Harry Potter und der unendliche Kampf

Disclaimer:

Harry Potter und alle Charaktere und Orte aus Harry Potter sind Eigentum von J.K. Rowling und ggf. Ihren Publishern. Dies ist eine Fan-Geschichte, mit der kein Geld gemacht wird. Eine Verletzung der Rechte Dritter ist nicht gewollt.

Anmerkung des Autors:

Da waren doch noch einige Fehler in den ersten beiden Kapiteln, ich werde versuchen genauer drauf zu achten, aber manchmal merkt man das garnicht ;) Die Quidditch Mannschaft der Gryffindors besteht ausser Angelina und Katie glaube ich nicht aus den Richtigen, ich hab mich nie wirklich für Quidditch oder für Sport an sich interessiert, ausser wenn ich es selbst Spiele, also hab ich mir da die Szenen auch nicht so wirklich gemerkt. Tun wir also einfach so, als wären die Personen wirklich die Quidditch Spieler ;) Wem Hermine und Co was zwischenmenschliche Beziehungen angeht in meiner Geschichte vielleicht ein wenig komisch vorkommen, also anders als in Harry Potter, mit 17 ist man nicht so prüde wie in den Büchern. Und schon gar nicht Engländerinnen. Wer schonmal in seiner Jugend dort war, wird das wissen ;) Es muss nicht gleich heissen das man zusammen ist wenn man sich flüchtig, ohne Zunge wohlgemerkt, küsst oder sich auf den Schoß setzt (und Mädels nutzen das wie Andrea im letzten Kapitel wirklich sehr gerne aus um jemanden zu ärgern) oder umarmt. In meiner Schulzeit haben wir uns zur Begrüßung morgens auf den Mund geküsst, ich finde das völlig normal unter Freunden (natürlich Mädels/Jungs, wenn mich ein Junge geknutscht hätte, hätt ich das schon komisch gefunden grins). Ich bin mir auch bewusst das Harry im 6. Jahr eigentlich noch nicht 17 ist, bei mir ist er es aber Aber jetzt, viel Spaß mit dem nächsten Kapitel! (hoffe ich)

Kapitel 3

Am nächsten Morgen wurde Chris unsanft von Ron geweckt.

Chris: Wah... Schlafen.. Wer stört die Ruhe.. Bösewicht.. Zeig dich.

Ron: Nun, mach die Augen auf.

Chris öffnete langsam ein Auge.

Chris: Ach ja... (rieb sich den Schlaf aus den Augen) Quidditch, hatte ich vergessen.

Chris, Ron und Harry machten sich schnell fertig, schnappten sich ihre Besen und gingen zur Gryffindor Umkleide.

Ron: Was hast du für einen Besen Chris?

Chris: Einen Feuerblitz X2.

Ron: Wooohaa!! Das ist der neueste, beste Besen überhaupt, dagegen sieht sogar Harrys Feuerblitz alt aus!

Ron sprang begeistert hin und her und begutachtete Chris Besen.

Chris: Naja, es kommt weniger auf den Besen als auf den Spieler an, du kannst auch mit einem nicht so tollen Besen den Gegnern ziemlich einheizen. Man hat es sicher schwerer, aber unmöglich ist es nicht und ein völliger Trottel auf einem Superbesen, ist auch nichts wert.

Ron und Harry nickten sich zu. "Malfoy" sagten sie beide, was Chris zum Lachen brachte.

Chris: Zum Beispiel.

Harry, als Quidditch Kapitän, gab Chris eine Gryffindor Team Robe und die drei zogen sich um und gingen hinaus aufs Spielfeld. Die Mädchen vom Gryffindor Team waren schon da. Katie Bell und Angelina Johnson, die beiden Jägerinnen, Parvati und Padma Patil, die beiden Treiber waren schon auf ihrem Besen am fliegen und kamen herunter geflogen zum Boden, als sie die drei Neuankömmlinge sahen.

