Harry Potter und der unendliche Kampf
Disclaimer:
Harry Potter und alle Charaktere und Orte aus Harry Potter sind Eigentum von J.K. Rowling und ggf. Ihren Publishern. Dies ist eine Fan-Geschichte, mit der kein Geld gemacht wird. Eine Verletzung der Rechte Dritter ist nicht gewollt.
Anmerkung des Autors:
So, die Pause ist vorbei, jetzt kommt wieder ein wenig Action in die Geschichte :) Da immer noch gut 30 Leute die Geschichte lesen, muss ich wohl irgendwas richtig machen grins also noch viel Spaß mit den weiteren Kapiteln.
Kapitel 14
Hermine: Morgen, Chris
Sie küsste ihn als er sich neben sie ins Wohnzimmer setzte und lehnte sich an ihn als er einen Arm um sie legte.
Hermine: Du hast mal wieder das Frühstück verpasst.
Chris: Ja und du hast mich diesmal nicht geweckt.
Hermine: Sorry.. Ich wollte nicht.. Nach all dem gestern, wenn ich dann alleine mit dir im Zimmer erwischt worden wäre...
Chris nickte.
Chris: Was liest du? Wieder für die Schule?
Hermine: Ja, aber ich bin eigentlich fertig.
Sie legte das Buch weg und drehte sich zu ihm rum.
Chris starrte sie an und Hermine senkte kurz beschämt ihren Blick, aber küsste ihn dann.
Chris: Sorry.. Du bist einfach so.. Du machst mich verrückt, weisst du das? Auf.. Angenehme Art und Weise.
Hermine: Chris.. Ich bin doch schon rot..
Chris küsste sie abermals.
Chris: Nun, vielleicht bekomme ich dich ja noch etwas röter.
Hermine: Böser Junge.
Chris schob seine Hände unter ihr Top und ließ sie auf ihrer Taille ruhen, während Hermine ihn küsste und durch seine Haare strich.
Dann löste sie den Kuss und schob seine Hände runter.
Hermine: Chris.. Nicht hier..
Chris: Sorry. Es.. Ich.. Es ist deine Schuld.
Hermine kiecherte.
Hermine: Mach ich dich so nervös?
Chris nickte und Hermine biss sich auf die Lippe, nahm seine Hand und zog ihn mit sich.
Chris: Wo gehen wir hin?
Hermine: Du musst eine Rauchen.
Chris: Oh. Muss ich das? (fragte er grinsend)
Doch er wusste was sie vorhatte. Sie brachte ihm zu der Stelle im Wald, wo sie schon so viele Stunden mit Rumknutschen verbracht hatten, bedeutete ihm sich gegen den Baum zu setzen und setzte sich dann selbst auf seinen Schoß, Arme und Beine um ihn geschlungen und mit ihren Lippen die seinen Suchend. Seine Hände fanden wieder ihren Weg unter Hermines Top.
Eine Stunde später hörten sie Ginny und Harry näher kommen. Hermine ließ schnell von Chris ab und setzte sich mit dem Rücken zu ihm in seinen Schoß. Chris steckte sich eine Zigarette an.
Ginny: Oh, wir haben euch nicht gestört? Wir dachten, diesmal erwischen wir euch vielleicht..
Hermin: Ginny!
Ginny kiecherte.
Ginny: Ich mach doch nur Spaß, Hermine. Aber...
Sie beugte sich zu Hermine runter und flüsterte ihr ins Ohr. Hermine wurde sofort rot, stand auf und drehte den beiden Jungs den Rücken zu um ihren BH unter ihrem Top zurecht zu rücken. Chris stand ebenfalls auf.
Chris: Wie siehts mit Ginny und Andrea aus? (flüsterte er Harry zu)
Harry: Sie reden nicht miteinander, aber sie streiten sich auch nicht mehr.
Chris nickte.
Chris: Nun, besser als nichts denke ich.
Ginny: Was flüstert ihr da?
Chris: Och, nichts..
Sie beäugte die Beiden misstrauisch.
Hermine drehte sich jetzt auch wieder zu den Anderen rum, noch etwas rot im Gesicht und einem peinlich berührten Lächeln auf den Lippen.
Hermine: Wo sind Ron und Andrea?
Ginny: Sicher voreinander. Sie entgomen den Garten für Mum, wir wollten Fragen ob ihr auch helfen wollt.
Hermine: Klar, gehen wir.
Hermine nahm Chris an die Hand und folgte Ginny und Harry zurück zum Haus.
Chris flog ein Gnom ins Gesicht. Er packte ihn am Fuß und ließ ihn vor sich baumeln.
Ron: Sorry!
Chris: Nichts passiert.
Er warf den Gnom im hohen Bogen über den Zaun, aus dem Garten heraus.
Hermine lachte und küsste Chris auf die Wange.
