Harry Potter und der unendliche Kampf
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Harry Potter und alle Charaktere und Orte aus Harry Potter sind Eigentum von J.K. Rowling und ggf. Ihren Publishern. Dies ist eine Fan-Geschichte, mit der kein Geld gemacht wird. Eine Verletzung der Rechte Dritter ist nicht gewollt.
Kapitel 7
Harry: Oh verdammt, wir kommen zu spät zum Unterricht.
Er schwang sich aus dem Bett und schüttelte Ron.
Ron: Was? Gibts Frühstück.
Chris gähnte laut und setzte sich auf.
Chris: Nein, das Frühstück ist schon vorbei Ron.
Ron: Wir haben das Frühstück verpasst!?!?
Harry und Chris sahen sich an und lachten. Das war natürlich Rons einzige Sorge. Dann machten sie sich schnellstens fertig und rannten durch die Korridore zum Verwandlungs Klassenzimmer. Sie öffneten die Tür und sagten gemeinsam
Alle: Entschuldigung, Professor McGonagall, wir haben verschlafen.
Professor McGonagall warf den Dreien tadelnde Blicke zu, aber da sie scheinbar wusste das die Feier für das gewonnene Quidditch Spiel daran Schuld war, zog sie ihnen keine Punkte ab. Die Drei setzten sich schnell, Chris wie immer neben Hermine, die den Kopf schüttelte.
Hermine: Seid froh das sie euch keine Punkte abgezogen hat, ihr Langschläfer.
Ron: Das sind wir, wir wurden schon genug bestraft. Kein Frühstück...
Und wie aufs Wort, knurrte Rons Magen beängstigend. Hermine verdrehte die Augen.
Professor McGonagall räusperte sich.
Professor McGonagall: Nun, wie sie sicherlich alle wissen, bin ich ein Animagi.
Um ihre Worte zu untermalen, verwandelte sie sich kurz in eine Katze und wieder zurück, in weniger als einer Sekunde. Einige Schüler die es noch nicht gesehen hatten, öffneten weit die Münder.
McGonagall: Wir wollen heute das Thema Animagi ansprechen. Da einige von Ihnen Volljährig sind und die Anderen es bald sein werden, können sie mit der Ausbildung zum Animagi beginnen, wenn sie möchten und sich registrieren lassen. Warum muss man sich registrieren, als Animagi?
Hermine streckte ihre Hand aus. McGonagall nahm sie dran.
Hermine: Ein Animagi ist gesetzlich verpflichtet sich registrieren zu lassen, da er in besonderen Situationen eine Gefahr für die normalen Zauberer darstellen kann. Ein Animagi der sich, sagen wir mal, in eine Fliege verwandeln kann, wäre ein zweifellslos perfekter Spion.
McGonagall nickte.
McGonagall: Richtig, Hermine. 10 Punkte für Gryffindor. Es gibt immer wieder unregistrierte Animagi, wenn sie jedoch erwischt werden, ohne registriert zu sein, so drohen bis zu 5 Jahre in Askaban. Es ist daher von äusserster Wichtigkeit, sich registrieren zu lassen. Nun, wir haben, ausser mir selbst, noch einen registrierten Animagi in dieser Klasse und ich würde ihn bitten, der Klasse die Verwandlung zu demonstrieren. Ich denke, seine animagi Form ist etwas eindrucksvoller als meine.
Die Schüler sahen sich verwundert um. Wer war dieser andere Animagi von dem sie sprach? Es musste ein Schüler sein, ausser Professor McGonagall war kein Lehrer anwesend.
Chris stand auf und ging langsam, die Blicke der Schüler auf sich spürend, zu Professor McGonagall. Hermine klappte der Mund auf. Warum hatte er ihr nichts davon gesagt?
McGonagall: Nun los, Mr. Stevenson.
Chris nickte und im Bruchteil einer Sekunde, stand dort ein Gepard wo eben noch Chris war und ließ ein Ohrenbetäubendes Brüllen hören. Einige der Mädchen aus der ersten Reihe zuckten zurück. McGonagall lächelte.
McGonagall: Haben sie keine Angst. Ein Zauberer übernimmt zwar die Instinkte des Tieres in das er sich verwandelt und da sein Gehirn kleiner wird, verhält er sich auch mehr wie das Tier als wie ein Mensch, jedoch kann er sich problemlos kontrollieren. Nur zu, streicheln sie ihn (sagte sie zu Lavender und Katie).