Harry: Ich habe vielleicht einen neuen Jäger für unser Team gefunden, Chris spielt heute mit, wir wollen mal sehen ob er es draufhat, Angelinas Platz einzunehmen, wenn sie nächsten Monat mit dem Spiel aufhört. Angelina, du bist für ihn verantwortlich, also greif ihm ein bisschen unter die Arme, er hat schon als Jäger gespiel, aber vielleicht können wir ihm noch ein paar Gryffindor Tricks beibringen (er zwinkerte)

Angelina: Klar, Harry.

Angelina freute sich schon darauf, sie würde Zeit mit Chris verbringen können, viele der Mädchen hatten sich etwas in ihn verguckt.

Angelina: Dann komm mal mit, Chris. Lassen wir die Anderen hier und üben ein wenig One on One.

Chris: Sex? Ich dachte wir spielen Quidditch.

Angelina wurde Puterrot und stubste Chris in den Arm.

Angelina: Das heisst so!

Chris kiecherte.

Chris: Ich weiss. Aber es ist doch immer wieder lustig zu sehen wie man jemanden aus der Fassung bringen kann.

Angelina schwörte sich, ihm das beim Spielen heimzuzahlen.

Sie schnappte sich den Quaffel, und die beiden stießen sich vom Boden ab und flogen in die Höhe. Ron und Harry waren schon als Torhüter eingesetzt, Harry im Tor auf das Chris schießen musste. Von den beiden Zwillingen spielte nur Parvati, Padma und Katie sahen den anderen erst einmal nur zu. Das Spiel ging los, Angelina raste mit dem Quaffel auf Ron zu, Parvati folgte ihr und hämmerte mit ihrem Schläger auf den Klatscher ein, der Angelina jedoch verfehlte, sie schaffte es an Ron vorbei ein Tor zu machen. Chris sah dem Treiben aufmerksam zu. Er studierte ihre Technik. Angelina flog zu Chris.

Angelina: So, jetzt du.

Sie warf ihm den Quaffel zu und Chris heitzte los. Bevor Parvarti überhaupt den Klatscher erreichte, war Chris schon am Tor, grinste Harry zu, und warf den Quaffel hinein, bevor Harry überhaupt merkte was los ist.

Harry: Wow, das war gut. Vielleicht sollten wir es dir etwas schwerer machen...

Er flog zu Padma und Katie und setzte die beiden als zusätzliche Jäger ein. Katie mit Chris, Padma mit Angelina. Das Spiel ging wieder los, Padma spielte den Quaffel zu Angelina, doch Chris schnappte den Quaffel aus der Luft und warf ihn zu Katie, welche wiederrum auf Harrys Tor zu raste. Harry konnte den Quaffel abfangen, Chris schnappte ihn jedoch als Harry ihn zu Angelina werfen wollte und warf ihn durch einen der Ringe den Harry nicht bewachte. Das ganze ging noch eine Weile weiter und dann sammelten sich alle wieder auf dem Boden.

Harry: Nun, ich glaube wir haben unseren Jäger gefunden (er strahlte und klopfte Chris auf den Rücken). Slytherin hat keine Chance.

Hermine, die während des Trainings irgendwann heimlich auf der Zuschauer Tribüne erschienen war, rannte zu ihnen.

Hermine: Hey, ihr habt gut gespielt.

Harry: Was hat dich denn so früh hierher getrieben, du interessierst dich doch sonst nicht für Quidditch.

Hermine sah kurz zu Chris und dann wieder zu Harry.

Hermine: Ach, ich war früh wach und konnte nicht mehr Schlafen, da dachte ich mir, anstatt herum zu liegen könnte ich euch auch einfach zusehen.

Hermine ging schon vor zum Frühstück und die anderen folgten ihr, sobald sie sich umgezogen hatten.

Chris: Ah, ich wünschte es gäbe hier PopTarts. Schoko PopTarts...

Schwupps erschien ein Teller voller PopTarts. Chris weitete die Augen, schnappte sich zwei und begann zu Essen.

