Kapitel 28
Strafe
etwas, womit jemand bestraft wird, was jemandem zur Vergeltung, zur Sühne für ein begangenes Unrecht, eine unüberlegte Tat auferlegt wird
„Weasley liebt dich", sagte Draco, als sie außer Hörreichweite, auf der anderen Seite der Brücke waren. Er war sich sicher, dass das Wiesel auf sein süßes Mädchen stand. Er war ihr in weniger als 24 Stunden über den Ärmelkanal gefolgt. Sie musste ihm ziemlich wichtig sein und einen Moment überlegte er sich, ob er nicht gemeiner hätte sein sollen. Ihm missfiel der Gedanke, dass das Wiesel auf Hermione stand.
„Ich weiß", sagte Hermione und lächelte traurig. Draco beobachtete sie und er spürte etwas giftiges unangenehmes in sich hinaufkrabbeln. Wie eine widerliche Spinne.
„Wie ist es bei dir?", fragte Draco und Hermione sah zu ihm rüber. Es war schwer Dracos Gesichtsausdruck zu deuten. Er klang so neutral. Als würde er über das Wetter reden. Diese Unterhaltung eben hatte ihr nochmal unmissverständlich klar gemacht, wie irrsinnig das war, was sie hier tat. Sie war mit ihm durchgebrannt, einem Todesser und Bill versuchte Draco für den Orden zu rekrutieren. Aber wäre es möglich, dass sie ihn beschützen könnten? Was wäre mit seiner Mutter?
Hermione dachte an Rons besorgtes Gesicht. Er war ihr gefolgt. Er hatte die Gefahr auf sich genommen und sie gesucht. Er hatte mehr verdient als das, was sie für ihn empfand.
„Ich sollte ihn lieben", sagte Hermione bedrückt und sah auf die Seine. Es würde alles leichter machen.
„Aber?", hackte Draco nach und Hermione griff nach seiner Hand, als er zu ihr trat.
„Aber ich liebe ihn nicht. Sonst würden wir keine Spiele zusammen spielen", sagte sie resigniert.
„Nicht mal ein kleines bisschen?", wollte er wissen und hielt sie um die Hüfte. Er stand hinter ihr. Sein Gesicht dicht an ihrem Hals.
„Kein Bisschen", bestimmte sie. Sie war mal in Ron verliebt gewesen. Aber das Gefühl hatte sich verloren. Es hatte sich aufgelöst irgendwo in den hunderten Wiederholungen der Zeitschleife. Die Zeitschleife begann sie zu verändern und Ron blieb gleich. Es war nicht seine Schuld. Aber sie wollte ihn nichtmehr. Sie hatte viel zu viele Gefühle für jemand anderen. Aber es wäre leichter, wenn sie einfach Ron lieben könnte. Ron zu lieben wäre einfach.
Mit einem ironischen Lächeln musste Hermione daran denken, dass sowohl Ron als auch Draco vor ihrer Nase mit einer anderen rumgemacht hatten. Draco sogar mit vielen anderen. Nur weil sie nicht sagen konnte, was wie wollte. Sie hatte wohl einfach keinen guten Männergeschmack.
„Du lässt nicht zu, dass er dich anrührt, nicht solange wir zusammen spielen, haben wir uns verstanden?", fragte Draco lauernd und Hermione sah sich zu ihm um. War das Einbildung oder sah er etwas eifersüchtig aus.
„Und was, wenn doch?", neckte sie. Draco drehte sie grob in seinen Armen und hob ihr Kinn, damit sie ihn ansehen musste. Sein Griff war ziemlich hart.
„Dann bring ich Weasley um. In jeder einzelnen verfickten Zeitschleife." Ein Schauer lief über Hermiones Rücken bei seiner tiefen bedrohlichen Stimme. Sie sollte das eigentlich nicht mögen. Aber sie stand auf diese Stimme.
Draco presste rau seinen Mund auf ihren und drang grob mit der Zunge in sie ein. Er machte einen Schritt auf sie zu und sie stieß gegen die Steinbrüstung der Brücke in ihrem Rücken.