Die beiden Mädchen streckten zaghaft eine Hand zu der großen Katze aus und streichelten sie hinterm Kopf. Chris fing an zu Schnurren. Die beiden Mädchen giggelten und sagten sachen wie "Süß" und "so schön". Hermine rümpfte die Nase, sie war sichtbar eifersüchtig, das ihr Freund von zwei Mädchen betätschelt wurde und es ihm scheinbar gefiel.
McGonagall: Nun, wer kann mir sagen, in was für ein Tier Chris sich verwandelt hat?
Keine Hand ging in die Höhe, nicht einmal Hermines, sie zögerte. Dann streckte Seamus die Hand aus. McGonagall nahm ihn dran.
Seamus: Ein Schwarzer Panther, also ein Leopard?
McGonagall nickte.
McGonagall: Fast. Er ist ein Gepard. Geparden und Leoparden sind sich sehr ähnlich, mit dem Unterschied das Geparden 120 km/h statt der für einen Leoparden üblichen 60 km/h erreichen können. (einige der Schüler sahen verblüfft drein). Sie haben dünnere und längere Beine. Nun, normalerweise gibt es nur bei Leoparden sogenannte "Schwarze Panther", aber Chris ist ein Sonderfall, da er nicht nur Animagi, sondern auch ein Metamorph ist und daher in seiner Menschlichen und auch, da er keinen Zauber braucht, in seiner Tierform, zum Beispiel seine Haare oder sein Fell beliebig ändern kann und ihm schwarz eher zu zu sagen scheint.
Jetzt klappte allen der Mund auf. Animagi und Metamorph? Das hatte noch keiner von ihnen gehört.
Hermine streckte ihre Hand aus.
Hermine: Ich habe noch nie von jemandem gehört, der Animagi und Metamorph sein kann, ist das nicht sehr unüblich?
Die große Katze schien ihr die Zunge rauszustrecken, was Parvati und Lavender zum Kiechern brachte, es sah schon ziemlich unwirklich aus, wie diese Raubkatze ihre Zunge rausstreckte, wie ein Mensch es tun würde.
McGonagall: In der Tat. Sie können sich wieder setzen, Mr. Stevenson.
Chris sprang mit einem Satz vor Hermines Pult und verwandelte sich noch vor dem Aufprall mit dem Boden wieder zurück und setzte sich dann auf seinen Stuhl. Hermine sah weg.
Hermine: Angeber...
McGonagall: Es ist wirklich sehr selten, dass ein Metamorph, welches ein angeborenes Talent ist, auch noch das Talent zum Animagi hat. In der ganzen Geschichte der Zauberei sind soweit ich weiss nur drei Fälle vermerkt. Aber wir wollen uns heute auf den Animagi konzentrieren, zu den Metamorphs kommen wir ein andern mal.
Hermine wechselte während des gesamten Unterrichts kein Wort mit Chris und ignorierte ihn gänzlich. Ron und Harry jedoch waren verblüfft.
Als sie nach der Stunde aus der Klasse kamen, überschlugen sie sich gegenseitig mit Worten.
Ron: Das ist ja abgefahren! Du kannst wirklich 120 km/h pro Stunde laufen? (Chris nickte) Und ein Metamorph bist du auch noch.
Harry: Meint ihr, wir sollten uns auch zum Animagus Training anmelden?
Ron: Auf jeden Fall! Wann hat McGonagall gesagt ist die erste Stunde? Nächsten Mittwoch?
Harry nickte.
Harry: Ist es schwer zu lernen?
Chris: Es geht, aber nicht jeder kann es. Wenn du das Talent dafür hast dann ist es eigentlich kein Problem, so lange man nicht aufgibt. Aber du musst es schon in dir haben.
Hermine sagte immernoch nichts.
Ron: Was ist denn mit dir, Hermine?
Hermine: Ach.. Nichts. Ich muss in die Bibliothek. Bis später
Und so lief sie davon. Chris schüttelte den Kopf.
Andrea: Rate wers ist
Sie hielt Chris von hinten die Augen zu, wie schon einmal, an seinem zweiten Tag in Hogwarts.
Chris: Hey, Andrea.
Sie lächelte und ließ ihn los.
Ron begann sofort damit sie anzustarren.
Harry: Hi.
Chris: Was machst du hier?