Ginny: PopTarts? Was ist das?

Chris zeigte ihr seine Bisstelle.

Chris: Innen drin ist Schokolade, man steckt die Dinger in den Toaster und durch die Hitze schmilzt die Schokolade innen. Ist lecker, probier mal.

Ginny nahm sich eins und stimmte Chris zu.

Um kurz vor 5 gingen Harry, Ron, Hermine und Chris in die große Halle für ihre erste Stunde apparieren. Sie konnte schon beim reingehen großes Getuschel von den anderen Schülern hören. Professor Flitwick stand auf einer Bühne, nach ein paar Minuten bat er um Ruhe und die schüler sahen zu ihm hinauf.

Flitwick: So, da jetzt alle da sind, beginnen wir. Apparieren ist keine leichte Sache, müsst ihr wissen. Viele ältere und erfahrenere Zauberer als ihr, haben dem Apparieren abgeschworen. Es ist gefährlich, wenn man es nicht perfekt beherrscht. Ihr könntet mit eurem Oberkörper hier landen und mit euren Beinen dort drüben, wenn ihr nicht aufpasst. Madam Pomfrey (er nickte zu ihr herüber) wird sich schnellstens um euch kümmern, sollte etwas passieren, es sind jedoch große Schmerzen damit verbunden, deswegen solltet ihr den Anweisungen explizit folgen und euch so stark konzentrieren wie ihr nur könnt.

Flitwick zeigte ihnen den Zauberspruch der fürs Apparieren nötig war, Aparo.

Flitwick: Ältere Zauberer, die viel Macht besitzen, können derweilen auch ohne etwas zu sagen Apparieren, ja manche sogar ohne ihren Zauberstab. Stellt euch jetzt bitte jeder vor einen der Reifen auf (es lagen ungefähr 100 hulla hup reifen auf dem Boden) und konzentriert euch auf die Stelle die der Reifen makiert. Stellt euch ganz genau vor, wie ihr in dem Reifen erscheint, nehmt euch Zeit dafür, einige Minuten mindestens, wenn ihr bereit seid, versucht ihr in den Reifen zu apparieren. Die Apparations Schutz Zauber sind für diese Stunde und nur in der großen Halle ausser Kraft gesetzt.

Die Schüler taten wie ihnen geheissen, einige mit einem ängstlichen Ausdruck auf ihrem Gesicht, nach der Ansprache von Flitwick. Nach 2 Minuten hörte man das erste "Plop". Flitwick sah sich um. Chris hatte sich ohne irgend ein Körperteil zu verlieren, in seinen Reifen appariert. Flitwick wollte ihm gerade gratulieren, als er schon das zweite Plop hörte. Hermine hatte es ebenfalls geschafft.

Flitwick: Gut, Mr Stevenson, Mrs. Granger. Wirklich gut, ich hatte nicht damit gerechnet das es schon jemand in der ersten Stunde schafft, den Reifen zu treffen.

Ein drittes und viertes Plop ertönte. Malfoy hatte sich nicht in den Reifen, aber auf den Rand des Reifens appariert. Das vierte Plop jedoch, ließ einen Schauder über die Schüler wandern. Einige jedoch lachten, vornehmlich Slytherins. Ein Ravenclaw Mädchen hatte sich auf den Kronleuchter an der Decke appariert. Ron hatte mehr glück, er landete nur einen Meter hinter seinem Reifen.

Einige Zeit später, war die erste Stunde zu ende. Harry und Ron gingen in den Gemeinschaftsraum, Flitwick wollte noch mit Chris und Hermine reden.

Flitwick: Ihr habt ausgezeichnete Arbeit geleistet. Wenn ich es richtig gesehen habe, habt ihr euch in 10 von 10 Versuchen jedes mal in den Reifen appariert. Es gibt eine Sonderregelung für solche Fälle, ihr scheint Naturtalente zu sein. Wenn ihr möchtet, dürft ihr die Prüfung schon nächste Woche machen, anstatt erst in drei Monaten.