Ohne weiter darüber nachzudenken, schlang Hermione ihre Arme um seinen Hals und erwiderte den Kuss. Sie musste sich eingestehen, dass sie diese Küsse mochte. Gierig, verzehrend, besitzergreifend. Es fühlte sich nach so viel mehr an, als nur einem Spiel. Aber Draco war verdammt gut im Spielen. Sie selbst hätte ihm wahrscheinlich jedes einzelne Wort geglaubt, dass er zu den Weasleys gesagt hatte. Die Verzweiflung, die Resignation, die Wut, es hatte sich so echt angefühlt.
„Ich bin der Einzige, der mit dir spielen darf." Draco hatte seine Hand in ihren Haaren vergraben und hielt sie ziemlich besitzergreifend fest.
„Dann lass uns noch viele Spiele zusammen spielen", wisperte sie verheißungsvoll gegen seine Lippen.
Draco knurrte und küsste sie wieder. Hermione presste ihren Körper an seinen und die Begierde nach ihm loderte unersättlich in ihr auf.
Irgendwann hatten sie sich atemlos voneinander gelöst. Von den Weasleys war nichts mehr zu sehen gewesen und sie waren weitergegangen. Draco hatte ihre Hand gehalten, als sie durch Paris gegangen waren. Sie hatten Eclair gegessen und sich die Stadt angeschaut. Paris war wunderschön und Draco eine angenehme Begleitung, die erstaunlich viel über die Stadt und die magische Geschichte in diesem Teil der Welt wusste. Gegen Abend kehrten sie in einem kleinen Lokal ein. Sie saßen an einem winzigen Tisch in einer Nische. Ein Mann spielte auf einem Klavier und die Musik mischte sich mit dem leisen Stimmengewirr der Muggel. Sie tranken Rotwein. Draco hatte erzählt, dass seine Familie Weinberge besaß, die von Feen bewirtschaftet wurden und dort erlesener Elfenwein gekeltert wurde.
„Früher habe ich Wein nie gemocht", erzählte Draco und Hermione beobachtete sein Gesicht, der Blick der auf einen Punkt gerichtet war, an den sie ihn nicht folgen konnte. „Damals, also als mein Großvater noch lebte, haben wir uns immer auf dem Weingut getroffen, sobald die ersten Weine der Season reif wurden. Wir haben sie verkostet und die Zusammensetzungen für die Cuvées festzulegen. Als ich klein war habe immer welchen bekommen den sie mit so viel Wasser gemischt hatten, dass es für ein Kind in Ordnung war. Aber rein war er dann doch besser. Immer wenn ich jetzt Wein trinke, muss ich daran denken. An bessere Zeiten", sagte Draco und schwenkte den Rotwein in seinem bauchigen Glas.
„Deshalb magst du ihn jetzt?", fragte Hermione und musste lächeln.
„Irgendwie schon", sagte Draco und nippte an dem Glas. Wehmütig dachte er an die Tage, die er mit seinem Großvater in den Weinbergen umhergewandert war. Es erschien ihm wie in einem anderen Leben.
„Was ist mit dir. Was erinnert dich an zuhause?", fragte er.
Hermione wiegte ihren Kopf etwas zur Seite und ihre kleinen Locken gaben den Blick frei auf ihren schlanken zarten Hals. Dann biss sie sich nachdenklich auf die Lippen. Als ob sie Abwegen müsste, was sie ihm sagen konnte. Draco war wie gefangen in ihrem Anblick. Hermione nahm noch einen Schluck aus ihrem Weinglas und ein Tropfen der roten Flüssigkeit blieb an ihrer Lippe kleben. Ihre Zunge schnellte heraus und leckte ihn auf. Ob sie wusste, wie verführerisch sie war? Alles an ihr. Pure Verführung und reine Sünde.
„Musik", sagte sie unvermittelt und Draco musste sich zwingen sich an die Frage zu erinnern.