Andrea: Och, ich komme grad aus dem Zaubertrank unterricht. Hast du vielleicht Lust mit mir ein wenig nach Draussen zu gehen? (fragte sie Chris)
Chris: Nein, sorry. Ich muss in die Bibliothek. Aber nimm doch Ron und Harry mit (er nickte zu den Beiden)
Andrea: Oh, okay.. Dann bis ein andern mal.
Chris rannte Hermine hinterher in die Bibliothek und ließ einen überglücklichen Ron mit Harry und Andrea zurück.
Er fand Hermine wie immer an ihrem Platz ganz hinten in der Bibliothek, vertieft in ein Buch. Er setzte sich neben sie und schaute ihr über die Schulter.
Chris: Animagi, Metamorphmagi und -
Hermine klappte ihr Buch zu, schob es von sich weg und starrte ihn mit wütendem Blick an. Chris schluckte.
Chris: Was ist? Warum bist du so sauer?
Hermine: Als ob du das nicht wüsstest. Warum hast du mir nicht gesagt, das du ein Animagi UND ein Metamorph bist?
Chris seufzte.
Chris: Keine Ahnung, es ist einfach noch nie dazu gekommen. Wir sind gerade mal seit gestern zusammen, jedenfalls denke ich das, gesagt haben wir es nicht und die Verabschiedung gestern im Gemeinschaftsraum und die erste Stunde heute, sahen nicht danach aus. Jedenfalls, du hast mir auch einiges noch nicht gesagt. Ich weiss nicht mal wie deine Eltern heissen, zum Beispiel.
Hermine wurde ein wenig besänftigter.
Hermine: Ja, du hast ja recht.. Aber trotzdem. Es so zu erfahren..
Chris: Ich wusste nicht, das sie das Heute machen würde. Sie hatte mich schon vorgewarnt, aber nicht gesagt in welcher Stunde wir Animagi durchnehmen würden.
Hermine nickte.
Hermine: Und, naja.. Wie Lavender und Katie dich gestreichelt haben und du so geschnurrt hast..
Chris fing an zu Lachen.
Hermine sah ihn wieder böse an.
Hermine: Was!?
Chris hielt sich den Bauch.
Chris: Tschuldige.. Naja, was sollte ich machen, McGonagall hat gesagt sie sollen es tun und ich war ein Gepard, nicht ich selbst. Ich meine, du hast doch keine komischen, perversen Gedanken im Kopf, wenn du Krummbein streichelst, oder?
Hermine errötete.
Hermine: Natürlich nicht!
Chris: Siehst du. Ausserdem wars für mich auch nicht so toll. Es ist ein wenig peinlich da von allen angeglotzt zu werden. Katzen tragen keine Hosen, wie du vielleicht weisst und so ein Gepard hat ein ganz schönes Gehä-
Hermine haute ihn auf den Arm und war puterrot.
Chris: Sorry (grinste er). Nun ja, das Fell verdeckt einiges denke ich. Obwohl, es ist natürlich sehr kurz.
Hermine: Okaaay, anderes Thema bitte, ich will nicht daran denken das alle dein... Dein... Gehänge..
Chris lachte wieder.
Chris: Nun, es ist nicht wirklich meins. Meins sieht anders aus, glaub mir.
Hermine versteckte ihren hochroten Kopf zwischen ihren Händen und ließ ihn mit einem dumpfen knall auf den Tisch fallen.
Chris: Schon gut, schon gut, tut mir leid, ich red nicht mehr davon. Also, schon was über mich gefunden? (er zeigte aufs Buch)
Hermine: Ich hab nicht, ... Ich meine, ich wäre eigentlich nicht verwundert gewesen, etwas über dich in dem Buch zu finden, mit deinem ganzen..
Chris: Wo ich so ein großer, mächtiger Zauberer bin und alles?
Hermine nickte.
Hermine: Das bist du, du brauchst das garnicht so komisch sagen. Nein, aber ich wollte eigentlich etwas über die anderen drei Metamorph Animagi rausfinden von den McGonagall erzählt hat, ob sie auch so viele andere Fähigkeiten hatten wie du.
Chris: Hättest auch mich fragen können.
Hermine: Du kennst sie also?
Chris: Natürlich habe ich mich über sie informiert, als ich erfuhr wie selten meine Gaben sind, gerade im Zusammenspiel. Und um deine Frage zu beantworten, nur einer der drei hatte noch andere aussergewöhnliche Fähigkeiten.
