Harry Potter und der unendliche Kampf

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Kapitel 9

Hermine: Da bist du ja.

Sie setzte sich vor ihn.

Chris öffnete langsam die Augen und rieb sich dann den Schlaf aus eben diesen.

Chris: Mhmm, morgen.

Hermine: Ich hab mir Sorgen gemacht, Harry und Ron meinten du wärst nicht mehr in den Schlafsaal gekommen.

Chris wollte sich grade entschuldigen, aber dann fiel ihm ein das er ja sauer auf sie war.

Chris: Sorgen? Wie kommts? Ich bin dir doch sonst egal.

Hermine hob ihre Brauen.

Hermine: Was? Chris, was -

Chris: Na, du versuchst doch schon wieder mich loszuwerden. Ich dachte wir wären zusammen, aber du behandelst mich nicht anders als Ron auch. Du willst wieder, das ich aufhöre dich zu lieben, oder? So ist es doch.

Hermine packte die Wut, sie stand auf und schrie ihn an.

Hermine: Du dummes Arsch! Ich will doch nur nicht vor Rons Nase mit dir rummachen, wo er mich doch liebt. Er ist mein bester Freund neben Harry, verdammt. Er hat geheult als ich ihm gesagt hab, das ich nichts von ihm will. Meinst du mir gefällt das? Ich denk die ganze Zeit nur an dich. Verschwendung!

Sie stürmte davon. Chris sah ihr mit offenem Mund nach. Ron.. Wegen Ron hatte sie sich so verhalten. Warum hatte er nicht daran gedacht. Er verfluchte sich selbst. Chris ging nicht zum Unterricht, sondern in den Krankenflügel. Er hatte sich in der Nacht im Freien eine Erkältung eingefangen und hatte Fieber. Es hatte in der Nacht wohl geregnet und da er draussen geschlafen hatte, war er nur knapp an einer Lungenentzündung vorbei gekommen.

Nach dem Unterricht kamen Ron und Harry in den Krankenflügel, als Madam Pomfrey Chris gerade entlassen hatte und er schon auf dem Weg zur Tür war.

Harry: Hey, wie gehts dir?

Chris: Schon wieder gut, hatte nur ein bisschen Fieber.

Harry: Hattest du Erfolg gestern? (flüsterte er)

Chris nickte.

Chris: Nicht hier, kommt, wir reden woanders.

Sie gingen in ein leeres Klassenzimmer und Chris erzählte ihnen was gestern geschah.

Chris: Der Brief war von Lucius Malfoy. Ein Auftrag, für Snape, von Voldemort.

Harry und Ron starrten ihn an.

Ron: Also ist er wirklich noch ein Todesser!

Chris: Wieder ein Todesser. Normalerweise wäre der Brief kein Beweis, da Snape ja für Dumbledore Spioniert, aber da Snape Dumbledore den Inhalt nicht verraten hatte, ist es einer. Immerhin, sind wir jetzt vorgewarnt.

Harry: Vorgewarnt? Vor was?

Chris: Vor dem Angriff. Übermorgen. Er kommt. Voldemort.

Harry und Ron stöhnten laut auf. So früh hatten sie nicht damit gerechnet.

Chris: Snape sollte dafür sorgen, das er sich in Hogwarts einschleichen kann. Und nicht nur das. Er sollte Dumbledore vergiften, damit er aus dem Weg geschafft ist.

Harry: Wie soll Snape die Todesser nach Hogwarts schaffen?

Chris: Er hat einen Schrank im Kerker verhext. Der gleiche Schrank steht auch bei Lucius Malfoy, in seinem Haus. Er funktioniert wie so eine art Portal. Die Todesser werden einfach in Lucius Haus in diesen Schrank klettern und wie durch eine Tür in Hogwarts wieder rausmaschieren. Mitten in der Nacht, um Punkt 2 uhr. Alle würden Schlafen, Dumbledore wäre schon tot. Niemand der sie aufhalten könnte.

Harry und Ron schluckten.

Ron: Aber warum ist Snape dann noch nicht in Askaban? Dumbledore kann diesen Schrank doch sicher zerstören.

Chris schüttelte den Kopf.

Chris: Snape kommt noch früh genug nach Askaban, aber vorerst muss er in dem Glauben bleiben, keiner wüsste etwas von Voldemorts Plan und seiner Rolle dabei. Wenn Dumbledore einfach Voldemorts Plan vereiteln würde, würde Voldemort doch einfach irgendwann anders angreifen und dann wären wir nicht mehr gewarnt. Nein, wir müssen diese Chance nutzen und Voldemort eine Falle stellen. Es werden alle Mitglieder des Ordens des Phönix bereit stehen und auf Voldemort und die Todesser warten. Die Schüler werden eingesperrt, um 12 uhr werden die türen mit einem unbrechbaren Fluch belegt, der erst in 6 Stunden wieder weg geht. Keiner kann rein, oder raus. Sie und..ihr solltet also sicher sein.

Harry: Aber, was ist mit der Prophezeihung? Ich..

Chris: Deine Prophezeihung sagt nur aus, das ihr nicht beide überleben könnt, das einer von euch sterben muss. Sie sagt keinesfalls aus, das du ihn töten musst, Harry. Nun, in gewisser weise schon. Sie sagt, du musst ihn töten, sonst tötet er dich. Aber es ist nur eine Prophezeihung. Eine mögliche Zukunft. Seit dieser Prophezeihung hat sich, dadurch das Leute von der Prophezeihung wissen, eine Menge geändert. Du stehst unter dem besonderen Schutz von Dumbledore und dem Orden. Meinst du, Dumbledore würde dich ohne von der Prophezeihung zu wissen so beschützen? Er hätte doch keine Ahnung davon, dass du überhaupt beschützt werden musst.