„Als ich klein war, hat mein Vater mir immer auf dem Klavier vorgespielt. Er wollte immer Pianist werden, er hat Talent. Aber er ist Arzt geworden. Weil das von ihm erwartet wurde. Er hatte nie den Mut zu träumen." Hermiones Blick schweifte in die Ferne. „Trotzdem hat er oft auf unserem Flügel gespielt. Immer wenn ich traurig war, hat er mich neben sich gesetzt und mir etwas vorgespielt."
„Hat dir deshalb das Lokal so gut gefallen?", fragte Draco und deutete auf den Mann am Klavier.
Hermione lächelte traurig. „Vielleicht. Mein Vater spielt viel besser."
„Kannst du auch spielen?"
„Ein bisschen. Ich habe seit Jahren nicht geübt. Ich denke das meiste habe ich wieder vergessen. Als Kind habe ich gerne gespielt."
Draco rutschte ein Stück näher und strich ihr eine vorwitzige Haarsträhne hinters Ohr. „Jetzt hast du Zeit. Ich würde dich gerne spielen hören."
Sie lächelte verlegen. Bei Merlin! Warum wurde sie verlegen. Er hatte doch Garnichts gemacht.
„Du versuchst mich zu verführen", warf er ihr vor und strich über ihre zarte Wange.
„Nein, gar nicht", protestierte sie empört, doch er durchschaute sie. Natürlich wollte sie ihn verführen und er viel darauf herein. Er konnte nicht widerstehen sie zu berühren.
„Lügnerin", wisperte er gegen ihre Lippen, bevor er sie küsste. Ihre Lippen schmeckten so wahnsinnig gut. Nach Wein, nach Wärme, nach Zärtlichkeit und Versprechen. Er konnte nicht anders als dieses bezaubernde Mädchen zu küssen.
„Du verführst mich doch", hauchte sie gegen seine Lippen. Draco lachte rau. Er hatte schon lange die Kontrolle über die Situation verloren. Er reagierte nur noch.
Es war spät am Abend, als sie sich auf den Weg zurück ins Hotel machten. Sie liefen durch einen großen Park und Hermione balancierte ausgelassen auf einem Brunnenrand entlang. Draco hielt sie an der Hand und ließ sie kichern, bevor er sie herunterhob und sich einen Kuss stahl. Der Vollmond stand hoch über ihnen und spiegelte sich im Brunnenwasser. Die Stadt war atemberaubend bei Nacht, doch das Mädchen an seiner Seite überstrahlte alles. Falls Draco jemals vermutet hatte, er würde Romantik nicht mögen, dann verwarf er gerade all seine Vorstellungen davon. Es hatte wahrscheinlich niemals einen perfekteren Abend gegeben als diesen, an dem sie ausgelassen durch Paris liefen und rumalberten.
Gut gelaunt und sich küssend kamen sie im Hotel an. Draco fühlte sich wie verhext, als würde er unter einem Bann stehen. Einem ziemlich mächtigen Zauberbann.
Wie besessen eroberte er ihre betörenden Lippen, umfasste ihren verführerischen Körper und jeder Laut der aus ihrem Mund kam, ließ ihn nur noch mehr die Kontrolle über sein rationales Handeln verlieren. Es war nicht so, dass es nicht denken konnte. Er konnte nur an nichts anderes außer an sie denken.
Sie schafften es geradeso die Tür zu ihrem Zimmer aufzuschließen, bevor ihre Lippen wieder nacheinander schnappten. Draco rutschte der Schlüssel aus den Fingern und er fiel klappernd zu Boden, doch Hermione kümmerte es nicht. Es war gerade nur wichtig, dass er sie küsste und seine Hände sollten anderes tun, als die Zimmertür aufzuschließen. Mit einem Knall flog die Tür hintern ihnen ins Schloss und Dracos Hände nestelten ziemlich fahrig an ihrem Kleid herum.
