Zwölftes Kapitel

„Neue Pläne"

Im gesamten Lager herrschte eine bedrückte und angespannte Stimmung, sodass man meinen konnte, die entscheidende Schlacht wäre verloren worden und an den Feuern, die in der Dämmerung entzündet wurden, wurde weder gelacht noch gescherzt. Alle Krieger hatten von dem Zustand ihres Königs erfahren und hofften auf eine baldige Genesung, fragten ständig bei den Hauptmännern nach Neuigkeiten, die wiederum Êomer und Faramir aufsuchten, doch es blieb ihnen nur die Möglichkeit, schlechte nachrichten weiterzugeben. Aragorns Zustand hatte sich zwar nicht verschlechtert, aber war auch nicht besser geworden. Die Salben und Kräuter hatten die Entzündung vorübergehend gestoppt, doch noch immer brannte das Fieber in seinem Körper, verlangte all seine verbliebene Kraft und dennoch schien Aragorn nicht aufzugeben. Die Freunde warteten gespannt und ungeduldig auf Legolas' Entscheidung, der sich fast ganz von seinen Gefährten zurückgezogen hatte und nur aus seinem Zelt heraus kam, um die Verbände von Aragorn zu erneuern und die Wunde zu begutachten. Er redete mit niemandem und fast fühlten sich alle in die Zeit zurückversetzt, in der Aragorn sich ebenso verschlossen verhalten hatte.

Am Morgen des dritten Tages fand Arwen Aragorn zu ihrer Verwunderung bei Bewusstsein vor, als sie das Zelt nach einem kurzen Besuch bei Gandalf wieder betrat und er lächelte ihr schwach entgegen. Seine Haut, in den letzten Tagen vom Fieber gerötet, war blasser geworden, doch an den Stellen, an denen sie nicht mehr durch Blutergüsse vom Kampf verfärbt war, auch erschreckend fahl, was durch seine dunklen Haare noch betont wurde.
Arwen trat nah an das Lager heran und strich ihm sanft eine Strähne seines Haares zurück.
„Hast du große Schmerzen?"
„Nein. Ich bin nur... müde." Er klang, als sei er selbst zu erschöpft um zu sprechen. Er versuchte, den Kopf zu heben und sich auf die Seite zu drehen, doch er sank in die Kissen zurück, zu schwach, um den Versuch in die Tat umzusetzen. „Mir ist kalt.", sagte er leise. „Mir ist furchtbar kalt."
Arwen spürte, wie ihr bei dieser Äußerung selber ein kalter Schauer den Rücken herunter lief und sie legte ihm ihre Finger auf den Brustkorb; unter ihrer Hand konnte sie den Schlag seines Herzen fühlen, schneller und flacher, als noch vor ihrem Besuch bei Gandalf und er fühlte sich nicht nur kalt an – er war kalt! Seine Haut kühl und seine Finger, die sie nun ergriff, eisig. Bei ihrer Berührung atmete er seufzend aus und sein Körper schien schwerer zu werden, sank in die Matratze, als er sich entspannte. Arwen war jedoch durch seinen Zustand alarmiert, wartete, bis sich seine Augen völlig geschlossen hatten und ihr seine tiefen Atemzüge deutlich zeigten, dass er eingeschlafen war, dann verließ sie ihn mit raschen Schritten – zielstrebig auf Legolas' Zelt zu.

