Harry Potter und der unendliche Kampf
Disclaimer:
Harry Potter und alle Charaktere und Orte aus Harry Potter sind Eigentum von J.K. Rowling und ggf. Ihren Publishern. Dies ist eine Fan-Geschichte, mit der kein Geld gemacht wird. Eine Verletzung der Rechte Dritter ist nicht gewollt.
Kapitel 8
Nach dem Unterricht kam Hermine in den Gemeinschaftraum und suchte Chris.
Hermine: Hi Harry, Ginny. Habt ihr Chris gesehen?
Sie schüttelten den Kopf.
Ginny: Er ist nicht mit uns in den Gemeinschaftsraum gekommen, wir dachten er ist vielleicht mit dir in der Bibliothek verabredet gewesen.
Hermine: Oh.. Hm, na gut. Danke.
Sie setzte sich in die Kaminecke zu Ron.
Hermine: Du weisst auch nicht, wo Chris hin ist, oder?
Ron: Nein, ich dachte er wäre bei dir?
Hermine: Warum bist du nicht bei Harry und Ginny?
Ron wurde leicht rot.
Ron: Ähm.. Nun.. Ich.. Bei all dem Rumgeknutsche..
Hermine lachte.
Hermine: Oh Ron, du kannst ihnen aber nicht ewig aus dem Weg gehen.
Ron: Schon klar, ich fühl mich nur nicht so wohl dabei. Wie das dritte Rad am Wagen... Wird zeit das ich mir auch eine Freundin besorge, was?
Hermine biss sich auf die Lippe.
Hermine: Ron...
Ron: Schon gut Hermine, ich meinte nicht dich. Du empfindest nichts für mich, das ist okay. Ich denke, ich komme so langsam drüber weg..
Hermine: Hm.. Andrea?
Ron: Was? Ähm... Ich hab sie seit gestern nicht mehr gesehen.
Wie von Zauberhand kam Andrea just in diesem Moment und setzte sich zu Ihnen.
Andrea: Hey, Ron. Hermine.
Hermine: Hi
Ron: Oh, Hallo, Andrea.
Er wurde sichtlich nervös und Hermine grinste.
Hermine: Ich werd mal Chris suchen. Bis später Ron.
Ron nickte.
Hermine hatte es in der Bibliothek versucht und im Schlossgarten, an ihrem üblichen Platz, aber konnte Chris nicht finden. Wo steckte er bloß, fragte sie sich.
Sie sollte es erst spät am Abend heraus finden, als Hermine, Harry und Ron gerade ins Bett gehen wollten, der Gryffindor Gemeinschaftsraum schon völlig verlassen. Chris kam gerade durch das Portal und gradewegs auf sie zu.
Hermine: Wo warst du die ganze zeit?
Chris antwortete ihr nicht, sondern wandte sich an alle drei.
Chris: Ich komme gerade aus Dumbledores Büro und ich habe einiges erfahren, was dich Harry, am meissten interessieren dürfte.
Die Drei setzten sich in die Kaminecke und Chris begann zu erzählen.
Chris: Das muss absolut unter uns dreien bleiben, Dumbledore fand es keine gute Idee es euch zu erzählen, aber ich bin da anderer Meinung und habe ihn überredet.
Die drei hörten ihm gebannt zu, auch Hermine die eigentlich sauer war, aber es doch zu interessant fand, was Dumbledore erzählt hatte.
Chris: Ihr fragt euch sicher, warum Dumbledore Snape vertraut, wo er doch ein Todesser war.
Ron und Harry nickten eifrig.
Harry: Er hat es dir also gesagt?
Chris nickte.
Ron: Stark, er hat es niemandem sonst erzählt, auch niemandem aus dem Orden, das sagen Lupin und mein Dad.
Chris: Er hat es mir auch nur ungerne erzählt, aber er musste, weil er einen Auftrag für mich hat der damit zu tun hat, dazu aber später.
Chris sah Harry an.
Chris: Harry, du solltest dich jetzt wappnen. Ron, beschwöre ihm am besten einen Kotzkübel herauf, das wird unschön.