Hermione griff nach seinem Shirt und wollte es ihm über den Kopf ziehen, doch sie war viel zu hektisch, als dass es etwas brachte. Draco der ihre Bemühungen bemerkte, stieg aus seinen Schuhen, während er sie mit seinem Körper weiter ins Zimmer bugsierte. Kurz löste sich ihr Kuss und Hermione nutzte den Moment, um endlich den störenden Stoff auf ihrem Körper loszuwerden. Es dauert viel zu lange, wenn Draco es tat und so viel Geduld hatte sie jetzt nicht. Sie musste ihn spüren. Jetzt sofort. Es war wie eine Sucht, die sie stillen musste. Auch Draco begann sich auszuziehen. Warf seine Kleidung achtlos auf den Boden und als Hermione es endlich geschafft hatte den Verschluss von ihrem BH zu öffnen, war Draco schon fertig und streifte ihn ihr von den Schultern, bevor er bei der anderen Kleidung zu ihren Füßen landete.
Gierig zog Draco sie an sich und seine nackte Haut an ihrer zu spüren glich einer Sensation. Stürmisch schlang sie die Arme um seinen Hals, drängte sich an ihn und ehe sie es sich versah, hatte Draco sie hochgehoben und sie schlug mit dem Rücken ungestüm an der Wand neben ihr auf. Erschrocken hielt sie sich fest, spürte seinen harten Körper gegen sie drücken. Draco lehnte sie nach hinten und sie krallte ihre rechte Hand in die lange Gardine hinter ihrem Rücken. Er nutzte den Abstand, knabberte an ihren Brüsten und sie stöhnte wollüstig auf. Lust pulsierte durch ihren Körper und pochte in ihrer Scham, während sie ihre Beine fester um ihn schlang. Ihre zweite Hand klammerte sich an seine Schulter und die Gardinenstange über ihr knarzte bedrohlich. Doch Hermione kümmerte es nicht. Stöhnend versuchte sie sich nur immer weiter an ihn zu pressen und sich an seinem harten Schwanz aufzugeilen, der gegen ihren Hintern drückte. Dracos Mund wanderte hoch zu ihrem Hals und saugte sich daran fest. Gierig drückte er seine Erektion gegen sie. Rieb sich an ihr und Hermione legte haltlos erregt den Kopf in den Nacken, um seine Zuwendungen zu genießen.
„Schieb ihn rein", keuchte Draco und fasste sie etwas anders, damit sie sein Glied an ihrer Vagina positionieren konnte.
Stöhnend presste sie ihre Lippen auf seine und sein keuchender Atem fuhr ihr in den Mund, sie gab ihn zu rück, griff nach seinem harten Penis und setzte die Eichel an. Draco fackelte nicht lange. Mit einem befreiten knurren drang er in sie ein und Hermione krallte ihre Hand nur noch fester in die Gardine, als er sie hart gegen die Wand fickte. Sie genoss es so ungezügelt, so stürmisch genommen und werden und sie war gerade dabei immer näher auf ihren Höhepunkt zuzusteuern, als Draco sie plötzlich von der Wand losriss. Sie war so überrascht, dass sie die Gardine nicht schnell genug losließ, und reißen von Stoff begleitete sie, als sie auf der Kommode rechts von sich abgesetzt wurde. Die Gardine war halb heruntergerissen und sie ließ sie einfach zu Boden fallen. Hermione rutschte etwas tiefer, damit Draco besser in sie eindringen konnte und er stöhnte haltlos als er sie in einem harten Rhythmus nahm. Die wacklige Kommode knallte bei jedem Stoß gegen die Wand hinter ihnen, begleitete ihr keuchen in einem animalischen Tackt. Hermiones Hand fand zurück auf Dracos Körper. Sie fuhr über den Schweiß auf seinem Rücken, rieb ihn zwischen ihren Fingern und spürte, wie sich der Schweiß zwischen ihren Körpern sammelte. Fordernd leckte sie über seinen Hals und der salzige Geschmack auf ihrer Zunge mischte sich mit seinem ureigenen herben Geruch. Sie vergrub ihre Nase an seiner Haut atmete ihn ein und es war berauschend. Dracos große Hände packten sie. Er drückte ihre rechtes Bein weiter nach außen um noch tiefer in sie einzudringen und sie wurde unbequem gegen Wand und Kommode gedrängt. Es war egal. Denn sein harter Schwanz entschädigte sie für die unbequeme Position. Fordernd schob sie ihre Zunge in seinen Mund, nur um einen Augenblick später zurückgedrängt zu werden, als Draco ihre Mundhöhle ausplünderte. Sie so verlangend küsste, dass er kurz innehalten musste in sie zu stoßen, um sich nur auf den Kuss zu konzentrieren.