Hermine: Und wer...
Chris schüttelte den Kopf.
Chris: Ich denke nicht das er will das es jemand weiss, sorry Her-
Hermine: Dumbledore, nicht wahr?
Chris: Was? Wie hast du- (er hielt sich die Hand vor den Mund) Ich habe nichts gesagt
Hermine: Nun, es war genug. Ich hatte immer angenommen das Dumbledore ein Animagi ist. Er, wo er doch so ein mächtiger Zauberer ist. Allerdings habe ich ihn noch nie gesehen, wie er zum Beispiel sein Haar blond färbte oder so etwas.
Chris: Nun, ich denke du hast ihn auch noch nie in seiner Animagus Form gesehen.
Hermine: Ja, das stimmt.
Chris: Es ist natürlich besser so, denn alles was der Gegner nicht weiss, ist ein Vorteil für ihn im Kampf. Allerdings, wird der Gegner natürlich genau wie du Schlussfolgern können. Aber natürlich ist eine Schlussfolgerung nicht so aussagekräftig wie ein handfester Beweis.
Hermine nickte.
Hermine: Aber, warum hast du es dann nicht auch geheim gehalten? Wo du doch auch in Gefahr bist...
Chris: Dumbledore hielt es auch für besser, aber ich wurde schon in Beauxboutons registriert, wo ich gerlent habe ein Animagi zu werden. Und ich habe einige Streiche mit meinen Metamorph fähigkeiten gespielt, also war das auch schon bekannt, bevor man es hätte geheim halten können. Ich meine, wozu sollte ich es auch? Ich habe eh nicht mehr viel Zeit... Es ist wie Dumbledore sagte, ich habe mich schon vor langer Zeit damit abgefunden, das ich...
Hermine nahm seine Hand und drückte sie fest. Sie küsste ihn.
Hermine: Bitte.. Sag das nicht andauernd.
Chris: Sorry.. Nun, da du jetzt nicht mehr die Bücher durchstöbern musst, hast du sicher nichts dagegen mich in den Schlossgarten zu begleiten, oder?
Hermine nickte. Sie hielt immer noch seine Hand und ließ sich von ihm aufhelfen. Dann gingen sie aus der Bibliothek, Hermine ließ seine Hand los und ging neben Chris her. Im Garten saßen sie sich wieder an ihre übliche Stelle und Chris steckte sich eine Zigarette an, Hermine saß neben ihm und lehnte ihren Kopf an seine Schulter.
Als sie in den Gemeinschaftsraum kamen, sahen sie Ron und Andrea zusammen vor dem Kamin sitzen, vertieft in ein Gespräch. Hermine lächelte, stubste Chris an und zeigte auf Ron.
Chris: Nicht nur das.
Er zeigte auf Harry und Ginny die Arnold dem Minimuff zusahen wie er auf dem Tisch herumhüpfte. Sie saßen nebeneinander und Ginny hatte gerade kurz eine Hand auf Harrys knie gelegt und gelacht, sie dann aber wieder weggezogen als wäre nichts gewesen.
Hermine: Das ist großartig. Aber... Nun, wo gehen wir jetzt hin? Wir sollten sie nicht stören, oder? Vielleicht passiert noch was zwischen einen von ihnen...
Doch sie brauchten sich nicht entscheiden zu wem sie sich setzten würden, denn Andrea kam zu ihnen gelaufen.
Andrea: Hi Chris, ich muss leider los, bis morgen!
Und schon war sie wieder weg. Chris und Hermine setzten sich zu Ron, der sie breit angrinste.
Chris: Nun, ihr zwei scheint euch ja blendend zu verstehen.
Ron nickte eifrig.
Ron: Das tun wir, sie ist klasse. Und witzig! Wir haben uns super unterhalten. Wo wart ihr beide?
Chris: In der Bibliothek. Hermine wollte Animagi und Metamorphe nachschlagen...
Ron: Ah. Und, was interessantes gefunden?
Chris: Das brauchte sie nicht, ich hab ihr dann einiges erzählt, wo ich ja beides bin.
Ron lachte.
Ron: Ein lebendes Buch, das ist doch genau was für Herm-
Er brach jeh ab.
Ron: Naja... Wo ist Harry?
Chris grinste.