Legolas wandte dem Eingang den Rücken zu, als sie die Klappen beiseite schob und er starrte aus einer der Öffnungen, die als Fenster dienten, auf die Schattengebirge. Er drehte sich nicht um, aber dennoch richtete er das Wort an sie, sicher, dass nur sie es sein konnte, wie er an den Geräuschen und dem Geruch erkannte, der ihr zueigen war.
„Wenn du gekommen bist, um mich zu überzeugen, dass ich es tun muss, dann…"
Arwen fuhr ihm unwirsch ins Wort, verzweifelt, von Aragorns Zustand zutiefst beunruhigt, fielen ihre Worte härter aus, als sie eigentlich beabsichtigte.
„Ich bin nicht wieder gekommen, um zu betteln! Das habe ich inzwischen wohl zur Genüge getan! Ich bin nur gekommen, um dir mitzuteilen, dass, solltest du Aragorn noch etwas sagen wollen, jetzt die letzte Chance ist, dies zu tun!"
Tränen schossen ihr unverzüglich in die Augen, als sie sich selber bewusst wurde, dass sie es schon die ganze Zeit über gewusst hatte – schon in dem Moment, als sie Aragorn bei Bewusstsein vorgefunden hatte, hatte sie in seinen Augen lesen können, dass er nicht länger die Kraft hatte, um weiter zu kämpfen, doch sie hatte es sich nicht eingestehen wollen. Erst jetzt, da sie es selber ausgesprochen hatte, traf sie die Wahrheit wie ein Schlag, der sie taumeln ließ und sie sank einfach in sich zusammen, vergrub das Gesicht in ihren Händen und ließ ihren Tränen freien Lauf.
Legolas war bei ihren Worten herumgefahren und starrte nun völlig entsetzt auf Arwen, die stumm vor ihm auf dem Boden saß und nur das Beben ihrer Schultern verrieten ihre Tränen. Ihr Anblick riss ihn aus seiner Lethargie, entschlossen ergriff er seinen Beutel, der mit Heilkräutern, Salben, Verbänden und Tüchern gefüllt war, packte seinen Dolch, der auf Aragorns Schreibtisch gelegen hatte und berührte sacht Arwens Schulter.
„Komm, ich kann jede Hilfe gebrauchen!" Ohne auf eine Reaktion zu warten, war er mit weit ausschweifenden Schritten durch die Zeltklappen verschwunden.

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Legolas beugte sich über Aragorn und zog mit zitternden Fingern die alten Verbände zur Seite, um die Wunde freizulegen, während Gandalf, der inzwischen ebenfalls von Arwen gerufen worden war, die Kerze höher hielt, damit er im dämmrigen Licht des Zeltes besser sehen konnte.
„Hast du den Wein, Bergil?", fragte er den Knappen, hielt ihm aber bereits auffordernd die Hand entgegen und fand im nächsten Moment den irdenen Krug darin. Legolas schüttete etwas von der dunklen Flüssigkeit in einen der Kelche und versuchte dabei nicht darüber nachzudenken, wie sehr ihn der Anblick des roten Weins an Blut erinnerte. Langsam senkte sich jedoch seine Unsicherheit und jeder Handgriff wurde sicherer, als er Arwen den Kelch reichte und ihr zu verstehen gab, sie solle Aragorn den Inhalt vorsichtig einflößen. Er zog die Kerze in Gandalfs Hand noch etwas tiefer zu sich herunter, hielt die Klinge seines Dolches einige Minuten in die Flamme, goss dann etwas Wein auf die Wunde und atmete tief ein.
Ein leises Zischen erklang, als sich die heiße Klinge in Aragorns Haut grub und dieser gab einen Schmerzlaut von sich, doch Legolas ließ sich nicht ablenken. Er schnitt rasch an der unteren Rippe entlang, zog die Haut mit seiner freien Hand etwas auseinander und reichte den Dolch an Gandalf, der ihm bereits ein Tuch entgegen hielt. Blut quoll aus dem Schnitt und nahm Legolas für einen Augenblick die Sicht, doch er wischte es fort und konnte einen silbernen Gegenstand erkennen. Ohne zu zögern fasste er mit den Fingerspitzen danach, zog entschieden daran und gab einen elbischen Fluch von sich, als es ihm nicht gelang.
Seine Finger waren klebrig von Aragorns Blut und immer wieder entglitt ihm die Klinge, die er nun klar erkennen konnte, doch dann löste sie sich plötzlich mit einem Ruck, ein ekelerregendes Geräusch erklang und noch mehr Blut floss schaumig aus der Wunde. Aragorn schnappte nach Luft, seine Lippen bläulich verfärbt und Legolas rechnete schon mit dem Schlimmsten, doch Aragorn machte einen nächsten, beschwerlichen Atemzug und die Spannung wich aus seinem Körper.
Legolas stieß einen erleichterten Seufzer aus und wurde sich erst jetzt bewusst, dass er die ganze Zeit über die Luft angehalten hatte. Er riss sich von Aragorns Gesicht los, schnitt mit raschen Schnitten die Wunde großzügig aus, um die abgestorbene Haut zu entfernen und presste dann solange gegen ihre Ränder, bis die Blutung langsam versiegte. Erneut goss er etwas Wein über Aragorns Seite, drückte dann die Ränder des Schnitts fest zusammen und mit Hilfe von Gandalf wickelte er einen strammen Verband um Aragorns Brust.