Hermione stöhnte ungehemmt und Draco begann sich wieder zu bewegen fickte sie auf der kleinen wackligen Kommode. Kurz schreckte sie auf, als die Lampe immer mehr Richtung Rand rutschte und plötzlich laut klirrend auf dem Boden aufschlug. Hermiones Blick folgte dem Geräusch und sie sah aus dem Fenster. Sie erblickte den hellbeleuchteten Eifelturm vor dem nachtschwarzen Himmel. Undeutlich in der Fensterspiegelung sah sie ihre verschmolzenen Silhouetten im Glas. Wie sich ihre Körper gegeneinander bewegten und sich hemmungslos ihrer Lust hingaben.
Ihr Blick kehrte zu Draco zurück. Fokussierte undeutlich sein Gesicht und ihre Augen trafen sich. Seine Pupillen waren schwarz vor Lust und sie legte ihre Stirn gegen seine. Draco wurde etwas langsamer. Stieß kontrollierter in sie und sie vergrub ihre Hände in seinen Haaren.
„Halt dich fest", wisperte Draco gegen ihre Lippen und sie nickte, unfähig etwas zu sagen. Ruckartig hob er sie hoch und trug sie zum Bett. ls sich ihre Körper kurz lösten, hatte sie fast das Gefühl von Verlust. Sofort griff sie wieder nach ihm.
„Ich brauche dich", wimmerte sie, bevor sie wirklich drüber nachgedacht hatte. Draco nickte abgehackt und drückte seine Lippen auf ihre, bevor er endlich wieder in sie eindrang. Sie ausfüllte und ihr dieses Gefühl gab, dass sie so sehr begehrte. Sein Mund lag auf ihrem, doch es war kein wirklicher Kuss. Ihre Münder berühren sich flüchtig bei jeder Bewegung. Hermiones Hände wollten wieder in Dracos Haare fahren, doch diesmal hielt er sie auf. Presste sie mit sanfter Gewalt aufs Bett und hielt sie fest. Sein Gesicht verharrte kurz über ihrem und bei jedem tiefen Stoß berührten sich ihre Lippen flüchtig. Sie spürte, wie ihr immer heißer wurde. Der Schweiß, der auf ihren Körpern klebte, vermochte die Hitze in ihrem inneren nicht zu ersticken und ihr Atem wurde immer tiefer, während er sich drängender in ihr bewegte, seinen großen Schwanz bis zum Ansatz in ihren Köper versenkte und ihr ein haltloses Stöhnen entlockte. Sie konnte den Blick nicht abwenden, während er sie näher, immer näher an den Orgasmus trieb. Es war so quälend langsam und ihr Körper bockt auf, bäumte sich ihm entgegen, doch er hielt sie mit seinen Händen und seinem Körper unten. Stieß tiefer und gleichmäßig in sie und sie glaubte in seinen Augen zu ertrinken.
„Komm für mich", wisperte er gegen ihren Mund und sie hätte nicht gewusst, wie sie es hätte verhindern können. Sie hatte keine Kontrolle darüber, als die Wellen der Lust sie überspülten. Ihre Hände krallten sich in seine, während er sie festhielt, ihre verschränkten Finger auf das Bett drückte und sein dicker Schwanz unerbittlich, tief und leidenschaftlich in sie stieß. Sie sah kaum Dracos Gesicht, wie es sich vor Lust verzog und sie hatte keine Ahnung, wie lange der Moment anhielt. Es war, als würde ihr Körper sich gerade von neuem aufbäumen, als sie dachte es sei vorbei. Als Draco das Tempo steigerte, ihr Stöhnen in ein schreien überging und sie kurz vergas, was um sie herum geschah.