Chris: Guck mal hinter dich.
Ron drehte sich um und sah Harry und Ginny.
Ron: Oh.. Garnicht gemerkt das sie hier sind.
Chris: Hmm... Warum nur, warum nur..
Ron: Ich.. Also.. Andrea
Chris: Sie ist single Ron, viel Glück (er zwinkerte)
Ron: Was? Wir... Also, wir sind Freunde, nur Freunde...
Chris: Nun, das ist kein Hindernis, oder? Viel mehr, ein Anfang vielleicht?
Ron wurde rot und wollte protestieren aber strich sich dann durchs Haar.
Ron: Naja.. Ich weiss nicht, vielleicht.. Ich denke nicht das sie.. Ich bin nur Ron.
Hermine: Also für mich sah sie sehr interessiert aus. Und was soll das, "nur Ron". Du hast gegen Todesser gekämpft, Seite an Seite mit Harry Potter, du bist doch eigentlich sowas wie ein Held, oder nicht?
Ron wurde noch roter.
Ron: Nein.. Held? Harry, aber ich doch nicht..
Chris legte ihm eine Hand auf die Schulter.
Chris: Schon gut, wir werden sehen was passiert.
Ron nickte und wollte dann gerade auf Harry und Ginny zugehen, als Hermine ihn am Arm packte. Ron drehte sich zu ihr und sah sie fragend an.
Ron: Was ist los, Hermine?
Hermine biss sich auf die Lippe.
Hermine: Nun.. Also... Harry und..
Chris: Hmmmmmm, gut. Versuchen wir mal die Komplexität etwas runter zu schrauben. Komm mit Ron, wir müssen etwas wichtiges besprechen.
Chris zog Ron mit sich aus dem Gemeinschaftsraum heraus in den nächsten leeren Klassenraum den er finden konnte, Hermine folgte ihnen und schloss die Tür hinter sich.
Ron: Was ist denn los? Warum durfte ich nicht zu Harry und Ginny?
Chris: Harry... Ist dein bester Freund, oder?
Ron: Ja.. Klar, natürlich. Ich meine du bist auch ein guter Freund, Chris
Chris: Nein, schon gut Ron, um mich gehts nicht. Aber, du würdest sagen, das dir Harry viel bedeutet, oder?
Ron: Öhm... Naja, schon. Klar.
Chris: Und du findest sicher, das er korrekt ist, oder? Er ist ein guter Mensch, will nur das beste für seine Freunde? Du würdest ihm alles anvertrauen und er dir? Du würdest die Hand für ihn ins Feuer legen und all das? Und würdest für kein Geld der Welt eure Freundschaft aufs Spiel setzen?
Ron wurde langsam immer verwirrter.
Ron: Ja, ich.. Ich denke schon, aber was soll die ganze Fragerei? Was ist mit Harry?
Hermine biss sich wieder auf die Lippe.
Chris überlegte einen Moment.
Chris: Wärst du froh, wenn er dein Bruder wäre?
Ron: Ja, wieso nicht. Ich meine, sicher besser als Fred und George die einen ständig nur ärgern.
Chris: Du weisst, das deine Schwester ihn liebt. Seit Jahren, wie ich gehört habe?
Langsam wusste Ron wohin das ganze führen sollte und man konnte die Wut in ihm aufsteigen sehen.
Hermine: Ron, Harry liebt sie ebenfalls..
Ron: Dieser.. Dieser.. Vertrauensbruch. Hinterhältiger.. Messer in den Rücken. (stammelte er) Ich bring ihn um.
Er wollte gerade aus dem Zimmer stürmen, als Chris ihn mit einer Handbewegung 20 cm über den Boden schweben ließ und Rons Füße keinen Boden mehr berührten und in der Luft strampelten. Als er es bemerkte, richtete sich seine Wut auf Chris.
Ron: Lass mich sofort runter! Ich muss ihm wehtun!
Chris: Sie sind nicht zusammen, Ron.
Jetzt beruhigten sich Rons füße und strampelten nicht mehr wild umher.
Ron: Sind sie... Sind sie nicht?
Chris schüttelte den Kopf. Er ließ Ron wieder auf den Boden.
Ron: Aber.. Was soll dann das ganze Theater? Ich wollte ihn gerade umbringen, das ist mein Ernst.
Hermine: Ron, du Dickkopf. Genau das ist doch einer der Gründe warum er sich zurück hält. Er liebt sie schon seit einem Jahr, oder länger.