Chris und Hermine sahen sich begeistert an.

Hermine: Professor, was genau müssen wir denn in der Prüfung tun?

Flitwick: Die Prüfung findet auf dem Quidditch Gelände statt, Mittwoch um 18 Uhr, solltet ihr euch dafür entscheiden. Es wird ein 100 Quadratmeter großes Feld abgesteckt. In jeder Ecke ist eine Markierung, ihr müsst euch nur von Markierung zu Markierung apparieren.

Hermine: Also 4 mal 100 Meter apparieren.

Flitwick: Exakt, Mrs. Granger. Nun, sind sie beide bereit?

Chris und Hermine nickten sich noch einmal zu.

Chris: Ja Professor, wir sind bereit. Vielen Dank.

Hermine und Chris gingen nicht zum Gemeinschaftsraum, sondern wieder zum Baum vom Vortag im Schlossgarten und setzten sich.

Chris zündete sich eine Zigarette an und atmete erleichtert den Rauch aus. Hermine lehnte wieder mit ihrem Kopf an seiner Schulter.

Chris: Danke, das du schon wieder mitgekommen bist.

Hermine: Hmhmm..

Ich wünschte er würde wieder seinen Arm um mich legen, dachte sich Hermine. Sie saßen eine Weile so da und Chris machte seine Zigarette aus, gerade rechtzeitig, denn Malfoy, Crabbe und Goyle schlichen sich an sie heran.

Draco: Oh, hat das Schlammblut einen neuen Freund? Was sagt denn Potter dazu?

Chris sah zu den Dreien auf. Hermine senkte ihren Kopf und biss die Zähne zusammen.

Chris: Meinst du wirklich, das ist eine gute Idee? Malfoy nehme ich an. Silber weisses Haar, ein Gesichtsausdruck als hättest du grad Flubberwürmer gegessen und eine Haltung als würde dir ein Besen aus dem Hintern gucken, Stocksteif sozusagen.

Draco funkelte ihn an.

Draco: Meine Kusine Kathryn hat mir geschrieben, sie hat mir alles über dich erzählt. Du bist nicht viel mehr Wert als Granger, noch ein Schlammblut.

Chris: Nun und du bist ein aus Inzest geborener Reinblut Wiederling. Waren deine Eltern Geschwister bevor sie geheiratet haben, Malfoy? Oder Waren sie Vater und Tochter? Was sagtest du über deine Kusine? Seid ihr zusammen? Es freut mich zu hören das du jemanden gefunden hast, der es mit jemandem wie dir aushält, die Geschichten die ich gehört habe...

Draco kochte vor Wut, so hatte er das alles nicht geplant.

Draco: Halt dein Maul! Oder ich stopfe es dir.

Chris: Ach ja? Du und welche Armee? Oder willst du mich vielleicht vorher mit deinem Atem paralysieren?

Hermine zupfte an Chris Ärmel.

Hermine: Lass es gut sein Chris.. Bitte.. Das gibt nur Ärger.

Chris: Keine Sorge, er ist nur ein kleiner Wichtigtuer, was könnte er schon machen ausser zu seinem Daddy rennen?

Das brachte das Fass zum Überlaufen. Malfoy zog seinen Zauberstab und schoss einen Fluch auf Chris und Hermine. In einem Sekundenbruchteil drückte er sich dicht an Hermine und beschwor ohne seinen Zauberstab ein Schild um sie beide Herum, welcher den Fluch abprallen ließ. Malfoy sah ihn aus großen Augen ungläubig an.

Draco: O.. Oh.. Ohne Zauberstab..

Chris klopfte sich ein wenig Staub von seinen Klamotten der von dem abgeprallten Fluch aufgewirbelt wurde und stand auf.

Chris: Oh.. Oh.. Oh.. (machte er Draco nach) Du denkst wirklich, das war jetzt eine gute Idee, oder?