Harry sah ihn fragend an.
Chris: Snape war in deine Mutter verliebt, Harry.
"Er war was!!??" sagten Harry, Ron und Hermine gleichzeitig. Chris nickte.
Chris: Deswegen ist er ein Todesser geworden. Er hatte bei ihr keine Chance, wegen deinem Vater, er hat ihn immer lächerlich gemacht, Lily hat Snape anfangs noch verteidigt, da hat er sich warscheinlich in sie verliebt, aber später tat sie das auch nicht mehr. Snape wurde zu verbittert. Er wusste nicht mehr weiter, sein Leben war bedeutungslos ohne Lily an seiner Seite. Und er hasste deinen Vater Harry. Dafür das er das Leben hatte, was er sich so wünschte und natürlich auch weil der ihn immer gemobbt hat in der Schule.
Harry nickte bedauernd. Dieses Kapitel über seinen Vater würde er nur zu gerne vergessen.
Chris: Also, jedenfalls hatte sein Leben als Todesser wieder einen Sinn. Er musste nicht nachdenken, nur Befehle ausführen. Als Voldemort dann jedoch deine Mutter umbrachte, so brach es ihm das Herz, noch einmal. Das wollte er nicht. Er kam zu Dumbledore und wollte mit den Todessern und Voldemort, der die Liebe seines Lebens umgebracht hat, nichts mehr zu tun haben. Deswegen vertraut Dumbledore ihm. Wie er immer sagt, man soll die Macht der Liebe nicht unterschätzen, einer Voldemorts größter Fehler. Aber natürlich, hält Liebe nicht ewig und... Nun, Dumbledore hat in letzter Zeit Zweifel, ob Snape nicht vielleicht doch wieder zurück will zu den Todessern, jetzt wo Voldemort wieder an der Macht und Stark ist und vielleicht sogar gewinnt.
Harry: JA! Endlich. Du sollst ihn also beschatten? Beweise suchen, dafür das Snape wieder zu den Todessern will?
Chris: Exakt. Das führt uns zu dem Grund für Dumbledores Zweifel. Snape hat etwas vor ihm versteckt. Einen Brief, den er vor einigen Tagen bekommen hat. Dumbledore hat zufällig gesehen wie Snape diesen Brief bekommen hat und er fand, das Snape sich verdächtig verhalten hat, als Dumbledore ihm nach dem Brief fragte. Dumbledore hat es soger mit Leglimentik versucht, aber Snape ist ein ziemlich guter Okklument, selbst Dumbledore schaffte es nicht in seine Gedanken zu sehen. Jedenfalls wollte Snape ihm diesen Brief partout nicht zeigen. Es muss nichts heissen, klar, aber es ist natürlich verdächtig und ich denke es ist nur eine der Sachen die Dumbledore dazu bewegt haben, Snape über die Jahre nicht mehr völlig zu vertrauen. Unter anderem, wie sehr er die Slytherins verhätschelt, mies zu allen anderen ist, zu Harry natürlich, wie gut er sich mit Draco Malfoy versteht und seinem Vater Lucius, welcher ja bekannterweise ein Todesser ist. Aber das hat er nicht gesagt, ich nehme es nur an, er müsste ja wirklich blind sein wenn er das alles übersehen würde, ich bin noch nicht so lange hier und habe das schon mitbekommen. Ich soll mich jedenfalls in Snapes Büro schleichen und nach diesem Brief suchen. Möglichst mit einem Trick. Snapes Büro ist ziemlich gut gegen Einbrüche geschützt, Dumbledore war sich nicht sicher ob selbst ich die Tür aufbekommen würde und es könnte natürlich ein Alarmfluch ausgelöst werden oder sowas, wer weiss was Snape da alles drin hat.
Harry: Aber wie sollst du den richtigen Brief finden? Er hat doch sicher einige Briefe in seinem Büro.
Chris nickte.
Chris: Nun, zwei Möglichkeiten. Es ist der der am sichersten Versteckt ist, oder am offensichtlichsten herum liegt.
