Harry Potter und der unendliche Kampf

Disclaimer:

Harry Potter und alle Charaktere und Orte aus Harry Potter sind Eigentum von J.K. Rowling und ggf. Ihren Publishern. Dies ist eine Fan-Geschichte, mit der kein Geld gemacht wird. Eine Verletzung der Rechte Dritter ist nicht gewollt.

Anmerkung des Autors:

Ab jetzt wird es ein wenig länger dauern bis ich neue Kapitel hochlade, denn jetzt muss ich nicht einfach nur Kapitel korrigieren, sondern neue schreiben ;) Hier also ein brandneues Kapitel, frisch geschrieben und darauf wartend gelesen zu werden. Wie viele Kapitel noch kommen werden, kann ich noch nicht sagen. Bislang sind wir aber frühestens in der Mitte der Geschichte angekommen (vielleicht auch erst bei einem Drittel), also wird da noch so einiges kommen. Wer keine Lust mehr hat, kann natürlich einfach den Sieg über Voldemort als Ende ansehen, das ist auch eine Möglichkeit, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Kapitel 15

Als am nächsten Tag gerade alle ihre Plätze vom Mittagstisch verlassen wollten, hörte man aus allen Richtungen Apparier Geräusche im Garten. Mrs Weasley sprang von ihrem Stuhl auf und hechtete zum Fenster. Ihr fiel ein Stein vom Herzen, als sie Dumbledore und den Rest vom Orden des Phönix sah. Sie hastete zur Tür und begrüßte alle beim reingehen. Chris, Harry, Ron, Ginny, Andrea, Hermine und Ron gingen ins Wohnzimmer wo der Orden sich langsam versammelte. Mrs Weasley kam ihnen jedoch entgegen.

Mrs Weasley: Ginny, Andrea, Ron, Hermine, ihr wartet bitte auf eurem Zimmer.

Ginny: Wir wollen aber hören was Dumbledore zu sagen hat! Harry und Chris dürfen doch auch!

Mrs Weasley: Dumbledore möchte Harry und Chris dabei haben. Ihr jedoch, müsst euch das wirklich nicht anhören.

Chris legte ihr eine Hand auf die Schulter und Mrs Weasley drehte sich zu ihm.

Chris: Sie alle waren dabei, im Kampf gegen Voldemort. Sie haben es verdient, jetzt nicht mehr länger im Dunkeln zu tappen. Sie haben mehr als bewiesen, das sie bereit sind solche Dinge zu verkraften. Mehr noch als so mancher im Orden des Phönix.

Mrs Weasley: Oh.. Na gut, aber Ginny du gehst auf dein Zimmer, du bist noch zu jung.

Ginny stampfte mit einem Fuß auf und drehte sich rum und schritt schon auf die Treppe zu, doch Chris rief sie zurück.

Chris: Harry würde ihr später sowieso alles erzählen, Mrs Weasley. Warum nicht dann gleich auf den Streit mit ihrer Tochter verzichten?

Mrs Weasley beäugte ihn misstrauiisch.

Mrs Weasley: Ihr macht sowieso was ihr wollt, na gut, komm wieder her Ginny.

Ginnys Miene erhellte sich, sie gab Chris einen Kuss auf die Wange als sie an ihm vorbei ins Wohnzimmer ging und stellte sich dann neben Harry. Er nahm ihre Hand und war froh das sie bei ihm bleiben durfte.

Dumbledore hielt eine kurze Gedenkrede an Amos Diggory, wie schwer der Verlust für den Orden ist und wie traurig es ist das erst sein Sohn und dann er selbst getötet wurde.

Harry: Stimmt es, das sie vermuten Snape könnte der neue Anführer der Todesser werden?

Alle im Raum folgten Harrys Blick und sahen zu Dumbledore.

Dumbledore: Ja, das ist in der Tat meine Vermutung, Harry. Lucius Malfoy wäre eine Möglichkeit gewesen, aber er ist nicht unter den Leuten gewesen die entkommen sind. Dank Chris. Wir müssen damit rechnen, das sich ein paar der Todesser Snape angeschlossen haben, zumindest die deren Identität bekannt ist. Sie können nicht viel anderes tun, sie werden gesucht und müssen sich ewig verstecken und versuchen mit dem Wenigsten zu überleben, oder zu Kämpfen. Und viele der Todesser, werden sich mit dem Wenigsten nicht zufrieden geben. Es gibt allerdings auch einiges was gegen Snape sprechen würde. Einige der Todesser vertrauen Snape nicht, oder haben es zumindest nicht, bis er uns Verraten hat. Snape ist ein sehr intelligenter Mann und ich muss leider sagen, das er ein guter Anführer wäre. Gut für die verbliebenen Todesser und schlecht für uns. Im Moment fehlen uns Informationen, wir können nicht genau sagen wer jetzt die Todesser anführt. Snape war unser einziger Spion in den Reihen der Todesser. Zumindest, glaubten wir das.