Hermine: Ich liebe dich, weisst du? (flüsterte sie ihm zu)
Chris: Weil ich so nett zu kleinen, niederen Kreaturen bin?
Hermine kiecherte.
Hermine: Nein. Einfach so..
Chris küsste sie kurz und ging dann rüber zu Ron um ihm zu helfen. Harry, Ginny und Hermine machten sich ebenfalls an die Arbeit und nach einer knappen Stunde hatten sie es geschafft, den Garten zurück zu erobern. Ron setzte sich in froher Erwartung an den Mittagsstisch. Er packte sich eine besonders große Portion Chili auf seinen Teller und Hermine fragte sich zum bestimmt tausendsten Mal, wie er so viel essen konnte ohne dick zu werden.
Ron: Wir hatten gedacht, wir könnten vielleicht nachher in die Winkelgasse gehen, ins Cafe, was trinken.
Mrs Weasley: Oh.. Ich denke nicht das das so eine gute Idee ist..
Ron: Warum nicht? Du weisst schon -
Harry: Voldemort, Ron.
Ron: Na gut, V-Voldemort... Er ist tot, oder?
Mrs Weasley: Ja, natürlich ist er das. Aber.. Es sind so viele Todesser entkommen und.. Snape.
Harry, Ron, Hermine, Ginny, Andrea und Chris ließen fast gleichzeitig ihr Besteck auf ihre Teller fallen, so das es laut klirrte.
Harry: Snape ist entkommen?
Mrs Weasley nickte.
Molly: Dumbledore hat ihn eingesperrt, bevor Voldemort in die Schule eingedrungen ist. Aber die Todesser haben ihn befreit. Er weiss, das Chris ihn überführt hat, auf Anweisung von Dumbledore. Er.. Er wird sicher Rache wollen.
Chris: Meinen sie, die Todesser könnten sich wieder zusammen raufen, mit Snape als Anführer? Glaubt.. Glaubt der Orden das?
Molly: Ich weiss es nicht. Dumbledore glaubt, dass die Todesser zu wenig Vertrauen in ihn hätten als das er die Macht übernehmen könnte. Aber.. Nach allem was passiert ist.. Was er getan hat.. Es ist eine Möglichkeit. Lucius Malfoy wäre noch eine Möglichkeit gewesen, aber er ist nicht entkommen, dank dir Chris.
Hermine: Also.. Ist es noch nicht vorbei?
Molly: (sie seufzte) Es wird niemals ganz vorbei sein.. Es wird immer Menschen geben, die.. Die die Ansichten von Voldemort vertreten, so wie es auch andere Zauberer vor Voldemorts Zeit schon taten. Versteht mich nicht falsch, wir sind jetzt bestimmt um einiges sicherer als vorher. Aber..
Chris: Aber dann bringt es doch auch nichts, wenn wir uns jetzt ewig verstecken, für den Rest unseres Lebens. Wir können auf uns aufpassen, Mrs Weasley. Uns wird schon nichts passieren. Die Todesser müssen sich sicher erst einmal wieder organisieren, also bleibt uns doch noch etwas Zeit, bevor sie wieder irgendwas im Schilde führen.
Mrs Weasley: Ja, du hast ja recht. Aber.. Ich hab einfach Angst um euch.
Ginny: Mum, wir passen wirklich auf uns auf.
Mrs Weasley strich sich eine Träne aus dem Auge.
Mrs Weasley: Versprecht ihr mir, das ihr nicht versucht zu Kämpfen, sondern euch in Sicherheit bringt?
Chris: Ich weiss nicht wie ihr darüber denkt, aber ich kann das nicht versprechen. Wenn jemand in Gefahr ist und ich es kann, werde ich helfen. Es tut mir leid, Mrs Weasley, aber.. Es ist wichtig das wir, wir alle die nicht auf der dunklen Seite stehen, zusammenhalten und einander helfen. Ich könnte nicht einfach abhaun wenn ich sehe wie die Todesser jemanden quälen.
Harry und dann auch die Anderen nickten.
Molly: Aber.. Oh, na gut. Ihr seid alle so schnell erwachsen geworden. Und.. Ich bin stolz auf euch. Ja, wirklich. Aber.. Bleibt nicht zu lange und passt auf euch auf, ja?
Ron: Das machen wir, Mum.
Die sechs Freunde gingen durch die Winkelgasse und schauten in einigen Läden vorbei. Harry kam aus einem Laden besonders rot wieder raus, da die Besitzerin ihm einen großen Stapel Süßigkeiten in die Hand gedrückt, ihn auf die Wange geküsst und dafür gedankt hat, das er Voldemort ein für alle Male getötet hat.
Chris: Tja, Harry. Du bist halt ein Held (er grinste)
Harry: Das seid ihr genauso wie ich, ich hab nicht alleine gekämpft. Gerade du, Chris. Ohne dich...