Dracos Körper lag schwer auf ihrem als sie sich wieder beruhigte, nach Atmen rang. Er legte seine Stirn auf ihrer ab und sein Atmen mischte sich. Sie sah in sein entspanntes Gesicht und spürte, wie er nur in ihr verharrte. Ihre Nähe genoss. Hermione schlang die Arme um ihn und hielt ihn fest, während sich ihre Körper von der Anstrengung entspannten und sich Schweiß, Sperma und Schamflüssigkeit zu einem Geruch verbanden, den sie wahrscheinlich immer an Draco erinnern würde. Zufrieden schloss sie die Augen und gab sich ganz diesem überwältigenden Gefühl hin.
Hermione war einen Moment desorientiert, als sie plötzlich aus ihrem Schlaf erwachte. Sie hatte den schalen Geschmack nach Alkohol im Mund. Ihr Verstand brauchte einen Moment, um zu begreifen, dass sie noch immer in Paris war.
Draco rüttelte energisch an ihrer Schulter und sie fuhr hoch.
„Bist du wach?", fragte er und sie hörte nur zu genau die Panik in seiner Stimme. Sofort war sie hellwach.
„Was?", fragte sie und Angst kroch in ihr hoch. Hatte die Zeitschleife geendet? Genau heute? Das war unmöglich.
„Du musst verschwinden, mein Mal brennt. Der Dunkle Lord wird bald hier sein", sagte Draco und sprang aus dem Bett. Schnell zog er sich seine Hose an, die auf den Boden lag.
„Er kommt hierher?", fragte Hermione panisch und stand ebenfalls auf. Draco nahm ihren Umhang vom Stuhl und drückte ihn ihr in die Hand, kaum dass sie nackt aus dem Bett geklettert war.
„Du musst sofort disapparieren. Dieser Zyklus endet in etwas weniger als zwei Stunden. Los, verschwinde!", sagte Draco und Hermione war wie erstarrt.
„Geh! Ich kann nicht mit", schrie Draco und seine Stimme überschlug sich beinah vor Panik, als sie noch immer nicht apparierte.
„Was wird er tun, wenn er dich hier findet?", fragte sie mit erstickter Stimme.
„Ich bin ein guter Okklumens. Ich lasse mir was einfallen. Aber du musst sofort gehen. Noch ruft er mich nur. Aber wenn ich seinem Ruf nicht bald nachkomme, wird er hier auftauchen", sagte Draco und hielt ihr sein Dunkles Mal entgegen. Es hatte unheilvoll zu leuchten begonnen und die Schlange wand sich immer stärker um den Totenschädel, als wolle sie ihm die Luft abschnüren.
In diesem Moment veränderte sich das Dunkle Mal, es leuchtete intensiver und Draco schrie vor Schmerz auf. Er umfasste das Mal und sank auf die Knie.
Hermione beugte sich zu ihm, wollte ihm irgendwie helfen, doch er stieß sie von sich.
„Flieh!", schrie er sie fast an und Hermione packte den Umhang fester. Mit einem letzten Blick auf den zusammengesunkenen Draco disapparierte sie.
Eisiger Wind blies ihr ins Gesicht, als Hermione an der Steilküste Englands auftauchte. Sie wickelte sich in den dünnen Sommerumhang. Der Schreck saß ihr noch immer in den Knochen. Einen Moment vorher hatte sie noch friedlich in Dracos Armen geschlafen und jetzt stand sie in der Kälte mit nichts weiter als ihrem Zauberstab und einem dünnen Umhang. Ihre nackten Füße gruben sich in das kalte nasse Gras und ihr war fürchterlich kalt.