Chris: Haben die Todesser Mr. Diggory in seinem Haus überfallen, Professor?

Dumbledore: Das haben sie, Chris. Warum fragst du?

Chris: Nun, ich habe etwas darüber nachgedacht und wenn man 1 und 1 zusammen zählt... Sie werden versuchen nacheinander alle Ordensmitglieder zu töten. Es sind zu wenige übrig für einen offenen Kampf, aber wenn sie jetzt nicht reagieren, wäre alles verloren für das sie die letzten Jahre über gekämpft haben.

Ein Raunen ging durch den Raum, McGonagall hielt sich erschrocken die Hand vor den Mund.

Chris: Es ist doch so, sie haben sich getraut Amos in seinem eigenen Haus anzugreifen. Und sie haben die Botschaft an uns überbracht und Amos sich selbst töten lassen. Eine Warnung gab es auch, aber nicht nur das. "Alle deine Freunde werden Sterben, hier ist eine Kostprobe". Das hat Amos gesagt, bevor er sich die Kehle durchschnitt. Amos war kein Freund von Harry, natürlich auch kein Feind, das meine ich nicht. Aber ein Freund ist jemand wie ich, Hermine, Ron, aber nicht jemand aus dem Orden den er nur vom Sehen her kennt. Ich denke mal, die Todesser und vor allem Snape, denken aber nicht in solchen Kategorien. Sie denken nur an Freund oder Feind, weil sie nichts anderes kennen, so wie es bei Voldemort war. Snape hatte doch niemals eine Bindung zu irgendwem. Es gibt nur Freund oder Feind für sie. Und wie gesagt, Amos, als ein Ordensmitglied wurde als Freund bezeichnet und es wurde gesagt, das Harrys Freunde sterben werden. Sicherlich sind auch Harrys engste Freunde gemeint, das steht ausser Frage. Aber um an sie heran zu kommen, müssen eh erst einmal die Leute, die sie, also uns, Beschützen aus dem Weg geschafft werden.

Dumbledore dachte nach bevor er Antwortete.

Dumbledore: Ausgezeichnete analyse Chris, ich denke du hast Recht. Ja, in der Tat. Das erscheint mir plausibel. Voldemort wusste, wer damals schon im Kampf gegen ihn im Orden war. Und Professor Snape wird ihn sicherlich davon unterrichtet haben, wer jetzt alles im Orden ist.

Mrs Weasley brach fast zusammen, Arthur musste sie stützen.

Dumbledore: Aber, aber Molly. Wir waren immer schon in Gefahr, das heisst nur, das wir noch vorsichtiger sein müssen als sonst. Ich werde das Ministerium bitten, Auroren bereit zu stellen und ausserdem müssen wir die Häuser von allen Ordensmitgliedern schützen. Bill, ich denke du kannst uns dabei helfen ein paar Schutzzauberwälle auf die Häuser zu legen.

Bill Weasley nickte.

Bill: Das wird eine Heiden arbeit, bei so vielen Häusern.

Dumbledore: Das wird es. Und uns fehlt leider die Zeit, wir wissen nicht wann das nächste mal jemand angegriffen wird und wer als erstes dran kommt. Vielleicht gibt es schon eine Liste, vielleicht aber auch wird per Zufall entschieden, je nachdem wann es gerade am besten passt.

Chris: Nein, nein das bringt nichts. Sie töten die hälfte von uns bevor alle gesichert sind und selbst dann, Schutzwälle lassen sich durchbrechen.

Dumbledore: Hast du eine bessere Idee, Chris?

Chris: Ja. Vielleicht habe ich das. Es liegt doch auf der Hand, Professor. Wir müssen zusammen bleiben. Was wäre ein besserer Schutz, als ein vollgepacktes Haus, oder besser, Gebäude, mit Zauberern und den fiesesten Fallen und Schutzwällen mit denen Bill und sie selbst aufwarten können? Alle Schutzwälle und Fallen der Welt werden einen Angriff nur verzögern, aber ihn nicht aufhalten. Dann ist es doch gut, wenn gleich eine ganze Armee bereit steht, um alle zu verteidigen. Dadurch wären wir dann auch nicht vom Ministerium abhängig. Die Auroren haben auch so schon genug zu tun und könnten dann andernorts eingesetzt werden.

