A/N: Ich will euch alle danken, die ihr mir geschrieben habt, ich hoff das ihr mir bald noch mal reviewt.

Lexa, Elizan, Tarisa, Neara, abigail-honey und Destiny haben aber alle sofort erkannt das meine Geschichte als Vorbild Stolz und Vorurteile hat. Für alle die das Buch kennen wissen wie die Geschichte weiter geht. Ich werde aber an mehreren Stellen abweichen, wie zum beispiel das Ginny die Sitten bricht und das es ein paar Küsse mit Draco gibt.

Schreibt mir ob euch die Idee gefällt. Also dann…

ENJOY!!!

5. Bettgeflüster und schlechtes Wetter

Ich stand nicht lange alleine draußen vor dem anwesen der Lovegoods, dort wo der Ball stand gefunden hatte. Nach nur ein paar Minuten kam Miss Zabini raus und wir begannen ein Gespräch.

Sie war raus gekommen um zu sehen ob Mr. Malfoy irgend etwas angestellt hatte um mich zu verschrecken, ihr Bruder hatte sie dann auch noch gebeten ein bisschen über Hermione heraus zu finden. Das alles sprach sie einfach aus und auf einmal war sie mir nicht mehr so unsympathisch wie drinnen.

Wie sich heraus stellte war sie eine sehr angenehme Persönlichkeit, die einen schnell zum lachen brachte und selber kaum lachte. Das war wohl der größte unterschied zwischen Mr. Zabini und seiner Schwester, er lachte laut und herzhaft, sie schmunzelte höchsten.

Trotzdem verstanden wir uns wunderbar, sie erzählte mir über Netherfield und den Bewohnern. Noch eine Frau war dort. Sie hieß Pansy Parkinson.

Miss Zabini konnte sie nicht leiden, aber da sie über mehrer Ecken zur Familie gehörte musste Mr. Zabini sie mit nehmen. Sie war eine furchtbare Person und probierte sich immer an Mr. Malfoy ran zu schmachten, erfolglos.

Ich erzählte ihr über meine liebe Schwester Hermione. So viel ich konnte, nur das beste und nur alles was war ist. Miss Zabini hörte ruhig zu.

So zog sich der Abend hin. Hermione verstand sich auch nur zu gut mit Miss Zabini. Schnell war eine Art Freundschaft entstanden.

Als wir nach Hause kamen waren wir alle zufrieden. Hermione war überglücklich eine neue Freundin gefunden zu haben.

Mrs. Weasly regte sich zwar immer noch ab und zu über Mr. Malfoy auf, aber sie war auch überglücklich das ihre älteste Tochter in der Zabini Familie so gut aufgenommen worden war. All die Lobe die sie an diesem Abend über Hermione bekommen hatte machten sie mehr als stolz.

Mr. Weasly hatte ein paar Geschäfte abwickeln können und Myrte war dazu gekommen sich mit ein paar Frauen der nah gelegenen Bibliothek zu unter halten. Parvati und Padma konnten das Glück für sich in Anspruch nehmen keinen einzigen Tanz ausgelassen worden zu sein.

Also alles in allem ein wunderbarer Abend, hätten mich meine Gedanken nicht ab und zu, zu dem hochmütigen und kalten Mr. Malfoy gebracht, der mir einfach nicht mit seiner Art aus dem Kopf gehen mochte.

Als Hermione und Ginny endlich in ihrem Zimmer allein waren und im Bett lagen besprachen sie noch lange im Flüsterton den Abend, natürlich konnte in diesem Gespräch ein Mann nicht fehlen.

„Mr. Zabini ist genau so, wie ein junger Mann sein sollte.", flüsterte Hermione. „Vernünftig, humorvoll…"

„Gut aussehend, vermögend…", warf Ginny ein.

Hermione sah erschrocken hoch, kicherte dann aber. „Ich würde mir einen Mann nie nur wegen seines Geldes her heiraten."

„Da bin ich ganz deiner Meinung.", sagte Ginny mit einem Gesicht, als könnte sie kein Wässerchen trüben. „Nur die wahre, tief empfundene Liebe wird mich vor den Traualtar bringen."

Eine kurze Stille folgte.

„Also werde ich als alte Jungfrau enden." Ginny bekam für dieses Kommentar ein Kopfkissen in ihre Richtung geschmissen.

„Glaubst du Mr. Zabini mag mich wirklich?", fragte Hermione, Ginny hatte das ihr an diesem Abend schon zum dritten Mal versichern müssen.

„Hermione!", Ginny konnte ein lachen nicht verkneifen. „Er hat fast den ganzen Abend über mit dir getanzt und den anderen Teil des Abends hat er dich angestarrt, als ob die Welt von dir abhinge."