Gandalf starrte auf die glänzende, vom Blut verschmierte Klinge, während Legolas sich erschöpft auf dem Rand des Bettes zurücksinken ließ und Arwens Gesicht musterte. Sie wischte mit einem feuchten, sauberen Tuch Aragorn den Schweiß von der Stirn, dessen Gesicht deutlich die Spuren der unsagbar großen Schmerzen der letzten Minuten widerspiegelte, aber er atmete ruhig, wenn auch ziemlich flach. Arwen warf Legolas einen flüchtigen Blick zu und in ihren Augen stand mehr, als sie zu sagen vermocht hätte. Legolas lächelte ihr etwas unsicher zu und fuhr sich mit dem Handrücken seinerseits über das Gesicht, auf dem nicht weniger Schweiß stand.

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Als Legolas am Morgen erwachte, schreckte er regelrecht hoch, denn er konnte sich nicht einmal erinnern, überhaupt eingeschlafen zu sein. Zusammen mit Arwen hatte er den ganzen Tag an Aragorns Seite gewacht und auch als sich die Nacht langsam über das Lager gelegt hatte, waren sie nicht von seiner Seite gewichen, doch irgendwann mussten wohl auch ihn die Strapazen der letzten Tage eingeholt haben. Noch etwas vom Schlaf benommen, strich er sich die letzte Müdigkeit aus den Augen und erhob sich, trat neben Arwen, die schlafend an der niedrigen Pritsche saß und Aragorns Hand fest umschlossen hielt. Legolas lächelte bei diesem Anblick, der ihm nur zu deutlich zeigte, wie sehr Arwen Aragorn liebte und Erleichterung durchflutete ihn, als er jetzt den Blick auf den Freund richtete.

Er atmete ruhig und tief, das Gesicht zwar immer noch gezeichnet vom Schmerz und den Spuren der vergangenen Qualen, doch seine Haut war nicht mehr vom Fieber gerötet und schweißbedeckt, sondern blass und trocken. Obwohl Legolas sich sicher war, legte er dennoch eine Hand auf Aragorns Stirn.

Aragorn regte sich bei der schwachen Berührung, atmete leise seufzend aus und hob schließlich die schweren Lider. Einen Moment wirkte er noch benommen, doch dann traf sein Blick den von Legolas und ein leichtes Lächeln verzog seine Lippen.

Legolas wollte etwas sagen und öffnete den Mund, wusste aber nicht was er sagen sollte. Wie geht es dir?', war lächerlich, denn er wusste genau, dass Aragorn sicher noch Schmerzen hatte und sich alles andere als gut fühlen musste. Während er noch darüber nachdachte, sprach Aragorn zuerst.

„Legolas? Bist du in Ordnung?"

Erstaunt über diese Äußerung riss Legolas die Augen auf. „Ob ICH in Ordnung bin? Himmel, Aragorn! Das ist die dümmste Frage die du je gestellt hast und absolut nicht von Bedeutung! Die wichtige Frage ist, wie DU dich fühlst!"