Ron: Oh... Hm. Einer der Gründe?
Hermine: Naja.. Du weisst doch.. Harry. Er denkt nicht das er sie verdient hätte, das er überhaupt Freunde verdient hätte. Und er will sie nicht in Gefahr bringen, sie wäre doch eine Zielscheibe für Voldemort.
Ron: Aber das ist doch Schwachsinn, Harry ist der beste Kerl den ich kenne, wenn jemand sie verdient hätte dann er!
Chris und Hermine lächelten sich an.
Ron: Oh.. Moment, so meinte ich das nicht!
Chris: Ach komm schon, Ron. Du kannst sie nicht ewig beschützen. Willst du das sie mit irgend einem Idioten ausgeht? Einem, der sie vielleicht sogar schlecht behandelt? Ich meine, du denkst doch nich, Harry würde sie jemals schlecht behandeln.
Ron: Nein.. Nein natürlich nicht.
Hermine: Es wird eh nichts passieren. Nicht so lange Voldemort da draussen rumläuft. Er würde sie niemals dieser Gefahr aussetzen.
Ron schwieg eine ganze Weile.
Ron: Das ist doch Schwachsinn. Meint er, jetzt wäre sie nicht in Gefahr? Sie ist ein Weasley, Blutsverräter. Und auch noch eine von Harrys besten Freunden, wie wir alle. Sie wäre nicht mehr gefährdet, als sie es ohnehin schon ist. Ich denke Voldemort würde uns alle gerne tot sehen. Ausser dich natürlich, Chris, er kennt dich noch nicht, oder?
Chris nickte. Hermine sah zu Chris.
Ron: Oh.. Sorry, Chris. Ich hatte vergessen.. Die Prophezeihung.
Chris tat es mit einer Hand ab.
Chris: Schon gut.
Hermine: Du kennst doch Harry, er ist manchmal genau so stur wie du. Er denkt er ist für alles verantwortlich was passiert, gibt sich an allem die Schuld, will alle Beschützen. Ich denke nicht, das er realisiert das es keinen Unterschied macht, ob sie mit ihm zusammen ist oder nicht. Warscheinlich verdrängt er es, das wir wegen ihm alle in noch größerer Gefahr sind als ohnehin schon und wer kanns ihm verdenken. Ich meine, er weiss es. Klar. Er ist deswegen schon ein paar mal halb zusammengebrochen, deswegen fühlt er sich doch so minderwertig, weil er meint, wir sollten nicht seine Freunde sein, weil wir wegen ihm sterben könnten. Aber trotzdem, er ist halt Harry.
Ron: Hmmmm... Vielleicht sollte ich mal versuchen mit ihm zu reden, was meint ihr?
Chris: Nun, das solltest du nicht wenn du ihn dann umbringen willst, falls du ihn umgestimmt kriegst.
Ron: Oh.. Ach ja... Guter Einwand.
Hermine biss sich wieder auf die Lippe. Ron schien mit sich zu kämpfen.
Ron: Oh, na gut. Ich werde ihn nicht umbringen. Ihr habt ja recht, ich weiss nicht wer besser für sie wäre als Harry. Ich habs gehasst als sie mit Dean Thomas zusammen war. Und.. Nun, es ist sicher nicht schlecht Harry Potter in der Familie zu haben..
Chris und Hermine lächelten breit.
Hermine: Oh Ron
Sie stürtzte auf ihn zu und drückte ihn kräftig. Ron war sichtlich überrascht und klopfte ihr auf den Rücken, nicht genau wissend was er tun sollte. Hermine ließ ihn los und ging etwas beschämt durch ihre Reaktion ein wenig zurück.
Ron: Nun.. Also, ich werd mit ihm reden.
Doch das war gar nicht mehr nötig. Als Ron, Hermine und Chris den Gryffindor Gemeinschaftsraum betraten, sah Ron wie Ginny vornübergebeugt Harry auf die Lippen küsste. Harry hatte seine Arme auf ihrem Rücken und drückte sie an sich. Wenn nicht schon ohnehin alle im Gemeinschaftsraum auf das neue Paar starrten, taten sie es jetzt, denn Ron stürmte heran und Schrie.
Ron: DU!
Ginny: RONALD WEASLEY! WAGE ES JA NICHT!
