris: Es muss aufhören zu Reden, wir brauchen unseren Schlaf (murmelte er ohne die Augen wieder zu öffnen)
Hermine: Ich versuche nur gute Noten zu bekommen um später einen tollen Job zu kriegen, Ronald, etwas das du vielleicht auch mal überdenken solltest, wo du doch immer so scharf auf Geld - (sie brach im Satz ab und starrte Chris an)
Chris spürte ein Gewicht auf seinem Schoß und etwas buschiges in seinem Gesicht. Langsam öffnete er ein Auge und sah nichts als Haare.
Chris: Andrea?
Andrea drehte ihren Kopf zu ihm.
Andrea: Ja? (grinste sie ihn an) Es macht dir doch nichts aus, oder? Es sind alle anderen Plätze belegt und dein Schoß sah gemütlich aus.
Hermine und Ginny funkelten sie an. Ron jedoch sah ihn mit Ehrfurcht an, doch ein wenig Neid lag in seinem Blick.
Chris: Oh. Achso. Ja, natürlich, kein Thema.
Andrea: Also, worüber habt ihr grade geredet?
Chris: Nichts eigentlich, Schule und so weiter.
Andrea: Soso, verstehe. Nun, morgen ist die erste Stunde apparieren. Ich bin leider erst 16, aber du gehst hin, oder?
Chris: Jap, Harry, Ron und Hermine auch.
Andrea: Schon aufgeregt? Es sollen sich letztes Jahr zwei Schüler gleich in der ersten Stunde zersplintert haben. Ich würde so gerne morgen mitmachen, einfach von einem Ort zum 'Nächsten, innerhalb von Sekunden...
Ron sah sie aufmerksam an. Er hörte weniger zu und konzentrierte sich eher aufs Starren. Als Andrea ihm zuzwinkerte, sah er jedoch schnell woanders hin und wurde puterrot.
Hermine: Nun, aber sie wurden doch sicher wieder... Entsplintert?
Andrea: Klar, aber es soll sehr schmerzhaft sein. Halt, als wenn man in der Mitte durchgeschnitten wird. Und es dauert natürlich bis dir jemand zur Hilfe kommt. Solltest du nichtmal dort landen wo du eigentlich hin solltest, müssen sie dich ja auch erstmal suchen. Aber das ist es wert, Apparieren ist super!
Beim Erzählen wibbte Andrea auf Chris Schoß hin und her.
Chris: Ähm.. Andrea?
Sie blickte wieder lächelnd zu Chris.
Andrea: Jaaaaa?
Chris: Nun... Könntest du vielleicht ein bisschen weniger energisch erzählen, du rutscht da auf gewissen Körperteilen rum denen das zwar ganz sicher gefällt, die aber widerrum.. Nun..
Hermine und Ginny wurden rot. Ron klappte der Mund auf und Harry sah die beiden aus großen Augen an.
Andrea kiecherte.
Andrea: Oh.. Wirklich? Nun, das tut mir leid. Dann werd ich versuchen still zu bleiben.
Sie sagte es zwar, aber rutschte nocheinmal extra mit ihrem Hintern auf seinem Schoß herum bis sie etwas gegen ihren Hintern drücken spürte und selbst rot wurde und dann doch entschloss etwas stiller zu sitzen. Hoffentlich steht sie jetzt nicht auf, dachte sich Chris.
Sie redeten noch eine Weile und dann verabschiedete sich Andrea von allen, von Chris mit einem kurzen Kuss auf die Lippen, was ihr beim Weggehen funkelnde Blicke von Ginny und Hermine einbrachte.
Ron: Andrea Darlington... (vor sich hin murmel)
Ginny stieß ihrem Bruder in die Rippen, der sofort erschrack und anfing mit Harry über Quidditch zu reden. Nach ein paar Minuten drehten sie die Köpfe zu Chris.
Harry: Hey, Chris. Wie stehst du eigentlich zu Quidditch? Spielst du?
Chris: Oh, ja ich hab für das Hausteam in Beauxbatons gespielt. Jäger.
Ron: Du hast nicht vielleicht lust, mit uns morgen früh trainieren zu kommen? Wir suchen noch einen Jäger für Angelina, sie muss in einem Monat aufhören zu Spielen, da ihre Noten so schlecht geworden sind und ihre Eltern Stunk gemacht haben.
Chris: Klar, warum nicht. Wann gehts los?
Harry: Wir treffen uns um 6 in der Umkleide.
Chris: Aah, wieder früh aufstehen. Nun gut, ich werde da sein. Aber weckt mich besser (grinst)
Ron: Klar, machen wir. Oh, fast vergessen, hast du einen Besen?
Chris: Ja, ich hab meinen mitgebracht.
Ron: Gut, dann ist ja alles perfekt!
Chris stand auf.
Chris: So, ich werd mal kurz nach Draussen gehen. Haltet mir einen Platz frei. Ausser natürlich, ihr wollt das ich auf eurem Schoß sitze wenn ich wiederkomm.
Harry und Ron lachten als Chris davon ging, in den Schlossgarten hinaus. Er setzte sich an einen Baum, griff in seine Tasche und zog eine Schachtel Zigaretten und ein Feuerzeug heraus. Er steckte sich eine Zigarette in den Mund, zündete sie an und stieß befriedigt einen Schwall Rauch aus Mund und Nase hinaus und blickte nach oben in den Himmel. Kurze Zeit später kam Hermine. Sie legte die Hände in die Hüften und sah auf ihn herab.