Chris ging langsam auf Draco zu, Crabbe und Goyl bauten sich Muskeln knackend neben Draco auf und sahen ihn mit wilden Blicken an.

Chris: Nun.

Chris stand jetzt so nahe vor Draco, das sich beinahe ihre Nasen berührt hätten.

Chris: Das war es nicht.

Chris schnellte mit seinem Kopf vor, gab Draco eine Kopfnuß und Draco ging sofort mit blutiger Nase zu Boden.

Crabbe und Goyle sahen sich an und dann wieder zu Chris.

Chris: Nehmt euren Verwundeten und haut ab, sonst seid ihr dran.

Crabbe und Goyle überlegten einen Moment, man konnte sehen wie die Zahnräder in der gähnenden Leere ihrer Köpfe klackten, halfen dann Draco auf und zogen ihn mit sich davon

Draco: Das wirst du bezahlen, das schwör ich dir (schrie Draco, Blut aus seiner Nase tropfend, während er weggezogen wurde)

Chris: Ach bitte, da ziehe ich lieber einen würdigen Gegner vor.

Draco funkelte und verschwand mit Crabbe und Goyle im Schloss. Auf dem Weg kamen sie an Harry und Ron vorbei die nach Chris und Hermine zu suchen schienen.

Draco: Glotz nich so Potter!

Chris: Alles okay bei dir Hermine? Tut mir leid, die Kopfnuss und so.. Jungs und ihre Machtspielchen.. Es geht nicht anders. Diskutieren ist bei manchen Leuten einfach nicht möglich und bei einem Malfoy war es das noch nie.

Chris und Hermine gingen zum Schloss und trafen auf halben Wege Ron und Harry.

Harry: Da seid ihr ja.

Chris: Professor Flitwick hat uns gesagt, das wir beide die Prüfung zum Apparieren schon nächste Woche machen dürfen, da wir wohl naturtalente sind.

Ron: Man, habt ihr ein Glück. Hey, wisst ihr zufällig was mit Draco passiert ist? Er ging grad mit blutiger Nase an uns vorbei und schien garnicht froh zu sein.

Chris sah zu Hermine.

Hermine: Er hat uns Schlammblüter genannt.

Chris zuckte mit den Achseln.

Chris: Es war praktisch Notwehr.. Ich bin völlig unschuldig. Mein Kopf hat sich selbstständig gemacht.

Hermine: Er hat ihm eine Kopfnuß gegeben und ich denke seine Nase gebrochen (sie sah Chris kurz tadelnd an)

Rons Augen leuchteten.

Ron: Stark! Das hätte ich zu gerne gesehen

Harry: Geschieht Malfoy recht.

Hermine: Ich weiss nicht.. Er wird sich rächen. Du solltest in nächster Zeit vorsichtig sein, Chris.

Chris: Keine Sorge, gegen seine kleine Schwester scheint er ein Waisenknabe zu sein. Los, gehen wir, es gibt Essen, oder?

Ron: Ja! Auf gehts!

Sie lachten über Ron und gingen dann zum Essen in der großen Halle. Hermine und Chris erzählten den beiden Anderen und Ginny schon einmal was sie in der Apparierungsprüfung erwarten würde. Ginny hatte zwar noch ein ganzes Jahr, bis sie apparieren lernen würde, aber es konnte ja nicht schaden.

Ginny: Nun, das hört sich doch einfach an. Oder nicht? Ihr müsst nur 4 mal apparieren und das wars, also genau wie in den Stunden eigentlich, nur über eine weitere Entfernung, aber so weit ist es auch nicht, ihr seht sogar wo ihr hinappariert.

Hermine grübelte.

Harry: Was ist los, Hermine? Worüber denkst du nach?

Hermine: Über das was Ginny gesagt hat, es hört sich wirklich ziemlich einfach an.

Ron: Einfach? Ich wäre froh wenn ich überhaupt den Reifen treffen würde.

Hermine schüttelte den Kopf.

