Harry Potter und der unendliche Kampf
Disclaimer:
Harry Potter und alle Charaktere und Orte aus Harry Potter sind Eigentum von J.K. Rowling und ggf. Ihren Publishern. Dies ist eine Fan-Geschichte, mit der kein Geld gemacht wird. Eine Verletzung der Rechte Dritter ist nicht gewollt.
Kapitel 16
Zurück im Gryffindor Gemeinschaftsraum wühlte Chris in den Taschen seines Umhangs.
Hermine: Was suchst du, hast du was verloren?
Chris nickte und suchte weiter, aber gab es dann schließlich auf.
Chris: Meinen Zauberstab. Ich muss ihn in der Bibliothek liegen gelassen haben, ich bin manchmal einfach zu verplant. Ist mir bestimmt runter gefallen und dann hab ich ihn nicht mehr gesehen und völlig vergessen. Ich lauf kurz zurück, ihn holen.
Als Chris jedoch gerade um die Ecke bog, in den Gang hinein in welchem die Bibliothek liegt, packte ihn jemand am Kragen und zwang ihn dadurch abrupt stehen zu bleiben.
Crabbe: Nicht so schnell, Stevenson.
Crabbe nahm die Hand von Chris Kragen und hielt stattdessen Chris Arm fest. Einen Augenblick später, schnappte sich Goyle auch noch Chris anderen Arm. Chris versuchte sich loszureissen, aber die Beiden hielten ihn fest im Griff.
Chris: Schlechte Idee, ganz schlechte Idee. Ich gebe euch zwei Sekunden und dann werdet ihr euch wünschen nie geboren worden zu sein. Nun, zum zweiten Mal. Gleich nach eurer Geburt, war es das erste mal, oder? Vielleicht auch erst als ihr in den Spiegel gesehen habt?
Crabbe versetzte ihm einen Schlag in den Nacken und Draco Malfoy tauchte wie aus dem Nichts vor Chris auf. Bevor Chris reagieren oder etwas sagen konnte, versetzte Malfoy ihm einen Schlag zwischen die Rippen. Chris krümmte sich vor Schmerz, aber Malfoys Bodyguards hielten ihn immer noch fest im Griff.
Malfoy: Das war dafür das sie meinen Vater geschnappt haben. Und das hier ist für die Kopfnuss.
Draco rammte Chris sein Knie in den Magen. Crabbe und Goyle ließen ihn los und Chris sackte auf dem Boden zusammen.
Draco: Lass dir das eine Lehre sein, Schlammblut.
Goyle starrte auf den Boden.
Goyle: Hey, Draco. Ich glaube... Er ist tot.
Draco: Du bist ein echter Idiot, Goyle. Von sowas stirbt man doch nicht.
Aber dann sah Draco was Goyle gesehen hatte. Dort wo Chris lag, sammelte sich Blut auf dem Boden. Und es wurde immer mehr. Draco wurde bleich im Gesicht, obwohl das bei ihm nicht leicht zu erkennen war, so hatte er doch eine natürliche Blässe, wie sie nur ein Malfoy haben konnte.
Draco: Los, hauen wir ab, bevor uns noch jemand sieht.
Crabbe: Sollten wir nicht jemanden holen..? Er stirbt vielleicht wirklich.
Draco ging einen Schritt auf Crabbe zu und sah ihm unverwandt in die Augen.
Draco: Wenn dieses dreckige Schlammbut stirbt und man uns hier sieht, stecken sie uns nach Askaban. Willst du nach Askaban?
Crabbe schüttelte den Kopf. Die drei Slytherin sahen sich noch einmal um und liefen dann schnell davon.
Als Harry und Ginny lachend aus dem Besenschrank herauskamen, in dem sie gerade die letzten 20 Minuten verbracht hatten, hätten sie sich nichts schlimmeres vorstellen können, als das was sie jetzt in diesem Moment vor sich sahen. Professor McGonagall stand direkt vor ihnen und sah sie mit einem Blick an, den weder Harry, noch Ginny, jemals wieder vergessen würden.