Chris: Na, aber die Leute kennen halt nicht die ganze Geschichte und es hat doch seine Vorteile, nicht so direkt im Rampenlicht zu stehen. Du wirst einfach damit leben müssen, Harry.
Ginny hakte sich bei Harry ein und strahlte ihn an.
Ginny: Mein Held!
Harry verdrehte die Augen und Ginny und die Anderen lachten. Sie gingen mit ihren Einkäufen und in Harrys Fall, Gratis Geschenken, in ein kleines Cafe und bestellten eine Runde Butterbier. Die erste Runde bekamen sie aufs Haus, als die Kellnerin sah wer ihre Gäste waren und kurz mit dem Besitzer sprach.
Chris: Man, Harry. Ich glaube ich nehme dich jetzt immer mit wenn ich mal einen trinken will. Ginny, ich darf ihn mir doch ab und zu mal ausleihen, oder?
Ginny: Aber natürlich.
Harry trank sein Butterbier und hoffte das die Anderen es ihm gleich taten und die Kommentare aufhören würden. Sie neckten ihn noch ein paar Mal im Laufe des Abends, aber im großen und ganzen war es ein toller Abend. Sie lachten viel und versuchten die Geschehnisse der letzten Wochen zu vergessen. Als sie gerade die Rechnung bezahlt hatten, stieß jemand die Tür zum Cafe auf und kam auf ihren Tisch zu. Es war Amos Diggory, Cedrics Vater. Er sah verändert aus. Irgendwie krank. Alle Leute im Cafe sahen Amos an.
Amos: Es ist noch nicht vorbei, Harry Potter! (schrie er) Der dunkle Lord mag vernichtet sein, aber wir werden ihn Rächen! Du wirst sterben, Potter und alle deine Freunde mit dir! Hier ist eine kleine Kostprobe!
Amos zog einen Dolch aus seinem Umhang, setzte ihn an seine Kehle und durchschnitt sie. Sein lebloser Körper sackte auf dem Boden zusammen, als das Blut in fast unrealistischen Ausmaßen aus seiner Halsschlagader spritzte und den Tisch der sechs Freunde mit einer dunkel roten Flüssigkeit überzog. Ginny und Hermine sahen beide angewiedert weg. Harry, Chris und Ron starrten nur den am Boden liegenden Amos an.
Ron: Was.. Was war das? Wieso hat er..?
Chris: Imperius Fluch nehme ich an. Diese Bastarde. Woher wussten sie das wir hier sind?
Harry war still.
Ginny fasste sich und nahm sofort Harry in die Arme und drückte ihn beschützend an sich.
Ginny: Oh Harry, es ist nicht deine Schuld. Harry. Sag doch was.
Harry drehte langsam seinen Kopf zu ihr.
Harry: Natürlich ist es meine Schuld. Erst Cedric und jetzt sein Vater.
Ginny: Nein Harry, du kannst nichts dafür. Die Todesser sind Schuld, nicht du.
Chris: Lasst uns später darüber reden, wir sollten weg hier bevor die Auroren kommen und Fragen stellen. Und wir müssen Dumbledore bescheid sagen, was passiert ist.
Die Anderen nickten und sie verließen das Cafe unter den erschrockenen Blicken der anderen Gäste. Sie brauchten eine Weile und als sie vor dem Fuchsbau standen, hielt Chris Hermine zurück als sie gerade hineingehen wollte.
Hermine: Was ist los, Chris?
Chris: Ihr seid jetzt in Sicherheit. Da ich und Hermine als einzige Apparieren dürfen, werden wir schnell nach Hogwarts und Dumbledore bescheid sagen was passiert ist. Mrs Weasleys Schock wird zu groß sein, es würde zu lange dauern wenn wir ihr vorher alles erzählen.
Er zog Hermine mit sich ein Stück weiter weg vom Fuchsbau und apparierte mit ihr so nahe an Hogwarts wie es die Schutzzauber zuließen. Das letzte Stück gingen sie zu fuß. Als sie die Trümmer vom Gryffindor Turm passierten, der immer noch nicht wieder komplett repariert war, drückte sich Hermine eng an Chris. Sie hatte ihre Arme um einen von seinen geschlungen. Er küsste sie auf ihren Kopf und ging weiter. Vor Dumbledores Büro wollte der Wasserspeiher sie nicht hereinlassen. Sie probierten ein paar Süßigkeiten als Passwort, aber als sie ein Husten hinter sich hörten, drehten sie sich um.
Dumbledore: Versucht es doch einmal mit Fangzähnige Frisbees.
Der Wasserspeiher trat beiseite und Dumbledore geleitete die Beiden in sein Büro. Als sich alle gesetzt haben, faltete er seine Hände und sah sie an.
Dumbledore: Also, was bringt mich zu diesem unerwarteten Besuch?