Hermine: Doch Ron, schau doch mal, sobald wir den Test bestanden haben, dürfen wir hinapparieren wo wir wollen. Richtig?

Ron: Ja, klar.

Hermine: Aber wenn wir wirklich beim Test sehen wo wir hinapparieren, würden wir ja, wenn wir den Test bestanden haben und irgendwo hin apparieren wollen, etwas tun was wir noch nie gemacht haben. Apparieren ohne Sicht. Vielleicht... Hat Professor Flitwick uns nicht alles vom Test verraten, vielleicht müssen wir nach dem 4 mal Apparieren noch irgendwo weit entfernt hinapparieren. Was meinst du Chris?

Chris: Hm, ja, das oder er verbindet uns vielleicht gleich die Augen (er grinste).

Und genau so kam es, eine Woche später. Hermine kaute nervös auf ihrer Unterlippe. Sie würde als erster durch den Parcours müssen.

Chris: Ganz ruhig Hermine, du schaffst das mit Links. Ich glaub an dich.

Er massierte ihre Schultern und Hermine schien sich dadurch wirklich sehr zu entspannen und.. Noch etwas anderes. Professor Flitwick jedoch unterbrach alle weiteren Gedanken.

Flitwick: Sind sie bereit, Mrs. Granger?

Hermine nickte nur, sie hatte sie alle Reifen genau eingeprägt und ließ sich dann von Prof. Flitwick die Augen verbinden. Sie würde erst wissen ob sie bestanden hat, wenn sie wieder am ersten Reifen angekommen und die Augenbinde abgenommen hätte, da sie ja während des ganzen Unterfangens nichts sehen würde.

Es machte Plopp und Hermine verschwand im ersten Reifen und tauchte im zweiten wieder auf. Sie sammelte sich einige Momente lang, und landete mit einem zweiten Plopp im dritten Reifen. Noch zwei Plopps folgten und Hermine nahm sich nervös die Augenbinde ab. Professor Flitwick strahlte sie an.

Flitwick: Bravo, Mrs. Granger, Bestanden!

Hermine: Wirklich? Oh.. Wahnsinn!

Sie hüpfte vergnügt auf und ab und hätte fast Chris angesprungen, wenn sie sich nicht im letzten Moment zurückgehalten hätte, er grinste sie an.

Chris: Gratuliere, Hermine. Ich hab doch gesagt, das du es schaffst.

Flitwick: So, sie sind an der Reihe, Mr. Stevenson.

Chris nickte ihm zu und stellte sich in den ersten Reifen. Flitwick verband ihm die Augen wie zuvor Hermine und ging dann ein paar Schritte zurück. Chris sammelte sich kurz, nur 2 oder 3 Sekunden und dann ertönten nacheinander 4 Plopps. Er hatte für den gesamten Parcours nur knapp 4 Sekunden gebraucht. Er nahm sich die Augenbinde ab und sah zu Hermine und Flittwick.

Chris: Und, hab ichs geschafft..? Oh... Ich habs nicht geschafft?

Die beiden sahen ihn mit großen, erschrockenen Augen an.

Chris: Was.. Was ist? Hab ich einen Teil von mir irgendwo zurück gelassen?

Chris untersuchte hastig seine Arme und Beine, fand aber alles an seinem Platz. Er verstand nicht was los war. Hermine war es, die zuerst anfing zu reden.

Hermine: Oh, Chris.. Du darfst nicht so schnell apparieren, du hättest dich umbringen können! Nicht einmal du weisst schon wers Todesser sind so verrückt, obwohl es ein riesiger Vorteil im Kampf wäre.

Nun meldete sich auch Prof. Flitwick zu Wort.

Flitwick: In der Tat, Mrs. Granger hat recht. Sie haben den Parcours schneller durchquert als ich es jemals gesehen habe, das war glaube ich vielleicht sogar ein Weltrekord, aber sie hätten sterben können, sie müssen sich konzentrieren, vor jedem Sprung. Wenn sie sich mehrere male zersplintern, könnten sie einen Punkt erreichen, der irreparabel ist.