Aber was war mit Draco. Sie glaubte noch immer seine Schmerzensschreie zu hören. Was wenn er-dessen-name-nicht-genannt-werden-durfte wirklich nach ihm suchte. Wenn er ihn fand, was würde er dann mit ihm tun. Würde er ihn töten, ihn foltern… Unwillkürlich begann Hermione zu zittern und kauerte sich an einem großen Stein zusammen. Der Wind des Ärmelkanals blies unerbittlich über die Klippen.
Nur noch ein paar Stunden, und sie würde wieder sicher in Hogwarts sein. Beruhigend strich sie sich über die kleine Sanduhr an ihrem Handgelenk. Alles würde gut werden. Sie würde Draco wieder sehen und es würde ihm gut gehen. Dies alles hier hatte keine Konsequenzen. Frierend zog sie den Umhang fester um sich und versuchte ihre aufkeimenden Tränen zurückzuhalten. Sie mussten vorsichtiger sein. Sie durften nicht zulassen, dass jemand sie fand, wenn sie Hogwarts verließen. Niemand. Weder Ron noch er-dessen-name-nicht-genannt-werden-durfte noch sonst jemand. Sie durften nichtmehr so auffällig sein. Wenn Draco sie überhaupt noch wollte.
Die Schmerzen, die von diesem verfluchten Dunklen Mal ausgingen, waren grauenvoll. Als würde ihm jemand ein glühendes Eisen auf die Haut drücken. Draco schaffte es kaum seinen Zauberstab zu halten. Er wusste, was es bedeutete, wenn die Schmerzen stärker wurden. Der Dunkle Lord suchte ihn. Er würde ihn bald orten. Er würde bald hier sein. Draco hatte nicht erwartet, gesucht zu werden. Er hatte schon öfter Hogwarts verlassen, ohne das nach ihm gesucht wurde. Wahrscheinlich war es zu viel gewesen mit einem Schlammblut durchzubrennen. Zu viele hatten es gesehen. Alle waren gegen sie. Hermiones Freunde, seine Familie. Der Herr dem er zu dienen verdammt war.
Er musste sich sammeln. Er brauchte seine Okklumentik und er brauchte einen Plan, wenn er die nächsten zwei Stunden nicht schreiend vor Schmerzen unter dem Cruciatus-Fluch verbringen wollte.
Ein Plop ertönte und Draco sank ehrerbietend auf die Knie.
„Herr", brachte er ergeben heraus und versuchte das Zittern aus seiner Stimme zu verbannen.
„Draco", sagte die kalte grausame Stimme des Dunklen Lords und es lief ihm eiskalt den Rücken herunter. „Ich habe nach dir gerufen", teilte der Dunkle Lord ihm mit und Draco schluckte. Er versuchte seine Stimme zu finden. Er brauchte eine Erklärung, warum er dem Ruf nicht gefolgt war. Warum er hier war.
Draco wusste nur zu gut, wie das Zimmer aussah, in dem sie sich gerade befanden. Eine Spur von Kleidungsstücken zog sich über den Boden. Neben dem Bett lag Hermiones rotes Kleid, direkt neben seinem Shirt, dass sie achtlos zu Boden geworfen hatten, als sie übereinander hergefallen waren. Ihr BH und die Unterwäsche lagen am Fußende des Bettes und die Decken waren zerwühlt, die Einrichtung demoliert. Der Geruch nach Sex drang ihm in die Nase und es gab keine Möglichkeit zu verleugnen was hier vorgefallen war. Er könnte es vielleicht als Plan tarnen. Als Plan um Potter nahe zu kommen?
„Herr-", begann Draco mit seiner Erklärung, doch der Dunkle Lord schnitt ihm das Wort ab.
„Crucio", sagte er höhnisch und Dracos Worte gingen in ein haltloses Schreien über. Er krümmte sich auf dem Boden und hatte jegliche Kontrolle über seinen Körper verloren, als er sich vor den Füßen seines Herren wand. Schmerz jagte wie Feuer durch seine Nervenbahnen und ließ sie entstellt und geschädigt zurück.