Ron: Der am offensichtlichsten herum liegt?
Chris: Klar. Jemand der nach etwas sucht, würde doch annehmen, das das was jemand geheim halten will besonders gut versteckt ist, oder nicht? Jemand schlaues könnte sich da denken, dieser jemand würde sicher nichts registrieren was einfach so offen für jeden zu sehen herum liegt, wo es doch wichtig ist das es keiner findet. Ich meine, wenn wir Pech haben, hat er den Brief einfach vernichtet. Aber versuchen muss ich es trotzdem.
Hermine: Und, schon eine Idee wie du herein kommst?
Chris: Nein, noch nicht, ich komm wie gesagt erst gerade aus seinem Büro. Ich denke mir wird morgen was eigefallen sein. Sonst versuch ichs halt erstmal mit dem Einbrechen.
Ron: Aber was ist, wenn du erwischt wirst? Dann muss Dumbledore dich doch rausschmeissen, oder vielleicht bringt Snape dich auch einfach um. Ich meine, wenn er wirklich wieder für V-Voldemort arbeitet?
Chris: Nun, das ist kein Problem. Wie ihr wisst, kann ich mein Leben eh vergessen (Hermine zuckte zusammen aber Chris ignorierte es), also macht es da auch nichts aus ob Snape mich umbringt oder Voldemort, oder ob ich von der Schule fliege.
Ron und Harry schluckten. Hermine bekam glasige Augen.
Chris: Hey, ist doch in ordnung. Ich meine, mein Tot sichert mir auf jeden Fall einen Platz in den Geschichtsbüchern. Der Junge der dem Auserwählten half Voldemort zu töten, oder so etwas.
Hermine liefen Tränen aus den Augen, sie sprang auf und rannte die Treppe hoch in den Mädchenschlafsaal. Chris tat als wäre nichts geschehen. Harry und Ron sahen ihr nach.
Chris: Nun, wir sollten jetzt auch schlafen denke ich.
Er ging hoch in den Jungenschlafsaal und einen Moment später folgten ihm Harry und Ron.
Am nächsten Tag, beim Frühstück, ignorierte ihn Hermine nicht nur, sondern saß auch nicht mehr neben ihm, sondern auf der anderen Seite, neben Ginny. Chris war es egal, sie tat ja eh so als wären sie nicht zusammen. Er war sauer auf sie. Ginny warf ihm die ganze Zeit böse Blicke zu. Klar, Hermine hatte sich bestimmt bei Ginny ausgeheult gestern Nacht, dachte Chris. Nun, Ginny kennt die andere Seite der Geschichte nicht, sie würde es sicher verstehen, dachte er.
Später, im Zaubertränke Unterricht.
Snape: Ruuuuhe!
Snape wedelte mit seinem Zauberstab auf dem Weg zu seinem Pult als er in die Klasse kam und schloss damit die Vorhänge, sodas es noch dunkler im Kerker wurde als ohnehin schon. Nur noch Kerzenschein spendete Licht. Snape benutzte noch einmal seinen Zauberstab und ein Rezept für einen Zaubertrank erschien an der Tafel.
Snape: Wer kann mir sagen, wofür man diesen Zaubertrank benötigt, dessen Name "Skele-Wachs" ist?
Harry zeigte auf. Er hatte diesen Zaubertrank einnehmen müssen, nachdem Gilderoy Lockhart ihm alle Knochen aus seinem Arm gezaubert hat.
Snape sah verblüfft zu Harry.
Snape: Harry Potter weiss etwas, wie ungewöhnlich.
Harry ignorierte es und knirschte nur mit den Zähnen.
Harry: Skele-Wachs wird benutzt um Knochen wieder nachwachsen zu lassen, Sir. Es ist jedoch sehr schmerzhaft.
Snape: Ah, ich erinnere mich. So.. Ungeschickt, wie sie Quidditch spielen, mussten sie sich einmal alle Knochen in ihrem Arm nachwachsen lassen, nicht wahr?
Harry wollte ihn verhexen, aber hielt sich zurück.