Hermine: Ich denke du weisst, das Rauchen auf dem Schulgelände verboten ist? Ich bin Gryffindor Prefäkt, weisst du?
Chris sah zu ihr auf und lächelte dann.
Chris: Oh.. Nun. Ich benutze eigentlich einen Zauberspruch vor dem Unterricht um die Sucht loszuwerden, aber es ist einfach nicht wie das Richtige, weisst du. Du wirst mich doch jetzt nich melden, oder? Ich bin mir sicher, wir können uns irgendwie einigen...
Hermine: Nun.. Ich weiss nicht. Vielleicht.
Sie ließ sich neben ihm am Baum nieder. Chris zog an seiner Zigarette und starrte irgendwo auf einen Punkt am Boden zwischen seinen Beinen.
Chris: Und was ist der eigentliche Grund, der dich hierhergeführt hat?
Hermine: Ich dachte mir, du könntest vielleicht etwas Gesellschaft gebrauchen. Ausserdem.. Ich bin gerne hier draussen, versteh mich nicht falsch, Harry und Ron sind meine besten Freunde, aber ab und zu brauche ich auch mal eine kleine Auszeit.
Chris grinste leicht.
Chris: Ja, ich verstehe was du meinst. Die beiden sind schon eine Sache für sich.
Hermine nickte nur leicht. Ein kalter Windstoß umwirbelte die Beiden und Hermine fröstelte. Chris zog an seiner Zigarette und legte dann einen Arm um Hermine und zog sie etwas zu sich. Sie erschrack erst, aber lehnte sich dann gegen ihn und sah in den Himmel.
Hermine: D. Danke. Es wird etwas kalt.
Chris: Kein Thema. Und, ich muss eher dir danken. Du hast recht, ich kann etwas Gesellschaft gebrauchen. Ich wollte nur niemanden fragen, immerhin, dürfte es eine Menge ärger geben wenn mich jemand hiermit (wedelt mit seiner Kippe) erwischt.
Hermine: Hmm, kein Thema (machte sie ihn nach und brachte ihn kurz zum lachen)
Er legte seinen Kopf auf Hermines, welcher wiederrum auf seiner Schulter lag. Nach einer Weile machte er seine Zigarette aus und ließ sie mit einem Zauberspruch verschwinden.
Hermine: Wir sehen bestimmt aus wie ein Paar, so wie wir hier.. Nun, so wie wir hier sitzen.
Chris: Nein, ich denke nicht. Dafür fehlen noch einige wichtige Feinheiten.
Hermine: Nämlich?
Chris: Nun.. Zum Beispiel (er nahm eine ihrer Hände und verhakte seine Finger mit den Ihren) müssten wir Hände halten.
Hermine: Und... (sagte sie ganz, ganz leise) was noch?
Chris: Und... Mein Arm sollte warscheinlich nicht so ruhig sein... (streichelte mit dem Arm den er um sie gelegt hatte ihre Schulter)
Hermine: Mhhm, ja, das stimmt wohl.
Chris: Du weisst, das Ron dich liebt, oder?
Hermine sagte eine ganze Minute nichts.
Hermine: Du weisst, das ich ihn nicht liebe, oder?
Chris: (nickte) Ja.
Hermine: Ausserdem, er hat im Moment nur Augen für Andrea Darlington. (sie rümpfte die Nase bei dem Namen)
Chris lachte.
Chris: Ach komm schon, sie ist in Ordnung. Wirklich. Aber, trotzdem. Es geht mich nichts an, aber du solltest Ron vielleicht mal sagen, dass du für ihn nicht so empfindest wie er für dich.
Hermine: Das kann ich doch nicht bevor er mir überhaupt gesagt hat das er was von mir will! (sagte sie aufgeregt)
Chris: Klar. Du weisst das er es sich nicht traut, warscheinlich nichtmal selbst eingesteht. Er ist schon 17. Willst du das er nie eine Freundin bekommt? Und irgendwann, wenn du einen Freund hast, tief verletzt ist? Ich denke ihr seid Freunde?
Hermine: Nein... Natürlich will ich das nicht...
Chris: Mach dir nicht so viele Sorgen, es ist das kleinere Übel wenn er es so erfährt, als wenn er all seinen Mut zusammen nimmt, dich fragt und du ihm sagen musst, das du seine Gefühle nicht erwiederst, oder sogar für jemand anderen solche Gefühle hast. Du musst es nicht jetzt tun, aber irgendwann in nächster Zeit solltest du es. Du hast recht, wie er Andrea angesehen hat. Ich denke nicht das er dich wirklich liebt, jedenfalls nicht auf diese Art. Er liebt dich als Freundin. Nur, wenn man so jung und unerfahren ist, ist es schwer. Sehr schwer, diese Gefühle auseinander zu halten.
Hermine biss sich auf die Lippe.
Hermine: Ja.. Du hast ja recht.. Ich werds ihm sagen.
Chris drückte ihre Hand, stand dann auf und zog Hermine hoch.
Chris: Komm, gehen wir wieder rein. Es wird wirklich sehr kalt (sagte er und blickte kurz an eine stelle auf Hermines Brust, zwei um genau zu sein)
Sie folgte seinem Blick, wurde puterrot, bedeckte ihre Brust mit ihren Händen und wollte ihn gerade hauen, als Chris lachte und, immernoch ihre Hand haltend, sie mit sich zum Schloss zog.
Chris: Ganz normale Körperreaktion..
Hermine grummelte.
Wieder im Schloss, setzten sich Chris und Hermine noch eine Weile zu den Anderen und gingen dann Schlafen.