Dumbledore bekam ein Funkeln in seinen Augen.

Dumbledore: Ah.. Ich hätte selber darauf kommen müssen, jedes Jahr zu Schulbeginn sage ich, wie wichtig es ist, das wir zusammenhalten.

Harry: Grimmauld Platz wäre eine Möglichkeit, ist aber denke ich zu klein für alle. Der einzige wirkliche Platz der mir einfällt, wäre Hogwarts.

Dumbledore: Dann würden wir die Schüler in Gefahr bringen. Nein, ich will nicht das Hogwarts noch einmal das Ziel der Todesser wird. Aber du hast recht, Grimmauld Platz wäre zu klein.

Harry: Dann kaufen wir einfach etwas größeres. Ich spende das Geld dafür dem Orden. Ich habe mehr als genug, von meinen Eltern und von Sirius Erbe..

Ginny drückte Harrys Hand die sie schon die ganze Zeit hielt.

Dumbledore: Würdest du das wirklich, Harry? Es ist dein Geld. Es kostet sicher ein Vermögen, ein so großes Gebäude zu kaufen. Wir müssten Platz für über zwei Dutzend Familien dort aufbringen. Natürlich können wir mit Magie einige Räume vergrößern, aber Magie hat auch seine Grenzen.

Harry nickte.

Harry: Ich kann mir mehrere Vermögen leisten und das Geld bedeutet mir nichts. Mir ist es wichtiger das alle in Sicherheit sind.

Dumbledore: Danke Harry. Du bist wahrhaft ein guter Jung.. Mann.

Harry konnte nicht anders und musste breit Lächeln als Dumbledore ihn "Mann" nannte. Allein dafür hatte es sich gelohnt.

Hermine: Vielleicht könnten wir eines der alten englischen oder schottischen Schlösser kaufen, die gibt es zum Teil schon für einen einzigen, brittischen Pfund, da jeder sie loswerden möchte. Der Denkmalschutz verpflichtet den Besitzer, die Instandhaltungskosten zu tragen und die sind.. Enorm. Mit Magie, dürfte sich da allerdings einiges machen lassen.

Dumbledore: Nun gut, ich werde mich darum kümmern einen geeigneten Platz zu finden, wenn alle damit einverstanden sind.

Dumbledore sah sich im Raum um, es gab einiges an Getuschel, aber es nickten alle.

Dumbledore: Es wird sicher einige Zeit dauern sich daran zu gewöhnen ein Haus zu teilen, aber wir alle waren in Hogwarts, denken wir einfach so, als wären wir erneut Schüler.

Einige im Raum grinsten bei dem Gedanken.

Dumbledore: Hermine, schreib bitte eine Eule an deine Eltern und frag sie ob sie ebenfalls kommen würden. Wir können sie besser beschützen wenn sie bei uns sind und wir können schon einen Weg finden, wie sie trotzdem ohne Umstände zur Arbeit kommen können.

Hermine nickte.

Dumbledore: Gut, dann war es das für Heute. Sagt euren Familien bescheid, was auf sie zu kommt, ich werde den Orden wieder zusammen berufen, sobald ein geeigneter Platz gefunden wurde.

Nach dem Treffen wurde es wieder einigermaßen leer im Fuchsbau. Nur die 6 Freunde, Fred, George und Mr und Mrs Weasley waren noch dort.

Fred: Wir werden unser Apartment wohl aufgeben müssen, George.

George: Ja, kurz war die Freiheit.

Mrs Weasley freute sich das sie ihre beiden Söhne wieder bei sich haben würde. Fred und George jedoch, ahnten böses. Es würde viel schwerer für sie werden, wenn sie wieder unter den wachsamen Augen von Mrs Weasley wären.

Die 8 Teenager gingen in den Garten und setzten sich an einen langen Tisch. Sie tranken Butterbier und redeten.

Ron: Was habt ihr beiden, ihr seht so bedrückt aus? Das passt ja garnicht zu euch

Fred: In der Tat kleiner Bruder, das sind wir.