Das war die Strafe dafür, dass er sie wollte. Das war die Strafe dafür, sie zu spüren und der Schmerz war unerträglich. Er schrie, bis er heiser wurde. Aber Draco wusste, der Schmerz würde ihn nicht davon abhalten, sie wieder zu haben zu wollen. Es war nur Schmerz und sie war so viel mehr.
Nachwort:
Das Ende eines Zyklus ist immer der Beginn eines neuen Zyklus. Alle Erinnerungen werden resettet, keiner weiß mehr was geschehen ist und das Spiel beginnt von Neuem.
Ich möchte an dieser Stelle allen danken, die diese Geschichte verfolgen und wer glaubt wir nähern uns dem Ende, der hat weit gefehlt. Wir sind noch ganz am Anfang.
Besonders möchte ich denjenigen Danken die meine Kapitel mit diesen süßen kleinen Sternchen verstehen und mir Kommentare dalassen, an denen ich mich erfreuen kann. Als Autor sitzt man an seinem PC oder Laptop und tippt vor sich hin und manchmal fragt man sich, was wohl andere von den wirren Gedanken halten, die im eigenen Kopf umherschwirren. Ob sie die Zeilen so verstehen wie man selbst? Ob sie etwas reininterpretieren oder es einfach nur lesen, ohne zu reflektieren? Keines davon ist besser oder schlechter, denn Lesen ist nichts anderes als Genuss. Ein kurzweiliges Laster, dem wir uns alle hingeben, um dem Alltag zu entfliehen.
Trotzdem würde ich mich sehr freuen, wenn sich auch die Leser unter euch, die nur selten einen Kommentar oder ein Sternchan dalassen dazu überreden lassen könnten sich kurz zu melden. Es ist euch überlassen, wie und ich mag nicht um Sternchen betteln, deshalb war das der Erste und Letzte Aufruf für eine längere Zeit. Ich weiß, es ist lästig und manche vergessen es auch schlichtweg einfach. Aber es freut mich immer zu sehen, wenn jemand meine Geschichten liest und nur so erfahre ich davon.
Liebe Grüße
Salarial
Nachwort:
Das Ende eines Zyklus ist immer der Beginn eines neuen Zyklus. Alle Erinnerungen werden resettet, keiner weiß mehr was geschehen ist und das Spiel beginnt von Neuem.
Ich möchte an dieser Stelle allen danken, die diese Geschichte verfolgen und wer glaubt wir nähern uns dem Ende, der hat weit gefehlt. Wir sind noch ganz am Anfang.
Besonders möchte ich denjenigen Danken die meine Geschichte kommentieren und Liken. Ich kann leider auf Gastkommentare nicht direkt antworten aber ich freue mich sehr darüber. Als Autor sitzt man an seinem PC oder Laptop und tippt vor sich hin und manchmal fragt man sich, was wohl andere von den wirren Gedanken halten, die im eigenen Kopf umherschwirren. Ob sie die Zeilen so verstehen wie man selbst? Ob sie etwas reininterpretieren oder es einfach nur lesen, ohne zu reflektieren? Keines davon ist besser oder schlechter, denn Lesen ist nichts anderes als Genuss. Ein kurzweiliges Laster, dem wir uns alle hingeben, um dem Alltag zu entfliehen.
Trotzdem würde ich mich sehr freuen, wenn sich auch die Leser unter euch, die nur selten einen Kommentar oder ein Like dalassen dazu überreden lassen könnten sich kurz zu melden. Es ist euch überlassen, wie und ich mag nicht um Kommentare betteln, deshalb war das der Erste und Letzte Aufruf für eine längere Zeit. Ich weiß, es ist lästig und manche vergessen es auch schlichtweg einfach. Aber es freut mich immer zu sehen, wenn jemand meine Geschichten liest und nur so erfahre ich davon.
Liebe Grüße
Salarial