Doch Ron beachtete sie nicht.
Hermine und Chris sahen sich verzweifelt an und dann wieder Harry, Ginny und Ron. Harry schluckte.
Harry: Ron.. Ich.. Es tut mir leid, wir..
Doch Harry konnte nicht zu ende sprechen, denn Ron packte Harry - und umarmte ihn Brüderlich und klopfte ihm auf den Rücken.
Harry sah aus als hätte ihn ein Laster überfahren, doch das war nichts im Vergleich zu Ginny. Sie sah aus, als wäre ihr die gesamte Decke auf den Kopf gefallen.
Chris und Hermine fiel ein Stein vom Herzen.
Chris: Er kann gut schauspielern.
Hermine nickte.
Hermine: Dieser Bastard, ich dachte mein Herz würde stehen bleiben.
Chris grinste nur.
Ron ließ Harry los und trat einen Schritt zurück.
Ron: Nun, ich bin froh das ihr endlich zusammen seid. Es hat ja lange genug gedauert, meine kleine Schwester hatte doch schon so lange ein Fable für dich.
Ginny: Ron!
Doch sie konnte ihm nicht böse sein, denn Tränen liefen ihr die wange runter und sie stürtzte sich auf ihren Bruder und schmiss ihn fast um als sie ihn umarmte.
Ginny: Elender Bastard.
Sie drückte ihn.
Ginny: Danke, Ron.
Ron: Hm, kein Thema. Harry ist okay. Und wenn du ihn irgendwann heiraten solltest, hab ich einen neuen Bruder, also was solls.
Ginny piekste ihn und ließ ihn los.
Harry: Also.. Bist du nicht sauer?
Ron schüttelte den Kopf, dachte sich aber, das Harry froh sein konnte das Hermine und Chris ihn sich beiseite genommen hatten, sonst wäre das ganze sicher anders ausgegangen.
Harry atmete sichtlich erleichtert aus. Ron fing an zu lachen.
Ron: Du hättest dein Gesicht sehen sollen, Harry, es sah aus als würdest du gleich ein ziemlich großes Drachenei legen.
Harry lachte ebenfalls.
Harry: Du sahst mörderisch aus, Kumpel. Ich dachte du würdest mich gleich in tausend Stücke zaubern.
Hermine und Chris standen jetzt bei ihnen.
Hermine: Das dachten wir auch, RON.
Ron kiecherte.
Ron: Was denn? War doch eine gute Show. Aber ich glaube, Ginny hat mir ein paar Rippen gebrochen als sie mich umarmt hat.
Er hielt sich die Seite und Ginny sah beschämt zu Boden.
Einige Stunden später war es für die Fünf Zeit ins Bett zu gehen. Ginny küsste Harry gute Nacht auf den Mund und Ron drehte angewiedert den Kopf weg.
Ron: Hey, nehmt euch ein Zimmer...
Harry und Ginny grinsten. Hermine ging auf Chris zu, voll hoffnungsvoller erwartung wurde er enttäuscht und bekam von ihr nur einen kurzen Kuss auf die Wange. Sie küsste Ron ebenfalls auf die Wange und ging mit Ginny in den Mädchenschlafsaal. Er seufzte.
Chris: Hey, Harry. Was meinst du. Ginny ist eher eine leidenschaftliche Küsserin, oder? Viel Zunge, wenig Lippen.
Harrys Augen weiteten sich. Aber dann bemerkte er das grinsen auf Chris Gesicht, er wollte nur Ron trietzen.
Harry: Oh.. Ja, und viel Hände. Das Ding was sie mit ihrer Zunge macht wenn sie-
Ron schrie.
Ron: Hört auf! Ihr...
Harry und Chris lachten.
Chris: Wir wollen dich doch nur aufziehen, Ron.
Ron: Jaja, macht weiter so und ich überleg mir das mit dem in tausend Stücke Zaubern vielleicht nochmal.
Die Drei gingen ebenfalls Schlafen und da sie keine Party gefeiert hatten, schafften sie es diesmal auch zum Frühstück.
Ginny setzte sich neben Harry und hielt seine Hand unter dem Tisch und gab ihm einen langen Begrüßungskuss. Chris sah sie neidisch an und blickte kurz zu Hermine, die es aber zu ignorieren schien. Also sah Chris auf seinen Teller und schmierte sich ein Brot. Ron schmierte sich gleich 2.