„Ich hätte nie geglaubt, das er mich so oft zum tanzen auffordern würde."

„Ich schon. Das ist der große Unterschied zwischen uns, dich überrascht so was, mich nicht. Was wäre den selbstverständlicher sein können, als dass er dich noch mal zum tanz auffordern würde!"

„Aber wieso?"

„Hermione, ihm hätte wohl schlecht entgangen sein können, das du mindestens fünf Mal schöner warst, als alle anderen Mädchen im Raum."

„Echt?", selbst bei einem so kleinen Lob und dann auch noch von einer Schwester, lief Hermione rosa an.

„Na ja, meinen Segen habt ihr auf jeden fall. Du hast dich schon in ganz andere Hohlköpfe verliebt."

„Aber Ginny!"

„Ich weiß- du hast eine reichlich übertriebene Neigung, jedermann nett zu finden . Du entdeckst niemals einen Fehler an Menschen. Die ganze Welt ist in deinen Augen gut und schön. Ich glaube ich habe dich noch nie etwas schlechtes über jemanden sagen hören."

„Ich möchte halt nicht unüberlegt urteilen, aber ich sage doch immer was ich denke."

„Du bist viel zu vernünftig, von wegen, du sagst meistens kaum was und heute Abend hast du in Gegenwart von Mr. Zabini kaum ein Wort heraus gebracht. Und wenn ihr getanzt habt dann war ich immer alleine bei diesem Malfoy."

„Du meinst Mr. Zabinis Freund? Mr. Malfoy? Ich kann nicht glauben das er so etwas gesagt hat."

„Da, schon wieder, du kannst nicht glauben das nicht alle gut sind."

Hermione setzte sich auf und kam zu Ginny um sich ihr Kissen wieder zu holen.

„Trotzdem, ich kann nicht fassen das er so etwas über dich gesagt hat.", wieder holte sie.

„Mr. Malfoy.", sprach Ginny den Namen aus. „Ich könnte ihm seine Eitelkeit leichter verzeihen, hätte er die meine nicht verletzt."

Nun saß auch Ginny gerade auf im Bett. „Aber was solls, wir werden uns sowie so nicht wieder sprechen."

„Als du raus gegangen bist, aus dem Saal meine ich, da hättest du ihn mal sehen müssen. Ich glaube du bist der erste Mensch in seinem Leben der jemals so zu ihm gesprochen hat. Ich glaube du hast einen Eindruck auf ihm hinterlassen."

„Und ich glaube, werte Hermione, das du einen Eindruck auf Mr. Zabini hinter lassen hast."

Ginny schaute Hermione belustigt an, es dauerte nicht lange und beide lagen lachen in ihren Betten.

Am nächsten Tag saßen alle beim Frühstück, immer noch gut gelaunt von dem Gestrigen Abend.

Mrs. Weasly wieder holte noch immer die Tanzfolge, in der Mr. Zabini getanzt hatte.

„… und den dritten wieder mit Luna, ach das arme Ding, ein Jammer das sie nicht hübscher ist. Zweifels ohne blüht ihr das Schicksal einer alten Jungfer."

Ginny verkniff sich darauf ein Kommentar und belies die Sache darauf das sie ihre Mutter böse anfunkelte.

„… dann den vierten wieder mit Hermione und den fünften und sechsten auch…"

„ Mr. Zabini hätte mir einen gefallen damit getan sich nach dem ersten Tanz den Fuß zu verstauchen."

„So wie du dich auf führst, Arthur , könnte man glauben das unseren Töchtern eine große Erbschaft blüht."

Alle Mädchen am Tisch seufzten, nun kam das Thema wieder auf den Tisch.

„Wenn du stirbst, Arthur, was in naher Zukunft sein könnte, dann würden die Mädchen weder ein Dach über dem Kopf haben noch einen Penny in der Tasche."

„Mama, bitte.", warf Ginny ein. „Es ist zehn Uhr morgens."

Das Hausmädchen Winky kam rein, ihre Arme voller Eulenfedern, sie musste wohl gerade draußen im Eulenstall gewesen sein um die Briefe zuholen.

„Ein Schreiben an Miss Hermione Weasly von Netherfield.", meinte das schüchterne Mädchen mit gesengten Kopf.

Alle starrten sie für einen Moment an, dann nahm Hermione den Brief entgegen und Mrs. Weasly machte keine Anstallten ihre Freude zu unterdrücken: „Merlin sei dank. Wir sind gerettet."

Parvati, Padma und Ginny prusteten los.

„Schnell mach ihn auf.", drängte die Mutter. „Oh was für ein glücklicher Tag!"

Hermione lies sich das nicht zweimal sagen. Mit geschickten Fingern öffnete sie den Brief und las ihn geschwind durch.