Ginny: Wir..
Professor McGonagall: Miss Weasley! Mister Potter! Nachsitzen, morgen Abend um 20 Uhr in meinem Büro.
Harry: Entschuldigung, Professor..
Harry sah bedrückt zu Boden. Immer noch bestürzt über den Ausdruck auf McGonagalls Gesicht. Als er und Ginny wieder im Schlafsaal ankamen, sahen sie Ron und Andrea auf der Couch rumknutschen. Ausser ihnen war niemand mehr da, es war schon spät. Harry und Ginny hatten den halben Tag draussen im Schlossgarten verbracht. Sie wussten selbst nicht, warum sie dann noch einmal in einen Besenschrank verschwunden waren, wo sie doch den ganzen Tag schon Zeit gehabt hatten, eben diese Dinge zu tun für die man sich besser ein ruhiges Plätzchen sucht. Ginny hatte ihn auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum mit sich in den Schrank gezogen und Harry hatte alles andere vor als sich deswegen zu beschweren. Ron und Andrea lösten sich voneinander und sahen Harry und Ginny.
Ron: Oh, ihr seids. Ich dachte schon McGonagall würde reinkommen. Was ist los? Ihr seht aus als hättet ihr was schlechtes gegessen.
Ginny: Im Gegensatz zu dir, haben wir wirklich McGonagall gesehen.
Ron: Oh.. Oh das tut mir leid für euch. Müsst ihr Nachsitzen?
Die Beiden nickten.
Harry: Ich denke sie hätte es durchgehen lassen, wenn es nicht schon so spät gewesen wäre. Wir dürften eigentlich gar nicht mehr in den Gängen rumlaufen.
Ron: Oh, so spät ist es schon? Ich hab gar nicht gemerkt wie die Zeit verging (Andrea grinste als er das sagte). Habt ihr Hermine gesehen?
Harry und Ginny sahen sich an und wanden ihre Blicke dann wieder zu Ron.
Ginny: Nein, wir haben sie nicht gesehen. Ist sie nicht schon längst schlafen?
Ron: Wir sind schon seit Stunden hier, aber Hermine kam nicht an uns vorbei. Zumindest hat sie nichts gesagt, vielleicht haben wir sie einfach nicht bemerkt.. Wir waren etwas.. Nun.. Abgelenkt.
Wie gerufen kam Hermine, mit bleichem Gesicht und verweinten Augen in den Gemeinschaftsraum.
Harry: Hermine! Was ist passiert?
Hermine erzählte was mit Chris passiert war.
Einige Stunden zuvor...
Als Chris wieder zu sich kam und die Augen öffnete, befand er sich im Krankenflügel. Jemand hielt seine Hand. Er öffnete die Augen und sah Hermine. Als sie bemerkte das er wach wurde, schrie sie sofort nach Madame Pomfrey und gab Chris einen fast schmerzhaften Kuss auf die Lippen, so schnell schnellte sie mit ihrem Kopf zu ihm herunter.
Hermine: Oh Chris, ich hatte solche Angst um dich. Als ich dich gefunden habe.. Blut, überall war Blut. Ich bin dir nachgegangen als du nicht mehr zurückgekommen bist. Madame Pomfrey hat gesagt, wenn ich dich nur ein paar Minuten später gefunden hätte..
Sie konnte nicht weiter reden und Chris drückte ihre Hand.
Chris: Es ist alles okay, Hermine. Es ist alles wieder okay.
Madame Pomfrey trat an sein Bett.
Madame Pomfrey: Wie fühlen sie sich, Mr. Stevenson?
Chris: So als hätte man mir einen Pflock in die Seite gerammt.
Madame Pomfrey: So in etwa stimmt das auch. (sie lächelte grimming) Eine ihrer Rippen ist wieder gebrochen und hat ihre Haut durchstoßen. Sie können sich bei Miss Granger hier bedanken das sie noch leben, sie haben eine Menge Blut verloren. Ich hatte ihnen ausdrücklich gesagt, das sie vorsichtig sein müssen. Die Magie hält ihre Knochen zusammen, aber.. Sie wachsen einfach nicht gut genug wieder zusammen, wie es normalerweise der Fall wäre.