Aragorn lachte leise und schwach auf, zuckte aber augenblicklich zusammen und ließ den Kopf nach hinten in die Kissen sinken, doch das Lächeln wich nicht von seinen Zügen.

„Frage lieber nicht, mellon nin. Es gibt kaum eine Stelle an meinem Körper, die sich nicht bei der kleinsten Bewegung vor Schmerzen zusammenzieht – aber das zeigt mir nur, dass ich noch lebe.", fügte er schon wesentlich ernster hinzu.

Langsam, als wäre seine Hand mit Gewichten beschwert, hob Aragorn seine Hand und streichelte Arwen über ihr Haar, das sich glänzend über den Laken ergoss.

„Und ich bin froh, dass ich lebe! Es gab eine Zeit, da habe ich mir den Tod herbeigesehnt, Legolas. Ich wollte sterben, aber es ist mir einfach nicht gelungen – und jetzt weiß ich warum. Ich werde noch gebraucht…"

Legolas legte Aragorn eine Hand auf die Schulter. „Das ist wahr. Und nicht nur von ihr! Wir alle brauchen dich und haben in den letzten Tagen alle große Angst gehabt, dich zu verlieren. Ich bin froh, dass du es geschafft hast."

„Das habe ich dir zu verdanken. Legolas?"

„Ja?"

„Ich habe meine Frage vorhin ernst gemeint. Bist du in Ordnung? Ich meine…"

Legolas unterbrach ihn mit einer wegwerfenden Handbewegung. „Ich weiß was du meinst, aber mache dir keine Gedanken. Mir geht es gut:"

„Hennaid evyr, Legolas!" (Vielen Dank)

Sie wechselten noch einen Augenblick einen bedeutungsvollen Blick, dann sagte Legolas entschieden: "Schlaf jetzt. Du musst dich noch ausruhen und wieder zu Kräften kommen."

Aragorn schloss ohne Widerspruch seine Augen, zog jedoch eine seiner Augenbrauen leicht in die Höhe. Fast unhörbar murmelte er: „Gewöhne dich nicht daran. In Zukunft werde ich nicht jeden deiner Befehle so widerstandslos hinnehmen… Ich habe nur keine Lust, mit dir zu diskutieren…"

„Sicher.", bestätigte Legolas lächelnd.

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Es dauerte noch zwei Wochen, bis Aragorn wieder soweit bei Kräften war, dass sie die Heimreise nach Minas Tirith antreten konnten und sie ließen sich viel Zeit, auch wenn es alle kaum erwarten konnten, die Sicherheit der weißen Stadt zu erreichen und die vergangenen Monate hinter sich zu lassen. Sie wurden jubelnd empfangen und nur seine Freunde sahen, wie Aragorns Züge sich bei dieser Begrüßung seines Volkes anspannten und er zog sich gleich nachdem er seine Pflicht erfüllt hatte und sein Volk mit kurzen Worten begrüßt hatte, in seine Gemächer zurück. Arwen sah ihm bekümmert nach, denn selbst sie hatte er sanft aber entschieden daran gehindert, ihn zu begleiten. Er wollte alleine sein.

Frodo wartete eine Zeit lang, doch dann hielt er es nicht länger aus und schlich sich aus der Halle, wo sich die Gefährten versammelt hatten und schlug die Richtung zu Aragorns Zimmer ein. Leise, ohne anzuklopfen, öffnete er die Türe und trat ein. Das Zimmer war in Dunkelheit getaucht, denn inzwischen war die Nacht hereingebrochen und nur der Schein des Mondes warf silbernes Licht durch das Fenster herein, die Vorhänge blähten sich in der sanften Brise des Windes und Frodo brauchte einen Moment, bis sich seine Augen von der Helligkeit der erleuchteten Halle an das gedämpfte Licht gewöhnt hatten.