Ron: Was ist mit den Auroren? Die werden doch auch im Kerker warten, oder nicht?

Chris schüttelte wieder den Kopf.

Chris: Nein. Zu gefährlich. Voldemort hat seine Spione im Ministerium. Die Auroren werden gerufen, sobald Voldemort im Kerker eingetroffen ist. Es wird eine Weile dauern, bis sie kommen, der Orden muss Voldemort und die Todesser so lange in Schach halten.

Ron: Aber, es sind nur so wenige, sie können doch nicht eine Stunde lang Voldemort-

Chris: Um Voldemort wird sich Dumbledore kümmern. Der Rest vom Orden, muss sich nur mit den Todessern beschäftigen.

Ron: "Nur" mit den Todessern? Sie werden trotzdem in der Unterzahl sein. Wir müssen ihnen helfen. Mum, Dad, Fred und George, Bill und Charlie, sie alle sind im Orden, ich lass sie doch nich alleine gegen Voldemort kämpfen!

Harry nickte.

Chris: Mir gefällt das auch nicht. Aber Dumbledore hält es für die beste Idee, erstmal damit euch nichts passiert und dann... Damit sich die zweite Prophezeihung nicht erfüllt.

Harry: Oh...

Ron: Und was ist wenn nur ich, du und Harry gehen? Und Hermine in Sicherheit bleibt?

Chris: Ich werde auf jeden Fall gehen, ich bin Dumbledores.. Geheimwaffe. Voldemort weiss nicht, wie mächtig ich bin. Nichtmal Dumbledore weiss wie mächtig ich wirklich bin und manchmal weiss nicht einmal ich das. Nun, das bringt einem natürlich alles nichts wenn man Pech hat und von einem Fluch überrascht wird, aber ich werde so viele Todesser wie möglich ausser gefecht setzten, bevor das passiert. Ich habe einen speziellen Portschlüssel. Der Plan ist, das sich warscheinlich nach kurzer Zeit die meissten Todesser auf mich konzentrieren werden, da ich wenn alles glatt geht den meisten Schaden anrichte. Wenn das soweit ist, werde ich nur noch versuchen so lange wie möglich auszuweichen damit die anderen Ordensmitglieder die abgelenkten Todesser ausschalten können und wenn es nicht mehr geht, benutze ich den Portschlüssel und bin wieder im Gryffindor Gemeinschaftsraum, sicher mit euch anderen.

Ron: Sicher?? Du wirst als wandelnde Zielscheibe benutzt und das soll sicher sein?

Chris: Nun, ein Risiko gibt es natürlich immer, wir sind im Krieg. Aber wie gesagt, ich kann mich mit dem Portschlüssel jederzeit in Sicherheit bringen, wenn es brenzlig wird. Und mein Schildzauber ist auch nicht ohne. Hält natürlich kein Avada Kedavra ab. Aber so gut wie alles andere.

Harry: Das ist doch schwachsinn, wir kommen mit dir.

Chris: Ich kann euch natürlich nicht aufhalten, aber mir wäre es lieber, ihr würdet bei Hermine und Ginny bleiben. Wie gesagt, der Fluch an der Tür ist unbrechbar. Nur... Harry, du wirst es wissen. Wenn immer in der Muggel Welt etwas als unbrechbar gilt, wird es kurze Zeit später gebrochen. Warum sollte es in der Zauberer Welt anders sein? Eigentlich sollte auch überhaupt kein Todesser in die Nähe der Gemeinschaftsräume kommen, sie werden ja alle mit Kämpfen beschäftigt sein, aber trotzdem.. Ich hab kein gutes Gefühl bei der Sache.

Sie diskutierten noch eine ganze weile, bis spät in die Nacht hinein. Um 11 gaben sich Harry und Ron dann geschlagen und verprachen Chris, sie würden im Gryffindor Gemeinschaftsraum bleiben und die Tür bewachen.

Als die Drei in den Gemeinschaftsraum kamen, fanden sie nur Ginny. Sie stand auf als sie sie sah.

Ginny: Hi, Harry.

Sie küsste ihn kurz und Ron sah weg.

Dann funkelte sie Chris an.

Ginny: Und nun zu dir.

Chris hob eine Braue. Jetzt würde das unvermeidliche kommen

Chris: Oh, ich denke Harry hätte was dagegen wenn du mich küsst.

Ginny: Red keinen Quatsch. Sie ist den ganzen Tag wegen dir am Heulen gewesen, du mieser Schuft! Was stimmt nich mit euch Kerlen! Sorry Harry (sagte sie kurz).

Chris: Ich weiss.. Es war ein dummes Missverständnis.

Ron: Wer hat den ganzen Tag geheult?

Doch Ginny ignorierte ihn.

Ginny: Ich hätte nicht gedacht, das du so blöd bist wie Ron.

Ron: Hey!

Ginny: Nicht jetzt, Ron.

Chris seufzte.

Chris: Ich weiss, Ginny, ich weiss. Ich bin zu müde dafür. Du kannst mich morgen noch weiter beschimpfen, aber jetzt geh ich schlafen.

Er ging den Kopf hängen lassend in den Schlafsaal.

Ginny sah ihm verdutzt nach.

Ginny: Was ist mit ihm?

Als Ron und Harry ihr von Voldemorts Angriff erzählten und Chris Rolle als Geheimwaffe, klappte ihr die Kinnlade runter.