Chris schnaubte.
Chris: Ich hatte das nicht geplant. Malfoy, Crabbe und Goyle haben mir auf dem Gang aufgelauert. Malfoy hat mir einen Schlag zwischen die Rippen verpasst. Crabbe und Goyle haben mich festgehalten. Wenn nicht alles so schnell gegangen wäre, hätte ich sie Problemlos mit Magie vertreiben können, aber dazu kam ich erst gar nicht.
Hermine: Draco Malfoy war das? (fragte sie entsetzt) Wenn ich ihn erwische, dann...
Chris: Lass gut sein Hermine. Er wusste ja nicht was passieren würde.
Madame Pomfrey: Das entschuldigt in keinster Weise was er und die beiden Anderen getan haben. Ich werde mit dem Schulleiter darüber reden, verlassen sie sich darauf. Ich nehme nicht an, dass irgendjemand den Angriff auf sie gesehen hat?
Madame Pomfrey dachte sich schon, das es keine Zeugen geben würde. Sonst hätte dieser jemand natürlich Chris in den Krankenflügel gebracht, oder zumindest Hilfe geholt. Das ganze machte die Sache um einiges komplizierter. Im Zweifel für den Angeklagten. Und doch würde sie mit Dumbledore reden, sagte sie sich. Der Junge hätte sterben können.
Chris schüttelte den Kopf.
Chris: Es war schon spät, ich und Hermine waren den ganzen Abend in der Bibliothek um Hausaufgaben zu machen und ich bin noch mal zurück weil ich etwas vergessen hatte. Es war niemand mehr auf den Gängen. Das erinnert mich daran warum ich nochmal in die Bibliothek wollte. Mein Zauberstab.
Hermine zeigte auf den kleinen Tisch neben Chris Bett.
Hermine: Ich habe ihn schnell geholt nachdem Madam Pomfrey meinte dein Zustand sei Stabil.
Chris musste die Nacht im Krankenflügel verbringen. Hermine wollte nicht von seiner Seite weichen, aber Madame Pomfrey versicherte ihr das er ausser Gefahr sei und schickte sie hinaus. Allerdings nicht bevor Hermine Chris noch einen langen Kuss gegeben hatte, was Madam Pomfrey höchstens tolerierte.
Am nächsten Morgen...
Chris: Hey, du verpasst das Frühstück.
Hermine war gerade zur Tür in den Krankenflügel gekommen und setzte sich zu Chris ans Bett.
Hermine: Das ist nicht so wichtig. Ich wollte dich sehen..
Chris lächelte.
Madam Pomfrey: Oh, Miss Granger, so früh schon hier? Na gut, aber nur ein paar Minuten.
Hermine nickte, bevor Madame Pomfrey wieder in ihrem Büro verschwand. Sie hätte sowieso nicht viel Zeit gehabt, bevor die erste Stunde beginnen würde.
Hermine: Wie fühlst du dich?
Chris: Super. (Hermine zog eine Augenbraue hoch) Naja, den Umständen entsprechend. Es tut nur noch weh wenn ich mich bewege. Ich hoffe ich kann morgen hier raus.
Hermine: Ich sollte jetzt besser wieder gehen. Ich bring dir nachher die Hausaufgaben vorbei. Ron, Harry und die Anderen kommen sicher auch mit.
Sie stand auf und küsste Chris auf die Stirn.
Chris: Ich liebe dich, Hermine.
Sie lächelte.
Hermine: Ich dich auch, Chris.
Chris: Nein.. Wirklich. Du machst mich glücklich, weisst du das?
Hermine sah ihn einen Moment an, warf dann einen schnellen Blick zu Madame Pomfreys Büro um sicherzustellen das sie nichts sehen würde und küsste Chris dann auf seine Lippen.
Hermine: Jetzt weiss ich es. (sie lächelte)
Hermine wand sich zum Gehen, aber Chris hielt sie an der Hand fest.