„Er ist von Millicent Zabini.", meinte Hermione. „Sie lädt mich zu Dinner ein."

Ginny konnte ihre Freude genauso wenig verbergen wie Hermione es konnte.

„Ihr Bruder wird währenddessen auswärts mit Mr. Malfoy essen, mit den Finnigans. Mr. Finnigan ist der Leiter dieses Regiments und hat sie zum Essen ein geladen."

„WAS?", Mrs. Weasly war mit einem Mal nicht mehr so glücklich. „Das kann nicht sein. Zeig mal her."

Hermione reichte ihr den Brief. „Kann ich etwas Flohpulver bekommen, es sind zehn Meilen, viel zu weit zum Laufen."

„Das kann doch nicht wahr sein.", murmelte Mrs. Weasly, als sie sich den Brief durch las.

„Mama.", holte sie Ginny wieder in die Realität. „ Das Flohpulver für Hermione?"

Mrs. Weasly sah auf.

"Auf keinen Fall!", meinte sie. „Du wirst zu Pferd dort hin kommen."

„Mit dem Pferd?!", Ginny und Hermione waren beide geschockt. Das war doch nicht ihr Ernst, oder?

Es war ihr Ernst. Und so musste Hermione per Pferd die zehn Meilen hinter sich bringen.

An diesem Nachmittag ging Ginny mit ihren Geschwistern nach Meryton , eine Nahgelegene Ortschaft, wo die Lovegoods und Tante und Onkel der mütterlicher Seite wohnten.

In dem Ort konnte man alles kaufen was man so brauchte und heute war Ginny dran Parvati und Padma dort hin zu begleiten.

Sie liefen in alle möglichen Geschäfte und Läden für Bänder, Hüte, Kleider und Schuhe und Parvati und Padma gaben ihre letzten Pennys aus.

Da in der nächsten Woche die Offiziere kamen, waren Parvati und Padma noch aufgeregter als sonst.

Nachdem gelungenen Einkauf gingen sie noch bei den Lovegoods vorbei wo sich Ginny und Luna trafen, da Parvati und Padma kein Interesse daran hatten bei den Lovegoods zu bleiben gingen die beiden weiter zu Tante Anabell und Onkel Andre Phillips. Mrs. Phillips war die Schwester von Mrs. Weasly.

„Oh, es tut gut dich wieder zu sehen, liebste Luna.", begrüßte sie ihre Freundin im Salon.

„Guten Morgen, liebste Ginny. Na? War euer Einkauf erfolgreich?"

Ginny zeigte ihr ihre Ausbeute und sofort danach begann sie über die Dinner-Einladung von Millicent Zabini zu berichten.

„… zum Glück ist dieser grässliche Mr. Malfoy auswärts.", endete Ginny.

Lunas Schwester Marie, die auch im Salon saß nickte zustimmend.

„Oh ja. Er ist eine grässliche Person. Ich habe eine halbe Stunde lang versucht mit ihm zu reden. Kaum einen Ton hat er gesagt."

„Miss Zabini hat mir erzählt das er nie außerhalb des Freundeskreis viel redet. Kennt er die Leute aber wäre er ungewöhnlich nett und zuvorkommend.", meinte Luna.

Ginny runzelte ihre Stirn: „Davon glaub ich kein Wort, Luna. Er war zu stolz um mit deiner Schwester zu reden."

„Das er nicht mit ihr geredet hat stört mich wenig.", sagte Luna. „Mich stört viel mehr das er nicht mit dir getanzt hat."

„Ein anders Mal, Ginny.", gab Marie ein. „würde ich nicht mit ihm tanzen, wenn ich du wäre."

„Ich glaube ich kann dir ziemlich sicher versprechen nie mit ihm zu tanzen, Marie.", Ginny nahm einen Schluck von ihrem Tee.

„Sein Hochmut verletzt mich nicht einmal so sehr, wie es sonst der Fall wäre.", sagte Luna gerade heraus. „denn er hat doch eine Entschuldigung dafür."

Ginny starrte sie ungläubig an. „Die wäre?"

„Man kann sich eigentlich nicht drüber wundern, dass ein so stattlicher junger Mann von so vornehmer Familie und so großem Vermögen sich selbst sehr hoch einschätzt. Ich finde, er hat gewissermaßen ein Recht zum Hochmut.", erklärte Luna.

„Deine Überlegungen sind wie immer sehr reif und gut überlegt. Auf so was wäre ich nie gekommen.", lenkte Ginny ein. „Aber trotzdem ist ein Verhalten unmöglich."

Luna hatte schon so eine Ahnung was Ginny vorhatte und lächelnd fragte sie: „Und was hast du vor?", mit der Vermutung die Antwort schon zu kennen.