Harry: Ja, Sir. Das musste ich.
Snape: Nun.. Können sie uns auch sagen, welche Zutaten der Trank enthält, Potter?
Snape stellte sich vor die Tafel damit Harry es nicht ablesen könnte.
Snape: Nun? Es stand eben noch an der Tafel. Na.. Ja.. Ich dachte mir, das sie es nicht wüssten. Berühmtheit ist eben doch nicht alles, nicht wahr Mr. Potter?
Chris hatte eine Idee.
Chris: Wissen sie es denn?
Snape drehte sich zu Chris und funkelte ihn an. Hermine hielt erschrocken die Luft an. Was dachte sich Chris nur dabei.
Snape: Mr. Stevenson. Ich denke nicht, das ich ihnen das Wort erteilt habe.
Chris: Sehr aufmerksam, Sir. Das haben sie wirklich nicht. Dennoch haben sie gehört, was ich gesagt habe. Ich finde es nur gerecht, wenn sie Harry als Dummkopf darstellen, das sie beweisen, das sie was besseres sind, meinen sie nicht auch? Also, kennen sie die Zutaten auswendig, Sir?
Snape kochte vor Wut. So eine Unverschämtheit hatte sich noch nie jemand getraut, in seiner gesamten Laufbahn als Lehrer. Harry zischelte zu Chris, er solle aufhören, es wäre schon okay, er brauche ihn nicht zu verteidigen.
Snape: Was erlauben sie sich (er spuckte fast bei jedem Wort)! 50 Punkte Abzug von Gryffindor. Nachsitzen, heute Abend. Und ich werde dem Schulleiter von ihrem Benehmen berichten.
Chris: Tun sie das, Sir, ich werde ihm ebenfalls von Ihrem Benehmen berichten. Und ich denke nicht, das Dumbledore 50 Punkte Abzug für Gryffindor als gerechtfertigt finden wird.
Das brachte das Fass zum überlaufen. Harry dachte Snape würde jeden Moment einen Fluch auf Chris hetzen. Hermine biss sich auf die Lippe das es schmerzte.
Snape: RAUS AUS MEINEM KLASSENRAUM! RAUS!
Chris stand auf.
Chris: Mit Vergnügen.
Snape: RAUS!
Chris schnappte sich seine Schultasche und ging aus dem Klassenraum, die ungläubigen Blicke der anderen Schüler auf ihn gerichtet.
Sie sahen Chris erst in der Pause nach der Doppelstunde Zaubertränke wieder. Hermine ging nicht mit zu ihm, sie verschwand in die Bibliothek.
Ron: Oh man. Das war der Wahnsinn, du musst echt lebensmüde sein. Snapes Gesichtsausdruck... Ich wollte ihn auch immer schon zurecht weisen, aber ich hätte nie gedacht das es wirklich mal jemand tut.
Harry: Chris, das war völlig verrückt. Snape wird dich jetzt mehr hassen als mich und glaub mir, das soll schon was heissen. Warum hast du das gemacht?
Chris grinste nur.
Chris: Ein Geistesblitz. Wie komme ich in Snapes Büro, ohne einzubrechen? Nachsitzen.
Ron und Harry starrten ihn an. Er hatte einen Punkt.
Harry: Aber wie willst du den Brief suchen, wenn Snape dich die ganze Zeit beobachtet?
Chris: Das habe ich schon mit Dumbledore besprochen. Er wird Snape zu sich ins Büro rufen, wegen einer wichtigen Angelegenheit, natürlich erfunden. Das dürfte mir einige Minuten Zeit geben mich umzusehen. Und die 50 Punkte Abzug, kann Snape sich abschmieren. Da ich ihn nicht beleidigt habe, sondern nur im Unterricht dazwischen geredet und etwas gesagt habe das ihm nicht gefiel, rechtfertigt das nicht einen so hohen Abzug. Das Nachsitzen reicht da völlig aus ( er zwinkerte ).
Ron: Es war trotzdem ganz schön bescheuert. Aber cool (er grinste auch). Das werden sich die Leute noch in Jahren erzählen, oh man und ich war dabei.