Chris: Versprich mir, das du nichts mit Malfoy anstellst.
Hermine zögerte, aber nickte dann.
Chris: Danke. Bis später dann, grüß die Anderen von mir.
Eine Ewigkeit später kam Hermine wieder in den Krankenflügel zurück und brachte gleich Harry, Ron, Ginny und Andrea mit. Sie setzten sich zu Chris ans Bett, Andrea und Ginny mit mitleidigen Mienen.
Ginny: Wie geht es dir?
Chris: Schon besser. Danke das ihr alle gekommen seid. Es ist ganz schön langweilig hier alleine.
Harry: Ich weiss genau was du meinst. (sagte er grimmig)
Harry war von wohl allen am öftesten Patient im Krankenflügel von Hogwarts gewesen. Es würde nicht mehr lange dauern und Madame Pomfrey würde ihm sein eigenes Bett mit einer Plakette dran, auf der "Reserviert für Harry Potter" steht, bereit zu halten. Hermine versuchte Chris T-Shirt ein Stück nach Oben zu ziehen um die Stelle zu begutachten, an der seine Rippe durch die Haut gestoßen war. Er schob sein T-Shirt jedoch sofort wieder herunter und hielt Hermines Hand fest.
Chris: Hey, zieh mich doch hier nicht vor allen aus. (dann grinste er) Warte bis sie wieder weg sind.
Hermine wurde rot und warf Chris einen säuerlichen Blick zu. Sie wollte ihre Hand wieder wegziehen, aber nach einem leicht flehenden Blick von Chris, behielt sie seine Hand in der Ihren. Ron hüstelte.
Ron: Wenn wir euch alleine lassen sollen, dann müsst ihr es nur sagen...
Das brachte Ron ebenfalls einen bösen Blick von Hermine ein und so beschloss er, lieber für eine weile ruhig zu sein.
Harry: Ich kanns nicht fassen das Malfoy damit durchkommt. Ich würde ihn nur zu gerne dafür in die Finger bekommen.
Chris: Glaub mir, ich auch. Aber es hat keinen Zweck. Niemand hat es gesehen. Es gibt in Hogwarts keine Überwachungskameras.
Ron sah Chris mit einem merkwürdig fragenden Blick an.
Ron: Was sind Überwachungskameras?
Hermine verdrehte die Augen.
Hermine: Genau aus diesem Grund hättest du Muggelkunde wählen sollen, Ron. Du würdest in der Muggelwelt nicht einen Tag überleben.
Ron zuckte dazu nur mit den Schultern.
Chris: Hab ich heute irgendwas interessantes verpasst?
Hermine holte tief Luft, doch Harry schnitt ihr das Wort ab.
Harry: Nein, es war ein ziemlich langweiliger Tag. Wenigstens hatten wir heute zwei Freistunden, da Zaubertränke ausgefallen ist.
Chris: Also hat Dumbledore noch keinen Ersatz für Snape gefunden?
Harry schüttelte den Kopf.
Chris: Naja, ich kann auch nicht behaupten Zaubertränke wäre je eines meiner Lieblingsfächer gewesen.
Harry und Ron nickten zustimmend.
Hermine: Ich bin mir sicher, mit einem vernünftigen Lehrer würde es viel spaß machen.
Chris: Nein, mir nicht. Ich hatte jahrelang einen anderen Lehrer als Snape. In Beauxbatons. Zaubertränke ist einfach wie... Kochen, oder so. Nichts für mich. Die meisste Zeit über macht man garnichts und wartet einfach nur ab. Viel zu langweilig.
Hermine: Ich weiss nicht, mir gefällt es. Allerdings habe ich auch bei mir zuhause oft gekocht und bin es daher gewöhnt. Du hast recht, man kann es wirklich vergleichen.
Ron: Naja, Kochen ist ja dann auch eher was für Frauen. Kein Wunder, das wir Zaubertränke nicht so mögen.
Chris kniff in unheilvoller Erwartung ein Auge zu und sah mit dem Anderen wie Hermine sich zu Ron umdrehte und dieser sich schon wieder wünschte, doch besser die Klappe gehalten zu haben. Ron sah flehend zu Chris ihm aus der Patsche zu helfen, doch dieser grinste nur.