Chris senkte seinen Blick.

Chris: Tut mir leid, Prof. Flitwick.

Flitwick musterte ihn einige Sekunden und nickte dann.

Flitwick: Sie haben alle Ringe mit bravour passiert, daher spricht nichts dagegen ihnen die Lizenz auszustellen, aber ich kann nur noch einmal betonen, wie wichtig es ist das sie so etwas, in dieser Geschwindigkeit, nicht noch einmal machen.

Chris sah wieder auf, er hatte gedacht er würde den Test wiederholen müssen.

Chris: Danke Professor, vielen Dank. Es wird nicht wieder vorkommen.

Hermine und Chris verabschiedeten sich von Prof. Flitwick und machten noch einen kleinen Abstecher zu ihrem Ort der Ruhe, dem Baum im Schlossgarten. Chris zündete sich wie immer eine Zigarette an, heute jedoch lehnte Hermine ihren Kopf nicht an seine Schulter.

Sie sagte auch nichts. Sie schien über etwas nachzudenken.

Chris: Tut mir leid, Hermine..

Hermine drehte ihren Kopf zu ihm.

Hermine: Das hoffe ich. Du hast mir einen Todes Schrecken eingejagt.

Chris sah wieder zum Boden. Es folgte erneut eine Weile des Schweigens.

Hermine: Du hast deinen Zauberstab nicht benutzt.

Chris sah sie fragend an.

Hermine: Ich habs gesehen, du hast ihn in der Hand gehabt, ja, aber du hast ihn nicht bewegt. Und du hast auch den Zauberspruch nicht benutzt. Jedenfalls hast du ihn nicht gesagt, denn deine Lippen haben sich nicht bewegt.

Chris zündete sich eine weitere Zigarette an.

Hermine: Und als Malfoy den Fluch auf uns gejagt hat, da hast du völlig ohne Zauberstab einen sehr starken Schild, nicht nur um dich, sondern groß genug für uns beide gelegt.

Chris sog an seiner Zigarette und atmete tief aus.

Hermine sah ihn wieder an, eindringlich.

Hermine: Nicht einmal voll ausgebildete Zauberer können so etwas, nur die wenigsten. Der einzige der mir jetzt einfällt, wäre Dumbledore.

Hermine seufzte.

Hermine: Gut, wenn du nicht reden willst...

Sie stand auf um zu gehen.

Chris: Geh nicht.. (sagte er leise, ohne sie anzusehen) Bitte..

Hermine biss sich auf die Unterlippe und setzte sich wieder.

Hermine: Also...?

Chris: Es gibt da nicht viel zu erzählen.. Ich kann gut zaubern, das stimmt.

Hermine: Gut? Du bist sicher mit Abstand der mächtigste Schüler von Hogwarts.

Chris sagte eine Weile nichts. Dann streckte er seine Hand aus, scheinbar ins nichts. Wenige Augenblicke später schwebte etwas auf Hermine zu und landete in ihrem Schoß. Eine Rose.

Chris: Es gibt.. Eine Prohezeihung.

Hermine nahm die Rose in die Hand, starrte sie geistesabwesend an und drehte sie hin und her.

Hermine: Und die wäre?

Chris: Ich weiss nicht, ob ich dir das sagen darf. Oder besser, ob ich es sollte.

Hermine: Weiss Dumbledore von dieser Prophezeihung?

Chris nickte.

Chris: Das ist der Grund warum ich die Schule gewechselt habe. Warum ich hierher gekommen bin und nicht in Frankreich geblieben bin..

Hermine nickte.

Hermine: Nun, wenn Dumbledore nicht will das du die Prophezeihung anderen sagst, wird das schon seine Gründe haben. Tut mir leid, das ich dich so ausgefragt habe...

Chris: Ist schon in ordnung, ich hätte das selbe getan.

Hermine lehnte ihren Kopf an seine Schulter. Chris legte einen Arm um sie.