Chris: Wir, also ich, Hermine, Harry, Ron, Ginny und Andrea, sind in die Winkelgasse gegangen um dort ein wenig Einkaufen zu gehen und waren dann später noch im Cafe. Als wir gerade die Rechnung bezahlt hatten, kam Amos Diggory durch die Tür.
Dumbledore: Amos Diggory sagst du?
Chris nickte.
Chris: Er war scheinbar mit dem Imperius Fluch belegt. Er hat eine Botschaft von den Todessern an Harry überbracht. Er hat gesagt.. Hermine, du hast es bestimmt besser in Erinnerung.
Hermine nickte. Sie hielt Chris Hand in ihrer eigenen und drückte sie fest.
Hermine: Er hat gesagt.. "Es ist noch nicht vorbei, Harry Potter! Der dunkle Lord mag vernichtet sein, aber wir werden ihn Rächen! Du wirst sterben, Potter und alle deine Freunde mit dir! Hier ist eine kleine Kostprobe!" Und.. Und dann...
Chris legte seine andere Hand über Hermines in seiner Hand und machte für sie weiter.
Chris: Dann hat er sich die Kehle durchgeschnitten. Er ist tot.
Dumbledore senkte den Kopf.
Dumbledore: Amos war ein guter Mann, sein Verlust schmerzt mich sehr.
Chris: Wir haben die Anderen zum Fuchsbau begleitet und sind dann gleich hier her. Wir wollten nicht unnötig lange im Cafe bleiben, die Auroren sind mittlerweile sicher da.
Dumbledore nickte.
Dumbledore: Das war eine gute Idee. Ich werde mich mit dem Ministerium in Verbindung setzten und mit Amos Familie. Noch ein Tod den sie verkraften müssen werden, fürchte ich. Ihr beide seit hierher appariert?
Hermine und Chris nickten.
Dumbledore: Gut. Dann dürftet ihr einen sicheren Rückweg haben. Ich werde morgen im Fuchsbau vorbeikommen, wir müssen uns mit dem Orden treffen. Sagt bitte Molly bescheid.
Als Chris und Hermine im Fuchsbau ankamen, stürtzte Mrs Weasley gleich auf sie zu und drückte sie an sich.
Mrs Weasley: Oh Gott sei dank ist euch nichts passiert. Wart ihr bei Dumbledore?
Chris nickte.
Chris: Er kommt morgen mit dem Rest vom Orden vorbei soll ich ihnen sagen Mrs Weasley.
Sie nickte.
Molly: Kommt, die Anderen sind in der Küche.
Sie setzten sich zu den Anderen in die Küche. Eintopf stand auf dem Tisch und Hermine und Chris nahmen sich etwas davon. Die Anderen hatten schon beinahe aufgegessen. Harry sah immer noch sehr angeschlagen aus. Ginny hielt seine Hand unter dem Tisch und mit der Anderen umarmte sie ihn und drückte ihn an sich, leicht seine Schulter streichelnd. Molly setzte sich ebenfalls wieder.
Molly: Ich habe gewusst, das sowas passiert. Ich hätte euch nicht gehen lassen sollen.
Ron: Uns ist doch nichts passiert, Mum...
Molly: Ein Mann, den ihr alle kennt, hat sich vor euren Augen umgebracht und du sagst euch ist nichts passiert!?
Ron zuckte zusammen, er hätte besser seinen Mund halten sollen.
Molly: Entschuldigung, Schatz. Ich bin nur.. Meine nerven liegen ein wenig blank.
Ron: Schon gut, Mum.
Hermine: Was ist los Chris?
Chris hatte in Gedanken versunken ins leere gestarrt. Er drehte den Kopf und sah Hermine an und er konnte nicht anders und musste lächeln. Sie wurde leicht rosa und erwiederte ein schüchternes Lächeln. Dann wurde Chris jedoch ernst und sah in die Runde.
Chris: Was meint ihr, wie haben sie Amos in die Hände bekommen? Irgendwo zufällig als er gerade unterwegs war, oder.. Sind sie in sein Haus eingebrochen und haben gezielt nach ihm gesucht.
Alle überlegten, aber keiner wusste eine Antwort.
Mrs Weasley: Das wissen wir nicht bevor Dumbledore und der Rest vom Orden morgen kommt. Sie werden bestimmt bei ihm nachsehen. Warum fragst du, Chris?
Chris: War nur so ein Gedanke.. Naja, wir werdens morgen dann wohl erfahren.
Hermine sah ihn fragend an, er schüttelte aber den Kopf. Er würde bis morgen warten. Sie aßen zuende und Mrs Weasley schickte ihre Kinder und Gäste ins Bett. Als Arthur später nach Hause kam, fiel sie ihm in die Arme und erzählte ihm von dem schrecklichen Mord.