George: Da wir bald wieder zusammen wohnen werden, -

Fred: - wird Mum herausfinden, mit wem wir uns das Apartment geteilt haben.

Ron spuckte fast sein Butterbier aus.

Ginny: Doch nicht mit dieser "bezaubernden jungen Hexe" die ihr angestellt habt?

Fred und George nickten.

Hermine: Heisst das, ihr seid..

Fred: Ja, sind wir.

Hermine: Alle beide?

Fred und George sahen sich an und richteten ihre Blicke dann wieder auf Hermine.

Fred: Ihr macht es nichts aus. Wir lieben sie beide. Und sie liebt uns.

Ron: Ich fasse es nicht. Ihr seid wirklich arm dran. Mum bringt euch um.

George: Ja, das denken wir auch.

Fred: Aber wir können sie nicht alleine im Laden lassen.

Hermine: Das stimmt. Sie ist auch in Gefahr, wenn die Todesser rausbekommen das ihr.. Mit ihr zusammen seid.

Harry: Sie wird euch sicher nicht in einem Zimmer schlafen lassen.

George: Das kommt noch dazu. Wir haben ausgerechnet das sie uns ungefähr sieben mal umbringen wird.

Alle lachten und sogar Fred und George lächelten leicht.

Chris: Das ist eine starke magische Zahl, ihr müsst warscheinlich Höllenqualen erleiden, bis ans Ende der Zeit.

Fred: Ich hoffe sie sieht ein das wir alt genug sind...

Ginny: Es geht um Mum. Das wird sie nicht. Dad vielleicht, aber nicht Mum.

Fred und George nickten beklommen. Ginny hatte natürlich recht. Es würde einiges an Ärger und Streiterei geben, aber da würden sie nunmal durch müssen, daran gab es kein Vorbei.

George: Ich und Fred gehen besser mal. Susan alles erzählen.

Fred: Sie wird sich nicht darüber freuen.

Hermine: Susan heisst sie also?

Fred und George nickten.

Fred: Susan Parker.

George und Fred standen auf und disapparierten.

Die nächsten Tage über war die Stimmung sehr gedrückt. Jeder fragte sich, wann wohl der nächste Angriff stattfinden würde. Und wen es als nächsten treffen würde. Sie alle hofften Dumbledore würde bald ein geeignetes Versteck finden, damit endlich wieder alle ruhig schlafen könnten. Mrs Weasley ließ ihre Kinder und deren Freunde Andrea, Chris, Harry und Hermine nicht mehr aus dem Haus. Alle Überredungsversuche scheiterten und die Freunde gaben es schließlich auf. Sie verließen das Haus erst wieder, als die zwei Wochen um und Hogwarts wieder aufgebaut und bereit war, wieder Schüler aufzunehmen.

Der erste Tag zurück in Hogwarts ging schnell rum. Chris musste nach dem Unterricht noch einmal in den Krankenflügel zu Madam Pomfrey. Sie untersuchte ihn und sagte das seine Verletzungen zwar gut geheilt waren, aber er besser nicht wieder Quidditch spielen sollte. Chris ließ den Kopf hängen.

Madam Pomfrey: Sie könnten Spielen, deswegen kann ich es ihnen auch nicht verbieten. Wenn sie allerdings vom Besen fallen, oder einen Klatscher genau an ihren Oberkörper oder ihren Kopf bekommen würden... Es wäre besser, sie suchen sich eine wenig gefährlichere Sportart aus, Mr. Stevenson. Es tut mir leid. Normalerweise wären ihre Knochen wieder so gut wie neu, aber.. Sie können froh sein das sie überhaupt noch leben. Noch nie hat jemand, ausser Harry Potter natürlich, den Todesfluch überlebt. Ihre Verletzungen sind anders als alle die ich je gesehen habe. Sie sind verheilt, wie gesagt, aber nicht komplett. Ich denke selbst im St. Mungos wüsste auch keiner der Ärzte mehr darüber als ich, aber sie sollten sich vielleicht trotzdem dort noch einmal untersuchen lassen, nur um sicher zu gehen. Ich will ihnen aber keine falsche Hoffnung machen.

Chris nickte und verließ trotzig den Krankenflügel. Hermine wartete vor der Tür auf ihn und sah seine Miene.

Hermine: Was ist los? Ist etwas nicht in Ordnung?

Chris seufzte.

Chris: Nein, mach dir keine Sorgen Hermine. Mir gehts soweit gut. Nur..

Hermine nahm seine Hand.