Aragorn saß regungslos in seinem Lehnstuhl vor dem Fenster, ein scharfer Umriss gegen den Schein des Mondes. Unsicher trat Frodo einen weiteren Schritt ins Zimmer und räusperte sich.

Er hatte seit dem Moment auf dem Schlachtfeld nicht mehr mit Aragorn gesprochen, denn auch als dieser auf dem Weg der Besserung war, hatten Legolas und Gandalf keinen Besuch zugelassen. Frodo zog tief die Luft ein und straffte entschlossen die Schultern. „Aragorn?"

Aragorn reagierte nicht im Mindesten überrascht auf Frodos Anwesenheit, drehte ihm nicht einmal das Gesicht zu, als er auf die Ansprache des Hobbits reagierte.

„Du weißt wie man sich nach so einer Zeit fühlt, nicht wahr Frodo? Es ist wie ein giftiger Dorn, den man nicht sauber herausziehen kann. Es…, ich glaube…, jeder hat einen kleinen Platz in sich, den er für sich behält. Der ganz privat ist und den man mit niemandem teilt – höchstens mit jemandem, den man sehr liebt." Aragorn machte eine Pause und seufzte, was Frodo als Chance nutzte, um neben ihn zu treten.

„Du brauchst nicht mit mir darüber zu reden, wenn du nicht willst, Aragorn. Ich wollte dir nur sagen, dass sich für mich an unserer Freundschaft nichts ändern wird – egal wie sehr du dich auch verändert haben magst. Ich verstehe dich."

Er konnte Aragorns Gesicht immer noch nicht klar erkennen, doch an dessen Stimme hörte Frodo, dass er lächelte.

„Ja, du verstehst mich! Weil du genau weißt, wie das ist, wenn dieser private Ort mit Gewalt zerstört wird. An diesem Ort lebt etwas – vielleicht ist es die Seele, oder das, was einen zu der Person macht, die man ist und die einen von den anderen unterscheidet. Es ist eine kleine Festung, in der man sich selbst bewahren kann, egal was passiert." Aragorn ballte die Hand zur Faust. „Aber es fühlt sich jetzt so an, als… als sei diese Festung mit Gewalt gesprengt worden, und das Wesen, dass dort gelebt hat, kauert schutzlos im Freien und versucht sich vor Angst wimmernd zu verstecken, aber… aber es gelingt ihm nicht." Seine Stimme brach ab und wandte seinen Blick wieder Frodo zu, der nur verständnisvoll nickte.

„Ich weiß welche Frage dich quält, Aragorn, aber ich kann dich beruhigen. Ich habe auch noch keine neue Festung in mir, aber wenigstens eine kleine Hütte, die mein kleines Wesen schützt. Der Ring hat es nicht vermocht, das Wesen in mir zu töten und ich glaube nicht, dass irgendjemand in der Lage ist, deine Seele zu zerstören. Du bist stark, auch wenn du dich jetzt nicht so fühlst – aber das Wichtigste ist, dass du nicht alleine bist. Wir sind für dich da – so wie du immer für uns da warst. Das Einzige was du tun musst, ist die Hilfe zuzulassen die wir dir geben wollen, Verschließe dich nicht davor."

Aragorns Augen blitzten im Licht des Mondes kurz auf, als er sich dem Fenster zuwandte und über Frodos Worte nachdachte. Eine Weile verging, in der sie im stillen Einvernehmen schwiegen. Schließlich fuhr sich Aragorn mit den Fingern durchs Haar und warf Frodo einen Blick zu.

Gandalf hat recht gehabt! Er sagte zu mir – damals, als du losgezogen bist, um den Ring zu zerstören – dass, wenn jemand diese Aufgabe gelingen würde, du es wärst. Es gab Augenblicke, da zweifelte ich daran, doch du hast mir bewiesen, dass meine Zweifel unbegründet waren und der erste Eindruck trügen kann. Nun,… wenn du es geschafft hast, werde ich es wohl auch schaffen!"