„Ich werde ihn dazu bringen sich wie ein ganz normaler Mann zu verhalten.", Ginny war felsenfest von sich selbst überzeugt.

Sie hatte in den letzten fünf Minuten so eben ein neues Projekt angefangen und den restlichen Abend konnte man sie nicht davon abhalten.

Nach ein, zwei Stunden war es dann so weit, Ginny ging zu Tante und Onkel Phillips und holte die jungen Mädchen ab, was aber schwieriger war als gedacht, den die beiden hatten so viel von den beiden gehörte, über das Regiment, den Krieg und natürlich Offiziere.

Das Haus von Mr. und Mrs. Phillips sollte zu einem Hauptsitz werden, wenn das Regiment den dann da war, den Mr. und Mrs. Finnigan würden bei ihnen wohnen, mit ihren Kindern.

Mr. Seamus Finnigan, der Leiter des Regiments, war heute schon da gewesen und war ausgesprochen nett.

Als die drei Töchter wieder nach Hause kamen begann es bereits zu Regnen, sie hörten von ihrer Mutter das Hermione erst gerade los gegangen war.

„Wie ich es vorher sagte, nun wird sie dort übernachten müssen.", sagte sie mit einem Lächeln, das nicht zufriedener sein konnte.

Mr. Weasly hatte das gehört, sah kurz von der Zeitung auf und meinte da nur: „Bei Merlin, Molly, deine Fähigkeiten als Verkupplerin betragen übersinnliche Kräfte."

Ginny schaute auch kurz raus, oh ja, es war wohl einer der schlimmsten Regenstürme die es in den letzten Tagen gegeben hatte.

Trotzdem konnte sie es wieder nicht lassen ihre Meinung dazu zugeben: „Ich wage dennoch zu bezweifeln das der Platzregen auf deine Rechnung geht, Mama."

Egal auf wessen Rechnung der Regen kam, für Mrs. Weasly war das nur gut. Hermione hatte es ziemlich erwischt.

Der Regen hatte sie ganz plötzlich überrascht und so war es dann doch gekommen das sie bis auf die Haut durch nässt in Netherfield an kam.

Was natürlich nicht den besten Eindruck auf die dortige Gesellschaft machte.

Mrs. Parkinson hatte nur die Nase gerümpft, Mr. Malfoy hatte sie einmal von oben bis unten gemustert, Miss Zabini und Mr. Zabini aber hatten sich rührend um sie gekümmert.

Die Nachricht, das Hermione krank in Netherfield lag, erreichte Ginny am nächsten Tag in einem persönlichen Schreiben von Hermione.

Mrs. Weasly und die Töchter waren gerade dabei die nassen Sachen am Kamin in der Küche zu trocknen, als Ginny sich auf die Treppe setzt und den Brief vor las.

„Liebst Schwester Virginia,"

(Ginny verdrehte die Augen, wie sie es hasste Virginia genannt zu werden.)

Mir geht es gar nicht gut. Was wahrscheinlich daran liegt das ich gestern bis auf die Haut durchnässt auf Netherfield angekommen bin. Meine Freunde bestanden darauf unseren Arzt Mr. Jones zu rufen, der mich direkt untersuchte. Da es mir nicht all zu gut geht bestanden meine Freude darauf mich nicht nach Hause gehen zu lassen."

Mrs. Weasly und die Mädchen begannen zu kichern.

„Sie bestanden auf mein Bleiben um sich um mich zu kümmern. Ich bin mir sicher alles wird schnell vorbei gehen. Aber macht dir keine Sorgen, bis auf das Fieber, den Hals- und Kopfschmerzen geht es mir im Grunde wunderbar.

Deine Schwester Hermione."

„Das ist lächerlich.", stieß Ginny aus und mit einem Mal ging es ihr gar nicht gut. Ihre Schwester lag krank auf Netherfield mit Fieber und schmerzen, während sie hier gemütlich saß.

Mr. Weasly kaum aus seinen Büro, als er den Brief hörte: „Sollte Hermione sterben, so können wir beruhigt sein das es nur für Mr. Zabini geschah."

Wieder begannen die Töchter zu kichern, alle bis auf Ginny, die ihren Vater wütend an starrte.

„Ach was," , warf Mrs. Weasly ein. "Man stirbt nicht an einer Erkältung."

„Aber vielleicht an der Schande so eine geizige Mutter zu haben.", kam es von Ginny.

Sie stand auf und schaute raus in den Garten. Alles war noch nass vom Regen, doch der Himmel war klar geworden.

„Ich muss zu Hermione, Mama. Dann geht es ihr vielleicht besser.", meinte Ginny und ohne auf eine Antwort zu warten hatte sie sich ihren Mantel geschnappt, ein Buch und war aus dem Haus gegangen um die zehn Meilen nach Netherfield hinter sich zu legen.