Später am Abend, in Professor Snapes Büro.
Chris klopfte an die Tür.
Snape öffnete sie und ließ ihn rein.
Snape: Mitkommen.
Chris: Ihnen auch einen guten Abend, Sir.
Snape warf ihm einen drohenden Blick zu, aber Chris lächelte nur.
Snape führte ihn in sein Hinterzimmer, wo die Zaubertrankvorräte gelagert wurden. Es war ein völliges durcheinander. Scheinbar hatte Snape hier drin gewütet, wegen seinem Ärger über Chris. Chris musste sich ein Lachen verkneifen, das er ihn so in Rage gebracht hatte.
Chris: Hatten wir einen kleinen.. Unfall, Sir?
Snape: Treiben sie es nicht zu weit, Stevenson.
Chris: Tut mir leid, Sir, ich weiss nicht was sie meinen.
Snape trat auf Chris zu und stand direkt vor ihm.
Snape: Wenn es nach mir ginge, währen sie dafür von der Schule geworfen worden.
Chris: Nun, dann sollte ich froh sein, das es nicht nach ihnen geht, oder?
Snape begann fast schon wieder vor Wut zu kochen.
Snape: Zauberstab.
Chris: Tut mir leid, könnten sie bitte in ganzen Sätzen reden, Sir, ich verstehe sonst nicht, was sie von mir möchten.
Snape: Sie sollen mir ihren verdammten Zauberstab geben!
Chris: Na also, sie können es doch, Professor.
Chris gab ihm seinen Zauberstab.
Snape: Los, räumen sie auf. Alles. Sie können in den Büchern nachschlagen wie welche Zaubertrank Zutaten aussehen, alle müssen in die richtigen Fächer eingeordnet werden.
Es war eine Menge Arbeit. Ohne Magie, würde es stunden dauern. Warscheinlich bis zum Abendessen. Am nächsten Tag.
Snape schien das gleiche zu denken, denn jetzt grinste er böse.
Snape: Ich wünsche ihnen viel Spaß Mr. Stevenson und ich hoffe, das wird ihnen eine Lehre sein, einen Lehrer so zu behandeln.
Er ließ Chris alleine im Hinterzimmer zurück und ging durch die Tür in sein anliegendes Büro. Jetzt musste Chris nur noch warten das Dumbledore Snape zu sich rufen würde. Es dauerte zwei ganze Stunde. Es wäre sonst natürlich zu auffällig gewesen. Snape kam zu ihm rein.
Snape: Ich muss in das Büro des Schulleiters. Ich schließe mein Büro ab, versuchen sie also nicht abzuhauen. Und fassen sie nichts an ausser den Zaubertrank Zutaten, wenn ich rausbekomme das sie irgendetwas angestellt haben... Wie sieht es hier überhaupt aus, sie hatten schon zwei Stunden zeit, es sieht aus als hätten sie nicht einmal angefangen. Sie kommen hier nicht heraus, ehe sie nicht fertig sind, ist das klar? Und wenn es eine Woche dauert.
Snape ging mit wehendem Umhang aus seinem Büro und schloss die Tür hinter sich.
Chris stand vom Hocker auf auf den er sich gesetzt hatte, machte eine kurze Handbewegung und alle Zaubertrank Zutaten räumten sich von selbst in die richtigen Fächer und wieder in den Schrank.
Chris: Oh ja, ich habe meine Lektion gelernt, Professor Snape.