Hermine: Nur.. Was?

Chris: Ich werde nicht weiter Quidditch spielen können.

Hermine nahm ihn in den Arm und drückte ihn. Sie hatte es sich schon gedacht. Die letzten Tage, als sie zusammen waren, hatte Chris immer noch ab und zu Schmerzen gehabt, auch wenn er versucht hatte das vor ihr zu verstecken.

Hermine: Es tut mir so leid, Chris..

Chris: Ist schon okay. Es ist nur ein Spiel..

Er klang jedoch nicht sehr überzeugend. Hermine nahm wieder seine Hand und führte ihn in den Gryffindor Gemeinschaftsraum. Sie setzte sich mit ihm auf das Sofa, gegenüber von Ron, Harry und Ginny. Als die Beiden erzählten, das Chris nicht mehr ins Quidditch Team zurück kommen würde, sank ihre Stimmung genau so.

Harry: Das ist echt schade, du warst ein so guter Jäger. Ich wüsste nicht was ich machen würde, wenn ich nicht mehr Quidditch spielen dürfte.

Chris: Naja.. Madam Pomfrey meinte, sie könnte es mir nicht verbieten.. Ich könnte spielen, es wäre nur gefährlich..

Hermine: Oh nein, vergiss das schnell wieder Chris. Du wirst nicht dein Leben für ein blödes Spiel wie Quidditch aufs Spiel setzen.

Ron und Harry wollten protestieren, aber Hermine hatte Recht. Sein Leben dafür zu riskieren, lohnte sich nicht.

Chris: Ja.. Natürlich nicht. Tut mir leid Hermine, ich werde nicht spielen.

Das beruhigte Hermine. Sie würde es nicht zulassen, das ihm noch einmal etwas passieren würde. Sie würde ihn beschützen, wenn nötig mit ihrem eigenen Leben. Immerhin, hatte er das für sie auch. Und wenn es sein muss, würde sie ihn auch vor sich selbst beschützen.

Ron: Naja, vielleicht kannst du ja wenigstens mit uns zusammen Spielen, wenn wir nur so aus Spaß spielen und ganz doll aufpassen..

Hermine fand das das keine gute Idee wäre, aber sie hatten recht. Wenn sie wirklich vorsichtig sein würden, sollte nichts passieren. Zumal sie wenn sie unter sich spielten, auch keine Klatscher benutzen würden.

Andrea tauchte plötzlich auf. Ron stand auf und verabschiedete sich von den Anderen, er war wie es aussah mit Andrea verabredet und hatte es vergessen. Zumindest, deuteten Andreas zorniger Gesichtsausdruck und seine schuldbewusste Miene darauf hin.

Hermine: Schon komisch irgendwie. Jetzt, wo wir alle in einer Beziehung stecken, sehen wir uns kaum noch.

Sie meinte damit sich, Ron und Harry, die sonst ihr halbes Leben fast jede Wache Minute miteinander verbracht hatten.

Chris: Bereust du es?

Hermine: Nein, nein natürlich nicht! Ich meine nur..

Harry: Ich weiss was du meinst. Es ist wirklich komisch, nach all dieser Zeit. Aber wir wussten immer das das irgendwann passieren würde. Ausser natürlich, wir hätten es wie Fred und George gemacht..

Hermine wusste einen Moment nicht was er meinte, aber dann wurde sie rot.

Hermine: Harry!

Harry lachte.

Harry: War doch nicht ernst gemeint Hermine. Wir drei hätten als Paar glaube ich nicht funktioniert. Dafür sind Ron und ich viel zu eifersüchtig. Und ausserdem.. (er nahm Ginny in den Arm). Ich bin glücklich so wie es ist.

Ginny küsste Harry auf die Wange und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Harry wurde urplötzlich rot und stand hastig auf.

Harry: Wir.. Also.. Ich und Ginny.. Bis später.

Kaum hatte er es gesagt, liefen er und Ginny auch schon Hand in Hand aus dem Gryffindor Gemeinschaftsraum und ließen Chris und Hermine zurück, die sich schon ungefähr denken konnten was Ginny ihm wohl zugeflüstert hatte.

Hermine: Oh, na wenigstens kommen sie wieder zurück, wenn ich ihnen bei den Hausaufgaben helfen soll.

Chris: Gutes Stichwort. Begleitest du mich in die Bibliothek?

Hermine lächelte und machte sich mit ihm in der Bibliothek an die Hausaufgaben.