Chris: Mein Vater ist Koch.
Ron zog die Augenbrauen hoch. Zumindest, hatte dies Hermine von ihm abgelenkt, denn sie richtete ihren Blick wieder auf Chris.
Hermine: Sagtest du nicht, dein Vater wäre Berufssoldat?
Chris nickte.
Chris: Ja, das ist er. Und er kocht an vorderster Front! (er lachte). Was? Wusstet ihr nicht das es Köche im Militär gibt? Meint ihr, die lassen ihre Soldaten verhungern? Nimm nur Andrea hier, ihr Vater ist auch Berufssoldat, aber Arzt.
Ron sah zu Andrea, er hatte das gar nicht gewusst. Er hatte zu viel Zeit damit verbracht mit ihr rumzuknutschen, nahm sich jedoch vor sie etwas mehr über ihr Leben und ihre Familie auszufragen, sobald er die Gelegenheit dazu bekam.
Hermine: Dann verstehe ich erst recht nicht, warum du Kochen nicht magst. Ist es nicht normal, das sich Kinder für die Berufe von ihren Eltern interessieren und gerade Jungen in die Fußstapfen ihrer Väter treten?
Chris zuckte mit den Schultern.
Chris: Hab ihn nie Kochen gesehen. Meine Mutter hat immer gekocht. Ich meine, wenn ich den ganzen Tag auf der Arbeit kochen müsste, hätte ich auch keine Lust das auch noch zuhause zu tun.
Harry: Tja, sieht so aus als würdest du ihn bekochen müssen wenn ihr später mal zusammen wohnt.
Hermine: Solange er putzt.
Chris: Weisst du, ich glaube wir sollten uns einen Hauselfen anschaffen wenn das soweit ist...
Hermines Augen verfinsterten sich.
Chris: Mit Bezahlung! Ähm.. Urlaub! Krankenvorsorge! Rente! Und.. Weihnachtsgeschenken?
Hermine lachte und gab ihm einen Kuss auf seine Stirn.
Hermine: Braver Junge.
Als Madame Pomfrey seine Freunde wieder aus dem Krankenflügel verjagte, dachte Chris darüber nach was Harry gesagt hatte. Er und Hermine zusammen Wohnen? Nein.. Beziehungen halten nicht so lange. Vielleicht ein paar Monate. Und doch wünschte er sich, mit Hermine würde er länger zusammen sein, hatte aber Angst davor sich zu große Hoffnungen zu machen, auch wenn im Moment alles perfekt lief. Ausserdem gab es da immer noch die Prophezeihung. Wurde sie wirklich erfüllt? Schließlich lebte er noch. Harry hatte gesagt, Voldemorts Seele wäre aus seinem Körper gefahren und wäre dann in Flammen aufgegangen. Hieß das wirklich, das Voldemort tot sei? Er glaubte nicht so recht daran. Es war nur eine Vermutung, aber Chris hatte das Gefühl auch Dumbledore wäre sich nicht einhundert pronzentig sicher. Warum war Voldemorts Seele aus seinem Körper gefahren? Das passiert nicht beim Avada Kedavra. Man stirbt. Das brachte Chris dazu sich abermals, zum wohl hundertsten Male zu fragen, warum er selbst denn nicht gestorben war. Und wenn er noch lebte, dann könnte auch Voldemort noch leben. Doch er würde diese Gedanken für sich behalten. Er wollte seine Freunde nicht jetzt schon damit belasten. Das war Dumbledores Sache, er würde es ihnen erzählen, wenn er einen Beweis finden würde das Voldemort nicht vernichtet worden sei. Und ohne Beweis, war es nur eine Vermutung. Und wegen einer Vermutung wollte er niemandem Angst machen. Sie alle hatten sich wirklich eine Pause verdient. Die restlichen Todesser die noch immer auf freiem Fuß waren, sind genug worum sie sich jetzt Sorgen machen mussten.