Er lachte und ging dann in Snapes Büro, ein einfaches Alohomora reichte für die Zwischentür aus, er hatte wohl nur die Vordertür zu seinem Büro richtig abgesichert, alles andere wäre auch unnötig gewesen, man musste schließlich durchs Büro durch um überhaupt ins Hinterzimmer mit den Vorräten zu kommen. Natürlich wäre dieses Hindernis trotzdem unüberwindbar gewesen für Chris, hätte er einen Zauberstab benötigt für den Zauberspruch um die Tür zu öffnen. Aber Snape wusste ja nicht, das er das nicht brauchte. Chris suchte ganze 5 Minuten ehe er den Briefumschlag fand, den Dumbledore ihm beschrieben hatte, mit dem gleichen Siegel darauf. Chris öffnete den Brief und las ihn schnell durch. Dann legte er ihn zurück, peinlich darauf bedacht ihn genau so hin zu legen wie er ihn gefunden hatte, ging wieder zurück ins Hinterzimmer und belegte gerade die Tür wieder mit einem Schließzauber, als Snape zurück kam. Dumbledore konnte ihn wohl doch nicht so lange aufhalten wie geplant. Er hatte Glück gehabt. Aber da Snape nur so kurz weg war, würde er wissen das Chris Magie benutzt hatte um die Sachen aufzuräumen, also riss Chris schnell ein paar Fächer mit Zutaten aus dem Schrank und ließ sie auf den Boden fallen und schon kam Snape herein.
Snape: Was ist das hier für ein Krach!
Chris: Tschuldigung, Sir, mir sind die Zutaten runtergefallen.
Snape rümpfte die Nase.
Snape: Sie sind genauso ungeschickt wie Potter.
Als er bemerkte das Chris schon die hälfte geschafft hatte, stieg wieder die Wut in ihm hoch. So leicht würde er ihn nicht davonkommen lassen.
Snape zeigte mit seinen Zauberstab auf die Regale und alle Zutaten und Fächer fielen wieder heraus und auf den Boden.
Snape: Wie.. Ungeschickt.. Von mir. Aufräumen, los.
Mit einem suffisanten Lächeln ging er wieder in sein Büro und schloss die Tür.
Chris setzte sich wieder auf den Hocker und wartete. Snape hatte nichts bemerkt. Zum Glück. Er wollte ja nicht wirklich von der Schule fliegen, oder riskieren das Snape ihn umbringen würde. Immerhin bestand ja noch die astronomisch kleine Chance, das sich doch noch alles zum guten Wenden würde und er überleben würde, auch wenn er nicht wirklich daran glaubte. Dumbledore, glaubte dies auch nicht. Das sah Chris an seinem Blick, jedesmal wenn er Chris ansah bekam er immer glasige Augen.
Chris machte ein kleines Nickerchen und wachte erst geschlagene vier Stunden später wieder auf, als es Mitternacht Schlug. Lange genug, dachte sich Chris und wiederholte den Zauber um die Zutaten wieder einzuräumen.
Er klopfte an die Tür und Snape öffnete sie kurze Zeit später.
Snape: WAS?
Chris: Sir, ich bin fertig.
Snape sah sich um. Er kontrollierte ein paar der Fächer, um zu sehen ob auch wirklich alles richtig eingeordnet war. Da er keinen Fehler fand, musste er Chris wiederwillig gehen lassen. Chris machte sich auf den Weg zu Dumbledores Büro.
Dumbledore: Da sind sie ja, wie ist es gelaufen? Ich konnte Snape leider nur kurz aufhalten, ich denke er war besorgt sie so lange alleine in seinem Büro zu lassen.
Chris setzte sich vor Dumbledores Schreibtisch.
Chris: Ich war gerade rechtzeitig wieder im Hinterzimmer um die Zutaten einzusortieren. Snape hat sein ganzes Hinterzimmer auseinander genommen. Vor wut nehme ich mal an.
Dumbledore: Verständlich, sie haben ihn zu tiefst beleidigt. Und ich kann es nur noch einmal sagen, es war töricht ihn so zu beleidigen.
Chris: Nun, immerhin hat es funktioniert, oder nicht?
Dumbledore: In der Tat, das hat es. Also, was stand in dem Brief?
Chris erzählte ihm alles und diskutierte noch fast eine Stunde mit Dumbledore, bevor er in den Schlossgarten ging um eine zu rauchen. Er hatte schon geschlafen, also musste er sich die Nacht irgendwie um die Ohren schlagen. Er schlief irgendwann dann doch nochmal ein, an den Baum gelehnt.