Chris: Ich denke, Dumbledore hätte nichts dagegen wenn ich dir die Prophezeihung sage. Warscheinlich, würdest du es eh erfahren, irgendwann.

Hermine wartete gespannt, sagte aber nichts. Sie wollte ihm die Entscheidung lassen.

Chris: Die Prophezeihung betrifft nicht nur mich, sondern noch eine andere Person.

Hermine: Wen?

Chris: Nun, diese Person suche ich sozusagen aus. Nicht bewusst. Aber es ist trotzdem meine Schuld...

Hermine: Schuld? Also ist es eine schlechte Prophezeihung?

Chris nickte.

Chris: Teilweise. Wie mans nimmt. Laut der Prophezeihung, werde ich mich in jemanden verlieben. Jemanden der Harry Potter sehr nahe steht. Voldemort wird den Avada Kedavra Fluch auf diese Person schießen. Harry wird zu dieser Person rennen, um sie weinen und ebenfalls sterben, weil er abgelenkt ist und sich fragt ob es überhaupt noch einen Sinn macht, weiterzukämpfen.

Hermine weitete entsetzt die Augen.

Chris: Keine Sorge, das wird nicht passieren... In der Prophezeihung steht ebenfalls, das ich diese Person nicht nur lieben werde, sondern das sie mir alles bedeutet, das sie mir mehr wert ist, als mein eigenes Leben, das ich mich vor sie werfe und an ihrer Stelle den Fluch abbekomme, was Voldemort für einen Moment verwundbar macht und Harry die Chance gibt, ihn zu töten. Klar wäre es für ihn auch nicht so toll mich sterben zu sehen, aber ich bin kein so enger Freund von ihm, zumindest noch nicht, es würde ihn nicht gleich am Boden zerstören.

Hermine schluckte schwer. Tränen waren in ihren Augen. Sie hatte während Chris erzählte seine Hand genommen und drückte sie jetzt fest.

Chris spürte wie eine von Hermines Tränen seinen Hals hinunter lief.

Chris: Es ist schon okay Hermine, ich habe mich damit abgefunden. Es ist mein Schicksal.

Hermine wischte sich die Tränen aus den Augen.

Hermine: Nein, es ist nicht okay! Ich hasse es.. Diese Prophezeihungen und all das Übel das Voldemort über uns alle bringt. Ich hasse es so sehr. Es muss eine Möglichkeit geben um euch beide zu retten, die die du liebst und dich. Prophezeihungen sagen nur eine mögliche Zukunft voraus...

Chris: Es gibt nichts. Entweder sie stirbt, oder ich. Und das sie stirbt, werde ich nicht zu lassen. Niemals.

Hermine: Du.. Weisst also schon, wer es ist? Oh... Tut mir leid, ich.. Das geht mich nichts an...

Sie ließ seine Hand los, und nahm den Kopf von seiner Schulter.

Chris: Ist schon okay. Es gibt nicht viel Auswahl. Personen die Harry nahe stehen. Ginny, Ron, du.. Ich bin nicht schwul und ich denke ich werde es auch nicht, also muss Ron sich da nach jemand anderen umsehen. Und.. Ginny.. Ginny sitzt grade nicht mit mir an einen Baum gelehnt. Oder hatte noch bis grade ihren Kopf auf meiner Schulter. Oder... hielt meine Hand. Für die letzten Wochen, jeden Tag.

Hermine schluckte. Sie stand auf und ging. Sie rannte zum Schloss, Chris sah ihr nach und schüttelte den Kopf. Natürlich hasst sie mich jetzt, dachte er sich. Immerhin hieß das, dass sie in Lebensgefahr schwebt, nur weil er sie ausgesucht hat, sie von allen. Er steckte sich noch eine Zigarette an und schloss die Augen. Eine einzelne Träne lief seine Wange hinunter. "Warum musste ich mich von allen Leuten in sie verlieben, grade sie, sie bedeutet mir so... Oh. Schon klar." dachte sich Chris.