1.Erinnerung aus vergangener Zeit

Seine eigenen persönlichen Erinnerungen auf zu schreiben ist doch schwieriger als ich gedacht hatte. Das ist nun mein dritter Versuch mein Leben auf Papier zu bringen und ich hoffe das es besser wird als all die anderen Male.

Es gab verschiedene Zeiten in meinem Leben, mit Triumphen und Niederlagen, Freude und Trauer. Es musste viel geschehen bis es so weit war das ich endlich meinen Traummann gefunden hatte.

Bis ich seine Frau geworden bin hat es noch viel länger gedauert. Nun werden wir bald ein Kind bekommen und ich hoffe das er ein genauso großartiger Vater wird, wie er ein Ehemann ist.

Nun zuerst einmal sollte ich mich vorstellen. Mein Mädchenname war Virginia Weasly und ich lebte 1763.

1763 war die Welt sicherlich ganz anders als die heutige, aber auch damals gab es genug Probleme.

Politik, Rache, Leute vom edeln Geblüt, von niedrigem Rang, Streit. Es gab soviel um das man sich sorgen machen konnte. Nun, eigentlich machten sich nur Männer darum Sorgen, Frauen durften so was nicht, und erst recht nicht Mädchen.

Mädchen hatten auch kein Bedürfnis sich um so was Sorgen zu machen, sie hatten andere Dinge im Kopf. Die Liebe. Das war die Hauptsache, oder das Hauptprobleme, eines Mädchens Leben.

Aber wie sollte man einen Mann kennen lernen mit dem man sein ganzes restliches Leben verbringen will?

In unserer Zeit durfte man sich nicht die Hand gegen, Knicks oder Verbeugungen waren Pflicht, die Haut eines Mannes zu berühren war für ein unverheiratetes Mädchen fast schon eine Schande und ein Kuss ohne Heirat undenkbar.

All das waren Zeichen der Zuneigung und nur beim tanzen konnte man das alles tun ohne Verdacht schöpfen zu lassen. Ja, Bälle waren wohl das wunderbarste was es gab. Zu tanzen, zu reden, zu lachen.

Und dabei am besten gleich einen Mann zu finden, den man für sein restliches Leben nehmen würde. Man durfte sich eigentlich nicht aussuchen wenn man heiratete, den Hauptteil über nahm der Vater.

So war es auch bei mir und meinen vier Schwestern. Bei anderen mehr und bei anderen weniger.

Da war zuerst einmal die liebenswürdige Hermione, 23 Jahre alt, die von allen nur das beste dachte. Sie konnte nie verstehen wenn jemanden Ungerechtigkeit wieder fuhr. Leider wurde sie selber Opfer einer Gemeinheit, davon aber später.

Hermione war immer die gute Seele und als erst Geborene Mutters Liebling, aber keiner war ihr böse deswegen, sie verdiente es. Mit ihren braunen Haar, die gar nicht rot waren, wie die eigentlichen Weasly Haare, und ihren braunen Augen war sie wunderschön. Die schönste in der ganzen Gegend. Früher einmal hatte sie ganz buschiges Haar, was nun aber in wunderschönen Locken nach unten fiel.

Dann war das noch Myrte, die Stille, die immer etwas zu meckern hatte. Sie gab immer eine Weise Meinung ab, die für ihr Alter, ganze 19 Jahre. Sie mochte keine Partys oder Bälle, bunte Kleider und Bänder. Sie zog dem allen ein Buch vor. Sie war die einzige von uns Töchtern die regelmäßig sich in Klavier spielen und Kunst übte, obwohl sie das trotz aller guten Vorsetzte nicht recht gut konnte.

Parvati und Padma waren wie Zwillinge, mit dem Unterschied das sie keine waren. Padma war 17 und Parvati 16 Jahre alt. Sie hatten genau ein Jahr Unterschied. Parvati war die Willensstärkere von beiden und Padma probierte ihr immer nachzueifern. Immer nur Unsinn im Kopf und immer mit dem Zauberstab in der Hand.

In deren Kopf war immer nur Vergnügen, Männer, Bälle und Offiziere. Parvati wollte nie auf etwas hören, was man ihr sagen wollte, sie ignorierte einen dann, es war manchmal kaum zum Aushalten mit ihr. Padma machte es ihr ähnlich nach, sie spielte dann immer beleidigt wenn man sie zur Rede stellte.

Ich bin nur froh das wir sie davor bewahren konnten den gleich Fehler wie Parvati zu machen. Parvati, die Schande über die Familie brachte, die Hochnäsig überall rum stolzierte und sich nie im klaren war was sie tat.

Mein Vater, Mr. Weasly, war ein Gutsbesitzer, ein grossteil um unser Haus, dem Fuchsbau herum, war sein. Rund 50 Hektar, die nie seinen Töchtern gehören würden, da es des Gesetzt verbot. Das war ungerecht, aber so war es. Er liebte uns alle sehr, am Anfang alle gleich viel und später unterschiedlich. Ich selber liebte ihn sehr und dachte das ich nie einen Mann so großartig sein könnte wie mein Vater. Er liebte mich auch sehr, vielleicht ein bisschen mehr als die anderen, aber nur ein bisschen.

Meine Mutter, Mrs. Weasly, hatte uns immer nur bei gebracht das unser Traum das heiraten wäre. Sie unterrichtete uns zu Haus im Zaubern, lesen und in Kunst. Ihr war jedes Mittel recht uns unter die Haube zu bringen. Sie liebte immer die Tochter am meisten, mit der sie am meisten prallen konnte.

Und zu guter letzt war ich ja noch da. Ich, Virginia, Ginny, die zweit älteste Tochter, mit roten Haaren, die ich Kastanien-Rot nenne. Die, die ein gutes Buch nicht verschmähte, immer redete, immer lachte und immer probierte sich ein zu mischen, etwas zu verändern. Die, die Mr. Malfoy um den Verstand bracht, so sagen es meine Schwestern und Freunde mir immer wieder sagen. Die, die das Unerreichbare schaffte.

Immer wieder erzählen sie mir das, doch ich halte es für über trieben, aber stolz, es bis dort hin gebracht zu haben, wo ich jetzt bin, bin ich schon.

Mein Weg war lang und hart, doch nun bin ich am Ziel. Noch einmal will ich diese Reise antreten, noch einmal alles erleben und es nieder schreiben, für meine Freunde, Familie, Nachfahren, Fremden und für mich.

Für Virginia Malfoy.

A/N:

Oooooooooooooooookay, sag mir wie ihr diese Einleitung finden, büde.

Eure fullmoons-rose.